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  • A&B One realisiert Kampagne zur Patientensicherheit für Klinikverbund CLINOTEL

    A&B One realisiert Kampagne zur Patientensicherheit für Klinikverbund CLINOTEL

    Berlin, 12. Juli 2022 – Der Klinikverbund CLINOTEL, mit seinen knapp 70 öffentlichen und freigemeinnützigen Mitgliedskliniken, hat eine Informationskampagne zur Patientensicherheit in Zeiten der fortdauernden Corona-Pandemie gestartet. Agenturpartner für Konzept und Umsetzung ist die Kommunikationsagentur A&B One mit Sitz in Berlin und Frankfurt am Main.

    Anlass für die Kampagne ist die auch zwei Jahre nach Pandemiebeginn bestehende Sorge in weiten Teilen der Bevölkerung, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus zu infizieren. Gesundheitliche Risiken für chronisch und akut Kranke sind die Folge. „Mit der Kampagne wollen wir im regionalen Umfeld unserer Mitgliedskliniken auf die Patientensicherheit trotz Corona aufmerksam machen. A&B One hat unser Anliegen mit einer mutigen Frage zugespitzt: ‚Warum hat Corona unsere Krankenhäuser noch besser gemacht?‘ Denn genau das ist in den Krankenhäusern unserer Mitglieder passiert“, sagt Dr. Udo Beck, CLINOTEL-Geschäftsführer.

    „Dass die Kliniken durch den Stresstest Corona sogar noch besser geworden sind, mag für viele gewagt klingen. Doch wir wollen nicht provozieren, sondern über das lernende System Krankenhaus mit der regionalen Bevölkerung ins Gespräch kommen“, sagt Steffen Zinßer, Geschäftsführer von A&B One. Darum liegt der Schwerpunkt der Kommunikationsoffensive auf direkten Kontakt- und Dialogangeboten und Informationsveranstaltungen sowie Podiumsdiskussionen mit Akteuren der Gesundheitsinfrastruktur. Die Bewerbung der Aktivitäten findet in den regionalen und sozialen Medien statt. Ein Microsite-Baukastensystem sorgt für einfaches Teilen von Inhalten und viel Raum für spezifische Inhalte gleichermaßen.

    Bereits seit über 20 Jahren konnte A&B One Expertise in der Gesundheits- und Klinikkommunikation aufbauen. Auf einer Microsite sind Kompetenzen der Agentur in diesem Bereich gebündelt: klinik-kommunikation.a-b-one.de – Wir können Klinik.


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    Steffen Zinßer
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    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.


  • Führungskräftebefragung: Integrität toppt Klimaschutz,  neue Compliance-Risiken im Home Office

    Führungskräftebefragung: Integrität toppt Klimaschutz, neue Compliance-Risiken im Home Office

    56 % der Führungsverantwortlichen großer Unternehmen erwarten von ihrem Arbeitgeber, dass er sich stärker als bisher für Integrität, Transparenz und Fairness im Wettbewerb einsetzt. Das belegt die Studie „Compliance und Integrität in der Krise“, die von der Kommunikationsagentur A&B One und dem Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW) vorgelegt wurde. Ein ethisch einwandfreies Geschäftsgebaren ist demnach für die Arbeitgeberbindung wichtiger als ein an Nachhaltigkeit oder Klimaschutz ausgerichteter „Purpose“. Integer zu handeln hat in den Unternehmen allerdings nicht immer oberste Priorität – so die Sicht der Befragten. Die Entwicklung einer wertebasierten Compliance-Kultur wird essenziell, weil die Arbeit im Home Office mehr Eigenverantwortung erfordert: Geltende Regeln sind dort weniger präsent, ihre Einhaltung kann schlechter kontrolliert werden. 37 % der Führungskräfte schließen nicht aus, dass es beim Remote Working zu mehr bewussten Regelverstößen kommt.

    Frankfurt am Main/Berlin/Konstanz, 16. Februar 2021 – Auf allen Ebenen des Managements hält die Beunruhigung über immer neue Wirtschaftsskandale an. In der nun zum zweiten Mal aufgelegten Studie zur Bedeutung von Compliance und Integrität, für die 303 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten befragt wurden, erklärten die Teilnehmenden mehrheitlich, sie erwarteten von den Unternehmen mehr Einsatz für ökologische, rechtliche und soziale Werte.

    Über die Bindung an den Arbeitgeber entscheiden zunächst die Arbeitsbedingungen: Freiräume, Work-Life-Balance, herausragende Produkte und wirtschaftlicher Erfolg. Dass der eigene Arbeitgeber Wert auf ein ethisch einwandfreies Geschäftsgebaren legt und auch in kritischen Situationen integer handelt, bewegt die Beschäftigten mehr als explizit soziale oder ökologische Ziele wie z. B. Umwelt- und Klimaschutz, Diversität oder Menschenrechte. Nachhaltigkeit bleibt wichtig, darf mit Blick auf die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiter*innen aber nicht überschätzt werden.

