Kategorie: Berufseinstieg

  • Als Trainee bei consense: Mein Blick hinter die Kulissen

    Als Trainee bei consense: Mein Blick hinter die Kulissen

    von Kimia Rahmati

    Als ich mein Traineeship begann, war ich – neben der Vorfreude auf den ersten Job nach dem Studium – auch nervös: Welche Aufgaben erwarten mich in einer Kommunikationsberatung? Wie werden wohl die neuen Kolleginnen und Kollegen sein? Hat mich mein Studium gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet? Der erste Tag in der Agentur war daher ein Mix aus Aufregung und Neugier. Die Nervosität legte sich aber schnell wieder, denn ich wurde herzlich empfangen und direkt in den Kundenalltag eingebunden.

    Learning by Doing

    Gleich von Anfang an durfte ich Aufgaben in verschiedenen Projekten übernehmen und beispielsweise bei der Planung von Social Media Kampagnen unterstützen, Journalist:innen für Presseaussendungen recherchieren, diese kontaktieren oder an Kundenmeetings teilnehmen. Ein Highlight für mich ist die Mitarbeit bei einem großen Spielwarenhersteller. Hier unterstütze ich im Bereich der Pressearbeit und des Media Monitorings.

    Eine zentrale Rolle bei consense spielt das systemische Beraten. Dabei geht es darum, wie man durch aktives Zuhören und gezielte Fragestellungen die Bedürfnisse und Perspektiven von Kunden besser versteht. Ein Gespür dafür entwickelt man als Trainee durch die aktive Teilnahme an Meetings und Workshops. In den letzten Monaten habe ich daher für mich mitgenommen, dass jeder Beratungsprozess unterschiedlich ist, weil jeder Mensch unterschiedlich ist.

    Mentoring und Feedback

    Ein wichtiger Aspekt meines Traineeships ist das Mentoring. Meine Mentorin gibt mir nicht nur wertvolle Einblicke in die Branche, sondern auch ehrliches und konstruktives Feedback zu meiner Arbeit und Wirkung im Team. Diese regelmäßigen Gespräche helfen mir, meine Stärken besser zu benennen und an meinen Schwächen oder blinden Flecken zu arbeiten. Besonders im ersten Job, in dem ich den Wunsch habe, am besten sofort alles richtig zu machen und natürlich einen positiven Eindruck bei Kunden, Kolleg:innen und Vorgesetzten zu hinterlassen, ist es manchmal schwierig, nach Feedback zu fragen. Doch die offene Kommunikationskultur ermutigt mich, Fragen zu stellen und mich dadurch kontinuierlich weiterzuentwickeln.

    Herausforderungen und Wachstum

    Natürlich treffe ich auch auf Herausforderungen. Manchmal fühle ich mich von der Fülle an Informationen und To Dos überwältigt oder habe das Gefühl, nicht schnell genug zu lernen. Doch jede Herausforderung bietet mir die Möglichkeit, aus meiner Komfortzone herauszugehen und über mich hinauszuwachsen. Auch, weil meine Kolleginnen und Kollegen jederzeit ein offenes Ohr für mich haben und mich darin bestärken, dass jeder Fehler auch eine Chance ist, daraus zu lernen.

    Mein Fazit

    Insgesamt waren die ersten sieben Monate meines Traineeships eine aufregende und lehrreiche Zeit. Ich habe nicht nur viel über die Kommunikationsbranche gelernt, sondern auch über mich selbst. Die Kombination aus Theorie und Praxis hat mir geholfen, meine akademische Ausbildung zu ergänzen und mich auf den Beruf der Kommunikationsberaterin vorzubereiten. Die nächsten Monate versprechen genauso spannend zu werden, und ich kann es kaum erwarten, was die Zukunft bei consense für mich bereithält.

    Ich hoffe, meine Erfahrungen inspirieren den einen oder die andere, ebenfalls den Schritt in die Welt der Kommunikation zu wagen.


    Veröffentlicht am 20.02.2025

  • Felix Hübner über seinen Berufseinstieg bei ORCA van Loon

    Felix Hübner über seinen Berufseinstieg bei ORCA van Loon

    Ein Berufseinstieg in vertrauter Umgebung und mit vielen bekannten Gesichtern – das konnte ich bei ORCA van Loon Communications erleben. Bei einem sechsmonatigen Praktikum 2017 hatte ich bereits erstmalig Agenturluft in der Hamburger Hafencity geschnuppert. Als ich dann nach meiner Masterarbeit im August 2018 die Chance bekam, als Trainee im Bereich Unternehmenskommunikation bei den ORCAs einzusteigen, musste ich nicht lange überlegen.

