Schlagwort: Corona-Krise

  • „Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise“

    Peter F. Schmid, CEO von Visable, zieht Zwischenbilanz

    Hamburg, 9. Juli 2020 – Seit mehr als vier Monaten befinden wir uns aufgrund der Coronakrise in einem weltweiten Ausnahmezustand. Zahlreiche Unternehmen und ganze Branchen bangen um ihre Existenz und werden tagtäglich auf den Prüfstand gestellt. Das ifo-Institut prognostiziert bereits eine Insolvenzwelle für die kommenden Monate*. In diesen Zeiten zeigt sich so deutlich wie noch nie, dass KMU ohne den Einsatz von digitalen Tools vor dem Aus stehen. Peter F. Schmid, CEO von Visable, dem Dach der europäischen B2BPlattform EUROPAGES und des deutschen Marktführers im Bereich digitaler B2B-Marktplätze „Wer liefert was“ (wlw), beobachtet die Situation von Beginn an und identifiziert sieben eindeutige Entwicklungen:

    1. Beschleunigung der Digitalisierung der KMU im Bereich Einkauf und Vertrieb
      Die klassischen, bekannten und bewährten Marketing- und Vertriebstools standen mit einem Mal
      nicht mehr zur Verfügung. Die Absage von zahlreichen Messen sowie die Abordnung von
      Vertriebsmitarbeiterinnen- und Mitarbeitern ins Homeoffice brachte den Vertrieb in vielen
      Unternehmen kurzfristig zum Erliegen. Ohne den zeitnahen, gezielten Einsatz von digitalen Tools
      müssten eine Vielzahl von KMU in Europa um ihre Existenz fürchten. Zugespitzt bedeutet das: Nur
      wer digitalisiert, überlebt diese Krise. Besonders im Vertrieb mussten und müssen neue Wege
      gegangen werden, um den Einkauf ohne persönlichen Besuch zu erreichen. Ob Sales-Pitches via
      Videocall oder der Einsatz eines virtuellen Messestands – die Möglichkeiten sind vielfältig und die
      Nachfrage nach Weiterbildung groß. Mehr als 350 Interessierte informierten sich beispielsweise in
      unserem Webinar zu dem Umgang mit neuen digitalen Vertriebslösungen. Das war ein toller Erfolg
      und eine erneute Bestätigung für Visable als digitaler Partner für KMU in Europa.
    2. Messe als primäres Verkaufs- und Marketing-Tool nicht mehr zeitgemäß
      Jede vierte Messe wird es nach der Krise so nicht mehr geben. Schon vor dem Einsetzen der
      Coronakrise gab es die Diskussion um die Zweckmäßigkeit von vielen Messen weltweit. In Zeiten
      der Digitalisierung ist es weder zeitgemäß noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll, komplexe
      Güter wie Maschinen um die halbe Welt zu transportieren, um sie für eine oder zwei Wochen auf
      einer Leitmesse auszustellen. Auch der enorme Reiseaufwand von Ausstellern und Besuchern
      sowie der Einsatz von finanziellen sowie ökologischen Ressourcen steht in keinem Verhältnis zum
      Nutzen. Der Erhalt der Messebranche als Selbstzweck sollte für die Zeit nach Corona hinterfragt
      werden.
    3. Besonderes Bedürfnis nach persönlichem Austausch und Wissensvermittlung
      Für viele sind die jährlichen Messebesuche auch immer Anlass zum Austausch innerhalb der
      eigenen Branche. Key Notes, Experten-Panels und Masterclasses dienen außerdem zum
      Wissenstransfer und zur Inspiration. Das Bedürfnis nach persönlichen Treffen,
      zwischenmenschlichem Austausch und Networking wird auch nach Corona nicht verschwunden
      sein – im Gegenteil. Konferenzen und Summits kommen ganz ohne den gewohnten Druck aus,
      möglichst viele Leads oder Abschlüsse generieren zu müssen, sie bieten einen echten Mehrwert
      und werden deutlich stärker nachgefragt werden.
    4. Ausgaben für Online-Marketing steigen massiv
      Das durch die Absage von Messen freigewordene Marketingbudget wird von vielen Unternehmen
      nun für Tools wie SEA, Content Marketing und Social Media eingesetzt werden. Einer Umfrage von
      iBusiness zufolge will mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) vermehrt auf virtuelle
      Lösungen setzen. Die Vorteile von Online-Marketing überzeugen auch in Krisenzeiten. Reichweite
      und Inhalte können gezielt gesteuert werden. Die Leadgenerierung via Plattformen ist einfach und
      flexibel möglich.
    5. Die Bedeutung von Digital Sourcing in Europa wächst
      Viele Unternehmen wurden Covid19-bedingt dazu gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie
      vollständig zu überdenken oder waren kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil
      ihnen die etablierten Lieferketten weggebrochen sind. Auch rücken lokale, nationale und Anbieter
      aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. Der harte
      Shutdown am chinesischen Markt brach bewährte Lieferketten, die in den letzten 20 Jahren mit
      der Zuwendung nach Asien etabliert wurden. Sie überzeugten einst durch Flexibilität, Vielfältigkeit
      und günstige Konditionen. Jedoch wurde die Möglichkeit einer erneuten weltweiten
      Wirtschaftskrise von den meisten schlicht ignoriert. Durch Digital Sourcing sichert der Einkauf
      seine Lieferketten und kann schnell und flexibel auf Veränderungen durch Krisensituationen
      reagieren. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die Beschaffung auf nur eine, enge
      Lieferantenbeziehung setzte. In eine solche Abhängigkeit wird sich besonders nach dieser Krise
      niemand mehr begeben wollen.
    6. Noch nie waren Online-Plattformen für Europas B2B-Markt wichtiger
      Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis
      weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind
      nur einige Vorteile, die Plattformen wie EUROPAGES und wlw bieten. Visable konnte in den ersten
      Wochen nach dem deutschlandweiten Lockdown einen signifikanten Anstieg der Zugriffszahlen
      verzeichnen. Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf
      wlw und um 22 Prozent auf EUROPAGES im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf
      beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Das Potenzial für den
      digitalen B2B-Markt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um
      durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich an diesem Wachstumstrend
      nichts ändern wird.
    7. Der Einkauf nimmt die Schlüsselrolle des Unternehmens ein
      Was vor der Coronakrise eher als ein Schattengewächs der Unternehmen galt, hat sich nun zu einer
      der wichtigsten Säulen eines Unternehmens entwickelt. Der Einkauf rückt durch den Ausfall der
      etablierten Lieferketten und Liefermärkte wie bspw. China in den Mittelpunkt und sichert durch
      schnelles Reagieren und die Nutzung von digitalen Tools das Überleben der Company.
      Es geht schon lange nicht mehr nur um den Einkauf von Waren. Mittlerweile ist es das
      Digitalisierungs-Know-how und das strategische Verhandlungsgeschick, was zum langfristigen
      Erfolg führt.
    • Vgl. ifo-Konjunkturumfrage Juni 2020

