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  • „Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise“

    Peter F. Schmid, CEO von Visable, zieht Zwischenbilanz

    Hamburg, 9. Juli 2020 – Seit mehr als vier Monaten befinden wir uns aufgrund der Coronakrise in einem weltweiten Ausnahmezustand. Zahlreiche Unternehmen und ganze Branchen bangen um ihre Existenz und werden tagtäglich auf den Prüfstand gestellt. Das ifo-Institut prognostiziert bereits eine Insolvenzwelle für die kommenden Monate*. In diesen Zeiten zeigt sich so deutlich wie noch nie, dass KMU ohne den Einsatz von digitalen Tools vor dem Aus stehen. Peter F. Schmid, CEO von Visable, dem Dach der europäischen B2BPlattform EUROPAGES und des deutschen Marktführers im Bereich digitaler B2B-Marktplätze „Wer liefert was“ (wlw), beobachtet die Situation von Beginn an und identifiziert sieben eindeutige Entwicklungen:

    1. Beschleunigung der Digitalisierung der KMU im Bereich Einkauf und Vertrieb
      Die klassischen, bekannten und bewährten Marketing- und Vertriebstools standen mit einem Mal
      nicht mehr zur Verfügung. Die Absage von zahlreichen Messen sowie die Abordnung von
      Vertriebsmitarbeiterinnen- und Mitarbeitern ins Homeoffice brachte den Vertrieb in vielen
      Unternehmen kurzfristig zum Erliegen. Ohne den zeitnahen, gezielten Einsatz von digitalen Tools
      müssten eine Vielzahl von KMU in Europa um ihre Existenz fürchten. Zugespitzt bedeutet das: Nur
      wer digitalisiert, überlebt diese Krise. Besonders im Vertrieb mussten und müssen neue Wege
      gegangen werden, um den Einkauf ohne persönlichen Besuch zu erreichen. Ob Sales-Pitches via
      Videocall oder der Einsatz eines virtuellen Messestands – die Möglichkeiten sind vielfältig und die
      Nachfrage nach Weiterbildung groß. Mehr als 350 Interessierte informierten sich beispielsweise in
      unserem Webinar zu dem Umgang mit neuen digitalen Vertriebslösungen. Das war ein toller Erfolg
      und eine erneute Bestätigung für Visable als digitaler Partner für KMU in Europa.
    2. Messe als primäres Verkaufs- und Marketing-Tool nicht mehr zeitgemäß
      Jede vierte Messe wird es nach der Krise so nicht mehr geben. Schon vor dem Einsetzen der
      Coronakrise gab es die Diskussion um die Zweckmäßigkeit von vielen Messen weltweit. In Zeiten
      der Digitalisierung ist es weder zeitgemäß noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll, komplexe
      Güter wie Maschinen um die halbe Welt zu transportieren, um sie für eine oder zwei Wochen auf
      einer Leitmesse auszustellen. Auch der enorme Reiseaufwand von Ausstellern und Besuchern
      sowie der Einsatz von finanziellen sowie ökologischen Ressourcen steht in keinem Verhältnis zum
      Nutzen. Der Erhalt der Messebranche als Selbstzweck sollte für die Zeit nach Corona hinterfragt
      werden.
    3. Besonderes Bedürfnis nach persönlichem Austausch und Wissensvermittlung
      Für viele sind die jährlichen Messebesuche auch immer Anlass zum Austausch innerhalb der
      eigenen Branche. Key Notes, Experten-Panels und Masterclasses dienen außerdem zum
      Wissenstransfer und zur Inspiration. Das Bedürfnis nach persönlichen Treffen,
      zwischenmenschlichem Austausch und Networking wird auch nach Corona nicht verschwunden
      sein – im Gegenteil. Konferenzen und Summits kommen ganz ohne den gewohnten Druck aus,
      möglichst viele Leads oder Abschlüsse generieren zu müssen, sie bieten einen echten Mehrwert
      und werden deutlich stärker nachgefragt werden.
    4. Ausgaben für Online-Marketing steigen massiv
      Das durch die Absage von Messen freigewordene Marketingbudget wird von vielen Unternehmen
      nun für Tools wie SEA, Content Marketing und Social Media eingesetzt werden. Einer Umfrage von
      iBusiness zufolge will mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) vermehrt auf virtuelle
      Lösungen setzen. Die Vorteile von Online-Marketing überzeugen auch in Krisenzeiten. Reichweite
      und Inhalte können gezielt gesteuert werden. Die Leadgenerierung via Plattformen ist einfach und
      flexibel möglich.
    5. Die Bedeutung von Digital Sourcing in Europa wächst
      Viele Unternehmen wurden Covid19-bedingt dazu gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie
      vollständig zu überdenken oder waren kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil
      ihnen die etablierten Lieferketten weggebrochen sind. Auch rücken lokale, nationale und Anbieter
      aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. Der harte
      Shutdown am chinesischen Markt brach bewährte Lieferketten, die in den letzten 20 Jahren mit
      der Zuwendung nach Asien etabliert wurden. Sie überzeugten einst durch Flexibilität, Vielfältigkeit
      und günstige Konditionen. Jedoch wurde die Möglichkeit einer erneuten weltweiten
      Wirtschaftskrise von den meisten schlicht ignoriert. Durch Digital Sourcing sichert der Einkauf
      seine Lieferketten und kann schnell und flexibel auf Veränderungen durch Krisensituationen
      reagieren. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die Beschaffung auf nur eine, enge
      Lieferantenbeziehung setzte. In eine solche Abhängigkeit wird sich besonders nach dieser Krise
      niemand mehr begeben wollen.
    6. Noch nie waren Online-Plattformen für Europas B2B-Markt wichtiger
      Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis
      weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind
      nur einige Vorteile, die Plattformen wie EUROPAGES und wlw bieten. Visable konnte in den ersten
      Wochen nach dem deutschlandweiten Lockdown einen signifikanten Anstieg der Zugriffszahlen
      verzeichnen. Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf
      wlw und um 22 Prozent auf EUROPAGES im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf
      beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Das Potenzial für den
      digitalen B2B-Markt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um
      durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich an diesem Wachstumstrend
      nichts ändern wird.
    7. Der Einkauf nimmt die Schlüsselrolle des Unternehmens ein
      Was vor der Coronakrise eher als ein Schattengewächs der Unternehmen galt, hat sich nun zu einer
      der wichtigsten Säulen eines Unternehmens entwickelt. Der Einkauf rückt durch den Ausfall der
      etablierten Lieferketten und Liefermärkte wie bspw. China in den Mittelpunkt und sichert durch
      schnelles Reagieren und die Nutzung von digitalen Tools das Überleben der Company.
      Es geht schon lange nicht mehr nur um den Einkauf von Waren. Mittlerweile ist es das
      Digitalisierungs-Know-how und das strategische Verhandlungsgeschick, was zum langfristigen
      Erfolg führt.
    • Vgl. ifo-Konjunkturumfrage Juni 2020

