Schlagwort: DPRG

  • KI ist Handwerkszeug der PR –Verantwortung beim Menschen

    KI ist Handwerkszeug der PR –Verantwortung beim Menschen

    Gemeinsame Stellungnahme von

    Deutscher Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG)

    Bundesverband der Kommunikator*innen e. V. (BdKom)

    Gesellschaft der Public Relations Agenturen e. V. (GPRA)

    zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Verfassen von Redemanuskripten sowie Gast- und Namensbeiträgen

    Berlin, 21.07.2026 – Jüngste Fälle, in denen politische Amtsträger Reden und Gastbeiträge mithilfe von KI erstellen ließen, haben kritische Berichterstattung sowie eine öffentliche Debatte ausgelöst. Als Berufsverbände der professionellen Kommunikation nehmen wir dazu Stellung:

    Eine pauschale Ablehnung des Einsatzes von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Erstellung von Reden, Gast- und Namensbeiträgen ist aus unserer Sicht nicht zielführend. Das gilt auch für vergleichbare Texte, die persönliche Haltung, Überzeugungen oder Sichtweisen exponierter Personen transportieren.

    KI ist mittlerweile Teil der professionellen Kommunikationsarbeit. Entscheidend ist nicht der Einsatz des Werkzeugs an sich, sondern die Qualität des redaktionellen Prozesses, die Verantwortung der Absenderinnen und Absender sowie die Sorgfalt, mit der Inhalte erstellt, angepasst, geprüft und freigegeben werden.

    Für die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte gibt es klare Regeln, u. a. Art. 50 des EU AI Act sowie die KI-Richtlinie des Deutschen Rats für Public Relations e. V. (DRPR), der von den drei unterzeichnenden Verbänden getragen wird. Diese Regelwerke bieten einen wirksamen Rahmen für die Praxis.

    Die öffentliche Diskussion geht jedoch über die Frage der Kennzeichnung hinaus. Sie berührt auch die Frage, welche fachlichen und ethischen Maßstäbe für den Einsatz von KI in der redaktionellen Arbeit gelten sollten. Gerade deshalb braucht es eine differenzierte Bewertung.

    Die Erstellung solcher Texte erfolgt in der Regel in einem mehrstufigen, redaktionellen Prozess. Dabei war es schon lange vor KI gängige und akzeptierte Praxis, dass Reden von speziell ausgebildeten Personen („Redenschreiberinnen und -schreiber“) erstellt werden. Die Rednerinnen und Redner machen sich den Text zu eigen, indem sie ihn vortragen oder mit dem eigenen Namen unterzeichnen.

    KI kann in diesem Prozess unterstützen, Menschen jedoch nicht ersetzen: Sie bringt keine eigene Urteilskraft, kein politisches Gespür und kein Verständnis für Anlass, Person oder Publikum ein. KI kann helfen, Gedanken zu strukturieren und Formulierungsvarianten zu erzeugen; die kommunikative Verantwortung bleibt jedoch beim Menschen.

    Der Einsatz von KI stellt neue Anforderungen an die verantwortlichen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren:

    • KI-Systeme generieren mitunter plausibel klingende, aber sachlich falsche Inhalte. Die Verantwortung für die Richtigkeit aller Aussagen liegt jedoch immer beim Absender. Eine gewissenhafte Faktenkontrolle ist daher unerlässlich.
    • Daneben spielt der redaktionelle Prozess im Zusammenspiel von Mensch und Maschine eine wesentliche Rolle. Er stellt sicher, dass der finale Text die originären Gedanken sowie Haltung und Ton der Absenderin bzw. des Absenders widerspiegelt und dem jeweiligen Anlass angemessen ist.
    • Bei Gast- und Namensbeiträgen sind die redaktionellen Grundsätze des veröffentlichenden Mediums zu beachten; der Einsatz von KI sollte im Vorfeld abgestimmt werden.

    Die unterzeichnenden Verbände führen die fachliche Diskussion zu diesem Thema fort, um ihren Mitgliedern eine verlässliche Orientierung zu bieten und den Aufbau entsprechender Kompetenzen zu unterstützen.

    Der verantwortungsvolle Einsatz von KI ist kein Vertrauensbruch. KI gehört mittlerweile zum Handwerkszeug der Kommunikation. Vertrauen entsteht, wenn dieses Werkzeug professionell eingesetzt wird.

    Kontakte

    GPRA e.V.

    Matthias Wesselmann

    Präsident GPRA e.V.