    Die derzeit unter dem Schlagwort ‚Purpose‘ diskutierte Verankerung von ökologischen oder sozialen Zielen im Geschäftszweck eines Unternehmens setzt ein breit verankertes Bewusstsein für integres Geschäftsverhalten zwingend voraus. Andernfalls wird aus dem Bekenntnis zu mehr Sustainability schnell das berüchtigte „Greenwashing“, mit erheblichen Reputationsrisiken. Eine isolierte Compliance- Betrachtung von Risikofeldern sollte daher auf ein integriertes Management der Unternehmensintegrität umgestellt werden.

    Prof. Dr. Stephan Grüninger, Zentrum für Wirtschaftsethik

    Viele Unternehmen setzen aus Sicht der Befragten allerdings andere Prioritäten: Der wirtschaftliche Erfolg hat Vorrang, die Arbeitsbedingungen treten dahinter zurück. Defizite sehen die Führungskräfte vor allem in ethischen Konfliktfragen: Nur die Hälfte bescheinigt ihrem jeweiligen Arbeitgeber, dieser lege viel Wert darauf, auch dann integer zu handeln, wenn sich das einmal „nicht rechnet“. 64 % der Führungskräfte sind beunruhigt über Skandale und Missstände in der Wirtschaft, und 53 % glauben, dass Fehlverhalten heute häufiger vorkommt als vor zehn Jahren.

    Neue Compliance-Risiken durch Regel-Unsicherheit im Home Office

    Knapp zwei Drittel der befragten Führungskräfte können im Home Office arbeiten, und sie nutzen dies seit Ausbruch der Corona-Krise auch intensiv. Bei der Arbeit daheim haben sie zu 41 % eine zunehmende Produktivität und zu 40 % neue Gestaltungsspielräume schätzen gelernt, der Teamgeist lässt allerdings eher nach.

    Mit den neuen Freiheiten und den veränderten Arbeitsabläufen entstehen neue Compliance-Risiken. 71 % der Befragten berichten von neuen Unsicherheiten im Umgang mit Regeln, 54 % gehen davon aus, dass diese im häuslichen Umfeld schneller vergessen werden. Besonders beunruhigend: 37 % der Führungskräfte schließen nicht aus, dass es im Home Office auch mehr bewusste Regelverstöße geben wird. Gleichzeitig rechnen 61 % damit, dass die Unternehmen schlechter kontrollieren können, ob Richtlinien und Prozessvorgaben eingehalten werden.

    Es gilt noch mehr als bisher, integres Handeln aktiv zum Thema zu machen. Bei der krisenbedingten Umstellung auf Remote Work hatte Compliance nicht immer oberste Priorität. Dezentrales Arbeiten erfordert aber in besonderem Maße eine klare Wertehaltung und die Bereitschaft zur individuellen Verantwortungsübernahme.

    Hartwin Möhrle, Senior Advisor und Experte für Compliance-Kommunikation bei A&B One.

    Offene Diskussionen und persönlicher Austausch schaffen Awareness

    Viele Unternehmen investieren in die Förderung von regelkonformem Verhalten. Am häufigsten sind nach Auskunft der Befragten schriftliche Leitbilder oder Verhaltensregeln. Bei jeweils zwei Drittel der in die Studie einbezogenen Unternehmen gibt es eine eigene Abteilung für Compliance sowie entsprechende Schulungen.

    Dennoch sind Regeln und Werte nach Aussage der Führungskräfte oft zu wenig präsent: 44 % sehen darin einen Schwachpunkt, der Fehlverhalten häufig begünstigt. 39 % der Befragten stimmen zu, dass die Führungsspitze Werte und Regeln zu wenig vorlebt, 35 % finden, dass im Unternehmen zu wenig darüber gesprochen wird, was „integer“ konkret bedeutet. Oft fehlt auch eine Instanz, bei der man Rat suchen kann. Wenn es eine Compliance-Abteilung im Unternehmen gibt, verbessert sich deutlich der Informationsstand; der Tone from the Top und die Awareness für Regeln im Arbeitsalltag verändern sich allerdings wenig – so die Analyse der Daten.

    Die Befragung zeigt, dass in der Praxis zu wenig Wert auf persönlichen Austausch, Beratung und Diskussionsangebote gelegt wird. Diese Maßnahmen sind aus Sicht der Teilnehmenden besonders wirksam, werden aber nicht durchweg eingesetzt. Der offene Dialog erweist sich als effektiver Hebel für mehr Top-Level Commitment und Daily Work Awareness. „Die so häufig eingeforderte ‚Speak Up Culture‘ wird erst entstehen, wenn das Sprechen über Compliance-Themen aktiv gefördert und eingeübt wird“, so Hartwin Möhrle: „Der Tone from the Middle ist essenziell für Compliance. Er entwickelt sich nicht in E-Learning-Schulungen“. Der Studie zufolge gilt das erst recht für die Arbeit im Home Office: Das Regelbewusstsein verbessert sich, wenn Fragen von Compliance und Integrität auch in den Team-Meetings besprochen werden.

