Schlagwort: Berufseinstieg

  • PR Report Camp 2022: Die Young Professionals mittendrin!

    PR Report Camp 2022: Die Young Professionals mittendrin!

    Welche Fertigkeiten und Kenntnisse sind in der Kommunikation aktuell besonders gefragt? Und welche werden in Zukunft relevant? Nur zwei von vielen Fragen, die die Kommunikationsbranche umtreiben – und die auch beim diesjährigen PR Report Camp eine zentrale Rolle gespielt haben. Entsprechend drehte sich bei dem dreitägigen Hybrid-Event vom 2. bis 4. November – zwei Tage digital, ein Tag vor Ort im „Kosmos“ in Berlin – alles um aktuelle Themen und Karrieremöglichkeiten in der Kommunikation. Für uns der perfekte Ort zum Austausch und Netzwerken.

    Candy Bar, Glücksrad und „Real Talk“ am GPRA-Stand

    GPRA Lounge auf dem PR Report Camp - Talk mit Ruth zum Thema Nachhaltigkeit
    „Real Talk“ mit Ruth Kaiser von Heinrich Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation

    Wir von den GPRA Young Professionals waren, wie schon in den letzten Jahren, auch in diesem Jahr wieder bei der wichtigsten Veranstaltung für den PR-Nachwuchs und für Young Professionals in Deutschland dabei. Der Stand der GPRA war am Präsenztag des Camps in Berlin eine beliebte Anlaufstelle für die Besucher:innen. Wer weiß, ein Stück weit lag das vielleicht an der schon von weitem sichtbaren „Candy Bar“. Doch natürlich lohnte sich ein Besuch bei uns nicht nur zum Naschen – obwohl auch wir das zugegebenermaßen nebenbei gerne taten.

    Das eigentliche Highlight am GPRA-Stand waren die stündlichen „Real Talks“, die wir in unserer Lounge zu verschiedenen Themen veranstalteten. Dadurch hatten die Standbesucher:innen die Gelegenheit, ihre Fragen rund um den Berufseinstieg als Kommunikationsberater:in in einer Agentur, zu den weiteren vielfältigen Job-Möglichkeiten und Themen sowie dem Agenturalltag zu stellen. Dabei standen ihnen unter anderem die GPRA Young Professionals Alicia Altvatter (Weber Shandwick), Larissa Lindner (Blumberry) und Felix Kupferer (fischerAppelt) Rede und Antwort.

    Auch, wer die Talks zur vollen Stunde – samt Glücksrad und Verlosung kleiner Geschenke – verpasst hatte, konnte in der Zwischenzeit Gespräche mit den Young Professionals und GPRA-Vertreter:innen wie Isabelle Hoyer, Referentin für Kommunikation und Marketing der GPRA, führen. Ein Blick auf die Job Wall am Stand bot zusätzlich eine gute Übersicht über die verschiedenen Stellenangebote und aktuelle Einstiegsmöglichkeiten in den GPRA-Agenturen. Insbesondere die Traineebroschüre der GPRA, in der die einzelnen Mitgliedsagenturen ihre Einstiegsmöglichkeiten & -programme vorstellen, wurde neugierig und interessiert angenommen.

    Umfangreiches Angebot an Vorträgen, Panels und Workshops

    Sowohl an den beiden digitalen Veranstaltungstagen als auch vor Ort in Berlin wurde den Besucher:innen des PR Report Camps ein breites Spektrum an Vorträgen, Panel-Diskussionen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Feld der Kommunikation geboten.

    Eine der Panel-Diskussionen im „Kosmos“ in Berlin drehte sich um die Frage: „Traineeship oder Direkteinstieg – was ist besser?“ In diesem Panel diskutierten GPRA-Präsidentin Alexandra Groß (Fink & Fuchs) und Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovic (komm.passion) mit weiteren Branchenvertreter:innen, wo und wie der PR-Nachwuchs die beste Ausbildung bekommt, was eine solche auszeichnet und welchen Stellenwert Volontariate und Traineeships haben.

    Zudem moderierte die Sprecherin der GPRA Young Professionals, Alicia Altvatter, einen Workshop rund um das Thema Podcast, von der Konzeption bis zur Umsetzung. Während des Workshops zeichnete sie mit einigen ihrer Kolleg:innen von Weber Shandwick sogar eine Live-Folge des agentureigenen Podcasts „Healthcare EsPResso“ auf.

