Berlin, 20.07.2023– Die Kölner Content-Agentur mit dem Schwerpunkt auf Videoproduktion ist seit dem 01. Juli 2023 Mitglied im Branchenverband GPRA. Die Aufnahmekommission hat im Rahmen des standardisierten Aufnahmeprozesses der GPRA einstimmig für die Neumitgliedschaft votiert.
Die im Jahr 2000 gegründete Agentur (www.infokontor.de) ist sowohl auf Medienarbeit als auch auf crossmediale Distribution mit Fokus auf Video und Bild spezialisiert. Im Rahmen ihrer langjährigen Expertise im Markt verfügt sie über ein dezidiertes Netzwerk auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Infokontor entwickelt und produziert weltweit Content-Kampagnen, darunter das BMI, Microsoft, Monday, Volvo Trucks, DHL, Porsche und Volkswagen.
„Die anschauliche Kommunikation mit bewegten Bildern ist so wichtig wie nie, ob in den redaktionellen oder sozialen Medien. Wir sind keine reine Videoproduktionsagentur, sondern denken Qualität und Content-Distribution in die richtigen Kanäle seit jeher mit. Nicht erst seit ChatGPT, sondern bereits seit fünf Jahren setzen wir für die internationale Kommunikation auch KI-basierte Tools ein“, sagt Gründer und Geschäftsführer Wilfried Große-Berg. „Deshalb ist die GPRA mit ihrem Anspruch auf Qualitätsführerschaft für uns genau die richtige Interessensgemeinschaft, um gemeinsam die Anforderungen unserer Branche innovativ und zukunftsgerichtet mitzugestalten. Wir freuen uns auf die gegenseitigen Synergien dieses Qualitäts-Netzwerks.“
Wilfried Große-Berg, Gründer und Geschäftsführer bei infokontor
Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA kommentiert: „Wir begrüßen sehr, mit Infokontor ein neues Mitglied gewonnen zu haben, das durch seinen hohen Qualitätsanspruch und holistischem Denken erfolgreich im internationalen Umfeld überzeugt. Unsere Qualitätsstandards setzen neue Maßstäbe für mehr Transparenz, Exzellenz und Vergleichbarkeit in der Kommunikationsbranche. Daher freuen wir uns, dass sowohl neue Mitglieder als auch unsere bestehenden Mitglieder diesen Weg mitgehen.“
Infokontor wird noch in diesem Jahr den Zertifizierungsprozess nach CMS III (Consultancy Management Standard) durchlaufen. Zudem haben jüngst die Mitgliedsagenturen .FACTUM, Communication Consultants und serviceplan erfolgreich das Audit absolviert und sind CMS-zertifiziert.
Über den GPRA e.V.
Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 38 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
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GPRA e. V. Yael Rabinovici Alt-Moabit 90 10559 Berlin Tel. 030 405599-38 Mobil: 0176-64763061 E-Mail: y.rabinovici@gpra.de
Berlin, 06.02.2023– Das Beratungsunternehmen für Kommunikation Engel & Zimmermann ist dem Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) beigetreten. Die Aufnahmekommission hat im Rahmen des standardisierten Aufnahmeprozesses der GPRA einstimmig für die Aufnahme von Engel & Zimmermann gestimmt.
Die in Gauting bei München und Köln ansässige Agentur (www.engel-zimmermann.de) ist vor allem auf Krisenkommunikation, Nachhaltigkeitskommunikation, Public Affairs und Akzeptanzdialog spezialisiert. Engel & Zimmermann ist seit 1985 am Markt und wird heute erfolgreich in zweiter Generation gemanagt. Rund 60 Mitarbeitende betreuen an den Standorten München und Köln rund 100 Kunden, darunter viele Nahrungsmittelhersteller, Verbände, Kliniken und Energieunternehmen.