    Pressekontakt
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    Carsten Brandt
    ABC-Strasse 21
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    Lena Marg
    +49 40 45 02 10-611
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    Über Visable
    Visable unterstützt den industriellen Mittelstand, Produkte und Dienstleistungen für Einkäufer international zugänglich zu machen. Als speziell auf Geschäftskunden zugeschnittene Verbindung aus eigenen B2B-Marktplätzen und Online-Marketing-Services wie zum Beispiel Google Ads und Retargeting bietet das Unternehmen ein breit gefächertes digitales Portfolio zur Reichweiten-Steigerung im Internet.
    Zu den von der Visable GmbH betriebenen Marktplätzen gehören „Wer liefert was“ (wlw), heute der führende B2B-Marktplatz in der D-ACH-Region, sowie die europäische B2B-Plattform EUROPAGES. Zusammen erreichen die Marktplätze monatlich über 3,7 Millionen B2B-Einkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert.
    Mit seinen Online-Marketing-Services bietet Visable Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Reichweite im Internet zu erhöhen. Visable ist derzeit einziger Google Premium-Partner mit B2B-Schwerpunkt.
    Das Unternehmen Visable entstand als Antwort auf die Herausforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im B2BBereich. Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute über 380 Mitarbeiter. Als gemeinsames Dach für die Marken „Wer liefert was“ und EUROPAGES baut Visable seine Marktplätze und Online-Marketing-Services kontinuierlich aus.
    Weitere Artikel, Informationen, Pressemitteilungen und Downloads finden Sie unter www.visable.com/presse.


