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  • Arbeiten in einer CMS-III-Agentur – was heißt das?

    Arbeiten in einer CMS-III-Agentur – was heißt das?

    CMS III-Gütesiegel

    Was es konkret bedeutet, in einer CMS III-zertifizierten Agentur zu arbeiten und welche Vorteile das Gütesiegel mit sich bringt, erzählt uns Eileen Oelschläger, PR-Consultant bei Publik. Agentur für Kommunikation. Sie ist seit 2020 Mitglied der GPRA Young Professionals und Teil der Arbeitsgruppen Webseite und CMS III.

    Wann hast Du zum ersten Mal von CMS III gehört?

    Eileen Oelschläger, PR-Consultant bei Publik. Agentur für Kommunikation

    Eileen Oelschläger: Ich habe zum ersten Mal vom Consultancy Management Standard III gehört, als ich vor zwei Jahren zu Publik gekommen bin. Die Agentur steckte damals mitten im Zertifizierungsprozess. Wir Mitarbeiter:innen wurden durch regelmäßige Updates über den Status Quo informiert und auch aktiv in den Prozess eingebunden. So habe ich hautnah und aus erster Hand erfahren, worum es bei CMS III geht – um ein hohes Qualitäts- und Prozessmanagement über alle Agenturbereiche hinweg. Für mich als neue Mitarbeiterin und Young Professional war es toll, zu sehen, wie hoch der Qualitätsstandard von Publik als Mitgliedsagentur der GPRA bereits zu diesem Zeitpunkt war. Seit Dezember 2020 bestätigt auch das CMS III-Zertifikat, dass wir auf hohem Niveau nach international anerkannten Qualitätsmaßstäben und ethischen Prinzipien arbeiten – das macht natürlich stolz.

    Welche Vorteile bietet Dir CMS III in Deiner alltäglichen Arbeit?

    Eileen Oelschläger: CMS III legt einen wichtigen Grundstein für meine Arbeit, das heißt, für die Beratung unserer Kundinnen und Kunden sowie die Konzeption und die Umsetzung von maßgeschneiderten Kommunikationslösungen wie Kampagnen. Ich muss nicht lange darüber nachdenken, wie die dahinterstehenden Prozesse wohl laufen, denn diese sind klar definiert und an einer zentralen Stelle transparent und nachvollziehbar zusammengefasst. So gibt es beispielsweise einen umfassenden Leitfaden zur Planung und Durchführung von neuen Projekten und Kampagnen. Das gibt mir gerade als Young Professional Sicherheit in meinem Tun und mehr Raum für Kreativität, Austausch und Ideen.

    Was bedeutet Qualität für Dich?

    Eileen Oelschläger: Qualität umfasst für mich Transparenz, eine vertrauensvolle Beziehung zu und eine Verbundenheit mit unseren Kundinnen und Kunden sowie eine stetige Weiterentwicklung. Qualität bedeutet für mich natürlich auch, kreative, individuelle Kommunikationslösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu finden und diese zuverlässig zur Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden umzusetzen.


    Über CMS III

    Der Consultancy Management Standard (CMS) ist ein erweiterter Qualitätsstandard und gilt seit 2004 als international anerkanntes Qualitätszertifizierungssystem für PR- und Kommunikationsagenturen. Weltweit vertreten und kontinuierlich weiterentwickelt wird der CMS durch den internationalen Dachverband der PR- und Kommunikationswirtschaft ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Lediglich die Mitgliedsverbände des ICCO haben Zugang zu diesem Standard. In Deutschland wird das CMS III-Siegel seit 2020 exklusiv und offiziell von der GPRA, als Dachverband der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen, ausgegeben.


    Mehr Informationen zu CMS III


    Veröffentlicht am 15.07.2022

  • Kommunikationsberatung in bester Qualität: Publik erhält CMS III-Zertifizierung

    Kommunikationsberatung in bester Qualität: Publik erhält CMS III-Zertifizierung

    Ludwigshafen am Rhein, 13. Januar 2021 – Publik. Agentur für Kommunikation GmbH ist als eine der ersten Agenturen in Deutschland nach dem neuen Consultancy Management Standard III (CMS III) des Verbands der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) zertifiziert. Hierfür hat sich die Agentur in den vergangenen Monaten einem unabhängigen, mehrstufigen Auditprozess gestellt, in dem Prozesse und Abläufe analysiert, bewertet und durch neue Impulse perfektioniert wurden. Die Zertifizierung bestätigt nun, dass Publik auf hohem Niveau nach international anerkannten Qualitätsmaßstäben und ethischen Prinzipien arbeitet.