    Sonderfolge des Podcasts „Kommunikationscafé“

    Und das war nicht die einzige Podcast-Aufzeichnung für Alicia an diesem Tag: zudem fing sie auf dem PR Report Camp auch diverse Stimmen aus der Kommunikationsbranche für eine Special-Folge des GPRA-Podcasts „Kommunikationscafé“ ein. Die Veröffentlichung der Folge steht kurz bevor, ihr findet sie bald hier auf unserer Website, auf Spotify und auf Apple Podcast. Durch die Podcast-Folge wird das PR Report Camp gewissermaßen in die nächsten Wochen zum Nachhören verlängert. Und auch darüber hinaus schwelgen wir gerne in Erinnerungen an die interessanten Gespräche und spannenden Fragen des Branchen-Nachwuchses. So freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Runde des PR Report Camps im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf zum Camp!“.


    Veröffentlicht am 10.11.2022


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • Traineebroschüre 2022: Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen

    Traineebroschüre 2022: Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen

    Berlin, 27.10.2022 – Auch in diesem Jahr hat die GPRA wieder – pünktlich zum bevorstehenden PR Report Camp – ihre Broschüre zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen aktualisiert. Die Traineebroschüre bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen. Neu mit dabei in dieser Auflage sind Ansel & Möllers, crossrelations, Engel & Zimmermann, MSL und SGC, damit sind 35 von aktuell 41 Mitgliedern in der Traineebroschüre vertreten.

    Zusätzlich zu den einzelnen Agenturprofilen gibt es wertvolle Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde.

    Die GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    Die Speaker der drei GPRA-Masterclasses: v.l. Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Jörg Forthmann (Faktenkontor), Hagen Albers (Edelman), Loredana Schelper (FleishmanHillard), Malin Christ (Fink & Fuchs), Matthias Wesselmann (fischerAppelt), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Jelena Mirkovic (komm.passion), Taina Schraps (Faktor 3), Max Kastner (Advice Partners), Christian Moll (komm.passion), Caroline Ganzert (Communication Consultants)

    Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Wir sehen uns online – beim PR Report Camp! Als Partner der Veranstaltung hat die GPRA mit Masterclasses an einem der wichtigsten Events für den PR-Nachwuchs mitgewirkt. Wir als Young Professionals durften erneut Einblicke in unseren Arbeitsalltag geben und unsere Erfahrungen teilen.

    In insgesamt drei Online-Sessions wurden die vielfältigen Jobprofile in Agenturen, die Vorteile und Rahmenbedingungen für ein gutes Traineeship sowie die Möglichkeiten der datenbasierten Kommunikation beleuchtet und rege diskutiert. Dabei konnten wir Young Professionals authentische Einblicke vermitteln, mit einigen Vorurteilen aufräumen und den Teilnehmenden spannende Insights bieten.

    Der Job der 1.000 Möglichkeiten! – Karrierewege in Agenturen

    Die Meinung, in Agenturen gäbe es nur klassische PR-Beraterinnen und -berater, ist längst überholt. Denn die Kommunikationsbranche bietet vielfältige Jobprofile und Spezialisierungsmöglichkeiten – ein Aspekt, der das Arbeiten in Agenturen so besonders und abwechslungsreich macht.

    Dieser Eindruck bestätigte sich in der ersten Masterclass der GPRA, in der Loredana Schelper (FleishmanHillard), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs) und Max Kastner (Advice Partners) unter der Moderation von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion) einen Blick hinter die Kulissen ihres Arbeitsalltag gewährten. Die teilnehmenden Young Professionals deckten dabei ein breites Spektrum an Aufgabenbereichen ab, von Influencer Management, Medical Writing, PR und Unternehmenskommunikation über Videoproduktion bis hin zu Public Affairs. Somit bekamen die Teilnehmenden einen „schönen Überblick über die Vielfalt von Aufgaben und Themen in Agenturen – wobei noch lange nicht alles dabei war“, wie Christoph Rosenberg zusammenfasst. „So unterschiedlich die Jobprofile sind, sie alle zeichnen sich durch vielfältiges Arbeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team aus“, ergänzt Dr. Wiebke Sick.

