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  • BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    Berlin, 07.04.2022 – Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet Kurt Hesse und heißt Ulf Santjer als neues Ratsmitglied willkommen.

    Dr. Ulf Santjer tritt neu als Mitglied in den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) ein. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Kurt Hesse an, der sich im Herbst in den Ruhestand verabschiedet hat und nun auch aus dem Rat ausscheidet. Santjer wird vom BdKom entsandt und wurde auf der Sitzung am 7. April 2022 vom Rat bestätigt. Im Rat sind die drei Trägerverbände jeweils mit 6 Mitgliedern vertreten.

    Das neue Ratsmitglied, Ulf Santjer, ist seit 2020 Executive Director of Corporate Communications and Corporate Marketing der Nürnberg Messe GmbH. Zuvor war er ab 1997 für den Sportartikelhersteller Puma tätig, zuletzt als Global Director Corporate Communications.

    Sein Vorgänger Kurt Hesse hat bis zum Herbst 2021 den Geschäftsbereich Kommunikation der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken geleitet. Zuvor war der promovierter Kommunikationswissenschaftler in Forschung und Lehre tätig und arbeitete als freiberuflicher PR- und Medienberater. Dem Rat hatte er mehr als acht Jahre angehört und war dort seit mehreren Jahren auch Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Unternehmen und Markt 2.

    Der DRPR bedankt sich für die Zusammenarbeit und freut sich, dass ihm Dr. Kurt Hesse weiterhin als Ansprechpartner im Beirat erhalten bleibt. „Ich danke Kurt Hesse herzlich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre, vor allem seine klaren Positionen und Interventionen, die uns zu guten Beurteilungen der uns vorgelegten Fälle geführt haben“, so der Ratsvorsitzende Prof. Lars Rademacher.


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


    Pressekontakt

    Anea Meinert
    E-Mail: info@drpr-online.de


  • Branchenverbände BdKom, DPRG und GPRA zeichnen „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ aus

    Branchenverbände BdKom, DPRG und GPRA zeichnen „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ aus

    Große Resonanz beim Publikumspreis • DRPR stellt neue Richtlinie für Wissenschaftskommunikation vor

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Berlin, 29.11.2021 – Vier herausragende Vertreter:innen der Wissenschaftskommunikation haben mit ihrer Arbeit in diesem Jahr Jury und Publikum überzeugt und wurden von der GPRA Präsidentin Alexandra Groß mit dem Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger 2021 sind:

    • Manuela Zingl (Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin): Siegerin des Hauptpreises sowie des Publikumspreises in der Kategorie „Hochschulen und Forschungsinstitute“
    • Dr. Christina Beck (Leiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München): Siegerin des Hauptpreises sowie des Publikumspreises in der Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration und Stiftungen“
    • Jasmina Alatovic (Director Global External Communications, BioNTech SE, Mainz): Siegerin des Hauptpreises in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“
    • Marc Raschke (Leiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH): Sieger des Publikumspreises in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“

    Den Preis haben in diesem Jahr erstmalig die drei führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) ausgerichtet. Insbesondere der Publikumspreis stieß mit über 7000 Votes auf eine große Resonanz in der Branche.

    GPRA Präsidentin Alexandra Groß, die durch die Online-Verleihung führte, zog eine positive Bilanz für die gemeinsame Initiative der Verbände: „Die große Resonanz hat uns sehr beeindruckt und zeigt deutlich, wie wichtig die Vermittlung von Wissenschaft ist. Die GPRA steht für einen hohen Qualitätsanspruch und wir wollen gemeinsam mit dieser Auszeichnung einen Beitrag zu mehr Wertschätzung für gute Kommunikation leisten. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger haben überzeugt. Meine Glückwünsche an die Gewinnerinnen und Gewinner!“

    Da der Kongress WISSENSWERTE, in dessen Rahmen die Verleihung ursprünglich geplant war, abgesagt wurde, fand die Veranstaltung ausschließlich online statt.