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    Visable unterstützt den industriellen Mittelstand, Produkte und Dienstleistungen für Einkäufer international zugänglich zu machen. Als speziell auf Geschäftskunden zugeschnittene Verbindung aus eigenen B2B-Marktplätzen und Online-Marketing-Services wie zum Beispiel Google Ads und Retargeting bietet das Unternehmen ein breit gefächertes digitales Portfolio zur Reichweiten-Steigerung im Internet.
    Zu den von der Visable GmbH betriebenen Marktplätzen gehören „Wer liefert was“ (wlw), heute der führende B2B-Marktplatz in der D-ACH-Region, sowie die europäische B2B-Plattform EUROPAGES. Zusammen erreichen die Marktplätze monatlich über 3,7 Millionen B2B-Einkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert.
    Mit seinen Online-Marketing-Services bietet Visable Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Reichweite im Internet zu erhöhen. Visable ist derzeit einziger Google Premium-Partner mit B2B-Schwerpunkt.
    Das Unternehmen Visable entstand als Antwort auf die Herausforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im B2BBereich. Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute über 380 Mitarbeiter. Als gemeinsames Dach für die Marken „Wer liefert was“ und EUROPAGES baut Visable seine Marktplätze und Online-Marketing-Services kontinuierlich aus.
    Weitere Artikel, Informationen, Pressemitteilungen und Downloads finden Sie unter www.visable.com/presse.


