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  • #ZusammenGegenCorona: Über 150 große deutsche Unternehmen und Marken rufen zum Impfen auf

    #ZusammenGegenCorona: Über 150 große deutsche Unternehmen und Marken rufen zum Impfen auf

    • Bislang größte Corona-Initiative aus der deutschen Wirtschaft
    • Gemeinsame Aktion gegen die Impfmüdigkeit
    • Schon mehr als 150 Unternehmen und Marken machen zum Start mit
    • Aufmerksamkeitsstarke Kampagne mit umgetexteten Werbeslogans startet am 7. Dezember in den sozialen Medien sowie bei BILD

    Berlin, 6. Dezember 2021 – „Wir impfen uns den Weg frei“ (Volksbanken), „Wir 💛 Impfen“ (Edeka), „Come impf and find out“ (Douglas) oder „Impfen. What else?“ (Nespresso) – Über 150 deutsche Unternehmen rufen angesichts der deutlich ansteigenden Corona-Inzidenzen mit einer in dieser Form einmaligen, markenübergreifenden Kampagne zum Impfen auf.

    Die Impfaufrufe werden ab Dienstag, 7. Dezember 2021 unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona auf den Social-Media-Kanälen der teilnehmenden Unternehmen verbreitet, die zusammen auf Hunderte von Millionen Reichweite kommen.

    BILD unterstützt die Initiative als Medienpartner. Zum Start erscheint am 7. Dezember eine doppelseitige Anzeige mit Motiven in BILD und B.Z., weitere Motive werden auf BILD.de gezeigt.

    Ihre Wirkung in breiten Kreisen der Bevölkerung soll die Kampagne neben der großen Verbreitung aber vor allem durch die Bekanntheit und Popularität der Slogans und Claims entfalten, die die teilnehmenden Marken – in abgewandelter, zugespitzter Form – für den guten Zweck zur Verfügung stellen. So wirbt etwa Netto „Dann geh doch zum Impfen!“ und Persil für „Impfen: Da weiß man, was man hat“, Mercedes-Benz mit “Das Impfen oder nichts”, Schwäbisch Hall mit „Auf diese Impfung können Sie bauen“ und Hornbach mit „Es gibt immer was zu impfen“. „Impfen, weil wir uns lieben“ postet die BVG und Katjes jubelt „Alle impfen – jes jes jes“.

    „Marken haben Einfluss und Reichweite. Warum also nicht beides für die Botschaft nutzen, dass die eigene Impfung für uns alle der beste Weg aus der Pandemie ist“, sagt Sven Dörrenbächer, Managing Partner der Berliner Werbeagentur antoni, die sich die aufmerksamkeitsstarke Kampagne ausgedacht hat. „Wir sind von der riesigen Resonanz überwältigt und danken schon jetzt allen, die bei unserer Impf-Initiative mitmachen.“

    Schon über 150 große Unternehmen und Marken sowie ihre Agenturen unterstützen die Aktion zu ihrem Start. Die Liste der Mitmacher liest sich wie ein Who’s who der deutschen Wirtschaft – von BMW und Mercedes-Benz, Burger King und McDonald’s, Edeka und Lidl, AOK und DEVK, Sparkasse und Volksbanken, Toom und Hornbach bis zu Henkel.

    Sven Dörrenbächer: „Wir freuen uns über alle Unternehmen, die noch dazukommen. Denn wir alle haben ein großes gemeinsames Ziel: die vierte Welle zu brechen, bevor daraus ein Tsunami wird.“

    Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz begrüßt die Kampagne: „Corona werden wir nur gemeinsam besiegen. Es ist entscheidend, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich impfen lassen. Dann kann sich das Virus weniger stark verbreiten. Darein müssen wir jetzt unsere ganze Kraft stecken. Ich freue mich über alle, die dabei sind, mithelfen, ihre Stimme dafür erheben und die Kampagne #ZusammenGegenCorona unterstützen. Das ist ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative. Mein Appell an alle: Lassen Sie sich bitte impfen!“

    Claudius Senst, CEO der BILD-Gruppe: „Wenn die größten deutschen Unternehmen mit ihren Markenslogans zum Impfen gegen Corona aufrufen, ist das eine großartige und kreative Aktion, die wir mit Deutschlands größter Medienmarke aus voller Überzeugung unterstützen.“