    Im Austausch mit den interessierten Teilnehmenden wurde nicht nur die Fülle von Möglichkeiten in Agenturen verdeutlicht, sondern auch schnell klar, dass neben eigenverantwortlichem Arbeiten, Teamwork im Agenturleben eine große und wichtige Rolle spielt. Der Weg in die Kommunikation lohnt sich also, meint auch Lisa Heyn:

    Neben den Eindrücken zu den Besonderheiten der Karrierewege in Agenturen hat die Session klar die Vorteile des Traineeships als Orientierungshilfe und Möglichkeit zur Weiterentwicklung herausgestellt, was Fokusthema der zweiten GPRA-Masterclass war. Diese stand unter dem Motto:

    Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Dazu diskutierten die Young Professionals Caroline Ganzert (Communication Consultants), Malin Christ (Fink & Fuchs) und Christian Moll (komm.passion) sowie Taina Schraps (Faktor 3) in einer offenen Runde, moderiert von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion). Denn das Kommunikationsstudium vermittelt Berufseinsteigenden zwar theoretische Grundlagen und Tools für die Ausübung eines Berufs in der PR-Branche, in der Praxis fällt jedoch schnell auf, dass es weitaus mehr braucht, um ein „guter“ Berater oder eine „gute“ Beraterin zu sein und Kunden auf Augenhöhe strategisch zu führen – selbst, wenn man schon während des Studiums einige Praktika oder Werksstudententätigkeiten absolviert hat.

    Für die Session war es uns als Young Professionals wichtig, auch mit gängigen Mythen aufzuräumen und auf Basis unserer eigenen Erfahrungen zu verdeutlichen, welchen Mehrwert ein Traineeship oder Volontariat bietet. „Im Traineeship entwickelt man sich nicht nur fachlich extrem weiter, sondern vor allem auch persönlich. Durch den ständigen Kundenkontakt und die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen aus der Agentur sowie externen Dienstleistenden lernt man mit den unterschiedlichsten Personen umzugehen, aufeinander einzugehen und entwickelt ein starkes Selbstbewusstsein und Sicherheit im Auftreten. Zusätzlich habe ich Fähigkeiten wie Flexibilität und Stressresistenz ausgebaut“, sagt Caroline Ganzert rückblickend über ihr Traineeship. Ihr größtes Learning aus dieser Zeit: „Ab und zu ins kalte Wasser springen, ist zwar unangenehm, bringt einen aber enorm voran.“

    Masterclass 2: Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Abschließend brachte Taina Schraps (HR Managerin bei Faktor 3) ihre Perspektive als Personalverantwortliche ein. Sie erklärte, was ein gutes Traineeship ausmacht, woran man ein solches erkennt und was für die Bewerbung zu beachten ist. „Habt den Mut, Euch selbst zu präsentieren: Wer bin ich? Was interessiert mich? Wo will ich hin? Das kommt in Bewerbungsgesprächen immer gut an“, rät Taina Schraps den Zuhörenden. Mit ihr sprachen diese außerdem über Weiterbildungsmöglichkeiten während und nach dem Traineeship.

    Unser Fazit: Ein Traineeship lohnt sich, sowohl für die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung hin zu einem kompetenten Berater bzw. einer kompetenten Beraterin. Allen, die sich für einen Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen interessieren, empfehlen wir einen Blick in die aktuelle GPRA-Traineebroschüre zu werfen. Diese bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen sowie wissenswerte Informationen zum Trainee-Rahmenpapier, welches zudem den Kompetenzkreis enthält, an dem sich die Inhalte zur Weiterqualifizierung mit Schwerpunkt „Beratung“ orientieren.

    Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Seit geraumer Zeit erleben Bereiche wie Marketing und Vertrieb einen großen Digitalisierungsschub. Zunehmenden beginnen auch Kommunikationsabteilungen, Optimierungsmöglichkeiten der eigenen Prozesse, Strukturen und Denkweisen mithilfe von Technologisierung zu prüfen.

    In der dritten und letzten Masterclass der GPRA sprachen Matthias Wesselmann (GPRA Präsidiumsmitglied, Vorstandsmitglied bei fischerAppelt), Hagen Albers (Senior Paid Search Expert, Edelman) und Jörg Forthmann (geschäftsführender Gesellschafter bei Faktenkontor) über dieses topaktuelle Thema der Branche. Dabei diskutierten sie unter anderem, inwiefern sich die Rolle des Kommunikators respektive der Kommunikatorin aufgrund der aktuellen Trends verändert und welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind. Konkrete Cases lieferten spannende Einblicke in den Status Quo von Data-Driven Communications in Deutschland, zudem teilten die Beteiligten erste Hands-On-Tipps. Dabei wurde deutlich, dass das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig definitiv entscheidend sein wird. Und, dass datengetriebene Kommunikation in der PR-Arbeit hilft, um schneller und effizienter zu kommunizieren sowie Erfolge klarer nachzuweisen.

