Schlagwort: Employer Branding

  • dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    Düsseldorf, 18. Oktober 2021. Die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) hat ihr Programm 2022 mit sechs neuen Intensivtrainings veröffentlicht. Bei diesen und fast allen weiteren dapr-Angeboten können die Teilnehmenden im kommenden Jahr wählen, ob sie einen Termin in Düsseldorf oder Frankfurt am Main besuchen oder lieber online an einem interaktiven Live-Seminar teilnehmen möchten.

    Das neue dapr-Programm 2022


    Die sechs neuen viertägigen Intensivtrainings tauchen tief in die Themen Interne Kommunikation, Change-Kommunikation, Employer Branding, Innovations-Management, Nachhaltigkeits-Kommunikation und Social Media ein. Details und Buchungsmöglichkeiten zu sämtlichen Angeboten finden Interessentinnen ab sofort auf der dapr-Webseite.

    Neben den Weiterbildungsangeboten stellt das dapr-Programm 2022 auch die Angebote für Arbeitgeberinnen der Kommunikationsbranche dar: Dazu zählen neben dem kostenfreien Recruiting im Rahmen des Karriereprogramms dapr.dual und der dapr.zertifizierung von Volontariaten und Traineeships auch die dapr.beratung für Kommunikationsabteilungen hinsichtlich Strukturen, Prozesse und Kompetenzen. Letztere hat ihr Angebot jetzt um flexible Einzel-Coachings für Kommunikatorinnen erweitert.

    Das neue dapr-Programm 2022 steht als Download bereit.

    Zudem können Interessierte gedruckte Exemplare kostenfrei über www.dapr.de/kontakt oder per E-Mail an kontakt@dapr.de bestellen.

    Die neuen dapr-Angebote in der Übersicht:

    Beitrags-URL: https://www.dapr.de/dapr-programm-2022-erschienen-50-vor-ort-50-online-sechs-neue-intensivtrainings/#

    Über die dapr: https://www.dapr.de/aktuelles/ueber-die-dapr


    Pressekontakt:
    Deutsche Akademie für Public Relations GmbH (DAPR)
    Annette Bouteiller
    Ritterstraße 9
    40213 Düsseldorf
    E-Mail: annette.bouteiller@dapr.de
    Tel.: (0211) 17607064


  • Wettbewerbsfaktor Arbeitgebermarke: Wann, wenn nicht jetzt?

    Wettbewerbsfaktor Arbeitgebermarke: Wann, wenn nicht jetzt?

    Von Carola Ronellenfitsch

    Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass ein Thema offenbar erst dann wirklich relevant ist, wenn sich ein englischer Begriff dafür auch im deutschsprachigen Raum etabliert hat. Auf die gute, alte Arbeitgebermarke gemünzt heißt das: Hallo, ich bin Trend! Man nennt mich nämlich inzwischen Employer Brand. Höchste Zeit also, dass du dich mit mir beschäftigst!

    Uns soll’s recht sein. Denn ob englisch oder deutsch – Fakt ist: Eine professionelle, authentische Employer Brand ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein klarer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Ein Gegenwarts- und Zukunftsthema mit viel Potenzial! Um eine Zahl zu bemühen, die uns Kommunikationsprofis hellhörig macht: 58 Prozent der Fach- und Führungskräfte geben laut Stepstone-Studie vom Dezember 2018 an, keine definierte Arbeitgebermarke zu haben.