    Geschäftsführerin Kirstin Baumann und Geschäftsführer Lutz Hildebrandt von Publik freuen sich über ihre CMS III-Zertifizierung. ©Publik. Agentur für Kommunikation

    „Auch nach 20 erfolgreichen Jahren ruhen wir uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern haben die hohen Prozess- und Compliance-Anforderungen unserer Kunden immer im Blick,“ sagt Geschäftsführer Lutz Hildebrandt. „Die CMS III-Zertifizierung zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, und spornt uns an, uns auch weiterhin kritisch mit den eigenen Leistungen und Vorgehensweisen auseinanderzusetzen,“ ergänzt Geschäftsführerin Kirstin Baumann. „Angesichts der stetigen Weiterentwicklung unserer Branche und der steigenden Komplexität von Kommunikation ist das nicht nur sinnvoll, sondern auch zwingend notwendig. CMS III bietet hierfür einen international anerkannten Rahmen.“

    Durchgängig hohe Prozessqualität

    Das neue CMS III-Qualitätssiegel macht die Arbeit von Agenturen evaluierbar. Sie müssen ihr Qualitätsmanagement im Zertifizierungsprozess, der von unabhängigen Auditoren durchgeführt wird, in acht Bereichen beweisen: Führung und Kommunikation, Unternehmensplanung, Unternehmensentwicklung, Finanzsystem, Durchführung von Projekten/Kampagnen, Kundenzufriedenheit, New Business und Personalmanagement. Publik überzeugte die Auditoren in allen acht Kategorien. Die Zertifizierung bestätigt damit eine hohe Beratungsqualität für die Kunden der Agentur. Dafür setzt das Team auf bewährte Management- und Konzeptionsmethoden sowie innovative Ideation-Prozesse und digitale Kollaborationstools.

    Unternehmen fordern einheitliche Standards in der Beratung.

    In der Kommunikationsbranche lässt sich die Qualität der Arbeit von Agenturen bislang nicht an einem Standard messen. Leistungen wie Beratung, Ideenentwicklung, Konzeption oder Kreation sind objektiv kaum greifbar. Beratungsqualität kann daher jede Agentur für sich beanspruchen, ohne dass sie überprüfbar ist. Das stellt eine Schwierigkeit für Unternehmer dar. Sie wollen Veränderung – das macht eine aktuelle Studie der GPRA und des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum deutlich: 86 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. 80 Prozent fordern einheitliche Standards in der Beratung.

    Die Frage nach dem Mehrwert des CMS III Standards für Kunden liegt auf der Hand: Er garantiert eine leistungsstarke, effiziente Beratung und Dienstleistung bei höchster Prozessqualität. Er gibt eine wichtige Orientierungshilfe bei der Agenturwahl, denn der Presseinformation neue Standard schafft mehr Transparenz im Markt der Kommunikationsagenturen und vereinfacht die Vergleichbarkeit von Beratung und Dienstleistung.


    Über CMS III

    Der Consultancy Management Standard III ist ein erweiterter Qualitätsstandard für PR- und Kommunikationsagenturen und sorgt international anerkannt für einheitliche und transparente Kriterien bei der Beurteilung von Beratungsqualität im Kommunikationsmarkt. Weltweit vertreten und kontinuierlich weiterentwickelt wird der CMS III durch den internationalen Dachverband der PR- und Kommunikationswirtschaft ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Das Gütesiegel wird in Deutschland ausschließlich von der GPRA vergeben und alle zwei Jahre überprüft.

    https://www.gpra.de/cmsiii/was-ist-cms-iii/

    Über Publik. Agentur für Kommunikation GmbH

    Publik steht für anspruchsvolle und kreative Unternehmenskommunikation. Seit 20 Jahren berät die Agentur Unternehmen bei der internen und externen Kommunikation und sorgt für systematische und dialogorientierte Kommunikation. Die Agentur beschäftigt mehr als 25 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in der Alten Walzmühle in Ludwigshafen am Rhein.

