Welche Fertigkeiten und Kenntnisse sind in der Kommunikation aktuell besonders gefragt? Und welche werden in Zukunft relevant? Nur zwei von vielen Fragen, die die Kommunikationsbranche umtreiben – und die auch beim diesjährigen PR Report Camp eine zentrale Rolle gespielt haben. Entsprechend drehte sich bei dem dreitägigen Hybrid-Event vom 2. bis 4. November – zwei Tage digital, ein Tag vor Ort im „Kosmos“ in Berlin – alles um aktuelle Themen und Karrieremöglichkeiten in der Kommunikation. Für uns der perfekte Ort zum Austausch und Netzwerken.
Candy Bar, Glücksrad und „Real Talk“ am GPRA-Stand
„Real Talk“ mit Ruth Kaiser von Heinrich Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation
Wir von den GPRA Young Professionals waren, wie schon in den letzten Jahren, auch in diesem Jahr wieder bei der wichtigsten Veranstaltung für den PR-Nachwuchs und für Young Professionals in Deutschland dabei. Der Stand der GPRA war am Präsenztag des Camps in Berlin eine beliebte Anlaufstelle für die Besucher:innen. Wer weiß, ein Stück weit lag das vielleicht an der schon von weitem sichtbaren „Candy Bar“. Doch natürlich lohnte sich ein Besuch bei uns nicht nur zum Naschen – obwohl auch wir das zugegebenermaßen nebenbei gerne taten.
Das eigentliche Highlight am GPRA-Stand waren die stündlichen „Real Talks“, die wir in unserer Lounge zu verschiedenen Themen veranstalteten. Dadurch hatten die Standbesucher:innen die Gelegenheit, ihre Fragen rund um den Berufseinstieg als Kommunikationsberater:in in einer Agentur, zu den weiteren vielfältigen Job-Möglichkeiten und Themen sowie dem Agenturalltag zu stellen. Dabei standen ihnen unter anderem die GPRA Young Professionals Alicia Altvatter (Weber Shandwick), Larissa Lindner (Blumberry) und Felix Kupferer (fischerAppelt) Rede und Antwort.
Auch, wer die Talks zur vollen Stunde – samt Glücksrad und Verlosung kleiner Geschenke – verpasst hatte, konnte in der Zwischenzeit Gespräche mit den Young Professionals und GPRA-Vertreter:innen wie Isabelle Hoyer, Referentin für Kommunikation und Marketing der GPRA, führen. Ein Blick auf die Job Wall am Stand bot zusätzlich eine gute Übersicht über die verschiedenen Stellenangebote und aktuelle Einstiegsmöglichkeiten in den GPRA-Agenturen. Insbesondere die Traineebroschüre der GPRA, in der die einzelnen Mitgliedsagenturen ihre Einstiegsmöglichkeiten & -programme vorstellen, wurde neugierig und interessiert angenommen.
Umfangreiches Angebot an Vorträgen, Panels und Workshops
Sowohl an den beiden digitalen Veranstaltungstagen als auch vor Ort in Berlin wurde den Besucher:innen des PR Report Camps ein breites Spektrum an Vorträgen, Panel-Diskussionen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Feld der Kommunikation geboten.
Eine der Panel-Diskussionen im „Kosmos“ in Berlin drehte sich um die Frage: „Traineeship oder Direkteinstieg – was ist besser?“ In diesem Panel diskutierten GPRA-Präsidentin Alexandra Groß (Fink & Fuchs) und Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovic (komm.passion) mit weiteren Branchenvertreter:innen, wo und wie der PR-Nachwuchs die beste Ausbildung bekommt, was eine solche auszeichnet und welchen Stellenwert Volontariate und Traineeships haben.
Zudem moderierte die Sprecherin der GPRA Young Professionals, Alicia Altvatter, einen Workshop rund um das Thema Podcast, von der Konzeption bis zur Umsetzung. Während des Workshops zeichnete sie mit einigen ihrer Kolleg:innen von Weber Shandwick sogar eine Live-Folge des agentureigenen Podcasts „Healthcare EsPResso“ auf.