    Studiendesign

    Die Befragung stellt die Sichtweise des unteren und mittleren Managements und damit eine zentrale Zielgruppe von Compliance-Kommunikation in den Mittelpunkt. An der Studie haben 303 Führungskräfte aller Ebenen teilgenommen. Sie sind in der freien Wirtschaft beschäftigt und für Unternehmen mit mindestens 1.000 und bis über 100.000 Beschäftigten tätig. Die Umfrage fand im November 2020 statt und ist mit einer vorhergehenden Studie aus dem Jahr 2019 direkt vergleichbar.

    Web-Talk „Compliance und Integrität in der Krise“ am 08. März 2021 um 14:30 Uhr

    Im Gespräch mit Compliance-Praktikern stellen die Autoren Studienergebnisse, Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für das Integrity Management vor. Die einstündige Veranstaltung findet als Web-Meeting am 08. März 2021 um 14:30 Uhr statt. Anmeldungen auf www.a-b-one.de.

    Den Studienbericht erhalten Sie gern auf Anfrage (presse@a-b-one.de)


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    A&B One ist eine partnergeführte, unabhängige Kommunikationsagentur mit über 15 Jahren Beratungserfahrung im Kontext Compliance und Integrität. Die Agentur versteht sich als Problemlöser für Kommunikation und verknüpft dazu strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Online und Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. Als Community der Spezialisten beschäftigt sie 65 Mitarbeiter*innen an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.


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    Unsere neuesten Beiträge:

  • FMC: Nachhaltigkeit wirkt, aber oft nur mit Marken-Relaunch

    FMC: Nachhaltigkeit wirkt, aber oft nur mit Marken-Relaunch

    Psychologische Verbraucherbefragung zeigt, dass viele etablierte Markenbilder kaum zur neuen Nachhaltigkeit passen.

    ©A&B One

    Berlin/Frankfurt am Main, 09. November 2020 – Mehr Nachhaltigkeit wird zur Notwendigkeit, auch für die Markenklassiker im LEH. Der „sustainable change“ im Produkt wirkt aber erst dann glaubwürdig und attraktiv, wenn die Marke insgesamt einen Sprung acht und Anschluss findet an zeitgemäße und diverse Lebenswelten. So lautet das Kernergebnis einer qualitativen Befragung von jungen Erwachsenen der Kommunikationsagentur A&B One.

    Neue Konsumstandards und ein „neues OK“

    Die von den Marktpsychologen der Agentur geführten Tiefeninterviews mit jungen Erwachsenen zeigen: Die quälenden Bilder von Klimawandel, Plastikmüll oder Massentierhaltung lassen sich im LEH nicht mehr ausblenden. Im Konsum hat sich ein „neues OK“ etabliert: mehr Bio, lieber plastikfrei, weniger Fleisch. Der Weg in die Nachhaltigkeit bleibt allerdings schwierig: „Wenn ich Bio, regional, saisonal und plastikfrei einkaufen will, hab‘ ich am Ende nur einen Beutel Zwiebeln im Wagen“ (Studentin, 26). Daher setzt ein jeder seine eigenen, pragmatischen Standards, quer durch Milieus, Zielgruppen, Haushalte. An die Stelle von Dogmatismus tritt dabei eine neue Toleranz für die Unzulänglichkeit aller Bemühungen. Was zählt, ist der pragmatische Aufbruch. „Schlussendlich fängt jeder da an, wo er kann“ (Ingenieur, 29).

    Polarisierung im Markt – und Stagnation bei den Klassikern?

    Aus Sicht der Verbraucher*innen treibt vor allem der Handel den Wandel voran: Erschwingliche Bioprodukte, nachhaltige Eigenmarken oder Unverpackt-Initiativen unterstützen die neuen Konsumstandards. „Das ist praktisch und echt innovativ“ (Sozialarbeiter, 32). Bei Markenprodukten sieht die junge Generation eine Polarisierung: Food Start-ups stehen für neue moralische Ansprüche, für einen neuen Look und für neue Berechtigungen z. B. bei süßen Sünden. Die Klassiker bleiben sich treu – damit aber auch Teil der alten Konsumwelt: „Es fühlt sich an wie ein Ausflug in Kindertage“ (Sales Managerin, 30). Im Alltag werden die „alten“ Marken zwar weiter begehrt und verzehrt, aber stärker als früher mit schlechtem Gewissen und dem Gefühl eines Rückfalls in alte Zeiten. Ihren Aufbruch in eine neue Nachhaltigkeit wollen junge Verbraucher*innen lieber gleich mit neuen Produkten und Marken gestalten.

    Nachhaltige Potenziale heben

    Am neuen Qualitätsstandard „sustainable“ kommt perspektivisch keiner vorbei. Die Marke verspricht aber mehr – und etwas Anderes: eine Profilierung von Lifestyles, Stimmungen oder Verzehrverfassungen. Sie ist nie nur moralisch, sondern vermittelt Konflikte des Alltags: zwischen kindlicher Gier und Gesundheitsidealen, zwischen Convenience und Kochkünsten, zwischen alter Konsumlust und neuer Moral. Damit Nachhaltigkeit zum Mehrwert wird, muss sich mit den Rohstoffen, Produktionsweisen und Verpackungen auch das Markenversprechen entwickeln, bis hin zum Design. „Nachhaltigkeit steht heute für Innovation, für Entwicklung, für einen Epochenwandel. Das muss auch in der Marke spürbar werden“, sagt Nina Przybill, Projektleiterin bei A&B One. Mit einem psychologischen Nachhaltigkeits-Tuner hilft das Team Research von A&B One, markenspezifische Potenziale und mögliche Störstellen zu identifizieren.