    Masterclass 3: Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Matthias Wesselmann resümiert: „Wir stehen bei dem Thema noch ziemlich am Anfang und haben Großes vor uns. Aber mit der Zeit werden wir es nicht mehr missen wollen.“ Auch Jörg Forthmann zieht ein positives Fazit: „Da wächst eine Generation von PR-Fachkräften heran, die viel selbstverständlicher mit der Digitalisierung der PR umgeht“, hält er abschließend fest.

    Nach unserer Premiere beim PR Report Camp 2020 waren die Masterclasses auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei der GPRA für die Chance, die Sessions erneut mitzugestalten und freuen uns über den gelungenen Austausch mit Nachwuchstalenten der Kommunikationswelt, sowie die Insights, die wir für unseren eigenen beruflichen Alltag mitgenommen haben.


  • Traineebroschüre 2021: Berufseinstieg in GPRA-Agenturen

    Traineebroschüre 2021: Berufseinstieg in GPRA-Agenturen

    Berlin, 01.11.2021 – Auch in diesem Jahr hat die GPRA wieder ihre Broschüre zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen aktualisiert und bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme ihrer Mitgliedsagenturen. Neu mit dabei sind Edelman und Faktenkontor, 30 von 37 Mitgliedern sind damit in der Broschüre vertreten.

    Was ist außerdem neu? Im Zuge der Qualitätsoffensive der GPRA enthält die Broschüre Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard III (CMS III) sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde. Zudem geben die Agenturen Einblicke, wie sie das Thema Nachhaltigkeit bereits leben und umsetzen.

    Bei den Einstiegsprogrammen wird grundsätzlich zwischen Traineeship und Volontariat unterschieden. Während es sich bei Traineeship-Programmen um eine Weiterqualifizierung für den Job als Kommunikationsberater:in handelt, legt das Volontariat seinen Schwerpunkt auf redaktionelle Aufgaben.

    GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit allen Programmen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • GPRA setzt weitere Impulse für den Berufseinstieg in Agenturen

    GPRA setzt weitere Impulse für den Berufseinstieg in Agenturen

    • GPRA hat Standards für Trainee- und Volontariatsprogramme weiterentwickelt
    • Broschüre zu Einstiegsprogrammen und GPRA-Arbeitgeber-Report 2020 in aktualisierter Fassung veröffentlicht

    Berlin, 07.12.2020 – Die Nachwuchsförderung und die Stärkung von Agenturen als Arbeitgeber ist für die GPRA als Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen seit Jahren ein essenzieller Bestandteil in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche.

    Im Rahmen der in diesem Jahr gestarteten Initiative für verbindliche Qualitätsstandards in der Kommunikationsbranche und der damit verbundenen Einführung des Consultancy Management Standards (CMS III) setzt die GPRA weitere Impulse für den Berufseinstieg des Agenturnachwuchs. So wurden die 2015 erhobenen Standards für Traineeships erweitert und in ein gemeinsames Rahmenpapier für die Mitgliedsagenturen übertragen. Zusätzlich wurden Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen in der Trainee-Broschüre aktualisiert.

    Sowohl die Trainee-Broschüre zu den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen für Hochschulabsolventen*innen als auch der Arbeitgeber-Report wurden in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Die GPRA verdeutlicht damit einmal mehr, wie die Mitglieder ihre Einstiegs- und Qualifizierungsprogramme gestalten, nach welchem Handlungsrahmen sie agieren und was Mitarbeitende von ihnen als Arbeitgeber erwarten können.

    „All die Aktivitäten und die Weiterentwicklung sind ein Ergebnis unseres intensiven Dialogs mit unseren Talenten, dem Nachwuchs und Professoren. Es ist toll zu sehen, was wir in den letzten zwei Jahren erreicht haben“, fasst Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA und CEO von Edelman Deutschland das Engagement zusammen.

