Schlagwort: Wissenschaftskommunikation

  • WissKom Award 2025: Geschichtswissenschaftliches Projekt

    WissKom Award 2025: Geschichtswissenschaftliches Projekt

    #LastSeen für herausragende Kommunikation ausgezeichnet

    Neuer Preis würdigt Leistungen der Wissenschaftskommunikation

    Berlin, 20. November 2025 – Der WissKom Award 2025 geht an das Projekt „#LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“ der Freien Universität Berlin und des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg mit weiteren internationalen Partnern. Mit der Auszeichnung würdigen die führenden Kommunikationsverbände BdKom, DPRG, GPRA und Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation. Knapp 60 Einreichungen hatte die 11-köpfige Fachjury zu beurteilen. Eine lobende Erwähnung spricht sie dem Projekt „Woche ohne E“ aus, einer Aktionswoche gegen Einsparungen in der Berliner Wissenschaft, verantwortet ebenfalls von der FU Berlin.

    #LastSeen ist ein digitaler Bildatlas. Er rekonstruiert anhand historischer Aufnahmen die letzten Stunden vor NS-Deportationen und macht diese Bilder nicht nur erstmals zentral zugänglich, sondern kontextualisiert sie präzise und umfassend. „Das Vermittlungskonzept ist beispielgebend: Von der Ebene der wissenschaftlichen Experten über Nachkommen der Opfer bis hin zu Jugendlichen und der breiten Öffentlichkeit werden Zielgruppen so angesprochen, dass sie selbst zu Forschenden werden. Hier wird nicht darüber gesprochen, was historische Quellen uns zu sagen haben, sondern die Quellen selbst werden zum Sprechen gebracht“, begründet BdKom-Präsidentin und Juryvorsitzende Regine Kreitz die Entscheidung.

    So können Nutzerinnen und Nutzer die Bilder über eine Karte erkunden oder über ein spielerisches Interface, das sie in eine interaktive Rechercheumgebung führt. Hohe Zugriffszahlen und mediale Aufmerksamkeit belegten, dass das Konzept aufgehe. Nicht zuletzt hebt die Jury die große gesellschaftliche Bedeutung des Projekts hervor, das sich der Ungeheuerlichkeit der NS-Deportationen vor aller Augen rein über die Präsentation der Fakten nähert.

    Die Auszeichnung WissKom Award 2025 nahmen die Projektverantwortlichen Alina Bothe und Christoph Kreutzmüller am gestrigen Abend (19. November) auf dem Kommunikations-Dinner Wissenschaft der ZEIT Verlagsgruppe und der VolkswagenStiftung in Berlin entgegen, auf dem gut 70 Kommunikationsverantwortliche aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin zusammenkamen.

    Breite Resonanz auf erste Ausschreibung

    Der WissKom Award wurde 2025 zum ersten Mal in dieser Form ausgeschrieben. Anzahl und Qualität der Einreichungen bestätigen aus Sicht der auslobenden Verbände das Konzept: „Die rund 60 Projekte von Citizen-Science-Initiativen über Kampagnen bis zu Formaten im öffentlichen Raum zeigen eindrucksvoll die gesamte Bandbreite der Wissenschaftskommunikation“, sagt Jurymitglied Annika Schach (Hochschule Hannover). Der Preis rücke deren gesellschaftliche Leistung ins Rampenlicht.

    Die Jury des WissKom Awards 2025

    • Regine Kreitz (Präsidentin BdKom; Director Communications and Strategy, Table.Briefings)
    • Jens Rehländer (Leiter Kommunikation, VolkswagenStiftung)
    • Katja Barbara Bär (Vorstandsvorsitzende BV_HKOM; Chief Communications Officer, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
    • Boris Barth (Executive Director, Fink & Fuchs)
    • Sebastian Grote (Head of Communications, Helmholtz-Gemeinschaft)
    • Dr. Patrick Honecker (Chief Communication Officer und Mitglied des erweiterten Präsidiums, Technische Universität Darmstadt)
    • Dr. Daniel Lingenhöhl (Chefredakteur, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft)
    • Dr. Hanna Proner (Director Science, Public, Education, ZEIT Verlag Gerd Bucerius; Geschäftsführerin academics)
    • Prof. Dr. Annika Schach (DPRG; Vizepräsidentin und Professorin für Public Relations, Hochschule Hannover)
    • Markus Weißkopf (Redakteur, Research.Table, Table.Briefings)
    • Dr. Harald Wilkoszewski (Head of Division Communications, Events, and Science Education, Institute of Science and Technology Austria)

