Berlin, 16.10.2023 – Die GPRA Young Professionals (YP), die Nachwuchsinitiative der Gesellschaft der führenden PR-Agenturen (GPRA), gehen mit ihrem Podcast Kommunikationscaféeine Partnerschaft mit dem renommierten Branchentitel prmagazin ein. Gemeinsames Ziel ist es, aktuelle Themen, die die Kommunikationsbranche bewegen, zu beleuchten und über diverse Verbreitungswege an alle Interessierten der Branche zu tragen. Die Kooperation beginnt am 16. Oktober. Zu Gast in der Auftaktfolge zum Thema „Thought Leadership in der PR“: Georg Meck, Chefredakteur Focus und Focus Money, und Heiko Geibig, PR Director bei MSL in Deutschland.
Das Kommunikationscafé erscheint monatlich und wird im Wechsel von verschiedenen Mitgliedern der YP-Gruppe moderiert, die Gäste aus unterschiedlichen Bereichen der Kommunikationsbranche begrüßen. Zum heutigen Stand hat der Podcast insgesamt rund 13.000 Streams erreicht. Das Kommunikationscafé erscheint überall dort, wo es Podcasts gibt.
„Aktuelle Branchenthemen noch intensiver diskutieren“
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem prmagazin! Das ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres Podcasts. Unser Ziel als Young Professionals ist, aktiv die Branche mitzugestalten und über die Themen, die unseren Alltag betreffen, zu sprechen. Das machen wir bereits seit einiger Zeit in unserem Podcast und sind begeistert, dies nun auch in Zukunft gemeinsam mit einem so renommierten Titel fortzusetzen und aktuelle Diskussionen noch intensiver führen zu können“, sagt Alicia Altvatter, Sprecherin der GPRA Young Professionals.
Christina Ullrich, Verantwortliche Redakteurin des prmagazins, sagt: „Für das prmagazin ist die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns auf die frische Perspektive der Young Professionals und darauf, gemeinsam mit spannenden Gesprächspartnern Branchenthemen zu beleuchten, die den Nachwuchs bewegen.“
Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, kommentiert: „Die Zusammenarbeit mit dem prmagazin ist eine starke Auszeichnung für den Podcast unserer Young Professionals. In der Kooperation verbinden sich neben spannenden Themen vor allem unterschiedliche Perspektiven auf unsere Branche. Es ist schön zu sehen, wie sich der Podcast seit der ersten Folge kontinuierlich weiterentwickelt hat.“
Im Rahmen der Partnerschaft können die Young Professionals und die Redaktion des prmagazins ihre Synergien nutzen, die gemeinsame Vermarktung unterstützen und das Qualitätslevel auf die nächste Stufe heben: Aktuelle Themen aus dem Podcast finden sich im Magazin wieder, während sich die Young Professionals an Serien und Formaten aus dem Heft orientieren. So werden sich die zukünftigen Folgen immer wieder den branchenrelevanten Schwerpunktthemen widmen, etwa wenn es um den Wandel in der PR, Nachhaltigkeit oder um Künstliche Intelligenz geht.
Die Podcast-Gruppe bei den GPRA Young Professionals besteht derzeit aus Alicia Altvatter (Weber Shandwick), Lena Wiegand (Fink & Fuchs), Stefanie Bäuerle (Sympra), Rebecca Itt (Fleishman Hillard), Johanna-Sophie Humbert (SGC), Felix Kupferer (fischerAppelt) und Hendrik Stamm (Edelman).
Mehr Informationen zu den GPRA Young Professionals finden Sie hier.
Pünktlich
zu den Osterfeiertagen ging die aktuelle Folge des Kommunikationscafé-Podcasts
online. Für einige sicher eine Überraschung: Erst führt Podcast-Host Christiane
Schulz im Gespräch mit Malte Milbradt durch die Folge. Nach wenigen Minuten
übernimmt Malte die Moderationsrolle und Christiane spricht als Gast – in ihrem
eigenen Podcast! Sie erzählt von ihrem ersten Job (Spoiler: Es war kein Job in
der Kommunikationsbranche!), die pandemiebedingte Kunst der unplanbaren Planung
in Agenturen und was sie durch die Arbeit am Kommunikationscafé-Podcast gelernt
hat.
