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  • Weber Shandwick und United Minds launchen Nachhaltigkeits-Navigator: Neues Transformations-Angebot für zukunftsfähiges Wirtschaften

    Weber Shandwick und United Minds launchen Nachhaltigkeits-Navigator: Neues Transformations-Angebot für zukunftsfähiges Wirtschaften

    Der Nachhaltigkeits-Navigator hilft Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu fokussieren, im Unternehmen zu verankern und erfolgreich umzusetzen

    Berlin, 07.08.2025 – Die internationale Kommunikationsagentur Weber Shandwick und die auf Unternehmenstransformation fokussierte Managementberatung, United Minds haben den Nachhaltigkeits-Navigator entwickelt – ein integriertes Transformationsprogramm, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsziele klar zu definieren, systematisch voranzutreiben und erfolgreich umzusetzen.
    Der Nachhaltigkeits-Navigator begleitet Unternehmen in allen Phasen ihrer Nachhaltigkeitsreise– von der Bewertung von Chancen und Risiken über die
    Strategieentwicklung bis hin zur Aktivierung gezielter Maßnahmen. Dabei bietet er einen klar strukturierten Fahrplan, um Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern und die Menschen in der Organisation effektiv einzubeziehen, sie zum integralen Treiber der Transformation zu machen.

    Die drei Kernmodule des Nachhaltigkeits-Navigators:

    1. Strategie-Kompass:
      Über dieses Modul helfen die Expert:innen Unternehmen, Ambitionsniveaus zu bewerten, Handlungsfelder zu definieren und eine belastbare,
      datenbasierte Basis für strategische Entscheidungen zu schaffen.
    2. Integrations-Karte:
      Dieses Modul unterstützt bei der Priorisierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Definition von Verantwortlichkeiten und bei der Etablierung iterativer Steuerungsstrategien, um Nachhaltigkeit systemisch und effektiv in alle Unternehmensbereiche zu integrieren.
    3. Aktivierungs-GPS:
      Fördert die aktive Partizipation der Mitarbeitenden an der Nachhaltigkeits-Transformation, indem packende Narrative und Interventionen entwickelt
      werden, die mobilisieren, Aufmerksamkeit auf das Thema fokussieren und Nachhaltigkeit erlebbar machen.

    Warum der Nachhaltigkeits-Navigator jetzt besonders wichtig ist.

    Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt für Unternehmen: Wirtschaftlicher Druck, geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Veränderungen machen es Unternehmen schwer, Entscheidungen zu treffen und ihr Business stringent voranzutreiben. Gleichzeitig bleibt die Umgestaltung von Unternehmen zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit langfristig gesellschaftlich und wirtschaftlich
    alternativlos. Gerade inmitten dieser Herausforderungen zeigt sich, dass ein klarer, strategischer Kurs entscheidend ist, um langfristige Resilienz und Glaubwürdigkeit zu sichern.
    Ohne klare Orientierung entstehen Reibungsverluste, Motivationseinbußen und reputative Risiken. Der Nachhaltigkeits-Navigator setzt genau hier an, indem er Unternehmen befähigt, den inneren Wandel – bei Kultur, Leadership und Mitarbeitenden – als Grundlage für äußeren Erfolg zu gestalten. „In einer Zeit großer Unsicherheiten bei steigenden Multi-Stakeholder Erwartungen an die aktive Gestaltung einer zukunftsfähigen Wirtschaft durch Unternehmen bietet der Nachhaltigkeits-Navigator Orientierung und effiziente Tools, um Unternehmen resilienter aufzustellen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen“, so Anja Eckert, Vice President Sustainability und ESG-Expertin bei Weber Shandwick Deutschland.