Dr. A. Bachmeier
„In unseren Kernfeldern haben wir uns sehr gut entwickelt und bundesweit erfolgreich Kunden ausgebaut. Unser Eintritt in den Branchenverband GPRA – mit seinem ausgewiesenen Fokus auf Qualität und entsprechenden Standards für die Kommunikationsbranche – war für uns ein relevanter und logischer Schritt. Wir wollen damit die Diskussion um die Branche und den Stellenwert von Agenturen in unserem Sinne mitgestalten“, sagt Geschäftsführer Dr. Andreas Bachmeier. „Auch das Themenangebot des Verbands hat uns überzeugt – so freuen wir uns, aktiv in der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit wichtige Impulse für unsere Branche erarbeiten zu können.“
Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA: „Es freut uns sehr, dass mit Engel & Zimmermann eine langjährige und feste Größe im deutschen Kommunikationsmarkt nun Teil unseres Interessensverbandes ist. Wir sind überzeugt, dass wir nur gemeinsam die Veränderungen in der Kommunikationsbranche gestalten und entsprechende Standards verankern können.“
Hinweis: Am Donnerstag, den 02. März 2023 findet die Mitgliederversammlung der GPRA statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl des Präsidiums sowie die Verabschiedung des Arbeits- und Projektprogramms für das laufende Jahr.
Über den GPRA e.V.
Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 38 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
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GPRA e. V. Isabelle Hoyer Alt-Moabit 90 10559 Berlin Tel. 030 405599-38 Mobil: 0171-2083827 E-Mail: i.hoyer@gpra.de
Am 01.04.2022 durften wir die PR und Content Marketingagentur Ansel & Möllers in der GPRA willkommen heißen. Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland freut sich sehr über den Zugewinn der Stuttgarter Agentur, dessen Kernkompetenzen nicht nur in hohen Qualitätsstandards liegen, sondern auch in der Erarbeitung ganzheitlicher Kommunikationslösungen mithilfe journalistischen Contents. Inwiefern Ansel & Möllers von ihrer Mitgliedschaft in der GPRA profitieren können und welche Akzente sie in der Kommunikationsbranche setzen wollen, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Katrin Möllers im Gespräch verraten.
Ansel & Möllers hat eine Doppelführungsspitze – was macht Eure Zusammenarbeit besonders? Und welche unterschiedlichen Stärken von Euch kommen im Management der Agentur zutage?
Grit Wehling & Katrin Möllers
Katrin Möllers: Als Führungsduo teilen wir dieselbe Vorstellung einer Unternehmensstrategie, profitieren jedoch von unseren verschiedenen Positionierungen und Stärken. Grit bringt neben ihrer Expertise in der B2B-Kommunikation einen ausgeprägten Sinn für Struktur und Organisation mit. So haben wir es geschafft, in kürzester Zeit unsere Arbeitsprozesse komplett zu digitalisieren und unserem Team ein gut strukturiertes und dadurch angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Ich komme aus der B2C-Kommunikation und habe schon früh den Prozess in Richtung Content-Marketing eingeleitet. So konnte ich sukzessive für die Erweiterung des Kommunikationsangebotes durch Leistungen wie Social Media, Kreation, Bewegtbild etc. sorgen. Zusammen haben wir ein gutes Händchen für die Teamzusammenstellung: menschliche und fachliche Faktoren werden für ein gutes Miteinander gleichermaßen berücksichtigt.
Ansel & Möllers hat seinen Schwerpunkt in der Baubranche mit starker B2B-Expertise. Ihr macht aber auch genauso Endverbraucherkommunikation. Das ist ungewöhnlich ….
Katrin Möllers: Ja, das ist so gewollt. Die Agentur kommt ursprünglich aus dem B2C und hat sich im Laufe der Jahre in Richtung Industriekommunikation entwickelt. Grit Wehling mit ihrer B2B-Expertise hat an der Bau-Positionierung einen großen Anteil daran gehabt. Dennoch ist uns nach wie vor die Mischung wichtig, weil man sich – unserer Meinung nach – in einer Nische, also mit einer Spezialpositionierung, nicht weiterentwickeln kann. Aus dem Endverbraucherbereich kommen die Trends im Content-Marketing. Diese lassen sich zum Teil gut auf die Baubranche übertragen, zum Teil aber auch nicht. Aus diesem Spannungsfeld schöpfen wir unsere Learnings – und unseren Spaß!
Ihr wart zuvor Mitglied im GWA. Wieso habt Ihr Euch für eine Mitgliedschaft in der GPRA entschieden? Was genau hat Euch überzeugt?
Katrin Möllers: Die Mitgliedschaft im GWA war für uns jahrelang sehr bereichernd, weil wir mit den Kreativen – besonders hier in Stuttgart – schon immer sehr gut vernetzt waren. Wir haben uns nie als redaktionelle PR-Agentur betrachtet, sondern als kreative, die die Schnittstellen in der Kommunikation gut kennt. Mit der Entwicklung in Richtung Content-Marketing hat sich dann die Thematik verschoben, die Silos wurden aufgehoben und wir haben erkannt, dass die Agenturen in der GPRA mit ihren Strukturen, ihrer Arbeitsweise und ihren Fragestellungen uns sehr viel näher sind und wir von dem Angebot der GPRA sehr viel mehr profitieren können.
Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonders wichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?
Katrin Möllers: Uns treiben, wie unsere Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Agenturen, oft dieselben Themen um: Mitarbeitergewinnung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitsorganisation, Finance, New Business u.v.m. Der Austausch ist uns in diesen Bereichen sehr wichtig.
Das Thema Qualität begleitet Euch intern schon länger. Was macht für Euch Qualität (mit Blick auf unsere Branche) aus?
Katrin Möllers: Bei uns geht es immer um Qualität – intern und extern. Nur wenn wir es schaffen, gute Qualität bei Mitarbeitenden und Kunden zu garantieren haben wir eine Rechtfertigung am Markt und eine Perspektive zur Weiterentwicklung. Daher fühlen wir uns gegenüber dem Kunden verpflichtet, ihm täglich die beste Beratung und Umsetzung zu garantieren und darüber hinaus seine Kommunikation nicht nur zukunftsfähig zu gestalten, sondern ihm die Kommunikationsführerschaft in seiner Branche zu ermöglichen. Die Mitarbeitenden werden von uns so aus- und weitergebildet und gefördert, dass sie beruflich alles erreichen können, was sie wollen. Dabei sollen sie in einem angenehmen Arbeitsumfeld in guter Work-Life-Balance arbeiten können, das sie inspiriert und befähigt.
Ihr habt in diesem Jahr Euer 25-Jahr-Jubiläum gefeiert – herzlichen Glückwunsch! Was waren Eure zwei, drei, vier größten Meilensteine in dieser Zeit und was habt Ihr Euch als nächstes auf die Fahne geschrieben?
Katrin Möllers: Danke! Ja das ist schon etwas, auf das wir stolz sind. Einzelne Meilensteine können wir gar nicht herausstellen, eher den Prozess der Entwicklung als Ganzes. Von einer kleinen PR-Bude mit zwei Geschäftsführern und zwei Mitarbeitern bis zur führenden PR- und Content Marketingagentur im Baubereich (PR-Journal Ranking 2022) in Deutschland.
Wo seht Ihr mit Blick auf die nächsten ein bis drei Jahre die größten Herausforderungen für Kommunikationsagenturen?
Katrin Möllers: Mitarbeitende, die den Wert eines Agenturumfelds erkennen und sich darin weiterentwickeln wollen. Punkt.
Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de
„Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind!“
Seit dem 01.01.2022 gehört die PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER zum Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die GPRA freut sich sehr über den Zugewinn der Hamburger Agentur, die hohe Qualitätsstandards mit Dynamik und Flexibilität vereint. Welche besonderen Akzente STILGEFLÜSTER in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche setzen will, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Juliane Broß im Gespräch verraten.
Wieso habt Ihr Euch für die GPRA entschieden? Was genau hat Euchüberzeugt?
Juliane Broß: Ich sehe es als einen klugen, mutigen und richtigen Move, dass STILGEFLÜSTER – als relativ kleine Agentur – jetzt den Weg mit der GPRA geht, sei es die Zertifizierung oder die Mitgliedschaft – denn das ist die Zukunft. Es gibt aktuell wahnsinnig viele PR-Agenturen in Deutschland und die Branche wächst weiterhin. Ebenso die Medienlandschaft: Es gibt so viele Nischentitel und Online-Medien. Ich glaube, es ist wichtig, eine Instanz in diese Entwicklung einzubeziehen, die das Ganze kuratiert und „überwacht“. Man braucht eine Art Riegel, damit die Qualität und die Qualitätsansprüche gesichert und gewahrt werden können.
Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonderswichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?
CFO Georg H. Büsch & CEO Juliane Broß
Juliane Broß: Das für uns wichtigste Verbandsthema ist „Anspruch auf Qualitätsführerschaft im Sinne von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Insbesondere als verhältnismäßig kleine Agentur mit rund 30 Beraterinnen und Beratern werden wir immer wieder mit Skepsis rund um unsere Qualitätsstandards konfrontiert. Diese scheinen im deutschen PR-Markt sehr stark zu variieren, was für ein Imageproblem der gesamten Branche sorgt. Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind und sie erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen können. Dies ist der Bereich, in dem wir uns auch maßgeblich einbringen wollen. Ebenfalls wichtig ist uns das Thema „Nachwuchsförderung“: Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Portfolio-Mix aus Start-Ups und großen, international agierenden Marken und Unternehmen sowie einem spannenden Mix aus PR-Expertinnen und Experten, die seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig sind, und ebenso vielen PR-Talents, hier einen wichtigen Beitrag leisten können.