    Über den WissKom Award

    Der WissKom Award zeichnet jährlich herausragende Teamleistungen in der Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Raum aus. Der Award würdigt Teams aus Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen, die wissenschaftlichen Themen mit ihrer Arbeit zu besonderer gesellschaftlicher Strahlkraft verholfen haben. Ziel ist es, die Professionalisierung der Wissenschaftskommunikation zu fördern und beispielhafte Formate sichtbar zu machen.

    Über den BdKom

    Der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) ist seit 2003 die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Verband macht sich für den Beruf stark, treibt seine stetige Professionalisierung voran und vertritt die Interessen seiner rund 4.000 Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit. Durch Landesgruppen sichert der BdKom den Erfahrungsaustausch vor Ort, durch Fach- und Kompetenzgruppen die Breite des Branchen- und Themenspektrums. So bildet der BdKom ein aktives kollegiales Netzwerk. Er fördert den Berufsnachwuchs und setzt sich für hohe professionelle Standards ein, unter anderem durch eine vielfältige Palette von Fachveranstaltungen. https://www.bdkom.de/

    Über den Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM)

    Der Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) ist der Zusammenschluss der Kommunikationsverantwortlichen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Er setzt sich für die strategische Entwicklung des Berufsbildes ein und für die Qualitätssicherung in allen Bereichen der Hochschulkommunikation. Seinen über 1600 Mitgliedern bietet der Verband eine Plattform der Vernetzung, Orientierung zu Qualitätsstandards sowie eine Vielzahl von Services. Bei seiner jährlichen Tagung beleuchtet der BV_HKOM wichtige Entwicklungen in der Hochschulkommunikation. Nach außen setzt der BV_HKOM Themen mit Blick auf die gesellschaftliche Relevanz und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftskommunikation. https://www.bundesverband-hochschulkommunikation.de/

    Über die Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. – DPRG

    Die Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG) vernetzt seit 1958 über 2.200 PR-Profis im DACH-Raum und macht sich stark für den fachlichen Austausch, die Professionalisierung und Weiterentwicklung der Branche. Ob in Unternehmen, Agenturen, Beratungsgesellschaften, Verbänden oder als Selbstständige – die DPRG bietet ihren Mitgliedern ein lebendiges Netzwerk, fördert Wissenstransfer und setzt Impulse für Innovationen in der Kommunikationslandschaft. Durch Events, Fachgruppen und Austauschformate stärkt der Verband den Dialog und die Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, die Kommunikation leben und lieben. https://dprg.de/

    Über die GPRA

    Die GPRA ist seit mehr als 50 Jahren der führende Verband der Kommunikationsberatungen und PR-Agenturen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Der Verband steht für Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Branche. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Standards sichert die GPRA ein verlässliches Leistungsversprechen ihrer Mitglieder. Die aktuell 31 Mitgliedsagenturen mit rund 3.100 Mitarbeitenden gestalten Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Marken und repräsentieren gemeinsam einen Marktanteil von rund 59 Prozent in Deutschland. Als Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Werteorientierung fördert die GPRA den Dialog innerhalb der Branche ebenso wie mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. https://www.gpra.de/

    Pressekontakt:

    BdKom Geschäftsstelle

    Bundesverband der Kommunikatoren e. V.
    Werderscher Markt 13
    10117 Berlin


    Tel. +49(0)30/84 85 94 00
    info@bdkom.de

    Foto: Phil Dera für DIE ZEIT

  • WissKom Award 2025 / Bewerbungsfrist bis 25. August

    WissKom Award 2025 / Bewerbungsfrist bis 25. August

    Vier Kommunikationsverbände loben Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation aus | Jetzt bewerben

    Berlin, 23. Juni 2025 – Der neue WissKom Award 2025 zeichnet herausragende Teamleistungen in der Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Raum aus. Ab sofort können sich Kommunikationsteams aus universitären und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen auf die Auszeichnung bewerben. Der Award würdigt Teams, die wissenschaftlichen Themen mit ihrer Arbeit zu besonderer gesellschaftlicher Strahlkraft verholfen haben.