    „Nachhaltigkeit braucht ganzheitliche Transformation: Unternehmen müssen alle Bereiche – von HR über Produktentwicklung bis zur Kommunikation – auf nachhaltiges Wirtschaften ausrichten“, ergänzt Fabian Lange, Principal, United Minds Deutschland. „Der Nachhaltigkeits-Navigator stellt sicher, dass die richtigen Maßnahmen definiert und die ganze Organisation für das Thema mobilisiert wird.“

    Fabian-Lange, United Minds Deutschland und Anja-Eckert-Ellerhold von Weber Shandwick

    Über Weber Shandwick
    Mit einem starken Fokus auf „earned-first“, bietet die globale Kommunikationsagentur Weber Shandwick seinen Kunden Lösungen, um ihre Reputation, Relevanz und Resilienz zu stärken. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Fachkompetenz von Brand- und B2B-Marketing, Healthcare, Sustainability, Change-Management, Employee Engagement, Corporate Reputation, Krisenkommunikation, Technologie, Public Affairs bis hin zu Social Impact. Dank der interdisziplinären und hochspezialisierten Teams wurde die Agentur mit einigen der
    renommiertesten Preise der Branche ausgezeichnet. Dazu gehören die Effie Awards 2023, Eurobest 2024, der Internationale PR-Preis der DPRG 2024, Die SABRE Awards 2025 und die PR Report Awards 2023. Darüber hinaus wurde Weber Shandwick in die A-List von Ad Age 2024 aufgenommen, zur #1 in Public Relations und Brand Strategy von Fast Company’s 2024 Most Innovative Companies ernannt und von Provoke als Global Agency of the Year 2023 gewählt. Weber Shandwick gehört zur Interpublic Group (NYSE: IPG) und ist Teil von The Weber
    Shandwick Collective (TWSC). Weber Shandwick ist drei Jahre in Folge die meistprämierte PR-Agentur beim Cannes Lions International Festival of Creativity und wurde insgesamt mit mehr als 250 Löwen ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.webershandwick.de

    Über United Minds
    United Minds ist eine globale Unternehmensberatung, die sich darauf konzentriert, Unternehmen menschlicher zu machen. Das Team von mehr als 70 Managementberatern, Business-Strategen, Kommunikatoren und HR- Experten weiß, wie man die Kraft der Mitarbeitenden nutzt, um die wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen zu lösen, während sich Unternehmen grundlegend verändern. Dazu gehören Kulturwandel, Mitarbeitermobilisierung, DEI, Change Management und Führungskompetenz. Weitere Informationen finden Sie unter https://unitedmindsglobal.com.

  • 3 Fragen an Ilan Schäfer (CEO von Weber Shandwick) zur kürzlichen CMS-IV-Zertifizierung

    3 Fragen an Ilan Schäfer (CEO von Weber Shandwick) zur kürzlichen CMS-IV-Zertifizierung

    „Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich in der persönlichen, menschlichen Beratung.“

    Was Qualität in der Beratung meint und welche Beratungsangebote in Zukunft immer wichtiger werden, darüber spricht Ilan Schäfer, CEO von Weber Shandwick, im Interview. Anlass des Gesprächs ist die jüngste Zertifizierung der PR-Agentur mit dem Gütesiegel CMS IV.

    Feierliche Übergabe des CMS IV-Zertifikats von GPRA-Präsidentin, Alexandra Groß an Ilan Schäfer, CEO von WeberShandwick

    1. Was verstehen Sie als Kommunikationsberater unter Qualität in der Beratung?

    Ilan Schäfer: „Unter Qualität in der Beratung verstehe ich mehrere zentrale Aspekte, die alle erfüllt sein müssen. Allen voran steht die fachliche Kompetenz: Wir Berater:innen müssen umfassendes Wissen und Expertise im Bereich der Kommunikation mitbringen, einschließlich aktueller Trends und neuer Technologien sowie der für den Kunden relevanten Industrie. Daneben ist die Fähigkeit wichtig, maßgeschneiderte, faktenbasierte Strategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Ziele des Kunden in einer immer komplexeren Welt abgestimmt sind. Außerdem von Bedeutung: den Kunden proaktiv auf Herausforderungen und Chancen hinweisen, klar und präzise kommunizieren und messbare Ergebnisse liefern. Die Zusammenarbeit sollte dabei immer von Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit gekennzeichnet sein und hohen ethischen Standards genügen.“