    Produktivitätsverlust spürbar
    Die nächste Zahl folgt auf den Fuß: 95 Prozent der Personaler großer Unternehmen haben Schwierigkeiten damit, offene Stellen zu besetzen. Zu diesem Ergebnis kommen die ICR Recruiting Trends von 2018 (aktuellere Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Der Fachkräftemangel betrifft große Konzerne ebenso wie kleine Betriebe und die verschiedensten Branchen. Weil so viele Unternehmen händeringend Mitarbeiter suchen, ist der Arbeitsmarkt hart umkämpft. Man spricht sogar schon von kriegerischen Zuständen: vom „War for Talents“. Aufgehorcht: Ein englischer Begriff! Sie wissen schon – das Relevanzglöckchen klingelt. War for Talents – den möchte keiner verlieren. Denn Fachkräftemangel kann das Geschäft bedrohen. 60 Prozent der von Stepstone befragten Unternehmen geben an, durch unbesetzte Stellen einen Produktivitätsverlust zu spüren.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe
    Besonders spannend und lohnenswert macht Employer Branding, dass es sowohl nach außen als auch nach innen wirkt. Es dient nicht nur der Rekrutierung neuer Mitarbeiter, sondern erreicht auch die eigenen. Für beides ist es unverzichtbar, sich zunächst mit sich selbst auseinanderzusetzen: mit seinen Unternehmenswerten, seiner Kultur und Haltung. Nur wer weiß, wofür er steht, kann sich authentisch und selbstbewusst positionieren und präsentieren. Es genügt nicht, sympathische Mitarbeiter zu Testimonials zu machen, die im Web, auf Social Media und Flyern begeistert von ihrer Tätigkeit berichten.

    Externes Employer Branding beschäftigt sich mit Fragen wie: Welche Mitarbeiter suche ich? Warum entscheiden sich Bewerber für mein Unternehmen? Warum nicht? Was hebt mich von der Konkurrenz ab? Erst dann folgt die Aufgabe, die Arbeitgebermarke strategisch aufzustellen, kreativ und glaubwürdig zu kommunizieren und auf sinnvollen Wegen zu verbreiten.

    Das beinhaltet, die Kommunikation zu tracken (digital bestens möglich), die Ergebnisse zu analysieren und gegebenenfalls die Stoßrichtung zu korrigieren. Es geht um Sichtbarkeit und Strahlkraft: Erfolgreiches Employer Branding lässt ein Unternehmen langfristig aus der Menge an Wettbewerbern herausstechen. Es rückt das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber in die Wahrnehmung seiner Zielgruppe und gibt den entscheidenden Anreiz, sich zu bewerben.

    Damit ist die Bewerberreise – ja: die Candidate Journey – natürlich bei Weitem nicht zu Ende. Sie führt über mehrere weitere, vor allem digitale und persönliche Kontaktpunkte bis zu einem unterschriebenen Vertrag – so das Ziel.

    Und auch hier ist das Employer Branding idealerweise nicht abgeschlossen, wird die Arbeitgebermarke nicht ad acta gelegt. Ebenso wenig sollte der Kommunikationsprofi an dieser Stelle seinen Rechner runterfahren. Er hat ja von vornherein die Stärkung und Pflege der Arbeitgebermarke nach innen mitgedacht und eingeplant.

    Ein Wirtschaftsfaktor: die Bindung zum Arbeitgeber
    Das gewichtigste Argument für internes Employer Branding: Laut Gallup Engagement Index Deutschland beliefen sich die volkswirtschaftlichen Kosten wegen innerer Kündigung 2019 auf eine Summe zwischen 105 und 122 Milliarden Euro. 85 Prozent der Arbeitnehmenden sagen von sich, dass sie keine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Hier besteht ebenso Handlungsbedarf wie im umkämpften Arbeitsmarkt!

    Vorhandene Multiplikatoren: Mitarbeiter
    Wer seine Arbeitgebermarke nach innen und außen stärkt, kann hoch gewinnen. Auch dazu zwei aufschlussreiche Zahlen aus dem letzten Gallup Engagement Index: 55 Prozent der Arbeitnehmer, die eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber verspüren, würden diesen als hervorragenden Arbeitsplatz weiterempfehlen. 72 Prozent der Mitarbeiter mit hoher Bindung beabsichtigen, auch in drei Jahren noch bei ihrem aktuellen Arbeitgeber tätig zu sein, sprich: zu bleiben und im Idealfall an der Zukunft genau dieses Arbeitgebers mitzuwirken. Maßnahmen wie die Förderung von Empfehlungs-Recruiting sowie die Schulung und der Einsatz von Corporate Influencern machen sich das zunutze.

    Perspektivisch steigt die Relevanz
    Um mit einer Fünf-Jahres-Prognose abzuschließen: Die Planung und Durchführung von Employer-Branding-Kampagnen werden in fünf Jahren die wichtigste Fähigkeit von Recruitern sein. Das erwarten die Unternehmen, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg im Jahr 2019 befragt hat. Unterstützen wir sie als Kommunikationsagenturen dabei!