Was macht STILGEFLÜSTER einzigartig? Anders gefragt, was ist das Besondere an STILGEFLÜSTER?
Juliane Broß: Der STILGEFLÜSTER USP ist sehr klar: Wir kombinieren die hohen Qualitätsstandards von großen internationalen Netzwerk-Agenturen, in denen viele von uns ausgebildet worden sind, mit der Dynamik und der Flexibilität einer Boutique-Agentur. Unser hoher Qualitätsanspruch an Konzepte und PR-Strategien in Kombination mit der starken Priorität von 1:1 Media Relations sind einzigartig im Markt. Dies kommt auch immer wieder als Feedback von unseren Kundinnen und Kunden. Wir entwickeln nicht nur funktionierende Konzepte, sondern sorgen mit unserem großen Netzwerk an Key Opinion Leadern und der Leidenschaft für die Medienarbeit auch dafür, dass diese reichweitenstark und dynamisch verbreitet werden.
Im letzten Jahr hattet Ihr Euer 10-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch!Was waren Eure größten Meilensteine und was kommt als nächstes?
Juliane Broß: Der erste Meilenstein, der mich persönlich immer noch stark prägt, war überhaupt die Entscheidung eine Agentur zu gründen: also eigene Visionen verwirklichen zu können und die Freude, Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Direkt hiermit ist auch die Erfahrung verbunden, wie wertvoll ein Team ist, das meine Vision auch dann trägt, wenn ich als Unternehmerin vor Herausforderungen stehe.
Geschäftlich betrachtet war einer der ersten Meilensteine der erste große Pitch-Gewinn im Jahr 2013. Wir haben außerdem viele Start-Ups-Exits wie beispielweise den von Amorelie begleitet. Auch die Erweiterung der Geschäftsführung um die Bereiche „Operations & Finance“ war ein großer Schritt nach vorne. Seitdem sind die Meilensteine direkt mit dem Teamausbau verknüpft: Wir haben in Konzept & Strategie, Event, Corporate und Content-Expertinnen und Experten investiert und Stabstellen geschaffen; 2020 haben wir außerdem beschlossen, eine eigene Social Media Unit zu gründen. 2021 ist mein langjähriger Mitarbeiter Georg Büsch als Partner eingestiegen – diese Entscheidung war für mich persönlich nicht leicht, denn ein Teil seines „Babys“ abzugeben, ist für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer ein großer Schritt. Sie war aber genau richtig und ist schon jetzt ein absoluter Mehrgewinn für STILGEFLÜSTER.
Weiterhin haben wir Remote-Stellen in Berlin und München geschaffen, was ebenfalls eine enorme Bereicherung ist. Wir arbeiten gerade an einer Neudefinition unserer Marke und – wie bekannt – wir sind jetzt Mitglied in der GPRA.
Die nächsten zwei Jahre stehen unter dem Dach „Change, Business Development & Investition“. Lasst Euch überraschen – auch hier haben wir schon Weichen gestellt.
Welche Herausforderungen seht Ihr für unsere Branche?
Juliane Broß: Der 360° Anspruch von Kundinnen und Kunden und auch die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Performance-Kanälen werden die größten Herausforderungen für die PR-Branche in den nächsten Jahren. Die digitale Transformation von Marken und Medien wird auch eine starke digitale Transformation der PR-Arbeit erfordern. Diesen Change-Prozess dürfen Agenturen nicht unterschätzen. In Zukunft werden Partnerinnen und Partner immer stärker daten- und zahlenbasiert arbeiten. Diesem Bedürfnis müssen auch PR-Agenturen nachkommen.
Wir bewegen uns zudem in einem Markt, der sich schnell verändert. „Digitalisierung“ und „neue Lebens- und Arbeitsmodelle“ sind nur zwei Schlagworte. Gleichzeitig ist überall das Bedürfnis nach Bleibendem und Vertrautem spürbar: Direkter menschlicher Austausch, sinnlich vermitteltes und vor allem tiefes Verständnis von Themen, Verbindlichkeit und – um ein Lieblingswort von Georg zu nehmen – kaufmännische Ehrbarkeit. Ich sehe STILGEFLÜSTER auf einem guten Kurs in diese Zukunft.
