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  • FMC: Nachhaltigkeit wirkt, aber oft nur mit Marken-Relaunch

    FMC: Nachhaltigkeit wirkt, aber oft nur mit Marken-Relaunch

    Psychologische Verbraucherbefragung zeigt, dass viele etablierte Markenbilder kaum zur neuen Nachhaltigkeit passen.

    ©A&B One

    Berlin/Frankfurt am Main, 09. November 2020 – Mehr Nachhaltigkeit wird zur Notwendigkeit, auch für die Markenklassiker im LEH. Der „sustainable change“ im Produkt wirkt aber erst dann glaubwürdig und attraktiv, wenn die Marke insgesamt einen Sprung acht und Anschluss findet an zeitgemäße und diverse Lebenswelten. So lautet das Kernergebnis einer qualitativen Befragung von jungen Erwachsenen der Kommunikationsagentur A&B One.

    Neue Konsumstandards und ein „neues OK“

    Die von den Marktpsychologen der Agentur geführten Tiefeninterviews mit jungen Erwachsenen zeigen: Die quälenden Bilder von Klimawandel, Plastikmüll oder Massentierhaltung lassen sich im LEH nicht mehr ausblenden. Im Konsum hat sich ein „neues OK“ etabliert: mehr Bio, lieber plastikfrei, weniger Fleisch. Der Weg in die Nachhaltigkeit bleibt allerdings schwierig: „Wenn ich Bio, regional, saisonal und plastikfrei einkaufen will, hab‘ ich am Ende nur einen Beutel Zwiebeln im Wagen“ (Studentin, 26). Daher setzt ein jeder seine eigenen, pragmatischen Standards, quer durch Milieus, Zielgruppen, Haushalte. An die Stelle von Dogmatismus tritt dabei eine neue Toleranz für die Unzulänglichkeit aller Bemühungen. Was zählt, ist der pragmatische Aufbruch. „Schlussendlich fängt jeder da an, wo er kann“ (Ingenieur, 29).

    Polarisierung im Markt – und Stagnation bei den Klassikern?

    Aus Sicht der Verbraucher*innen treibt vor allem der Handel den Wandel voran: Erschwingliche Bioprodukte, nachhaltige Eigenmarken oder Unverpackt-Initiativen unterstützen die neuen Konsumstandards. „Das ist praktisch und echt innovativ“ (Sozialarbeiter, 32). Bei Markenprodukten sieht die junge Generation eine Polarisierung: Food Start-ups stehen für neue moralische Ansprüche, für einen neuen Look und für neue Berechtigungen z. B. bei süßen Sünden. Die Klassiker bleiben sich treu – damit aber auch Teil der alten Konsumwelt: „Es fühlt sich an wie ein Ausflug in Kindertage“ (Sales Managerin, 30). Im Alltag werden die „alten“ Marken zwar weiter begehrt und verzehrt, aber stärker als früher mit schlechtem Gewissen und dem Gefühl eines Rückfalls in alte Zeiten. Ihren Aufbruch in eine neue Nachhaltigkeit wollen junge Verbraucher*innen lieber gleich mit neuen Produkten und Marken gestalten.

    Nachhaltige Potenziale heben

    Am neuen Qualitätsstandard „sustainable“ kommt perspektivisch keiner vorbei. Die Marke verspricht aber mehr – und etwas Anderes: eine Profilierung von Lifestyles, Stimmungen oder Verzehrverfassungen. Sie ist nie nur moralisch, sondern vermittelt Konflikte des Alltags: zwischen kindlicher Gier und Gesundheitsidealen, zwischen Convenience und Kochkünsten, zwischen alter Konsumlust und neuer Moral. Damit Nachhaltigkeit zum Mehrwert wird, muss sich mit den Rohstoffen, Produktionsweisen und Verpackungen auch das Markenversprechen entwickeln, bis hin zum Design. „Nachhaltigkeit steht heute für Innovation, für Entwicklung, für einen Epochenwandel. Das muss auch in der Marke spürbar werden“, sagt Nina Przybill, Projektleiterin bei A&B One. Mit einem psychologischen Nachhaltigkeits-Tuner hilft das Team Research von A&B One, markenspezifische Potenziale und mögliche Störstellen zu identifizieren.

