Schlagwort: Digitalisierung

  • Das Ziel ist positiver Impact – Studie beleuchtet die Twin Transformation in der deutschen Kommunikationsbranche

    Das Ziel ist positiver Impact – Studie beleuchtet die Twin Transformation in der deutschen Kommunikationsbranche

    • Die führenden Branchenverbände BVDW, GPRA und GWA unterstützen die erste Umfrage zur Twin Transformation. Der Report präsentiert zentrale Erkenntnisse zu den Treibern, Hemmnissen und Potenzialen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
    • Praktische Handlungsempfehlungen sollen Agenturen konkrete Orientierung bieten, mehr Nachhaltigkeit von, durch und mit Digitalisierung zu erreichen.

    Hamburg, 27. Januar 2025 – Die deutsche Kommunikationsbranche steht vor einer doppelten Herausforderung: Die Digitalisierung treibt Prozesse und Geschäftsmodelle voran, während Nachhaltigkeit als gesellschaftliche Verantwortung und strategischer Wettbewerbsfaktor an Bedeutung gewinnt. Doch wie können diese beiden zentralen Transformationen zusammengeführt werden, um ökonomische, ökologische und soziale Mehrwerte zu schaffen?

    Mit der erstmaligen Untersuchung zur Twin Transformation – eine Form der Unternehmensführung, in der Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam und unter Berücksichtigung wechselseitiger Effekte betrachtet wird – wird dieser Frage nun nachgegangen. In Zusammenarbeit mit den führenden Branchenverbänden BVDW, GPRA und GWA wurden 215 Personen aus Agenturen in Deutschland befragt. Die Umfrage widmete sich den Treibern und Hemmnissen in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie den Potenzialen an ihrer Schnittstelle.

    Zentrale Erkenntnisse der Umfrage

    • Digitalisierung mit weitem Abstand vor Nachhaltigkeit
      80 % der Befragten bewerten den eigenen Digitalisierungsgrad als hoch oder sehr hoch. Bei Nachhaltigkeit sind es nur 46 %.
    • Digitalisierung als Chance für Nachhaltigkeit
      86 % der Befragten stimmen dieser Aussage einfach oder voll und ganz zu. Risiken werden hingegen kaum gesehen.
    • Interne Kommunikation wirkt
      Je besser sich die Befragten über die Ziele und Aktivitäten der Agentur informiert fühlen, desto höher bewerten sie den Grad der Digitalisierung bzw. der Nachhaltigkeit.
    • Intrinsische Treiber bestimmen die Transformation der Agenturen
      Digitalisierung ist durch positive Beeinflussung der Geschäftsergebnisse, Nachhaltigkeit durch die gesellschaftliche Verantwortung motiviert.
    • Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen vor ähnlichen Hemmnissen
      Probleme bei der praktischen Umsetzung, Investitionskosten und fehlende ganzheitliche Konzepte sind die größten Hemmnisse.
    • Ökonomische Potenziale im Fokus
      Nachhaltigkeit durch die / in der Digitalisierung hebt insb. Potenziale beim flexibleren Arbeiten, bei schnelleren Arbeitsabläufen sowie dem Zugang zu Know-how.

    Praktische Handlungsempfehlungen bieten Orientierung
    Basierend auf den Ergebnissen gibt der Report praktische Empfehlungen, mit welchen Hebeln Agenturen die Twin Transformation wirkungsvoll implementieren können. Die Empfehlungen reichen von der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, über die ökologische Gestaltung des Produkt- und Serviceportfolios bis hin zu Strukturen zur Sicherstellung einer gemeinsamen Verantwortung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie der Kommunikation von Zielen und Aktivitäten.

    „Die Umfrage bestätigt das enorme Potenzial der Twin Transformation für positiven Impact in der deutschen Kommunikationsbranche. Gleichzeitig legen die Ergebnisse nahe, dass es an der Schnittstelle von Digitalisierung und Nachhaltigkeit einen Handlungsbedarf gibt. Jede Agentur sollte evaluieren, welche Hebel für sie selbst relevant sind. Die umfangreichen Informations- und Dialogangebote der führenden Branchenverbände BVDW, GPRA und GWA sind dafür ideale Startpunkte“, sagt der Autor des Reports, Arne Carstens, der die Umfrage im Rahmen seiner Abschlussarbeit im MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg durchführte.