    Zur Studie:

    Die psychologische Studie blickt hinter Absichtserklärungen: In 20 Tiefeninterviews mit jungen Erwachsenen (20 bis 35 Jahre) wurde die Relevanz von Nachhaltigkeit im alltäglichen Einkauf ermittelt. Wirkung und Akzeptanz von nachhaltigen Produkten wurden anhand von vielen Markenbeispielen aus dem Verbraucheralltag überprüft.


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  • Studiumsplanung im New Normal

    Studiumsplanung im New Normal

    Befragung im Abiturjahrgang: Studien- und Berufsorientierung unter Corona-Bedingungen COVID-19 verändert nicht nur den Studienbetrieb, sondern auch die Möglichkeiten der Studieninformation dramatisch. Eine Befragung von Abiturient*innen und Verantwortlichen aus sächsischen Hochschulen zeigt auf, wie Studierendenmarketing und -beratung die soziale Distanz überbrücken können. Die qualitative Pilotstudie der Kommunikationsagentur A&B One entstand im Auftrag der Initiative „Pack Dein Studium. Am besten in Sachsen.“ des Sächsischen Wissenschaftsministeriums.

    Berlin/Frankfurt am Main, 22. Oktober 2020 – Der Shutdown hat die digitale Evolution auch in den Hochschulen vorangetrieben. Mit Blick auf anhaltende Einschränkungen gilt es, die neu entstandenen Formate weiter zu entwickeln und auf veränderte Bedürfnisse abzustimmen. Der Weg „vom Informieren zum Involvieren“ ist dabei eine zentrale Herausforderung, so ein Ergebnis der Expert*inneninterviews.

    Corona fördert den Trend zum „Regrounding“

    Die befragten Abiturient*innen unterscheiden sich auffallend von vergleichbaren Befragungen der letzten Jahre. In der Berufsorientierung wirken sie bodenständiger und realistischer; die früher üblichen Selbstfindungsprobleme sind in den Hintergrund getreten. Corona befördert einen ernsthaft-pragmatischen Umgang mit der „Qual der (Studien-)Wahl“, der ohnehin typisch für die aktuelle Generation ist.

    Informationsverhalten zwischen Pragmatismus und Alarmismus

    Die Studiumsplaner*innen neigen im Social Distancing zu Unabhängigkeit und Selbständigkeit in der Information. Erfahrung, Sicherheit und Bewährtes sind wichtiger geworden, auch bei der Bewertung von Hochschulen und Studiengängen. Alarmismus herrscht zuweilen mit Blick auf kurzfristige Regeländerungen. Mit digitaler Lehre können sich die „Digital Natives“ arrangieren, sie erleben dies aber auch als Verlust von Studien- und Lebensqualität. Hochschulen sollten transparent über die (notwendig vorläufigen) Planungen für das Wintersemester informieren.

    Neuer Mix aus digitaler Kommunikation und persönlicher Erreichbarkeit

    Die Analyse konkreter Formate zeigt: Der „virtuelle Hochschultag“ macht Sinn bei kurzfristig ausfallenden Events, er kann den Besuch vor Ort aber kaum ersetzen. Künftige digitale Veranstaltungen müssen das Original nicht kopieren, sondern transformieren. Die Verhältnisse müssen neu austariert werden: zwischen digitaler Kommunikation und persönlicher Erreichbarkeit, werblicher Ansprache und sachlicher Information, bewegten Bildern und selbstbestimmten Formaten, termingebundenen Events und bereitgestellten Informationen.

    Zur Studie

    Die qualitative Pilotstudie wurde beauftragt von der Initiative „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.“, mit der das Sächsische Wissenschaftsministerium und die sächsischen Hochschulen über die Studienmöglichkeiten im Freistaat informieren. Es wurden zwei Fokusgruppen mit Studiumsplaner*innen aus dem Abiturjahrgang 2020 (Dresden) und neun Expert*inneninterviews mit Verantwortlichen für Studierendenmarketing und -beratung an sächsischen Hochschulen durchgeführt.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: www.a-b-one.de/kompetenzen/research/referenzen/hochschulmarketing.html


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  • Plakatkampagne wirbt für Studium in MV

    Plakatkampagne wirbt für Studium in MV

    Berlin, 20. August 2020 – Die Berliner Kommunikationsagentur A&B One hat die Anzeigenreihe für das Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern weiterentwickelt: Drei neue Motive machen im Rahmen der Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“ auf die guten Studienbedingungen in MV aufmerksam. Die Motive folgen der strategischen Leitidee, das Bundesland als „Land zum Studieren“ zu inszenieren und die Standort- und Studienvorteile aufzuzeigen, die für ein Studium in Mecklenburg-Vorpommern sprechen.