  • Corona-Krise: Serviceangebot für Mitgliedsagenturen

    Corona-Krise: Serviceangebot für Mitgliedsagenturen

    Nachfolgend für alle (GPRA-)Agenturen eine Übersicht wichtiger Informationsquellen, Dokumente wie auch expliziter Hilfestellungen, um Anträge und notwendige Finanzierungsmaßnahmen abzuwickeln.

    Um gemeinsam und bestmöglich Unterstützung für die Branche zu mobilisieren, kooperieren die Verbände aktiv zusammen. Die Verbandsallianz hat ihre Vorschläge und Aktivitäten entsprechend auf einer gemeinsamen Webseite, www.die-kommunikationswirtschaft.de, zusammengestellt. Die gebündelte Service-Plattform für die Kommunikationswirtschaft enthält alle erarbeiteten Forderungen und Positionen wie auch wichtige Informationsquellen.

    Zusätzlich sind zahlreiche Informationen zu Anträgen, Liquiditätshilfen etc. auch auf der Webseite vom FAMAB aufrufbar: https://www.famab.de/aktuelles/corona-virus-covid-19/

    Eine Auswahl ist unten als PDF-Download zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen werden auf dieser Seite künftig aktualisiert und geteilt.

    Bei Fragen & Anmerkungen kann auch jederzeit gerne Kontakt zur Geschäftsstelle aufgenommen werden:
    info@gpra.de

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    BASIS-DOKUMENTE & LINKS:

    Mitgliederinformation seitens der Verbandsallianz zu den aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von der Politik (10.06.2020): 1) Die Zusammenlegung der Steuerjahre 2019 und 2020 2) Erstattung der Betriebskosten für größere Umsatzrückgänge 3) Die Absenkung der Mehrwertsteuer auf 16 bzw. 5 Prozent ab Juli bis Jahresende. Nähere Details hier im Download:

    Update der Bundesregierung vom 6.04.2020 zum Thema Mittelstandsfinanzierung: Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

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    GPRA-WEBINAR MIT RECHTSANWALT DR. EIFERT ZUM THEMA ARBEITSRECHT IN DER CORONA-KRISE (02.04.2020)

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    BRIEFE AN DIE BUNDESREGIERUNG VON DEN VERBÄNDEN DER KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT

    Zuletzt aktualisiert am 10.06.2020

  • Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Eine qualitative Kundenbefragung der Kommunikationsagentur A&B One bringt bemerkenswerte Erfahrungen zur „neuen Normalität“ der Kommunikation.

    Berlin / Frankfurt am Main, 3. Juni 2020 – „Die Zahnpasta ist raus aus der Tube“. Es sind solche Sätze, die den Marktpsychologen von A&B One in Experteninterviews zur Corona-Krise immer wieder begegnet sind. Die Kommunikationsverantwortlichen berichten von Erfahrungen, die die Kommunikationslandschaft maßgeblich verändern werden – über viele Branchen und Organisationen hinweg.

    Wachheitsschub für die Kommunikation

    Offensichtlich und unaufhaltsam ist das Corona-bedingte Voranschreiten der digitalen Evolution. Die Arbeit verändert sich radikal, die Kommunikation profitiert enorm von der Digitalisierung. Instrumente, die oft noch im Pilotstadium waren, sind nun erfolgskritisch und in der neuen Normalität unverzichtbar. Die Akteure schildern den Shutdown zudem als eine Disruption im Sozialen, mit vielen ermutigenden Erfahrungen: konstruktive Solidarität bei der Krisenbewältigung, Entschlossenheit und Pragmatismus, neue Wertschätzung für systemrelevante Akteure und wachsende Bedeutung menschlicher Fragen in der Kommunikation nach innen und außen.

    Der Drosten-Effekt schafft einen neuen Kommunikationsstil…

    Die Reputation der neuen Experten zeigt, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann für den Umgang mit komplexen Herausforderungen – z. B. auch im Klimawandel.

    …und einen neuen Kommunikationstypus?

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue, konstante Rolle gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit. Eine weitere Aussage durchzieht die Interviews wie ein roter Faden: „Das Zeitfenster für Veränderungen ist endlich, wie nach jeder Krise“. Die Bedeutung von Kommunikation in der Krise muss jetzt bilanziert werden, neue Erwartungen der Zielgruppen müssen identifiziert und die Chancen zur Veränderung dann auch genutzt werden. Das von A&B One entwickelte und in kritischen Transformationsprozessen bewährte Instrument „Stakeholder Insights“ kann dafür eine zielführende Planungs- und Bewertungsgrundlage sein.