    „Wir brauchen klare Regeln für Wissenschaftskommunikation“

    Teil der Veranstaltung war auch die Vorstellung der im Deutschen Rat für Public Relations erarbeiteten Richtlinie für Wissenschaftskommunikation. Ratsmitglied Prof. Dr. Alexander Güttler (Inhaber und CEO der komm.passion GmbH) stellte die erste Fassung der Richtlinie im Gespräch mit Julia Wandt (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Jens Rehländer (VolkswagenStiftung) und Reinhard Artus (DPRG-Mitglied) vor.

    Dabei ging es einerseits um den Kern der Richtlinie, nämlich die ethischen Herausforderungen und Ansprüche in der Wissenschaftskommunikation, andererseits aber auch um die Frage, inwieweit die Wissenschaftskommunikation in Zeiten einer ausgedünnten Medienlandschaft die Rolle eines Gatekeepers übernehmen müsse.

    Besonders beim Thema der Relevanz einer solchen Richtlinie wurde Prof. Dr. Alexander Güttler deutlich: „Wir brauchen unbedingt klare Regeln für Wissenschaftskommunikation! Die Corona-Pandemie und die Klimakrise zeigen, wie sehr Wissenschaft in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt ist und neue Anforderungen erfüllen muss. Bei der Formulierung war es für uns essenziell, gerade wenn es um dieses Thema geht, nicht in vage, wissenschaftliche Abwägungen abzudriften, sondern greifbare Richtlinien zu verfassen, die eine echte Orientierung für die tägliche Arbeit in der beruflichen Praxis bieten.“

    Die Richtlinie wird in Zukunft als Richtschnur für den DRPR in seiner Spruchpraxis fungieren und erweitert damit den deutschen Kommunikationskodex im Themenfeld Wissenschaftskommunikation.


    Über „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wird das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet; verantwortlich für die Organisation ist Prof. Dr. Alexander Güttler mit der GPRA-Mitgliedsagentur komm.passion.

    Alle Details zu der Wahl, den Kriterien und dem Expertengremium finden Sie hier.


    Über die GPRA

    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitenden und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Die auszurichtenden Verbände

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    Julian Siebert (Projektleiter)
    E-Mail: julian.siebert@komm-passion.de
    Fon: +49 (0)211 60 04 6 173

    Isabelle Hoyer (Kommunikationsreferentin | GPRA e. V.)
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de
    Fon: +49 (0)171 2083827


    Pressemitteilung: Branchenverbände zeichnen gemeinsam Top-Wissenschaftskommunikation aus
    Wissenschaftskommunikation
    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

  • DRPR rügt Presseabteilung der Universität Hamburg wegen Irreführung von Medien und der Öffentlichkeit

    DRPR rügt Presseabteilung der Universität Hamburg wegen Irreführung von Medien und der Öffentlichkeit

    Berlin, 21.10.2021 – Die Recherchen des Rates und Auswertungen verschiedener Medienberichte haben den Verdacht bestätigt, dass mit der Veröffentlichung einer Pressemeldung zur Publikation von Prof. Roland Wiesendanger als vermeintlich wissenschaftliche Arbeit eine nachhaltige Irritation in der Öffentlichkeit ausgelöst wurde.

    Die Pressestelle der Universität Hamburg veröffentlichte am 18.02.2021 eine Pressemitteilung mit dem Titel „Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht“. Hierin werden die Ergebnisse eines Professors der Universität Hamburg zum Ursprung des Corona-Virus dargestellt, ohne dass die Studie „hochwissenschaftliche Beweise“ liefere oder zu dem Zeitpunkt ein Peer Review-Verfahren durchlaufen hätte. Während die Pressemitteilung von verschiedenen Medien aufgegriffen wurde, entwickelte sich eine kritische Diskussion in den Medien zur Wissenschaftlichkeit und Aussagekraft der Studie.

