Schlagwort: Gütesiegel

  • FAQ: Wie schafft ein Qualitätssiegel Raum für neue Ideen und Kreativität in Agenturen?

    FAQ: Wie schafft ein Qualitätssiegel Raum für neue Ideen und Kreativität in Agenturen?

    Warum ist das Gütesiegel CMS III auch für Young Professionals oder Berufseinsteiger:innen wichtig? Wofür steht es und wie wirkt es sich positiv im Berufsalltag aus? In unserem FAQ beantworten wir die wichtigsten Fragen zu dem international gültigen Qualitätssiegel und klären auf, warum es so viel mehr ist, als eine Zertifizierung, die bloß in der Schublade verstaubt.

    CMS III? Content Management System oder was?

    CMS III steht für Consultancy Management Standard. Das klingt zwar ähnlich, ist aber ein global nachprüfbarer und akzeptierter Qualitätsstandard – ein Gütesiegel – für Kommunikations- und Beratungsagenturen. Mit dem Erhalt des Gütesiegels wird bescheinigt, dass Agenturen ihre wesentlichen Prozesse von der Buchhaltung über Mitarbeiterförderung bis hin zu Kreativprozessen und Projektmanagement professionell und nach internationalen Standards durchführen. Man kann es sich daher auch als eine Art Werkzeugkasten vorstellen, welcher Agenturen dabei hilft, Qualität in den internen Abläufen und in der Kommunikationsberatung sicherzustellen.


    Warum hat die GPRA das CMS III Gütesiegel eingeführt?

    Die Kommunikationsberatung ist ein ungeregelter Markt, jeder kann sich Kommunikationsexpertise auf die Fahnen schreiben oder behaupten, dass die Agentur die beste ist. Nachvollziehbare Kriterien für die Bewertung der Beraterleistung gibt es aber nicht. Mit unserer Zertifizierung setzen wir den ersten Baustein für mehr Transparenz und Bewertungsmöglichkeit für die Güte von Kommunikationsberatungen bzw. Agenturen. Wir betrachten hier nicht nur die Ebene, wie weit das Qualitäts-Management in Agenturen ausgereift ist, sondern auch, wie gut Kreativprozesse oder das Beziehungsmanagement zu Kunden geregelt ist. Gleichzeitig haben auch unsere Kunden diese Herausforderungen in ihren Unternehmen, sie müssen inzwischen hohen Compliance- und Transparenz-Anforderungen genügen. Da sollten wir als strategische Partner von Unternehmen nicht den Anschluss verlieren.


    Wie funktioniert die Zertifizierung?

    Während der Zertifizierung prüfen unabhängige Auditor:innen die internen Prozesse, Arbeitsweisen und professionelle Aufstellung der Agentur in insgesamt acht Kategorien. Dabei zeigen die Auditoren auf, wo die Agentur schon gut aufgestellt ist, aber auch wo es noch Optimierungspotenzial gibt. CMS III stößt damit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess an und trägt so zur stetigen Entwicklung der Agentur bei – ein Aspekt, der in einer schnelllebigen Branche wie der unseren besonders wichtig ist!


    Welche Vorteile bieten sich Agenturen, wenn sie CMS III zertifiziert sind?

    Zertifizierte Agenturen beweisen sich durch verbindliche Prozesse, um die Qualität der Arbeit zu garantieren und transparent zu machen – und sie haben dank des Gütesiegels etwas Handfestes, um das zu belegen. Vor allem profitieren sie aber intern: Agenturen funktionieren dann richtig gut, wenn sie Prozesse und Standards klar definiert, nachvollziehbar und nachprüfbar implementiert haben. Die Mitarbeitenden können innerhalb eines vorgegebenen Rahmens arbeiten und kennen die Regelungen. So werden Fehler reduziert und den Mitarbeitenden wird mehr Sicherheit für ihre Arbeit gegeben. Darüber hinaus gibt es den Mitarbeitenden Orientierung, besonders neue Teammitglieder finden sich dadurch leichter in ihre neue Position ein.  Wenn die Prozesse stimmen, können sich Kreativität und professionelle Kundenarbeit richtig entfalten – gute Voraussetzungen für jeden Young Professional.


    Warum sollten Berufseinsteiger:innen bei der Agenturwahl auf das Gütesiegel achten?

    Für den Berufseinstieg in der Kommunikationsbranche gilt: Augen auf bei der Agenturwahl! Denn gerade beim Einstieg werden die Grundlagen für weitere Karriereschritte gelegt. So geht es im Training-on-the-Job um die Vertiefung des PR-Handwerks und die Ausbildung von Führungskompetenzen. Der erste Arbeitgeber ist dabei häufig sehr prägend – ist man als Young Professional doch meist noch wie ein Schwamm, der alles um sich herum aufsaugt. Klare Strukturen und Prozesse, wie sie innerhalb von CMS III in Agenturen entwickelt und stetig verbessert werden, schaffen nicht nur die Sicherheit, dass es sich um einen fairen und seriösen Arbeitgeber handelt, sondern auch feste Qualitätsstandards für alle Mitarbeitenden. Diese dienen als Benchmark, auf die es hinzuarbeiten gilt und innerhalb derer man sich weiterentwickeln kann. So gelingt der erfolgreiche Einstieg in die Kommunikationsberatung.