Der Hintergrund: Christiane gibt mit der aktuellen Podcast-Folge als scheidende Präsidentin der GRPA den Staffelstab für den Kommunikationscafé-Podcast an Malte und die Young Professionals ab. Ja, ihr habt richtig gehört: Die GPRA Young Professionals werden den Podcast von Christiane übernehmen und ab jetzt gestalten. Die Gruppe hat in den letzten Monaten ein vielfältiges Konzept erarbeitet, das in den nächsten Monaten spannende Gäste und polarisierende Fragen vors Mikrofon bringen wird.
Themen, die die Branche umtreiben und Gäste aus PR und Wissenschaft
Das Kommunikationscafé wird sich ab sofort noch stärker auf die Themen
spezialisieren, die die Kommunikationsbranche umtreiben: Die GPRA Young
Professionals haken nach, und sieben aus: Es gibt tausende Einflüsse, Impulse, Aufschreie und Aktionen, rund um den Globus
und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ein medialer Aufschrei in den USA kann auch
unser Tagesgeschäft verändern. Aber was ist bloß ein Impuls? Was ist ein Trend, der vielleicht mit dem nächsten Like schon vergessen ist? Und welches Thema ist gekommen, um zu bleiben und unsere Branche auch
in Zukunft zu verändern?
Um so viele Facetten
wie möglich abzudecken, holen wir uns neben Expert:innen aus Unternehmen und
der Kommunikationsbranche auch Professor:innen und Wissenschaftler:innen ins
virtuelle Studio. Ihr könnt euch also auf eine Reihe spannender Diskussionen
und Gesprächen freuen, die euch regelmäßig zum Nachdenken anregen werden.
Kommunikationscafé-Redaktion:
Wer sind die neuen Stimmen?
Während Christiane Schulz den Podcast allein gehostet hat, teilen sich den Job ab jetzt sieben Young Professionals aus verschiedenen Mitgliedsagenturen der GPRA:
Die digitale Welt und New Work – das sind die Lieblingsthemen von Benita Daube von Edelman.
Francis Frietsch von Ketchum hat schon im Studium gerne Interviews geführt. Jetzt hat sie vor allem eines: Viele Fragen an die Gäste des Podcasts.
Malte Milbradt von K16 hat zwei Leidenschaften: Kommunikation und gesellschaftsrelevante Themen. Das neue Format passt perfekt dazu!
Anna-Lena Schäfer von fischerAppelt sucht als ehemalige Redakteurin nach den Hintergründen: Wieso, weshalb, warum werden bestimmte Meinungen vertreten?
Lena Scheffbuch von Ketchum freut sich auf Diskussionen über Diversity und Gleichberechtigung.
Als Linguistin betrachtet Anika Svercsek von Weber Shandwick Branchen- und gesellschaftsrelevante Themen gerne integriert.
Andrea Weiss Pfitscher von Weber Shandwick findet, dass Veränderungen entstehen, weil die junge Generation immer etwas pikst. Und besonders oft nach dem Warum fragt.
Eine weitere Neuheit am
Format: In jeder Folge wird der/die Moderator:in und das Redaktionsteam
wechseln – denn nur so kann man die vielen Stimmen und Perspektiven auch zu
Wort kommen lassen, die euch einen spannenden Einblick in unsere Branche geben
werden.
Christiane wird
übrigens auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Präsidium der GPRA eine treue
Hörerin des Podcast bleiben: „Ich finde die Weiterentwicklung des Formates sehr
spannend. Da ich das Konzept der Gruppe bereits von der Ideenphase an begleitet habe, bin ich schon neugierig auf
die kommenden Folgen!“
Wir werden jetzt nicht
zu viel verraten – hört einfach rein!
Den Kommunikationscafé-Podcast der Young Professionals erscheint weiterhin einmal im Monat in allen gängigen Podcast-Kanälen, wie Google Podcast, Spotify, Apple Podcast und natürlich direkt hier auf der Webseite.
Berlin, 31.03.2021– Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.
In der aktuellen Folge stellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.
„Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“
Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“
Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).
Berlin, 31.03.2021– Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.
In der aktuellen Folgestellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.
„Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“
Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“
Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).
GPRA Präsidentin Christiane Schulz war zu Gast bei dem PR Report Podcast vom 29.01.2021. Mit Chefredakteur Daniel Neuen spricht sie u. A. über die Lage der Kommunikationsagenturen im zweiten Jahr der Pandemie, die neue Relevanz der PR sowie über die GPRA und den Qualitätsstandard CMS III.
