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  • Ein Blick hinter die Kulissen des PR Report Camp 2023

    Ein Blick hinter die Kulissen des PR Report Camp 2023

    Alle Jahre wieder findet in Berlin die wichtigste Veranstaltung für den PR-Nachwuchs in Deutschland statt: das PR Report Camp. Und auch in diesem Jahr war die GPRA  mit eigenem Stand und Sessions vertreten. Die GPRA Young Professionals waren ebenfalls mit von der Partie – und geben in diesem Blogbeitrag einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Events.

    Die GPRA war wieder beim PR Report Camp 2023 vertreten
    Die GPRA war wieder mit einigen Young Professionals beim PR Report Camp 2023 vertreten

    Bei der zweitägigen Hybrid-Veranstaltung vom 15. bis 16. November drehte sich alles rund um Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Kommunikationsbranche sowie aktuelle Themen, die Kommunikator:innen bewegen. Künstliche Intelligenz war DAS Thema der Stunde und damit Inhalt vieler Sessions und Fragerunden. Doch auch darüber hinaus gab es viele Themen und Entwicklungen zu diskutieren, woran wir uns von den GPRA Young Professionals gerne beteiligten.

    GPRA Lounge auf dem PR Report Camp - Talk mit Alicia Altvatter
    GPRA Lounge beim PR Report Camp – Talk mit Alicia Altvatter

    Sessions rund um Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten

    Den Auftakt dazu machten wir in einer virtuellen „Ask me Anything“-Session am ersten Veranstaltungstag. Das Thema: Einstieg und berufliche Entwicklung in der PR. In der gut besuchten Session tauschten sich Jelena Mirkovic (komm.passion | Team Farner und Mitglied des Präsidiums der GPRA) und die GPRA Young Professionals Rebecca Itt (FleishmanHillard) und Felix Kupferer (fischerAppelt) über ihre Erfahrungen in der Branche aus.

    Tags darauf waren Jelena und Felix auch vor Ort in Berlin beim PR Report Camp und trafen am Stand der GPRA auf weitere Vertreter:innen unseres Verbands – und darüber hinaus auf viele Besucher:innen mit den verschiedensten Hintergründen. Denn wie schon in den vergangenen Jahren war auch diesmal der GPRA-Stand am Präsenztag des PR Report Camps wieder eine beliebte Anlaufstelle. Das Highlight dort: die stündlichen „Real Talks“, die wir in unserer Lounge zu verschiedenen Themen anboten.

    In den „Real Talks“ standen den Standbesucher:innen unter anderem die GPRA Young Professionals Alicia Altvatter (Weber Shandwick) und Ruth Kaiser (HEINRICH) sowie die GPRA-Stipendiat:innen Paula Weege und Laurin Habermann zum Einsatz von KI in der PR, zu Nachhaltigkeitskommunikation und CSR, zu den vielfältigen Berufsfeldern in unserer Branche und allgemein über das Arbeiten in Agenturen Rede und Antwort.

    Spannende Gespräche und angeregter Austausch

    Auch, wer diese verpasst hatte, konnte am Stand Gespräche mit den Young Professionals und Yael Rabinovici und Henriette Ramez, Referentinnen für Kommunikation und Marketing der GPRA, führen. Ein Blick auf die am Stand installierte Job Wall bot einen Überblick über aktuelle Stellenangebote in den GPRA-Agenturen und die Traineebroschüre der GPRA, in der die Mitgliedsagenturen ihre Einstiegsmöglichkeiten vorstellen, lag vor Ort aus. Auch die „Candy Bar“ am Stand erfreute sich großer Beliebtheit und lud zum Naschen und Verweilen ein. Beim Standabbau nach der letzten Session des PR Report Camps waren wir uns alle einig: Auch 2023 war das Camp wieder ein voller Erfolg und die ideale Gelegenheit, sich mit klugen Köpfen und spannenden Newcomer:innen aus der Kommunikationsbranche auszutauschen. Und da nach dem Camp bekanntlich vor dem Camp ist, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr!


    Veröffentlicht am 22.11.2023


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • PR Report Camp 2022: Die Young Professionals mittendrin!