    Da ich die meisten Mitarbeiter, Kunden und internen Prozesse bereits kannte, dauerte die Eingewöhnungszeit nicht lange. Ich bekam natürlich trotzdem einen persönlichen Mentor – meinen sogenannten Leitwal – an die Seite, der mich in meine Kernkunden eingearbeitet und mir nach und nach komplexere Aufgaben übertragen hat. Nach wenigen Monaten konnte ich aufgrund einer besonderen personellen Konstellation direkt Projektverantwortung für zwei Kunden übernehmen – auch wenn ich Dinge wie das Controlling des Kunden oder die gesamte strategische Beratung noch nicht verantwortete. Das war zwar anfangs ein Sprung ins kalte Wasser, aber rückblickend für meine Entwicklung als angehender Berater das absolut Beste, was mir passieren konnte.

    Denn die Lernkurve war extrem steil: Jeden Tag kamen Dinge auf mich zu, die ich in dieser Form noch nie gemacht hatte. Verantwortung zu übernehmen, heißt bei ORCA van Loon aber niemals alleine gelassen zu werden. Ich konnte mich jederzeit an erfahrene Kollegen wenden, wenn ich an einer Stelle nicht weiterkam. Gleichzeitig leben wir hier eine sehr konstruktive Fehlerkultur: Fehler sind Teil des täglichen Lernprozesses. So hat mir keiner den Kopf abgerissen, wenn mal etwas nicht so gut lief. Vielmehr haben wir besprochen, wie wir es beim nächsten Mal gemeinsam besser machen können.

    Mein Traineeship war allerdings nicht nur von der täglichen Arbeit mit dem Kunden geprägt, sondern auch von externen Weiterbildungsmöglichkeiten. Dabei gibt es bei uns keinen starren Ausbildungskatalog, der abgearbeitet werden muss. Vielmehr konnte ich mir entsprechend meinen Interessengebieten eine bestimmte Anzahl an Tagungen und Trainings aussuchen, die ich besuchen wollte.

    Alles in allem haben mir die 12 Monate sehr viel gebracht. Ich konnte verschiedene Branchen kennenlernen und Dinge lernen, die ich an anderer Stelle in so kurzer Zeit wahrscheinlich nicht gelernt hätte. Kein Traineeship ist wie jedes zweite und es liegt an einem selbst, was man daraus macht. Daher mein Rat an alle Berufseinsteiger: Zeigt Euch und scheut Euch nicht, Verantwortung zu übernehmen. Scheut Euch aber auch nicht, zu fragen. Jederzeit. Denn als Trainee befindet man sich zumindest bei ORCA van Loon noch ein Stück weit im geschützten Bereich und sollte das auch ausnutzen.

    Felix Hübner stieg als Trainee bei ORCA van Loon ein und ist heute Junior Consultant in der Beratungsagentur für Unternehmenskommunikation.

  • Carolin Pattberg zum Berufseinstieg bei komm.passion

    Carolin Pattberg zum Berufseinstieg bei komm.passion

    Wie war der Einstieg?

    Nach drei Monaten Praktikum am Standort Düsseldorf bin ich fast zwei Jahre als Werkstudentin bei komm.passion geblieben. Ich wusste also, worauf ich mich einlasse, als ich im letzten Winter mein Traineeship gestartet habe. Zugegeben: der Anfang war trotzdem nicht leicht, denn der Umstieg auf eine 40 Stunden-Woche hat mich geschafft, und das Tempo in einer Agentur ist nicht ohne – dafür ist die Lernkurve gerade am Anfang extrem steil. Ansonsten habe ich nur Positives zu berichten: Mit Beginn des Traineeships haben sich meine Aufgaben im Vergleich zu vorher noch einmal komplett verändert – mehr Tiefe, aber auch mehr Selbstverantwortung. Ich war vom ersten Tag an vollwertiges Mitglied auf verschiedenen Projekten und hatte direkt meine eigenen Verantwortungsbereiche, die sich mittlerweile natürlich erweitert haben.

    Was spricht für ein Traineeship?

    Wer Lust hat, von Tag eins an Verantwortung zu übernehmen und viel „on the job“ zu lernen, ist in einem Trainee-Programm gut aufgehoben. Auch, wer etwas „Fachfremdes“, also nicht PR, Kommunikationswissenschaften oder ähnliches studiert hat, kann durch ein Traineeship den Einstieg in die Branche schaffen. Voraussetzung natürlich: der Arbeitgeber legt Wert darauf, dass seine Mitarbeiter nicht alle demselben Gewerk entspringen. Das kam mir als Sprach- und nun Anthropologie-Studentin sehr entgegen. Ich empfinde es als extrem bereichernd, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die oft etwas ganz anderes gelernt haben als ich.

