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  • CMS IV-Zertifizierung: Ein Interview mit Dr. Ingo Stader, H&C Stader

    CMS IV-Zertifizierung: Ein Interview mit Dr. Ingo Stader, H&C Stader

    Feierliche Übergabe der CMS-IV Urkunde mit Dr. Ingo Stader, Ingo Fiedler und GPRA-Präsidentin Alexandra Groß

    Sie sind mit HC Stader seit März 2024 Teil der GPRA, für dessen Mitglieder die CMS-Zertifizierung verpflichtend ist. Welche Rolle hat diese Verpflichtung bei Ihrer Entscheidung gespielt, dem Verband beizutreten?

    Die Zertifizierung war für uns ein ganz entscheidendes Kriterium. Es ist ein Qualitätssiegel, das nach internationalen Standards und einer Prüfung vor Ort (Audit) vergeben wird. Man kann immer behaupten, dass man gut ist und für höchste Qualität steht, glaubwürdiger ist es jedoch, wenn dieses Qualitätsversprechen nach professionellen und transparenten Standards erfolgt.

    Wie haben Sie die Vorbereitung auf das Audit und die Gespräche mit den Expert:innen selbst erlebt?

    Es war ein intensiver Austausch, der das gesamte Team miteinschloss und in unserer Agentur einen richtig positiven dynamischen Prozess ausgelöst hat. Viele Anforderungen haben wir längst in der Arbeitsorganisation, Projektarbeit und im Management in Anwendung – nur fehlte es bislang an einer systematischen Dokumentation was die Norm, was die Prozesse dahinter genau sind. Das haben wir nun Dank der Zertifizierung umgesetzt und fest in unsere Agentur-Struktur integriert.

    Inwiefern hilft Ihnen die Zertifizierung – sowohl in Bezug auf Ihre Kunden als auch auf die interne Zusammenarbeit?

    Wir haben die Zertifizierung von Anfang an als eine große Chance für unsere Agentur gesehen. Uns gibt es jetzt 11 Jahre am Markt und wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen, von Projekt zu Projekt geeilt, haben in diesem Jahr einen Neubau realisiert, den History Hub – kurz: es fehlte uns einfach die Zeit, diese ganze organisatorische Entwicklung und unsere Prozesse einmal systematisch zu dokumentieren. Das haben wir jetzt geschafft und dank dieser Klarheit sind wir nun noch besser aufgestellt, um unsere Kunden optimal zu betreuen – in der Projektarbeit, im Kaufmännischen und in der Beratung.

    Der CMS-Standard wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Welche Beratungsleistungen und Angebote in der Agentur werden in Zukunft von Bedeutung sein?

    Wir haben ja ganz neu die Geschichtskommunikation als eigenes Feld in den Verband mit eingebracht. Hier sehen wir in Zukunft weiter großen Bedarf, denn Verantwortung gegenüber der eigenen Geschichte, Glaubwürdigkeit anhand belegbarer Fakten sind ganz wesentliche Bestandteile einer transparenten Kommunikation. Es ist daher wichtig, dass wir auch in diesem Beratungsfeld professionelle Standards anwenden.

    Warum ist der Beratungsstandard gerade auch für Young Professionals Stütze und Orientierungsgeber?

    Ich denke es ist grundsätzlich immer wichtig, wenn es für Herangehensweisen Standards gibt, an denen ich mich orientieren und auch messen kann. Die Erfahrung bringt es dann mit sich, diese in der Praxis immer wieder neu zu erproben und auch fortzuentwickeln.

    Die Fragen stellte Stefanie Bäuerle, Kommunikationsberaterin bei der PR- Agentur Sympra.

  • Arbeitgeber-Report 2024: Das bieten GPRA-Agenturen ihren Mitarbeitenden

    Arbeitgeber-Report 2024: Das bieten GPRA-Agenturen ihren Mitarbeitenden

    GPRA-Agenturen investieren in die Zukunft und bieten individuelle und flexible Karrierewege

    Berlin, 13.12.2024 – Zwei Jahre nach der Erhebung des letzten Arbeitgeber-Reports bestätigen die aktuellen Ergebnisse die kontinuierliche Weiterentwicklung der GPRA-Agenturen. Mitarbeitenden und Young Talents werden steigende Gehälter und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, eine zunehmend breite Palette an Zusatzleistungen und Vergütungselementen, mehr Flexibilität und Teilzeitmodelle sowie ein hohes Maß an Individualität durch lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle geboten.

    Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA e.V.) veröffentlicht heute seinen vierten Arbeitgeber-Report. Die Mitgliedsagenturen wurden zu den Themen Vergütung, Zusatzleistungen, Arbeitszeitregelungen, Arbeitsmodellen und Karrieremöglichkeiten befragt. Die Ergebnisse zeigen die konsequente Weiterentwicklung eines professionellen Arbeitsumfelds und damit die Anpassung an die sich verändernden Herausforderungen der Branche. Besonders in den Bereichen Personalmanagement, Karrieremöglichkeiten und Vergütung sind deutliche Schritte zu erkennen. An der Umfrage haben 24 von aktuell 31 Mitgliedsagenturen teilgenommen.

    Positive Entwicklung der Nachwuchsgehälter in den Agenturen

    Seit der Veröffentlichung des ersten Arbeitgeber-Reports 2018 ist eine deutliche Steigerung der Gehälter auf den verschiedenen Erfahrungsebenen innerhalb der Agenturen zu verzeichnen. Auf dem Level der Junior Berater:innen und Berater:innen ist das Gehalt innerhalb der letzten beiden Jahre um jeweils 4,1% gestiegen. Betrachtet man insgesamt die Entwicklung der Grundgehälter seit 2018, der ersten Erhebung des Arbeitgeber-Reports, zeichnet sich der deutlichste Gehaltssprung auf der Ebene der Junior Berater:innen mit einem Zuwachs von insgesamt 14,2% ab.

    Jede:r zweite Junior Berater:in verdient zwischen 35.000 und 45.000 EUR Grundgehalt pro Jahr. Der Anteil der Gehaltskategorie ab 40.000 EUR hat sich dabei im Vergleich zu 2022 sogar mehr als verfünffacht. Auch auf dem Erfahrungslevel Berater:in zeigt sich eine positive Entwicklung: Der Anteil der Spitzengehälter – das bedeutet 50.000 EUR oder mehr – hat sich seit 2022 mehr als verdoppelt. Auf dem Senior-Level bekommen 54% ein Grundgehalt von 60.000 bis 70.000 EUR oder mehr. Dies ist eine Steigerung um 7 Prozentpunkte seit der letzten Erhebung. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Gehaltskategorie 70.000 EUR oder mehr seit 2022 mehr als verdoppelt.

    „Mit der zweijährlichen Erhebung und mittlerweile vierten Ausgabe unseres GPRA Arbeitgeber-Reports können wir klar belegen, dass die Gehälter auf den verschiedenen Erfahrungsebenen kontinuierlich steigen, insbesondere für Junior Berater:innen“, sagt Jelena Mirkovic, Co-CEO bei komm.passion, GPRA-Präsidiumsmitglied und HR-Leitung im Verband. „Hinzu kommen verschiedene Boni und Zuschüsse in allen Gehaltsgruppen, deren Anteil an der Gesamtvergütung von Hierarchieebene zu Hierarchieebene steigt.“

    Immer vielfältigere Vergütungselemente und Zusatzleistungen

    Neben steigenden Grundgehältern nimmt auch die Bandbreite an Zusatzleistungen für Mitarbeitende in GPRA-Agenturen stetig zu. Dabei wird ein klarer Fokus auf Mobilität, Familienfreundlichkeit und Gesundheitsförderung gelegt.

    Zusatzleistungen, die die Mitarbeitenden in Anspruch nehmen können, sind beispielsweise zusätzliche Urlaubstage, die inzwischen von 75% der befragten Agenturen angeboten werden, einen Kindergartenzuschuss, den mehr als die Hälfte der Agenturen gewährt, oder auch Workation – ebenfalls in mehr als der Hälfte (54%) der befragten Agenturen möglich. Die zunehmende Vielfalt zeigt sich in neuen Angeboten wie einem Zuschuss zum Arbeiten im Agenturnetzwerk im Ausland, in der Möglichkeit, Care-Tage zu nehmen oder auch in dem Angebot, eine Zusatz-Krankenversicherung über den Arbeitgeber abzuschließen.

    Im Bereich des Gesundheitsmanagements haben die Mitarbeitenden in den befragten GPRA-Agenturen die Möglichkeit, u.a. Zuschüsse für ein Fitnessstudio, Stressbewältigungsprogramme, Massagen oder tägliche Meditationseinheiten in Anspruch zu nehmen und auf diese Weise für mehr Ausgeglichenheit im Agentur-Alltag zu sorgen.