    Pressekontakt:
    Nicole Messmer
    Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
    Rheinuferstraße 9
    67061 Ludwigshafen am Rhein
    T +49 621 963600-31
    n.messmer@agentur-publik.de
    www.agentur-publik.de

  • Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“

    Stuttgart, 04. Mai 2020 – Die Betriebskrankenkasse mhplus launcht eine neue Kampagne. Unter dem Claim „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“ rückt sie das menschliche Miteinander in Zeiten des Coronavirus in den Fokus. Im Mittelpunkt steht ein Kampagnenfilm, der von der Stuttgarter Agentur hey David konzipiert und produziert wurde.

    „Wir lieben das Leben und halten zusammen“ – das ist die Botschaft des neuen Kampagnenfilms der Betriebskrankenkasse mhplus. Er zeigt Menschen in ihrem Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie.
    Darunter eine Familie, die den 70. Geburtstag der Großmutter über Skype feiert, ein junges Pärchen, das seine Wohnung renoviert und eine junge Frau, die in ihrem Wohnzimmer singt und tanzt.

    Philipp Heimsch, einer der beiden Geschäftsführer von hey David, erklärt die Idee hinter dem Film: „Sie entspringt dem Caregiver-Gedanken der mhplus. Keiner kann sagen, wie lange die Situation aufgrund des Coronavirus anhält. Klar ist, dass wir sie nur gemeinsam meistern können, indem wir das Richtige für uns und unsere Mitmenschen tun und uns nicht unterkriegen lassen.“

    Multimedial ausgerichtete Kampagne
    Die Kampagne läuft aktuell online und in den Sozialen Medien an. Während der Kampagnenfilm auf Youtube und der Landingpage www.meine-mhplus.de zu finden ist, werden zusätzlich kurze Facettenclips als Stories und Sponsored Ads auf Facebook, Instagram und Youtube platziert. Banner im Google-Netzwerk erhöhen außerdem die Reichweite. Eine weitere Säule bildet ein Radiospot, der an die Inhalte des Films angelehnt ist. Er wird in den Ballungsräumen ausgestrahlt, in welchen die mhplus hauptsächlich aktiv ist.

    Infos für jede Lebenslage in der Corona-Zeit
    Zum Kampagnenstart wurden auf der Landingpage vor allem gesundheitsrelevante Informationen rund um das Coronavirus veröffentlicht: auf anschauliche und unterhaltsame Weise. Unter anderem wichtige Telefonnummern, Links zu aktuellen Corona-Apps und Tipps, wie man sich am besten nützlich macht.

    Mehr zur Agentur finden Sie unter www.heydavid.de

    Pressekontakt
    Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
    Mario Vujnovic
    Rheinuferstraße 9
    67061 Ludwigshafen
    Telefon: 0621 963600-35
    E-Mail: m.vujnovic@agentur-publik.de
    www.agentur-publik.de

  • Neuzugänge bei Publik

    Neuzugänge bei Publik

    Kai Weidlich übernimmt Research and Strategy /
    Dr. Eva Antl-Wittenberg verstärkt das Team Brand Strategy

    Ludwigshafen am Rhein, 21. April 2020 – Kai Weidlich übernimmt seit Mitte März 2020 unter anderem die Themen Research and Strategy bei Publik. Agentur für Kommunikation GmbH in Ludwigshafen am Rhein. Seine Hauptaufgabe wird die stärkere Integration von Markt- und Zielgruppen-Insights in das Kommunikationsangebot der Agentur sein. Daneben wird der studierte Psychologe die Kreativ-Prozesse in der Agentur und bei den Kunden durch die systematische Anwendung von Ideation-Verfahren unterstützen und zusätzlich das Workshop-Angebot ausbauen. Kai Weidlich war zuvor in unterschiedlichen Agenturen und Unternehmen vorwiegend im Marketing-Research und im strategischen Marketing tätig. Zuletzt war er Leiter des Medien Instituts in Ludwigshafen.