    PR Report Camp 2022: Die Young Professionals mittendrin!

    Welche Fertigkeiten und Kenntnisse sind in der Kommunikation aktuell besonders gefragt? Und welche werden in Zukunft relevant? Nur zwei von vielen Fragen, die die Kommunikationsbranche umtreiben – und die auch beim diesjährigen PR Report Camp eine zentrale Rolle gespielt haben. Entsprechend drehte sich bei dem dreitägigen Hybrid-Event vom 2. bis 4. November – zwei Tage digital, ein Tag vor Ort im „Kosmos“ in Berlin – alles um aktuelle Themen und Karrieremöglichkeiten in der Kommunikation. Für uns der perfekte Ort zum Austausch und Netzwerken.

    Candy Bar, Glücksrad und „Real Talk“ am GPRA-Stand

    GPRA Lounge auf dem PR Report Camp - Talk mit Ruth zum Thema Nachhaltigkeit
    „Real Talk“ mit Ruth Kaiser von Heinrich Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation

    Wir von den GPRA Young Professionals waren, wie schon in den letzten Jahren, auch in diesem Jahr wieder bei der wichtigsten Veranstaltung für den PR-Nachwuchs und für Young Professionals in Deutschland dabei. Der Stand der GPRA war am Präsenztag des Camps in Berlin eine beliebte Anlaufstelle für die Besucher:innen. Wer weiß, ein Stück weit lag das vielleicht an der schon von weitem sichtbaren „Candy Bar“. Doch natürlich lohnte sich ein Besuch bei uns nicht nur zum Naschen – obwohl auch wir das zugegebenermaßen nebenbei gerne taten.

    Das eigentliche Highlight am GPRA-Stand waren die stündlichen „Real Talks“, die wir in unserer Lounge zu verschiedenen Themen veranstalteten. Dadurch hatten die Standbesucher:innen die Gelegenheit, ihre Fragen rund um den Berufseinstieg als Kommunikationsberater:in in einer Agentur, zu den weiteren vielfältigen Job-Möglichkeiten und Themen sowie dem Agenturalltag zu stellen. Dabei standen ihnen unter anderem die GPRA Young Professionals Alicia Altvatter (Weber Shandwick), Larissa Lindner (Blumberry) und Felix Kupferer (fischerAppelt) Rede und Antwort.

    Auch, wer die Talks zur vollen Stunde – samt Glücksrad und Verlosung kleiner Geschenke – verpasst hatte, konnte in der Zwischenzeit Gespräche mit den Young Professionals und GPRA-Vertreter:innen wie Isabelle Hoyer, Referentin für Kommunikation und Marketing der GPRA, führen. Ein Blick auf die Job Wall am Stand bot zusätzlich eine gute Übersicht über die verschiedenen Stellenangebote und aktuelle Einstiegsmöglichkeiten in den GPRA-Agenturen. Insbesondere die Traineebroschüre der GPRA, in der die einzelnen Mitgliedsagenturen ihre Einstiegsmöglichkeiten & -programme vorstellen, wurde neugierig und interessiert angenommen.

    Umfangreiches Angebot an Vorträgen, Panels und Workshops

    Sowohl an den beiden digitalen Veranstaltungstagen als auch vor Ort in Berlin wurde den Besucher:innen des PR Report Camps ein breites Spektrum an Vorträgen, Panel-Diskussionen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Feld der Kommunikation geboten.

    Eine der Panel-Diskussionen im „Kosmos“ in Berlin drehte sich um die Frage: „Traineeship oder Direkteinstieg – was ist besser?“ In diesem Panel diskutierten GPRA-Präsidentin Alexandra Groß (Fink & Fuchs) und Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovic (komm.passion) mit weiteren Branchenvertreter:innen, wo und wie der PR-Nachwuchs die beste Ausbildung bekommt, was eine solche auszeichnet und welchen Stellenwert Volontariate und Traineeships haben.

    Zudem moderierte die Sprecherin der GPRA Young Professionals, Alicia Altvatter, einen Workshop rund um das Thema Podcast, von der Konzeption bis zur Umsetzung. Während des Workshops zeichnete sie mit einigen ihrer Kolleg:innen von Weber Shandwick sogar eine Live-Folge des agentureigenen Podcasts „Healthcare EsPResso“ auf.