    Über den Report
    Der Report ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit den führenden Branchenverbänden BVDW, GPRA und GWA und umfasst die Perspektiven von 215 Personen aus Mitgliedsagenturen der Verbände. Ziel ist es, ein umfassendes Bild zum Status Quo der Twin Transformation und die Perspektiven auf den Zusammenhang von Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Branche zu liefern. Die Daten wurden via anonymisierter Online-Umfrage im Rahmen einer Abschlussarbeit im MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg erhoben. Der Autor ist Arne Carstens und arbeitet als Director Sustainability Consulting und Chief Sustainability Officer bei der Hamburger Agentur segmenta.


    Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden:

  • Metaverse: Was steckt hinter dem Hype?

    Metaverse: Was steckt hinter dem Hype?

    Das Metaverse ist derzeit in aller Munde – besonders in der Kommunikationsbranche. Mark Zuckerberg spricht von der „neuen Generation des Internets“ und taufte seinen Konzern Facebook passend in Meta um. Woher stammt diese Begeisterung? Welche Potenziale und Risiken gibt es für die PR-Branche? Und wie können Agenturen Unternehmen beim Gang ins Metaverse unterstützen? In der vierten Neuland-Eventreihe der GPRA Young Professionals tauchten wir tief ein ins Metaverse.

    Während Bekleidungsunternehmen digitale Mode präsentieren und Spieleentwickler fantasievolle Welten erschaffen, ist das Metaverse für andere Branchen noch eine Blackbox. Über das Marktpotenzial für beratende Kommunikationsagenturen sprachen vor rund 50 Young Professionals Michael Waning, Strategy Director bei der deutschen Kreativagentur Achtung!, und Content-Experte bei der Schweizer Digital-Agentur Kuble AG, Felix Schulz.

    Es gibt kein Metaverse

    Michael Waning hob in seinem Impulsvortrag hervor, dass es noch nicht das „eine“ Metaverse gibt. Erstmals beschrieb Science-Fiction-Autor Neal Stephenson den Begriff 1992 als virtuelle Erlebniswelt in seinem Roman „Snow Crash“. Heute verstehen wir darunter viele dreidimensionale Realitäten, die als ein großes, dezentrales Universum verbunden sind, in dem Menschen sich mittels Avatare treffen, spielen oder einkaufen können.

    Nach dieser Definition existiert das Metaverse noch nicht: Erste ähnliche Umgebungen gibt es bei Onlinespielen wie „The Sandbox“, „Decentraland“ oder „Fortnite“. „Da die virtuellen Spielewelten immense Rechenleistung benötigen, sind sie meist auf kleine Metaversen mit wenigen Teilnehmenden beschränkt und unverbunden“, löste Michael Waning seine Eingangsthese auf. Trotzdem kommen weitere Informationsebenen zum heutigen Verständnis des Web 2.0 hinzu wie Bewegung und Interaktion in 2D- und 3D-Welten mit virtueller Realität.

    Ist das Metaverse doch da?

    In welche Richtung das gehen kann, zeigte uns Felix Schulz anhand von Metas Meeting-Plattform „Horizon Workrooms“. Mittels Virtual-Reality-Brille trifft sich sein Team als Avatare in der eigens kreierten Büroumgebung. Für Kundinnen und Kunden richtet die Agentur solche Besprechungsräume nach deren Bedürfnissen ein.

    Ein weiteres Anwendungsbeispiel liefert die BMW Group. Das Unternehmen simuliert via Metaverse reale Fabriken, um vor dem Bau Fehler in der Konstruktion vorherzusagen und auszumerzen. Spieleentwickler wie Roblox werkeln ebenfalls am Metaverse: User kreieren hier 3D-Welten, erwerben mittels eigener Kryptowährung virtuelle Grundstücke oder Kleidung von Gucci, Nike und Vans.

    Das Metaverse wird erst kommen

    Große Potenziale für das Metaverse sieht Felix Schulz im E-Commerce, Entertainment, Marketing, aber auch im Gesundheits- und Bildungsbereich. Trotz dieser Möglichkeiten hält Michael Waning den Hype der vergangenen Monate für überzogen: Unternehmen würden viele Dinge wie den Jugendschutz nicht hinterfragen, nur um den Anschluss nicht zu verpassen. Das gilt es künftig zu beachten.