    A&B One hat die neuen Anzeigenmotive gemeinsam mit dem Landesmarketing MV entwickelt und in Kooperation mit den Hochschulpartnern des Landes umgesetzt. Für die Testimonials konnten Studierende und Lehrende der Hochschule Neubrandenburg, der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Universität Rostock gewonnen werden. Als Hochschulbotschafterinnen und -botschafter werben sie nun für den Studienstandort MV.

    Die Plakatkampagne ist als „Out of Home“-Kampagne in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ausgelegt. An mehreren hundert Außenwerbeflächen, vorwiegend in den Innenstädten, sind derzeit Großflächenplakate und City-Light-Poster zu sehen.

    Seit Januar 2013 verantwortet die A&B One Kommunikationsagentur GmbH die Landesmarketingkampagne für Mecklenburg-Vorpommern, zu der auch die Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“ gehört. Die integrierte Imagekampagne umfasst Presse- und Medienarbeit, klassische Werbe- und Marketingmaßnahmen, Design sowie vielfältige Content-Marketing-Formate. Die Landesmarketingkampagne „MV tut gut.“ wurde mehrfach mit nationalen und internationalen PR-Preisen ausgezeichnet.

    In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock entstand „Zusammen trifft Spiel“.
    Das Motiv „Natur trifft Nähe“ entstand in Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg.
    „Entdecker*in trifft Freude“ wurde in Kooperation der Universität Rostock entwickelt und umgesetzt.

    Die neuen Motive sind auf dem Portal der Hochschulmarketingkampagne des Landes MV veröffentlicht: https://www.studieren-mit-meerwert.de/


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  • Expertenbefragung: Reputation und Identitätsbildung – Bedeutungsgewinn der Klinik-Kommunikation zwischen Digitalisierung und neuer Nähe

    Expertenbefragung: Reputation und Identitätsbildung – Bedeutungsgewinn der Klinik-Kommunikation zwischen Digitalisierung und neuer Nähe

    Berlin / Frankfurt am Main, 3. August 2020 – Die Corona-Pandemie hat Kliniken in Deutschland in einen Ausnahmezustand versetzt. Eine von der Kommunikationsagentur A&B One durchgeführte Befragung von Kommunikationsverantwortlichen verdeutlicht die daraus entstandenen Chancen und Risiken. Klar ist: Die Bedeutung von Kommunikation in Kliniken ist gestiegen und wird weiter steigen, um im neuen Normal eine verantwortliche Öffnung für den Regelbetrieb zu vermitteln.

    Die Expertengespräche mit Kommunikationsverantwortlichen aus zehn Kliniken zeigen, dass viele Häuser im Shutdown eine interne Kultur von Transparenz und Beteiligung entwickelt haben, die nun neue Standards setzt. In der Krise wurden Prozesse und Maßnahmen möglich, denen zuvor etablierte Strukturen entgegenstanden. Die digitale Evolution hat einen immensen Anschub erfahren, zunächst durch kurzfristige improvisierte Lösungen.

    Auch künftig gilt es, durch digitale Formate (Videos, Webinare, digitale Führungen) und Kanäle (z. B. Social Media) die soziale Distanz zu überbrücken – mit einer neuen Tonalität: Nahbarkeit, Offenheit und Transparenz, menschliche Fragen und Kompetenzen ergänzen die technischen und organisatorischen Anforderungen.

    Der Prozess der coronabedingten digitalen Evolution umfasst drei Schritte:

    1. Shutdown („virtuelle“ Formate): Improvisierend gelang es, den internen Kommunikationsbedarf zu decken und Präsenzformate zu kompensieren. Die physische Realität blieb das Vorbild: Sie wurde „virtuell“ kopiert oder zitiert.

    2. New Normal („digitale“ Angebote): Behelfslösungen müssen nun reflektiert, überarbeitet und als dauerhafte Innovation implementiert werden: vom Intranet über Apps bis zur Kreißsaalführung im Netz. Für die neuen Formate gelten die eigenen Regeln, Chancen und Grenzen der digitalen Realität.

    3. Post Corona („hybride“ Kommunikation): Mittelfristig verändern sich auch die bisherigen Instrumente, weil sie eine neue Funktion für die Patienteninformation erhalten. Physische und digitale Angebote ergänzen sich und erzeugen Synergien.

    Mehr denn je kommt es jetzt auf Konsistenz in der kommunikativen Organisation von Krankenhäusern an. Denn die Krisenerfahrung zeigte auch, dass es vielerorts an einer gebündelten strategischen Kommunikation mangelt. In der vernetzten Organisation Klinik muss die Kommunikation allen Beteiligten – vom Chefarzt bis zur IT – gerecht werden. Kommunikatoren sollten das Momentum nutzen und aus dem Bedeutungsgewinn eine nachhaltige Entwicklung in Gang bringen.

    In Krankenhäusern wird der Ausnahmezustand wohl weit bis ins nächste Jahr anhalten. Die Kommunikation muss dennoch den Krisenmodus verlassen und ihre Formate nun nachhaltig weiter entwickeln, um eine verantwortliche Öffnung für den Regelbetrieb zu vermitteln. Die Krise ist auch eine Chance für die Kommunikation, die sich nun als strategisch relevante Stabsfunktion verankern, die Reputation der Klinik nach außen steigern und die Identitätsbildung nach innen stärken kann.