    Sonderfolge des Podcasts „Kommunikationscafé“

    Und das war nicht die einzige Podcast-Aufzeichnung für Alicia an diesem Tag: zudem fing sie auf dem PR Report Camp auch diverse Stimmen aus der Kommunikationsbranche für eine Special-Folge des GPRA-Podcasts „Kommunikationscafé“ ein. Die Veröffentlichung der Folge steht kurz bevor, ihr findet sie bald hier auf unserer Website, auf Spotify und auf Apple Podcast. Durch die Podcast-Folge wird das PR Report Camp gewissermaßen in die nächsten Wochen zum Nachhören verlängert. Und auch darüber hinaus schwelgen wir gerne in Erinnerungen an die interessanten Gespräche und spannenden Fragen des Branchen-Nachwuchses. So freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Runde des PR Report Camps im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf zum Camp!“.


    Veröffentlicht am 10.11.2022


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    Die Speaker der drei GPRA-Masterclasses: v.l. Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Jörg Forthmann (Faktenkontor), Hagen Albers (Edelman), Loredana Schelper (FleishmanHillard), Malin Christ (Fink & Fuchs), Matthias Wesselmann (fischerAppelt), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Jelena Mirkovic (komm.passion), Taina Schraps (Faktor 3), Max Kastner (Advice Partners), Christian Moll (komm.passion), Caroline Ganzert (Communication Consultants)

    Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Wir sehen uns online – beim PR Report Camp! Als Partner der Veranstaltung hat die GPRA mit Masterclasses an einem der wichtigsten Events für den PR-Nachwuchs mitgewirkt. Wir als Young Professionals durften erneut Einblicke in unseren Arbeitsalltag geben und unsere Erfahrungen teilen.

    In insgesamt drei Online-Sessions wurden die vielfältigen Jobprofile in Agenturen, die Vorteile und Rahmenbedingungen für ein gutes Traineeship sowie die Möglichkeiten der datenbasierten Kommunikation beleuchtet und rege diskutiert. Dabei konnten wir Young Professionals authentische Einblicke vermitteln, mit einigen Vorurteilen aufräumen und den Teilnehmenden spannende Insights bieten.

    Der Job der 1.000 Möglichkeiten! – Karrierewege in Agenturen

    Die Meinung, in Agenturen gäbe es nur klassische PR-Beraterinnen und -berater, ist längst überholt. Denn die Kommunikationsbranche bietet vielfältige Jobprofile und Spezialisierungsmöglichkeiten – ein Aspekt, der das Arbeiten in Agenturen so besonders und abwechslungsreich macht.

    Dieser Eindruck bestätigte sich in der ersten Masterclass der GPRA, in der Loredana Schelper (FleishmanHillard), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs) und Max Kastner (Advice Partners) unter der Moderation von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion) einen Blick hinter die Kulissen ihres Arbeitsalltag gewährten. Die teilnehmenden Young Professionals deckten dabei ein breites Spektrum an Aufgabenbereichen ab, von Influencer Management, Medical Writing, PR und Unternehmenskommunikation über Videoproduktion bis hin zu Public Affairs. Somit bekamen die Teilnehmenden einen „schönen Überblick über die Vielfalt von Aufgaben und Themen in Agenturen – wobei noch lange nicht alles dabei war“, wie Christoph Rosenberg zusammenfasst. „So unterschiedlich die Jobprofile sind, sie alle zeichnen sich durch vielfältiges Arbeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team aus“, ergänzt Dr. Wiebke Sick.