    Telefon: 0171/2083827

    E-Mail: m.wesselmann@gpra.de

    Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. – DPRG

    Matthias Biebl

    Vizepräsident DPRG e.V.

    Telefon: 0171/5424242

    E-Mail: matthias.biebl@dprg.de

    BdKom e.V.

    Regine Kreitz

    Präsidentin BdKom e.V.

    Telefon: 030/84 85 9522

    E-Mail: regine.kreitz@bdkom.de

    Über die GPRA

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der Kommunikationsbranche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die Mitglieder vereint der Anspruch auf Qualitätsführerschaft im Sinne ihrer Kund:innen und Mitarbeitenden. Neben der Bewährung im Markt sind die fachlichen Kompetenzen für strategische Kommunikation und Public Relations, eine hochwertige Umsetzung, strategisches Human Ressource Management und Standards im Prozessmanagement sowie in der Leistungskontrolle von zentraler Bedeutung. Die GPRA repräsentiert 31 Agenturen mit circa 3.100 Mitarbeitenden und einem Marktanteil von rund 59 Prozent.

  • Positionspapier zu History Communication vorgestellt

    Positionspapier zu History Communication vorgestellt

    Mannheim, 27.10.2025 – Auf der ersten HistoryComms Conference am 9. und 10. Oktober bei der Beiersdorf AG in Hamburg hat der DPRG-Arbeitskreis History Communication und der Vorstand der Deutschen Public Relation Gesellschaft (DPRG) ein wegweisendes Positionspapier vorgestellt. Es definiert klare Standards für Professionalität und Qualität in der Kommunikation von Unternehmensgeschichte.

    Grundlage für das Positionspapier waren mehrere Präsenzveranstaltungen und Remote-Treffen des Arbeitskreises History Communication bzw. seines Vorläufers, des Netzwerks Corporate History Communication, das 2020 von Dr. Ingo Stader (H&C Stader) und Matthias Koch (Koch Kommunikationsmanagement) initiiert wurde.

    Das Positionspapier wurde innerhalb einer interdisziplinären Arbeitsgruppe des Arbeitskreises erarbeitet und mit dem DPRG-Vorstand abgestimmt.

    Dr. Max Schlenker, Leiter des DPRG-Arbeitskreises History Communication: „Corporate History Communication ist ein wichtiges Querschnittsthema für die Unternehmenskommunikation und gewinnt dadurch immer mehr an Relevanz. Mit dem Positionspapier schaffen wir Standards für eine qualitätvolle Corporate History Communication und wollen diese noch weiterentwickeln.”

    Sabine Clausecker, Präsidentin der DPRG: „Als Netzwerk für Kommunikation und PR setzen wir uns seit unserer Gründung 1958 für die Professionalisierung unseres Berufsfelds ein. Das Positionspapier ist ein wichtiger Meilenstein – es stärkt die Corporate History Communication als festen Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmenskommunikation.“

    Dr. Ingo Stader, Mitglied des Lenkungskreises des DPRG-Arbeitskreises History Communication: „Mit dem Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks von Kommunikationsexperten aus Unternehmen, (Wirtschafts-)Archiven, Wissenschaft und Agenturen und die Überführung in die DPRG haben wir Pionierarbeit geleistet. Dass der Arbeitskreis ein Jahr nach Gründung bereits das Positionspapier auf den Weg gebracht hat, ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Meilenstein für History Communication in der strategischen Unternehmenskommunikation.“

    Das Positionspapier formuliert erstmals Standards für die Kommunikation von Unternehmensgeschichte und fordert in zehn Punkten unter anderem, Historikern und Historikerinnen ein Vetorecht einzuräumen, wenn geschichtliche Inhalte verfälscht oder wissenschaftliche Standards missachtet werden.

    Das vollständige Positionspapier steht auf der DPRG-Website zum Download bereit.

    Über den DPRG-Arbeitskreis History Communication 

    Der DPRG-Arbeitskreis History Communication ist der Nachfolger des 2020 ins Leben gerufenen Netzwerks Corporate History Communication und versteht sich als Austauschplattform für Akteure im Bereich History Communication. Ziel ist es, Geschichtskommunikation in Unternehmen strategisch zu verankern und zu stärken. In regelmäßigen Netzwerktreffen und offenen Veranstaltungen treibt der Arbeitskreis die Weiterentwicklung des Berufsfeldes voran, definiert Qualitätsstandards und erhöht die Sichtbarkeit für History Communication.