    Zur Studie:

    Die psychologische Studie blickt hinter Absichtserklärungen: In 20 Tiefeninterviews mit jungen Erwachsenen (20 bis 35 Jahre) wurde die Relevanz von Nachhaltigkeit im alltäglichen Einkauf ermittelt. Wirkung und Akzeptanz von nachhaltigen Produkten wurden anhand von vielen Markenbeispielen aus dem Verbraucheralltag überprüft.


    Pressekontakt

    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
    60596 Frankfurt am Main
    Tel +49 69 92110-0
    Fax +49 69 92010-408
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    E-Mail: presse@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Über A&B One

    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.


  • Studiumsplanung im New Normal

    Studiumsplanung im New Normal

    Befragung im Abiturjahrgang: Studien- und Berufsorientierung unter Corona-Bedingungen COVID-19 verändert nicht nur den Studienbetrieb, sondern auch die Möglichkeiten der Studieninformation dramatisch. Eine Befragung von Abiturient*innen und Verantwortlichen aus sächsischen Hochschulen zeigt auf, wie Studierendenmarketing und -beratung die soziale Distanz überbrücken können. Die qualitative Pilotstudie der Kommunikationsagentur A&B One entstand im Auftrag der Initiative „Pack Dein Studium. Am besten in Sachsen.“ des Sächsischen Wissenschaftsministeriums.

    Berlin/Frankfurt am Main, 22. Oktober 2020 – Der Shutdown hat die digitale Evolution auch in den Hochschulen vorangetrieben. Mit Blick auf anhaltende Einschränkungen gilt es, die neu entstandenen Formate weiter zu entwickeln und auf veränderte Bedürfnisse abzustimmen. Der Weg „vom Informieren zum Involvieren“ ist dabei eine zentrale Herausforderung, so ein Ergebnis der Expert*inneninterviews.

    Corona fördert den Trend zum „Regrounding“

    Die befragten Abiturient*innen unterscheiden sich auffallend von vergleichbaren Befragungen der letzten Jahre. In der Berufsorientierung wirken sie bodenständiger und realistischer; die früher üblichen Selbstfindungsprobleme sind in den Hintergrund getreten. Corona befördert einen ernsthaft-pragmatischen Umgang mit der „Qual der (Studien-)Wahl“, der ohnehin typisch für die aktuelle Generation ist.

    Informationsverhalten zwischen Pragmatismus und Alarmismus

    Die Studiumsplaner*innen neigen im Social Distancing zu Unabhängigkeit und Selbständigkeit in der Information. Erfahrung, Sicherheit und Bewährtes sind wichtiger geworden, auch bei der Bewertung von Hochschulen und Studiengängen. Alarmismus herrscht zuweilen mit Blick auf kurzfristige Regeländerungen. Mit digitaler Lehre können sich die „Digital Natives“ arrangieren, sie erleben dies aber auch als Verlust von Studien- und Lebensqualität. Hochschulen sollten transparent über die (notwendig vorläufigen) Planungen für das Wintersemester informieren.

    Neuer Mix aus digitaler Kommunikation und persönlicher Erreichbarkeit

    Die Analyse konkreter Formate zeigt: Der „virtuelle Hochschultag“ macht Sinn bei kurzfristig ausfallenden Events, er kann den Besuch vor Ort aber kaum ersetzen. Künftige digitale Veranstaltungen müssen das Original nicht kopieren, sondern transformieren. Die Verhältnisse müssen neu austariert werden: zwischen digitaler Kommunikation und persönlicher Erreichbarkeit, werblicher Ansprache und sachlicher Information, bewegten Bildern und selbstbestimmten Formaten, termingebundenen Events und bereitgestellten Informationen.