Zu guter Letzt, was macht für Euch Agenturkultur aus?
Juliane Broß: „Teamwork makes the dream work“ und „Stillstand ist keine Option“ sind unsere Credos. Danach agieren wir intern, aber auch extern in Richtung unserer Kundinnen und Kunden. Zum einen steht unser Team im Fokus sowie dessen permanente Weiterentwicklung, beispielsweise durch interne STILGEFLÜSTER Academys oder externe Workshops. In Zeiten von Remote Working, Home Office & Co. legen wir viel Wert auf den regelmäßigen Austausch innerhalb des Teams, um nicht nur Synergieeffekte zu nutzen, sondern auch um Nähe trotz räumlicher Distanz zu schaffen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, eine persönliche Bindung zu allen wichtigen Stakeholdern aufzubauen. „It’s a people’s business“ und nichts funktioniert nach Schema F. Individuelle Wünsche, an allen Fronten, erfordern individuelle Lösungen und vor allen Dingen Empathie und Kreativität. Sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von Kundinnen und Kunden, die zum Teil schon sehr viel Agenturerfahrung haben, bekommen wir immer wieder gespiegelt, wie stark wir in Bezug auf diese Kultur aus dem Agenturmarkt hervorstechen.
Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de
Berlin, 2.02.2022– Nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren ist die Hamburger PR-und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER seit dem 1. Januar 2022 Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA).
STILGEFLÜSTER (https://www.sgc-agency.com/) ist insbesondere auf die Entwicklung von strategischen Marken- und Kommunikationskonzepten, Public Relations, Social Media, Event und Kooperationsmanagement fokussiert. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Marken wie Amorelie, Carlsberg, Barilla, Wasa, Just Spices, Stokke Schwarzkopf und Tamaris.
„Der GPRA e. V., als zentrale Interessensvertretung der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, beeindruckt uns schon lange mit seiner Arbeit und wir freuen uns sehr, nun aktives Mitglied zu sein. Wir haben, wie der Verband, einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit und sind davon überzeugt, dass wir vor allen Dingen beim Erwerb des Gütesiegels Consultancy Management Standard III noch einmal über uns hinauswachsen und stark von dem Austausch profitieren werden“, erläutert Juliane Broß, Gründerin und Geschäftsführerin von STILGEFLÜSTER.
„Wir freuen uns über ein weiteres Mitglied, das mit seinem Leistungsportfolio und einem hohen Qualitätsanspruch unsere Gemeinschaft sehr gut ergänzt“, sagt Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.
Faktenkontor erweitert Mitgliedschaft
Künftig ist Faktenkontor zudem als komplette Gruppe Mitglied in der GPRA. Die Faktenkontor-Gruppe gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden Agenturen in Deutschland – was die hohe Zufriedenheit der Kunden widerspiegelt. Im vergangenen Jahr konnten sie ihre Honorarumsätze erneut zweistellig steigern und das Team auf rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Zur Faktenkontor-Gruppe gehören unter anderem die Kommunikationsagenturen Akima Media und Kompaktmedien sowie die Digitalagentur deep digital.
„Bis 2021 ist das Faktenkontor Mitglied in der GPRA gewesen – und hat von den vielfältigen Initiativen des Verbands und vom intensiven Austausch mit anderen Agenturen sehr profitiert. Deshalb freuen wir uns, dass ab 2022 die gesamte Faktenkontor-Gruppe zur GPRA gehört“, ergänzt Jörg Forthmann, Geschäftsführer Faktenkontor.
Über den GPRA e. V.
Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
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GPRA e. V. Isabelle Hoyer Alt-Moabit 90 10559 Berlin
Berlin, 15.04.2021–
Die Digitalagentur Q4U mit Sitz in Bonn ist Mitglied im Verband der führenden
PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA). Auf Basis des
umfangreichen, standardisierten Aufnahmeprozesses hat die Aufnahmekommission
der GPRA einstimmig für die Aufnahme votiert.