    Kontakt

    H&C Stader GmbH

    Die H&C Stader GmbH ist eine der führenden Geschichtsagenturen in Deutschland mit den Sparten Geschichtskommunikation / Firmenjubiläum und Unternehmensarchive. Mit Hauptsitz in Mannheim und Büros in Berlin und Hamburg betreut H&C Stader namhafte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen deutschlandweit bei der Bewahrung, Aufbereitung und Darstellung ihrer Unternehmensgeschichte. H&C Stader ist Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands (GPRA) und nach dem internationalen Qualitätsmanagementverfahren CMS IV zertifiziert. Seit 2024 betreibt H&C Stader das History Hub, ein modernes Büro- und Magazingebäude. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hcstader.de

    Pressekontakt

    H&C Stader GmbH    
    Dr. Max Schlenker      
    Corporate History Consultant, Member of Management    
    Tel.: +49 621 178288-16       
    E-Mail: max.schlenker@hcstader.de

  • Deutscher Rat für Public Relations heißt Markus Engel als neues Mitglied willkommen

    Deutscher Rat für Public Relations heißt Markus Engel als neues Mitglied willkommen

    Berlin, 15.05.2025 – Agenturverband GPRA entsendet Markus Engel in den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR).

    Markus Engel, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Stuttgarter Agentur Communication Consultants GmbH, wurde als neues Mitglied in das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der PR- und Kommunikationsbranche berufen. Mit mehr als 30 Jahren Beratungserfahrung in strategischer Unternehmenskommunikation bringt Engel besondere Expertise in den Bereichen Corporate Reputation, CEO- und Nachhaltigkeitskommunikation, Krisenprävention sowie interne Kommunikation mit.

    „Der DRPR ist die richtige Instanz, um Standards für aufrichtige, glaubwürdige Kommunikation zu setzen, gerade in der heutigen Zeit. Sensibilisierung und Prävention statt nur Reaktion, zum Beispiel durch Rügen – diesen Weg möchte ich gern mitgestalten“, so Markus Engel.

    links: Markus Engel, geschäftsführender Gesellschafter Communication Consultants GmbH

    rechts: Stefan Watzinger, geschäftsführender Gesellschafter Impact Agentur für Kommunikation

    Wechsel im DRPR-Vorstand: Stefan Watzinger folgt auf Axel Wallrabenstein als stellvertretender Vorsitzender

    Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet sich gleichzeitig von Axel Wallrabenstein. Seit 2011 gehörte er dem Rat als von der GPRA entsandtes Mitglied an und übernahm ab 2023 den stellvertretenden Vorsitz im DRPR.

    Auf ihn folgt Stefan Watzinger, der dieses Amt künftig übernehmen wird. Er ist seit 2023 als von der GPRA entsandtes Mitglied im Rat vertreten und leitet seit 2021 als geschäftsführender Gesellschafter die Impact Agentur für Kommunikation in Frankfurt.

    Zu den Veränderungen im DRPR sagt die Vorsitzende Elke Kronewald: „Axel Wallrabenstein hat den DRPR mit seiner Expertise, seiner klaren Haltung und seinem langjährigen Engagement bereichert. Für seinen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit danken wir ihm sehr herzlich. Mit Stefan Watzinger, der als ebenso engagiertes wie versiertes Ratsmitglied seine Nachfolge als Stellvertreter antritt, sowie mit Markus Engel als neuem Mitglied im Rat, werden sowohl die Kontinuität gewahrt als auch neue Impulse ermöglicht.“    

    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), dem Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.

    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.

    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.

    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.

    KONTAKT

    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations e. V.                                                                             

    c/o GPRA e. V. | Pariser Str. 47 | 10719 Berlin                                                                                              

    Tel.: +49 (0)30-4055 9938 | E-Mail: info@drpr-online.de

    www.drpr-online.de           

                                                                        

    Vorsitzende: Prof. Dr. Elke Kronewald

    Stellvertreter: Stefan Watzinger

    getragen von DPRG GPRA BdKom

    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations

    Vereinsregister Berlin | VR 31817 B

  • Einladung zum Symposium am 9.4 in Leipzig: Kommunikation stärkt Demokratie

    Einladung zum Symposium am 9.4 in Leipzig: Kommunikation stärkt Demokratie

    Datum: Mittwoch, 09.04.2025

    Uhrzeit: 09:15 bis 18:00 Uhr

    Veranstaltungsort:

    Uni Leipzig, Hörsaal 8, Universitätsstr. 3, 04109 Leipzig

    Desinformation, Deepfakes & Co: Herausforderungen und Potenziale digitaler Medien stehen im Mittelpunkt eines Symposiums am 9. April in Leipzig

    Deutschland durchlebt turbulente Zeiten. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist belastet. Bei den anstehenden Wahlen drohen die politischen Ränder weiter zu erstarken. Welche Rolle spielen dabei digitale Medien und was kann die professionelle Kommunikation leisten? Ein gemeinsames Symposium der Kommunikationsverbände DPRG, BdKom und GPRA mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig präsentiert aktuelle Einsichten aus Forschung und Praxis zu dieser kritischen Frage. Was ist die Wirkung von Desinformation? Wie verbreitet sind Verschwörungsmythen wirklich? Und welche Rolle spielen KI-generierte Deepfakes?