    Zur Expertenbefragung: In qualitativen Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus 10 Kliniken wurden Einschätzungen und Erfahrungen zur Corona-Krise erhoben. Die einstündigen Gespräche fanden im Juni und Juli 2020 statt. Vertreten waren Krankenhäuser aller Versorgungsstufen (bis zur Maximalversorgung), in kommunaler, konfessioneller und privater Trägerschaft und mit 800 bis 10.000 Mitarbeiter*innen.

    A&B One Expertenbefragung: Infografik Klinik-Kommunikation

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    Studienleitung
    Ralf Weinen
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  • A&B One kommuniziert weiter erfolgreich für Landesmarketingkampagne „MV tut gut.“

    A&B One kommuniziert weiter erfolgreich für Landesmarketingkampagne „MV tut gut.“

    Berlin, 15. Juli 2020 – Die Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Referat Landesmarketing setzt auch weiterhin auf die A&B One Kommunikationsagentur GmbH für die Durchführung und Weiterentwicklung der Landesmarketingkampagne „MV tut gut.“. In einer europaweiten Ausschreibung setzte sich A&B One im Los für strategische Beratung und operative Kampagnenarbeit als Sieger durch. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Staatskanzlei des Landes/Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern von unseren Ideen und unserem ganzheitlichen Angebot überzeugen konnten“, sagt Rupert Ahrens, geschäftsführender Gesellschafter von A&B One. „Wir werden in den kommenden Jahren das nächste Kapitel aufschlagen und die vielfältigen Stärken von MV als ‚Land zum Leben.‘ weiter in den Vordergrund stellen.“

    Das Konzept dazu präsentierte A&B One vor einer Fachjury. „Die von A&B One präsentierte Strategie mit der geplanten kreativen Umsetzung hat überzeugt“, sagt der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue. „Sie passt zu unserem Anspruch, Mecklenburg-Vorpommern in seiner Vielfalt für sehr unterschiedliche Zielgruppen zu präsentieren. Wir wollen zeigen, dass unser Bundesland attraktiv für jede Generation ist – sei es zum Arbeiten, Studieren, Forschen, Investieren oder Genießen. ‚Land zum Leben.‘ eben.“

    Mit dem Etatgewinn führt die A&B One Kommunikationsagentur GmbH die bisher erfolgreich geführte Landesmarketingkampagne für Mecklenburg-Vorpommern fort. Dazu gehört auch die Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“. Die integrierte Imagekampagne umfasst Presse- und Medienarbeit, klassische Werbe- und Marketingmaßnahmen, Design sowie vielfältige Content-Marketing-Formate. Social Media und digitale Kommunikation werden derzeit von der Schwesterfirma A&B One Digital GmbH umgesetzt.

    Die Landesmarketingkampagne „MV tut gut.“ wirbt seit 2004 für Mecklenburg-Vorpommern und wurde zusammen mit der Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert – Studieren in MV“ mehrfach mit nationalen und internationalen PR-Preisen ausgezeichnet.


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  • Alte Herausforderungen in der neuen Normalität: Was wir dafür aus Corona lernen können

    Alte Herausforderungen in der neuen Normalität: Was wir dafür aus Corona lernen können

    Autorenbeitrag von Ralf Weinen, Markt- und Sozialforscher bei der Kommunikationsagentur A&B One.

    Corona setzt neue Maßstäbe für Glaubwürdigkeit und zeigt Chancen auf für die Kommunikation komplexer Transformationen – vom Klimawandel bis zur digitalen Disruption. Das zeigen Experteninterviews zur Krisenbewältigung, die wir im Mai 2020 mit Kommunikationsverantwortlichen geführt haben.

    Unsere neue Normalität wird eine Zeit hoher Unsicherheit bleiben. Ob eine zweite Welle kommt, wissen wir noch nicht. Ganz sicher rücken die Themen, die uns schon vor der Pandemie beschäftigten, wieder auf die Agenda, nun unter verschärften Bedingungen: Dekarbonisierung der Industrie, disruptive Veränderungen der Arbeit, Energie- und Mobilitätswende, Populismus und Protektionismus. Das Ausbleiben einer „Abwrackprämie“ im Konjunkturpaket der Bundesregierung zeigt, dass sich dabei die Spielregeln ändern.

    Trotz Lockerung gibt es wenig Grund zu Erleichterung. Wir sollten dennoch festhalten, dass (Deutschland) im Shutdown offenbar etwas gelungen ist: Eine nicht für möglich gehaltene Transformation des wirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Lebens so zu gestalten, dass das Virus gebremst wurde, die zentralen Strukturen funktionsfähig blieben und die (meisten) Menschen mitgenommen wurden. Kommunikation von privaten und öffentlichen Unternehmen, von Verbänden und Institutionen hat viel dazu beigetragen.

    Aktivposten in der Krise: Was hat geholfen?