Q4U Logo
Q4U entwickelt Lösungen für Unternehmen, die ihre Digitalkanäle kontinuierlich an die Nutzerbedürfnisse anpassen und optimieren. Als Strategieberatung dringt die Agentur dabei in verschiedene Kommunikationsbereiche vor und entwickelt effektive und vor allem integrierte Lösungen. Zu den Kunden zählen TK Elevator, VDM Metals, Thüga sowie die Bayerischen Staatsforsten und bundesweite politische Verbände.
„Wir freuen uns sehr, mit Q4U ein neues Mitglied im Verband begrüßen zu
können, das spannende Ansätze und Ideen für die Digitalkommunikation mitbringt.
Mit den Themen Beratungsqualität, Trusted Advisory sowie Agentur der Zukunft
haben wir von den ersten Gesprächen an eine vielversprechende Basis für ein Miteinander
gefunden“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA.
„Uns hat überzeugt, dass die GPRA großen Wert auf Transparenz und Qualität im Markt legt und entsprechende Initiativen aufgelegt hat. Wir hatten schnell den Eindruck, dass der Verband einen wesentlichen Beitrag für die Weiterentwicklung des Marktes leisten will. Das passt zu dem, was uns antreibt: Hinterfragen, verstehen, anders denken, neu designen“, ergänzt Thomas Zumtobel, Gründer und Geschäftsführer von Q4U. „Ein Netzwerk lebt vom Geben und Nehmen. Vom unvoreingenommenen Austausch der Experten untereinander. Genau das wird in der GPRA gelebt – und deswegen freuen wir uns sehr, nun Teil der GPRA-Familie zu sein”, ergänzt Janine Lindenau, Geschäftsführerin von Q4U.
Über Q4U
Das Bonner Experience Design Studio Q4U
wurde 2005 von Thomas Zumtobel gegründet und seit 2018 gemeinsam von ihm und
Janine Lindenau geführt. Q4U entwickelt Lösungen für Unternehmen, die ihre
Digitalkanäle kontinuierlich an die Nutzerbedürfnisse anpassen und optimieren
wollen. Zu den Kunden zählen TK Elevator, VDM Metals, Thüga sowie die
Bayerischen Staatsforsten und bundesweite politische Verbände.
Q4U versteht sich als Strategieberatung,
die über Konzeption und den Bau von Webseiten tief in den Markenkern der Kunden
eindringt und so in die integrierte Kommunikationsarbeit mit den Kunden startet
und diese weiterentwickelt. Mehr Infos auf www.q4u.de
Über die GPRA e.V.
Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
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GPRA e.V. Isabelle Hoyer Alt-Moabit 90 10559 Berlin
Ein Interview mit den Neumitgliedern Communication Consultants und K16 über Verbandsarbeit, Zielsetzungen und den Blick nach vorne
Seit dem 1.06.2020 gehören Communication Consultants (CC) und K16 dem Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen an. Die GPRA freut sich sehr über den Zugewinn dieser beiden erstklassigen Kommunikationsagenturen. Mit welch spannenden Impulsen beide Agenturen Akzente in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche setzen wollen, haben uns der Geschäftsführer Markus Engel (CC) und Managing Partner Oktay Tannert-Yaldiz (K16) im Gespräch verraten.
GPRA: Zunächst möchten wir natürlich gerne wissen: Womit genau hat die GPRA Euch überzeugt?
Markus Engel: In erster Linie: die Menschen!
Mich haben die Menschen, die hinter der GPRA stehen und das hohe Engagement,
mit dem sie die für uns wichtigen Themen bearbeiten und vorantreiben, sehr
beeindruckt. Bei einem ersten Kennenlernen der Mitglieder im Rahmen eines HR
Days in Berlin habe ich gespürt, dass die GPRA ein Pool aus wirklich sehr
netten und engagierten Kollegen und Professionals ist, die sich gemeinsam
Gedanken über Trendthemen machen. Der offene Austausch hilft enorm weiter, um ein
klareres Bild von Situationen und folglich auch bessere Lösungen zu finden.
Kurz gesprochen: Die Menschen, der Austausch und die gemeinsame Haltung für
professionelle Kommunikation.
Oktay Tannert-Yaldiz
Oktay Tannert-Yaldiz: Wir von K16 haben uns immer gewünscht, uns offen mit anderen Agenturen über Prozesse oder beispielsweise auch Herausforderungen in der Organisationsentwicklung austauschen zu können. Bei zwei Veranstaltungen, an denen ich vorab teilnehmen konnte, habe ich eine sehr konstruktive und offene Atmosphäre des Austauschs erlebt. Zusammenfassend stand für mich fest: Es passt menschlich und es passt in der Art der Zusammenarbeit. Darüber hinaus ist die CMS III-Zertifizierung, die nun bevorsteht, für uns enorm wichtig.
