Schlagwort: Christiane Schulz

  • Nils Giese neuer CEO von Edelman Deutschland

    Nils Giese neuer CEO von Edelman Deutschland

    Nils Giese tritt die Position des CEO von Edelman Deutschland an, während die bisherige CEO Christiane Schulz nach sechs erfolgreichen Jahren in eine Asien-Pazifik-Führungsposition wechselt.

    Frankfurt am Main, 17. März 2025 – Edelman, das globale Kommunikationsunternehmen, hat Nils Giese zum CEO von Edelman Deutschland ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Christiane Schulz an, die zur Chief Operating Officer für Edelman APAC befördert wurde.

    Als hoch angesehene Führungskraft in der Branche leitete Christiane Schulz Edelman Deutschland seit 2019 und sorgte für signifikantes Geschäftswachstum, den Ausbau von Kundenpartnerschaften und die Stärkung der Reputation des Unternehmens auf dem Markt. Während ihrer Amtszeit setzte sie sich für Innovation, interdisziplinäre Integration und eine starke Unternehmenskultur ein, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen, und positionierte Edelman Deutschland als vertrauenswürdigen strategischen Kommunikationspartner.

    Im Rahmen eines geplanten Übergangs wird Nils Giese mit Wirkung zum 1. April die Position des CEO von Edelman Deutschland übernehmen und an AJ Hesselink, Präsident und CEO von Edelman EMEA, berichten. Giese, der seit vier Jahren bei Edelman tätig ist, bringt umfangreiche Erfahrung in den Bereichen strategische Kommunikation, Kundenführung und Geschäftswachstum mit. Zuletzt war er Managing Director im Bereich Healthcare, bevor er seine Rolle als Regional Healthcare Marketing Lead EMEA ausbaute. Dort spielte er eine entscheidende Rolle bei der Stärkung wichtiger Kundenbeziehungen, der Förderung der Geschäftsausweitung und der Steigerung der Expertise von Edelman im Gesundheitssektor.

    Christiane Schulz wird in ihrer neuen Rolle als Chief Operating Officer für Edelman APAC an Rakesh Thukral, CEO von Edelman APAC, berichten und sich auf die Verbesserung der operativen Effektivität, Integration und Geschäftstransformation in der gesamten Region konzentrieren.

    AJ Hesselink, Präsident und CEO von Edelman EMEA, sagte: „Wir sind unglaublich dankbar für Christianes Führungsqualitäten und den nachhaltigen Einfluss, den sie auf Edelman Deutschland hatte. Sie hat ein starkes, leistungsfähiges Unternehmen mit einem hervorragenden Ruf aufgebaut. Obwohl wir sie in der EMEA-Region vermissen werden, freuen wir uns, dass sie diese nächste Herausforderung in der APAC-Region annimmt. Gleichzeitig freuen wir uns, Nils in der Rolle des CEO begrüßen zu dürfen. Sein tiefes Wissen über das Unternehmen, seine strategische Denkweise und seine starke Kundenorientierung machen ihn zur idealen Führungspersönlichkeit, um Edelman Deutschland voranzubringen.“

    Christiane Schulz, Chief Operating Officer, Edelman APAC, fügte hinzu: „Es war mir eine Ehre, Edelman Deutschland zu leiten und mit einem so unglaublich talentierten Team zusammenzuarbeiten. Gemeinsam haben wir ein starkes und dynamisches Unternehmen aufgebaut, das für unsere Kunden wirkungsvolle Arbeit leistet und die Zukunft der Kommunikation gestaltet. Ich freue mich auf mein nächstes Kapitel in APAC und verlasse Edelman in Deutschland in der Gewissheit, dass mit Nils das Unternehmen in den besten Händen ist. Er ist eine fantastische Führungspersönlichkeit mit einem tiefen Verständnis für unser Geschäft, und ich habe keinen Zweifel daran, dass er den Erfolg für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter weiter vorantreiben wird.“

    Nils Giese, CEO von Edelman Germany, sagte: „Ich fühle mich geehrt, diese Rolle zu übernehmen und unser talentiertes Team in Deutschland zu leiten. Edelman hat sich in diesem Markt eine starke Basis geschaffen, und ich freue mich darauf, unser Wachstum weiter zu beschleunigen, Kundenpartnerschaften zu stärken und Innovationen voranzutreiben, um Organisationen beim Aufbau von Vertrauen zu unterstützen. Da sich die Kommunikationslandschaft ständig weiterentwickelt, war unsere Rolle bei der Gestaltung sinnvoller Gespräche und der Bereitstellung wirkungsvoller Strategien noch nie so wichtig wie heute.“

    Dieser Führungswechsel kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Edelman Deutschland, da das Unternehmen seine Kompetenzen in den Bereichen kreative, digitale und strategische Beratung weiter ausbaut und seine Position als führendes globales Kommunikationsunternehmen weiter stärkt.