    Zur Studie

    Die qualitative Pilotstudie wurde beauftragt von der Initiative „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.“, mit der das Sächsische Wissenschaftsministerium und die sächsischen Hochschulen über die Studienmöglichkeiten im Freistaat informieren. Es wurden zwei Fokusgruppen mit Studiumsplaner*innen aus dem Abiturjahrgang 2020 (Dresden) und neun Expert*inneninterviews mit Verantwortlichen für Studierendenmarketing und -beratung an sächsischen Hochschulen durchgeführt.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: www.a-b-one.de/kompetenzen/research/referenzen/hochschulmarketing.html


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  • Arbeitgeber-Report 2020: Das bieten GPRA-Agenturen ihren MitarbeiterInnen

    Arbeitgeber-Report 2020: Das bieten GPRA-Agenturen ihren MitarbeiterInnen

    Berlin, 09.10.2020 ­– Der GPRA-Report Agenturen als Arbeitgeber erscheint 2020 in seiner zweiten Auflage. Die GPRA hat dafür die bereits 2017 abgefragten Kriterien bei den Mitgliedsagenturen erneut überprüft und ausgewertet. Befragt wurden GeschäftsführerInnen, Vorstände und Personalverantwortliche der Agenturen zu den Themen Vergütung und Zusatzleistungen, Arbeitsmodelle und Karrieremöglichkeiten.

    Den vollständigen Report mit detaillierten Informationen und Grafiken können Sie hier abrufen:

  • Studie „Bewertung der Arbeit von Kommunikationsberatern und -agenturen“

    Studie „Bewertung der Arbeit von Kommunikationsberatern und -agenturen“

    Kunden erwarten mehr Transparenz und einheitliche Standards in der Kommunikationsberatung.

  • Alte Herausforderungen in der neuen Normalität: Was wir dafür aus Corona lernen können

    Alte Herausforderungen in der neuen Normalität: Was wir dafür aus Corona lernen können

    Autorenbeitrag von Ralf Weinen, Markt- und Sozialforscher bei der Kommunikationsagentur A&B One.

    Corona setzt neue Maßstäbe für Glaubwürdigkeit und zeigt Chancen auf für die Kommunikation komplexer Transformationen – vom Klimawandel bis zur digitalen Disruption. Das zeigen Experteninterviews zur Krisenbewältigung, die wir im Mai 2020 mit Kommunikationsverantwortlichen geführt haben.

    Unsere neue Normalität wird eine Zeit hoher Unsicherheit bleiben. Ob eine zweite Welle kommt, wissen wir noch nicht. Ganz sicher rücken die Themen, die uns schon vor der Pandemie beschäftigten, wieder auf die Agenda, nun unter verschärften Bedingungen: Dekarbonisierung der Industrie, disruptive Veränderungen der Arbeit, Energie- und Mobilitätswende, Populismus und Protektionismus. Das Ausbleiben einer „Abwrackprämie“ im Konjunkturpaket der Bundesregierung zeigt, dass sich dabei die Spielregeln ändern.

    Trotz Lockerung gibt es wenig Grund zu Erleichterung. Wir sollten dennoch festhalten, dass (Deutschland) im Shutdown offenbar etwas gelungen ist: Eine nicht für möglich gehaltene Transformation des wirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Lebens so zu gestalten, dass das Virus gebremst wurde, die zentralen Strukturen funktionsfähig blieben und die (meisten) Menschen mitgenommen wurden. Kommunikation von privaten und öffentlichen Unternehmen, von Verbänden und Institutionen hat viel dazu beigetragen.

    Aktivposten in der Krise: Was hat geholfen?

    Wir wollten aus diesem Ausnahmezustand lernen und haben als Kommunikationsagentur mit Kunden intensiv über ihre Krisenerfahrung gesprochen: 20 Kommunikationsverantwortliche, vorwiegend aus systemrelevanten Bereichen. Die Experteninterviews zeigen drei Faktoren, die in der kommunikativen Krisenbewältigung geholfen haben.