    Eine Fachjury wählt unter allen Einreichungen den Preisträger aus. Die Preisverleihung findet am 19. November 2025 im Rahmen des Kommunikationsdinner Wissenschaft des ZEIT Verlags und der VolkswagenStiftung in Berlin statt.

    Der WissKom Award wurde von den führenden Kommunikationsverbänden BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren e.V.), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) sowie dem Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) ausgelobt. Er ersetzt die bisherige Auszeichnung „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“.

    „Professionelle Wissenschaftskommunikator*innen schlagen Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, fördern eine fakten- und evidenzbasierte Meinungs- und Wissensbildung, bleiben dabei jedoch oft im Hintergrund. Das wollen wir Verbände gemeinsam ändern“, sagt BdKom-Präsidentin Regine Kreitz. „Gesucht werden kreative Lösungen, Projekte mit Breitenwirkung oder auch Konzepte, die Wissenschaftler*innen kommunikativ befähigen.“

    Einreichungen sind bis zum 25. August 2025 unter https://wisskom.bdkom.de/ möglich. Preiswürdig sind Arbeiten aller Kommunikationsdisziplinen aus Wissenschaftseinrichtungen, die mit oder ohne Agenturunterstützung entstanden sind.

    Die Jury:

    Über den BdKom

    Der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) ist seit 2003 die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Verband macht sich für den Beruf stark, treibt seine stetige Professionalisierung voran und vertritt die Interessen seiner rund 4.000 Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit. Durch Landesgruppen sichert der BdKom den Erfahrungsaustausch vor Ort, durch Fach- und Kompetenzgruppen die Breite des Branchen- und Themenspektrums. So bildet der BdKom ein aktives kollegiales Netzwerk. Er fördert den Berufsnachwuchs und setzt sich für hohe professionelle Standards ein, unter anderem durch eine vielfältige Palette von Fachveranstaltungen. https://www.bdkom.de/

    Über den Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM)

    Der Bundesverband Hochschulkommunikation (BV_HKOM) ist der Zusammenschluss der Kommunikationsverantwortlichen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Er setzt sich für die strategische Entwicklung des Berufsbildes ein und für die Qualitätssicherung in allen Bereichen der Hochschulkommunikation. Seinen über 1600 Mitgliedern bietet der Verband eine Plattform der Vernetzung, Orientierung zu Qualitätsstandards sowie eine Vielzahl von Services. Bei seiner jährlichen Tagung beleuchtet der BV_HKOM wichtige Entwicklungen in der Hochschulkommunikation. Nach außen setzt der BV_HKOM Themen mit Blick auf die gesellschaftliche Relevanz und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftskommunikation. https://www.bundesverband-hochschulkommunikation.de/

    Über die Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. – DPRG

    Die Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG) vernetzt seit 1958 über 2.200 PR-Profis im DACH-Raum und macht sich stark für den fachlichen Austausch, die Professionalisierung und Weiterentwicklung der Branche. Ob in Unternehmen, Agenturen, Beratungsgesellschaften, Verbänden oder als Selbstständige – die DPRG bietet ihren Mitgliedern ein lebendiges Netzwerk, fördert Wissenstransfer und setzt Impulse für Innovationen in der Kommunikationslandschaft. Durch Events, Fachgruppen und Austauschformate stärkt der Verband den Dialog und die Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, die Kommunikation leben und lieben. https://dprg.de/

    Über die GPRA

    Die GPRA ist seit mehr als 50 Jahren der führende Verband der Kommunikationsberatungen und PR-Agenturen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Der Verband steht für Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Branche. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Standards sichert die GPRA ein verlässliches Leistungsversprechen ihrer Mitglieder. Die aktuell 31 Mitgliedsagenturen mit rund 3.100 Mitarbeitenden gestalten Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Marken und repräsentieren gemeinsam einen Marktanteil von rund 59 Prozent in Deutschland. Als Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Werteorientierung fördert die GPRA den Dialog innerhalb der Branche ebenso wie mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. https://www.gpra.de/

    Pressekontakt:

    BdKom Geschäftsstelle

    Bundesverband der Kommunikatoren e. V.
    Werderscher Markt 13
    10117 Berlin

    Tel. +49(0)30/84 85 94 00
    info@bdkom.de

  • Branchenverbände BdKom, DPRG und GPRA zeichnen „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ aus