Sonderfolge des Podcasts „Kommunikationscafé“
Und das war nicht die einzige Podcast-Aufzeichnung für Alicia an diesem Tag: zudem fing sie auf dem PR Report Camp auch diverse Stimmen aus der Kommunikationsbranche für eine Special-Folge des GPRA-Podcasts „Kommunikationscafé“ ein. Die Veröffentlichung der Folge steht kurz bevor, ihr findet sie bald hier auf unserer Website, auf Spotify und auf Apple Podcast. Durch die Podcast-Folge wird das PR Report Camp gewissermaßen in die nächsten Wochen zum Nachhören verlängert. Und auch darüber hinaus schwelgen wir gerne in Erinnerungen an die interessanten Gespräche und spannenden Fragen des Branchen-Nachwuchses. So freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Runde des PR Report Camps im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf zum Camp!“.
Auf unserem Jahrestreffen haben wir die Weichen für die letzten Monate in 2021 und für den Beginn 2022 gestellt.
Endlich wieder live, 1,5 Jahre nach der Gründung: Beim Jahrestreffen brachten alle Teilnehmer:innen Ende August viel Motivation mit nach Frankfurt. Mit von der Partie waren neben einem Großteil der Mitglieder der GPRA Young Professionals auch Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, und Jelena Mirkovic, Mitglied des Präsidiums. Aus diesem produktiven Tag sind wir mit vier Vorsätzen für die kommende Zeit herausgegangen, die unsere thematische Ausrichtung, unsere Arbeitsweise und unsere Außenwirkung beeinflussen werden:
1. Neue Fokusthemen, um den Diskurs zu stärken Die Kommunikationsbranche ist schnelllebig. Oft ist es nicht leicht, zu entscheiden, welche Themen gekommen sind, um zu bleiben, und welche nur eine kurze Halbwertszeit haben. Gemeinsam haben wir diskutiert, zu welchen Themen wir Stellung beziehen wollen, welche Aspekte mehr Aufmerksamkeit bedürfen und wo wir als Young Professionals aktuelle Diskurse in der Kommunikationsbranche mitgestalten möchten:
Qualitätsstandards in der Kommunikationsbranche – Wie und woran ist eine gute Agentur zu erkennen? Die Qualitätsstandards haben wir fest im Blick. Künftig tragen wir noch stärker zur Professionalisierung unseres Berufsfeldes bei.
Ethik in der PR – Ethisches und moralisch gutes Verhalten wird immer wichtiger. Doch was gibt uns Orientierung für die Praxis? Gemeinsam mit dem Deutschen Rat für PR diskutieren wir, wie die Bekanntheit der Kodizes gestärkt werden können und welche Richtlinien zum Beispiel aufgrund technologischer oder gesellschaftlicher Entwicklungen einer Aktualisierung bedürfen.
Haltung – Was die PR-Welt bewegt, bewegt auch uns und dazu zählen vor allem Diskurse, die von PR-Schaffenden getrieben werden. Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Genau der richtige Moment, um die Qualität dieses Diskurses in den Medien unter die Lupe zu nehmen.
Nachhaltigkeit in der Agenturwelt – Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht mehr wegzudenken und beschäftigt gerade uns jüngere Generationen. Auch für unsere Kunden entwickeln wir Nachhaltigkeitskonzepte, die im Idealfall sogar die gesamte Wertschöpfungskette umfassen. Was können Agenturen zum Thema Nachhaltigkeit beitragen? Wir werden auf die Suche nach Best Cases gehen.
Diversity – Definitiv braucht die Welt mehr Frauen in MINT-Berufen, aber wie sieht die Kommunikationswelt aus? Wenn wir in unsere eigenen Reihen schauen – sehr frauendominiert. Wie schaffen wir es, mehr Männer für die Kommunikationsbranche zu begeistern? Diesem Aspekt von Diversity werden wir uns in den kommenden Monaten widmen.
Communication Technologies – CommsTech wird die PR ähnlich stark verändern wie MarTech das Marketing. Die Arbeitsgruppe der GPRA plant zu diesem Thema verschiedene Veranstaltungen. An diesem spannenden Zukunftsthema werden wir uns ebenfalls beteiligen.