    Der Text ist im prmagazin Ausgabe 01/2020 in der Rubrik #AgenturderZukunft erschienen.

  • GPRA initiiert Dialog mit Hochschulen zum Berufseinstieg in PR-Agenturen

    GPRA initiiert Dialog mit Hochschulen zum Berufseinstieg in PR-Agenturen

    Berlin, den 11.2.2019 – Auf Einladung der GPRA, der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen, fand am vergangenen Mittwoch mit Vertretern von Universitäten und (Fach-)Hochschulen die Auftaktveranstaltung zur Diskussionsreihe „Berufseinstieg in die PR“ statt. Die Diskussionsreihe ist Teil einer breit angelegten Kommunikationsoffensive des Verbandes rund um den Einstieg in die Berufswelt der PR- und Kommunikationsagenturen. Eine Roadshow zu den Studierendeninitiativen gemeinsam mit dem PR-Journal, sowie ein erweitertes Informationsangebot für den Kommunikationsnachwuchs auf der Verbandswebseite sind weitere Pfeiler der Initiative.

    Mehr Verständnis, Informationen und Transparenz

    Die Diskussionsreihe mit Vertretern der Lehrinstitute verfolgt das Ziel, ein besseres Verständnis für die jeweiligen Herausforderungen zu bekommen und Schnittstellen für gemeinsame Handlungsoptionen für eine optimierte Ausbildung des PR- / Kommunikationsnachwuchses zu definieren. Für Studierende soll so mehr Transparenz und Orientierung beim Berufseinstieg in die PR / Kommunikation erreicht werden.

    Die Auftaktveranstaltung in Frankfurt führte zu vier Handlungsfeldern, die bis zum Folgetermin im Sommer weiter bearbeitet werden:

    Um die Zusammenarbeit zwischen Lehre und Agenturen zu verbessern, wird die Geschäftsstelle der GPRA Anfragen der Lehrinstitute bündeln und koordinieren. So wird den Lehrenden ein einfacher Zugriff auf Praxiserfahrung ermöglicht.

    Weiterhin entwickelt der Verband ein Orientierungsmodell für die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten in Agenturen, das die unterschiedliche Praxiserfahrung berücksichtigt sowie die notwendige Qualifizierung der Bewerber darstellt.

    Rollenprofile werden zudem einen besseren Überblick über die unterschiedlichen Anforderungsprofile in Agenturen geben, so dass sich Lehrende besser auf die zu vermittelnden Inhalte einstellen können und Studierenden gleichzeitig mehr Transparenz gegeben wird.

    Ein „Glossar“ für Lehrende und Agenturen soll zukünftig für eine einheitliche Terminologie in der Kommunikation zu den Studierenden sorgen.

    Unter Federführung der GPRA wird der Dialog auch in Zukunft kontinuierlich weitergeführt werden, ein nächster Termin ist bereits für Juli angesetzt.

    Auftakt mit den Studierenden in der Hochschule Hannover

    Die Roadshow zu den Studierenden-Initiativen macht den ersten Halt am 19. März 2019 bei den Public Relations Studierenden in Hannover (PRSH). Insgesamt sind sechs Dialogveranstaltungen 2019 in Kooperation mit dem PR-Journal geplant. Der zweite Termin folgt bei der Public Relations Initiative der Universität Hohenheim (PRIHO) im Mai. Weitere Termine schließen sich an in Mainz und Darmstadt, Münster, Lingen (Osnabrück) und Leipzig. Auch auf dem diesjährigen PR Report Camp in Berlin wird die GPRA wieder vertreten sein. Die Verbandswebseite der GPRA wird derzeit zum Informations-Hub ausgebaut. Agenturen als Arbeitgeber sowie Einstieg in die PR / Kommunikation sind eigens für die Studierenden entwickelte Themenbereiche.

    Weiterhin arbeitet der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen zusammen mit BVDW, CMF, FAMAB, GWA und OMG an der Fortsetzung der Employer-Branding-Kampagne Komm in die Agentur, um junge Talente für Agenturen zu begeistern.