    Zur Studie

    Im Rahmen der Expertenbefragung wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus vorwiegend systemrelevanten Bereichen geführt (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bildung und Soziales, Finanzendienstleistungen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: https://www.a-b-one.de/referenzen/alle/corona.html

    Die Phasen der Krisenbewältigung
    Was in der Krise geholfen hat
    Checkliste für das kommunikative (Post-)Corona Set-up

    Pressekontakt
    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
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    Tel +49 69 92110-0
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    www.a-b-one.de

    Studienleitung
    Ralf Weinen
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Axel-Springer-Straße 52
    10969 Berlin
    Tel +49 30 24086-645
    Fax +49 1805 223285
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    www.a-b-one.de

    Über A&B One
    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

  • Die Krise als Digitalisierungskatalysator:  Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Die Krise als Digitalisierungskatalysator: Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Frankfurt 13. Mai 2020 – Durch die Corona-Pandemie hat sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen stark beschleunigt. Ob im Privaten mit einer rapiden gestiegenen Akzeptanz kontaktloser Kartenzahlung [1] oder im beruflichen Umfeld mit dem abrupten Wechsel zu Remote Work. Was bisher als Zeichen moderner Arbeitskultur galt, ist auf einen Schlag für viele Unternehmen Realität geworden. Insbesondere bei der Digitalisierung von Unternehmen liegen, verstärkt durch die Krise, ungeahnte Chancen für die Zukunft. Um diese aber nutzen zu können, müssen Führungskräfte mehrere Aspekte berücksichtigen.

    Die Krise nimmt keine Rücksicht, ob Unternehmen auf die Digitale Transformation vorbereitet sind. Jetzt profitiert, wer sich frühzeitig mit Remote Work, technischer Infrastruktur oder digitalen Services auseinandergesetzt habt. Nachzügler müssen alles daransetzen aufzuholen. Es reicht jedoch nicht, den eigenen Mitarbeitern lediglich die Tools wie Microsoft Teams oder Slack bereitzustellen. Auch die Arbeitskultur muss sich ändern, um Mitarbeiter zu befähigen und hinsichtlich dezentraler Arbeit zu schulen.

    Die Digitalisierung vieler Unternehmensbereiche funktioniert unerwartet gut. Deswegen werden virtuelle Lösungen auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen – etwa für Kundengespräche, Influencer-Events oder Pressekonferenzen. Damit Entscheider das Momentum der aktuellen Veränderungen nutzen können, um die digitale Transformation ihres Unternehmens erfolgreich voranzutreiben, sollten sie folgende Maßnahmen umsetzen:

    1. Führungsstil anpassen, um Selbständigkeit der Mitarbeiter zu fördern
      Die ersten Erfahrungen aus der Krise haben gezeigt, dass sich Mitarbeiter vermehrt einbringen, um die Umsetzung der digitalen Veränderungen in ihren Unternehmen voranzutreiben und zu gestalten. Proaktive Vorschläge zur Verbesserung interner Arbeits- und Kommunikationsabläufe, der Unternehmenskultur oder gar zur Einführung neuer digitaler Services sind keine Seltenheit. Um diese Eigeninitiative auszuschöpfen, sollten Manager und Führungskräfte ihren Führungsstil darauf ausrichten, den Mitarbeitern die nötige Freiheit einzuräumen und die neue Selbständigkeit gezielt zu fördern – etwa durch virtuelle Arbeitsgruppen mit Experten verschiedener Standorte. So lassen sich Potenziale schnell identifizieren und Know-how standort- und länderübergreifend nutzbar machen.
    2. Digitale Tools richtig einsetzen – für Vertrieb und interne Kollaboration
      Social Distancing ist insbesondere für den Vertrieb eine große Herausforderung. Um in der jetzigen Situation weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern digitale Vertriebswerkzeuge an die Hand geben – etwa digitale Assistenten oder Sales Hubs, in denen alle Materialien stets aktuell und digital aufbereitet zur Verfügung stehen. Nur so können sie Partner und Kunden effektiv beraten. Um eine schnelle Umstellung auf diese Tools zu ermöglichen, sollten Unternehmen schon jetzt alle erforderlichen Materialien wie Broschüren oder Infografiken als digitale Assets zusammenstellen. Eine erfolgreiche, dezentrale Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen setzt in Zeiten von Corona nicht nur eine funktionierende digitale Infrastruktur voraus. Vielmehr müssen Mitarbeiter durch Trainings und Guidelines befähigt werden, diese Tools effektiv einzusetzen. Führungskräfte können hier mit Praxisbeispielen und Best Practices aus anderen Bereichen und Ländern gezielt die Richtung vorgeben.
    3. Widerstandsfähigkeit der Organisation sicherstellen
      Ehrliche und transparente Kommunikation wird in der aktuellen Situation mit wachsender Mitarbeiterloyalität belohnt und stärkt die Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So geht aus dem Edelman Trust Barometer 2020 Special Report „Vertrauen in Zeiten des Coronavirus“ hervor, dass Mitarbeiter von dem eigenen Arbeitgeber erwarten, dass Informationen zur Krise regelmäßig kommuniziert und aktualisiert werden. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, dass dieser Informationsbedarf bestehen bleibt. In der „neuen Normalität“ des dezentralen Arbeitens müssen Führungskräfte auch verstärkt auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten, um Produktivität, Loyalität und Motivation aufrecht zu erhalten. Hierfür ist Nähe zu den Mitarbeitern im Homeoffice unerlässlich, die durch verschiedene Wege aufgebaut und erhalten werden kann – sei es durch neue Kommunikationsformate, angepasste Meeting-Routinen oder an die Krise angepasste Angebote.