Das Jahr 2020 war außerordentlich, das kann so festgehalten werden. Auch in der Agenturwelt der Kommunikationsbranche habe sich die Pandemie bemerkbar gemacht. Laut Christiane Schulz, waren insbesondere die Quartale zwei und drei herausfordernd für Agenturen. Niemand habe gewusst, wo es hin- und wie es weitergehe. Mit dem vierten Quartal habe sich aber bereits wieder der Normalzustand eingestellt, so der allgemeine Eindruck aus Rückmeldungen von GPRA-Agenturen.
Wie geht es in 2021 weiter? Gibt es Grund für Optimismus oder Sorge?
So wie das letzte Jahr endete, so starte auch das neue Jahr, hält Christiane Schulz fest. Erfahrungsgemäß sei das erste Quartal eher ruhig, daher könne aktuell noch keine negative Tendenz erkannt werden. Interessant sei es, abzuwarten welchen Dominoeffekt die Pandemie nach sich ziehe, sagt Schulz zu Daniel Neuen. Dennoch bleibt die Frage: Was passiert, wenn die wirtschaftlichen Corona-Hilfen vom Bund aussetzen? Es wird bereits damit gerechnet, dass viele Unternehmen Insolvenzen anmelden werden, dies betrifft vor allem die Kundenseite.
Christiane Schulz bleibt optimistisch, PR habe eine wichtige Rolle in der Pandemie gespielt und werde auch weiterhin eine elementare Rolle spielen. Allerdings haben sich die Schwerpunkte verschoben beispielsweise seien Themen zur internen Kommunikation, digitalen Kommunikation oder der Insolvenzkommunikation in den Fokus gerückt.
Ein weiteres Thema des Podcast-Gesprächs sind die Themen und Projekte der GPRA. Zu Beginn der Pandemie hat der Agenturverband seinen Mitgliedern Service- und Beratungsleistungen zur Corona-Pandemie bereitgestellt. Außerdem wurde die Qualitätsoffensive und damit der Qualitätsstandard CMS III weiter ausgebaut. Inzwischen sind ein Viertel aller GPRA-Mitgliedsagenturen nach dem neuen Qualitätsstandard zertifiziert.
Außerdem:
Welche Lehren Agenturen aus dem Pandemie-Jahr ziehen konnten,
wer als Sieger aus dem Jahr 2020 hervor geht,
was es jetzt beim Managen von Agenturen zu beachten gilt und
wie sich die Beziehungen zu Kunden verändert haben,
gibt es hier zum Nachhören:
Interessieren Sie sich für unseren Consultancy Management Standard III?
5 Fragen an Judith Christina Pierau, Senior Vice President & Head of Brand Affairs bei FleishmanHillard, zur App „Clubhouse“
Seit wenigen Tagen hat die deutsche Kommunikationsszene ein neues Lieblingsthema: die App Clubhouse – aktuell auch auf Platz 1 der deutschen App-Store Charts. Clubhouse ist eine auditive Social-Media-App, die aktuell nur iOS-Nutzer auf Einladung nutzen können. In unterschiedlichen Themenräumen können Zuhörer:innen Live-Vorträgen und -Diskussionen lauschen, auf Einladung aktiv mitreden oder sich in privaten Räumen austauschen. Die App bietet Raum für Austausch unter Kolleg:innen im geschützten aber auch offenen Rahmen, Expert:innen Talks und lustige Plauderrunden. Neben viel Zuspruch aus der Szene der Meinungs- und Medienmacher werden auch kritische Stimmen zur App laut, denn die App ist durch das reine Hörformat sowie der ausschließlichen Nutzung von iOS-Usern exklusiv und auch nicht inklusiv. Derzeit wird auch das System des „Invite only“ diskutiert, da durch diese Mechanik Nutzergruppen der Möglichkeit zur Partizipation ferngehalten werden. Die Öffnung für Alle ist laut App-Betreiber in Planung, momentan ist die App noch in der Beta-Version.
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Wie kann der Hype um Clubhouse erklärt werden?