    Im Austausch mit den interessierten Teilnehmenden wurde nicht nur die Fülle von Möglichkeiten in Agenturen verdeutlicht, sondern auch schnell klar, dass neben eigenverantwortlichem Arbeiten, Teamwork im Agenturleben eine große und wichtige Rolle spielt. Der Weg in die Kommunikation lohnt sich also, meint auch Lisa Heyn:

    Neben den Eindrücken zu den Besonderheiten der Karrierewege in Agenturen hat die Session klar die Vorteile des Traineeships als Orientierungshilfe und Möglichkeit zur Weiterentwicklung herausgestellt, was Fokusthema der zweiten GPRA-Masterclass war. Diese stand unter dem Motto:

    Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Dazu diskutierten die Young Professionals Caroline Ganzert (Communication Consultants), Malin Christ (Fink & Fuchs) und Christian Moll (komm.passion) sowie Taina Schraps (Faktor 3) in einer offenen Runde, moderiert von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion). Denn das Kommunikationsstudium vermittelt Berufseinsteigenden zwar theoretische Grundlagen und Tools für die Ausübung eines Berufs in der PR-Branche, in der Praxis fällt jedoch schnell auf, dass es weitaus mehr braucht, um ein „guter“ Berater oder eine „gute“ Beraterin zu sein und Kunden auf Augenhöhe strategisch zu führen – selbst, wenn man schon während des Studiums einige Praktika oder Werksstudententätigkeiten absolviert hat.

    Für die Session war es uns als Young Professionals wichtig, auch mit gängigen Mythen aufzuräumen und auf Basis unserer eigenen Erfahrungen zu verdeutlichen, welchen Mehrwert ein Traineeship oder Volontariat bietet. „Im Traineeship entwickelt man sich nicht nur fachlich extrem weiter, sondern vor allem auch persönlich. Durch den ständigen Kundenkontakt und die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen aus der Agentur sowie externen Dienstleistenden lernt man mit den unterschiedlichsten Personen umzugehen, aufeinander einzugehen und entwickelt ein starkes Selbstbewusstsein und Sicherheit im Auftreten. Zusätzlich habe ich Fähigkeiten wie Flexibilität und Stressresistenz ausgebaut“, sagt Caroline Ganzert rückblickend über ihr Traineeship. Ihr größtes Learning aus dieser Zeit: „Ab und zu ins kalte Wasser springen, ist zwar unangenehm, bringt einen aber enorm voran.“

    Masterclass 2: Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Abschließend brachte Taina Schraps (HR Managerin bei Faktor 3) ihre Perspektive als Personalverantwortliche ein. Sie erklärte, was ein gutes Traineeship ausmacht, woran man ein solches erkennt und was für die Bewerbung zu beachten ist. „Habt den Mut, Euch selbst zu präsentieren: Wer bin ich? Was interessiert mich? Wo will ich hin? Das kommt in Bewerbungsgesprächen immer gut an“, rät Taina Schraps den Zuhörenden. Mit ihr sprachen diese außerdem über Weiterbildungsmöglichkeiten während und nach dem Traineeship.

    Unser Fazit: Ein Traineeship lohnt sich, sowohl für die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung hin zu einem kompetenten Berater bzw. einer kompetenten Beraterin. Allen, die sich für einen Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen interessieren, empfehlen wir einen Blick in die aktuelle GPRA-Traineebroschüre zu werfen. Diese bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen sowie wissenswerte Informationen zum Trainee-Rahmenpapier, welches zudem den Kompetenzkreis enthält, an dem sich die Inhalte zur Weiterqualifizierung mit Schwerpunkt „Beratung“ orientieren.

    Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Seit geraumer Zeit erleben Bereiche wie Marketing und Vertrieb einen großen Digitalisierungsschub. Zunehmenden beginnen auch Kommunikationsabteilungen, Optimierungsmöglichkeiten der eigenen Prozesse, Strukturen und Denkweisen mithilfe von Technologisierung zu prüfen.

    In der dritten und letzten Masterclass der GPRA sprachen Matthias Wesselmann (GPRA Präsidiumsmitglied, Vorstandsmitglied bei fischerAppelt), Hagen Albers (Senior Paid Search Expert, Edelman) und Jörg Forthmann (geschäftsführender Gesellschafter bei Faktenkontor) über dieses topaktuelle Thema der Branche. Dabei diskutierten sie unter anderem, inwiefern sich die Rolle des Kommunikators respektive der Kommunikatorin aufgrund der aktuellen Trends verändert und welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind. Konkrete Cases lieferten spannende Einblicke in den Status Quo von Data-Driven Communications in Deutschland, zudem teilten die Beteiligten erste Hands-On-Tipps. Dabei wurde deutlich, dass das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig definitiv entscheidend sein wird. Und, dass datengetriebene Kommunikation in der PR-Arbeit hilft, um schneller und effizienter zu kommunizieren sowie Erfolge klarer nachzuweisen.