    [1] Online-Umfrage der Bundesbank: https://www.rnd.de/politik/bundesbank-vorstandsmitglied-das-geld-wird-nicht-knapp-JIMD4GU4OZAGHC4ITH2YVP2I7U.html

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  • Weniger German Angst in Zeiten der Corona-Krise

    Weniger German Angst in Zeiten der Corona-Krise

    Globale Umfrage von FleishmanHillard zeigt: Deutsche gehen im internationalen Vergleich optimistischer mit der Krise um. Große Mehrheit sieht kein ‚Weiter so’ wie zuvor.

    Frankfurt, 21. April 2020 – Die globale COVID-19-Pandemie beeinflusst die Wahrnehmung und die Einstellung von Verbrauchern gegenüber Gesellschaft, Unternehmen und Politik nachhaltig über Landes- und Altersgrenzen hinweg. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungs-Team von FleishmanHillard, „TRUE Global Intelligence“, in sechs Ländern durchgeführt hat. Hierfür wurden mehr als 6.500 Verbraucher unterschiedlicher Altersgruppen in Deutschland, Italien, Großbritannien, China, Südkorea und in den Vereinigten Staaten befragt. Dabei zeigt sich: Im internationalen Vergleich blicken die Deutschen insgesamt optimistischer auf die Veränderungen, die die Krise mit sich bringt.

    Den Umfrageergebnissen zufolge geben drei Viertel aller Befragten an, dass die Pandemie ihre Sicht auf die Welt und ihre Heimatländer verändert hat. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen für Deutschland wider: 66 Prozent der Befragten haben durch die Reaktion ihres Landes auf COVID-19 nun einen anderen Blick auf die Wirtschaft. Das Gleiche sagen 55 Prozent in Bezug auf das politische System.

    Kein ,Weiter so’ wie zuvor
    Die Umfrage zeigt deutlich, dass es eine Rückkehr zur Routine der Vor-Corona Zeit für die meisten wohl nicht geben wird. So geben 82 Prozent der Befragten in Deutschland an, ihr eigenes Verhalten nach der Krise nachhaltig verändern zu wollen. International liegt diese Zahl sogar bei 90 Prozent. Besonders hohe Veränderungsbereitschaft zeigen die Deutschen beim Umgang mit ihrer Gesundheit (62 Prozent), gefolgt von ihrem Kaufverhalten (45 Prozent) und der Art und Weise, wie sie finanziell schwerwiegende Entscheidungen treffen (40 Prozent).

    Bedürfnis nach positiven Narrativen
    Auch der Blick auf die Medien scheint davon nicht ausgenommen. So kritisieren 58 Prozent der Befragten die Medien für das Schüren unnötiger Ängste (international: 56 Prozent). Der Wunsch nach positiven Narrativen und mehr „business as usual“ ist in Deutschland im Vergleich ausgeprägter: Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) gibt an, dass sie gerne gute Nachrichten über den Umgang mit der Krise und miteinander hören möchten (international: 46 Prozent). 38 Prozent erwarten die gleiche Berichterstattung, die sie aus Nicht-Krisenzeiten kennen (international: 27 Prozent).