    „Unser Ziel ist es, den hohen Qualitätsanspruch unseres Kommunikationsverbands für den Berufseinstieg von Absolvent*innen nach innen und außen zu dokumentieren. Unsere Aktivitäten und Konzepte wollen wir konsequent weiterentwickeln und dem Nachwuchs zeitgemäße Angebote bei der Wahl des Berufseinstiegs machen“, sagt Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA und Vorstandsvorsitzende Fink & Fuchs.

    Standards für Trainees: Essenzielle Grundlage für die Weiterqualifizierung von Berufseinsteiger*innen in Agenturen

    Den Rahmen für Traineeships hat die GPRA in einem mehrstufigen Prozess mit dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Agenturen entwickelt und die Perspektiven von Studierenden und Professor*innen als Vertreter der Hochschulen einfließen lassen. Die vielfältigen Angebote für den Nachwuchs und deren Umsetzung in den Agenturen ist damit für alle GPRA-Agenturen verbindlich geregelt.

    Der Handlungsrahmen konkretisiert ein gemeinsames Grundverständnis zu Themen wie Qualifizierungsprofil, Kompetenzen, Vielfalt in der Ausgestaltung, Mentoring oder auch Vergütung. Diese werden künftig auch Bestandteil des CMS III in Deutschland sein.

    Traineebroschüre: Übersicht der vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in GPRA-Agenturen

    Die Vielfalt der Einstiegsmöglichkeiten und Qualifizierungsprogramme in GPRA-Agenturen wird in der Traineebroschüre transparent abgebildet. In der aktualisierten Fassung sind auch die Einstiegsprogramme der beiden neuen Mitgliedsagenturen K16 und Communication Consultants enthalten.

    GPRA-Arbeitgeber-Report 2020: Vielfältige Job-Profile, Arbeitszeitmodelle und Zusatzangebote

    Die zweite Auflage des GPRA-Reports „Agenturen als Arbeitgeber“ gibt eine Orientierung in den Bereichen Vergütung und Zusatzleistungen, Arbeitszeitregelungen, Arbeitsmodelle, Agenturzugehörigkeit sowie lebensphasenorientierte Personalarbeit. Seit jeher bieten GPRA-Agenturen flexible Arbeitsmodelle an. Die geübte Praxis hat sich mit Beginn der Corona-Pandemie ausgezahlt und allen ein effektives und effizientes Weiterarbeiten von zuhause aus ermöglicht.

    Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen finden Sie hier.


    Über die GPRA e.V.
    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Tel. 030 5858 134-50
    Mobil: 0171-2083827
    i.hoyer@gpra.de
    www.gpra.de


  • Traineebroschüre 2020: GPRA-Agenturen stellen ihre Einstiegsprogramme vor

    Traineebroschüre 2020: GPRA-Agenturen stellen ihre Einstiegsprogramme vor

    Berlin, 09.10.2020 – Die GPRA hat ihre Broschüre zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen aktualisiert. Wie bereits im letzten Jahr, gibt die GPRA einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme ihrer Mitgliedsagenturen – inklusive der Agenturprofile ihrer Neumitglieder K16 und Communications Consultants.

    Bei den Einstiegsprogrammen wird grundsätzlich unterschieden zwischen Volontariat und Traineeship. Beim Traineeship geht es um eine Weiterqualifizierung für den Job als Kommunikationsberater, während das Volontariat seinen Schwerpunkt auf redaktionelle Aufgaben legt. Alle Einstiegsprogramme in GPRA-Agenturen sind entsprechend breit aufgestellt.

    GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigern einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger und Young Professionales die Möglichkeit durch das Kennenlernen der eigenen Stärken und Kompetenzen, im Anschluss in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit allen Programmen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • GPRA-Roadshow: Aha-Erlebnisse auf beiden Seiten markieren notwendige Aufklärungsarbeit

    GPRA-Roadshow: Aha-Erlebnisse auf beiden Seiten markieren notwendige Aufklärungsarbeit

    Wiesbaden 6. September 2019 – Am 11. Dezember findet die letzte Diskussionsrunde der vom „PR-Journal“ initiierten Roadshow statt, bei der die GPRA im Laufe des Jahres 2019 die wichtigsten Studenten-Initiativen besucht. Gastgeber sind dann die Leipziger Public Relations Studenten (LPRS). Bereits fünf Stopps gab es bei den Studierenden in Hannover, Münster, Hohenheim, Lingen und Mainz/Darmstadt. So divers wie die Kommunikationsausbildung inzwischen ist, so waren auch die einzelnen, immer wieder unterschiedlich zusammengesetzten Debattenrunden. Als stellvertretende Präsidentin der GPRA möchte ich ein Zwischenfazit ziehen.