    Wir wollten aus diesem Ausnahmezustand lernen und haben als Kommunikationsagentur mit Kunden intensiv über ihre Krisenerfahrung gesprochen: 20 Kommunikationsverantwortliche, vorwiegend aus systemrelevanten Bereichen. Die Experteninterviews zeigen drei Faktoren, die in der kommunikativen Krisenbewältigung geholfen haben.

    Erstens: Eine eingeübte Kriseninfrastruktur, soweit sie implementiert war, und obwohl sie nicht für diese Krise gemacht war. Das bestätigt eindrücklich die Arbeit der Krisenberater. Zweitens: Die offensichtliche und viel diskutierte digitale Evolution. Dieses Rad wird sich nicht mehr zurückdrehen (lassen). Mittlerweile werden allerdings auch die sozialen Defizite von Web-Meetings und Home-Office deutlich – eine Aufgabe auch für die Kommunikation.

    Und drittens: Im Kern war der Shutdown eine Disruption im Sozialen. Die handelnden Kommunikatoren berichten uns von ermutigenden Erfahrungen: Improvisationskunst kompensierte den Wegfall von Strukturen. Die Arbeit gestaltete sich pragmatisch und ergebnisorientiert, mit ungeahntem Produktivitätszuwachs und gelebter Fehlerkultur. An die Stelle der üblichen Eitelkeiten trat eine neue Durchlässigkeit zwischen Silos und Hierarchien. Konstruktiv-kritisch veränderte sich oft auch das Verhältnis zu den Medien, die enorm viele Fragen, aber auch Verständnis für noch fehlende Antworten hatten. Wahrhaft disruptiv wirkt der Imagewandel der Alltagshelden, die vorher oft Prügelknaben oder Underdogs waren. Schon im Shutdown kam es also zu einer Lockerung: von Perfektionszwängen, Absicherungskulturen und Vorbehalten. Konstruktive Solidarität überbrückte die soziale Distanz.

    Der Drosten-Effekt steht für eine neue Tonalität – und schafft einen neuen Kommunikationstypus

    In der Krise zeigt sich, was produktiv und systemrelevant ist. Die Kommunikation kann dieses Momentum nutzen, wenn sie Mut für eine neue Offenheit hat. Die Reputation der neuen Experten (Christian Drosten ist nur einer davon) macht deutlich, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann.

    Diese Qualitäten werden auch künftig gefragt sein bei der Kommunikation von komplexen Prozessen und schwierigen Transformationen. Durch die Inszenierung von „Purpose“ und durch eine CSR-Leistungsschauen allein wird sich der lange und risikoreiche Weg zu mehr „Sustainibility“ kaum vermitteln lassen. Vertrauen entsteht nicht durch Heilsversprechen, sondern durch einen glaubwürdigen Umgang mit widersprüchlichen Anforderungen. Kommunikation kann deutlich machen, dass man noch nicht für jedes Problem eine Lösung hat, sich aber auf den Weg macht. Konflikte dürfen nicht verschwiegen werden: z.B. zwischen Gewinn- und Gemeinwohl­orientierung, zwischen Bestandsgeschäft und Zukunftsinvestitionen. Wer offen auch mit Widersprüchen umgeht, kann nachhaltig beeindrucken. Er baut Vertrauenskapital auf, das nicht bei der ersten Attacke zusammen fällt, weil er keine unrealistischen Erwartungen geweckt hat.

    Für diese Botschaften braucht es auch neue Kanäle, um die Zielgruppen direkt, echt und in Echtzeit erreichen zu können. Sie sind oft schon vorhanden, und durch Corona so richtig mit Leben gefüllt worden: Podcasts, Streaming, Apps, und natürlich auch Social Media. Sie müssen nun ausgebaut, eingeübt und weiter bespielt werden.

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen sogar ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue Rolle kann anders eingehen auf die Risiken der VUCA-Normalität (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity). Sie gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit.

    The time is now

    Nach jeder Krise gibt es ein Zeitfenster, in dem Veränderung möglich wird, wenn man es nutzt. Daher gilt es, die Krisenerfahrung nun auszuwerten, festzuhalten und neue Standards zu setzen: beim Remote-Working, bei neuen digitalen Kanälen oder einer neuen Tonalität in der Kommunikation.


    Über den Autor: Ralf Weinen ist Diplom Psychologe und seit 25 Jahren in der qualitativen Markt- und Sozialforschung tätig. Bei der Kommunikationsagentur A&B One leitet er den Leistungsbereich Research


    Über die Expertenbefragung: Es wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen geführt, vorwiegend aus systemrelevanten Bereichen (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung und Soziales, Einzelhandel, Finanzen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown. Der komplette Bericht ist auf Anfrage bei A&B One erhältlich.

    Veröffentlicht am 11.06.2020

  • Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Eine qualitative Kundenbefragung der Kommunikationsagentur A&B One bringt bemerkenswerte Erfahrungen zur „neuen Normalität“ der Kommunikation.

    Berlin / Frankfurt am Main, 3. Juni 2020 – „Die Zahnpasta ist raus aus der Tube“. Es sind solche Sätze, die den Marktpsychologen von A&B One in Experteninterviews zur Corona-Krise immer wieder begegnet sind. Die Kommunikationsverantwortlichen berichten von Erfahrungen, die die Kommunikationslandschaft maßgeblich verändern werden – über viele Branchen und Organisationen hinweg.

