Schlagwort: Social Media

  • Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    „Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind!“

    Seit dem 01.01.2022 gehört die PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER zum Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die GPRA freut sich sehr über den Zugewinn der Hamburger Agentur, die hohe Qualitätsstandards mit Dynamik und Flexibilität vereint. Welche besonderen Akzente STILGEFLÜSTER in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche setzen will, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Juliane Broß im Gespräch verraten.

    Wieso habt Ihr Euch für die GPRA entschieden? Was genau hat Euch überzeugt?

    Juliane Broß: Ich sehe es als einen klugen, mutigen und richtigen Move, dass STILGEFLÜSTER – als relativ kleine Agentur – jetzt den Weg mit der GPRA geht, sei es die Zertifizierung oder die Mitgliedschaft – denn das ist die Zukunft. Es gibt aktuell wahnsinnig viele PR-Agenturen in Deutschland und die Branche wächst weiterhin. Ebenso die Medienlandschaft: Es gibt so viele Nischentitel und Online-Medien. Ich glaube, es ist wichtig, eine Instanz in diese Entwicklung einzubeziehen, die das Ganze kuratiert und „überwacht“. Man braucht eine Art Riegel, damit die Qualität und die Qualitätsansprüche gesichert und gewahrt werden können.

    Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonders wichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?

    CFO Georg H. Büsch & CEO Juliane Broß

    Juliane Broß: Das für uns wichtigste Verbandsthema ist „Anspruch auf Qualitätsführerschaft im Sinne von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Insbesondere als verhältnismäßig kleine Agentur mit rund 30 Beraterinnen und Beratern werden wir immer wieder mit Skepsis rund um unsere Qualitätsstandards konfrontiert. Diese scheinen im deutschen PR-Markt sehr stark zu variieren, was für ein Imageproblem der gesamten Branche sorgt. Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind und sie erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen können. Dies ist der Bereich, in dem wir uns auch maßgeblich einbringen wollen.
    Ebenfalls wichtig ist uns das Thema „Nachwuchsförderung“: Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Portfolio-Mix aus Start-Ups und großen, international agierenden Marken und Unternehmen sowie einem spannenden Mix aus PR-Expertinnen und Experten, die seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig sind, und ebenso vielen PR-Talents, hier einen wichtigen Beitrag leisten können.

    Was macht STILGEFLÜSTER einzigartig? Anders gefragt, was ist das Besondere an STILGEFLÜSTER?

    Juliane Broß: Der STILGEFLÜSTER USP ist sehr klar: Wir kombinieren die hohen Qualitätsstandards von großen internationalen Netzwerk-Agenturen, in denen viele von uns ausgebildet worden sind, mit der Dynamik und der Flexibilität einer Boutique-Agentur. Unser hoher Qualitätsanspruch an Konzepte und PR-Strategien in Kombination mit der starken Priorität von 1:1 Media Relations sind einzigartig im Markt. Dies kommt auch immer wieder als Feedback von unseren Kundinnen und Kunden. Wir entwickeln nicht nur funktionierende Konzepte, sondern sorgen mit unserem großen Netzwerk an Key Opinion Leadern und der Leidenschaft für die Medienarbeit auch dafür, dass diese reichweitenstark und dynamisch verbreitet werden.

    Im letzten Jahr hattet Ihr Euer 10-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch! Was waren Eure größten Meilensteine und was kommt als nächstes?

    Juliane Broß: Der erste Meilenstein, der mich persönlich immer noch stark prägt, war überhaupt die Entscheidung eine Agentur zu gründen: also eigene Visionen verwirklichen zu können und die Freude, Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Direkt hiermit ist auch die Erfahrung verbunden, wie wertvoll ein Team ist, das meine Vision auch dann trägt, wenn ich als Unternehmerin vor Herausforderungen stehe.

    Geschäftlich betrachtet war einer der ersten Meilensteine der erste große Pitch-Gewinn im Jahr 2013. Wir haben außerdem viele Start-Ups-Exits wie beispielweise den von Amorelie begleitet. Auch die Erweiterung der Geschäftsführung um die Bereiche „Operations & Finance“ war ein großer Schritt nach vorne. Seitdem sind die Meilensteine direkt mit dem Teamausbau verknüpft: Wir haben in Konzept & Strategie, Event, Corporate und Content-Expertinnen und Experten investiert und Stabstellen geschaffen; 2020 haben wir außerdem beschlossen, eine eigene Social Media Unit zu gründen. 2021 ist mein langjähriger Mitarbeiter Georg Büsch als Partner eingestiegen – diese Entscheidung war für mich persönlich nicht leicht, denn ein Teil seines „Babys“ abzugeben, ist für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer ein großer Schritt. Sie war aber genau richtig und ist schon jetzt ein absoluter Mehrgewinn für STILGEFLÜSTER.