    „Die Pandemie scheint die Einstellungen von Verbrauchern fundamental zu verändern. Aus heutiger Sicht ist eine einfache Rückkehr zu vorherigen Verhältnissen und Verhaltensmustern, ein einfaches ‚Weiter so!‘, für die Mehrheit nicht denkbar”, sagt Hanning Kempe, Geschäftsführer von FleishmanHillard in Deutschland. „Darin liegt eine riesige Chance im Umgang mit anderen epochalen Herausforderungen. Diese Krise hat die Bereitschaft für fundamentale Veränderungen gestärkt. Es ist jetzt die Aufgabe von Politik, Medien und Unternehmen, das Vertrauen zu nutzen und konkrete Perspektiven für die Nach-Corona Zeit aufzuzeigen“, so Kempe weiter.

    Deutsche bei finanziellen Entscheidungen weniger zögerlich
    Auch bei den Finanzen zeigen sich die Deutschen entspannter. International geben 40 Prozent der Befragten an, umsichtiger mit finanziellen Entscheidungen zu sein. In Deutschland hingegen beabsichtigt nur ein Viertel der Befragten (25 Prozent), mehr Geld als sonst zu sparen. 29 Prozent wollen Anschaffungen und finanzielle Investitionen vorerst verschieben. Der Anteil der Befragten, die sich bislang kaum oder keine finanziellen Sorgen machen, überwiegt im internationalen Vergleich nur in Deutschland. Hier sorgt sich nur knapp ein Drittel der Verbraucher (33 Prozent) um die finanziellen Auswirkungen, die die Krise auf sie haben könnte.

    Verbraucher sehen Unternehmen in der Pflicht
    Der Umgang von Arbeitgebern mit der Krise steht aktuell unter genauer Beobachtung seitens der Verbraucher und kann weitreichende Auswirkungen auf die Reputation von Unternehmen haben. So versteht zwar der überwiegende Teil der deutschen Befragten (75 Prozent), dass Entlassungen und Beurlaubungen unausweichlich sind und setzt deshalb auf Unterstützungen durch die Regierung. Insgesamt erwarten aber 45 Prozent der Befragten in Deutschland, dass Unternehmen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Stellenabbau zu verhindern. International stimmen dem nur 35 Prozent, in Italien sogar nur 22 Prozent zu.

    Höhere Sensibilität bei Marketing und Werbung gefordert
    Einen kritischen Blick werfen die Befragten auch auf den Umgang mit Marketing und Werbung. So erwartet fast die Hälfte der deutschen Befragten (49 Prozent) von Unternehmen, Marketing und Werbung für nicht-essenzielle Produkte und Services während der Pandemie zu unterlassen (international: 58 Prozent). International erachten darüber hinaus 35 Prozent der Befragten Spenden von Unternehmen für wohltätige Zwecke als besonders wichtig. In Deutschland schließen sich dieser Meinung nur 25 Prozent an. Ähnlich verhält es sich mit einem erleichterten Zugang zu Produkten und Services für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen: Fast die Hälfte aller Befragten befürwortet dies, unter den Deutschen sind es nur 38 Prozent.

    Krise hierzulande bisher weniger bedrohlich wahrgenommen als in anderen Ländern
    Den Umfrageergebnissen zufolge nehmen viele deutsche Verbraucher die aktuelle Situation als weniger bedrohlich wahr als in anderen Ländern: Nur für 26 Prozent der Befragten in Deutschland erscheint die Welt nun als bedrohlicherer Ort (international: 41 Prozent). „Die Kombination aus transparenten politischen Entscheidungen, sozialstaatlichen Maßnahmen, und einem nach wie vor funktionsfähigen Gesundheitssystem scheint den Deutschen ein deutlich höheres Maß an Sicherheit in der Krise zu geben als anderswo. Der bisherige Umgang der deutschen Gesellschaft mit der Krise scheint zu bestätigen, dass der alte Stereotyp der German Angst passé ist“, so Kempes Resümee aus den Umfrageergebnissen.

    Die vollständige Umfrage mit allen internationalen Ergebnissen sowie den länderspezifischen Erkenntnissen für Deutschland erhalten Sie gerne auf Anfrage. Infografiken mit den Zahlen für Deutschland und weitere Länder können Sie HIER herunterladen.