    Wachheitsschub für die Kommunikation

    Offensichtlich und unaufhaltsam ist das Corona-bedingte Voranschreiten der digitalen Evolution. Die Arbeit verändert sich radikal, die Kommunikation profitiert enorm von der Digitalisierung. Instrumente, die oft noch im Pilotstadium waren, sind nun erfolgskritisch und in der neuen Normalität unverzichtbar. Die Akteure schildern den Shutdown zudem als eine Disruption im Sozialen, mit vielen ermutigenden Erfahrungen: konstruktive Solidarität bei der Krisenbewältigung, Entschlossenheit und Pragmatismus, neue Wertschätzung für systemrelevante Akteure und wachsende Bedeutung menschlicher Fragen in der Kommunikation nach innen und außen.

    Der Drosten-Effekt schafft einen neuen Kommunikationsstil…

    Die Reputation der neuen Experten zeigt, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann für den Umgang mit komplexen Herausforderungen – z. B. auch im Klimawandel.

    …und einen neuen Kommunikationstypus?

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue, konstante Rolle gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit. Eine weitere Aussage durchzieht die Interviews wie ein roter Faden: „Das Zeitfenster für Veränderungen ist endlich, wie nach jeder Krise“. Die Bedeutung von Kommunikation in der Krise muss jetzt bilanziert werden, neue Erwartungen der Zielgruppen müssen identifiziert und die Chancen zur Veränderung dann auch genutzt werden. Das von A&B One entwickelte und in kritischen Transformationsprozessen bewährte Instrument „Stakeholder Insights“ kann dafür eine zielführende Planungs- und Bewertungsgrundlage sein.

    Zur Studie

    Im Rahmen der Expertenbefragung wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus vorwiegend systemrelevanten Bereichen geführt (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bildung und Soziales, Finanzendienstleistungen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: https://www.a-b-one.de/referenzen/alle/corona.html

    Die Phasen der Krisenbewältigung
    Was in der Krise geholfen hat
    Checkliste für das kommunikative (Post-)Corona Set-up

    Pressekontakt
    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
    60596 Frankfurt am Main
    Tel +49 69 92110-0
    Fax +49 69 92010-408
    Mobil +49 170 6364582
    E-Mail: presse@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Studienleitung
    Ralf Weinen
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Axel-Springer-Straße 52
    10969 Berlin
    Tel +49 30 24086-645
    Fax +49 1805 223285
    Mobil +49 170 6364593
    E-Mail: r.weinen@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Über A&B One
    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

  • „Wir können Klinik“

    „Wir können Klinik“

    A&B One und A&B One Digital zeigen Profil im Krankenhausmarkt

    Berlin und Frankfurt am Main, 10. März 2020 – A&B One und A&B One Digital haben ihr Angebot im Bereich der Gesundheits- und Klinikkommunikation erweitert. Unter www.klinik-kommunikation.a-b-one.de bündelt die in Frankfurt und Berlin ansässige Agentur ihre umfassende Expertise und ihre Leistungsangebote zur professionellen Kommunikation im wettbewerbs- und regulierungsintensiven Krankenhausmarkt.

    Seit vielen Jahren bildet die mehrfach ausgezeichnete Gesundheitskommunikation ein Kernstück des Leistungsangebotes von A&B One. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der Klinikkommunikation. Die Agentur berät und begleitet Krankenhäuser bei ihrer kommunikativen Profilierung, in Restrukturierungsprozessen, bei Fusionen, der Gewinnung von Fachkräften oder auch in der akuten Krisenkommunikation.

    „Wir beginnen nicht selten bei einem neuen Webauftritt und landen im Aufbau digitaler Abläufe und Kommunikationsprozesse nach innen und außen“, beschreibt Volker Markmiller, Geschäftsführer von A&B One Digital, eine typische Anforderung. Für Vitos, den Betreiber von 13 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Hessen, zum Beispiel, hat die Agentur im letzten Jahr die Rundum-Erneuerung des Webauftritts realisiert. Zudem setzte A&B One Digital 2019 einen umfassenden Relaunch aller digitalen Kanäle des KRH Klinikums Region Hannover um.

    Mit der Bündelung der Kompetenzen in der Klinikkommunikation auf einer speziellen Microsite adressiert die Agentur die besonderen kommunikativen Bedarfe der Krankenhäuser, von der Spezialklinik bis hin zu großen Gesundheitsversorgern. „Wahrnehmung und Reputation sind erfolgskritisch für Kliniken, ob in kommunaler, freigemeinnütziger oder privater Hand“, sagt A&B One-Geschäftsführer Hartwin Möhrle. Dabei benötige Klinikkommunikation ein besonderes Maß an Sensibilität, an Erfahrung und vor allem Mut, auch neue Wege zu gehen. Das interdisziplinäre Gesundheitsteam von A&B One und A&B One Digital bringt das alles mit.

    Über A&B One
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    A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

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    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
    60596 Frankfurt am Main
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