    Nach wie vor spielt auch Mobilität eine entscheidende Rolle. Privat nutzbare betriebliche Geräte (wie Handy, Laptop) gehören zu den Standardleistungen der GPRA-Agenturen. Drei Viertel der Agenturen bieten zudem Fahrtkostenzuschüsse, Bahncards für Vielreisende und Jobtickets an.

    Neben den genannten Assets sind monetäre Zuschüsse zum Grundgehalt von Bedeutung. 75% der befragten Agenturen bieten deshalb ihren Mitarbeitenden Boni nach Jahresergebnis oder nach individueller Leistung an, 29% auch eine Kombination aus beidem.

    Flexiblere Arbeitsmodelle und mehr Teilzeit

    GPRA-Agenturen bieten ihren Beschäftigten noch mehr Flexibilität, Arbeitsleben und Privatleben bestmöglich zu verbinden. Mobiles und hybrides Arbeiten ist in nahezu allen (96%) befragten Agenturen möglich. In mehr als einem Drittel der Agenturen können Mitarbeitende sogar ausschließlich im Mobile Office arbeiten.

    Neben der Möglichkeit, remote zu arbeiten, zeigen die Ergebnisse des aktuellen Arbeitgeber-Reports auch einen deutlichen Trend zu mehr Teilzeit. In den letzten vier Jahren ist die Zahl der in Teilzeit Beschäftigten um 7% auf 28% gestiegen, wobei Frauen mit 41% im Vergleich zu Männern mit 14% den deutlich höheren Anteil einnehmen.

    Hinzu kommen eine individuelle Arbeitszeitregelung und Ausgleichstage bei Mehrarbeit in allen sowie eine Gleitzeitregelung bei drei Viertel der befragten Agenturen.

    Aufwertung des Traineeships und individuelle Karrierewege

    Der vorliegende Arbeitgeber-Report verdeutlicht, dass ein klarer Schwerpunkt auf der Nachwuchsförderung liegt: Neben der zunehmenden Steigerung der Traineegehälter passen die GPRA-Agenturen auch die Dauer des durchschnittlichen Traineeships kontinuierlich der Qualifizierung der Absolvent:innen an. Inzwischen bieten mehr als zwei Drittel (67%) der Agenturen ein auf zwölf Monate komprimiertes Traineeship.

    Die jeweiligen Traineeship-Programme der Mitgliedsagenturen werden in der aktuellen GPRA-Traineebroschüre vorgestellt.

    Jelena Mirkovic fügt hinzu: „Mitarbeitende in GPRA-Agenturen haben vielfältige Möglichkeiten, sich berufsbegleitend weiter zu qualifizieren und sich individuell zu entwickeln. So beschränken sich die Tätigkeiten in einer Agentur nicht nur auf die klassischen Berufsbilder wie Berater:in und Redakteur:in, sondern bieten viele weitere Möglichkeiten wie Art Director:in, Mediengestalter:in, Eventmanager:in, aber auch stetig neue Berufsbilder wie Prompt Artist oder Motion:Designer:in. Die Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den GPRA-Agenturen sind sehr vielfältig und Spurwechsel, basierend auf den eigenen Stärken und Interessen, leicht möglich.“

    Der Arbeitgeber-Report der GPRA steht hier zum Download bereit:

  • Startschuss für den DPRG | GPRA Junior Award 2025

    Startschuss für den DPRG | GPRA Junior Award 2025

    Der Junior Award ruft die PR-Talente von morgen auf: Gesucht werden kreative Kommunikationskonzepte zur Markenprofilierung.

    DPRG Junior Awards

    Die Gewinnerinnen und Gewinner in den zwei Kategorien Students und Young Professionals erhalten 1.000 Euro Preisgeld und eine Reise. Anmeldungsschluss ist der 31. Januar 2025.

    Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) verleihen auch in diesem Jahr den Junior Award. Gesucht werden kreative Kommunikationskonzepte von Studierenden und Young Professionals. In diesem Jahr steht der Wettbewerb ganz im Zeichen der Markenkommunikation und Markenprofilierung für das Weinparadies Ortenau.