    Gibt es ein Beispiel aus dem Berufsalltag, wie sich CMS III positiv auf die Arbeit von Young Professionals auswirkt?

    CMS III bezieht sich auf alle Strukturen und Prozesse innerhalb einer Agentur, daher ist die schnelle Antwort hier – ja klar! Ganz gleich, ob es im Arbeitsalltag die Ordnerstruktur, On- und Offboarding, die Auftragsvereinbarung oder die Kommunikation mit den Kund:innen betrifft – all dies sind Prozesse, die im Rahmen von CMS III Struktur finden. Dazu gehört zum Beispiel auch die Angebotserstellung – nicht selten Sache der kundenverantwortlichen Berater:innen. Unter CMS III ist klar geregelt, dass es hier ein einheitliches System für die gesamte Agentur braucht und klare Richtlinien, wie Angebote erstellt werden und wie sie im Detail auszusehen haben. Kurz gesagt bleibt über verschiedene Kundenprojekte das Fundament gleich und damit für alle Mitarbeitenden leicht verständlich.


    Nur Prozesse und Strukturen oder der Schlüssel für mehr?

    Geht es doch nur um Ordnerstrukturen und ein sinnvolles Onboarding? Nein! Das sind die Grundlagen für qualitatives Arbeiten! Werden Strukturen und Prozesse kontinuierlich hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt, kann sich die Agentur stetig weiter verbessern, Fehler werden schneller ausgemerzt und es entsteht viel Raum für neue Ideen.  Das erhöht die Qualität und Effizienz der Arbeit innerhalb der Agentur auf lange Sicht und stärkt so deren Ruf und Resilienz. Eilt der Agentur, bei der man seine ersten beruflichen Schritte macht, ein Ruf für Qualität voraus, zeichnet das nicht zuletzt auch die eigene Arbeit aus.


    Habt Ihr weitere Fragen? Dann meldet Euch gerne bei GPRA Young Professional Frederike Buddensieck: frederike.buddensiek@orcavanloon.de

    Dieser Beitrag wurde am 31.03.2023 veröffentlicht.

  • „CMS III kann Qualität definieren und der Guide sein, sie zu erreichen“

    „CMS III kann Qualität definieren und der Guide sein, sie zu erreichen“

    Was bringt mir als Berufseinsteiger:in oder Young Professional das Gütesiegel CMS III? Wofür steht es genau? Mara Pfaffl, PR-Beraterin und GPRA Young Professional, erklärt im Interview, warum sie vom Qualitätsstandard CMS III so begeistert ist und wie sie in ihrem Berufsalltag davon konkret profitiert. Mara ist seit über einem Jahr bei der Agentur consense communications als Beraterin tätig; die Agentur ist seit 2020 nach CMS III zertifiziert.

    Wie würdest du CMS III Berufseinsteiger*innen erklären und wie können sie von dem Gütesiegel profitieren?

    CMS III klingt erst einmal sehr abstrakt, irgendwie institutionell, offiziell, vielleicht nicht wie etwas, das bei der alltäglichen Arbeit helfen kann. Ich erinnere an der Stelle gerne an einen Standard, den wir vermutlich alle kennen: DIN A4! Auch CMS III begegnet uns schon bei grundlegenden Dingen wie einer Ordnerstruktur, die es uns in standardisierter Form ermöglicht, schnell Informationen aufzufinden. Weiter geht es dann mit klaren Prozessen, Rollenzuschreibungen und Qualitätsmerkmalen, die es erleichtern, die eigene Leistung einzuschätzen und sich vor allem auch richtungsgebend weiterzuentwickeln.

    Alle, die einen höheren Anspruch an die Kommunikationsagentur haben, in der sie arbeiten, profitieren vom Gütesiegel – weil so darauf abgezielt wird, ein bestimmtes Professionsniveau zu erreichen, weil die Richtung und der Weg dahin aufgezeigt werden und weil regelmäßig reflektiert wird, wo man als Agentur steht. Mir zum Beispiel ist wichtig, dass ich eine wertvolle Ausbildung bekomme und sinnvolle, gute Arbeit leiste. Das funktioniert aus meiner Sicht nur mit einem Standard – so wie eben auch im Journalismus anhand diverser Merkmale festgemacht wird, ob jemand nur eine Story geschrieben hat oder eben einen fundierten, ausgewogenen Artikel.

    Kannst Du ein Beispiel aus dem Berufsalltag nennen, wie sich CMS III positiv auf Deine Arbeit auswirkt?

    Ganz Basic – mich ruft ein Kunde an, den ich normalerweise nicht betreue, und möchte eine Information haben. Ich kann sie ihm nur deshalb geben, weil unser Wissensmanagement standardisiert ist und ich weiß, wo die gewünschte Information abliegt. Auf einer Meta-Ebene weiß ich um die Wertvorstellungen in der Agentur, die Ziele und Verbesserungspotenziale. Kurzum lässt sich vielleicht sagen: CMS III kann Qualität definieren und der Guide sein, sie zu erreichen – für die Agentur, für mich als Beraterin und auch für den Kunden.