    Christiane Schulz‘ und Nils Gieses Ernennungen treten am 1. April in Kraft.

    Über Edelman

    Edelman ist ein globales Kommunikationsunternehmen, das mit Unternehmen und Organisationen zusammenarbeitet, um deren Marken und Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 200 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln, München und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die das Vertrauen der Kunden und Stakeholder stärken. Das Unternehmen kann sich einer Reihe von Auszeichnungen rühmen und setzt damit immer wieder Branchenstandards. Seit der Gründung im Jahr 1952 ist Edelman ein unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen geblieben. Zu Edelman gehören die Spezialunternehmen Edelman Data x Intelligence (Forschung, Daten), Edelman Smithfield (Finanzkommunikation) und UEG (Unterhaltung, Sport und Lifestyle). Weitere Informationen unter www.edelman.de.

    Pressekontakt
    Sarah Müller, Senior-PR & Marketingmanagerin Edelman Deutschland
    Tel.: +49 (0) 172 595 58073, E-Mail: sarah.mueller@edelman.com

  • Edelman Trust Barometer 2021 Frühlings-Update

    Edelman Trust Barometer 2021 Frühlings-Update

    Zwischen Hoffnung & Sorgen:
    Die Bilanz nach dem Krisenjahr ist gespalten

    • Spitzenreiter: Die Regierung ist nach wie vor die vertrauenswürdigste Institution in Deutschland und verliert im Vergleich zum Januar 2021 nur leicht an Vertrauen
    • Misstrauensvotum: Deutsche sprechen der EU ihr Misstrauen aus – Vertrauen sinkt in weiteren 8 von 14 Ländern im Vergleich zu vor der Pandemie
    • Traumatisiert: 65 % der Deutschen sagen, dass sie sich mental noch immer in einer Art „Pandemie-Modus“ befinden; 59 % glauben, dass vermehrte psychische Probleme zu den schlimmsten negativen Folgen der Pandemie gehören werden

    Frankfurt am Main, 24. Juni 2021 – Fake-News zum Corona-Virus, Diskussionen über die Impfstoffverteilung und Uneinigkeit über Maßnahmen und Öffnungsschritte: Das Frühjahr 2021 stand für alle Institutionen weiter im Schatten der Corona-Krise. Welchen Institutionen die Deutschen in diesen unsicheren Zeiten ihr Vertrauen schenken, hat sich in den vergangenen Monaten nicht wesentlich verändert. Zwar hat vor allem die Regierung leicht an Vertrauen eingebüßt, dennoch bleibt sie die Institution, der die Deutschen am meisten vertrauen. Das zeigen die aktuellen Daten des Edelman Trust Barometers 2021 Frühlings-Update: Eine Welt im Trauma. Darin hat Edelman über 16.800+ Menschen in 14 Märkten zwischen dem 30. April und 11. Mai 2021 zu ihrem Vertrauen befragt.

    Im Vergleich zum Edelman Trust Barometer 2021, welches im Januar veröffentlicht wurde, zeigt das Frühlings-Update: Bei den Deutschen konnten die Regierung mit 55 % (-4 %pkt.; global: 56%, +1 %pkt.) und Unternehmen mit 54 % (+/-0 %pkt.; global: 62 %, +2 %pkt.) im Frühjahr nicht weiter an Vertrauen gewinnen. Dennoch ist in Deutschland das in der Pandemie grundsätzlich gestiegene Vertrauen noch immer deutlich höher als vor dem Ausruf der globalen Krise. Während die Regierung – gefolgt von den Unternehmen – weiterhin die vertrauenswürdigste Institution ist, liegen Medien (53 %; +1 %pkt.; global: 51 %, +1 %pkt.) und NGOs (47 %; +1 %pkt.; global: 58 %, +1 %pkt.) knapp dahinter.

    „Es gibt einen großen Unterschied in der Wahrnehmung des Vertrauens der Institutionen zwischen der informierten und der breiten Öffentlichkeit, der besonders für Unternehmen besorgniserregend ist“, so Christiane Schulz, CEO von Edelman in Deutschland. Während die informierte Öffentlichkeit Unternehmen das größte Vertrauen mit 73 % im Vergleich zu den anderen Institutionen ausspricht, erhalten sie von der breiten Öffentlichkeit nur eine neutrale Bewertung von 52 %. Hier klafft die größte Vertrauenslücke mit 21 Prozentpunkten. Bei der Regierung (12 %pkt.), den Medien (10 %pkt.) und den NGOs (13 %pkt.) fällt die Vertrauenskluft insgesamt deutlich geringer aus.