    Nach Auffassung des Rates haben sowohl der Universitätspräsident Lenzen als auch die verantwortliche Presseabteilung der Universität eine hohe Sensibilität mit der Öffentlichkeit vermissen lassen, als sie die Pressemeldung veröffentlicht haben. In den Augen des Rates wäre gerade von wissenschaftlichen Institutionen angesichts der angespannten Corona Berichterstattungslage ein hohes Maß an Sorgfalt und Umsicht geboten gewesen.

    Die später seitens der Universität nur noch als „Diskussionspapier“ bezeichnete Publikation hat mit dem ausgelösten massiven Medienecho einen weiteren Beitrag zur Glaubwürdigkeitskrise von Wissenschaft in der Öffentlichkeit geleistet. Das Vorgehen der Universität widerspricht auch den Leitlinien für gute Wissenschafts-PR wie sie von Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation erarbeitet und formuliert wurden.

    Den ausführlichen Ratsspruch können Sie der Webseite entnehmen.


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


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    Maike Störmer
    E-Mail: info@drpr-online.de


  • DRPR: Diffamierung der gesamten PR-Branche – offener Brief an den NDR

    DRPR: Diffamierung der gesamten PR-Branche – offener Brief an den NDR

    In der Sendung „Die Story im Ersten: Wahlkampf undercover“ vom 30.08.2021 gehen die Autoren verdeckt der Frage nach, wie sicher der Superwahlkampf 2021 ist und wie PR-Agenturen manipulieren. Autor Peter Kreysler schleust sich dafür mit falscher Identität in das Innere einer international tätigen PR-Agentur in London ein.

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) kritisiert die Pauschalverurteilung der gesamten PR-Branche. In einem offenen Brief hat sich der DRPR nun an den NDR gewandt.


    „Sehr geehrte Frau Enwaldt, sehr geehrter Herr Kreysler,

    wir haben mit Interesse Ihren Beitrag ‚Wahlkampf undercover‘ in der Reihe Story im Ersten zur Kenntnis genommen.

    Die darin aufgezeigten ‚Machenschaften‘ von Wahlkampfberatern in London ordnen Sie pauschal dem Tätigkeitsfeld von PR-Agenturen zu. Dabei vermitteln Sie den Eindruck, dass die erwähnten Agenturen auch in den deutschen Wahlkampf eingreifen und hier präsent sind. Wenn dies der Fall wäre, würden wir Sie bitten dem Deutschen Rat für Public Relations (DRPR), natürlich vertraulich, ihre Informationen zur Verfügung zu stellen, damit der Rat gegen diese Unternehmen ermitteln kann. Denn anders, als in Ihrem Beitrag suggeriert, gibt es hierzulande klare Regeln und Kodizes für die PR-Branche, die Transparenz und seriöses Arbeiten gewährleisten sollen.

    Der DRPR wird von den führenden Branchenverbänden als Kontrollorgan getragen und geht seit nunmehr 30 Jahren gegen Personen und Institutionen vor, die gegen diese Regeln verstoßen. Dies schließt auch Verstöße im Bereich Public Affairs ein. Die entsprechenden Richtlinien und Kodizes sind jederzeit auf unserer Website einsehbar und heute Teil des Selbstverständnisses von PR-Leuten in Deutschland. Es ist bedauerlich, dass Sie dies bei Ihren Recherchen offensichtlich übersehen haben. Anders ist kaum zu erklären, dass Sie in Ihrem Beitrag den Eindruck erwecken, als sei PR eine Branche, in der Wahlkampfmanipulationen gängige Praxis sind.