    Hochkarätige Referent:innen aus Wissenschaft, Journalismus und Kommunikation diskutieren die Herausforderungen durch digitale Medien für unsere Demokratie – aber auch Potenziale, Chancen sowie Verantwortung und Handlungsoptionen professioneller Kommunikator*innen.

    Die Anmeldung erfolgt hier.

  • Deutsche Kommunikationsverbände starten Initiative für Demokratie

    Deutsche Kommunikationsverbände starten Initiative für Demokratie

    Berlin, 13.05.2024 – Die deutschen Kommunikationsverbände DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) starten die Initiative „Kommunikation stärkt Demokratie“.

    Gemeinsam planen die Organisationen, die rund 10.000 professionelle Kommunikatorinnen und Kommunikatoren in Deutschland vertreten, vielfältige bundesweite Aktivitäten zur Stärkung von Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland. Anlass ist das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2024.

    „Das Grundgesetz betont die Bedeutung der Kommunikation für die Demokratie, insbesondere in den Artikeln 1 und 5. Als Verbände, deren Kernthema professionelle Kommunikation in Unternehmen, Organisationen und Verbänden ist, stehen wir für Wahrhaftigkeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit“, sagt Nils Haupt, Präsident der DPRG.

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA & Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom & Nils Haupt, Präsident der DPRG stehen hinter der neuen Initiative für Demokratie

    „Wir sind besorgt angesichts des Missbrauchs digitaler Medien für Desinformation, Hass und Hetze. Wer das Vertrauen in Politik und Demokratie untergräbt, der gefährdet und delegitimiert demokratische Organisationen und ihre Vertreterinnen und Vertreter. Als deutsche Kommunikationsverbände glauben wir an die Kraft professioneller Kommunikation und kontinuierlichen Dialogs“, sagt Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom.

    „Gemeinsam sind wir davon überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, die Öffentlichkeit im Hinblick auf Gefahren und Risiken von Desinformation, manipulativer Kommunikation und Hassrede zu sensibilisieren. Mit der täglichen Arbeit unserer Mitglieder tragen wir in hohem Maße dazu bei, demokratische Werte zu stärken“, so Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.

    Die Verbände berufen sich auf ihre ethischen Grundregeln, die sie 2012 im Deutschen Kommunikationskodex festgeschrieben haben. Der Kodex geht davon aus, dass Meinungsbildung und demokratische Entscheidungsfindung in den hochmediatisierten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts auf dem öffentlichen Diskurs und der Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen, Deutungen und Konzepten basieren, an deren Artikulation Public Relations erheblichen Anteil haben. Wer den Beruf ausübt, respektiert die von der Verfassung garantierten Grundrechte sowie insbesondere die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien. Rassistische, sexistische und religiöse Diskriminierung sowie andere menschenverachtende Praktiken verbietet der Kodex.

    „Kommunikation stärkt Demokratie“ umfasst Informations-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen für Kommunikationsprofis und ist zunächst bis Herbst 2025 geplant. Eine Veranstaltungsreihe widmet sich Good-Practice-Beispielen von Unternehmen und Organisationen. Eine weitere klärt über falsche und manipulative Kommunikationspraktiken auf.

    Zudem widmen die Verbände diesem Thema gemeinsam mit der Universität Leipzig am 18. Oktober ein Symposium, bei dem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen vorgestellt werden. Bereits am 5. Juni findet ein Online-Talk mit dem ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke statt, der Herausforderungen und Leistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts zunehmender gesellschaftlicher Konflikte auch mit Blick auf das Medienvertrauen beleuchten wird. Am 25.07. gibt es einen Online-Talk mit Prof. Dr. Nina Springer, Hate Speech Expertin der Universität Münster, und am 08.08. einen weiteren mit Prof. Darren Linvill von der Clemson University über die Enttarnung von Trollen und Trollfabriken. Auch der Kommunikationskongress 2024 am 12. und 13. September in Berlin wird einen entsprechenden Schwerpunkt setzen. Außerdem sind spezielle Formate für den Kommunikationsnachwuchs geplant, darunter die BdKom-Sommerakademie am 11. Juni in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel sowie eine Ausgabe der Neuland-Reihe der GPRA-Young Professionals im Herbst.

    Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Deutschen PR Tag am 16. und 17. Mai 2024 in Hannover werden die drei Präsidenten die Initiative näher vorstellen.

    Über die DPRG

    Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.

    Über den BdKom

    Der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren e.V.) ist die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Verband vertritt die Interessen von über 4.200 Mitgliedern in Politik und Öffentlichkeit. Er fördert den Berufsnachwuchs und setzt sich für hohe professionelle Standards ein.

    Über die GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 33 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Die drei Verbände sind Träger des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), dem Organ der freiwilligen Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations und Kommunikation.

    Pressekontakte

    DPRG e.V. Bundesgeschäftsstelle
    Franklinstr.27
    10587 Berlin
    Tel. 030 12088 6460
    E-Mail: presse@dprg.de
    www.dprg.de

    Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom)

    Oberwallstr. 24

    10117 Berlin

    Tel. 030 84 85 94 00

    E-Mail: presse@bdkom.de

    www.bdkom.de

    GPRA e.V.

    Bachstr. 12

    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

    E-Mail: geschaeftsstelle@gpra.de 

    www.gpra.de

  • DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    • Entwicklung von Qualitätskriterien
    • Im Fokus steht die Kommunikation von Transformationsprojekten

    Berlin, 16.04.2024 – Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor zahlreichen Transformationsprojekten: Energiewende, Mobilitätswende, Industrie-Umbau. Für den Erfolg der zahlreichen lokalen und regionalen Teilprojekte sind Verständnis und Akzeptanz in der Bevölkerung entscheidend. Dafür bedarf es transparenter und professionell organisierter Kommunikation auf der Basis verbindlicher und nachvollziehbarer Qualitätskriterien und -standards. Vor diesem Hintergrund bündeln die beiden Branchenverbände Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe.

    Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Verbände, im Miteinander von Organisationen der öffentlichen Hand, Energieversorgern, Mobilitätsunternehmen, Windpark- und PV-Anlagenbetreibern, Agenturen und betroffenen Bürgern effektive und sachorientierte Dialoge zu ermöglichen. Standards und Richtlinien sollen bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben unterstützen. 

    „Mit der Richtlinie für Bürgerbeteiligung und Kommunikation des Deutschen Rats für Public Relations haben wir Leitlinien dafür geschaffen, wie Vorhabenträger, Bund, Länder und Gemeinden ordentlich mit Bürgern kommunizieren sollten. Jetzt stehen wir gemeinsam dafür ein, dass sich Auftraggeber und Agenturen ihrer Bedeutung bei den notwendigen Veränderungen bewusst sind und verantwortungsbewusst mit den betroffenen Menschen kommunizieren“, sagt Ulf Mehner vom Vorstand der DPRG.

    „Die Energiewende voranzutreiben und die Aufgaben der Bundesregierung ins Ziel zu bringen, erfordert höchste Professionalität. Erfahrung, Wissen, Kompetenzen, Empathie sind nur einige der Fähigkeiten, die dafür erforderlich sind. Unsere Qualitätsstandards sind zum Beispiel eine Möglichkeit sicherzustellen, dass Organisationen verantwortungsvoll und mit nachvollziehbaren Prozessen handeln“, sagt GPRA-Präsidentin Alexandra Groß.

    Über die DPRG

    Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.

    Pressekontakt

    DPRG e.V. Bundesgeschäftsstelle
    Franklinstr.27
    10587 Berlin
    Tel. 030 12088 6460
    E-Mail: presse@dprg.de
    www.dprg.de

    Über die GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 32 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt

    GPRA e.V.

    Bachstr. 12

    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

    E-Mail: info@gpra.de 

    www.gpra.de 

  • Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2023

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2023

    Am 04.12.2023 haben die Branchenverbände DPRG, BdKom und GPRA den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ zum dritten Mal verliehen.

    Berlin, 04.12.2023 – Zwei Siegerinnen und ein Sieger konnten heute als Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2023 ausgezeichnet werden. Zum dritten Mal wurde dieser Preis von drei führenden Kommunikationsverbände DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland) verliehen. Für die Organisation zeichnete in diesem Jahr die DPRG verantwortlich. Die Preisverleihung fand online im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ des Wissenschaftsjournalisten Reiner Korbmann statt, der den Preis 2008 ins Leben gerufen hatte.
     