    Branchenverbände BdKom, DPRG und GPRA zeichnen „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ aus

    Große Resonanz beim Publikumspreis • DRPR stellt neue Richtlinie für Wissenschaftskommunikation vor

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Berlin, 29.11.2021 – Vier herausragende Vertreter:innen der Wissenschaftskommunikation haben mit ihrer Arbeit in diesem Jahr Jury und Publikum überzeugt und wurden von der GPRA Präsidentin Alexandra Groß mit dem Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger 2021 sind:

    • Manuela Zingl (Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin): Siegerin des Hauptpreises sowie des Publikumspreises in der Kategorie „Hochschulen und Forschungsinstitute“
    • Dr. Christina Beck (Leiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München): Siegerin des Hauptpreises sowie des Publikumspreises in der Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration und Stiftungen“
    • Jasmina Alatovic (Director Global External Communications, BioNTech SE, Mainz): Siegerin des Hauptpreises in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“
    • Marc Raschke (Leiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH): Sieger des Publikumspreises in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“

    Den Preis haben in diesem Jahr erstmalig die drei führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) ausgerichtet. Insbesondere der Publikumspreis stieß mit über 7000 Votes auf eine große Resonanz in der Branche.

    GPRA Präsidentin Alexandra Groß, die durch die Online-Verleihung führte, zog eine positive Bilanz für die gemeinsame Initiative der Verbände: „Die große Resonanz hat uns sehr beeindruckt und zeigt deutlich, wie wichtig die Vermittlung von Wissenschaft ist. Die GPRA steht für einen hohen Qualitätsanspruch und wir wollen gemeinsam mit dieser Auszeichnung einen Beitrag zu mehr Wertschätzung für gute Kommunikation leisten. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger haben überzeugt. Meine Glückwünsche an die Gewinnerinnen und Gewinner!“

    Da der Kongress WISSENSWERTE, in dessen Rahmen die Verleihung ursprünglich geplant war, abgesagt wurde, fand die Veranstaltung ausschließlich online statt.

    „Wir brauchen klare Regeln für Wissenschaftskommunikation“

    Teil der Veranstaltung war auch die Vorstellung der im Deutschen Rat für Public Relations erarbeiteten Richtlinie für Wissenschaftskommunikation. Ratsmitglied Prof. Dr. Alexander Güttler (Inhaber und CEO der komm.passion GmbH) stellte die erste Fassung der Richtlinie im Gespräch mit Julia Wandt (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Jens Rehländer (VolkswagenStiftung) und Reinhard Artus (DPRG-Mitglied) vor.

    Dabei ging es einerseits um den Kern der Richtlinie, nämlich die ethischen Herausforderungen und Ansprüche in der Wissenschaftskommunikation, andererseits aber auch um die Frage, inwieweit die Wissenschaftskommunikation in Zeiten einer ausgedünnten Medienlandschaft die Rolle eines Gatekeepers übernehmen müsse.

    Besonders beim Thema der Relevanz einer solchen Richtlinie wurde Prof. Dr. Alexander Güttler deutlich: „Wir brauchen unbedingt klare Regeln für Wissenschaftskommunikation! Die Corona-Pandemie und die Klimakrise zeigen, wie sehr Wissenschaft in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt ist und neue Anforderungen erfüllen muss. Bei der Formulierung war es für uns essenziell, gerade wenn es um dieses Thema geht, nicht in vage, wissenschaftliche Abwägungen abzudriften, sondern greifbare Richtlinien zu verfassen, die eine echte Orientierung für die tägliche Arbeit in der beruflichen Praxis bieten.“

    Die Richtlinie wird in Zukunft als Richtschnur für den DRPR in seiner Spruchpraxis fungieren und erweitert damit den deutschen Kommunikationskodex im Themenfeld Wissenschaftskommunikation.


    Über „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wird das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet; verantwortlich für die Organisation ist Prof. Dr. Alexander Güttler mit der GPRA-Mitgliedsagentur komm.passion.

    Alle Details zu der Wahl, den Kriterien und dem Expertengremium finden Sie hier.