GPRA: Warum habt Ihr Euch gerade jetzt für den Beitritt entschieden?
Oktay Tannert-Yaldiz: Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen steht unsere Branche vor einem signifikanten Wandel: Disziplinen müssen verschmelzen, um überhaupt noch eine kommunikative Wirkung zu erzeugen. Uns ist es ein großes Anliegen, dieses Verständnis innerhalb der Agenturszene und auch bei den Kunden entsprechend zu stärken. Und das schaffen wir nur gemeinsam. Diese Entwicklung ist natürlich nicht neu – daher haben wir uns seit circa einem Jahr mit einem Beitritt befasst. Die direkte Ansprache von Alexandra Groß, Präsidiumsmitglied der GPRA, hat dann nochmal zusätzlich Geschwindigkeit reingebracht. Ich muss sagen, wir haben uns im gesamten Aufnahmeprozess sehr wohl gefühlt.
Markus Engel: Uwe Kohrs, Chairman der GPRA, und ich kennen uns seit mehr als 25 Jahren. Im vergangenen Frühjahr haben wir uns beim Deutschen PR-Preis seit längerem mal wieder persönlich getroffen und ausgetauscht. Da fragte er mich: Warum kommt ihr eigentlich nicht in die GPRA? Kurz darauf fragte mich wiederum ein Kunde, warum wir nicht in der GPRA seien, im Verband der führenden PR-Agenturen – da gehörten wir doch auch dazu. Und zu guter Letzt hatten wir noch Christiane Schulz, Präsidiumsvorsitzende der GPRA, als Sparringspartnerin und Moderatorin für unseren Visions-Workshop gewonnen. Und dann war‘s passiert! Interesse hatten wir schon länger, und plötzlich war auch der passende Zeitpunkt gekommen.
GPRA: Welche Ziele verfolgt Ihr im Verband und wo wollt ihr Euch einbringen?
Markus Engel
Markus
Engel: Das erste Etappenziel ist die CMS III-Zertifizierung. Wir sind
überzeugt, dass CMS III anders als ISO 9001 für unser Geschäft ein wirklich
passender Standard ist. Dabei wird spannend bleiben, wie man die sehr
individuellen Anforderungen an die Kommunikationsaufgaben mit einem Regelwerk gut
angepackt und kreativ umgesetzt bekommt. Unserer Überzeugung nach können wir nur
dann wirksame Kommunikation gestalten, wenn wir uns tief in unsere Kunden,
deren Produkte & Services, Lösungen und Märkte reindenken, auf dieser Basis
zielgerechten Content entwickeln und diesen dann passgenau über die
verschiedenen Medien und Kanäle ausspielen. Nur so kann es gelingen, dass wir
mehr daraus machen und für unsere Kunden wirklich wirksam werden. Dazu bedarf
es – speziell ab einer gewissen Größe – ein gutes Gerüst von Prozessen, damit
das Knowhow an der richtigen Stelle eingesetzt und neu hinzukommende
Mitstreiter im Team schnell und gut eingebunden werden können.
Oktay Tannert-Yaldiz: Bei dem Punkt Nachwuchs zu halten und zu fördern, stimme ich Markus komplett zu. Das ist auch für uns ein zentrales Thema. Entsprechend nehmen von unserer Seite auch schon Kollegen wie Malte Milbradt und Simone Peplinski an Nachwuchsförderprogrammen innerhalb der GPRA teil, was mich sehr freut.Auch steht für uns die genannte CMS III-Zertifizierung an erster Stelle. Wir möchten damit unseren bereits hohen Professionalisierungsgrad in der Entwicklung kreativer Lösungen schrittweise erhöhen und Prozesse weiter standardisieren. Darüber hinaus streben wir die Teilnahme und Gründung einer Arbeitsgruppe zum Thema New Work oder Agenturtransformation an. Wir befinden uns selber seit drei Jahren in einer Transformation, bei der wir komplett hierarchiefrei und in selbst-organisierten Teams arbeiten. Wir möchten das Thema gerne vorantreiben und hoffen, dass sich uns ein paar Agenturen anschließen und aktiv an der Entwicklung eines neuen Agenturmodells der Zukunft mitwirken.