    Interessierte können sich bis zum 31. Januar 2025 anmelden und haben dann bis zum 14. April 2025 Zeit, ihre Konzepte einzureichen. Die eingereichten Arbeiten sollen eine klare strategische Planung, Umsetzung und Evaluation beinhalten und eine überzeugende Lösung zur Positionierung und Kommunikation der Marke bieten. Den Teilnehmenden stehen während der Entwicklungsphase fünf praxisorientierte Online-Workshops zur Seite, die Themen wie agiles Konzipieren und Präsentationstechniken abdecken.

    Für die Gewinnerinnen und Gewinner gibt es in beiden Kategorien – Students und Young Professionals – attraktive Preise: Jedes Team erhält 1.000 Euro Preisgeld und jedes Teammitglied gewinnt eine Reise für zwei Personen. Die Junior Awards werden unterstützt von E.ON und TUI. Außerdem gibt es für die Teilnehmenden Incentives in Form von Online-Workshops, zum Beispiel zur Konzeptarbeit. Die Finalistinnen und Finalisten haben zudem die Chance, ihr Konzept persönlich vor der Jury zu präsentieren und an der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen PR-Preises 2025 teilzunehmen.

    Alle Details, die Aufgabenbeschreibung und das Anmeldungsformular


    Veröffentlicht am 27.11.2024

  • Traineebroschüre 2024:

    Traineebroschüre 2024:

    Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen

    Die diesjährige Traineebroschüre bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen. In dieser Auflage sind 27 von aktuell 31 Mitgliedern vertreten.

    Zusätzlich zu den einzelnen Agenturprofilen gibt es wertvolle Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard (CMS) sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde.

    Die GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • Nachruf auf Stephan Fink

    Nachruf auf Stephan Fink

    Die Resonanz auf die Nachricht zum Tod von Stephan Fink ist überwältigend. Wie nachhaltig gute PR wirken kann, zeigt sich in all den Anteilnahmen, Briefen und Nachrufen.

    Und längst ist noch nicht alles gesagt.

    Stephan war zuletzt im Arbeitskreis Nachhaltigkeit des Verbandes sehr engagiert und hat wichtige Impulse eingebracht. Sein letztes Herzensthema bei Fink & Fuchs wurde auch zum Herzensthema seines Wirkens in der GPRA.

    In Erinnerung bleibt auch die Arbeitsgruppe unter Führung von Christiane Schulz, die die Webseite der GPRA vor vielen Jahren einer kompletten Überarbeitung unterzogen hat. Die Fragen und Anregungen von Stephan haben die Gruppe ebenfalls weitergebracht. Was vor allem an seiner Neigung und großem Interesse an allem Digitalen lag. Bis zuletzt hat er sich in die Untiefen von Webseiten, SEO und der Verknüpfung mit anderen Kanälen eingegraben, wie nur wenige in seiner Altersklasse. Dieses Wissen hat auch viele in der Arbeitsgruppe beeindruckt.

    Einige persönliche Worte zu Stephan sollen zeigen, dass er auch außerhalb von Arbeitsgruppen für die GPRA gewirkt hat.

    Als die Entscheidung fiel, dass Fink & Fuchs in die GPRA eintritt, wollte Stephan in der zweiten Reihe bleiben und überließ mir den Vortritt, die Agentur im Verband zu repräsentieren. Für ihn waren Engagements in der Branche – ob in Jurys, Verbänden oder Initiativen – wichtig und doch hat er das gerne weitergegeben. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

    Er hat mich jederzeit bei meinen Aufgaben für die GPRA unterstützt. Meist mit dem stillen Einverständnis, dass der Zeitaufwand ok ist, auch wenn ich doch öfter für die Agentur fehlte und unsere zeitliche Rahmenvereinbarung schon längst überschritten war.

    Er war auch hier Mentor und wichtiger Ratgeber und fehlt nun als Gesprächspartner.

    Stephan war ein vorbildlicher Netzwerker und hat selbst viel Zeit in den Austausch mit anderen Agenturen investiert. Er begleitete mich oft zu Mitgliederversammlungen oder Management-Meetings und hat sich gefreut, dabei sein zu dürfen. Für mich war es selbstverständlich, kannte er doch so ziemlich jeden in unseren Runden. Und die Menschen, denen er zuvor noch nicht begegnet war, hatte er schnell für ein Gespräch interessiert. Er hat Erfahrungen geteilt und auch die von anderen gerne mitgenommen und damit gezeigt, welchen Wert der Austausch in einem Verband hat.