    Masterclass 3: Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Matthias Wesselmann resümiert: „Wir stehen bei dem Thema noch ziemlich am Anfang und haben Großes vor uns. Aber mit der Zeit werden wir es nicht mehr missen wollen.“ Auch Jörg Forthmann zieht ein positives Fazit: „Da wächst eine Generation von PR-Fachkräften heran, die viel selbstverständlicher mit der Digitalisierung der PR umgeht“, hält er abschließend fest.

    Nach unserer Premiere beim PR Report Camp 2020 waren die Masterclasses auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei der GPRA für die Chance, die Sessions erneut mitzugestalten und freuen uns über den gelungenen Austausch mit Nachwuchstalenten der Kommunikationswelt, sowie die Insights, die wir für unseren eigenen beruflichen Alltag mitgenommen haben.


  • Traineebroschüre 2021: Berufseinstieg in GPRA-Agenturen

    Traineebroschüre 2021: Berufseinstieg in GPRA-Agenturen

    Berlin, 01.11.2021 – Auch in diesem Jahr hat die GPRA wieder ihre Broschüre zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen aktualisiert und bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme ihrer Mitgliedsagenturen. Neu mit dabei sind Edelman und Faktenkontor, 30 von 37 Mitgliedern sind damit in der Broschüre vertreten.

    Was ist außerdem neu? Im Zuge der Qualitätsoffensive der GPRA enthält die Broschüre Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard III (CMS III) sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde. Zudem geben die Agenturen Einblicke, wie sie das Thema Nachhaltigkeit bereits leben und umsetzen.

    Bei den Einstiegsprogrammen wird grundsätzlich zwischen Traineeship und Volontariat unterschieden. Während es sich bei Traineeship-Programmen um eine Weiterqualifizierung für den Job als Kommunikationsberater:in handelt, legt das Volontariat seinen Schwerpunkt auf redaktionelle Aufgaben.

    GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit allen Programmen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • Premiere der GPRA Young Professionals auf dem PR Report Camp 2020

    Premiere der GPRA Young Professionals auf dem PR Report Camp 2020

    In diesem Jahr ist alles ein wenig anders, so auch das PR Report Camp 2020. Wie viele andere Veranstaltungen hat das Camp erstmalig komplett virtuell stattgefunden. Und auch wir als GPRA Young Professionals hatten eine Premiere! Wie bereits in den Vorjahren hat die GPRA wieder als Partner beim PR Report Camp mitgewirkt. Eine tolle Möglichkeit für uns, uns aktiv einzubringen und jungen PR-Neueinsteigern Einblicke in unsere Perspektiven und Expertisen zu geben.
    In insgesamt drei Online-Sessions (Masterclasses) hat die GPRA gemeinsam mit uns die Themenfelder Beraterpersönlichkeit, Agenturvielfalt & Karrierewege rege diskutiert und Präsentationstechniken & Networking-Skills vorgestellt. Ein Hauptziel von uns Young Professionals war es, die Inhalte interessant und nahbar zu vermitteln, ergänzt um unsere Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen. Jede Session für sich war dabei anders strukturiert und bot den Teilnehmenden unterschiedliche Insights.

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    Die Berater*innenpersönlichkeit: Was lehrt die Theorie und was braucht es in der Praxis?

    Das geflügelte Wort der Kommunikationsbranche – der Berater. Aber was macht jemanden zu einer „ guten“ Beraterin bzw. zu einem „guten“ Berater? Das Universitätsstudium vermittelt den Berufseinsteigenden die theoretischen Grundlagen für die Ausübung des Berufes. Tools und Methodiken werden erklärt und in Übungen ausprobiert. Mit dem Einstieg in die Agentur und dem Start des Traineeships oder Volontariats fällt jedoch auf: Für den Beruf des Beraters bzw. der Beraterin braucht es weitaus mehr.