    Erstens: Eine eingeübte Kriseninfrastruktur, soweit sie implementiert war, und obwohl sie nicht für diese Krise gemacht war. Das bestätigt eindrücklich die Arbeit der Krisenberater. Zweitens: Die offensichtliche und viel diskutierte digitale Evolution. Dieses Rad wird sich nicht mehr zurückdrehen (lassen). Mittlerweile werden allerdings auch die sozialen Defizite von Web-Meetings und Home-Office deutlich – eine Aufgabe auch für die Kommunikation.

    Und drittens: Im Kern war der Shutdown eine Disruption im Sozialen. Die handelnden Kommunikatoren berichten uns von ermutigenden Erfahrungen: Improvisationskunst kompensierte den Wegfall von Strukturen. Die Arbeit gestaltete sich pragmatisch und ergebnisorientiert, mit ungeahntem Produktivitätszuwachs und gelebter Fehlerkultur. An die Stelle der üblichen Eitelkeiten trat eine neue Durchlässigkeit zwischen Silos und Hierarchien. Konstruktiv-kritisch veränderte sich oft auch das Verhältnis zu den Medien, die enorm viele Fragen, aber auch Verständnis für noch fehlende Antworten hatten. Wahrhaft disruptiv wirkt der Imagewandel der Alltagshelden, die vorher oft Prügelknaben oder Underdogs waren. Schon im Shutdown kam es also zu einer Lockerung: von Perfektionszwängen, Absicherungskulturen und Vorbehalten. Konstruktive Solidarität überbrückte die soziale Distanz.

    Der Drosten-Effekt steht für eine neue Tonalität – und schafft einen neuen Kommunikationstypus

    In der Krise zeigt sich, was produktiv und systemrelevant ist. Die Kommunikation kann dieses Momentum nutzen, wenn sie Mut für eine neue Offenheit hat. Die Reputation der neuen Experten (Christian Drosten ist nur einer davon) macht deutlich, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann.

    Diese Qualitäten werden auch künftig gefragt sein bei der Kommunikation von komplexen Prozessen und schwierigen Transformationen. Durch die Inszenierung von „Purpose“ und durch eine CSR-Leistungsschauen allein wird sich der lange und risikoreiche Weg zu mehr „Sustainibility“ kaum vermitteln lassen. Vertrauen entsteht nicht durch Heilsversprechen, sondern durch einen glaubwürdigen Umgang mit widersprüchlichen Anforderungen. Kommunikation kann deutlich machen, dass man noch nicht für jedes Problem eine Lösung hat, sich aber auf den Weg macht. Konflikte dürfen nicht verschwiegen werden: z.B. zwischen Gewinn- und Gemeinwohl­orientierung, zwischen Bestandsgeschäft und Zukunftsinvestitionen. Wer offen auch mit Widersprüchen umgeht, kann nachhaltig beeindrucken. Er baut Vertrauenskapital auf, das nicht bei der ersten Attacke zusammen fällt, weil er keine unrealistischen Erwartungen geweckt hat.

    Für diese Botschaften braucht es auch neue Kanäle, um die Zielgruppen direkt, echt und in Echtzeit erreichen zu können. Sie sind oft schon vorhanden, und durch Corona so richtig mit Leben gefüllt worden: Podcasts, Streaming, Apps, und natürlich auch Social Media. Sie müssen nun ausgebaut, eingeübt und weiter bespielt werden.

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen sogar ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue Rolle kann anders eingehen auf die Risiken der VUCA-Normalität (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity). Sie gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit.

    The time is now

    Nach jeder Krise gibt es ein Zeitfenster, in dem Veränderung möglich wird, wenn man es nutzt. Daher gilt es, die Krisenerfahrung nun auszuwerten, festzuhalten und neue Standards zu setzen: beim Remote-Working, bei neuen digitalen Kanälen oder einer neuen Tonalität in der Kommunikation.