    Dieser Mensch war echt, offen, eloquent, interessiert, inspirierend – und auch einfach angenehm im Umgang. Ein guter Typ, der uns auch hier fehlen wird.

    Alexandra Groß

    Präsidentin

    GPRA e.V.


    Foto: privat

  • 3 Fragen an Ilan Schäfer (CEO von Weber Shandwick) zur kürzlichen CMS-IV-Zertifizierung

    3 Fragen an Ilan Schäfer (CEO von Weber Shandwick) zur kürzlichen CMS-IV-Zertifizierung

    „Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich in der persönlichen, menschlichen Beratung.“

    Was Qualität in der Beratung meint und welche Beratungsangebote in Zukunft immer wichtiger werden, darüber spricht Ilan Schäfer, CEO von Weber Shandwick, im Interview. Anlass des Gesprächs ist die jüngste Zertifizierung der PR-Agentur mit dem Gütesiegel CMS IV.

    Feierliche Übergabe des CMS IV-Zertifikats von GPRA-Präsidentin, Alexandra Groß an Ilan Schäfer, CEO von WeberShandwick

    1. Was verstehen Sie als Kommunikationsberater unter Qualität in der Beratung?

    Ilan Schäfer: „Unter Qualität in der Beratung verstehe ich mehrere zentrale Aspekte, die alle erfüllt sein müssen. Allen voran steht die fachliche Kompetenz: Wir Berater:innen müssen umfassendes Wissen und Expertise im Bereich der Kommunikation mitbringen, einschließlich aktueller Trends und neuer Technologien sowie der für den Kunden relevanten Industrie. Daneben ist die Fähigkeit wichtig, maßgeschneiderte, faktenbasierte Strategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Ziele des Kunden in einer immer komplexeren Welt abgestimmt sind. Außerdem von Bedeutung: den Kunden proaktiv auf Herausforderungen und Chancen hinweisen, klar und präzise kommunizieren und messbare Ergebnisse liefern. Die Zusammenarbeit sollte dabei immer von Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit gekennzeichnet sein und hohen ethischen Standards genügen.“

    2. Inwiefern hilft Ihnen der Beratungsstandard dabei, Ihre Agentur langfristig sicher aufzustellen?

    Ilan Schäfer: „Der zertifizierte Beratungsstandard wird uns in Zukunft insbesondere bei Neugeschäftsanfragen nützen. Für Unternehmen, die uns als Partner in Betracht ziehen, stellt der Berater-Standard CMS IV einen entscheidenden Qualitätsnachweis dar. Entscheidend dafür, ob wir ihren Anforderungen genügen, indem wir ausreichend Expertise in der Kommunikation mitbringen, transparent und vertrauensvoll agieren und Ergebnisse liefern, die die anfangs formulierten Ziele erfüllen.“

    3. Welche Beratungsleistungen in Agenturen werden Ihrer Meinung nach in Zukunft eine besonders große Rolle spielen?

    Ilan Schäfer: „Die Welt wird immer komplexer und fragmentierter. Die Kernberatungsleistung wird darin bestehen, Unternehmen holistisch zu beraten und integrierte Lösungen anzubieten. Die wachsenden Anforderungen der neuen Kommunikationslandschaft, geprägt von technologischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Veränderungen und der zunehmenden Bedeutung von Daten und KI, lassen dabei insbesondere die Bereiche Krisenkommunikation und Reputationsmanagement, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sowie Ethik und Compliance immer wichtiger werden.

    Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich mit fortschreitender Automatisierung und dem Einzug von KI in fast alle Bereiche der Kommunikation aber in der persönlichen, menschlichen Beratung. Je mehr KI möglich ist, desto mehr Empathie und menschliche Intelligenz ist in der Beratung nötig.“

    Vielen Dank für das Gespräch, Ilan Schäfer. Die Fragen stellte Stefanie Bäuerle, Kommunikationsberaterin bei der PR- Agentur Sympra.

    Für weitere Informationen lohnt ein Blick auf die GPRA-Seite zum Consultancy Management Standard IV.