    Was bedeutet Qualität für Dich als Kommunikationsberaterin und hilft dir CMS III dabei, diesen Anspruch zu verwirklichen?

    Meine persönliche Definition von Qualität ist, eine Erwartungshaltung zu erfüllen. Diese Erwartungshaltung kann ich an mich selbst stellen oder an mein Arbeitgeber, Team oder Kunde – und natürlich gilt das auch andersherum. Deshalb ist Qualität aus meiner Sicht individuell, es gibt persönliche und voneinander abweichende Erwartungen an einen Prozess oder ein Ergebnis. CMS III kann helfen, die Erwartungen bis zu einem gewissen Grad zu synchronisieren und auch im Nachhinein zu reflektieren – habe ich gerade 50 Prozent erreicht, 80 Prozent oder sogar 100 Prozent? Ohne Messlatte weiß ich das nicht, dann gibt es kein gemeinsames Verständnis von Qualität, sondern nur mich und meine Erwartungen. 

    Wie bringt die CMS III-Zertifizierung Agenturen innerhalb der Kommunikationsindustrie weiter?

    Ich habe vorhin schon das Berufsfeld Journalismus angeschnitten, an dem sich meines Erachtens gut erkennen lässt, wie sich eine Branche professionalisieren kann, wenn ein Kodex oder Qualitätsstandards vorliegen und gelebt werden. „Qualitätsjournalismus“ ist über die letzten Jahre ein richtiges Buzzword geworden und ich behaupte, dass fast jede und jeder eine grobe Vorstellung hat, welche Merkmale für oder gegen einen qualitativ hochwertigen Journalismus sprechen. Ich denke also, dass CMS III Klarheit und Transparenz schaffen kann und das nicht nur innerhalb der PR-Branche, sondern genauso für die Außenwelt. Kundenseitig kann das zum Beispiel den Effekt einer höheren Zufriedenheit haben: Glückliche Kunden sind diejenigen, die das bekommen haben, was sie erwarten. Dazu muss klar sein, was an Leistung drin und wo ein gutes Level überhaupt angesiedelt ist. Aber gerade auch als Berufseinsteigerin oder Einsteiger kann CMS III helfen, eine geeignete Ausbildungsstätte zu wählen, denn: Den eigenen Karriereweg nur an hippen Büroräumen festmachen, das will niemand. Und von einer selbstbewussten, qualifizierten PR-Generation profitiert wiederrum die gesamte Branche.


    Im Interview für die GPRA Young Professionals:

    Mara Pfaffl

    PR-Beraterin

    consense communications

    LinkedIN-Profil

    Veröffentlicht am 14.11.2022


    Die neuesten Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • Qualitätszertifizierung: GPRA zertifiziert fünf weitere Agenturen nach CMS III-Standard

    Qualitätszertifizierung: GPRA zertifiziert fünf weitere Agenturen nach CMS III-Standard

    Berlin, 14. Januar 2021 – Nach der Anpassung der Qualitätszertifizierung an den Consultancy Management Standard (CMS III) und der offiziellen Einführung des Gütesiegels im Herbst vergangenen Jahres haben weitere Mitglieder des Branchenverbandes der PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) den Qualitätsnachweis erhalten.

    Die Agenturen komm.passion, consense communications, Convensis Group, Sympra und Publik. Agentur für Kommunikation haben damit erfolgreich ihren hohen Professionalisierungsgrad als Kommunikationsberatung nachgewiesen.

    „Zahlreiche Agenturen werden in diesem Jahr folgen und den Qualitätsnachweis erhalten. Wir halten an unserer Zielsetzung fest, den Qualitätsstandard mittelfristig zum Industriestandard für unsere gesamte Branche weiterzuentwickeln und bei unseren Auftraggebern als Qualitätsausweis bei der Agenturauswahl zu etablieren“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA. „Ich finde es großartig, dass wir mit der Unterstützung unserer Mitglieder in Sachen Transparenz und Qualität im Markt vorangehen.“

    Mit der Einführung von CMS III als Standard auch in Deutschland soll die Qualität von Agenturdienstleistungen transparenter, nachvollziehbarer und auf ein neues Niveau gehoben werden. Damit können Auftraggeber die Leistungsversprechen einzelner Anbieter gegen ein Industriezertifikat „benchmarken“. Dies ist umso bedeutender, da die Qualität von extern eingekauften Kommunikationsdienstleistungen – beispielsweise im Bereich Reputations- und Kommunikationsmanagement, Employer Branding, Content Marketing und Corporate Publishing – zunehmend einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben kann.

    CMS III ist ein Qualitätsmanagementsystem, das vom internationalen Kommunikations-Branchenverband ICCO explizit auf die Ansprüche von Kommunikationsagenturen angepasst wurde. Nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess durch unabhängige Auditoren wird den Agenturen anhand des Gütesiegels bescheinigt, dass sie ihre Arbeitsweise in insgesamt acht Prozessbereichen auf ein hohes Qualitätsmanagement ausrichten und den internationalen Vorgaben entsprechen. Dazu zählen unter anderem Qualitätskriterien in Bereichen wie Projektmanagement, Datensicherheit, Ressourcen- und Notfallplanung, Finanzwesen sowie Kundenzufriedenheit.


