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  • MSL erhält neue CMS IV-Zertifizierung der GPRA

    MSL erhält neue CMS IV-Zertifizierung der GPRA

    Gütesiegel bescheinigt Kommunikationsagentur höchste Qualitätsstandards

    Berlin, 28. Mai 2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen GPRA e.V. bestätigt der Publicis-Agentur MSL die CMS IV-Zertifizierung. CMS steht für Consultancy Management Standard und gilt als internationales Gütesiegel für den hohen Professionalisierungsgrad als Kommunikationsberatung.


    Die Akkreditierung erhalten PR- und Kommunikationsagenturen, die erfolgreich einen umfänglichen Zertifizierungsprozess durchlaufen haben. In diesem wird die hohe Qualität in insgesamt neun Prozessbereichen ganzheitlich festgestellt. Dazu zählen unter anderem Management, Organisation und Beratungsarbeit. In Deutschland können sich lediglich Mitgliedsagenturen der GPRA zertifizieren lassen. Prüfung und Weiterentwicklung des Zertifizierungsstandards obliegt der International Communications Consultancy Organisation (ICCO), dem internationalen Dachverband der GPRA.


    Für MSL ist die Zertifizierung ein Versprechen: „Als Mitglied der GPRA wissen wir um die Notwendigkeit eines solchen Gütesiegels, um Kunden den bestmöglichen Service zu garantieren und Orientierungshilfe bei der Auswahl ihrer Kommunikationsberatung geben zu können“, so Kirsten Leinert, Managing Partner bei MSL. „Wir sehen die Zertifizierung nicht nur als Anerkennung für unsere Arbeit, sondern auch als Möglichkeit, einige unserer Prozesse noch einmal zu hinterfragen und neu zu definieren. Denn nur so können wir stets den Anspruch unseres Leitbilds erfüllen: Wir bewegen Menschen. Mit Überzeugung.“


    MSL ist seit 2001 Teil der GPRA, die an ihre Mitglieder hohe Anforderungen stellt und damit Standards in der PR-Branche setzt.

    Kirsten Leinert, Managing Partner MSL

    Ansprechpartnerin:

    Stefanie Obexer
    Corporate Communications Manager
    stefanie.obexer@mslgroup.com
    MSLGROUP Germany GmbH
    Arnulfstraße 60 | 80335 München
    M: +49 151 15924624

    ÜBER MSL
    MSL berät deutsche und internationale Unternehmen und Institutionen in Public-Relations- und Reputationsfragen. Das Unternehmen gehört zur MSLGROUP, die mit rund 3.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten zu den weltweit fünf größten PR-Networks zählt. Für MSL arbeiten mehr als 100 Beraterinnen und Berater in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das Management Team der Agentur besteht aus Dr. Wigan Salazar (CEO), den Managing Partners Kirsten Leinert und Birgit Söllner sowie Beatrice Seibel (Chief Financial Officer) und Karola Fischer (Director People & Culture). 2023 wurde MSL vom PR Report als Kommunikationsberatung des Jahres ausgezeichnet.

  • Thought Leadership: Die neue Lösung für nachhaltig wirksame PR?

    Thought Leadership: Die neue Lösung für nachhaltig wirksame PR?

    Informativ, nahbar, meinungsstark: Thought Leadership prägt das digitale Zeitalter mehr denn je. Auf unserem Neuland-Event setzten Fachexperten spannende Impulse zur modernen Kommunikationsstrategie.

    Die digitale Welt eröffnet neuen Raum für Autorität, Expertise und Reichweite und schafft damit die Grundvoraussetzungen für Thought Leadership. Doch was verbirgt sich hinter der Kommunikationsstrategie? Welche Herausforderungen und Chancen bietet sie? Und ist Thought Leadership tatsächlich die neue Lösung für nachhaltig wirksame PR?

    Auf unserem Neuland-Event am Montagabend, den 12. Juni, beantworteten unsere Gastspeaker Florian Haas, Head of Brand, Marketing & Communications bei EY Österreich, und Heiko Geibig, PR Director bei MSL in Deutschland, diese Fragen exklusiv für rund 50 Gäste, und gaben zusätzlich wertvolle Insights aus Unternehmens- und Agenturperspektive.