    Über #ZusammenGegenCorona
    Die Initiative zur Unterstützung von #ZusammenGegenCorona ist vor wenigen Tagen spontan entstanden. Aus Sorge über die vierte Welle der Pandemie und ihre sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen hat sich eine Gruppe von Menschen aus der Marketingwirtschaft zusammengetan und die Kampagne gestartet, die auf einer Idee der Werbeagentur antoni basiert.
    Zum Aktionsteam gehören Sven Dörrenbächer und Tonio Kröger von antoni, Christine Wolburg, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Natanael Sijanta von Mercedes-Benz, Oliver Klein von der Marketing-Beratung cherrypicker, Oliver Schrott von der PR-Agentur OSK sowie Björn Simon von Vodafone.


    Über antoni
    antoni_berlin gehört zu den führenden Kreativ-Agenturen in Deutschland. Die Agentur wurde 2015 von André Kemper und Tonio Kröger exklusiv für den Kunden Mercedes-Benz in Berlin-Mitte gegründet. Die Agenturgruppe hat mittlerweile weitere Einheiten aufgebaut, die sich jeweils auf nur einen Kunden fokussieren – unter anderen Vodafone, Katjes, Kärcher und bett1.de.


    Pressekontakt

    Oliver Schrott Kommunikation GmbH
    Meike Kleemann
    E-Mail: m.kleemann@osk.de
    Tel.: 0221 3390 390


  • Gemeinsam Flagge zeigen – Mit interner Kampagne pro Impfen.

    Gemeinsam Flagge zeigen – Mit interner Kampagne pro Impfen.

    4 Fragen an Jelena Mirkovic, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion, zu Deutschlands größter interner Impfkampagne

    Die Covid-19-Impfungen stellen Deutschland derzeit vor einige Herausforderungen. Auch kommunikativ. Die Unternehmensberatung und Kreativagentur komm.passion hat einen für die Branche ungewöhnlichen Schritt getan und bietet Unternehmen ab sofort eine Impfkampagne für interne Zwecke an – kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

    © Henrik Sorensen via Getty Images

    Wie kam die Idee zu einer kostenlosen Impfkampagne und welcher Antrieb steht dahinter?

    Als Agentur mit Health-Schwerpunkt beschäftigen wir uns schon seit vielen Jahren mit dem Thema Impfen. Wir betreiben sowohl im Namen unserer Kunden als auch aus eigenem Antrieb heraus Aufklärungsarbeit. Prävention durch Impfungen sind eben mal eine der größten Errungenschaft der Medizin. Nun wurden neue Impfstoffe auf dem Markt zugelassen, die gegen Covid-19 gerichtet sind. Wir haben gesehen, dass die diesmal leider sehr lauten Stimmen von Impfgegnern mit Fehlinformationen stark zur Verunsicherung beitragen. Das war der Moment, wo wir Flagge zeigen und in den Diskurs einsteigen wollten. Im Zuge unserer Impf-Initiative haben wir aufwändige Social-Media-Analysen betrieben, Impfkampagnen ausgewertet, Zielgruppen identifiziert, Kommunikationsempfehlungen abgegeben.

    Und jetzt ist der Zeitpunkt, neben all den Sach- und Fachinformationen ein positives Momentum zu kreieren: Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, welchen enormen Nachdruck wir erreichen würden, wenn Unternehmen, Verbände und Organisationen in Deutschland das Thema Impfen intern gegenüber ihren Mitarbeiter:innen kommunizieren würden. Der Dialog bekäme eine so noch nie dagewesene Sichtbarkeit. Die Kampagne stellen wir. For free, auf Wunsch mit integriertem Firmenlogo, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Multiplikator sind all jene Unternehmen, Verbände und Organisationen, die Interesse daran haben, ebenfalls einen Beitrag im Kampf gegen Corona zu leisten.

    Für wie erfolgsversprechend halten Sie Ihr Vorhaben?