    Bereits seit November 2019 unterstützt Dr. Eva Antl-Wittenberg das Team Brand Strategy bei Publik. Umfangreiche praktische Erfahrungen in der Markenkommunikation sammelte sie durch ihre frühere Tätigkeit bei einer internationalen Netzwerkagentur. Dort betreute sie vorrangig Kunden aus dem Bereich Consumer Electronics wie die Deutsche Telekom und Samsung sowie Social Business Initiativen. Später promovierte sie im Bereich strategischer politischer Kommunikation am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik der Universität Koblenz-Landau und war dort als Dozentin tätig.

    Ebenfalls seit Mitte März 2020 im Team Brand Strategy ist Julia Laukert. Die Kunsthistorikerin wechselte von den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim auf die andere Rheinseite zu Publik. Vor ihrer Tätigkeit im Bereich Marketing/PR am Museumskomplex hielt sie Gastvorträge an Fachhochschulen für Design und schrieb für unterschiedliche (Fach-) Publikationen.

    Eileen Oelschläger ist seit Anfang März 2020 im Team Corporate Communications. Nach Beendigung ihres Volontariats bei der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) in Mannheim zog es die studierte Sprachwissenschaftlerin zu Publik, wo sie im Rahmen ihrer Ausbildung bereits ein Praktikum absolvierte.

    Wir freuen uns, mit Dr. Eva Antl-Wittenberg, Julia Laukert, Eileen Oelschläger und Kai Weidlich Kommunikationsprofis neu an Bord zu haben, die unsere Kunden bei ihren anspruchsvollen Aufgaben unterstützen.

    Über Publik. Agentur für Kommunikation GmbH:
    Publik steht für anspruchsvolle und kreative Unternehmenskommunikation. Seit fast 20 Jahren berät die Agentur Unternehmen bei der internen und externen Kommunikation und sorgt für systematische und dialogorientierte Kommunikation. Die Agentur beschäftigt mehr als 25 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in der Alten Walzmühle in Ludwigshafen am Rhein.

    Pressekontakt:
    Nicole Messmer
    Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
    Rheinuferstraße 9
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  • Wettbewerbsfaktor Arbeitgebermarke: Wann, wenn nicht jetzt?

    Wettbewerbsfaktor Arbeitgebermarke: Wann, wenn nicht jetzt?

    Von Carola Ronellenfitsch

    Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass ein Thema offenbar erst dann wirklich relevant ist, wenn sich ein englischer Begriff dafür auch im deutschsprachigen Raum etabliert hat. Auf die gute, alte Arbeitgebermarke gemünzt heißt das: Hallo, ich bin Trend! Man nennt mich nämlich inzwischen Employer Brand. Höchste Zeit also, dass du dich mit mir beschäftigst!

    Uns soll’s recht sein. Denn ob englisch oder deutsch – Fakt ist: Eine professionelle, authentische Employer Brand ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein klarer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Ein Gegenwarts- und Zukunftsthema mit viel Potenzial! Um eine Zahl zu bemühen, die uns Kommunikationsprofis hellhörig macht: 58 Prozent der Fach- und Führungskräfte geben laut Stepstone-Studie vom Dezember 2018 an, keine definierte Arbeitgebermarke zu haben.

    Produktivitätsverlust spürbar
    Die nächste Zahl folgt auf den Fuß: 95 Prozent der Personaler großer Unternehmen haben Schwierigkeiten damit, offene Stellen zu besetzen. Zu diesem Ergebnis kommen die ICR Recruiting Trends von 2018 (aktuellere Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Der Fachkräftemangel betrifft große Konzerne ebenso wie kleine Betriebe und die verschiedensten Branchen. Weil so viele Unternehmen händeringend Mitarbeiter suchen, ist der Arbeitsmarkt hart umkämpft. Man spricht sogar schon von kriegerischen Zuständen: vom „War for Talents“. Aufgehorcht: Ein englischer Begriff! Sie wissen schon – das Relevanzglöckchen klingelt. War for Talents – den möchte keiner verlieren. Denn Fachkräftemangel kann das Geschäft bedrohen. 60 Prozent der von Stepstone befragten Unternehmen geben an, durch unbesetzte Stellen einen Produktivitätsverlust zu spüren.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe
    Besonders spannend und lohnenswert macht Employer Branding, dass es sowohl nach außen als auch nach innen wirkt. Es dient nicht nur der Rekrutierung neuer Mitarbeiter, sondern erreicht auch die eigenen. Für beides ist es unverzichtbar, sich zunächst mit sich selbst auseinanderzusetzen: mit seinen Unternehmenswerten, seiner Kultur und Haltung. Nur wer weiß, wofür er steht, kann sich authentisch und selbstbewusst positionieren und präsentieren. Es genügt nicht, sympathische Mitarbeiter zu Testimonials zu machen, die im Web, auf Social Media und Flyern begeistert von ihrer Tätigkeit berichten.