Clubhouse war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – wie es so oft übrigens auch bei Marken passiert, die einen Hype erleben. Mitten in der Ankündigung eines verlängerten Lockdowns mit wenig Perspektive auf direkten Austausch und Nähe. Clubhouse ist live, schafft damit eine große Nähe zu den Akteuren sowie die Möglichkeit zur unmittelbaren Partizipation. Die App ist ein unkomplizierter Ort, um aktuelle Themen zu diskutieren, ohne aufwändige technische Lösungen. Im Lockdown ist der Austausch über die App potenziell für viele eine willkommene Abwechslung. Und, ganz nüchtern betrachtet, mal eine Ablenkung zum Talk mit dem/der Partner:in zu Hause oder dem Netflix-Bingen. Zudem schafft die künstliche Verknappung Begehrlichkeit. „Ich bin schon dabei“ ist ein bewährtes, gut funktionierendes Marketingtool, auf das selbst erfahrene Marketer anspringen. Inklusive mir. Vielleicht hat aber auch der Promi-Faktor geholfen und Live-Talks mit Thomas Gottschalk, Joko Winterscheidt und Ann-Katrin Schmitz (Influencer-Managerin) haben uns ein wenig Ablenkung in der Pandemie verschafft.
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Welche Chancen können sich durch Clubhouse für Beraterinnen und Berater ergeben?
Netzwerken mit relevanten Stakeholdern auf relaxte und natürliche Art: Ohne einen festen Termin habe ich in Talks die Möglichkeit durch ein gemeinsames Thema in Kontakt zu treten. Gerade in Zeiten ohne reale Messen oder Branchenevents und einem deutlich reduzierten f2f Anteil im täglichen Business kann Clubhouse ein alternatives Format bieten. Auch für die Zeit nach der Pandemie.
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Ist es sinnvoll als Brand/Unternehmen direkt auf den Clubhouse-Hype aufzuspringen und loszulegen? Und was sollten Unternehmen (dabei) beachten?
Aktuell ist laut AGBs auf der Webseite von Clubhouse die kommerzielle Nutzung, etwa um Unternehmen oder Produkte direkt zu bewerben, ohne Erlaubnis verboten. Die ersten Unternehmen aus Deutschland haben bereits Profile auf der Plattform angelegt und die ersten „Räume“ (so nennen sich die Talks) gestartet. Für meine Kunden bin ich im Beobachtungsmodus, da die Nutzung der App noch einige rechtliche, ungeklärte Fragen aufwirft.
Den Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen empfehle ich aber jetzt schon die App einmal „privat“ auszutesten, Talks zuzuhören, Kontakte zu knüpfen. Gerade PR-Verantwortliche haben die Möglichkeit sich ungezwungen mit Journalist:innen, Influencer:innen und Stakeholdern auf eine neue Weise auszutauschen, über ein Thema, eine gemeinsame Diskussion – und nicht immer gleich mit einer Anfrage oder einem Business-Kontext. Eine neue Art des Netzwerkens wird somit geschaffen.
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Mit Blick auf die Kunden – für welche Branchen/ Industrien ist Clubhouse interessant?
Clubhouse kann für praktisch alle Branchen und Industrien spannend sein. Denn vor allem Journalist:innen und Meinungsmacher:innen aus verschiedenen Bereichen (von Politik, Wirtschaft, Healthcare, über Technologie bis zu Lifestyle) sind derzeit bei der App vertreten. Mit einem meiner internationalen Food-Kunden habe ich bereits Möglichkeiten gebrainstormt, wie und ob Clubhouse in Zukunft als Kommunikationskanal in Frage kommen könnte. Wie erwähnt ist derzeit Vorsicht geboten bei der kommerziellen Nutzung. Aber wir bei FleishmanHillard denken natürlich bereits über potenzielle Nutzungsszenarien nach.
Spannend ist Clubhouse m. E. auch für die Politik und den Bereich Public Affairs: Im Super-Wahljahr fehlt den Parteien durch C-19 aktuell die Möglichkeit der Nähe zu den Wähler:innen. Die App kann hier digitale Lösungen schaffen, z. B. digitale Townhalls.
Die ersten Politiker, so wie Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sind bereits auf der App aktiv. Ramelow ist aufgrund seiner privaten Äußerungen hier in den Medien in Kritik geraten („Kritik an Bodo Ramelow wegen Clubhouse-Auftritt“, FAZ). Auch wenn die App derzeit noch ein vermeintlich geschützter Bereich ist durch die Beta-Version, sind die Regeln professioneller Kommunikation dadurch nicht ausgehoben. Gerade, wenn man für eine Partei oder ein Unternehmen steht, ist die Konsistenz in den Botschaften essenziell, sonst können Aussagen schnell zu einem Reputationsschaden führen. So, wie es Thüringens Ministerpräsident Ramelow mit seinen Aussagen erfahren musste.