Markus Engel: Wir sind dabei! Die Chemie mit K16 hat von Anfang an gestimmt. Als wir uns das erste Mal beim Voraudit in Düsseldorf begegnet sind, haben wir uns direkt gut verstanden und die gleichen Themen priorisiert. Ohne die GPRA wären wir uns wohl so nie begegnet.
GPRA: Wir freuen uns sehr auf Eure Impulse! Zu guter Letzt die Frage: Welche Entwicklungen seht Ihr derzeit in der Kommunikation? Was sind Eurer Meinung nach die wichtigsten Themen – auch mit Blick auf 2021?
Oktay Tannert-Yaldiz: Die
Unternehmenskommunikation, das Marketing und der Vertrieb unserer Kunden stehen
vor enormen Herausforderungen. Wir befinden uns inmitten einer Zeitenwende für
die Kommunikationsbranche. Die Welt ist unfassbar laut geworden, sodass es
Partner braucht, die kreative und kommunikative Orientierung geben und
Marketing- und Vertriebsorganisationen näher zusammenbringen. Diese beiden
Welten werden noch stärker miteinander verschmelzen müssen und sich damit in
eine signifikante Transformation begeben – wir sehen uns da als kommunikativer
Begleiter von Transformationsprozessen. Ich möchte an der Stelle gar nicht auf
Data-Driven Marketing, Marketingautomation, Virtuelle Events, LinkedIn und
TikTok hinaus. Es geht vielmehr darum, sich auch in einer sehr lauten Umgebung Gehör
zu verschaffen – eben durch gute Geschichten, die weithin sichtbar sind wie
Leuchttürme! Daher würde ich mit Blick auf die Frage nicht von Themen sprechen,
die wichtig werden, sondern vielmehr davon, ob wir uns die richtigen Fragen
stellen. Der zentrale Aufgabe ist doch: Wie schaffe ich es, meine komplexen
Inhalte und Produkte zielgruppengerecht und emotional zu kommunizieren? Die
Antwort darauf ist: Nicht jeden Trend mitmachen, sondern individuelle Lösungen
entwickeln, die exakt auf die KPIs der Kunden einzahlen.
Markus Engel: Der Kommunikationsmarkt verändert sich dynamisch; die Disziplinen vermischen sich immer mehr. Die Zeiten, in denen sich die „Felder der PR“ noch mit einem Zaun für sich abgrenzen konnten, sind längst vorbei. PR-Agenturen stehen beispielsweise im Wettstreit mit Agenturen aus dem klassischen Werbebereich, weil deren Geschäftsmodell nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Auch Unternehmensberater haben die Kommunikation für sich entdeckt und tun sich hier verstärkt hervor. Dann gibt es natürlich auch den großen „Digital“-Bereich. Hier kommen nochmal ganz neue Player aufs Feld, die sich stark in Social fühlen, viel von Automatisierung (ver)sprechen und häufig den Content-Begriff kapern.
Allerdings sind es in meinen Augen insbesondere die
PR-Agenturen, die seit jeher Content kreiert haben. Daher sehe ich in unserer komplexer
werdenden Welt eine tolle Chance für uns GPRA-Agenturen, unsere Kompetenz in
der integrierten Kommunikation auszuspielen. Mit immer mehr Kanälen und
Plattformen gibt es auch immer mehr Lärm und Getöse. Wer seine Kunden in diesem
Wettbewerb adäquat um die Aufmerksamkeit berät und unterstützt, liefert ihnen
mit der Kommunikation echte Werte. Eine hoch anspruchsvolle Aufgabe in Zeiten
von Dauerbeschallung.
Auch im Bereich Evaluation wird sich mit Hilfe der Digitalisierung einiges tun. Ein echter Mehrwert für uns, wenn wir es schaffen, unsere Erfolge künftig besser messen zu können. Ein drittes Thema ist die interne Kommunikation mit dem Schwerpunkt Transformation. Hier können wir unseren Kunden weiterhelfen, die Transformation richtig umzusetzen: Kommunikation ist ein Schmiermittel in dem Momentum – in der richtigen Dosierung und an der richtigen Stelle wird es funktionieren.
Oktay Tannert-Yaldiz: Das Schlagwort ist Transformationskommunikation. Da stimme ich 100 % zu. Du kannst keine Transformation ohne Kommunikation sicherstellen. Die tollsten Konzepte werden scheitern, wenn die Leute nicht mitgehen.