    Über die GPRA e.V.
    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin
    Tel. 030 4055 9938
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    Unsere neuesten Beiträge zum CMS III:

    • Kommunikationsberatung in bester Qualität: Publik erhält CMS III-Zertifizierung

      Kommunikationsberatung in bester Qualität: Publik erhält CMS III-Zertifizierung

      Ludwigshafen am Rhein, 13. Januar 2021 – Publik. Agentur für Kommunikation GmbH ist als eine der ersten Agenturen in Deutschland nach dem neuen Consultancy Management Standard III (CMS III) des Verbands der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) zertifiziert. Hierfür hat sich die Agentur in den vergangenen Monaten einem unabhängigen, mehrstufigen Auditprozess gestellt, in dem Prozesse und Abläufe analysiert, bewertet und durch neue Impulse perfektioniert wurden. Die Zertifizierung bestätigt nun, dass Publik auf hohem Niveau nach international anerkannten Qualitätsmaßstäben und ethischen Prinzipien arbeitet.

      Geschäftsführerin Kirstin Baumann und Geschäftsführer Lutz Hildebrandt von Publik freuen sich über ihre CMS III-Zertifizierung. ©Publik. Agentur für Kommunikation

      „Auch nach 20 erfolgreichen Jahren ruhen wir uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern haben die hohen Prozess- und Compliance-Anforderungen unserer Kunden immer im Blick,“ sagt Geschäftsführer Lutz Hildebrandt. „Die CMS III-Zertifizierung zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, und spornt uns an, uns auch weiterhin kritisch mit den eigenen Leistungen und Vorgehensweisen auseinanderzusetzen,“ ergänzt Geschäftsführerin Kirstin Baumann. „Angesichts der stetigen Weiterentwicklung unserer Branche und der steigenden Komplexität von Kommunikation ist das nicht nur sinnvoll, sondern auch zwingend notwendig. CMS III bietet hierfür einen international anerkannten Rahmen.“

      Durchgängig hohe Prozessqualität

      Das neue CMS III-Qualitätssiegel macht die Arbeit von Agenturen evaluierbar. Sie müssen ihr Qualitätsmanagement im Zertifizierungsprozess, der von unabhängigen Auditoren durchgeführt wird, in acht Bereichen beweisen: Führung und Kommunikation, Unternehmensplanung, Unternehmensentwicklung, Finanzsystem, Durchführung von Projekten/Kampagnen, Kundenzufriedenheit, New Business und Personalmanagement. Publik überzeugte die Auditoren in allen acht Kategorien. Die Zertifizierung bestätigt damit eine hohe Beratungsqualität für die Kunden der Agentur. Dafür setzt das Team auf bewährte Management- und Konzeptionsmethoden sowie innovative Ideation-Prozesse und digitale Kollaborationstools.

      Unternehmen fordern einheitliche Standards in der Beratung.

      In der Kommunikationsbranche lässt sich die Qualität der Arbeit von Agenturen bislang nicht an einem Standard messen. Leistungen wie Beratung, Ideenentwicklung, Konzeption oder Kreation sind objektiv kaum greifbar. Beratungsqualität kann daher jede Agentur für sich beanspruchen, ohne dass sie überprüfbar ist. Das stellt eine Schwierigkeit für Unternehmer dar. Sie wollen Veränderung – das macht eine aktuelle Studie der GPRA und des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum deutlich: 86 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. 80 Prozent fordern einheitliche Standards in der Beratung.

      Die Frage nach dem Mehrwert des CMS III Standards für Kunden liegt auf der Hand: Er garantiert eine leistungsstarke, effiziente Beratung und Dienstleistung bei höchster Prozessqualität. Er gibt eine wichtige Orientierungshilfe bei der Agenturwahl, denn der Presseinformation neue Standard schafft mehr Transparenz im Markt der Kommunikationsagenturen und vereinfacht die Vergleichbarkeit von Beratung und Dienstleistung.


      Über CMS III

      Der Consultancy Management Standard III ist ein erweiterter Qualitätsstandard für PR- und Kommunikationsagenturen und sorgt international anerkannt für einheitliche und transparente Kriterien bei der Beurteilung von Beratungsqualität im Kommunikationsmarkt. Weltweit vertreten und kontinuierlich weiterentwickelt wird der CMS III durch den internationalen Dachverband der PR- und Kommunikationswirtschaft ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Das Gütesiegel wird in Deutschland ausschließlich von der GPRA vergeben und alle zwei Jahre überprüft.

      https://www.gpra.de/cmsiii/was-ist-cms-iii/

      Über Publik. Agentur für Kommunikation GmbH

      Publik steht für anspruchsvolle und kreative Unternehmenskommunikation. Seit 20 Jahren berät die Agentur Unternehmen bei der internen und externen Kommunikation und sorgt für systematische und dialogorientierte Kommunikation. Die Agentur beschäftigt mehr als 25 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in der Alten Walzmühle in Ludwigshafen am Rhein.

