Schlagwort: ESG-Studie

  • Neuer ICCO World PR Report 2023-2024 bestätigt: ESG und KI haben höchste Priorität

    Neuer ICCO World PR Report 2023-2024 bestätigt: ESG und KI haben höchste Priorität

    Der kürzlich veröffentlichte ICCO World PR Report 2023 bestätigt, dass im Bereich Environmental, Social, Governance – kurz ESG – für 2024 die meisten Investitionen erwartet werden, während die Nutzung von KI-Tools die Kernkompetenz für die Zukunft darstellt.

    Der jährlich erscheinende World PR Report wertet eine internationale Umfrage unter leitenden PR-Führungskräften und Geschäftsführer:innen aus. Darüber hinaus bietet er Einblicke in die Bereiche Wachstum, Investitionen, Technologie, Ethik, mentale Gesundheit, Diversity, Messung und soziale Medien, aufgeschlüsselt nach sieben geografischen Regionen.

    Der Stimmungsumschwung in Bezug auf die Nutzung von KI ist in der Rangliste der drei wichtigsten Technologien der Zukunft erkennbar: 86 % der Befragten stufen KI als eine der drei wichtigsten Technologien ein, verglichen mit 40 % im Jahr 2022. Data Science ist mit 41 % auf den zweiten Platz gerutscht (42 % im Jahr 2022).

    Als die wichtigste Kompetenz für die Zukunft wird die „Beherrschung von KI-Tools“ benannt, die 45 % der Befragten unter den drei wichtigsten Fähigkeiten sehen, die sogar erstmalig noch vor der Strategieberatung (42 %) liegt.

    Der bedeutendste Vorteil neuer Technologie-Anwendungen ist mit 55 % die „effizientere Arbeitsweise“, ein Anstieg von 40 % und Platz vier im Jahr 2022. An zweiter Stelle steht “der Aufbau von Online-Communities” mit 47 % gegenüber 44 %, und an dritter Stelle “das verbesserte Engagement der Mitarbeiter” mit 38 % gegenüber 41 % im Jahr 2022.

    ESG ist der Bereich, in dem die Agenturen die höchsten Investitionen erwarten (49 % gegenüber 44 % im Jahr 2022 und 32 % im Jahr 2021). Influencer Kommunikation und strategische Beratung vervollständigen die Top drei im zweiten Jahr in Folge. Das wichtigste soziale Thema, in dem die Kunden eine hohe Priorität sehen, ist erneut Nachhaltigkeit und Umwelt (69 % gegenüber 62 %). Zum ersten Mal ist dies das wichtigste soziale Thema für Kunden in allen befragten sieben Regionen.

    Beim Thema Herausforderungen steht die „allgemeine Wirtschaftslage“ an erster Stelle mit 42 % der befragten PR-Führungskräfte – dicht gefolgt von der „mangelnden Bereitschaft der Kunden, ausreichend Mittel bereitzustellen“ (ebenfalls 42 %).

    Trotzdem erwarten 96 % der weltweiten PR-Organisationen, dass sie in den nächsten fünf Jahren wachsen werden. Die Einschätzung der PR-Führungskräfte in Bezug auf Wachstum und Rentabilität ist insgesamt weiterhin positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,0 für die Auffassung, dass der PR-Markt im Jahr 2024 wachsen wird, was einen leichten Rückgang gegenüber 7,3 im letzten Jahr aufweist.

    Mit einer Bewertung von 6,2 stimmen die Führungskräfte nach wie vor zu, dass sie eine Rentabilitätssteigerung ihrer Unternehmen erwarten, obwohl dies ein Rückgang gegenüber 7,0 im Jahr 2022 ist.

    Laden Sie den vollständigen Bericht hier herunter: Download Our 2023-2024 Report – ICCO PR

    Anmerkungen: Der Bericht enthält Expertenanalysen speziell für die Regionen Großbritannien, Osteuropa, Westeuropa, Afrika, Naher Osten, Asien-Pazifik, Nordamerika und Südamerika sowie für spezifische Themen (Talent, Messung und Bewertung, Vielfalt und Einbeziehung, Ethik). Er wurde auf der Grundlage einer Umfrage unter 300 PR-Führungskräften erstellt, die zwischen August und September 2023 stattgefunden hat.


    Der deutsche Rat für Public Relations DRPR hat ebenfalls geltende Normen in eine KI-Richtlinie gebracht:

    DRPR-Richtlinie zum Einsatz von KI in der PR – DRPR – Deutscher Rat für Public Relations (drpr-online.de)


    Veröffentlicht am 11.01.2024

  • Globale ESG-Studie zeigt: Umwelt- und Klimaschutz haben für Bürger höchste Priorität

    Globale ESG-Studie zeigt: Umwelt- und Klimaschutz haben für Bürger höchste Priorität

    SEC Newgate ESG Monitor befragt mehr als 10.000 Bürger in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien

    Berlin, 21.10.2021 – Die SEC Newgate Agenturgruppe hat eine globale Forschungsstudie über die Einstellung der Öffentlichkeit zu ESG-Grundsätzen (Environment, Social, Governance) wie Umwelt, Soziales und Unternehmensführung durchgeführt. Sie wurde in 10 Ländern erhoben, auch Deutschland ist Teil der Untersuchung. Ihr Resultat lautet, dass Umweltschutz und Klimawandel für Verbraucher von hoher Priorität sind: Mehr als 60% geben an, dass sie sich sehr für das Thema ESG interessieren und bewerten ihr Interesse mit 7 oder mehr von 10 Punkten. Über die Hälfte der Befragten gab an, dass die ESG-Bewertung eines Unternehmens sie in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst. Ein Wunsch nach stärkeren Regulierungen für schlechte bis mangelhafte ESG-Praktiken ist ebenfalls zu erkennen.