    Wir wollen nur einen Anstoß geben und ein Steinchen im Mosaik liefern. Wichtig ist, dass die Menschen die Kernbotschaft verstehen, ihr eigenes Handeln hinterfragen, zumindest in den Dialog gehen und sich hoffentlich überzeugen lassen. Wer dabei helfen möchte, ist herzlich eingeladen. Die ersten – ausschließlich positiven – Rückmeldungen und Anfragen hatten wir bereits innerhalb weniger Stunden nach Start dieser Aktion.

    Welche weiteren Maßnahmen aus Kommunikationssicht braucht es, um die Impfbereitschaft (weiter) anzukurbeln?

    Nie zuvor war es möglich, dass sich Falschmeldungen so rasant verbreiten wie jetzt im digitalen Zeitalter. Was wir brauchen, ist eine klare und speziell für Laien verständliche auf Faktenwissen basierende Aufklärung der Pharma-Unternehmen, die idealerweise auch emotional abholt. Dort sitzen die Expert:innen für die Impfstoffe, dort ist gebündelt das Know-how, mit dem sich langfristig Vorurteile und Fehlinformationen auf Seiten der impfskeptischen Bevölkerung abbauen lassen. Dass diese Mammutaufgabe nicht Sache der Pharma-Unternehmen allein sein kann, ist jedoch auch klar. Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung war bereits die von Noventi und den vier Impfstoffherstellern Curevac, Biontech, Artes Biotechnology und IDT Biologika angestoßene Aktion ‚Initiative gegen Corona‘. Darüber hinaus müssen Politik, Krankenkassen und Pharma-Unternehmen das Thema Prävention stärker in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses rücken. Das kann gelingen, wenn alle Beteiligten an einem runden Tisch zusammenkommen. Es ist schließlich kaum jemandem damit geholfen, die Durchimpfquoten für bestimmte Vakzine innerhalb der Bevölkerung zu pushen; es müssen schlussendlich auch genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, damit das Impfziel erreicht werden kann. Zusätzlich sollte gemeinsam an einer besseren Akzeptanz von Impfungen gearbeitet werden. Sei es durch Informationen und Aufklärung, sei es durch starke Vorbilder oder auch einen vereinfachten Zugang zu Impfungen. Solche eigeninitiativ angestoßenen Aktionen wie unsere leisten hier genauso einen Beitrag wie Diskurse im privaten Umfeld und klare Positionierungen pro Impfungen.

    Welches Potential kann die interne Kommunikation zukünftig für gesellschaftlich relevante Themen haben?

    Hierzu gab es zu Beginn der Corona-Pandemie, in der zweiten Märzhälfte 2020, eine spannende repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung zum Thema „Verantwortung und Engagement“, die unter Arbeitnehmer:innen durchgeführt wurde. Im Kern zeigt sie: Die Menschen in den Betrieben möchten, dass ihre Arbeitgeber sich bei der Lösung von gesellschaftlichen Problemen aktiv beteiligen, und sind auch bereit, ihren Beitrag dafür zu leisten. Vor diesem Hintergrund ist es eine große Chance für Unternehmen, sich in Sachen gesellschaftlich relevante Themen ganz klar in ihrer internen Kommunikation zu positionieren. Als Multiplikator können sie darüber enorm viele Menschen erreichen, in ihrer Vorbildfunktion viel zum Unternehmensimage und zur Identifikation der Mitarbeiter:innen mit dem Unternehmen beitragen. Diese Gelegenheit sollte kein Unternehmen ungenutzt verstreichen lassen.


    Über Jelena Mirkovic

    Jelena Mirkovic ist geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensberatung und Kreativagentur komm.passion. Die studierte Biologin hat die Agentur zu einer der führenden Beratungen im deutschen Healthcare-Markt entwickelt. Sie ist außerdem Mitglied im Präsidium der GPRA und engagiert sich dort vor allem für den Agentur-Nachwuchs und Young Professionals. 


    Weitere Informationen:

    Die Impfkampagne finden Sie im Internet auf https://www.komm-passion.de/agentur/impfkampagne.
    Dossier zur Impfkampagne finden Sie unter: https://www.komm-passion.de/news-dossiers/dossier-detail/gemeinsam-gegen-corona


    Veröffentlicht am 17. Februar 2021