2. Mehr Vernetzung, mehr Wirkung Zusammen können wir etwas bewegen: Egal, ob Hochschulen, Studierende, Marketingverantwortliche in den Mitgliedsagenturen oder die DACH-Verbände. Wir streben eine kontinuierliche Vernetzung an, die Synergien schafft und unsere Wirkung multipliziert.
3. Expertise und agile Teamaufstellung Um unsere Themen noch stärker kanalübergreifend zu spielen, arbeiten wir ab sofort in einer Matrixorganisation in agilen Teams. Channel-Experten und Themen-Experten kooperieren auf Themenbasis, um das Beste aus unserer inhaltlichen Arbeit und unseren Auftritten herauszuholen.
4.Präsenz auf Veranstaltungen erhöhen Auch in den kommenden Monaten werden wir Branchenevents (live oder digital) mitgestalten. Nächster Termin: Das PR Report Camp, das Anfang November digital stattfindet. Die ersten Ideen für unsere Sessions wurden auf der Jahrestreffen heiß diskutiert. Die GPRA wird dort mit drei Masterclasses vertreten sein. Die verschiedene Konzeptideen werden in den nächsten Wochen gemeinsam erarbeitet werden, um den Studierenden und Young Professionals beim PR Report Camp spannende Insights aus der Agenturwelt bieten zu können.
„Dieser Tag war sehr inspirierend für unsere Arbeit im GPRA-Präsidium. Es war sehr spannend, unterschiedliche Blickwinkel zu den Themen auszutauschen und gemeinsam neue Aktivitäten für das GPRA-Programm zu kreieren. Der Blick zurück hat gezeigt, wieviel die Gruppe bereits erarbeitet und damit den Verband um viele gute Ideen und Aktionen bereichert hat“, sagt Alexandra Groß am Rande der Veranstaltung.
„Trotz der allgemeinen Corona-Bedingungen sind die GPRA Young Professionals toll zusammengewachsen. Wir freuen uns, dass wir als Ratgeberinnen beim Treffen mit dabei waren und mitwirken konnten. Der Tag hat deutlich gemacht, wie wichtig der Austausch und das Vernetzen ist, um gemeinsam wichtige Impulse aus der Sicht der Young Professionals zu entwickeln. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Umsetzung der geplanten Projekte”, so Jelena Mirkovic am Ende des Events.
Gruppenfoto (v.l.n.r.):Isabelle Hoyer, Lena Scheffbuch, Alexandra Groß, Annegret Hengst, Jelena Mirkovic, Annalena Ehmann, Malin Christ, Jenny Loth, Benita Daube, Christian Moll, Alicia Altvatter, Malte Milbradt (digital), Francis Frietsch, Anika Svercsek
In diesem Jahr ist alles ein wenig anders, so auch das PR Report Camp 2020. Wie viele andere Veranstaltungen hat das Camp erstmalig komplett virtuell stattgefunden. Und auch wir als GPRA Young Professionals hatten eine Premiere! Wie bereits in den Vorjahren hat die GPRA wieder als Partner beim PR Report Camp mitgewirkt. Eine tolle Möglichkeit für uns, uns aktiv einzubringen und jungen PR-Neueinsteigern Einblicke in unsere Perspektiven und Expertisen zu geben. In insgesamt drei Online-Sessions (Masterclasses) hat die GPRA gemeinsam mit uns die Themenfelder Beraterpersönlichkeit, Agenturvielfalt & Karrierewege rege diskutiert und Präsentationstechniken & Networking-Skills vorgestellt. Ein Hauptziel von uns Young Professionals war es, die Inhalte interessant und nahbar zu vermitteln, ergänzt um unsere Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen. Jede Session für sich war dabei anders strukturiert und bot den Teilnehmenden unterschiedliche Insights.
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Die Berater*innenpersönlichkeit: Was lehrt die Theorie und was braucht es in der Praxis?
Das geflügelte Wort der Kommunikationsbranche – der Berater. Aber was macht jemanden zu einer „ guten“ Beraterin bzw. zu einem „guten“ Berater? Das Universitätsstudium vermittelt den Berufseinsteigenden die theoretischen Grundlagen für die Ausübung des Berufes. Tools und Methodiken werden erklärt und in Übungen ausprobiert. Mit dem Einstieg in die Agentur und dem Start des Traineeships oder Volontariats fällt jedoch auf: Für den Beruf des Beraters bzw. der Beraterin braucht es weitaus mehr.