Für alle gilt: Netzwerken und Erfahrungsaustausch, so unkompliziert wie schon lange nicht mehr. Viele Chancen, aber wie auf allen anderen Plattformen gelten dieselben Richtlinien in der Kommunikation: konsistentes Messaging und das Vermeiden von persönlichen Botschaften, wenn man für ein Unternehmen oder eine Partei als Sprecher agiert.
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Der spannende Blick in die Glaskugel: Wird sich Clubhouse längerfristig durchsetzen?
Ich gehe davon aus, dass sich Clubhouse in Deutschland vor allem bei Meinungsmacher:innen, Politiker:innen und Medienschaffenden durchsetzen wird. Klar, die App befindet sich auch noch in der Beta-Phase, das limitiert aktuell auch die größere Verbreitung. Es ist derzeit, mit Blick auf die deutsche Szene, ein „echtes“ Clubhouse für die oben erwähnten Stakeholder. Da die App aber mittelfristig Geld machen muss, ist die Kommerzialisierung und der zeitnahe Zugang für Alle, unausweichlich. Für welches Geschäftsmodell sich die Macher der App entscheiden, ist die nächste interessante Beobachtung. Die Branche wirft derzeit noch kritische Blicke auf den Datenschutz, die Regelungen zur kommerziellen Nutzung und die Kontrolle von Inhalten, damit rassistische, sexistische, diskriminierende Themen keinen Platz finden. Eine spannende App, die es sich lohnt zu beobachten und zu testen.
Über Judith Christina Pierau
Senior Vice President, Head of Brand Affairs FleishmanHillard Germany GmbH
Judith Christina Pierau leitet das Brand Affairs Team von FleishmanHillard in Deutschland. Das Team berät Unternehmen und Marken in ihrer Positionierung und gestaltet B2C Kommunikation. Das Team besteht aus Experten aus den Bereichen Kreation, Planning, Social Media, Branding und Media Relations. Es integriert dadurch strategische Beratung mit exzellenter operativer Umsetzung in der Markenpflege und Produktkommunikation. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaft hat sich Judith auf innovative Plattformen sowie kreative Konzeption spezialisiert. Sie verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Beratung von nationalen und internationalen Marken – stets fokussiert auf volatile und konsumentenzentrierte Branchen wie Retail, Food und Fashion.
Judith auf Clubhouse: @judithchristina
Experteneinschätzungen aus dem FleishmanHillard-Team zu Clubhouse:
Im Podcast des PR-Journals gaben Alexandra Groß und Hanning Kempe das „Interview des Monats #Dezember“. In dem halbstündigen Gespräch stellen sich die GPRA-Präsidiumsmitglieder den Fragen von Chefredakteur Thomas Dillmann:
Welche Ziele verfolgt die GPRA mit der Einführung des Qualitätsstandards CMS III?
Was kann CMS III?
Welche Vorteile haben Agenturen durch das Qualitätsmanagementsystem?
Welche Bereiche aus dem Agenturleben beeinflusst der Standard und worum geht es dabei?
Wie erreicht die GPRA, dass alle Mitgliedsagenturen zertifiziert werden?
Was muss eine Agentur tun, um das notwendige Audit zu bestehen?
Wie läuft der Prozess ab und wie groß ist der Aufwand?
Haben auch Nicht-Mitglieder die Möglichkeit sich zertifizieren zu lassen?
Was wird die GPRA konkret machen um CMS III bekannter zu machen? Sind konkrete Maßnahmen geplant?
In wieweit ist der Standard ein Chance/ ein Add-On für den Nachwuchs, um sich für eine Agentur zu entscheiden?
Was kann der Nachwuchs durch CMS III lernen?
Unterstützt CMS das prozessorientierte Arbeiten?
Hier können Sie den Podcast zum Consultancy Management Standard vom PR-Journal hören:
Hamburg/Berlin, 16. Juli 2020 – Der neue Podcast „Zart Bleiben“ hat eine klare Botschaft: Die Geschichte vom Mann als dem ewig starken Geschlecht muss auserzählt werden. Zu hören ist der Podcast von Vogue-Kolumnist und ARD-TV-Host Fabian Hart ab 19.07.2020 jeden zweiten Sonntag bei Spotify und Apple Podcasts. Diskutiert werden Rollenklischees, neue Männlichkeit und Diversität. Zu Gast sind unter anderem prominente Künstler, wie Herbert Grönemeyer und Sibylle Berg. Die Naturkosmetikmarke Dr. Hauschka ist als Werbepartner in der ersten Staffel dabei. Produziert und vermarktet wird der Podcast von achtung! Broadcast in Berlin.