    Dort finden sich alle Hintergründe zum Beratungsstandard, seine Vorgaben an das Qualitätsmanagement, die Überprüfung der Agenturen und die Vorteile des Siegels: gpra.de/cmsiii/was-ist-cms-iv/

  • Dr. Stefan Justl kommt zu Sympra

    Dr. Stefan Justl kommt zu Sympra

    Stuttgart, den 10. Juni 2024

    Dr. Stefan Justl (54) verstärkt das Team der Stuttgarter Public-Relations-Agentur Sympra. Der Kommunikationsexperte wird sich neben der Betreuung von B2B-Kunden um Business Development für die Agentur kümmern. Justl kommt von der Agentur Storymaker, für die er vier Jahre lang deren Büro in Shanghai leitete und zwei Jahre als Mitglied des Management-Teams am Hauptsitz in Tübingen beschäftigt war. Davor war als er Leiter Kommunikation und Kreation, Creative Director und Texter in Werbeagenturen tätig.


    „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Stefan Justl einen so erfahrenen Kollegen gewinnen konnten. Er hat vier Jahre lang ein Unternehmen in einem hart umkämpften Markt geleitet und weiterentwickelt und verfügt über fundierte Kenntnisse in Unternehmens- und Markenkommunikation, Public Relations und Storytelling mit Schwerpunkt B2B – das passt hervorragend zu unserer Agentur und unseren Kunden“, erklärt Sympra Geschäftsführer Veit Mathauer.

    Dr. Stefan Justl, Senior Consultant und Director Business Development bei der Sympra GmbH (GPRA)

    Über Sympra
    Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeitende in Stuttgart und München. www.sympra.de.
    Kontakt für die Redaktion: Veit Mathauer, c/o Sympra GmbH (GPRA), Stafflenbergstraße 32, 70184 Stuttgart
    Tel. 07 11/9 47 67-0, E-Mail pr@sympra.de

  • GPRA Mitgliederversammlung zum 50-jährigen Jubiläum

    GPRA Mitgliederversammlung zum 50-jährigen Jubiläum

    • GPRA feiert 50-jähriges Bestehen
    • Alle Mitgliedsagenturen sind CMS-zertifiziert
    • Jahresprogramm für 2024/2025 verabschiedet

    Berlin, 07.06.2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) hat am Mittwochabend mit zahlreichen Gästen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Mit der Gründung 1974 hat sich der Branchenverband zum Ziel gesetzt, professionelle Standards für die PR- und Kommunikationsberatung zu entwickeln und durchzusetzen. Ein wichtiger Meilenstein war zuletzt die Einführung des internationalen Qualitätssiegels „Consultancy Management Standard“. Alle in der GPRA organisierten Agenturen sind inzwischen nach dem Qualitätsstandard zertifiziert und dokumentieren damit einmal mehr den hohen Qualitätsanspruch an ihre Arbeit.

    Zeitgleich zum Jubiläum fand auch die diesjährige Mitgliederversammlung statt, bei der das Programm für 2024/2025 verabschiedet wurde. Schwerpunkte sind Projekte zur Nachwuchsförderung, die Weiterentwicklung des Qualitätsstandards, Auswirkungen von KI auf Agenturen und die stärkere Zusammenarbeit mit weiteren Kommunikationsverbänden. Erst im nächsten Jahr steht die Neuwahl des Präsidiums an.

    Fünf Jahrzehnte GPRA

    1974 als Interessensgemeinschaft einiger namhafter PR-Agenturen gegründet, hat der Verband seitdem erhebliche Erfolge und Maßstäbe in den Bereichen Ausbildung, Nachwuchs, Qualitätsmanagement und Transparenz gesetzt. Zwölf Präsidentinnen und Präsidenten haben den Verband seit seiner Gründung geprägt und geführt.

    Alexandra Groß, Präsidentin seit 2021: „Im Kern war die Mission der GPRA schon immer, unseren Berufsstand zu professionalisieren, dem Ganzen einen Rahmen zu geben und sich gemeinsamen Werten zu verpflichten. Wichtige Errungenschaften des Verbands waren beispielsweise die Einführung des international anerkannten Qualitätsstandards und ein deutlicher Imagewandel des Berufsfeldes Kommunikationsberatung. Was die GPRA als Interessensgemeinschaft auszeichnet, ist der lebendige und stete Diskurs, der Gestaltungswille und der Mut, Neues zu wagen.“

    Zu den Gästen der Jubiläumsfeier zählten auch einige ehemalige Präsident:innen des Verbands. In einem Generationen-Projekt haben die GPRA Young Professionals mit einer Reihe der Präsident:innen eine lebendige Chronik des Verbands erarbeitet – ein Novum in der 50-jährigen Verbandsgeschichte. Auszüge aus den Interviews wurden in einem Video zusammengefasst.