    Der SEC Newgate ESG Monitor befragte mehr als 10.000 Bürger in Europa, Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Die Studie wurde in Australien, China, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Singapur, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten durchgeführt. Der Untersuchungszeitraum der Studie lag zwischen Mitte und Ende August 2021, die Befragten wurden nach Alter, Geschlecht und Ort quotiert, um eine landesweit repräsentative Stichprobe in jedem Staat zu gewährleisten.

    Der Studie zufolge sind Umweltfragen, einschließlich Maßnahmen gegen den Klimawandel und Kohlenstoffneutralität, wichtige ESG-Faktoren, die die öffentliche Wahrnehmung von Regierungen und Unternehmen maßgeblich prägen. Demensprechend herrscht eine starke öffentliche Nachfrage nach einer konsistenten und messbaren ESG-Kommunikation – auch in den sozialen Netzwerken – zudem besteht die Forderung, dass Unternehmen Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen.

    Studienergebnisse Deutschland

    In Deutschland wurden insgesamt 1014 Teilnehmer befragt. Auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten 70% der Befragten den Klimawandel als kritisches Thema, 66% Naturkatastrophen sowie 64% Netzkriminalität und Datenschutz dabei jeweils mit einer 7 oder höher. Die drei wichtigsten ESG-Themen in Deutschland sind dabei Klima- / Wetterveränderung / Erderwärmung (31%), Umweltfragen (13%) und Gleichstellung der Geschlechter / Einkommensgleichheit / Fairness (9%). Ihrer eigenen Regierung geben die Deutschen einen durchschnittlichen ESG-Wert von 5.3 als Note, etwas besser schnitten deutsche Unternehmen mit 5.4 und Nonprofit-Organisationen mit 6.3 ab. Die Teilnehmer wurden außerdem gebeten zu sagen, welche einzelnen Unternehmen, Branchen, Länder oder Personen in Bezug auf ESG-Themen ihrer Meinung nach besonders gut abschneiden würden – Deutschland landete hier auf dem vierten Platz von 20.

    Studienergebnisse Global

    Die Studienergebnisse auf globaler Ebene weichen leicht ab, weisen allerdings ähnliche Tendenzen auf wie in Deutschland: 24 % der Teilnehmer nannten den Klimawandel und 10 % Umweltthemen im Allgemeinen als wichtige Themen. Dies spiegelt die Bedeutung des Klimawandels in der globalen Debatte im Vorfeld der UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow am 31. Oktober wider. Weitere wichtige Umweltthemen waren Abfallwirtschaft (7%) und Umweltverschmutzung (6%). Der SEC Newgate ESG Monitor wird ein jährlicher Benchmarking-Index zur Messung der globalen Stimmung sein, so dass die Länder ihre Leistung von Jahr zu Jahr messen und ihr Ranking mit anderen Ländern auf der Welt vergleichen können.

    SEC Newgate CEO und Gründer Fiorenzo Tagliabue sagt: „Der starke und wachsende Fokus der Gemeinschaft auf ESG-Themen stellt überall eine grundlegende Herausforderung für Unternehmen und Regierungen dar. SEC Newgate arbeitet an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik, Communities und Märkten und wir beobachten einen starken Anstieg der Nachfrage nach strategischer Beratung und Fürsprache im Sinne von ESG: Das heißt Nachfrage nach Politiken und Verhaltensweisen in Bezug auf ESG-Themen und danach, wie Unternehmen und Regierungen ihre Reputation in diesem kritischen Bereich schützen und verbessern können. Deshalb starten wir den SEC Newgate ESG Monitor, unsere erste globale Thought-Leadership-Initiative, bei einer globalen Debatte am 21. Oktober.“


    Für weitere Informationen oder ein Interview mit einem Sprecher der SEC Newgate Gruppe wenden Sie sich bitte an:

    SEC Newgate Germany
    Leo Keutner
    E-Mail: l.keutner@secnewagte.de
    Tel. : +49 30 22 66 79-24
    www.secnewgate.de

    Weitere Informationen zu den neuesten ESG-Themen finden Sie auf der Website.