Mit dem Podcast möchte Fabian Hart die Diskussion zu einem fluiden Männerbild anregen, das in der Generation TikTok bereits gelebt wird. Damit schließt er eine Lücke in der deutschen Podcast-Landschaft und erweitert den Diskurs zum modernen Geschlechterverständnis, der sich überwiegend um die Rolle der Frau dreht. „Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim Thema modernes Männerbild um Jahre hinterher!“, sagt Fabian Hart.
Fabian Hart setzt sich dafür ein, dass Frauen und Personen, die queer, trans oder inter sind, Menschen, die sich nicht ins binäre Geschlechtersystem einordnen können oder wollen, und letztendlich auch Männer selbst ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Seine publizistische Arbeit als Vogue-Kolumnist und als TV-Host der ARD-Produktion „queer 4 you“ ist davon geleitet. Seine Follower auf Instagram schätzen Fabian Harts meinungsstarke Storys, die sowohl aktuelle Nachrichten als auch Themen aus dem Spektrum struktureller Diskriminierung aufgreifen. „Mit ‚Zart Bleiben‘ möchte ich traditionelle Männlichkeit kritisch reflektieren und die Zuhörer*innen auffordern, selbst in die Konversation einzusteigen“, so der Journalist und Autor.
In der ersten Staffel erzählt Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg beispielsweise, warum sie als junger Mensch davon überzeugt war, ein „Mann ohne Penis“ zu sein. Mit Herbert Grönemeyer, für den das Gespräch mit Fabian Hart den zweiten Podcast-Auftritt seiner Karriere bedeutet, wird sehr kurz über den Song „Männer“ gesprochen und sehr lange darüber sinniert, welchen Nachhall die Erziehung durch Grönemeyers Eltern auf ihn als Mann hatte.
Das deutsche Unternehmen Dr. Hauschka, zertifizierter Hersteller von Bio- und Naturkosmetik, ist von der Botschaft Harts überzeugt und unterstützt die erste Staffel. „Mit Fabian Hart verbinden uns das echte Interesse an der Begegnung mit Menschen und unser Herzensanliegen eines ehrlichen, respektvollen Miteinanders. Gemeinsam mit Fabian und den Gästen seines Podcasts wollen wir Geschichten erzählen und damit zu Impulsgebern für seine Hörer werden“, so Nicoline Wöhrle, Leitung Kommunikation Dr. Hauschka. Fabian Hart ergänzt: „Dr. Hauschka ist für mich der ideale Werbepartner, denn die Marke steht für natürliche Pflege im ganzheitlichen Sinn und begreift, dass Männer durch Pflege Soft Skills trainieren können.“ achtung! Broadcast freut sich über eine weitere, gesellschaftspolitisch relevante Podcast-Reihe, welche die Berliner Podcast-Spezialistinnen um Co-Gründerin Felicia Mutterer beratend begleiten und professionell produzieren.
Hier kann das Cover zur redaktionellen Nutzung heruntergeladen werden.
Hier finden Sie: Zart Bleiben – der Podcast über Männlichkeiten mit Fabian Hart ab 19.07.2020 bei Spotify.
Vermarktung und Produktion: achtung! Broadcast GmbH Hier können Sie den Trailer downloaden. Gästeliste Staffel 1: 19.07.2020 Sibylle Berg 02.08.2020 Tarik Tesfu 16.08.2020 Herbert Grönemeyer 30.08.2020 Kaey und Gerhard Hafner 13.09.2020 Riccardo Simonetti
achtung! Broadcast ist eine Spezialagentur für Podcasts und wurde 2019 in Berlin gegründet. Marken und Unternehmen finden ein professionelles End-to-End-Angebot für DAS Audio-Format unserer Zeit: von der Zielgruppen- und Themenanalyse über die Konzeption und Produktion bis zur Distribution und Vermarktung von Podcasts. Kunden sind u. a. Bosch, Krombacher und thyssen-krupp.
Der Gastgeber: Fabian Hart lebt und arbeitet in Hamburg und New York. Der Autor und Journalist hat u. a. für GQ Style geschrieben und sein eigenes Onlinemagazin FabianHart.com gegründet, bevor er seine eigene Kolumne, #DasNeueBlau, für VOGUE.de startete. Er arbeitet außerdem als Dozent für Neue Medien und Modejournalismus an der AMD Hamburg und berät als Social-Media-Stratege Marken und Unternehmen. Er ist darüber hinaus Host der ARD-Produktion „queer 4 you“.