    „Thought Leader entstehen nicht über Nacht“

    Branchen-Experten im Gespräch mit den Young Professionals aus der DACH-Region

    Zum Auftakt der Veranstaltung sorgten die Experten für ein gemeinsames Verständnis von Thought Leadership. Hierbei handelt es sich um eine Kommunikationsstrategie, bei der Verantwortliche ein bestimmtes Thema mit ihrer Expertise besetzen. Sie geht Hand in Hand mit Autorität und Reichweite – andernfalls gelingt es nicht, nachhaltig im Gedächtnis des Zielpublikums zu bleiben. Das reicht allerdings noch nicht aus, wie Heiko Geibig betont: „Thought Leader entstehen nicht über Nacht. Es geht vor allem um Persönlichkeit und Konsistenz. Selbstbeweihräucherung und einmalige Initiativen sind hier fehl am Platz.“ Worauf es zudem ankommt: „Ausdauer und Commitment. Darüber hinaus ist eine gefestigte Haltung erforderlich, um Diskussionen souveräner zu bewältigen. Denn Thought Leadership lebt vom offenen Dialog“, ergänzt Florian Haas.

    Ohne Empowerment kein Erfolg

    So viel zur Theorie. Die praktische Umsetzung gestaltet sich allerdings nicht so simpel, wie es zu Beginn scheint. Die erste Herausforderung besteht darin, eine Nische zu finden, die sich mit Expertenwissen füllen lässt. „Entscheidend dabei sind die Interessen der eigenen Zielgruppe, ebenso die Frage, welches Know-how und welchen Mehrwert Thought Leader bieten können“, erklärt Heiko Geibig. „Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Denn ohne Empowerment und Freiheit für Beteiligte, selbstständig zu agieren, geht das Konzept nicht auf.“ Arbeitgebende sind demnach am Zug, Ressourcen zur Verfügung zu stellen und ein Stück Verantwortung abzugeben. Sind die idealen Rahmenbedingungen geschaffen, gilt es, in Orientierung an den Persönlichkeitseigenschaften des Thought Leaders die passenden Kanäle und Formate auszuwählen.

    Strategie räumt Hindernisse aus dem Weg

    Die Möglichkeiten, die die sozialen Medien für Thought Leader bereithalten, sind enorm – und dabei Fluch und Segen zugleich. Denn Gegenwind bleibt bei dieser Kommunikationsstrategie oft nicht aus. „Mit der richtigen Vorbereitung haben Verantwortliche jedoch die Möglichkeit, Shitstorms präventiv entgegenzuwirken“, erläutert Heiko Geibig. „Deshalb sollte immer davor klar sein: Stehen Thought Leader mit voller Überzeugung hinter dem, was sie kommunizieren? Sind die Informationen fundiert? Außerdem lohnt es sich, im Vorfeld zu antizipieren, auf welche Resonanz ein Thema bei der eigenen Community stößt, und auf Basis dessen eine Strategie auszufeilen.“ Bei dieser spielt zudem Authentizität eine wichtige Rolle, weswegen Paid Content sparsam einzusetzen ist. „Ist es Verantwortlichen gelungen, die Aufmerksamkeit des eigenen Zielpublikums durch Thought Leadership zu fesseln, hat sie großes Potenzial, sich zum Türöffner für Erstgespräche zu entwickeln – vor allem im B2B-Bereich“, berichtet Florian Haas aus eigener Erfahrung.

    Action Leadership statt Thought Leadership?

    Am Ende bleibt eine Frage offen: Ist Thought Leadership die neue Lösung für nachhaltig wirksame PR? „Über ‚neu‘ lässt sich diskutieren. Tatsache ist: „Thought Leadership ist ein mächtiges Werkzeug, wenn es richtig eingesetzt wird, und ein Bumerang bei unüberlegter Ausübung“, konstatiert Florian Haas. Die Herausforderungen sollten Marktführende dennoch nicht davon abhalten, diesen Weg einzuschlagen. Mittlerweile gelte Thought Leadership hier sogar als Voraussetzung. Die abschließende These von Heiko Geibig regt zum Nachdenken an: „Mehr Wirkung erzeugt es, wenn Verantwortliche zuerst handeln und im Anschluss darüber sprechen. Kurz gesagt: Wir brauchen in Zukunft mehr Action Leadership als Thought Leadership.“

    Ihr wollt mehr zu diesem Thema erfahren? Hier findet ihr unsere Aufzeichnung der Session:


    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am 19.06.2023