      Pressekontakt:
      Nicole Messmer
      Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
      Rheinuferstraße 9
      67061 Ludwigshafen am Rhein
      T +49 621 963600-31
      n.messmer@agentur-publik.de
      www.agentur-publik.de

    • PR-Journal Interview zum CMS III

      PR-Journal Interview zum CMS III

      „Neuer CMS III-Standard: Ab 2023 müssen alle GPRA-Agenturen zertifiziert sein“ PR-Journal-Interview vom 12. Oktober 2020

      Alexandra Groß und Hanning Kempe erklären im Interview mit dem PR-Journal die Notwendigkeit und Vorteile von CMS III als Benchmark. Im Gespräch mit Chefredakteur Thomas Dillmann kritisieren sie, dass die Qualität von Beratungsleistung bei Agenturen allzu oft zu „intransparent und zu häufig lautsprecherisch“ ist. Die GPRA fordert mit dem CMS III längst überfällige objektive und nachvollziehbare Standards für seine Mitglieder ein.

      Hier geht es zum PR-Journal-Interview:
    • GPRA führt CMS III Management Standard in Deutschland ein

      GPRA führt CMS III Management Standard in Deutschland ein

      Stärkung der Kommunikationsberatung im Fokus

      Berlin, 24.09.2020 – Die Mitgliedsagenturen der GPRA haben beschlossen, ihre bisherige Qualitätszertifizierung zu erweitern und an den international anerkannten Consultancy Management Standard (CMS lll) anzupassen. Zukünftig werden danach alle GPRA-Agenturen regelmäßig die Zertifizierung nach dem neuen Standard durchlaufen, um das GPRA-Gütesiegel zu erhalten. Mit diesem Schritt will der Verband der führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland einen Beitrag zu einheitlichen und transparenten Kriterien bei der Beurteilung von Beratungsqualität im Kommunikationsmarkt leisten.

      Hintergrund sind die sich verändernden Anforderungen von Kunden an die Kommunikationsberatung durch externe Berater. Kunden erwarten mehr Transparenz und einheitliche Standards in der Beratung, wie eine aktuelle Studie von Mentefactum im Auftrag der GPRA belegt. Danach misstraut ein Drittel der befragten Unternehmensvertreter externen Beratern und 84 Prozent wünschen sich mehr Transparenz sowie Einheitlichkeit in den Beratungsprozessen. Angesichts der wachsenden Komplexität von Kommunikation sind Vergleichbarkeit und transparente Prozesse wesentliche Voraussetzungen für die Akzeptanz von Beratungsleistungen von Agenturen im gesamten Kommunikationsmarkt.

      Unternehmen fordern Qualitätsstandard von Agenturen

      Anders als in der Industrie lässt sich die Qualität geleisteter Arbeit in der Kommunikationsbranche bislang nicht an einem Standard messen. Leistungen wie Ideenentwicklungen, Konzeptionen oder auch kreatives Arbeiten sind nicht objektiv bewertbar. Jede Agentur kann daher Beratungsqualität für sich beanspruchen, ohne dass dies überprüfbar ist. Mit der neuen CMS lll-Zertifizierung wird die Arbeit von Agenturen evaluierbarer und für Unternehmen einfacher zu vergleichen. Gleichzeitig dokumentieren zertifizierte Agenturen, dass sie den hohen Prozess- und Compliance-Anforderungen der Auftraggeber entsprechen.

      Die Untersuchung

      Die Einschätzung von Kunden unterstreicht eine qualitative Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum im Auftrag der GPRA. In der Studie wurden im Zeitraum von Februar bis März diesen Jahres Geschäftsführer und Kommunikationsverantwortliche deutscher Unternehmen zur Arbeit und Reputation von Kommunikationsberatern befragt.

      Der Standard

      Der Consultancy Management Standard III (CMS III) ist ein Qualitätsmanagementsystem, das vom internationalen Kommunikations-Branchenverband ICCO explizit auf die Ansprüche von Kommunikationsagenturen angepasst wurde. Nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess durch unabhängige Auditoren wird den Agenturen anhand des Gütesiegels bescheinigt, dass sie ihre Arbeitsweise in insgesamt acht Prozessbereichen auf ein hohes Qualitätsmanagement ausrichten und den internationalen Vorgaben entsprechen. Die Bereiche umfassen beispielsweise Leistungen der Führung & Kommunikation, Unternehmensentwicklung, Kundenzufriedenheit, New Business und die Durchführung von Projekten & Kampagnen.

      Alle GPRA-Mitglieder bis 2023 nach CMS III zertifiziert

      In Deutschland wird das CMS III-Gütesiegel exklusiv von der GPRA ausgegeben. „Ich bin sehr stolz, dass wir einen messbaren Qualitätsstandard und damit ein Gütesiegel für unsere Branche auf den Weg bringen konnten. Unsere Mitglieder werden die ersten Agenturen sein, die das CMS III-Zertifikat tragen. Sie sind damit Vorreiter für die gesamte Kommunikationsbranche in Deutschland“, sagt Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland und Präsidentin der GPRA.