    Damit wärmen Sie lediglich Klischees der Vergangenheit wieder auf und diffamieren die gesamte PR-Branche, die schon seit langem nach klaren, transparenten Regeln arbeitet. Der DRPR aktualisiert und wacht über diese Regeln und sorgt hier für die gebotene Einhaltung. Um es deutlich zu sagen: die von Ihnen dargestellten Sachverhalte sind natürlich nicht akzeptabel und sie widersprechen eindeutig den geltenden Kodizes in Deutschland. Insofern würden wir uns über eine Kontaktaufnahme von Ihnen freuen und wären gerne bereit, bei derartigen Regelverstößen Ermittlungen gegen die betreffenden Unternehmen aufzunehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Professor Dr. Lars Rademacher (Vorsitzender des Deutschen Rates für Public Relations)
    Uwe A. Kohrs (Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations)“


    Veröffentlicht am 7.09.2021

  • DRPR: Auszeichnung für Qualität – Spitzenverbände der Kommunikationsbranche führen den Preis „Forschungssprecher des Jahres“ fort

    DRPR: Auszeichnung für Qualität – Spitzenverbände der Kommunikationsbranche führen den Preis „Forschungssprecher des Jahres“ fort

    Berlin, 25.06.2021 – Die drei Spitzenverbände der Kommunikationsbranche DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) und GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e. V.) werden künftig die „Forschungssprecher des Jahres“ auszeichnen und damit den renommierten Preis fortführen. Hintergrund ist die steigende Bedeutung der Forschungs- und Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Diskurs. Mit dem Preis soll ein Zeichen für eine qualitativ hochwertige und relevante Kommunikation der Wissenschaft mit der Gesellschaft gesetzt werden.

    Reiner Korbmann,Forschungssprecher
    Reiner Korbmann

    Der Journalist Reiner Korbmann hat den Preis vor über zwölf Jahren als Eigeninitiative ins Leben gerufen. Jetzt übergibt er die Fortführung in die Obhut der drei Branchenverbände. Die Auszeichnung „Forschungssprecher des Jahres“ ist aktuell die einzige Auszeichnung für professionelle Kommunikation in diesem Bereich.
    Korbmann, der weiterhin mit seinem Blog „Wissenschaft kommuniziert“ in diesem Feld aktiv ist, dazu: „Bei den drei Verbänden, die auch den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) tragen, wird die Auszeichnung der ‚Forschungssprecher des Jahres‘ mit den hohen ethischen und professionellen Standards weitergetragen, wie sie für die Wissenschaftskommunikation zunehmend wichtig werden – für mich eine Aufwertung der Forschungssprecher.“

    Die Ausrichtung des Vergabeverfahrens wird im jährlichen Wechsel von jeweils einem Verband übernommen. 2021 liegt die Organisation und Ausrichtung bei der GPRA, 2022 folgt der BdKom und 2023 die DPRG. Gewählt wird in drei Kategorien: Forschungsinstitute und Hochschulen, Forschungsorganisationen, -administrationen und Stiftungen sowie Industrie und andere Unternehmen. Die Auszeichnung ist nicht dotiert und nicht mit dem Preis der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) zu verwechseln, der sich ausschließlich an Wissenschaftler richtet.

    Alexander Güttler, Forschungssprecher
    Prof. Dr. Alexander Güttler

    Als Jury fungieren jährlich rund 700 ausgewählte Wissenschaftsjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die aus einer Vorschlagsliste nach dem Schulnotensystem ihre Wahl treffen. Kriterien sind: Professionalität, journalistische Fähigkeiten, Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten und Niveau wie Verständlichkeit der vermittelten Informationen.

    Seit 2012 wird ergänzend ein Online- Publikumspreis verliehen. Hier werden regelmäßig 2.000 bis 3.000 Stimmen abgegeben. Auch dieser wird fortgeführt. Die Abwicklung und Koordination erfolgt über den Trägerverein des DRPR. Für Weiterentwicklung und Umsetzung zeichnet für die GPRA Prof. Dr. Alexander Güttler in 2021 verantwortlich. Die Preisverleihung wird im Herbst voraussichtlich in einer virtuellen Veranstaltung stattfinden.


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    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.