    Über den Autor: Ralf Weinen ist Diplom Psychologe und seit 25 Jahren in der qualitativen Markt- und Sozialforschung tätig. Bei der Kommunikationsagentur A&B One leitet er den Leistungsbereich Research


    Über die Expertenbefragung: Es wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen geführt, vorwiegend aus systemrelevanten Bereichen (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung und Soziales, Einzelhandel, Finanzen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown. Der komplette Bericht ist auf Anfrage bei A&B One erhältlich.

    Veröffentlicht am 11.06.2020

  • CIO-Studie: Cloud-Komplexität übersteigt menschliche Fähigkeiten

    CIO-Studie: Cloud-Komplexität übersteigt menschliche Fähigkeiten

    IT-Teams verbringen 15 Prozent ihrer Zeit mit dem Durchforsten von Warnmeldungen

    München, 21. Januar 2020 – Dynatrace, die „Software Intelligence Company“, hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 800 CIOs vorgestellt. Demnach wächst die Kluft zwischen den vorhandenen IT-Ressourcen und den steigenden Management-Anforderungen für die immer größeren und komplexeren Enterprise-Cloud-Systeme. IT-Führungskräfte in Deutschland und weltweit sorgen sich um ihre Fähigkeit, das Business effektiv zu unterstützen. Denn herkömmliche Monitoring-Systeme und individuelle Lösungen überschwemmen ihre Teams mit Daten und Alerts, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten bieten. Die Studie „Top challenges for CIOs on the road to the AI-driven autonomous cloud“ lässt sich hier herunterladen.

    Laut der Umfrage erhalten die IT- und Cloud-Operationteams jeden Tag im Durchschnitt fast 3.000 Alerts von ihren Monitoring- und Management-Tools. Aufgrund dieser hohen Anzahl verbringen IT-Teams durchschnittlich 15 Prozent ihrer Zeit mit der Analyse, welche Alerts wichtig und welche irrelevant sind. Das kostet Unternehmen im Durchschnitt 1,5 Millionen Dollar an Gemeinkosten pro Jahr. Daher suchen CIOs zunehmend nach Automatisierungs- und KI-Lösungen, um die Kontrolle zu behalten und die Lücke zwischen IT-Ressourcen sowie zunehmender Größe und Komplexität der Enterprise Cloud zu schließen.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Studie für Deutschland und weltweit:

    IT ertrinkt in Daten

    Herkömmliche Monitoring-Tools wurden nicht für die Menge, Geschwindigkeit und Vielfalt der Daten entwickelt, die von Anwendungen in dynamischen, webbasierten Enterprise Clouds erzeugt werden. Diese Tools funktionieren oft isoliert und berücksichtigen nicht den breiteren Kontext von Ereignissen, die über den gesamten Technologie-Stack hinweg ablaufen. Entsprechend bombardieren sie IT- und Cloud-Betriebsteams jeden Tag mit Tausenden Meldungen. Die IT ertrinkt in den Daten, da inkrementelle Verbesserungen der Tools keinen Unterschied bringen.

    • In Deutschland erhalten IT- und Cloud-Operationteams täglich 2.624 Alerts von ihren Monitoring- und Management-Tools (weltweit: 2.973). Das sind 15 Prozent mehr als in den letzten 12 Monaten (weltweit: 19%).
    • 68 Prozent der deutschen CIOs sagen, dass ihr Unternehmen mit der Anzahl der Meldungen von Monitoring- und Management-Tools zu kämpfen hat (weltweit: 70%).
    • Laut 74 Prozent der deutschen Unternehmen sind die meisten Alerts von Monitoring- und Management-Tools irrelevant (weltweit: 75%).
    • Im Durchschnitt erfordern nur 22 Prozent der Meldungen, die täglich bei Unternehmen in Deutschland eingehen, eine Aktion (weltweit: 26%).