      Da bereits alle Mitgliedsagenturen der GPRA ein hoher Qualitätsanspruch vereint und der CMS III-Standard verbindlich ist, wurden dessen Kriterien um ethische und ausbildungsbezogene Anforderungen im deutschen Markt erweitert. Die aktuellen GPRA-Mitgliedsagenturen werden sich bis zum Jahr 2023 zertifizieren zu lassen. FleishmanHillard, Fink & Fuchs, OSK und Heinrich Kommunikation haben bereits die CMS III-Zertifizierung durchlaufen und das neue GPRA-Gütesiegel erhalten.

      Weitere Informationen zur CMS III-Zertifizierung und der Studie zur „Bewertung der Arbeit von Kommunikationsberatern und -agenturen“ können in der Geschäftsstelle der GPRA erfragt werden.


      Über die GPRA e.V.
      Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

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      • Zertifizierte Qualität: OSK erhält neues PR-Gütesiegel

        Zertifizierte Qualität: OSK erhält neues PR-Gütesiegel

        • Zertifizierung nach CMS III Standard
        • GPRA verleiht Zertifikat zur Qualitätssicherung von Agenturen

        Köln, 8. April 2020 – Als eine der drei ersten deutschen PR-Agenturen ist Oliver Schrott Kommunikation (OSK) nach dem Consultancy Management Standard III (CMS III) zertifiziert worden. Dieses international anerkannte Zertifikat zur Qualitätssicherung wird seit kurzem vom Verband der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen, GPRA, verliehen.

        PR-Gütesiegel – Zertifizierung nach CMS III Standard

        Audit in acht Kategorien
        Zuvor hatte eine unabhängige Auditorin die Prozesse und Arbeitsweisen von OSK in acht Kategorien analysiert und bewertet. Sämtliche Abteilungen und Bereiche der Agentur mussten in vier Tagen den Qualitätscheck durchlaufen. Dabei flossen Kriterien wie die Prozessstabilität, Kundenzufriedenheit, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und eine nachhaltige Finanzplanung in die Bewertung ein.
        Der Consultancy Management Standard III, kurz CMS III, wird weltweit vertreten durch den Dachverband ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Die ICCO hat CMS III speziell auf die Anforderungen an Kommunikationsagenturen zugeschnitten, deren Arbeit immer komplexer, vielfältiger und anspruchsvoller wird. Der Rahmen, in dem Kreativität entsteht, lässt sich mithilfe des Qualitätsmanagementsystems objektiv, transparent und nachvollziehbar evaluieren.

        Klare Prozesse und stabile Organisation
        „Gerade in der aktuellen Situation kommen uns klare Prozesse, eine stabile Organisation und unsere nachhaltige Finanzplanung zu Gute. Wir freuen uns sehr, dass die unabhängige Prüfung unseren hohen Anspruch an uns selbst bestätigt hat. Zugleich spornt uns die Zertifizierung an, die Agentur kontinuierlich weiterzuentwickeln, auch in Sachen Qualitätssicherung“, sagt Oliver Schrott, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer von OSK.

        „Qualität gehört zur DNA unserer Agentur. CMS III macht das jetzt sichtbar. Ein erfolgreiches Qualitätsmanagement schafft einen Raum, in dem Kreativität wachsen und gedeihen kann. Darüber hinaus bietet das Zertifikat als Gütesiegel unseren Kunden und Geschäftspartnern Orientierung, Sicherheit und damit einen echten Mehrwert“, sagt Geschäftsführer Michael Kemme, der bei OSK für den Zertifizierungsprozess verantwortlich war.

        In zahlreichen Ländern, darunter den USA und Großbritannien, setzt die Mitgliedschaft im jeweiligen PR-Verband eine CMS-Zertifizierung voraus. Die GPRA hat den Standard um eigene Kriterien, darunter ethische und ausbildungsbezogene, erweitert und verleiht das Gütesiegel offiziell und exklusiv in Deutschland.

        Über OSK (www.osk.de)
        Oliver Schrott Kommunikation gehört zu den Top Ten der deutschen PR-Agenturen, unter den inhabergeführten Agenturen ist OSK im Pfeffer-Ranking die Nummer zwei. Das Unternehmen ist auf internationale Kommunikationsprogramme und PR-Formate in den vier zukunftsweisenden Themenfeldern Auto, Mobilität, Technologie und Digital Life spezialisiert. OSK ist nach dem internationalen Consultancy Management Standard III (CMS III) für Kommunikationsagenturen zertifiziert. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Köln, Stuttgart, Berlin, Friedrichshafen, New York, San Jose (Silicon Valley) und Peking über 260 feste Mitarbeiter. Zu den Kunden von OSK gehören unter anderem Daimler/Mercedes-Benz, ZF, Michelin, Siemens, TetraPak und Harman International.

        Ansprechpartner:
        Thomas Georg
        Director Consulting & Content Telefon +49 (221) 3390-123, t.georg@osk.de

      • GPRA-Mitgliederversammlung 2020

        GPRA-Mitgliederversammlung 2020

        • Gemeinsam durch die Corona-Krise
        • Erweiterung der Qualitätsanforderungen

        Berlin, 30.03.2020 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, GPRA, hat ihre Mitgliederversammlung aufgrund der gegenwärtigen SARS-CoV-2 Beschränkungen in diesem Jahr virtuell abgehalten. Auf der Tagesordnung standen neben dem Arbeitsprogramm für 2020 vor allem der Austausch zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sowie die Entscheidung zur Einführung erweiterter Qualitätsstandards für PR- und Kommunikationsagenturen.