    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


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    Prof. Dr. Alexander Güttler
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    CEO der komm.passion GmbH
    E-Mail: alexander.guettler@komm-passion.de
    Telefon: 0172/5458358

    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
    c/o GPRA e.V.
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin
    Tel.: +49 (0)30-4055 9938
    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    getragen von
    DPRG GPRA BdKom
    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
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  • DRPR verabschiedet Neuauflage der Richtlinie zur politischen Kommunikation

    DRPR verabschiedet Neuauflage der Richtlinie zur politischen Kommunikation

    Berlin, 15.04.2021 – Der Deutsche Rat für Public Relations hat in seiner jüngsten Sitzung eine überarbeitete Richtlinie zur politischen Kommunikation verabschiedet. Neben Stellungnahmen zur politischen Kommunikation in Online-Medien wurde die Richtlinie im Bereich der Nachprüfbarkeit geschärft.

    Der DRPR reagierte mit der inhaltlichen und sprachlichen Überarbeitung der 2004 verabschiedeten Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum auf die Digitalisierung und Professionalisierung im Berufsfeld Public Affairs. Ein besonderer Fokus lag bei der Überarbeitung auf der einfachen Nachvollziehbarkeit und Öffentlichkeit der Lobbyaktivitäten. Erstmals wurden auch Regeln für die Aktivitäten in Online-Medien aufgenommen. Mit der Neuauflage entsteht nun ein verbindliches Regelwerk für alle Personen, die Lobbyismus betreiben oder in der Politik tätig bzw. verbeamtet sind.

    „Die neue Richtlinie gibt allen Public Affairs-Schaffenden eine Orientierung, welche ethischen Maßstäbe an ihr Handeln angelegt werden“, betont Thomas Zimmerling, Vorsitzender des DRPR-Beschwerdeausschusses „Politik“.

    Der Rat spricht sich mit der überarbeiteten Richtlinie zudem für eine Eintragung in das Lobbyregister des Deutschen Bundestages aus, das die Richtlinie mit ethischen Aspekten durch die Kodifizierung von Regeln und Normen ergänzt.

    „Die Einführung des Lobbyregisters begrüßen wir ausdrücklich. Allerdings sehen wir durchaus noch Verbesserungspotenzial beim so genannten „exekutiven Fußabdruck“, also der Einbeziehung von Behörden und Auskunft darüber, an welchen Gesetzesvorhaben konkret gearbeitet wird“, so der DRPR-Ratsvorsitzende Lars Rademacher.

    Die vollständige Neuauflage der DRPR-Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum finden Sie hier zum Download:



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    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen. Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


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  • DRPR Wissenschafts-Hearing: Richtlinien für Wissenschaftskommunikation

    DRPR Wissenschafts-Hearing: Richtlinien für Wissenschaftskommunikation

    Wie geht seriöse Wissenschaftskommunikation? Braucht es dafür neue Richtlinien? Befeuert durch verschiedene Fälle wie die Heinsberg-Protokolle oder den Skandal um angeblich marktreife Bluttests zur Krebsdiagnostik (HeiScreen GmbH / Universitätsklinikum Heidelberg), mit denen sich der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) in den vergangenen Jahren beschäftigten musste, hat der Ethik-Rat der PR- und Kommunikationsbranche die Frage zur öffentlichen Diskussion gestellt. Geladen waren Alexander Gerber, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim „Stern“, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. In einer Videokonferenz sprachen sie vor Fachleuten aus der Branche darüber, ob Wissenschaftskommunikation neue Regeln braucht und wie diese Regeln aussehen könnten. (Thomas Dillmann, PR-Journal, 22.02.2021)

    Den kompletten Beitrag vom 22.02.2021 zum Wissenschafts-Hearing des DRPR gibt es hier nachzulesen.

    v. l. n. r.: Prof. Dr. Alexander Güttler, Monique Luckas, Dr. Elisabeth Hoffmann, Christoph Koch, Prof. Dr. Alexander Gerber