    Richtungsweiser EU: Deutsches Vertrauen stark gesunken
    Doch nicht nur bei den Institutionen hierzulande zeigt das Edelman Trust Barometer Frühlings-Update in Bezug auf das Vertrauen eine sinkende Tendenz. Das Vertrauen der Deutschen in die Institutionen der EU hat signifikant abgenommen. Ein Rückgang, der weltweit in 9 von 14 befragten Ländern im Vergleich zu vor der Pandemie zu beobachten ist. Mit 46 % (- 5 %pkt.) ist dieser in Deutschland besonders dramatisch. Waren die Deutschen der EU gegenüber im Januar noch neutral eingestellt, so sprechen sie nur fünf Monate später der EU ihr Misstrauen aus.

    Ängste trüben Ausblick auf Normalität
    Trotz der ersten Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie machen sich die Menschen weiterhin Sorgen. Global und auch hierzulande geben 65 % der Befragten an, sich mental noch immer in einer Art Pandemie-Modus zu befinden, sich um ihre Sicherheit zu sorgen und dass sie darauf warten, dass die Dinge besser werden.

    Diese Unsicherheit verdeutlichen die folgenden Antworten auf die Frage, bei welchen Aktivitäten sich geimpfte und nicht geimpfte Personen sicher fühlen: Rund die Hälfte der allgemeinen Bevölkerung (52 %) fühlen sich hierzulande beim Shopping in Einkaufsläden sicher. Bei den Geimpften sind es etwas mehr (60 %). Damit liegt Shopping jedoch weit vor dem Aufsuchen des Arbeitsplatzes (29 % allgemeine Bevölkerung; 29 % geimpft) sowie davor, Kinder in die Schule zu schicken (24 % allgemeine Bevölkerung; 29 % geimpft).

    Besorgniserregend fallen zudem die Antworten auf die Frage nach den negativsten Folgen der Pandemie aus: 59 % der in Deutschland Befragten (global: 55 %) glauben, dass es einen Anstieg an psychischen Erkrankungen geben wird. Weitere 54 % sagen, dass eine Rückkehr in verlorene Jobs nicht möglich sein wird (global: 55 %).

    Innovationen und Orientierung: Chancen aus der Krise nutzen
    Mit Blick in die Zukunft geben hierzulande nur knapp die Hälfte der Befragten (51 %; global: 64 %) an, dass – so schlimm es auch durch die Pandemie ist – die Krise zu wichtigen Innovationen und Veränderungen zum Besseren führen wird: wie wir leben, arbeiten und miteinander umgehen. 49 % (global: 36 %) hingegen stimmen der Aussage zu, dass die Pandemie keine positiven Anstöße gibt, vielmehr die Gesellschaft gespalten wird und Ressourcen aufgebraucht werden, die für die Lösung anderer sozialer Probleme hätten verwendet werden können. Mit Blick auf die positiven Veränderungen, die die in Deutschland Befragten erwarten, steht die bessere Vorbereitung auf künftige Pandemien (56 %; global: 55 %), Verbesserungen im Gesundheitssystem (51 %; global: 57 %) und eine größere Aufmerksamkeit für den Klimawandel (38 %; global: 37 %) noch vor Innovationen in der Arbeitswelt (34 %; global: 47 %) und einer beschleunigten Entwicklung von Technologien (33 %; global: 39 %).

    Für alle Institutionen heißt es jetzt vor allem, in einer anhaltenden Zeit der Unsicherheit, die Chance zu nutzen und auf die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen einzugehen. Der Schlüssel dafür ist eine konsequente und transparente Kommunikation, die Ängste abbaut und alle Menschen adressiert.


    Über das Edelman Trust Barometer 2021 Frühlings-Update: Eine Welt im Trauma
    Das Edelman Trust Barometer 2021 Frühlings-Update: Eine Welt im Trauma ist ein Update des Edelman Trust Barometers 2021. Die Umfrage wurde von Edelman Data & Intelligence (DxI) zwischen dem 30. April und 11. Mai 2021 durchgeführt und umfasste mehr als 16.800 Befragte in 14 Märkten: Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, VAE, Großbritannien und USA. 1.200 Personen wurden in jedem Markt befragt, davon 100 aus der informierten Öffentlichkeit. Alle Befragten aus der informierten Öffentlichkeit erfüllten die folgenden Kriterien: 25-64 Jahre alt, Hochschul-Abschluss; Haushaltseinkommen im obersten Quartil für ihr Alter in ihrem Land; lesen oder sehen mindestens mehrmals pro Woche Wirtschafts-/Nachrichtenmedien; verfolgen mindestens mehrmals pro Woche politische Themen in den Nachrichten.

    Über Edelman
    Edelman ist die globale Kommunikationsagentur, die Vertrauen zwischen Menschen, Marken, Unternehmen und Organisationen auf- und ausbaut. In Deutschland liefern rund 230 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kund:innen ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder:innen zu gewinnen. Weitere Infos unter www.edelman.de.


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