Kategorie: Gesprächsstoff

  • Inside Pulse: Lernen, zu beraten – Über das Beratungsverständnis von Young Professionals

    Inside Pulse: Lernen, zu beraten – Über das Beratungsverständnis von Young Professionals

    Berlin, 21.09.2026 – Mit der zweiten Ausgabe des Inside Pulse widmen sich die GPRA Young Professionals einem Thema, das viele Berufseinsteiger:innen täglich beschäftigt, aber selten offen diskutiert wird: Was bedeutet es eigentlich, Berater:in zu sein – und wie entwickelt man ein eigenes Beratungsverständnis?

    Grundlage des Reports ist eine Befragung von 72 Young Professionals aus den GPRA-Mitgliedsberatungen, ergänzt durch qualitative Fokusgruppen. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: YPs sind längst nicht mehr nur im Hintergrund tätig, sondern aktiv in Kundentermine, strategische Meetings und Beratungsprozesse eingebunden. Gleichzeitig zeigen die Daten, wo es noch hakt: bei Verantwortung, Feedback und klaren Entwicklungspfaden.

    Der Inside Pulse wird von den GPRA Young Professionals verantwortet, deren Sprecher:innen Alessa Cramer und Hendrik Stamm sind. Mit dem Format möchten sie regelmäßig Impulse zu zentralen Zukunftsthemen der Kommunikationsberatung setzen und den Dialog innerhalb der Branche fördern.

    Den Inside Pulse Report sowie das dazugehörige Whitepaper könnt ihr hier herunterladen:

  • DRPR stärkt demokratische Grundsätze in der politischen Kommunikation

    DRPR stärkt demokratische Grundsätze in der politischen Kommunikation

    Berlin, 03.09.2026 – Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat seine „Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum“ um ein ausdrückliches Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung ergänzt. Künftig wird in der Präambel als weitere Voraussetzung für professionelle politische Kommunikation festgehalten:

    „… die Achtung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und aller ihr zugrunde liegenden Prinzipien die Grundlage aller politischen Arbeiten bildet.“

    Mit der Ergänzung unterstreicht der DRPR die besondere Verantwortung von Public Affairs-Professionals sowie Lobbyist:innen im demokratischen Prozess. Politische Kommunikation lebt vom Austausch unterschiedlicher Interessen, Positionen und Auffassungen. Voraussetzung dafür ist ein gemeinsamer demokratischer Ordnungsrahmen.

    „Professionelle politische Kommunikation findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist Teil demokratischer Willensbildung und trägt damit auch Verantwortung für die Grundlagen, auf denen dieser Austausch stattfindet. Mit der Ergänzung machen wir ausdrücklich deutlich, was für unseren Berufsstand selbstverständlich sein sollte. Die freiheitliche demokratische Grundordnung ist die Grundlage verantwortungsvoller politischer Kommunikation“, sagt Prof. Dr. Alexander Güttler, Vorsitzender des Deutschen Rates für Public Relations.

    Die Ergänzung knüpft an die bestehenden Grundsätze der Richtlinie an. Diese verpflichtet Public-Affairs-Professionals und Lobbyist:innen bereits zu Transparenz, Redlichkeit, Wahrhaftigkeit und professionellem Verhalten. Mit der Erweiterung wird die Wahrung demokratischer Grundprinzipien ausdrücklich in diesem berufsethischen Rahmen verankert.

    Kontakt

    GPRA e. V. | Spaces Spittelmarkt
    Wallstraße 9–13
    10719 Berlin

    Tel.: 030 98585380
    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    Getragen von

    DPRG | GPRA | BdKom

    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations
    GPRA e. V. | c/o Spaces Spittelmarkt | Wallstraße 9–13 | 10719 Berlin

    Vereinsregister Berlin: VR 31817 B

    Vorsitz:
    Prof. Dr. Elke Kronewald (bis September 2026)
    Prof. Dr. Alexander Güttler (ab September 2026)

    Stellvertretung: Stefan Watzinger

    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), dem Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e. V. getragen.

    Die Ratsmitglieder sind unabhängige Branchenexpert:innen aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Sie handeln allein ihrem Gewissen verpflichtet sowie in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld.

    Der DRPR beobachtet das Berufsfeld kritisch, entwickelt kommunikative Normen und benennt auf dieser Grundlage Fehlverhalten in der öffentlichen Kommunikation. Er wird entweder auf Basis von eingereichten Beschwerden oder in Eigeninitiative tätig. Mahnungen und Rügen sind wohlbegründete, im Rat mehrheitlich abgestimmte Meinungsäußerungen und nicht mit Gerichtsurteilen gleichzusetzen.

    Seit dem 1. Januar 2026 ist der Deutsche Rat für Public Relations e. V. offiziell als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ein besonderes Anliegen des DRPR ist es, Kodizes und Richtlinien frühzeitig als festen Bestandteil beruflicher Qualifikation zu vermitteln. Deshalb engagiert er sich aktiv in der Aus- und Weiterbildung.