    Über die GPRA

    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitenden und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Die auszurichtenden Verbände

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    Für die Organisation beaufragt

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    Pressekontakt

    Julian Siebert (Projektleiter)
    E-Mail: julian.siebert@komm-passion.de
    Fon: +49 (0)211 60 04 6 173

    Isabelle Hoyer (Kommunikationsreferentin | GPRA e. V.)
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de
    Fon: +49 (0)171 2083827


    Pressemitteilung: Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus
    Wissenschaftskommunikation
    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

  • Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Einladungslink zur Preisverleihung

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Am Montag, den 29. November 2021 findet die Preisverleihung „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ im Rahmen der WISSENSWERTE in Freiburg statt. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung auch per Livestream übertragen.

    Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link um 17:00 Uhr an der Preisverleihung sowie der Panel-Diskussion mit Expertinnen und Experten teilzunehmen:


    Das Gremium hat getagt

    Ein Expertengremium, das #team21, aus der Kommunikationsbranche hat insgesamt 15 Nominierte anhand verschiedener Kriterien für den Preis „Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher des Jahres 2021“ in den drei Kategorien „Hochschulen & Forschungsinstitute“, „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“ und „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“ benannt.

    Folgende Kriterien bildeten dabei den Bewertungsrahmen:

    • Professionalität
    • Journalistische Fähigkeiten
    • Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten
    • Niveau der vermittelten Informationen
    • Verständlichkeit der vermittelten Informationen in der (allgemeinen) Öffentlichkeit
    • Digitale bzw. crossmediale Kompetenz
    • Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie

    GPRA zeichnet für die Ausrichtung verantwortlich

    Es ist das erste Mal, dass der Preis gemeinschaftlich durch die führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) vergeben wird. Sie haben sich zusammengetan, um künftig unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) den Preis jedes Jahr zu verleihen. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen und einen Beitrag zum Qualitätsdiskurs in der Branche zu leisten. Den Auftakt zur Ausrichtung macht 2021 die GPRA.

    Es werden in diesem Jahr pro Kategorie sowohl ein Hauptpreis als auch ein Publikumspreis verliehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner für den Hauptpreis wurden dabei von Journalistinnen und Journalisten bestimmt.

    GPRA Präsidentin Alexandra Groß über den Preis

    Alexandra Groß, GPRA Präsidentin

    Alexandra Groß wird das Vergnügen haben, die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner zu überreichen. Über die Entwicklung des Preises sagt sie:

    „Die drei Verbände haben die zukünftige Ausrichtung der ‚Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres‘ gemeinsam übernommen, um einen Beitrag zur Qualität und Bedeutung von Kommunikation in der Wissenschaft zu leisten. Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig dieser Bereich ist. Die GPRA ist seit langem Impulsgeber für mehr Qualität in der Kommunikationsbranche und der Preis kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.„


    Shortlist der Nominierten

    Sehen Sie hier noch einmal, wer für den Preis nominiert wurde:

    Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 1
    Nominierte PersonFunktion
    Manuela Zingl Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin
    Dr. Patrick Honecker Chief Communication Officer, TU Darmstadt
    Isabel Haberkorn Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf
    Jens Augustin Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    Dr. Benedikt Mandl Head of Communication, Research Institute of Molecular Pathology, Wien

    Kategorie: „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 2
    Nominierte PersonFunktion
    Dr. Christina BeckLeiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
    Dr. Harald WilkoszewskiLeiter Kommunikation und Pressesprecher, Wissenschaftszentrum Berlin gGmbH
    Georg SchollKommunikation und Marketing, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
    Christoph Herbort-von LoeperPressesprecher, Leibniz-Gemeinschaft, Berlin
    Michael SonnabendLeiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen

    Kategorie: „Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 3
    Nominierte PersonFunktion
    Jasmina AlatovicDirector Global External Communications, BioNTech SE, Mainz
    Marc RaschkeLeiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH
    Florian MartiusRedakteur, Pharma Fakten e.V., Berlin
    Karolina Dzeko-BalkeCommunications, Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
    Dr. Rolf HömkeKommunikation Forschung und Medizin, vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., Berlin
  • Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus

    Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus

    Wahl der „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ gestartet. GPRA zeichnet für die Ausrichtung verantwortlich.