    Was schnell klar wurde: Das Roadshow-Format muss mehreren Anforderungen auf einmal genügen – die Fragen der Studenten beantworten, Informationen zum Berufseinstieg in Agenturen liefern, den Mehrwert von Traineeprogrammen klar machen, Karrieremöglichkeiten in Agenturen aufzeigen und über die sich wandelnden Agenturstrukturen und -modelle aufklären.

    Letztlich führte das breite Themenspektrum zu einer sachlichen Auseinandersetzung, die den viel geforderten Aspekt der Wertschätzung in unterschiedlichen Zusammenhängen beleuchtete. Jede Debatte hat für die Agenturen und die GPRA dabei mit neuen Erkenntnissen versorgt. Allen hat die Roadshow verdeutlicht, dass das Traineeship für den Nachwuchs eine Black Box ist, die von tradierten Vorstellungen umgeben ist.

    Das Traineeship hat die Beraterpersönlichkeit und Führungskompetenzen im Fokus

    Alle Young Professionals aus den Agenturen konnten mit Vorurteilen wie „billige Arbeitskräfte“, „im Traineeship wird nicht richtig gearbeitet“, „Traineeship bietet doch keine echte Herausforderung“ oder „nicht noch ne Ausbildung!“ aufräumen. Klar wurde aber auch, dass es beim Traineeship weniger um eine Grundausbildung geht, als um eine Weiterqualifizierung für den Berater-Job. Als Berufseinsteiger treffe ich hier die erste Karriere-Entscheidung: Will ich Berater werden oder doch eher Spezialist in einem Kommunikationsbereich – zum Beispiel Social-Media-Manager oder Redakteur.

    Die Absolventen sind top-ausgebildete Fachexperten, die im ersten Job das Handwerk verfeinern und sich Routine erarbeiten. Die Rolle des Beraters verlangt inzwischen aber mehr, als ein Kommunikationsexperte zu sein und das Handwerk zu beherrschen. Es braucht die intensive Auseinandersetzung mit der Rolle des Beraters, der vom Kunden als „Trusted Advisor“ akzeptiert und geschätzt wird. Deshalb blicken Agenturen bei der Anschlussqualifizierung zum Berater auf Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen sowie Führungskompetenz. Und das macht das Traineeship in Agenturen schon ziemlich einzigartig. Schließlich geht es bei allem immer um Verantwortung und Führung: für sich selbst in der Beraterrolle, in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung, in der Beziehung zum Kunden und seinem Budget. Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Agenturen brauchen Beraterpersönlichkeiten, und die werden erst im Job entwickelt.

    Mentoring erleichtert die Übernahme von Verantwortung

    Dies erklärt auch, warum die GPRA-Agenturen dem Mentoring einen hohen Stellenwert beimessen. Dabei treffen sie auch den Nerv der Studenten: der Ruf nach Verantwortung war genauso laut wie der nach einem Mentor. Die Frage nach Mentoring-Programmen wurde entsprechend auch häufiger gestellt. Letztlich ruft die Übernahme von Verantwortung in einem Kundenmandat auch mal kritische Situationen hervor oder braucht Entscheidungen, die man als Einsteiger kaum alleine treffen kann und am Ende auch will. Budgets und die eigene Arbeit zu verteidigen, erfordert einiges an Leadership – und im ersten Jahr des Berufseinstiegs vor allem ein Auffangnetz. Der Weg zur Beraterpersönlichkeit ist nicht in drei Monaten gegangen, das braucht Sparring, Zeit, Training-on-the-Job und weitere Qualifizierung. Die Hochschulausbildung kann und soll dies nicht leisten. Zumal es auch keine echten Studiengänge für „Beratung“ gibt. Als Werkstudent und Praktikant lernt man zwar viel über das Kommunikationshandwerk und verfeinert seine Fachkompetenzen. Das ist aber nur ein Teil dessen, was in Agenturen an Kompetenzen benötigt wird. Und das unterscheidet zumindest die Traineeprogramme der GPRA-Agenturen von denen in Unternehmen.