    In einer Paneldiskussion zwischen Alexandra Groß (Fink & Fuchs), Hanning Kempe (FH) sowie den Mitgliedern der Young Professionals Eileen Ölschläger (Publik) und Malte Milbradt (K16) wurden unter anderem folgende Fragestellungen heiß diskutiert: Was macht einen qualitativ hochwertigen Kommunikationsberater*in aus? Welche Fähigkeiten bedarf es und wie kann man diese erlernen bzw. verbessern? Wie händelt man in der Praxis unzufriedene Kundinnen und Kunden? Ehrlichkeit vs. wirtschaftlicher Nutzen für die Agentur – gibt es diesen Zwiespalt und wie wird damit umgegangen? Wie wichtig ist spezifisches Branchenwissen?

    Ja, als Absolvent*in bringt man bereits ein hohes Maß an fachlichen und methodischen Kompetenzen mit, die im Studium erlernt wurden – und auch die Selbstorganisation vom Studium hat bisher gut funktioniert. Der Arbeitsalltag fordert allerdings ein höheres Maß an Struktur und parallel Flexibilität von Berufsanfänger*innen. Malte Milbradt, Account Manager bei K16, erklärt: „Zudem benötigt man ein hohes Maß an Leidenschaft für Kommunikation. Sich immer wieder neu auf die Herausforderungen des Berufs einzustellen, ist sehr wichtig.“

    „Im Studium wird der Grundstock an theoretischem Wissen vermittelt. Oftmals fehlt jedoch die Praxis. Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, frühzeitig durch Praktika oder eine Werkstudententätigkeit praktisch zu arbeiten – dabei lernt man am meisten und bekommt ein Gefühl für den Job“, ergänzt Eileen Ölschläger. Ein Beispiel aus der Praxis: Unzufriedene Kundinnen und Kunden! Aber was steckt dahinter und wie geht man mit solch einer Situation um? „Ich denke, es ist wichtig, negatives Kunden-Feedback nicht persönlich zu nehmen, sondern anzunehmen und vor allem zu analysieren, worin die Unzufriedenheit besteht und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Auch hier ist gute Kommunikation alles.“

    Das Fazit der ersten Masterclass: Zur Berater*innenpersönlichkeit gehört der Dreiklang aus inhaltlicher Exzellenz, wirtschaftlicher Kompetenz und emotionaler Intelligenz!

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    Vielfalt in der Agentur: Das Feld der Kommunikationsberufe ist bunt

    Den einen Kommunikationsjob gibt es nicht – insbesondere nicht in Agenturen. Dies haben wir gleich mit drei GPRA Young Professionals in der zweiten Online-Session unter Beweis gestellt: Vanessa Grothe (BCW), Simone Peplinski (K16) und Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) haben ergänzend zu Julian Victor (komm.passion) und Miriam Seyd (Fink & Fuchs) ihre unterschiedlichen Jobprofile vorgestellt. Von politischer Kommunikation über Social Media Management bis hin zum Medical Writing hat diese Masterclass das breite Spektrum an Vielfalt in Agenturen veranschaulicht.

    „Es war eine tolle Erfahrung, den Interessenten etwas aus seinem persönlichen Alltag zu erzählen und sich gleichzeitig auch gegenseitig noch besser kennenzulernen und etwas über andere Jobprofile aus anderen Agenturen zu erfahren“, so Simone Peplinski. Das offene Format ermöglichte es den Teilnehmern, direkt in den Austausch mit uns Young Professionals zu treten und uns mit Fragen zu löchern. „Es war super, dass so viele Fragen kamen. Das hat Interesse der Teilnehmenden gezeigt und auch, dass es hinsichtlich Praktika und Berufseinstieg hilfreich ist, mit Young Pros zu sprechen, die sich selbst noch gut an den Prozess erinnern können“, ergänzt Vanessa Grothe (BCW).

    Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) fügt hinzu: „Ich finde es wirklich toll, dass das PR Report Camp in diesem Jahr digital angeboten wurde und so den PR- und Kommunikations-Neulingen trotz der Krise die Möglichkeit gegeben wurde, zu networken oder sich etwas genauer mit den Berufen unserer Branche beschäftigen zu können. Auch für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, meinen Berufsalltag mit anderen teilen zu können.“

    Den eigenen Weg finden und die Richtung, in die man in Zukunft gehen will, ist eine Herausforderung. Aber gerade Praktika, Traineeships und die Agenturwelt an sich bieten die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche einzutauchen, sich auszuprobieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen.

    Unser Credo: Es gibt so viele Wege und Möglichkeiten, probiert Euch aus!

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    Präsentationstechnik meets Agenturexpertise

    Die dritte Masterclass sollte noch einmal ein wenig „Out-of-the-Box“ gestaltet werden. Ziel der Sessions sollte es sein, ein wirkliches Netzwerken zwischen uns Young Professionals und den Teilnehmenden zu ermöglichen – und zwar auf Augenhöhe! Der persönliche Austausch nimmt aktuell durch die anhaltende Covid-19-Pandemie einen geringeren Status in unseren Kommunikationsjobs ein. Virtuelle Events, Zusammenarbeiten auf Distanz und das Brainstorming in Zoom-Sessions gehören nun zum Standard. Mit unserer Teilnahme beim PR Report Camp wollten wir gezielt eine Ebene schaffen, auf der sich die Teilnehmenden ungezwungen mit uns austauschen können. Die Mission war gesetzt: Networking auf Augenhöhe im digitalen Raum! Gegenseitiges Lernen und voneinander profitieren! Dazu stürzten wir Young Professionals uns selbst ins kalte Wasser.

    Benita Daube (Edelman), Malin Daniel (Fink & Fuchs) und Francis Fietsch (Ketchum Germany) erstellten für die einstündige Session jeweils eine „Pecha Kucha“-Präsentation. Anhand von 20 reinen Bild-Slides und mit nur 20 Sekunden Sprachanteil pro Slide haben alle Drei ihre Arbeitsrealität und ihren Werdegang vorgestellt – angereichert mit der ein oder anderen persönlichen Anekdote. Das mutige Ausprobieren und „Aus-sich-herausgehen“ der drei Young Professionals hat eine gemeinsame Augenhöhe geschaffen; die Struktur der Veranstaltung sorgte wiederum für den Austausch aller untereinander. Caroline Pirlet (Account Supervisor Creative Strategy bei FleishmanHillard) leitete die Session und sorgte durch gezielte Networking-Techniken, ob bei der Begrüßung oder beim Feedback in Form einer Appreciation Shower, für eine gemeinsame Plattform, bei der alle voneinander lernen konnten.

    „Die Session hat es unter Beweis gestellt: „KISS – Keep it short & simple“. Es bedarf einer guten Vorarbeit und Fokussierung auf das Wesentliche, um unter Zeitdruck die richtigen Inhalte zu vermitteln“, so Malin Daniel. „Stimmt, und Struktur ist King – gerade, wenn man in eine Kreativsession geht“, resümiert Benita Daube. Durch die Moderation von Caroline Pirlet gelang es, die Session mit den Teilnehmenden interaktiv zu gestalten, so entstand ein reger Austausch, der die Young Professionals noch im Nachhinein beeindruckt. „Ich fand’s super, dass die Teilnehmenden der Session so toll mitgemacht und auch ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben“, so Benita Daube. „So haben wir Referenten auch viel aus der Session mitgenommen.“

    Das Format kam an. Im Anschluss an die einstündige Session entstand ein reger Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden. „Es war sehr positiv, dass alle Teilnehmenden sich so engagiert eingebracht und Interesse gezeigt haben. Das hat zu angeregten Unterhaltungen geführt und ich hatte den Eindruck, jeder konnte aus der Session etwas für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen“, schließt Francis Fietsch ab.

    Das virtuelle PR Report Camp war ein voller Erfolg. In drei spannenden Masterclasses haben wir nicht bloß unser Wissen weitergegeben, sondern konnten selbst eine Menge für unseren beruflichen Alltag mitnehmen. Wir möchten uns noch einmal bei der GPRA für die Chance bedanken, dass wir teilnehmen durften und freuen uns schon auf das nächste Jahr.