  • Alle Zeichen stehen auf Wachstum

    EUROPAGES und „Wer liefert was“ unter einem Dach – Visable feiert ersten Geburtstag

    Hamburg, 5. Juni 2020 – Seit einem Jahr sind die europäische B2B-Plattform EUROPAGES und der deutsche Marktführer im Bereich digitaler B2B-Marktplätze „Wer liefert was“ (wlw) unter der Unternehmensmarke Visable vereint. Das Ziel war klar: Wer auf der Suche nach digitalen Marketing- und Vertriebslösungen für KMU in Europa ist, sollte an Visable nicht mehr vorbeikommen. Und Visable ist diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: Investitionen in Personal, Technologien sowie Standorterweiterungen sorgten in den letzten zwölf Monaten für einen deutlichen Umsatz- und Neukundenzuwachs. Covid 19-bedingte Messeabsagen sowie das Zusammenbrechen von scheinbar bewährten Lieferketten ließen die Zugriffszahlen in den vergangenen Monaten ebenfalls deutlich ansteigen.

    „Wir sind mit dem ersten Visable-Jahr sehr zufrieden, ruhen uns aber keinesfalls auf unserem Erfolg aus. Da draußen besteht nach wie vor ein riesiges Potenzial für B2B-Plattformen. In der Kombination mit der durch die Coronakrise ausgelösten weltweiten Beschleunigung der Digitalisierung stehen unsere Zeichen klar auf Wachstum“, erklärt Peter F. Schmid, CEO von Visable. Besonders im langfristigen Wegfall von Messen sieht er eine enorme Chance. „Messen wie wir sie bisher kannten, sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir gehen davon aus, dass jede vierte im nächsten Jahr nicht mehr in ihrer gewohnten Form existieren wird.“ Die Vorteile von Digital Sourcing und Digital Marketing überzeugen demnach kurz- und langfristig. Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind nur einige Vorteile, die Plattformen wie EUROPAGES und wlw bieten.

    Deutlich erhöhte Zugriffszahlen – Tendenz steigend
    Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf wlw und um 22 Prozent auf EUROPAGES im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. „Viele sind gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder sind kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten wegbrechen. Auch rücken Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus“, erklärt Peter F. Schmid.

    Insgesamt verzeichneten die Plattformen im ersten Visable-Jahr 8.800 Neukunden (5.000 auf EUROPAGES sowie 3.800 auf wlw). Der Order Intake, also die Höhe der durch alle Kunden gebuchten Leistungen, lag in der Zeit seit der Einführung von Visable bis Ende Mai 2020 bei 59,7 Millionen Euro mit klaren Chancen auf weiteres Wachstum. Das Potenzial für den digitalen B2BMarkt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich daran nichts ändern wird. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass bis 2027 der Markt pro Jahr bis zu 15 Prozent wächst und bereits jetzt sechsmal größer als der B2C-Markt ist. *

    Neue Standorte und wachsende Internationalisierung
    83 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im letzten Jahr an Standorten Hamburg, Berlin und Paris eingestellt. Bereits im Juni 2020 zieht ein wachsendes Team in Berlin in neue, größere Büroräume. Im Herbst eröffnet ein weiterer Standort in Münster mit dem Fokus auf Vertrieb. Bereits im ersten Visable-Jahr wurde der „Sprung“ nach Großbritannien (UK) gewagt. Drei Mitarbeiter sind derzeit für den Ausbau des UK-Markts verantwortlich. „Die langwierigen Brexit-Verhandlungen in Kombination mit der Coronakrise haben uns den Start in UK nicht leicht gemacht, doch wir wollen auch hier mittelfristig durchstarten“, erklärt Schmid. Der Blick richtet sich auch nach Osteuropa. In Russland, Tschechien, Slowenien und der Türkei arbeitet man mit den Handelskammern vor Ort zusammen, um KMU im Bereich Online-Marketing zu schulen.