        Mit der Corona-Krise stehen Agenturen auch vor wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Um frühzeitig auf Umsatzeffekte vorbereitet zu sein, hat der Verband gemeinsame Maßnahmen beschlossen, um die Mitgliedsagenturen zu unterstützen. Hierzu wird es künftig eine Plattform zum Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Mitgliedern geben. Im Rahmen von Experten-Webinaren gibt es zudem direkte Unterstützung bei Anträgen und Finanzierungsfragen. „Die GPRA zeichnet seit jeher der vertrauensvolle, persönliche Austausch der Mitglieder untereinander aus. Dies ist besonders in Krisenzeiten von besonderer Bedeutung. Es ist wichtig, dass die führenden PR- und Kommunikationsagenturen ihre Stärken und Know-how bündeln, um gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu kommen“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA.

        GPRA führt Gütesiegel CMS III ein

        Trotz der aktuellen Herausforderungen hat die GPRA die Einführung eines erweiterten Qualitätsstandards für PR- und Kommunikationsagenturen beschlossen. Der international anerkannte Consultancy Management Standard (III) wird die bereits bestehenden Qualitätskriterien ergänzen und ist künftig für alle Mitglieder verbindlich. Die GPRA wird in Deutschland die einzige vom internationalen Kommunikationsverband (ICCO) offiziell anerkannte Ausgabestelle für das Gütesiegel sein.

        „Alle GPRA-Mitglieder verbindet ein hoher Qualitätsanspruch. Mit der beschlossenen Erweiterung unserer Richtlinien wollen wir ein klares Zeichen für mehr verbindliche Standards in der Branche setzen“, betont Alexandra Groß, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der GPRA.

        Young Professional Initiative stellt Arbeitsprogramm vor

        Die im Februar gegründete Young Professional Initiative der GPRA wurde von den Sonderbeauftragten in der Mitgliederversammlung vertreten und hat ihr Arbeitsprogramm 2020 vorgestellt. Der hohe Organisationsgrad der Nachwuchsgruppe zeigt, wie ernsthaft aus der Perspektive des Nachwuchses an den Verbandsthemen bereits gearbeitet wird.

        Über die GPRA e.V.
        Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 34 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

        Pressekontakt
        GPRA e.V.
        Isabelle Hoyer
        Bertolt-Brecht-Platz 3
        10117 Berlin
        Tel. 030 5858 134-50
        i.hoyer@gpra.de
        www.gpra.de

      • Ein neues Qualitätssiegel

        Ein neues Qualitätssiegel

        Von Michael Kemme

        Wie misst man etwas, das sich vermeintlich nicht messen lassen will? Wie bewertet man Ideen, Konzeptionen und insbesondere die Qualität kreativer Arbeit? In den meisten Fällen geschieht dies nach Gusto, dem eigenen Empfinden oder dem Bauchgefühl. Eine objektive Bewertung – also eine, die für andere nachvollziehbar ist – gestaltet sich ungleich schwerer, auch wenn zahlreiche Awards und Pitchberater meinen, ebendies leisten zu können. Doch die Bewertungskriterien sind überall unterschiedlich, wenig transparent und damit kaum nachvollziehbar. Was sich indes bewerten lässt, ist der Rahmen, in dem Kreativität entsteht. Und zwar mithilfe eines Qualitätsmanagementsystems inklusive Gütesiegel, das Auftraggebern und Agenturen gleichermaßen hilft: der Consultancy Management Standard III, kurz CMS III.

        Ein Gütesiegel in der Kommunikationsbranche? Mit Schaudern mag sich der eine oder andere an die ISO-Zertifizierungsoffensive in den 2000ern erinnern, die auf zähen Widerstand stieß und in der Agenturbranche grandios scheiterte. Zu eng gefasst und gleichzeitig zu weit weg von der Realität der Agenturen befand sich das System.
        Das ISO-Regelwerk fühlte sich falsch an, war nicht passgenau und viel zu bürokratisch. Es entstammte der Welt des Materiellen, nicht der Welt des Wissens und der Ideen in der wir uns bewegen und war der Hauptgrund, weshalb wir uns damals dagegen entschieden haben, uns nach ISO 9001 zertifizieren zu lassen.
        Nun ist OSK – neben Fink & Fuchs und FleishmanHillard – eine der drei ersten Agenturen in Deutschland, die künftig das CMS-III-Siegel tragen. Es wird ab 2020 in Deutschland offiziell und exklusiv von der GPRA ausgegeben. CMS III, weltweit vertreten durch die ICCO (International Communications Consultancy Organisation), ist ein international anerkannter Standard zur Qualitätssicherung für PR- und Kommunikationsagenturen. In vielen Ländern, darunter die USA und Großbritannien, setzt die Mitgliedschaft im jeweiligen PR-Verband eine CMS-Zertifizierung voraus. Als Verband der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen hat die GPRA den Standard um eigene Kriterien, darunter ethische und ausbildungsbezogene, erweitert.