    • „Haben Sie noch Fragen?“ – So erkennst Du gelebte Qualität in einer Agentur

      „Haben Sie noch Fragen?“ – So erkennst Du gelebte Qualität in einer Agentur

      Den richtigen Arbeitgeber im Bewerbungsprozess zu erkennen, ist nicht immer leicht. Oft kommen die passenden Fragen erst in den Sinn, wenn die Tür nach dem Vorstellungsgespräch zuschlägt. Wir wollen Abhilfe schaffen und dir die Fragen mit auf den Weg geben, die wir selber gerne gestellt hätten. Dabei wollen wir dir auch zeigen, welche Antworten dafür sprechen, dass dein potenzieller Arbeitgeber den neuen Qualitätsstandards der Branche entspricht – auch wenn die CMS III-Zertifizierung durch die GPRA vielleicht noch aussteht. So erkennst du die richtige Agentur für dich und zeigst, dass du weißt, worauf es ankommt.

      Wo sehen Sie Ihre Agentur in fünf Jahren?

      Was Agenturen ihren Kundinnen und Kunden so sehr ans Herz legen, sollte auch für sie selber gelten: Wenn dein Gegenüber dir hier eine klare Vision und konkrete Ziele der Agentur vorstellen kann, ist das ein gutes Zeichen. So kannst du einschätzen, ob du diesen Weg mitgehen möchtest.

      Können Sie mir mehr über die Entwicklungsmöglichkeiten bei sich erzählen? Gibt es ein Mentorenprogramm und wie kann ich mir das Onboarding in den ersten Tagen und Wochen vorstellen?

      Die ersten Tage bei deinem neuen Arbeitgeber sind entscheidend. Ein fester Ansprechpartner hilft dabei und vielleicht hast du auch Lust, selbst diese Rolle einmal zu übernehmen. Onboarding-Pläne stellen außerdem sicher, dass du das nötige Wissen erhältst, um deine Rolle entsprechend der Erwartungen auszufüllen.

      Wie gehen Sie intern mit Feedbackprozessen um?

      Nicht nur als Berufseinsteiger ist Feedback zur geleisteten Arbeit unverzichtbar. Der erste Text für ein Kundenmagazin, die Instagramposting-Idee oder der erste Kundentermin. Passen die Erfahrungen aus Studium oder Berufserfahrung zu den Anforderungen der neuen Rolle? Regelmäßige Feedbackgespräche helfen dir dabei, die eigene Leistung mit den Erwartungen in Einklang zu bringen.

      Was motiviert Sie, morgens aufzustehen und warum gehen Sie gerne hier in diesem Unternehmen zur Arbeit?

      Jetzt wird’s persönlich. Doch genau das kann die Arbeit bei einer Agentur ausmachen. Wenn hier die Werte der Agentur genannt werden, kannst du prüfen, ob du diese auch leben möchtest. Ganz wichtig können aber auch die Zusammenstellung der Teams, die Abwechslung bei Projekten und Aufgaben oder auch die Kaffeemaschine sein.

      Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?

      Lass‘ uns raten: Offen, kreativ und teamorientiert? Das sind wir vermutlich alle. Wenn dann aber noch eine gelebte Fehlerkultur, hohe Sorgfalt und Kundenorientierung dazukommen, umso besser! Wichtig ist, dass dir Beispiele für diese Aussagen genannt werden können.

      Was sind momentan die größten Herausforderungen, die Sie im Markt/in der Branche sehen und wie gehen Sie damit um?

      Wir arbeiten in einer fast traditionell schnelllebigen Branche. Hinzu kommt, dass die teils sehr unterschiedlichen Märkte unserer Kund/innen sich wandeln. Mit der Antwort sollte daher insbesondere der Umgang mit dieser Unsicherheit deutlich werden und dir so ein Gefühl von Zukunftssicherheit vermittelt werden. Überlege dir am besten vorher, wie du selbst damit umgehst. Dann kannst du hier zeigen, wie du zum Meistern dieser Herausforderung beitragen möchtest und unsere Branche so zu deiner Zukunft machst.

      Autorin: Lisa Heyn / Veröffentlicht am 06.11.2020