    Relaunch und Ausbau der Technologien
    Für das zweite Jahr hat sich Visable einiges vorgenommen. Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe sollen besonders im Bereich der Technologien für weiteres Wachstum sorgen. Noch in diesem Herbst erscheint „Wer liefert was“ nach einem Relaunch mit neuen Funktionen und neuem Corporate Design. Ein weiterer Fokus liegt außerdem auf dem im Dezember 2019 gelaunchten Service wlw Connect sowie der Implementierung einer neuen Suche. Peter F. Schmid freut sich auf das zweite Visable-Jahr: „Wir wollen auch im nächsten Jahr Vollgas geben und weiter wachsen. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass Marketing und Vertrieb im B2B-Bereich nun endlich digital werden. Die Zeit für Online-Plattformen ist jetzt.“

    *Studie: The Insight Partners 2020

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    Mit seinen Online-Marketing-Services bietet Visable Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Reichweite im Internet zu erhöhen. Visable ist derzeit einziger Google Premium-Partner mit B2B-Schwerpunkt.
    Das Unternehmen Visable entstand als Antwort auf die Herausforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im B2BBereich. Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute über 380 Mitarbeiter. Als gemeinsames Dach für die Marken „Wer liefert was“ und EUROPAGES baut Visable seine Marktplätze und Online-Marketing-Services kontinuierlich aus.
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  • Stimmungsbarometer Mittelstand: Jedes fünfte Unternehmen sieht sich in naher Zukunft von der Möglichkeit der Insolvenz bedroht

    Corona trifft KMU deutlich härter als gedacht, dennoch betrachtet die Mehrheit der Unternehmen die Arbeit der Politik als gut

    Hamburg, 30. April 2020 – Der Ausnahmezustand hält an. Die Corona-Krise hat den
    Mittelstand in den letzten Wochen besonders hart getroffen und eine Entspannung der
    Situation ist nicht in Sicht. Nach einer Blitz-Umfrage Anfang März hat Visable jetzt erneut
    rund 300 KMU aus der DACH-Region nach den Folgen durch Corona gefragt*. Die
    Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Die Situation hat sich dramatischer entwickelt als noch
    zu Beginn der Krise angenommen. Umsatzeinbußen und Kurzarbeit bestimmen den
    Arbeitsalltag der Befragten. Jedes fünfte Unternehmen sieht sich in naher Zukunft von der
    Möglichkeit der Insolvenz bedroht. Das Krisenmanagement der Politik in den letzten Wochen
    wird übereinstimmend mit einer 3+ bewertet.

    Die Umfrage zeigt, wie enorm die wirtschaftlichen Einbußen sind. Jedes fünfte Unternehmen sieht
    seine Existenz unmittelbar bedroht: Neun Prozent sagen, dass sie bei noch längerem Lockdown
    insolvent sind, weitere 13 Prozent wissen nicht, wie lange sie ihr Geschäft noch aufrecht erhalten
    können. Immerhin ein Viertel der Unternehmen (26 Prozent) setzt auf staatliche Unterstützung und
    hofft die Existenz nur durch die Inanspruchnahme von staatlichen Hilfsmitteln sichern zu können.
    Dem stehen 40 Prozent der Betriebe gegenüber, die glauben, mit einem blauen Auge davon zu
    kommen und nach der Krise weiter bestehen zu können.


    Vermehrt Kurzarbeit und Produktionsstillstand
    Die erneute Befragung macht auch deutlich, wie sehr sich die Situation für KMU in der DACHRegion
    seit Anfang März zugespitzt hat: Die Anzahl an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in
    Kurzarbeit schicken, hat sich im Vergleich mehr als verdoppelt: 40 Prozent der Befragten gaben
    jetzt an, in deutlich reduzierter Form zu arbeiten. Anfang März waren es noch 19 Prozent.
    Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) ist außerdem von der kompletten Schließung des Betriebs
    aufgrund behördlicher Anordnungen betroffen. In rund acht Prozent der befragten Unternehmen
    steht die Produktion still.
    Eine weitere Folge sind enorme Umsatzeinbußen. Diese verzeichnen inzwischen zwei Drittel der
    Befragten. Im März waren es noch weniger als die Hälfte (45 Prozent).
    In einigen Unternehmen herrscht trotz allem Arbeitsalltag: 22 Prozent der Unternehmen arbeiten
    mit Atemschutzmasken im Normalbetrieb. Vom Homeoffice aus arbeiten 27 Prozent – für viele eine
    völlig neue Erfahrung.