    Hinweise für Redakteure:

    • SEC Newgate ist ein preisgekröntes Unternehmen für strategische Kommunikation. Das Team der Agentur besteht aus ca. 600 Mitarbeitern, die in 38 Büros in 15 Ländern auf fünf Kontinenten arbeiten.
    • SEC Newgate konzentriert sich auf die Erzielung positiver Ergebnisse durch Kommunikation, Interessenvertretung und Forschung und hilft seinen Kunden, ihren Zweck, ihren Wert und ihre Wirkung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene deutlich zu machen.
    • SEC Newgate Research ist eines der gefragtesten Markt- und Sozialforschungsunternehmen Australiens für Themen-, Meinungs- und Reputationsforschung. Wir sind nach dem internationalen Standard für Marktforschung akkreditiert und erforschen und messen Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen, um Entscheidungen in Bezug auf Politik, Organisationsstrategien, Kommunikation und Messaging zu treffen.
    • Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind in einem beigefügten Informationsblatt enthalten.

    Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

    • Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit (51%) gaben an, dass die ESG-Leistung ihre Kaufentscheidungen beeinflusst, wobei sie den Einfluss auf einer Skala von 0 bis 10 mit 7 oder mehr bewerteten, wobei 0 bedeutet, dass es „überhaupt nicht wichtig“ ist und 10 bedeutet, dass es „extrem wichtig“ ist. Darüber hinaus haben in den letzten zwei Jahren 32% der Befragten andere vor einem Unternehmen aufgrund seines Verhaltens gewarnt und 26% haben das Verhalten eines Unternehmens online oder in den sozialen Medien diskutiert.
    • Die Öffentlichkeit ist aktiv auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Informationen, um sich ein Bild davon zu machen, wie Regierungen und Unternehmen im Bereich ESG agieren. Etwa 74% der Menschen in allen Ländern wünschen sich einheitliche Rahmen zur Messung der ESG-Leistung, die eine Überprüfung und einen Vergleich ermöglichen. Außerdem wünschen sich 71% eine stärkere Regulierung der Angaben von Unternehmen zu ihrer ESG-Leistung. Zu den weiteren Prioritäten der Befragten zählen:
      • Unternehmen sollten ihre ESG-Bemühungen bei Verbrauchern und Investoren stärker bekannt machen (74%)
      • Mehr Belege für das Engagement von Unternehmen in ihren Gemeinden (73%)
      • Verbesserung der Verfahren zur Unterbindung unethischer Praktiken durch die Unternehmen (72%)
      • Strafen für schlechte ESG-Praktiken (69%)
    • Ethische Lieferketten sind sowohl für Unternehmen als auch für Regierungen ein wichtiges Thema bei der Bewertung von ESG. Sie wird weltweit als das wichtigste Thema für Unternehmen eingestuft (78%), gefolgt von der Sorge um ihre Mitarbeiter (77%) und dem Beitrag zur natürlichen Umwelt (76%).
    • Insgesamt trauen die Menschen den Unternehmen etwas mehr zu als den Regierungen, wenn es um ESG-Themen geht: Auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 „sehr schlecht“ und 10 „ausgezeichnet“ bedeutet, erhielten die Unternehmen 5,7 von 10 Punkten gegenüber 5,5 Punkten für die Regierungen. Beide Unternehmen schneiden in sozialen Fragen besser ab als in den Bereichen Umwelt oder Unternehmensführung, obwohl die Unternehmen in Bezug auf die Unternehmensführung besser abschneiden als die Regierungen.
    • Die Treiberanalyse mit Hilfe von Regressionsmodellen hat die wichtigsten Bereiche identifiziert, auf die sich Regierungen und Unternehmen konzentrieren sollten, wenn sie die öffentliche Wahrnehmung ihrer ESG-Leistung verbessern wollen:
      • Für Regierungen werden Maßnahmen im Bereich Governance den größten Unterschied ausmachen. Die Faktoren, die sich am stärksten auf ihre ESG-Bewertung auswirken, sind ihre „Ziele und Ambitionen zur Verbesserung der Umwelt“, „Maßnahmen gegen den Klimawandel“, „ethisches Verhalten und richtiges Handeln“ und „Transparenz bei der Entscheidungsfindung“. In diesem letzten Bereich werden die Regierungen als rückständig angesehen, was ihn zu einem wichtigen Zielbereich macht.
      • Für Unternehmen werden Maßnahmen in Umweltfragen den größten Einfluss auf den Meinungswandel haben. Die Faktoren, die sich am stärksten auf die ESG-Bewertungen auswirken, sind die „verantwortungsvolle und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ und das „echte Streben nach Kohlenstoffneutralität“ – in beiden Bereichen genießen Unternehmen derzeit kein gutes Ansehen.
    • Die Modellierung zeigt auch, dass weltweit der Bank- und Finanzsektor mit 19% der wichtigste Sektor ist, an den die Menschen denken, wenn sie die ESG-Leistung von Unternehmen im Allgemeinen bewerten. Energie- und Versorgungsunternehmen (11%), das verarbeitende Gewerbe (10%) und die chemische Industrie (9%) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in den Überlegungen der Menschen.
    • Die Wahrnehmung, wer unter den Unternehmen gut abschneidet, scheint davon beeinflusst zu werden, ob die Menschen Einzelhändler mit prominenten ESG-Botschaften kennen. Diejenigen, die im Allgemeinen gut abschnitten, waren große Supermarktketten und Technologieunternehmen.