    Pressekontakt
    Hanning Kempe, General Managing Director, Hanning.Kempe@fleishman.com, +49-173-7335831

    Über FleishmanHillard
    FleishmanHillard ist in Deutschland mit 100 Mitarbeitern in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten. Die Kommunikationsberatung betreut Kunden in den Bereichen Corporate & Public Affairs, Corporate Communications, Brand Marketing, Digital & Social, Technology und Healthcare. FleishmanHillard Germany ist Teil des globalen FleishmanHillard Netzwerks. 1946 von Al Fleishman und Bob Hillard in St. Louis, Missouri gegründet, gehört FleishmanHillard mit mehr als 80 Büros in 30 Ländern zu den weltweit führenden Kommunikationsagenturen.

  • Brief an die Bundesregierung von den Verbänden der Kommunikationswirtschaft

    Brief an die Bundesregierung von den Verbänden der Kommunikationswirtschaft

    In den vergangen Tagen sind die führenden Verbände der Kommunikationswirtschaft zu einer gemeinsamen Allianz zusammengekommen. Acht Verbände unserer Branche – ADC, BVDW, CMF, DPRG, FAMAB, GPRA, GWA und OMG – haben in enger Zusammenarbeit einen Brief an die Bundeskanzlerin und die Fachminister Olaf Scholz und Peter Altmaier verfasst. Der Brief beinhaltet konkrete Forderungen in Form von Zusatzregelungen für die Dienstleister in der Kommunikations-Branche, die über das aktuelle Hilfsprogramm hinausgehen. Zum Brief:

  • Kommunikationsbranche fordert Corona-Zusatzregelungen

    Kommunikationsbranche fordert Corona-Zusatzregelungen

    Berlin, 8. April 2020 – Acht Kommunikationsverbände haben sich auf enge Zusammenarbeit in der Corona-Krise verständigt und sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin und die Fachminister Olaf Scholz und Peter Altmaier gewandt. Darin fordern sie Zusatzregelungen für die Kommunikations-Branche, die über das aktuelle Hilfsprogramm hinausgehen. Hintergrund sind die massiven Auswirkungen, mit denen die Branche der in Folge der Corona-Pandemie staatlich verordneten Maßnahmen konfrontiert ist. In Folge abgesagter Sportereignisse, Messen und Events sind bereits alle geplanten Kampagnen storniert worden und in den Bereichen Touristik, Handel, Finanzen und Automobil ein großer Teil der geplanten Umsätze eingebrochen. Allein für die Monate April bis Mai sind die Media- und Werbeinvesti¬tionen laut ZAW bereits zu 50% storniert worden. Über das Gesamtjahr rechnet die Branche mit einem Rückgang von 25%, von dem neben den Medien alle Dienstleister der Kommunika¬tionsbranche betroffen sind. Viele Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche sind dadurch von der Insolvenz bedroht. Daher wenden sich die Verbände mit gemeinsamen Vor¬schlägen an die Politik, wie die negativen Folgen der staatlichen Maßnahmen neutralisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei vereinfachte Bonitätsprüfungen, zinsfreie Dar¬lehen, die Rückerstattung und Aussetzung von Umsatzsteuerzahlungen für die nächsten zwei Jahre und eine Verlängerung der Insolvenzregelung bis zum Jahresende. Darüber hinaus wünschen sich die Verbände einen Fahrplan für die schrittweise Aufhebung des „Shutdowns“, um der Branche ein Stück Planungsmöglichkeit zurückzugeben.

    Darüber hinaus ist vorgesehen, als Kommunikationsbranche in einer konzertierten Aktion mit einer Kampagne für einen neuen wirtschaftlichen Aufbruch nach Ende des Shutdowns einen Beitrag zu Re-Start des Landes zu leisten.

    Übersicht der Verbandsallianz:

    ADC: Art Directors Club (Heinrich Paravicini)
    BVDW: Bundesverband Digitale Wirtschaft (Matthias Wahl)
    CMF: Content Marketing Forum (Andreas Siefke)
    DPRG: Deutsche Public Relations Gesellschaft (Norbert Minwegen)
    FAMAB: FAMAB Kommunikationsverband (Jörn Huber)
    GPRA: Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (Christiane Schulz)
    GWA: Gesamtverband Kommunikationsagenturen (Benjamin Minack)
    OMG: Organisation der Mediaagenturen (Klaus-Peter Schulz)

    Umgesetzt wird die Allianz von Uwe Kohrs, Chairman der GPRA und von Lutz Meyer, Inhaber von Lutz Meyer & Company.