    Spannend war die These, dass niemand weiß, wie das Metaverse der Zukunft aussieht. Seine Entwicklung steht erst am Anfang, genauso wie die Nutzerzahlen – so die Referenten. Unternehmen müssen ihre Zielgruppen aber auch in virtuellen Welten abholen. Agenturen können sie durch ihre Expertise im Content Marketing darin unterstützen – dessen Spielregeln gelten dort ebenso. Ein guter Tipp kam von Felix Schulz: „Das Metaverse lässt sich besser zeigen als erklären.“ Das geht über Influencer, durch geschaltete Anzeigen in bereits genutzten Medien oder indem Schnittstellen zwischen physischer und virtueller Realität geschaffen werden.

    Ihr wollt mehr über dieses aktuelle und spannende Thema wissen? Hier findet ihr unsere Aufzeichnung der Session:


    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am: 01.08.2022

  • CommsTech: GPRA veröffentlicht Whitepaper mit Definition und Wirkungsmodell

    CommsTech: GPRA veröffentlicht Whitepaper mit Definition und Wirkungsmodell

    • Detailliertes Wirkungsmodell veranschaulicht, wie Kommunikation konkret von datengetriebener Technologie profitieren kann.
    • CommsTech-Whitepaper steht ab sofort zum Download bereit.

    Berlin, 25.04.2022 – Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA e.V.) veröffentlicht heute eine Definition sowie ein umfassendes Wirkungsmodell für Technologie in der Kommunikation (CommsTech). Ziel ist es, der Kommunikationsbranche einen Grundsatz von CommsTech zur Verfügung zu stellen, der dabei hilft, die Potentiale von datengestützter Kommunikation zielgerichtet zu nutzen. Die ausführliche Darstellung in Form eines Whitepapers steht ab sofort zum Download bereit.

    „CommsTech bedeutet, bekannte Denkstrukturen bei der Einordnung und Funktionsweise von Kommunikation aufzubrechen und sich neuen Wegen bei der Betrachtung von Zielgruppen und Maßnahmen zu öffnen“, erklärt GPRA-Präsidiumsmitglied Matthias Wesselmann (Vorstand fischerAppelt). „Bislang herrscht beim Beratungsfeld CommsTech noch viel Unklarheit – richtig angewandt sind die Potentiale jedoch mannigfach. Uns ist es ein zentrales Anliegen, das Beratungsfeld CommsTech analog zu unserem Qualitätsanspruch nach vorne zu bringen und aufzuzeigen, welche individuellen Lösungsansätze sich hier künftig entfalten und nachhaltig wirken können.“

    CommsTech-Definition nach der GPRA

    CommsTech ermöglicht Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, datengetriebene Technologien als einzigartige Chance zu nutzen, um die individuellen Informationsbedürfnisse ihrer Öffentlichkeiten in jeder Stufe des Wirkungsmodells erfassen, analysieren, testen und mit wirksamen Inhalten auf die nächste Stufe bringen zu können. Dabei verstehen sie die Bedürfnisse ihrer Öffentlichkeiten in einer Tiefe, die einen nachhaltigen Beziehungsaufbau ermöglicht und den Wertbeitrag ihrer Arbeit transparent werden lässt.

    Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die CommsTech erfolgreich nutzen, verbindet eine offene, agile, ergebnisorientierte Haltung, welche die immer komplexer werdende Kommunikationswelt als Chance begreift, um in Echtzeit Insights zu gewinnen, die das Erreichen von strategischen Kommunikationszielen erleichtern.

    CommsTech-Wirkungsmodell nach der GPRA

    Das Wirkungsmodell basiert auf drei Grundsäulen, die maßgeblich für ein erfolgreiches Zusammenspiel sind und eine praxisorientierte Umsetzung von CommsTech in der Kommunikation ermöglichen: (1) treibende Faktoren, (2) festgelegte, zu erreichende Ziele sowie (3) entscheidende kommunikative Leistungsindikatoren (KPIs). Alle drei Säulen untergliedern sich in einzelne Teilaspekte. So bestehen die treibenden Faktoren aus dem Channel-, Themen- und Daten-Management und die festgelegten Ziele umschließen sechs singuläre Stufen, denen jeweils relevante Leistungsindikatoren zugeschrieben sind. Damit können Messbarkeit und Praxisnähe entsprechend gewährleistet werden.