    2. Inwiefern hilft Ihnen der Beratungsstandard dabei, Ihre Agentur langfristig sicher aufzustellen?

    Ilan Schäfer: „Der zertifizierte Beratungsstandard wird uns in Zukunft insbesondere bei Neugeschäftsanfragen nützen. Für Unternehmen, die uns als Partner in Betracht ziehen, stellt der Berater-Standard CMS IV einen entscheidenden Qualitätsnachweis dar. Entscheidend dafür, ob wir ihren Anforderungen genügen, indem wir ausreichend Expertise in der Kommunikation mitbringen, transparent und vertrauensvoll agieren und Ergebnisse liefern, die die anfangs formulierten Ziele erfüllen.“

    3. Welche Beratungsleistungen in Agenturen werden Ihrer Meinung nach in Zukunft eine besonders große Rolle spielen?

    Ilan Schäfer: „Die Welt wird immer komplexer und fragmentierter. Die Kernberatungsleistung wird darin bestehen, Unternehmen holistisch zu beraten und integrierte Lösungen anzubieten. Die wachsenden Anforderungen der neuen Kommunikationslandschaft, geprägt von technologischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Veränderungen und der zunehmenden Bedeutung von Daten und KI, lassen dabei insbesondere die Bereiche Krisenkommunikation und Reputationsmanagement, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sowie Ethik und Compliance immer wichtiger werden.

    Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich mit fortschreitender Automatisierung und dem Einzug von KI in fast alle Bereiche der Kommunikation aber in der persönlichen, menschlichen Beratung. Je mehr KI möglich ist, desto mehr Empathie und menschliche Intelligenz ist in der Beratung nötig.“

    Vielen Dank für das Gespräch, Ilan Schäfer. Die Fragen stellte Stefanie Bäuerle, Kommunikationsberaterin bei der PR- Agentur Sympra.

    Für weitere Informationen lohnt ein Blick auf die GPRA-Seite zum Consultancy Management Standard IV.

    Dort finden sich alle Hintergründe zum Beratungsstandard, seine Vorgaben an das Qualitätsmanagement, die Überprüfung der Agenturen und die Vorteile des Siegels: gpra.de/cmsiii/was-ist-cms-iv/

  • Nachhaltigkeit in Agenturen: Reine Kommunikation? Strategische Beratung! – Teil 2

    Nachhaltigkeit in Agenturen: Reine Kommunikation? Strategische Beratung! – Teil 2

    Am Donnerstag haben wir mit unserer Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit am Kick-Off-Termin für das Jahr 2024 des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der GPRA teilgenommen. Dort unter anderem auf der Agenda: Das im vergangenen Jahr veröffentlichte Positionspapier zum Thema Nachhaltigkeit der GPRA. Darüber haben wir mit Anja Eckert, Vice President Sustainability bei Weber Shandwick und Leiterin des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der GPRA gesprochen. Den ersten Teil der Interviews findet Ihr hier.

    Anja: Nachhaltigkeit beschäftigt die Agenturwelt immer mehr – aus vielen Gründen: Veränderte Gesetzgebung, Erwartungen von Mitarbeitenden und weiteren Stakeholdern oder auch Compliance mit sich ändernder Gesetzgebung. Kund:innen und Mitarbeiter:innen fordern Fortschritte und innovatives Denken in diesem Bereich. Viele Agenturen beschäftigen die gleichen Themen in Bezug auf Nachhaltigkeit, beispielsweise DE&I, Fragen verantwortungsvoller Lieferketten, Reduzierung von Emissionen – Entscheidungen bezüglich eines eigenen Reportings. Durch Austausch können wir Synergien schaffen – das war der Grund für die Bildung des GPRA AK Nachhaltigkeit.

    Wir haben uns im Arbeitskreis im letzten Jahr intensiv ausgetauscht, welche Themen uns beschäftigen, wie wir zusammenarbeiten wollen – und wie wir uns zu Nachhaltigkeitsthemen positionieren.  Die Essenz dessen haben wir dann in einem Positionspapier verarbeitet – mit den drei Säulen „Handprint“, „Footprint“, „Brainprint“. Wichtig war uns auch, dass wir unsere eigene Verantwortung als Kommunikationsagenturen ernst nehmen.