    Weiterhin haben wir Remote-Stellen in Berlin und München geschaffen, was ebenfalls eine enorme Bereicherung ist. Wir arbeiten gerade an einer Neudefinition unserer Marke und – wie bekannt – wir sind jetzt Mitglied in der GPRA.

    Die nächsten zwei Jahre stehen unter dem Dach „Change, Business Development & Investition“. Lasst Euch überraschen – auch hier haben wir schon Weichen gestellt.

    Welche Herausforderungen seht Ihr für unsere Branche?

    Juliane Broß: Der 360° Anspruch von Kundinnen und Kunden und auch die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Performance-Kanälen werden die größten Herausforderungen für die PR-Branche in den nächsten Jahren. Die digitale Transformation von Marken und Medien wird auch eine starke digitale Transformation der PR-Arbeit erfordern. Diesen Change-Prozess dürfen Agenturen nicht unterschätzen. In Zukunft werden Partnerinnen und Partner immer stärker daten- und zahlenbasiert arbeiten. Diesem Bedürfnis müssen auch PR-Agenturen nachkommen.

    Wir bewegen uns zudem in einem Markt, der sich schnell verändert. „Digitalisierung“ und „neue Lebens- und Arbeitsmodelle“ sind nur zwei Schlagworte. Gleichzeitig ist überall das Bedürfnis nach Bleibendem und Vertrautem spürbar: Direkter menschlicher Austausch, sinnlich vermitteltes und vor allem tiefes Verständnis von Themen, Verbindlichkeit und – um ein Lieblingswort von Georg zu nehmen – kaufmännische Ehrbarkeit. Ich sehe STILGEFLÜSTER auf einem guten Kurs in diese Zukunft.

    Zu guter Letzt, was macht für Euch Agenturkultur aus?

    Juliane Broß: „Teamwork makes the dream work“ und „Stillstand ist keine Option“ sind unsere Credos. Danach agieren wir intern, aber auch extern in Richtung unserer Kundinnen und Kunden. Zum einen steht unser Team im Fokus sowie dessen permanente Weiterentwicklung, beispielsweise durch interne STILGEFLÜSTER Academys oder externe Workshops. In Zeiten von Remote Working, Home Office & Co. legen wir viel Wert auf den regelmäßigen Austausch innerhalb des Teams, um nicht nur Synergieeffekte zu nutzen, sondern auch um Nähe trotz räumlicher Distanz zu schaffen.
    Gleichzeitig ist es uns wichtig, eine persönliche Bindung zu allen wichtigen Stakeholdern aufzubauen. „It’s a people’s business“ und nichts funktioniert nach Schema F. Individuelle Wünsche, an allen Fronten, erfordern individuelle Lösungen und vor allen Dingen Empathie und Kreativität. Sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von Kundinnen und Kunden, die zum Teil schon sehr viel Agenturerfahrung haben, bekommen wir immer wieder gespiegelt, wie stark wir in Bezug auf diese Kultur aus dem Agenturmarkt hervorstechen.


    Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de

    Veröffentlicht am 28.02.2022

  • dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    Düsseldorf, 18. Oktober 2021. Die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) hat ihr Programm 2022 mit sechs neuen Intensivtrainings veröffentlicht. Bei diesen und fast allen weiteren dapr-Angeboten können die Teilnehmenden im kommenden Jahr wählen, ob sie einen Termin in Düsseldorf oder Frankfurt am Main besuchen oder lieber online an einem interaktiven Live-Seminar teilnehmen möchten.

    Das neue dapr-Programm 2022


    Die sechs neuen viertägigen Intensivtrainings tauchen tief in die Themen Interne Kommunikation, Change-Kommunikation, Employer Branding, Innovations-Management, Nachhaltigkeits-Kommunikation und Social Media ein. Details und Buchungsmöglichkeiten zu sämtlichen Angeboten finden Interessentinnen ab sofort auf der dapr-Webseite.

    Neben den Weiterbildungsangeboten stellt das dapr-Programm 2022 auch die Angebote für Arbeitgeberinnen der Kommunikationsbranche dar: Dazu zählen neben dem kostenfreien Recruiting im Rahmen des Karriereprogramms dapr.dual und der dapr.zertifizierung von Volontariaten und Traineeships auch die dapr.beratung für Kommunikationsabteilungen hinsichtlich Strukturen, Prozesse und Kompetenzen. Letztere hat ihr Angebot jetzt um flexible Einzel-Coachings für Kommunikatorinnen erweitert.

    Das neue dapr-Programm 2022 steht als Download bereit.

    Zudem können Interessierte gedruckte Exemplare kostenfrei über www.dapr.de/kontakt oder per E-Mail an kontakt@dapr.de bestellen.