    Weitere Informationen zum CommsTech-Wirkungsmodell der GPRA finden Sie im dazugehörigen Whitepaper auf der GPRA Webseite.

    Maßgeblich an der Entwicklung des CommsTech-Ansatzes der GPRA beteiligt sind die Kommunikationsagenturen Faktenkontor, fischerAppelt, FleishmanHillard, impact und OSK.


    Über den GPRA e. V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 38 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Pressekontakt

    GPRA e. V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin

    Tel. 030 40559938
    Mobil: 0171-2083827
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de

    www.gpra.de


  • Deutscher Rat für Public Relations (DRPR) veröffentlicht neue Auflage der Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken

    Deutscher Rat für Public Relations (DRPR) veröffentlicht neue Auflage der Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken

    Berlin, 25. April 2022. DRPR reagiert mit 3. Auflage der Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken auf die steigende Konvergenz von Meinung und redaktionellen Inhalten in der digitalen Kommunikation. Die Stellungnahme zu Influencer:innen und Absendertransparenz wurde überarbeitet und weiter geschärft.

    Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet 3. Neuauflage der erstmals im Jahr 2010 verabschiedeten Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken. Durch die Änderungen reagiert der DRPR auf aktuelle Herausforderungen der digitalen Kommunikation. Prof. Dr. Alexander Güttler, als Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Unternehmen & Markt I federführend für die Überarbeitung der Richtlinie verantwortlich, fasst zusammen: „Die Vielzahl und wachsende Professionalisierung der Akteur:innen wie beispielsweise Influencer:innen und die neuen – auch technischen – Formen der Kommunikation wie Social Bots haben eine Überarbeitung notwendig gemacht – und dies wird sicher nicht die letzte sein.“

    Kern der Richtlinie ist, dass es für die Nutzer:innen von Internetangeboten jederzeit erkennbar sein muss, ob es sich um unabhängige, redaktionelle Inhalte, die Meinung von Privatpersonen oder um PR als professionellen Informations- und Kommunikationsprozess handelt. Die Neuauflage der Online-Richtlinie bezieht dabei explizit Influencer:innen als News-Produzent:innen mit ein. Influencer:innen kommt durch ihre Präsenz und Reichweite eine journalistenähnlichen Gate-Keeper-Funktion zu und damit auch Verantwortung gegenüber ihrem Publikum. Die Richtlinie betont die Notwendigkeit, Meinungsäußerungen zu politischen oder gesellschaftlichen Themen oder zu Produkten/Services klar als solche zu bezeichnen und zu kennzeichnen.

    Außerdem spricht sich der DRPR in der Online-Richtlinie explizit gegen das Verbreiten von Fake-News aus. Dies gilt unabhängig davon, ob diese wieder korrigiert werden oder nicht. Die Richtlinie soll dabei keinesfalls zu einer Einschränkung der Debattenkultur führen. Im Gegenteil: Vielmehr geht es um die Stärkung der Zugänglichmachung unterschiedlicher Perspektiven durch professionell erstellte Inhalte, die immer faktenbasiert zu sein haben. Zudem muss stets eine Unterscheidung zwischen sachlicher Bewertung und Meinung möglich sein.

    Der Einsatz meinungsmanipulierender Social Bots ist in der Sicht des DRPR unvereinbar mit den Grundsätzen verantwortungsbewusster Öffentlichkeitsarbeit. Dazu zählen auch gekaufte „Fans“, „Follower“ und der Gleichen. Der DRPR vertritt hier den Standpunkt, dass hinter jeder öffentlich vorgetragenen Meinung auch ein Mensch stehen muss.

    Mit der Neuauflage der Online-Richtlinie zeigt der Deutsche Rat für Public Relations ein verbindliches Regelwerk für alle Personen auf, die die Interessen von Organisationen in Medien und Netzwerken professionell vertreten. Die Richtlinie schließt ausdrücklich Privatpersonen ein, die für ihre Kommunikationsaktivitäten durch Zahlungen oder Sachleistungen vergütet werden. Der DRPR leistet somit einen wichtigen Beitrag zu Verhaltenskodizes in der digitalen, partizipativen Kommunikation.


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


    Pressekontakt

    Anea Meinert
    E-Mail: info@drpr-online.de