    Externes Employer Branding beschäftigt sich mit Fragen wie: Welche Mitarbeiter suche ich? Warum entscheiden sich Bewerber für mein Unternehmen? Warum nicht? Was hebt mich von der Konkurrenz ab? Erst dann folgt die Aufgabe, die Arbeitgebermarke strategisch aufzustellen, kreativ und glaubwürdig zu kommunizieren und auf sinnvollen Wegen zu verbreiten.

    Das beinhaltet, die Kommunikation zu tracken (digital bestens möglich), die Ergebnisse zu analysieren und gegebenenfalls die Stoßrichtung zu korrigieren. Es geht um Sichtbarkeit und Strahlkraft: Erfolgreiches Employer Branding lässt ein Unternehmen langfristig aus der Menge an Wettbewerbern herausstechen. Es rückt das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber in die Wahrnehmung seiner Zielgruppe und gibt den entscheidenden Anreiz, sich zu bewerben.

    Damit ist die Bewerberreise – ja: die Candidate Journey – natürlich bei Weitem nicht zu Ende. Sie führt über mehrere weitere, vor allem digitale und persönliche Kontaktpunkte bis zu einem unterschriebenen Vertrag – so das Ziel.

    Und auch hier ist das Employer Branding idealerweise nicht abgeschlossen, wird die Arbeitgebermarke nicht ad acta gelegt. Ebenso wenig sollte der Kommunikationsprofi an dieser Stelle seinen Rechner runterfahren. Er hat ja von vornherein die Stärkung und Pflege der Arbeitgebermarke nach innen mitgedacht und eingeplant.

    Ein Wirtschaftsfaktor: die Bindung zum Arbeitgeber
    Das gewichtigste Argument für internes Employer Branding: Laut Gallup Engagement Index Deutschland beliefen sich die volkswirtschaftlichen Kosten wegen innerer Kündigung 2019 auf eine Summe zwischen 105 und 122 Milliarden Euro. 85 Prozent der Arbeitnehmenden sagen von sich, dass sie keine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Hier besteht ebenso Handlungsbedarf wie im umkämpften Arbeitsmarkt!

    Vorhandene Multiplikatoren: Mitarbeiter
    Wer seine Arbeitgebermarke nach innen und außen stärkt, kann hoch gewinnen. Auch dazu zwei aufschlussreiche Zahlen aus dem letzten Gallup Engagement Index: 55 Prozent der Arbeitnehmer, die eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber verspüren, würden diesen als hervorragenden Arbeitsplatz weiterempfehlen. 72 Prozent der Mitarbeiter mit hoher Bindung beabsichtigen, auch in drei Jahren noch bei ihrem aktuellen Arbeitgeber tätig zu sein, sprich: zu bleiben und im Idealfall an der Zukunft genau dieses Arbeitgebers mitzuwirken. Maßnahmen wie die Förderung von Empfehlungs-Recruiting sowie die Schulung und der Einsatz von Corporate Influencern machen sich das zunutze.

    Perspektivisch steigt die Relevanz
    Um mit einer Fünf-Jahres-Prognose abzuschließen: Die Planung und Durchführung von Employer-Branding-Kampagnen werden in fünf Jahren die wichtigste Fähigkeit von Recruitern sein. Das erwarten die Unternehmen, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg im Jahr 2019 befragt hat. Unterstützen wir sie als Kommunikationsagenturen dabei!

    Der Text ist im prmagazin Ausgabe 01/2020 in der Rubrik #AgenturderZukunft erschienen.