    Die neuen dapr-Angebote in der Übersicht:

    Beitrags-URL: https://www.dapr.de/dapr-programm-2022-erschienen-50-vor-ort-50-online-sechs-neue-intensivtrainings/#

    Über die dapr: https://www.dapr.de/aktuelles/ueber-die-dapr


    Pressekontakt:
    Deutsche Akademie für Public Relations GmbH (DAPR)
    Annette Bouteiller
    Ritterstraße 9
    40213 Düsseldorf
    E-Mail: annette.bouteiller@dapr.de
    Tel.: (0211) 17607064


  • #PRWhaat? – Social-Media-Marketing: Das läuft doch nebenbei, oder nicht?

    #PRWhaat? – Social-Media-Marketing: Das läuft doch nebenbei, oder nicht?

    Ob Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter: Rund 66 Millionen Menschen in Deutschland sind in den sozialen Medien aktiv – das ist das Ergebnis des Digital 2021 Reports von Hootsuite und We are Social. Der Trend? Steigend. Kein Wunder also, dass die sozialen Medien auch für Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Um ihre Zielgruppe mit ihren Botschaften zu erreichen, setzen bereits viele Unternehmen auf Social-Media-Marketing. Was dahinter steckt und wie der Alltag eines Social-Media-Managers aussieht, erfahrt ihr in diesem Blog-Artikel.

    Social-Media-Marketing ist eine Teildisziplin des Online-Marketings. Dabei nutzen Unternehmen Facebook, Instagram, Twitter und Co. zielgerichtet, um Inhalte mit ihrer Zielgruppe zu teilen. Die Ziele, die sie damit verfolgen, können ganz unterschiedlich sein: das Image pflegen, Leads generieren, die Markenbekanntheit erhöhen, den Umsatz steigern, die Kundenbindung stärken, neue Mitarbeiter gewinnen – das sind nur einige Beispiele. Der große Vorteil der sozialen Medien: Unternehmen sind ganz nah an ihrer Zielgruppe dran und können ohne Umwege mit ihr interagieren. Die Herausforderung: im Social-Media-Universum sichtbar werden, sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und die Zielgruppe mit einzigartigem Content begeistern. Das bedeutet: Es kann nicht einfach darauf losgepostet werden. Für ein erfolgreiches Social-Media-Marketing braucht es eine Strategie und starke Inhalte, die auf die Unternehmensziele einzahlen, den Ton der Zielgruppe treffen und Mehrwert bieten. Hier kommen Social-Media-Manager zum Einsatz.

    Das machen Social-Media-Manager

    Während PR-Berater die gesamte öffentliche Kommunikation von Unternehmen im Blick haben, kümmern sich Social-Media-Manager um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien. Mit den Unternehmenszielen im Gepäck analysieren sie Zielgruppen, identifizieren geeignete Kanäle, planen und erstellen Content, interagieren mit der Community und messen Erfolge. Dabei arbeiten Social-Media-Manager eng mit der Marketing- oder Kommunikationsabteilung von Unternehmen zusammen – schließlich muss sich das Social-Media-Marketing in das Gesamtgefüge der Unternehmens-, Marken- oder Produktkommunikation einfügen.

    Mein Alltag als Social-Media-Verantwortliche

    Häufig werde ich gefragt, wie mein Arbeitstag als Social-Media-Verantwortliche typischerweise aussieht. Meine Antwort lautet: eigentlich immer anders, selten wie geplant – das ist meine Erfahrung. Trotzdem gibt es einige Aufgaben, die mich in meinem Alltag ständig begleiten. Zum Beispiel das kontinuierliche Monitoring der Social-Media-Kanäle, die ich für meine Kunden betreue: Wie kommen die neuen Posts an? Gibt es neue Kommentare und Nachrichten, die beantwortet werden müssen, oder interessante Beiträge, die geliked, kommentiert oder geteilt werden können? Wie laufen die aktiven Werbekampagnen? Was ist aktuell in den sozialen Medien beliebt, und was macht eigentlich die Konkurrenz? Ein Auge ist immer auf dem Smartphone, um schnell auf Neues zu reagieren. Auch das Recherchieren von Themen und Trends, das Planen und Schreiben von Beiträgen, der Austausch mit den kreativen Köpfen aus der Grafik und die Abstimmung mit den Kunden stehen täglich auf meiner To-Do-Liste. Dazu kommen unter anderem regelmäßige Reportings. Hier dreht sich alles um Zahlen, Daten und Fakten – und was sie bedeuten. Die Analysen zeigen, wie erfolgreich das Social-Media-Marketing ist, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche Stellschrauben gedreht werden müssen, um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien zu optimieren. Deutlich wird: Social-Media-Marketing läuft nicht einfach so nebenbei, sondern ist ein eigenes, verantwortungsvolles Aufgabengebiet, das die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmen, Marken und Produkten nachhaltig prägt.

    Veröffentlicht am 27.05.2021

    Autorin:
    Eileen Oelschläger
    Consultant
    Publik. Agentur für Kommunikation
    Email: younggpra@gpra.de


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