    Siegerin in der Kategorie „Hochschulen und Forschungsinstitute“ ist Sonja von Brethorst, Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. In der Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration und Stiftungen gewinnt Sebastian Grote, der Head of Communication an der Helmholtz-Gemeinschaft ist. Siegerin in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“: Sabine Reinstädler, Head of Public Relations & Communications bei der AstraZeneca GmbH.

    DPRG-Präsident Nils Haupt, der die Siegerinnen und Sieger ehrte, zeigte sich beeindruckt: „Die drei heute ausgezeichneten Forschungssprecherinnen und -sprecher sind herausragende Brückenbauerinnen und -bauer zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. So unterschiedlich ihre Themengebiete sein mögen: Ihre Arbeit ist angesichts einer zunehmenden Wissenschafts-Skepsis, ja Wissenschafts-Leugnung durch einzelne gesellschaftliche Gruppen von unschätzbarem Wert. Sie kommunizieren nicht aus einem Elfenbeinturm heraus, sondern schaffen es, Forschung spannend, verständlich und zielgruppengerecht zu vermitteln. So gelingt es ihnen, die gesellschaftliche Relevanz und den Nutzen der Forschung sichtbar zu machen. Dafür gebührt ihnen unser Dank.“
     
    Verleihung im Rahmen des „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“
    Die Nominierten in drei Kategorien wurden durch einen Fachbeirat bestimmt, die Finalisten per Publikumsabstimmung ermittelt.

    Die Gewinnerinnen und Gewinner des Preises in der Übersicht


    • Sonja von Brethorst (Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) in der Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“
     
    • Sebastian Grote (Head of Communication, Helmholtz-Gemeinschaft) in der Kategorie „Industrie-, Wirtschaft-, & sonstige Unternehmen“
     
    • Sabine Reinstädler (Head of Public Relations & Communications, AstraZeneca GmbH) in der Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftung“

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2023

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wurden das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet; 2022 zeichnet der BdKom verantwortlich und 2023 hat die DPRG die Ausrichtung übernommen.

    Die ausrichtenden Verbände


    Veröffentlicht am 05.12.2023


  • DPRG und GPRA kooperieren beim Junior Award – Anmeldefrist bis 15.01.24 verlängert!

    DPRG und GPRA kooperieren beim Junior Award – Anmeldefrist bis 15.01.24 verlängert!

    Bewerbungsphase gestartet

    • Mit neuen Partnern und Sponsoren sowie einem angepassten inhaltlichen Konzept startet der Junior Award in die Bewerbungsphase für die Auszeichnung 2024
    • Studierende und Young Professionals treten in getrennten Kategorien an
    • Bewerbungen können noch bis 15.01.2024 eingereicht werden

    Berlin, 29.11.2023 – Der Junior Award, Teil des Internationalen Deutschen PR-Preises der DPRG, wird in der Ausgabe für 2024 erstmals gemeinsam mit der GPRA vergeben. Die Auszeichnung, die in den Kategorien Studierende und Young Professionals verliehen wird, dient der bundesweiten Förderung des PR-Nachwuchses. Prämiert werden Kommunikationskonzepte, die zu einer vorgegebenen Aufgabenstellung entwickelt wurden und einem gesellschaftlichen Nutzen dienen. Studierende und Young Professionals können ihre Konzepte entweder allein oder im Zweier-Team einreichen. Die gemeinsame Vergabe des Preises unterstreicht den Stellenwert der PR-Nachwuchsförderung in beiden Verbänden.

    Bewerbungen sind ab sofort möglich, Informationen zu den Bewerbungskriterien gibt es hier: https://pr-preis.de/nachwuchs.

    Die Jury setzt sich aus erfahrenen Kommunikator:innen und Vertreter:innen der Young Professionals der beiden Verbände zusammen: Betty Kiess (C&A Europe), Tina Kulow (SAP), Eugenia Lagemann (fischerAppelt), Clara Piroth (Markenzeichen), Lars Rosumek (E.ON), Alicia Altvatter (Weber Shandwick, GPRA Young Professionals) und Nina Höhler (Klenck & Hoursch, DPRG Young Professionals). Den Jury-Vorsitz hat Peter Szyszka (Hochschule Hannover) inne.

    Die Verleihung des Preises erfolgt mit Unterstützung von E.ON und TUI. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro sowie einen Reisegutschein für zwei Personen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Gala des Internationalen Deutschen PR-Preises am 16. Mai 2024 in Hannover.