  • #ZusammenFürDemokratie

    #ZusammenFürDemokratie

    Unternehmen rufen zur Teilnahme an der Bundestagswahl 2025 auf

    • Vorbereitung für den Aktionstag am 19.2.2025 gestartet
    • Marken ändern ihr Logo oder ihren Claim für einen Wahlaufruf
    • Social-Media-Reichweite und Werbeflächen werden gespendet

    Berlin/Köln, 10. Februar 2025 – Unter dem Motto „Jede Stimme zählt!“ ruft eine breite Allianz aus Unternehmen, Medienhäusern und Agenturen zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl 2025 auf. Gestartet von den Kommunikationsagenturen antoni und OSK sowie cherrypicker, OMG und team x setzen Marken mit der Kampagne #ZusammenFürDemokratie ein starkes Zeichen für demokratische Werte und gesellschaftliche Verantwortung.

    „Mit der Aktion #ZusammenFürDemokratie wollen wir Menschen an die Wahlurne bringen. Medien und Unternehmen haben die Möglichkeit, durch diesen gemeinschaftlichen Aufruf ihre Reichweite für eine hohe Wahlbeteiligung einzusetzen – denn jede Stimme zählt!“, sagt Sven Dörrenbächer, CEO von antoni und Initiator der Aktion.

    Hohe Wahlbeteiligung schützt Demokratie

    Die Bundestagswahl 2025 findet in einer gesellschaftlich angespannten Lage statt.
    14 Millionen Wahlberechtigte verzichteten 2021 auf ihre Stimme. Die Demokratie lebt aber vom Austausch und der aktiven Beteiligung an den politischen Prozessen. Genau dazu ruft die Initiative auf, denn laut aktuellen Umfragen des ZDF-Politbarometers sind 33 Prozent der Wähler*innen noch unentschlossen. So soll der Appell dazu beitragen, dass möglichst viele davon zur Wahl gehen und mit über die Zukunft des Landes entscheiden. Eine geringe Wahlbeteiligung nutzt eher den extremistischen Kräften.

    Ziel der Kampagne

    Unternehmen genießen in der Gesellschaft größeres Vertrauen als Parteien, doch ihre Stimme im politischen Diskurs bleibt oft zu leise. An diesem Punkt setzt die Initiative an. #ZusammenFürDemokratie mobilisiert Unternehmen, ihre Reichweite gezielt für einen überparteilichen Wahlaufruf zu nutzen. Dieser kann in Form von Social-Media-Postings, Anzeigen in Medien und kreative, auf die Kampagne angepasste Marken-Claims erfolgen.

    Schon jetzt sind Unternehmen wie Congstar, Bayer, BVG, HANS IM GLÜCK, Iglo, Katjes, Mercedes-Benz, Nestlé mit Maggi, Thomy und Nespresso sowie die ZF Group dabei, um am 19.02.2025 um 09.00 Uhr zeitgleich ihren Wahlaufruf auf den eigenen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen.

    Unterstützt wird das Initiatorenteam von der Marketingberatung superspring, dem Marktforschungsinstitut Appinio, der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA), der Organisation Werbungstreibende im Markenverband (OWM) sowie gemeinnützigen Initiativen wie C_SR und Initiative 18.

    Alle interessierten Unternehmen und Marken können sich wie folgt am kollektiven Wahlaufruf beteiligen:

    1. Marken-Claim in Wahlaufruf umtexten oder Logo ändern: alles ist erlaubt!
    2. Bild, GIF oder Video kreieren sowie Kampagnen-Hashtag (#ZusammenFürDemokratie) einsetzen
    3. Code of Conduct beachten: Die Initiative ist ein Wahlaufruf, keine Parteien-Empfehlung oder -Ablehnung
    4. Am 19.02., 09.00 Uhr auf den eigenen Social-Media-Kanälen posten
    5. Für kostenlose Platzierung bei Medienpartnern, Druckunterlagen (Format 4:5) bis Freitag, 14.2.2025, 18.00 Uhr an ZFD-Marken@antoni.de schicken
      (ein Abdruck kann nicht garantiert werden)

    Wir freuen uns, wenn Medienhäuser Freiflächen in Print, Online, TV, DOOH u.a. pro bono zur Verfügung stellen, um eine Auswahl der kreativen „Wahlaufrufe“ der Industrie am 19.02. (bis 23.02.) zu schalten. Bei Interesse bitte unter ZFD-Medien@antoni.de melden. Vielen Dank!

    Erfolgsbeispiel: Inspiration aus der Corona-Zeit

    Mit der Kampagne #ZusammenFürDemokratie will das Initiatorenteam an den Erfolg seiner Aktion #ZusammenGegenCorona#ZusammenFürDemokratie im Dezember 2021 anknüpfen, bei der über 1.000 Unternehmen ihre Markenclaims zu einem Impfaufruf anpassten. Die Aktion war ein starkes Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit dem gleichen Engagement heißt es nun, sich für Demokratie und staatsbürgerliche Verantwortung einzusetzen.

    Pressekontakt:

    Julia Gräfe
    j.graefe@osk.de
    +49 152 592 040 43