    Wie lief das Traineeship?

    Das letzte Drittel meiner Traineezeit ist angebrochen, und ich bin nach wie vor sehr zufrieden. Das Wichtigste für mich: ich habe in den letzten Monaten viel dazugelernt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch darüber, wie ich Projekte konzipiere, durchführe, sie abrechne und was im Kontakt mit Kunden wichtig ist. Ich habe für mich außerdem herausgefunden, dass mir kreatives Arbeiten mehr Spaß macht als ein reiner Beraterjob. Mit meinem Mentor habe ich vereinbart, dass ich nach Möglichkeit auf Projekten eingesetzt werde, die dem auch gerecht werden. Parallel arbeite ich noch an meiner Masterarbeit – das  ist natürlich eine Herausforderung. Besonders freue ich mich darüber, dass ich meine Traineezeit verkürzen kann, und noch in diesem Jahr zum Junior befördert werde.

    Welche Aufgaben hast du?

    Mein Aufgabenbereich als Trainee hängt natürlich von der Organisation der Agentur ab. komm.passion ist komplett projektbasiert und lateral aufgestellt. Das heißt, ich arbeite in unterschiedlichen Rollen gleichzeitig auf verschiedenen Projekten: mal bin ich Mitarbeiterin, die Aufgaben zugeteilt bekommt, mal sage ich anderen auf meinem Projekt, was ich von ihnen möchte. Konkret bearbeite ich ad hoc Anfragen von Kunden und stehe im engen Austausch mit ihnen, ich bin an der Konzeption neuer Projekte und der dafür notwendigen Recherche beteiligt, schreibe Artikel für ein Magazin oder auch mal an einem Drehbuch mit. Mein bisheriges Highlight? Eine internationale Pressekonferenz, die ich mit zwei Kollegen organisiert habe und die super gelaufen ist.

  • Galina Ponomareva über den Berufseinstieg als Trainee in der Beratung

    Galina Ponomareva über den Berufseinstieg als Trainee in der Beratung

    Galina Ponomareva entschied sich schon während des Studiums für die PR-Branche und stieg neben ihrem Master als Trainee bei Public Relations von Hoyningen-Huene ein. Heute ist sie dort in der Beratung tätig.

    Viele stellen sich nach dem lang ersehnten Bachelor-Abschluss diese Frage: Soll jetzt der Master-Studiengang her oder stürze ich mich direkt ins Arbeitsleben? So ging es auch mir damals.

    Zum Glück fiel die Entscheidung für die PR-Branche schon im Laufe meines Studiums „Medien und Kommunikationswissenschaften“ an der Universität Hamburg. Inspiriert durch ein 6-wöchiges Praktikum in der Public Relations Agentur v. Hoyningen-Huene in Hamburg hatte ich mich entschlossen in diesem Bereich meine künftige Karriere zu planen.

    Nachdem ich mich nach Einstiegsmöglichkeiten in verschiedenen Agenturen umgeschaut hatte, fiel meine Wahl auf ein Trainee-Programm der PRvHH, bei dem ich parallel meinen konsekutiven Master „Media Studies“ absolvieren konnte. Die schwierige Entweder-Oder-Entscheidung konnte ich damit umgehen. Großartig? Natürlich. Danach wurde es noch besser!

    Praktische Erfahrungen sind in vielen Branchen oft ebenso wichtig wie ein guter Abschluss. In der PR-Branche ist es nicht anders. Während meiner Traineezeit konnte ich mir in meinem eigenen Tempo die wichtigsten Kenntnisse und Kompetenzen für den Berufseinstieg aneignen. Die gründliche Einarbeitung und die intensive Betreuung von erfahrenen Kollegen ermöglichten es mir, gleich in langfristige Projekte unterschiedlicher Kunden einzusteigen und Real-Life-Projekte mitzusteuern. Einen tieferen Einstieg konnte ich mir nicht vorstellen. Beim „Reinschnuppern“ in verschiedene Branchen und durch die Arbeit mit unterschiedlichsten Agenturabläufen konnte ich schnell herausfinden, wo meine Stärken und Schwächen liegen. Meine eigene Richtung für eine intensivere Weiterbildung war gefunden.

    Parallel zu meinem Masterabschluss beendete ich das Traneeship, wurde fest als PR-Beraterin angestellt und konnte sofort das ganze Spektrum der Beratungsaufgaben mit voller Verantwortung übernehmen. 