        Alles wird komplexer – die Qualität muss trotzdem stimmen
        Warum unterstützen wir als Agentur ein neues Siegel, einen neuen Standard in der PR und Kommunikation? Weil es die Umstände erfordern. Denn unsere Branche wird immer komplexer. Nun mögen viele von uns diesen Satz schon einmal gelesen, gehört oder selbst geschrieben haben, aber wer sich mit der Agentur der Zukunft befasst, kommt eben nicht umhin, einen Blick auf die Gegenwart zu werfen.
        Und diese konfrontiert Agenturen derzeit nun einmal mit immer neuen – komplexeren – Anforderungen: Firmen agieren digital und international, Projekte werden vielschichtiger, Fristen kürzer, Rahmenbedingungen wandeln sich ständig und neue Beratungs- und Leistungsfelder kommen hinzu. Von uns als Beratern und Dienstleistern wird erwartet, interdisziplinär, multimedial, agil und wandlungsfähig zu agieren und Probleme ad hoc und flexibel zu lösen. Bei gleichbleibender Qualität, bitte schön.

        Das können wir unterschreiben, schließlich ist und bleibt der Anspruch unserer Agentur, zu jeder Zeit die bestmögliche Qualität abzuliefern – wahrscheinlich das wichtigste Erfolgsrezept in der über 25-jährigen Geschichte von OSK. Das fortwährende Ringen um die besten Lösungen und Ideen zeichnet uns aus und ist Teil unserer Agentur-DNA.
        Und um diesem Anspruch auch in turbulenten Zeiten treu bleiben zu können, brauchen wir ein zeitgemäßes Qualitätsmanagement. Dabei hilft die Zertifizierung nach CMS III. Denn der Standard regt dazu an, das Augenmerk nicht nur auf die eigenen Resultate zu legen, sondern auch darauf, unter welchen Bedingungen sie entstehen.

        Qualitätsmanagement zahlt sich aus
        Um das Gütesiegel zu erhalten, müssen sich Agenturen öffnen und überprüfen lassen. Unabhängige Auditoren bewerten Prozesse, Arbeitsweisen und kaufmännische Abwicklungen in insgesamt acht Kategorien. Die Kreativ- und Content-Teams müssen den Qualitätscheck dabei ebenso durchlaufen wie das Controlling und Human Resources. Die Kundenzufriedenheit zählt genauso wie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder oder eine zeitgemäße Finanzplanung.
        Die Auditoren berücksichtigen dabei die Eigenheiten unserer Branche: Der CMS III wurde speziell für Kommunikationsagenturen entwickelt – anders als damals das ISO-Siegel, dessen Wurzeln in der Fließbandproduktion zu finden sind.

        Ein funktionierendes Qualitätsmanagement zu betreiben, ist anstrengend. Nicht umsonst beschreibt es Stephan A. Jansen, Betriebswirt und Gründungspräsident der Zeppelin University, in brand eins als „eine Teildisziplin der Betriebswissenschaft mit einem Sexappeal, der wohl selbst Controlling-Studierende kaum noch begeistert“.
        Bereits vor dem Audit haben wir Abläufe dokumentiert und Prozesse überprüft. Wir haben Rücksprache gehalten mit Mitarbeitern, zugehört, justiert. Und dass OSK das Audit bestanden hat, bedeutet nicht, dass wir bereits am Ziel angelangt wären, schließlich wollen wir uns auch in diesem Bereich immer weiter entwickeln.

        Wir tun dies, weil wir überzeugt sind, dass Qualitätsmanagement sich auszahlt. Für Kunden – bestehende und potenzielle – und alle anderen Geschäftspartner bedeutet das Gütesiegel einen echten Mehrwert. Es ist ein messbares Sicherheitsversprechen, schwarz auf weiß, international gültig und einfach zu verstehen. Einkäufern ermöglicht das Siegel, die Qualität eines bestehenden oder potentiellen Partners nach objektiven Maßstäben zu bewerten. Agenturen erhalten so die Chance, sich aus der Masse abzuheben.
        Und auch intern zahlt sich der Aufwand aus. Denn Qualitätsmanagement bereitet den Boden für Qualität in der täglichen Arbeit: für Ideen, Kreativität, Wissensaustausch. Verbesserte Abläufe – optimierte Prozesse, wie der Qualitätsmanager vielleicht sagen würde – vereinfachen den Arbeitsalltag. Wer sich nicht bei jedem neuen Auftrag Gedanken über den genauen Ablauf machen muss, hat mehr Zeit dafür, kreativ zu denken.
        Ein erfolgreiches Qualitätsmanagement schafft also einen Raum, in dem Kreativität und Konzeptionsstärke wachsen und gedeihen können. Und sind die neuen Abläufe erst einmal erlernt, erlauben sie es uns, mehr von dem zu tun, was wir am besten können: kreativ und konzeptionell arbeiten – und unter sich wandelnden Umständen immer wieder die besten Lösungen finden und Neues schaffen.

        Der Text ist im prmagazin Ausgabe 02/2020 in der Rubrik #AgenturderZukunft erschienen.