    Alle Mitglieder der GPRA erhalten Qualitätsnachweis

    Im Rahmen der Qualitätszertifizierung, die inzwischen ausnahmslos alle Mitgliedsagenturen erreicht haben, unterstreicht die GPRA einmal mehr ihren Anspruch, einen Verband von Agenturen mit einem hohen Professionalisierungsgrad zu repräsentieren. Seit 2024 gilt das angepasste Qualitätsmanagementsystem CMS IV, welches um die Prozessbereiche Nachhaltigkeit, Ethik und Diversity erweitert und damit aktuellen Schwerpunkten der Branche angepasst wurde.

    Jahresprogramm 2024/2025
    Die Nachwuchsförderung und das damit verbundene Ziel, junge Menschen nachhaltig für die Arbeit als Kommunikationsberater:innen in Agenturen zu begeistern, ist und bleibt ein Schwerpunkt der GPRA. Ein neuer Arbeitskreis setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich KI auf die Geschäftsmodelle von Agenturen auswirkt und diese verändert. Ein weiterer Arbeitskreis zum Thema Akzeptanz-/Partizipationskommunikation hat das Ziel, Kommunikator:innen auf Unternehmens- und auf Agenturseite mit der Etablierung von Standards und Richtlinien bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben zur Klimatransformation zu unterstützen. So sollen allen Beteiligten effektive und sachorientierte Dialoge ermöglicht werden. Diese historische Herausforderung wollen die Kommunikationsverbände DPRG und GPRA gemeinsam angehen.

    Über die GPRA

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 31 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von 54 Prozent.

    Pressekontakt

    GPRA e.V.

    Bachstr. 12

    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

    E-Mail: geschaeftsstelle@gpra.de

    www.gpra.de   


    Fotogalerie zur Jubiläumsfeier am 6. Juni 2024 in Frankfurt am Main

    Fotos: Ben Pakalski

  • Die Kommunikationsberatungsagentur KETCHUM ist wieder Mitglied im Branchenverband GPRA

    Die Kommunikationsberatungsagentur KETCHUM ist wieder Mitglied im Branchenverband GPRA

    Berlin, 28.05.2024 – Die Kommunikationsberatung Ketchum ist mit Wirkung zum 15. Mai 2024 der GPRA beigetreten. Die Aufnahmekommission hat im Rahmen des standardisierten Aufnahmeprozesses des Verbands einstimmig für die Wiederaufnahme votiert.

    Die Agentur, die in 70 Ländern vertreten ist und im vergangenen Jahr bereits ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte, ist eine der führenden internationalen Kommunikationsberatungen. Rund 2.500 Mitarbeiter, davon etwa 260 in Deutschland, betreuen Kunden vom Mittelstand bis zum Weltkonzern, von Non-Profit-Organisationen bis zu Ministerien. Ketchum entwickelt und realisiert an sechs Standorten in Deutschland datenbasierte Strategien und kreative Kampagnen für die Unternehmens- und Markenkommunikation, u.a. für Booking.com, Burger King, Deutsche Bahn, METRO, Microsoft, smart, verschiedene Universitätsklinika, Vaillant oder Velux.

    „Die GPRA steht seit jeher für Exzellenz in der Kommunikation und bündelt als Branchenverband die führenden Qualitätsagenturen in Deutschland. Uns ist es eine große Freude, dass wir wieder zu diesem Netzwerk gehören und an der Weiterentwicklung der Branche mitarbeiten können. Mit der Qualitäts-Zertifizierung „Consultancy Management Standard (CMS)“ sorgt die GPRA für transparente und verbindliche Qualitätskriterien in der Kommunikation und Ketchum wird noch in diesem Jahr den Zertifizierungsprozess für das Gütesiegel durchlaufen“, sagt Matthias Wesselmann, CEO von Ketchum Deutschland.

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA: „Es freut uns sehr, dass Ketchum wieder zu unserer Interessensgemeinschaft gehört. Ketchum ist eine der führenden, international agierenden und traditionsreichsten Kommunikationsberatungen und wird unserem Verband wichtige Impulse liefern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Ketchum.“

    Matthias Wesselmann, CEO Ketchum GmbH