    Bei den bisher rund 80 Teilnehmern der Roadshow gab es dazu einige Aha-Erlebnisse. Um diese „Ahas“ einem größeren Kreis zur Verfügung zu stellen, haben wir bei über 30 GPRA-Agenturen umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Traineeprogrammen und Volontariaten zusammengetragen. Mit dem Relaunch der neuen Verbandswebseite werden sämtliche Informationen sukzessive in den Karrierebereich übertragen. Dazu zählt auch das notwendige Kompetenzset für Berater.

    Die GPRA gibt Empfehlung an ihre Agenturen und den Studenten Orientierung

    Was ein Verband tatsächlich leisten kann, war in diesem Zusammenhang ebenfalls ein Diskussionspunkt – die GPRA bietet mit Arbeitskreisen zum Thema Nachwuchs und Berufseinstieg und auch dem „Professoren-Roundtable“ Plattformen für Agenturen und Hochschulen, um Schnittstellen bei der Nachwuchsarbeit zu identifizieren, zu diskutieren und diese weiterzuentwickeln. Die Aha-Erlebnisse der GPRA sind direkt in diese Austauschrunden eingeflossen und münden in Informationskampagnen und Empfehlungen für Agenturen bei der Arbeit mit dem Kommunikationsnachwuchs.

    Auf der GPRA-Agenda stehen daher auch Themen wie „Individualisierte Einstiege in Kommunikationsagenturen“ und „Vielfältige Job-Profile und Spurwechsel“. Für die Agenturen gehört das inzwischen zum Tagesgeschäft, für die meisten Studierenden war das absolut neu. Dennoch braucht es auch von Seiten der Agenturen immer mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Trainee- und Einstiegsprogrammen. Verstärkt wird diese Dynamik durch die zahlreichen Job-Profile für Kommunikatoren, die in Agenturen inzwischen zu finden sind. Die klassische, vertikale Beraterlaufbahn wird ergänzt durch Spezialisten-Karrieren. Gerade deshalb bieten Agenturen flexibel und unproblematisch einen Spurwechsel an – teilweise auch innerhalb von Traineeprogrammen. Daher sind Traineeprogramme eine gute Orientierung für Berufseinsteiger, um ihre tatsächlichen Stärken und Neigungen im Job-Umfeld zu entdecken.

    Echter Nachholbedarf – Vergütungsmodelle werden angepasst und flexibel gestaltet

    Im Kern ging es auch immer um die Vergütung von Trainees, die letztlich dazu geführt hat, dass die GPRA die Mindeststandards zum Traineeprogramm in eine Art „Rahmenvereinbarung“ für die Agenturen überführt und den Agenturen inzwischen eine neue Empfehlung in Sachen Trainee-Gehalt gibt. Einige Agenturen haben bereits ihre Einstiegsgehälter für Trainees nach oben angepasst. Die Entwicklung und die Diskussionen gehen auch hier weiter und brauchen eine kontinuierliche Auseinandersetzung. Was leider viel zu häufig unter den Tisch fällt: Agenturen bieten dem Nachwuchs auch deshalb die Weiterqualifizierung über ein Traineeship an, um ihren jeweils individuellen und speziellen Anforderungen an Berater Rechnung zu tragen. Zumindest die GPRA-Agenturen betrachten die Weiterqualifizierung als gutes und lohnendes Investment, hinter dem viel Zeitaufwand, harte Kosten und Innovationsarbeit steht.

    Letztlich bringt die öffentliche Debatte mehr Achtsamkeit für die Nachwuchsarbeit in den Agenturen hervor und räumt mit einigen hartnäckigen Vorurteilen systematisch auf. Die Roadshow ist der Anfang einer längst überfälligen Debatte mit den Agenturen, Hochschulen und Studenten und ist für die GPRA der Startpunkt einer umfassenderen Kommunikation zu den Angeboten für Berufseinsteiger und Karrieremöglichkeiten in Agenturen. Mit dem sukzessiven Ausbau des Karrierebereichs auf der neu gestalteten Verbandswebseite gpra.de soll ein Informationshub entstehen, das auch die aktuellen Debatten widerspiegelt – sie aber nicht ersetzt.

    Über die Autorin: Alexandras Groß ist seit 2019 Vorstandsvorsitzende der Fink & Fuchs AG. In ihrer Rolle ist sie verantwortlich für die übergeordnete Gesamtleitung und die strategische Weiterentwicklung der Kommunikationsagentur. Seit Mai 2017 ist sie zudem stellvertretende Präsidentin der GPRA – Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland.

    Erschienen: PR-Journal