    „Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass KMU jetzt handeln müssen, um ihre Existenzen zu sichern.
    Jetzt ist Flexibilität und Mut gefragt. Alte Strukturen müssen aufgebrochen, Lieferketten überprüft
    und neu aufgestellt werden“, kommentiert Peter F. Schmid, CEO von Visable die
    Studienergebnisse. „36 Prozent der Befragten verzeichnen Lieferschwierigkeiten bei der
    Materialbeschaffung. Diese Engpässe stellen enorme Einschnitte in der Produktion dar.“


    Unternehmen suchen alternative Zulieferer, Krise ist Beschleuniger für Digitalisierung
    Als Experte für B2B-Marktplätze in Europa konnte Visable seit Beginn der Krise Anfang März
    deutlich höhere Zugriffszahlen auf seinen Plattformen EUROPAGES und „Wer liefert was“
    verzeichnen. Der Traffic wuchs Woche um Woche um teilweise mehr als 25 Prozent im Vergleich
    zum Vorjahr. „Viele sind gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder
    sind kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten
    wegbrechen. Auch rücken Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen
    wieder stärker in den Fokus“, erklärt Peter F. Schmid.
    Er sieht vor dem Hintergrund der aktuellen Krise große Chancen für Digitalisierung: „Der
    momentane Ausnahmezustand ist Beleg dafür, dass sich Einkauf, Beschaffung aber auch
    Marketing und Vertrieb langfristig völlig neu aufstellen und digitaler werden müssen, um für die
    Zukunft gewappnet zu sein. Visable ist mit seinen Plattformen EUROPAGES für ganz Europa und
    „Wer liefert was“ in der DACH-Region sowie mit ihren weiteren Digitalangeboten, Google Ads und
    Retargeting der führende digitale Partner für den Mittelstand.“


    Krisenmanagement in Deutschland und Österreich bekommt eine 3+
    Sowohl die deutschen als auch die österreichischen KMU beurteilen das Krisenmanagement ihrer
    jeweiligen Bundesregierung durchschnittlich mit einer 3+.
    Die Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht die Arbeit der Politik gut und vergibt ein sehr gut
    (zwölf Prozent) oder eine Zwei (41 Prozent). Mit einer Drei bewerten 27 Prozent der Befragten die
    Arbeit der deutschen Bundesregierung in den letzten Wochen. Gut 19 Prozent vergeben eine vier
    oder schlechter.
    In Österreich ist die Verteilung sehr ähnlich: 14 Prozent vergeben ein sehr gut, 40 Prozent eine zwei.
    Eine Drei vergeben genau ein Fünftel (20 Prozent), 25 Prozent eine vier oder schlechter. Insgeamt
    polarisiert die Politik in Österreich mehr. Denn fast zwölf Prozent der befragten bewerten die
    Arbeit der österreichischen Bundesregierung eine Sechs.
    Eine Aussage zur Schweiz konnte aufgrund der geringen Antworten zu dieser Frage nicht getroffen
    werden.

    * Die Online-Befragung wurde vom 21. bis 26. April 2020 durchgeführt. Rund 300 Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen der DACH-Region wurden befragt.


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  • Visable-Umfrage zeigt: Jedes zweite mittelständische Unternehmen leidet bereits unter Umsatzeinbußen

    So verändert die Corona-Krise die Arbeit von KMU

    Hamburg, 23. März 2020 – Die Corona-Krise stellt besonders KMU vor eine enorme Herausforderung. Doch wie sehr beeinträchtigt die aktuelle Situation bereits die Arbeit von Entscheidern in mittelständischen Unternehmen? Eine Blitz-Umfrage1 macht deutlich: Viele erleben eine starke Verunsicherung bei ihren Kunden. Die Nachfrage nach vielen Produkten sinkt um fast 50 Prozent. Wie groß die wirtschaftlichen Einschnitte sein werden, ist ungewiss. Visable hilft seinen Kunden auch in Krisen-Zeiten, Produkte und Dienstleistungen für Einkäufer international zugänglich zu machen und ist als Experte für B2B-Marktplätze und
    Online-Marketing-Services an ihrer Seite.