  • DRPR veranstaltet virtuelles Hearing zum Thema Wissenschaftskommunikation

    DRPR veranstaltet virtuelles Hearing zum Thema Wissenschaftskommunikation

    Berlin, 02. Februar 2021 – Am 18. Februar 2021 ab 13:30 Uhr lädt der Deutsche Rat für Public Relations zum virtuellen Hearing „Gute Wissenschaftskommunikation“. Durch die Diskussion mit Kommunikatoren und Experten aus der Wissenschaft soll wichtiger Input für die Erarbeitung einer neuen DRPR-Richtlinie „Wissenschaftskommunikation“ gewonnen werden.

    Das Panel der virtuellen Veranstaltung ist mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaftskommunikation besetzt: Prof. Alexander Gerber von der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim Stern, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. Moderiert wird die Runde von Prof. Dr. Alexander Güttler, Ratsmitglied und Vorsitzender der Beschwerdekammer Unternehmen und Markt 1.

    Neben den Panelteilnehmern werden Akteure aus unterschiedlichen Professionen der Wissenschaftskommunikation als Zuhörer eingeladen. Diese haben im Anschluss an die Paneldiskussion die Möglichkeit, ihre Fragen und Positionen einzubringen. Zusätzlich wird die Veranstaltung für ein breites Publikum live auf dem DRPR YouTube-Kanal übertragen.

    „Der Rat möchte bei der Erstellung der Richtlinie Erfahrungen und Anregungen aus dem Praxisalltag der Kommunikatoren miteinbeziehen“, erläutert Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR, die Zielsetzung des Hearings.

    Die Entscheidung, eine eigene Richtlinie zur Wissenschaftskommunikation zu entwickeln, hat der Rat im Zusammenhang mit der Bearbeitung des Falls „Heinsberg-Protokolle“ getroffen. Die Agentur Storymachine wurde wegen Verfehlungen bei der Kommunikation der wissenschaftlichen Studie zu Corona-Infektionsverläufen in der Gemeinde Gangelt vom Rat gerügt. „Wissenschaftskommunikation findet immer häufiger in der allgemeinen Öffentlichkeit statt und der Rat ist gefordert, unseriöses Vorgehen zu ahnden“, sagt Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des DRPR Trägervereins. „Die jüngsten Fälle zeigen, dass es zwingend erforderlich ist verbindliche Regeln zu entwickeln, die in der Branche Orientierung geben. Unser Hearing soll hierzu einen Beitrag leisten“ ergänzt Prof. Güttler.


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  • DRPR unterstützt neue internationale Initiative für einheitliche ethische Kommunikationsstandards

    DRPR unterstützt neue internationale Initiative für einheitliche ethische Kommunikationsstandards

    Berlin, 19. November 2020 – Im Anschluss an die internationale Helsinki Ethics Conference im September 2020 wurde jetzt das Manifest vorgestellt, das von der Konferenz ausging. In diesem sind vier zentrale ethische Herausforderungen sowie erste Lösungsansätze festgehalten. Der Ratsvorsitzende Lars Rademacher hat das Manifest gemeinsam mit Ratsvorsitzenden aus dem europäischen Ausland unterzeichnet.

    An der am 3.-4 September 2020 stattgefundenen Hybrid-Konferenz haben Kommunikationsfachleute, Journalisten und Wissenschaftler aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern teilgenommen. Dabei ging es im Besonderen darum, welchen ethischen Herausforderungen sich Public Relations, Journalismus und Werbung heutzutage stellen müssen. „Die Internationalisierung der und der Austausch über ethische Standards ist wichtig in der globalisierten Welt“, sagt Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR. „Ich freue mich, dass die Konferenz im zwei Jahresryhthmus stattfinden soll“.