    Nils Haupt, Präsident der DPRG: „Der Junior Award ist eine tolle Chance für Young Professionals und Studierende, um ihre kreativen Ideen und ihr kommunikatives Potenzial zu präsentieren. Dass wir mit der GPRA einen neuen Partner und mit TUI einen weiteren Sponsor neben E.ON gewinnen konnten, freut uns für unsere Branche und für die Teilnehmenden.“

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA: „Die GPRA engagiert sich seit Jahren sehr stark für den Branchen-Nachwuchs. Die Zusammenarbeit mit der DPRG zur Weiterentwicklung des Kompetenz-Wettbewerbs ist uns ein wichtiges Anliegen. Neben der Auszeichnung der besten Konzeptarbeiten ist die Vernetzung mit der Branche ein weiterer Motivationsfaktor für die Teilnahme.“


    Veröffentlicht am 29.11.2023


  • Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus

    Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus

    Wahl der „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ gestartet. GPRA zeichnet für die Ausrichtung verantwortlich.

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Düsseldorf, 7.10.2021 – Die führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) haben sich zusammengetan, um gemeinsam unter dem Dach des Trägervereins des deutschen Rates für PR künftig den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ zu vergeben. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen und einen Beitrag zum Qualitätsdiskurs in der Branche zu leisten. Die Ausrichtung erfolgt jeweils durch die Verbände im Wechsel. Den Anfang macht 2021 die GPRA. Verantwortlich für Konzeption und Organisation ist Prof. Dr. Alexander Güttler mit der GPRA-Mitgliedsagentur komm.passion.

    Es werden in diesem Jahr ein Hauptpreis und ein Publikumspreis in drei Kategorien vergeben:

    • Hochschulen & Forschungsinstitute
    • Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen
    • Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen

    Den Hauptpreis entscheiden die Stimmen von Journalistinnen und Journalisten. Das Voting basiert auf einem Verteiler von über 1.000 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Wahl ist am 7.10.2021 gestartet worden. Darüber hinaus können Interessierte aus der Branche ab sofort im Rahmen des Publikumspreises ihre Stimme abgeben. Unter diesem Link können alle Interessierten abstimmen: Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021 | Publikumspreis

    Die Auswahl der Nominierten ist durch ein Gremium aus Expertinnen und Experten aus der Branche, dem #team21, erfolgt. Dies besteht aus zwölf Vertreterinnen und Vertretern der Verbände, Organisatoren, den letztjährigen Gewinnerinnen des Hauptpreises und weiteren Expertinnen und Experten. In diesem Gremium wurden in den letzten Wochen Vorschläge gesammelt und für die Shortlist ausgewählt. Das Voting erfolgt auf Basis dieser Shortlist. Für die Nominierten 2021 siehe tabellarische Übersicht am Textende.

    • Den Bewertungsrahmen dafür bildet folgender Kriterienkatalog:
    • Professionalität
    • Journalistische Fähigkeiten
    • Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten
    • Niveau der vermittelten Informationen
    • Verständlichkeit der Informationen in der (allgemeinen) Öffentlichkeit
    • Digitale/Crossmediale Kompetenz
    • Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie

    Die Abstimmung des Hauptpreises läuft noch bis zum 20. Oktober 2021. Das Voting zum Publikumspreis ist ab sofort für alle Interessierten offen und läuft bis zum 24.Oktober 2021.

    Prof. Dr. Alexander Güttler zeigt sich als GPRA-Vertreter im DRPR Trägerverein erfreut über die Entwicklung des Preises: „Die Corona-Pandemie hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig verlässliche und professionelle Wissenschaftskommunikation für die Gesellschaft ist. Deswegen freuen wir uns, mit dem Preis hervorragende Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus diesem Bereich auszuzeichnen. Mit dem Relaunch haben wir einige Aspekte der Vergabe des Preises überarbeitet und auf eine solide, zukunftsfähige Grundlage gestellt.“

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, ergänzt: „Die drei Verbände haben die zukünftige Ausrichtung der ‚Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres‘ gemeinsam übernommen, um einen Beitrag zur Qualität und Bedeutung von Kommunikation in der Wissenschaft zu leisten. Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig dieser Bereich ist. Die GPRA ist seit langem Impulsgeber für mehr Qualität in der Kommunikationsbranche und der Preis kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.“

    Shortlist:

    Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“

    Nominierte PersonFunktion
    Manuela ZinglLeiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin
    Dr. Patrick Honecker Chief Communication Officer, TU Darmstadt
    Isabel HaberkornReferentin für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf
    Jens AugustinLeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    Dr. Benedikt MandlHead of Communication, Research Institute of Molecular Pathology, Wien

    Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“

    Nominierte PersonFunktion
    Dr. Christina BeckLeiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
    Dr. Harald WilkoszewskiLeiter Kommunikation und Pressesprecher, Wissenschaftszentrum Berlin gGmbH
    Georg SchollKommunikation und Marketing, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
    Christoph Herbort-von LoeperPressesprecher, Leibniz-Gemeinschaft, Berlin
    Michael SonnabendLeiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen

    Kategorie „Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen“

    Nominierte PersonFunktion
    Jasmina Alatovic Director Global External Communications, BioNTech SE, Mainz
    Marc RaschkeLeiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH
    Florian MartiusRedakteur, Pharma Fakten e.V., Berlin
    Karolina Dzeko-Balke Communications, Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
    Dr. Rolf HömkeKommunikation Forschung und Medizin, vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., Berlin

    Über den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wird das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet.


    Die ausrichtenden Verbände

    Banner Verbandslogos - bdKom, DPRG, GPRA

    Für die Organisation beauftragt

    Logo komm.passion

    Pressekontakt

    Julian Siebert (Projektleiter)
    E-Mail: julian.siebert@komm-passion.de
    Fon: +49 (0)211 60 04 6 173


  • Edelman gewinnt Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG

    Edelman gewinnt Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG

    „Was ist deine Zahl?“ für das BMFSFJ in der Kategorie „Verbände und öffentliche Einrichtungen“ ausgezeichnet

    Frankfurt am Main, 25. Juni 2021 – Die aufmerksamkeitsstarke Kampagne „Was ist deine Zahl?“ der Initiative „Stärker als Gewalt“ für unseren Kunden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (kurz: BMFSFJ) wurde mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG in der Kategorie „Verbände und öffentliche Einrichtungen“ ausgezeichnet. Nach einem pandemiebedingtem Ausfall der Live-Verleihung im letzten Jahr, wurden die Gewinner:innen der 22 Kategorien gestern erstmals wieder vor Publikum verkündet.

    Der PR-Preises prämiert seit mehr als 50 Jahren in einem mehrstufigen Verfahren in verschiedenen Kategorien die Gewinner:innen der eingereichten Kommunikationskampagnen und -projekte. In diesem Jahr hat die 36-köpfige 71 Finalist:innen auf die Shortlist gesetzt – das BMFSFJ hat es in gleich zwei Kategorien – Verbände und öffentliche Einrichtungen sowie Kommunikation in der Pandemie: extern – auf die Liste geschafft.

    Mit der prämierten Kampagne „Was ist deine Zahl?“ im Rahmen der Initiative „Stärker als Gewalt macht das BMFSFJ darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen in allen sozialen Schichten und Altersgruppen traurige Realität ist – tagtäglich kommt es zu sexuellen Übergriffen, Mobbing, Stalking und anderen Formen von sexualisierter Gewalt. Bundesweit sind Statistiken zufolge über 12 Millionen Frauen mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Das ist jede 3. Frau.

    Kampagne gegen Gewalt an Frauen
    Kampagne gegen Gewalt an Frauen

    Um die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit für die erschreckend hohen Zahlen der Gewalt an Frauen auf eine neue ungewöhnliche Art zu gewinnen, haben wir das BMFSFJ unterstützt und zum Auftakt im November 2019 die Menschen in Deutschland gefragt: „Was ist deine Zahl?“ Denn wenn jede 3. Frau in Deutschland betroffen ist, dann kennt jede und jeder von uns mindestens eine. Damit man für sich selbst errechnen konnte, wie viele Frauen im persönlichen Umfeld betroffen sein können, haben wir ein Rechner-Tool für die „Stärker als Gewalt“-Website entwickelt, das die Anzahl der – statistisch wahrscheinlich – von Gewalt betroffenen Frauen im eigenen Umfeld ermittelt: Im Freundeskreis, im Kolleginnenkreis, in der Facebook-Community, in der eigenen Stadt.

    Zum Start der Initiative am 25. November 2019 zeigten wir in den 22 größten Städten Deutschlands mit einer Lichtinstallation animierte Projektionen der statistisch wahrscheinlichen Zahl betroffener Frauen in der jeweiligen Stadt. Unterstützung holten wir uns von zahlreichen Influencerinnen und prominenten Personen, die ihre persönliche Zahl in den sozialen Medien veröffentlichten und so auf das Thema und die Aktion „Was ist Deine Zahl?“ aufmerksam gemacht haben.

    Hier mehr erfahren https://www.edelman.de/work/kampagne-gegen-gewalt-frauen


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