    Visable hat rund 300 KMU in der DACH-Region nach den Folgen durch Corona gefragt. Auch wenn die Auswirkungen für Industrie und Handel noch unklar sind, zeigen die Umfrageergebnisse deutlich: Die weltweite Krise sorgt bereits jetzt bei mehr als der Hälfte der Befragten zu Umsatzeinbußen. 80 Prozent rechnen mit weiteren, teilweise starken, Verlusten.

    Visable – Infografik zum Coronavirus


    Sofortmaßnahmen führen zu Kurzarbeit und Einstellungsstopps
    Auch im Arbeitsalltag macht sich die Krise bemerkbar: 67 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Kundengespräch eine enorme Unsicherheit feststellen. Das sorgt für Stornierungen und Verzögerungen in der Auftragsvergabe. Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) hat bereits auf Kurzarbeit umgestellt, da Lieferengpässe bei der Beschaffung zu Produktionsstopps führen. Rund 16 Prozent der KMU reagierten bereits mit Einstellungsstopps. Beschaffungsschwierigkeiten stellen bereits fast ein Drittel (28 Prozent) der Befragten fest. Diese spüren die Unternehmen vor allem bei Produkten aus Europa (23 Prozent). Jeder fünfte (21 Prozent) leidet bereits unter Engpässen bei Lieferungen aus China. Bei den USA oder anderen Regionen gibt es momentan noch keine Lieferschwierigkeiten.


    Enorme Verluste auch durch Absagen von Messen
    Durch die Corona-Krise war das erste Quartal dieses Jahres durch Absagen von Messen und Konferenzen weltweit gekennzeichnet. Für viele Unternehmen fielen so wichtige Marketing- und Vertriebskanäle weg. Lösungen können hier digitale B2B-Marktplätze wie EUROPAGES und „Wer liefert was“ (wlw) bieten. „Wir stellen ein Netzwerk zur Verfügung, das die Suche nach Anbietern, Produkten und Gütern für Industrie und Gewerbe stark vereinfacht“, sagt Peter F. Schmid, CEO von Visable. „Dies ist besonders wichtig, da Veranstaltungen für den persönlichen Austausch weltweit weitgehend abgesagt wurden, darunter auch bedeutende Messen und Konferenzen“, erklärt
    Schmid. Hier könne Visable einen Beitrag leisten, um die aufkommenden Lücken zu schließen. Denn Visable biete verschiedene Möglichkeiten, um die Sichtbarkeit und die Vernetzung der Unternehmen über Online-Maßnahmen zu fördern.

    Hohe Nachfrage nach Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken
    Die Corona-Krise spiegelt sich auch im Suchverhalten der Einkäufer auf der Plattform wlw, die zur Visable-Gruppe gehört, wider. Gehören sonst die Suchbegriffe „Maschinenbau“ und „CNC Fräsmaschinen“ zu den meistgesuchten Begriffen, wurden mit dem Bekanntwerden mehrerer Corona-Fälle in Deutschland Mitte Februar erstmals Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken besonders start nachgefragt – diese Produkte überstiegen im Verlauf der Krise sogar die Anfragen der sonst gängigen Topsuchen. „Wir verzeichnen seit einigen Tagen generell einen signifikanten Anstieg der Suchanfragen auf unseren Plattformen ‚Wer liefert was‘ und EUROPAGES. Viele Unternehmen müssen sich momentan nach neuen oder zusätzlichen Lieferanten umsehen. Visable unterstützt seine Kunden auch in diesen Zeiten mit digitalen Lösungen für Marketing und
    Vertrieb“, erklärt Peter F. Schmid, CEO von Visable. „Die genauen Folgen der Corona-Krise können auch wir nicht absehen. Doch klar ist bereits jetzt: Digitale Lösungen für industriell tätige Unternehmen waren noch nie so wichtig, wie heute.“

    *Die Online-Befragung wurde vom 9. bis 18. März 2020 durchgeführt. Rund 300 führende Mitarbeiter aus mittelständischen Unternehmen der DACH-Region wurden befragt.


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