    Bestehende Systeme liefern mehr Fragen als Antworten

    Herkömmliche Monitoring-Tools bieten nur Daten zu wenigen Komponenten aus dem Technologie-Stack. IT-Teams müssen daher Alerts manuell integrieren und korrelieren, um Dubletten und Fehlalarme herauszufiltern, bevor sie die eigentliche Problemursache manuell identifizieren können. Dies beeinträchtigt deutlich die Fähigkeit der IT-Teams, das Unternehmen und die Kunden zu unterstützen, da sie mehr Fragen als Antworten erhalten.

    • Im Durchschnitt verbringen deutsche IT-Teams 9 Prozent ihrer Zeit mit der Analyse, welche Alerts wichtig und welche irrelevant sind (weltweit: 15%).
    • Alleine diese Zeit zur Analyse kostet Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 860.000 Euro pro Jahr (weltweit: 1,53 Millionen US-Dollar).
    • Die enorme Anzahl an Alerts führt dazu, dass 64 Prozent der deutschen IT-Teams mit Problemen kämpfen, die hätten verhindert werden sollen (weltweit: 70%).

    Präzise, nachvollziehbare KI bringt Erleichterung

    Unternehmen benötigen daher einen deutlich anderen Monitoring-Ansatz, der auf Antworten basiert. Nur damit können sie mit der Transformation ihrer IT-Umgebungen mithalten. Bei diesem Ansatz stehen KI und Automatisierung im Mittelpunkt.

    „Vor einigen Jahren haben wir gesehen, dass die Größe und Komplexität von Enterprise-Cloud-Umgebungen die Möglichkeiten der heutigen IT- und Cloud-Operationteams übersteigen wird“, sagt Bernd Greifeneder, CTO und Gründer von Dynatrace. „Wir erkannten, dass traditionelle Monitoring-Tools und Ansätze nicht annähernd das Volumen, die Geschwindigkeit und die Vielfalt der heute erzeugten Warnmeldungen bewältigen würden. Deshalb haben wir unsere Plattform neu erfunden, so dass sie keiner anderen gleicht. Die Dynatrace Software Intelligence Platform umfasst mehrere Module, die ein gemeinsames Datenmodell mit einer präzisen, nachvollziehbaren KI-Engine nutzen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, die einfach nur mehr Daten anzeigen, kann Dynatrace durch diese Kombination die präzisen Antworten und kontextabhängigen Ursachen liefern, die Unternehmen für die Bewältigung der Cloud-Komplexität benötigen. Letztlich erreichen sie damit einen KI-gesteuerten autonomen Cloud-Betrieb.“

    Dynatrace
    Dynatrace bietet Software-Intelligenz, um die Komplexität der Enterprise Cloud zu vereinfachen und die digitale Transformation zu beschleunigen. Mit KI und vollständiger Automatisierung liefert unsere All-in-One-Plattform Antworten, nicht nur Daten, über die Performance von Anwendungen, die zugrunde liegende Infrastruktur und die Erfahrung aller Anwender. Aus diesem Grund vertrauen viele der weltweit größten Unternehmen auf Dynatrace, um den Betrieb von Enterprise Clouds zu modernisieren und zu automatisieren, bessere Software schneller zu veröffentlichen und konkurrenzlose digitale Erlebnisse zu bieten.

    Möchten Sie erfahren, wie Sie Ihre Enterprise Cloud vereinfachen können? Gerne zeigen wir es Ihnen. Hier finden Sie eine 15-tägige, kostenlose Dynatrace-Testversion.

    Erfahren Sie mehr auf www.dynatrace.com und im Blog, folgen Sie uns auf Twitter unter @Dynatrace.

    Pressekontakte:
    Michaela Wirz, Dynatrace, Tel. +49-89-207042-962, michaela.wirz@dynatrace.com
    Sandra Schwan, Fink & Fuchs AG, Tel: +49-89-589787-16, sandra.schwan@finkfuchs.de