    Heute denke ich gern an die Zeit als Trainee zurück. Kein Druck. Wenig Stress. Als Trainee bist Du da, um viel zu lernen. Es wird von Dir nicht erwartet, dass Du bereits alles weiß, alles kannst oder direkt die volle Verantwortung übernimmst. Die Kollegen stehen Dir zu Seite. Du hast Zeit dich in der Branche zurechtzufinden, Deine eigene Agentur kennenzulernen und weiterführende berufliche Kontakte zu knüpfen. Ein Traineeship erhöht darüber hinaus die Chancen auf eine Übernahme enorm und legt den Grundstein für eine langfristige Anstellung.

  • Laura Zimmermann zu ihrem Berufseinstieg bei komm.passion

    Laura Zimmermann zu ihrem Berufseinstieg bei komm.passion

    Laura Zimmermann ist Junior Beraterin im Bereich Health Care bei komm.passion und berichtet von ihrem Einstieg über ein Traineeship in die Agentur.

    Wie war der Einstieg?

    Als ich zu komm.passion kam, brachte ich sowohl wissenschaftliche als auch kommunikative Erfahrungen mit: Nach meinem Studium der Molekularen Biowissenschaften, absolvierte ich Praktika in zwei verschiedenen Pressestellen. Zuerst beim Deutschen Krebsforschungszentrum und dann beim Springer Verlag in Heidelberg. Anschließend war ich für zwei Jahre als Pressereferentin am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin tätig. Trotz dieser Vorkenntnisse entschied ich mich für ein verkürztes Traineeship, da die Arbeit in einer Agentur Neuland für mich bedeutete. Dies bereue ich nicht, sondern schätze es sehr, wie viel Zeit sich meine Mentorin sowie die weiteren Kolleginnen und Kollegen genommen haben, um mich in neue Aufgaben einzuarbeiten und ausführliches Feedback zu geben. Die Feedbackkultur ist uns bei komm.passion auf allen Ebenen sehr wichtig und ich freue mich, dies jetzt als Junior Beraterin selbst an unsere neuen Trainees weitergeben zu können.

    Was spricht für ein Traineeship?

    Weitere Punkte, die mich an einem Traineeship bei komm.passion reizten, waren zum einen die agile und laterale Arbeitsorganisation der Agentur und zum anderen ihr strukturiertes Weiterbildungsprogamm, genannt komm.passion Academy. Zu Anfang erhielt ich gemeinsam mit weiteren Trainees viele verschiedene interne Einführungsseminare, unter anderem zu Arbeitssoftware, Mediaplanung und Projektmanagement in der Agentur. Fortlaufend wurden aufbauende oder vertiefende Seminare angeboten, wie zu Marktstrategien, kaufmännischen oder rechtlichen Fragen. Unsere Academy ermöglicht es uns, ständig up-to-date zu bleiben und sich auf unterschiedliche Laufbahnen in der Agentur vorzubereiten, indem man zum Beispiel Softskills zur Mitarbeiterführung erwirbt.

    Wie lief das Traineeship?

    Über die Zeit meines Traineeships wuchs die Kundenverantwortung: Während ich anfangs viel auf internen Auftrag zuarbeitete und die Fäden jeweils bei einem sogenannten „Project Owner“ zusammenliefen, wurde mir im Verlauf stetig mehr Verantwortung übertragen, sodass ich selbst zur Teilprojektleiterin für verschiede Kunden wurde. Bei komm.passion haben wir dazu keine festen Teamstrukturen, sondern arbeiten in agilen Projektteams. Der Project Owner koordiniert die Aufgaben und wird beratend von einem erfahrenen „Supervisor“ unterstützt. Je nach Projektphase und freien Arbeitskapazitäten wird dann versucht, die Arbeitszeit aller Beschäftigten – egal ob Trainee oder Creative Director – bereits eine Woche im Voraus auf die anstehenden Aufgaben zu verteilen.

    Spannend ist, dass man innerhalb der Agentur mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen kann und auch kurzfristig immer wieder bei „New Bizz“-Projekten eingebunden ist. Während man als Ansprechpartner für einen Kunden Projekte vorantreibt, hat man meist noch einzelne Aufgaben für andere Projekte auf dem Tisch liegen – Recherchen zu Wettbewerbern, Medienbeobachtungen, Pressemitteilungen, etc. Dabei kann jeder eigenes Wissen einbringen und Ideen weiterentwickeln.

    Welche Aufgaben hast du?

    Hauptsächlich betreue ich Projekte für Fachzielgruppen, d. h. Ärzte oder Apotheker. Dafür muss ich einerseits – wie ich es aus meinen Studium kenne – wissenschaftlich arbeiten und tief in die Themen einsteigen. Andererseits geht es sehr strategisch zu: das Kernproblem der Zielgruppe identifizieren, sich vom Wettbewerb abgrenzen ohne zu diskriminieren, Kernbotschaften entwickeln und vermarkten sowie unsere Performance analysieren.