In einer Paneldiskussion zwischen Alexandra Groß (Fink & Fuchs), Hanning Kempe (FH) sowie den Mitgliedern der Young Professionals Eileen Ölschläger (Publik) und Malte Milbradt (K16) wurden unter anderem folgende Fragestellungen heiß diskutiert: Was macht einen qualitativ hochwertigen Kommunikationsberater*in aus? Welche Fähigkeiten bedarf es und wie kann man diese erlernen bzw. verbessern? Wie händelt man in der Praxis unzufriedene Kundinnen und Kunden? Ehrlichkeit vs. wirtschaftlicher Nutzen für die Agentur – gibt es diesen Zwiespalt und wie wird damit umgegangen? Wie wichtig ist spezifisches Branchenwissen?
Ja, als Absolvent*in bringt man bereits ein hohes Maß an fachlichen und methodischen Kompetenzen mit, die im Studium erlernt wurden – und auch die Selbstorganisation vom Studium hat bisher gut funktioniert. Der Arbeitsalltag fordert allerdings ein höheres Maß an Struktur und parallel Flexibilität von Berufsanfänger*innen. Malte Milbradt, Account Manager bei K16, erklärt: „Zudem benötigt man ein hohes Maß an Leidenschaft für Kommunikation. Sich immer wieder neu auf die Herausforderungen des Berufs einzustellen, ist sehr wichtig.“
„Im Studium wird der Grundstock an theoretischem Wissen vermittelt. Oftmals fehlt jedoch die Praxis. Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, frühzeitig durch Praktika oder eine Werkstudententätigkeit praktisch zu arbeiten – dabei lernt man am meisten und bekommt ein Gefühl für den Job“, ergänzt Eileen Ölschläger. Ein Beispiel aus der Praxis: Unzufriedene Kundinnen und Kunden! Aber was steckt dahinter und wie geht man mit solch einer Situation um? „Ich denke, es ist wichtig, negatives Kunden-Feedback nicht persönlich zu nehmen, sondern anzunehmen und vor allem zu analysieren, worin die Unzufriedenheit besteht und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Auch hier ist gute Kommunikation alles.“
Das Fazit der ersten Masterclass: Zur Berater*innenpersönlichkeit gehört der Dreiklang aus inhaltlicher Exzellenz, wirtschaftlicher Kompetenz und emotionaler Intelligenz!
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Vielfalt in der Agentur: Das Feld der Kommunikationsberufe ist bunt
Den einen Kommunikationsjob gibt es nicht – insbesondere nicht in Agenturen. Dies haben wir gleich mit drei GPRA Young Professionals in der zweiten Online-Session unter Beweis gestellt: Vanessa Grothe (BCW), Simone Peplinski (K16) und Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) haben ergänzend zu Julian Victor (komm.passion) und Miriam Seyd (Fink & Fuchs) ihre unterschiedlichen Jobprofile vorgestellt. Von politischer Kommunikation über Social Media Management bis hin zum Medical Writing hat diese Masterclass das breite Spektrum an Vielfalt in Agenturen veranschaulicht.
„Es war eine tolle Erfahrung, den Interessenten etwas aus seinem persönlichen Alltag zu erzählen und sich gleichzeitig auch gegenseitig noch besser kennenzulernen und etwas über andere Jobprofile aus anderen Agenturen zu erfahren“, so Simone Peplinski. Das offene Format ermöglichte es den Teilnehmern, direkt in den Austausch mit uns Young Professionals zu treten und uns mit Fragen zu löchern. „Es war super, dass so viele Fragen kamen. Das hat Interesse der Teilnehmenden gezeigt und auch, dass es hinsichtlich Praktika und Berufseinstieg hilfreich ist, mit Young Pros zu sprechen, die sich selbst noch gut an den Prozess erinnern können“, ergänzt Vanessa Grothe (BCW).
Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) fügt hinzu: „Ich finde es wirklich toll, dass das PR Report Camp in diesem Jahr digital angeboten wurde und so den PR- und Kommunikations-Neulingen trotz der Krise die Möglichkeit gegeben wurde, zu networken oder sich etwas genauer mit den Berufen unserer Branche beschäftigen zu können. Auch für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, meinen Berufsalltag mit anderen teilen zu können.“
Den eigenen Weg finden und die Richtung, in die man in Zukunft gehen will, ist eine Herausforderung. Aber gerade Praktika, Traineeships und die Agenturwelt an sich bieten die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche einzutauchen, sich auszuprobieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen.
Unser Credo: Es gibt so viele Wege und Möglichkeiten, probiert Euch aus!
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Präsentationstechnik meets Agenturexpertise
Die dritte Masterclass sollte noch einmal ein wenig „Out-of-the-Box“ gestaltet werden. Ziel der Sessions sollte es sein, ein wirkliches Netzwerken zwischen uns Young Professionals und den Teilnehmenden zu ermöglichen – und zwar auf Augenhöhe! Der persönliche Austausch nimmt aktuell durch die anhaltende Covid-19-Pandemie einen geringeren Status in unseren Kommunikationsjobs ein. Virtuelle Events, Zusammenarbeiten auf Distanz und das Brainstorming in Zoom-Sessions gehören nun zum Standard. Mit unserer Teilnahme beim PR Report Camp wollten wir gezielt eine Ebene schaffen, auf der sich die Teilnehmenden ungezwungen mit uns austauschen können. Die Mission war gesetzt: Networking auf Augenhöhe im digitalen Raum! Gegenseitiges Lernen und voneinander profitieren! Dazu stürzten wir Young Professionals uns selbst ins kalte Wasser.
Benita Daube (Edelman), Malin Daniel (Fink & Fuchs) und Francis Fietsch (Ketchum Germany) erstellten für die einstündige Session jeweils eine „Pecha Kucha“-Präsentation. Anhand von 20 reinen Bild-Slides und mit nur 20 Sekunden Sprachanteil pro Slide haben alle Drei ihre Arbeitsrealität und ihren Werdegang vorgestellt – angereichert mit der ein oder anderen persönlichen Anekdote. Das mutige Ausprobieren und „Aus-sich-herausgehen“ der drei Young Professionals hat eine gemeinsame Augenhöhe geschaffen; die Struktur der Veranstaltung sorgte wiederum für den Austausch aller untereinander. Caroline Pirlet (Account Supervisor Creative Strategy bei FleishmanHillard) leitete die Session und sorgte durch gezielte Networking-Techniken, ob bei der Begrüßung oder beim Feedback in Form einer Appreciation Shower, für eine gemeinsame Plattform, bei der alle voneinander lernen konnten.
„Die Session hat es unter Beweis gestellt: „KISS – Keep it short & simple“. Es bedarf einer guten Vorarbeit und Fokussierung auf das Wesentliche, um unter Zeitdruck die richtigen Inhalte zu vermitteln“, so Malin Daniel. „Stimmt, und Struktur ist King – gerade, wenn man in eine Kreativsession geht“, resümiert Benita Daube. Durch die Moderation von Caroline Pirlet gelang es, die Session mit den Teilnehmenden interaktiv zu gestalten, so entstand ein reger Austausch, der die Young Professionals noch im Nachhinein beeindruckt. „Ich fand’s super, dass die Teilnehmenden der Session so toll mitgemacht und auch ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben“, so Benita Daube. „So haben wir Referenten auch viel aus der Session mitgenommen.“
Das Format kam an. Im Anschluss an die einstündige Session entstand ein reger Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden. „Es war sehr positiv, dass alle Teilnehmenden sich so engagiert eingebracht und Interesse gezeigt haben. Das hat zu angeregten Unterhaltungen geführt und ich hatte den Eindruck, jeder konnte aus der Session etwas für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen“, schließt Francis Fietsch ab.
Das virtuelle PR Report Camp war ein voller Erfolg. In drei spannenden Masterclasses haben wir nicht bloß unser Wissen weitergegeben, sondern konnten selbst eine Menge für unseren beruflichen Alltag mitnehmen. Wir möchten uns noch einmal bei der GPRA für die Chance bedanken, dass wir teilnehmen durften und freuen uns schon auf das nächste Jahr.