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Düsseldorf, 7.10.2021 – Die führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) haben sich zusammengetan, um gemeinsam unter dem Dach des Trägervereins des deutschen Rates für PR künftig den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ zu vergeben. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen und einen Beitrag zum Qualitätsdiskurs in der Branche zu leisten. Die Ausrichtung erfolgt jeweils durch die Verbände im Wechsel. Den Anfang macht 2021 die GPRA. Verantwortlich für Konzeption und Organisation ist Prof. Dr. Alexander Güttler mit der GPRA-Mitgliedsagentur komm.passion.

    Es werden in diesem Jahr ein Hauptpreis und ein Publikumspreis in drei Kategorien vergeben:

    • Hochschulen & Forschungsinstitute
    • Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen
    • Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen

    Den Hauptpreis entscheiden die Stimmen von Journalistinnen und Journalisten. Das Voting basiert auf einem Verteiler von über 1.000 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Wahl ist am 7.10.2021 gestartet worden. Darüber hinaus können Interessierte aus der Branche ab sofort im Rahmen des Publikumspreises ihre Stimme abgeben. Unter diesem Link können alle Interessierten abstimmen: Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021 | Publikumspreis

    Die Auswahl der Nominierten ist durch ein Gremium aus Expertinnen und Experten aus der Branche, dem #team21, erfolgt. Dies besteht aus zwölf Vertreterinnen und Vertretern der Verbände, Organisatoren, den letztjährigen Gewinnerinnen des Hauptpreises und weiteren Expertinnen und Experten. In diesem Gremium wurden in den letzten Wochen Vorschläge gesammelt und für die Shortlist ausgewählt. Das Voting erfolgt auf Basis dieser Shortlist. Für die Nominierten 2021 siehe tabellarische Übersicht am Textende.

    • Den Bewertungsrahmen dafür bildet folgender Kriterienkatalog:
    • Professionalität
    • Journalistische Fähigkeiten
    • Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten
    • Niveau der vermittelten Informationen
    • Verständlichkeit der Informationen in der (allgemeinen) Öffentlichkeit
    • Digitale/Crossmediale Kompetenz
    • Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie

    Die Abstimmung des Hauptpreises läuft noch bis zum 20. Oktober 2021. Das Voting zum Publikumspreis ist ab sofort für alle Interessierten offen und läuft bis zum 24.Oktober 2021.

    Prof. Dr. Alexander Güttler zeigt sich als GPRA-Vertreter im DRPR Trägerverein erfreut über die Entwicklung des Preises: „Die Corona-Pandemie hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig verlässliche und professionelle Wissenschaftskommunikation für die Gesellschaft ist. Deswegen freuen wir uns, mit dem Preis hervorragende Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus diesem Bereich auszuzeichnen. Mit dem Relaunch haben wir einige Aspekte der Vergabe des Preises überarbeitet und auf eine solide, zukunftsfähige Grundlage gestellt.“

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, ergänzt: „Die drei Verbände haben die zukünftige Ausrichtung der ‚Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres‘ gemeinsam übernommen, um einen Beitrag zur Qualität und Bedeutung von Kommunikation in der Wissenschaft zu leisten. Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig dieser Bereich ist. Die GPRA ist seit langem Impulsgeber für mehr Qualität in der Kommunikationsbranche und der Preis kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.“

    Shortlist:

    Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“

    Nominierte PersonFunktion
    Manuela ZinglLeiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin
    Dr. Patrick Honecker Chief Communication Officer, TU Darmstadt
    Isabel HaberkornReferentin für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf
    Jens AugustinLeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    Dr. Benedikt MandlHead of Communication, Research Institute of Molecular Pathology, Wien

    Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“

    Nominierte PersonFunktion
    Dr. Christina BeckLeiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
    Dr. Harald WilkoszewskiLeiter Kommunikation und Pressesprecher, Wissenschaftszentrum Berlin gGmbH
    Georg SchollKommunikation und Marketing, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
    Christoph Herbort-von LoeperPressesprecher, Leibniz-Gemeinschaft, Berlin
    Michael SonnabendLeiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen

    Kategorie „Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen“

    Nominierte PersonFunktion
    Jasmina Alatovic Director Global External Communications, BioNTech SE, Mainz
    Marc RaschkeLeiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH
    Florian MartiusRedakteur, Pharma Fakten e.V., Berlin
    Karolina Dzeko-Balke Communications, Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
    Dr. Rolf HömkeKommunikation Forschung und Medizin, vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., Berlin

    Über den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wird das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet.