    Die Kommunikationsbranche steht für 47 Mrd. € Umsatz, 900.000 Beschäftigte und 1,4% des BiP

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Tel. 030 5858 134-50
    i.hoyer@gpra.de
    www.gpra.de

  • Whitepaper zur Krisenkommunikation: Wie Unternehmen gestärkt aus einer Krise hervorgehen

    Whitepaper zur Krisenkommunikation: Wie Unternehmen gestärkt aus einer Krise hervorgehen

    Das Corona-Virus stellt Unternehmen weltweit vor Herausforderungen. Dabei kommt der Unternehmenskommunikation die zentrale Rolle zu, Ereignisse, Entwicklungen und Entscheidungen zu vermitteln und richtig einzuordnen. In diesen Zeiten und auch ganz generell gilt: In Krisensituationen ist eine schnelle faktenbasierte Kommunikation besonders wichtig. Wenn Unternehmen einige grundlegenden Regeln beachten, können sie die Krise sogar als Chance nutzen, um gestärkt daraus hervorzugehen.

    Das Whitepaper „Krisenkommunikation: Gestärkt aus der Krise“ von consense communications zeigt, worauf es in Zeiten der Krise in den Bereichen Führung, mobilem Arbeiten und vorausschauendem Handeln ankommt.

  • GPRA-Mitgliederversammlung 2020

    GPRA-Mitgliederversammlung 2020

    • Gemeinsam durch die Corona-Krise
    • Erweiterung der Qualitätsanforderungen

    Berlin, 30.03.2020 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, GPRA, hat ihre Mitgliederversammlung aufgrund der gegenwärtigen SARS-CoV-2 Beschränkungen in diesem Jahr virtuell abgehalten. Auf der Tagesordnung standen neben dem Arbeitsprogramm für 2020 vor allem der Austausch zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sowie die Entscheidung zur Einführung erweiterter Qualitätsstandards für PR- und Kommunikationsagenturen.

    Mit der Corona-Krise stehen Agenturen auch vor wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Um frühzeitig auf Umsatzeffekte vorbereitet zu sein, hat der Verband gemeinsame Maßnahmen beschlossen, um die Mitgliedsagenturen zu unterstützen. Hierzu wird es künftig eine Plattform zum Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Mitgliedern geben. Im Rahmen von Experten-Webinaren gibt es zudem direkte Unterstützung bei Anträgen und Finanzierungsfragen. „Die GPRA zeichnet seit jeher der vertrauensvolle, persönliche Austausch der Mitglieder untereinander aus. Dies ist besonders in Krisenzeiten von besonderer Bedeutung. Es ist wichtig, dass die führenden PR- und Kommunikationsagenturen ihre Stärken und Know-how bündeln, um gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu kommen“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA.

    GPRA führt Gütesiegel CMS III ein

    Trotz der aktuellen Herausforderungen hat die GPRA die Einführung eines erweiterten Qualitätsstandards für PR- und Kommunikationsagenturen beschlossen. Der international anerkannte Consultancy Management Standard (III) wird die bereits bestehenden Qualitätskriterien ergänzen und ist künftig für alle Mitglieder verbindlich. Die GPRA wird in Deutschland die einzige vom internationalen Kommunikationsverband (ICCO) offiziell anerkannte Ausgabestelle für das Gütesiegel sein.

    „Alle GPRA-Mitglieder verbindet ein hoher Qualitätsanspruch. Mit der beschlossenen Erweiterung unserer Richtlinien wollen wir ein klares Zeichen für mehr verbindliche Standards in der Branche setzen“, betont Alexandra Groß, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der GPRA.

    Young Professional Initiative stellt Arbeitsprogramm vor

    Die im Februar gegründete Young Professional Initiative der GPRA wurde von den Sonderbeauftragten in der Mitgliederversammlung vertreten und hat ihr Arbeitsprogramm 2020 vorgestellt. Der hohe Organisationsgrad der Nachwuchsgruppe zeigt, wie ernsthaft aus der Perspektive des Nachwuchses an den Verbandsthemen bereits gearbeitet wird.

    Über die GPRA e.V.
    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 34 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
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