    Auf dieser ersten internationalen Konferenz zum Thema ging es wesentlich darum, wie in den Teilbereichen der öffentlichen Kommunikation, Journalismus, Public Relations und Werbung, mit Hate Speech, Propaganda, Desinformation, Vertrauensverlusten und Popularisierung umgegangen werden soll oder wie sich das Rollenverständnis von Kommunikationsfachleuten wandelt. Grenzen zwischen Journalismus, Public Relations und Werbung werden zunehmend undeutlicher, die einstmals klaren Trennlinien verschwimmen immer mehr. Sei es, dass Journalistinnen und Journalisten häufiger auch in PR-Funktion tätig werden, InfluencerInnen in den Social Media zwischen Werbung und Public Relations changieren. In Deutschland haben Journalismus, Public Relations und Werbung je eigene Kodizes. Dabei existieren gemeinsame Probleme und Herausforderungen wie wahrheitsgemäße und seriöse Information, Sorgfaltspflicht, oder die Ablehnung von Schleichwerbung. Das Manifest sieht einen Bedarf an einheitlichen globalen und nationalen Kodizes, aber auch Mechanismen vor, diese möglichst verbindlich zu machen. „Wir sind in Deutschland im internationalen Vergleich schon relativ weit, weil die Organisationen der freiwilligen Selbstkontrollen (Deutscher Rat für Public Relations, Deutscher Proesserat, Deutscher Werberat) Fehlverhalten auch öffentlich rügen und damit positive Effekte erzielen können“, sagt Günter Bentele, für Internationales zuständiges DRPR-Ratsmitglied und Mitglied im Organisationskomitee der Konferenz.

    Die Ziele der Konferenz: die Kommunikation zwischen den Kommunikationsbranchen international zu fördern, die Diskussion um globale und regionale Kodizes zu führen und auch die Verbindlichkeit der Kodizes zu erhöhen. Deshalb wird die Konferenz nun alle zwei Jahre tagen. Mit dem Manifest ist der erste Schritt in diese Richtung getan.

    Die 4 Punkte des Manifests können Sie hier einsehen.


    KONTAKT

    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
    c/o GPRA e.V.
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Tel.: +49 (0)30-5858134-50
    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    getragen von
    DPRG GPRA BdKom
    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
    c/o GPRA e.V.
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Vorsitzender Uwe Kohrs
    Stellv. Vorsitzende Regine Kreitz
    Vereinsregister Berlin VR 31817 B

    Über den DRPR
    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren e. V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.


  • Neue Ratsmitglieder bei Ratssitzung offiziell willkommen geheißen

    Neue Ratsmitglieder bei Ratssitzung offiziell willkommen geheißen

    Berlin, 12. Oktober 2020 – Babette Kemper folgt Andreas Haas für die GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen) in den DRPR, Anne Dreyer wird von der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) entsendet.

    In seiner zweiten regulären Sitzung am 29. September 2020 konnte der Rat vier neue Mitglieder in seinen Reihen begrüßen. Nach Prof. Dr. Elke Kronewald und Sabine Clausecker wurde Babette Kemper neu im Rat begrüßt. Sie folgt auf den kürzlich ausgeschiedenen Andreas Haas. Zudem wurde die Entsendung von Anne Dreyer für den BdKom bekannt gegeben.

    Babette Kemper ist seit 2019 geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikationsagentur achtung!Mary. Als Mitglied engagiert sie sich bei der GPRA und sitzt in diversen Jurys. Als Gründungsmitglied von Global Women in PR setzt sie sich für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche ein.

    Anne Dreyer leitet seit 2019 Kommunikation und Fundraising bei Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Als Mitglied der BdKom engagiert sie sich als stellvertretende Leitung in der Fachgruppe NGO. 2018 und 2019 war sie Fellow im Mercator Science-Policy Fellowship Programm an den Rhein-Main-Universitäten.

    „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Rat“, sagt Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR. „Die vier neuen Mitglieder sind ab sofort fest in unsere Arbeit eingebunden. Bei Andreas Haas bedanke ich mich ganz herzlich für die Zusammenarbeit der letzten Jahre“, so Rademacher.


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