    Die ausrichtenden Verbände

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    Für die Organisation beauftragt

    Logo komm.passion

    Pressekontakt

    Julian Siebert (Projektleiter)
    E-Mail: julian.siebert@komm-passion.de
    Fon: +49 (0)211 60 04 6 173


  • DRPR Wissenschafts-Hearing: Richtlinien für Wissenschaftskommunikation

    DRPR Wissenschafts-Hearing: Richtlinien für Wissenschaftskommunikation

    Wie geht seriöse Wissenschaftskommunikation? Braucht es dafür neue Richtlinien? Befeuert durch verschiedene Fälle wie die Heinsberg-Protokolle oder den Skandal um angeblich marktreife Bluttests zur Krebsdiagnostik (HeiScreen GmbH / Universitätsklinikum Heidelberg), mit denen sich der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) in den vergangenen Jahren beschäftigten musste, hat der Ethik-Rat der PR- und Kommunikationsbranche die Frage zur öffentlichen Diskussion gestellt. Geladen waren Alexander Gerber, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim „Stern“, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. In einer Videokonferenz sprachen sie vor Fachleuten aus der Branche darüber, ob Wissenschaftskommunikation neue Regeln braucht und wie diese Regeln aussehen könnten. (Thomas Dillmann, PR-Journal, 22.02.2021)

    Den kompletten Beitrag vom 22.02.2021 zum Wissenschafts-Hearing des DRPR gibt es hier nachzulesen.

    v. l. n. r.: Prof. Dr. Alexander Güttler, Monique Luckas, Dr. Elisabeth Hoffmann, Christoph Koch, Prof. Dr. Alexander Gerber

  • DRPR veranstaltet virtuelles Hearing zum Thema Wissenschaftskommunikation

    DRPR veranstaltet virtuelles Hearing zum Thema Wissenschaftskommunikation

    Berlin, 02. Februar 2021 – Am 18. Februar 2021 ab 13:30 Uhr lädt der Deutsche Rat für Public Relations zum virtuellen Hearing „Gute Wissenschaftskommunikation“. Durch die Diskussion mit Kommunikatoren und Experten aus der Wissenschaft soll wichtiger Input für die Erarbeitung einer neuen DRPR-Richtlinie „Wissenschaftskommunikation“ gewonnen werden.

    Das Panel der virtuellen Veranstaltung ist mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaftskommunikation besetzt: Prof. Alexander Gerber von der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim Stern, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. Moderiert wird die Runde von Prof. Dr. Alexander Güttler, Ratsmitglied und Vorsitzender der Beschwerdekammer Unternehmen und Markt 1.

    Neben den Panelteilnehmern werden Akteure aus unterschiedlichen Professionen der Wissenschaftskommunikation als Zuhörer eingeladen. Diese haben im Anschluss an die Paneldiskussion die Möglichkeit, ihre Fragen und Positionen einzubringen. Zusätzlich wird die Veranstaltung für ein breites Publikum live auf dem DRPR YouTube-Kanal übertragen.

    „Der Rat möchte bei der Erstellung der Richtlinie Erfahrungen und Anregungen aus dem Praxisalltag der Kommunikatoren miteinbeziehen“, erläutert Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR, die Zielsetzung des Hearings.

    Die Entscheidung, eine eigene Richtlinie zur Wissenschaftskommunikation zu entwickeln, hat der Rat im Zusammenhang mit der Bearbeitung des Falls „Heinsberg-Protokolle“ getroffen. Die Agentur Storymachine wurde wegen Verfehlungen bei der Kommunikation der wissenschaftlichen Studie zu Corona-Infektionsverläufen in der Gemeinde Gangelt vom Rat gerügt. „Wissenschaftskommunikation findet immer häufiger in der allgemeinen Öffentlichkeit statt und der Rat ist gefordert, unseriöses Vorgehen zu ahnden“, sagt Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des DRPR Trägervereins. „Die jüngsten Fälle zeigen, dass es zwingend erforderlich ist verbindliche Regeln zu entwickeln, die in der Branche Orientierung geben. Unser Hearing soll hierzu einen Beitrag leisten“ ergänzt Prof. Güttler.


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    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen. Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet. Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen. Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


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