    Erste Maßnahmen haben wir im letzten Jahr umgesetzt, zum Beispiel ein kollaboratives Glossar mit Begriffen rund um das Thema „Nachhaltigkeit“. Nachhaltigkeit ist komplex, oft kompliziert und bei viel zu vielen Abkürzungen kann schnell die Orientierung verloren gehen. Das Glossar soll helfen, Komplexität zu reduzieren und einen schnellen Überblick zu verschaffen. Das kann bei Gesprächen innerhalb von Agenturkolleg:innen helfen, aber auch im Austausch mit Kund:innen.

    Im Kickoff-Meeting 2024 letzte Woche haben wir unsere Positionen bestätigt und an einem konkreten Aktionsplan gearbeitet, wie wir die Handlungsfelder in diesem Jahr mit Leben füllen wollen. Das Thema Wissenstransfer wird auch in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen. Stay tuned 😊

    Anja: Eine Verbindlichkeit für die GPRA-Agenturen besteht nicht – aber, unterstützt vom Präsidium, wünschen wir uns Zustimmung und Commitment von möglichst vielen Agenturen. Dass andere Verbände Teile unseres Positionspapiers übernommen haben, freut uns und zeigt, dass wir einen guten Konsenz gefunden haben. Wir hoffen, dass sich viele GPRA-Agenturen wiederfinden und die Positionen als Impulse sehen. In dem Zusammenhang nochmal der Hinweis, dass wir uns über neue Teilnehmer:innen im Arbeitskreis freuen. Wir sind schon gewachsen – das ist toll und das gibt neue Perspektiven, Impulse, Austausch mit spannenden Menschen – also das, wofür Verbandsarbeit im Kern steht.

    Anja: Erstens: Die Agenturstruktur im Arbeitskreis ist sehr heterogen – und wir haben unterschiedlich ausdifferenzierte Fokusthemen und Angebote. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten.

    Zweitens: Offener Austausch, Diskussionen – sowohl in persönlichen als auch in digitalen Meetings – sind wertvoll.

    Drittens: Dranbleiben. Wir werden basierend auf den Handlungsfeldern im Positionspapier sukzessive wesentliche Themen anfassen und wo möglich und nötig bei uns selbst anfangen.

    Anja: Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Viele Kommunikationsagenturen und Kommunikator:innen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Wir können sicherlich viel voneinander lernen und gemeinsam mehr bewegen. Das gilt auch verbandsübergreifend und/oder im Austausch mit anderen Stakeholder:innen. Erste Gespräche zu gemeinsamen Aktivitäten laufen bereits.  

    Anja: Seid konkret, kreativ und konstruktiv! Young Professionals sind häufig das Gewissen – das ist toll! Je konkreter Verbesserungsvorschläge sind, desto erfolgversprechender aus meiner Sicht. Gebt innovative Beispiele und überlegt, wo und wie ihr selbst einen Beitrag leisten könnt. Ein Beispiel wäre zu schauen, wo man selbst Ressourcen sparen kann. Wie kann ich meine Anreise emissionsarm gestalten, wie kann ich verantwortungsvoll mit Material umgehen, mit Energie etc. Ein weiteres Beispiel eher sozialer Art: Wie verhalte ich mich Kolleg:innen gegenüber, wo und wie kann ich mich sozial engagieren? Bei uns zum Beispiel gibt es viele Schulungen zu sozialer Nachhaltigkeit, zum Beispiel zu den Themen Mental Health, Diversity und Antidiskriminierung. Wenn euch dies in euren Agenturen fehlen sollte und sich noch niemand Gedanken darüber gemacht hat, ist das eure Chance, Impulse in diese Richtung zu setzen. Klar ist: Nachhaltigkeit ist nicht nur ein „Muss“, sondern bietet viele Chancen für Agenturen. Setzt euch aktiv und innovativ für die Interessen nächster Generationen ein!

    Lest hier das Positionspapier der GPRA zum Thema Nachhaltigkeit.


    Im Interview mit den GPRA Young Professionals:

    Anja Eckert-Ellerhold

    Vice President, Client Experience Sustainability, Clusterlead & Leiterin des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der GPRA

    Weber Shandwick

    LinkedIN-Profil

    Veröffentlicht am 06.03.2024


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