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  • Tina Schwarzmann wird Head of Project Management bei Edelman

    Tina Schwarzmann wird Head of Project Management bei Edelman

    Frankfurt am Main, 13. April 2021 – Tina Schwarzmann (45) ist seit März Head of Project Management bei Edelman in Deutschland. In dieser Funktion wird Tina Schwarzmann direkt an Manuel Frank, Chief Creative Officer Germany & Global Creative Chair for Health, berichten.

    Tina Schwarzmann

    In ihrer Rolle führt Tina Schwarzmann ein Team von 13 Projektmanager:innen, die über alle Edelman Standorte in Deutschland hinweg vielschichtige internationale Kundenprojekte steuern. Als Head of Project Management übernimmt Tina Schwarzmann in der über 60-köpfigen Practice Integrated Solutions die Schlüsselrolle bei der Projektberatung auf Führungs- und Management-Ebene sowie die Weiterentwicklung der internen Organisation und der Agenturprozesse.

    Die Practice Integrated Solutions bündelt die integrierte Kommunikationskompetenz von Edelman und umfasst neben Strategy- und Creative-Expert:innen aus den Bereichen Digital Consulting auch Web Development sowie Data & Intelligence. Darüber hinaus zeichnet Tina Schwarzmann künftig für den aktiven Aufbau des Projektmanagements mit Schnittstellen zu Kund:innen, Unit Leads und Finance sowie für die Qualitätssicherung und den Wissensaufbau verantwortlich. Mit der neu geschaffenen Führungsposition in diesem Bereich baut Edelman Deutschland das Projektmanagement weiter aus und entspricht den veränderten Anforderungen der Kund:innen. „Wir freuen uns sehr darüber, mit Tina eine erfahrene Führungspersönlichkeit begrüßen zu dürfen, die unsere integrierten Teams über all unsere Kund:innen, Standorte und Spezialisierungen hinweg noch besser und zielgerichteter orchestrieren wird“, sagt Manuel Frank, Chief Creative Officer Germany & Global Creative Chair for Health.

    Vor ihrem Start bei Edelman hat Tina Schwarzmann als Director Client Services und Technical Director Campaign Management bei der TRACK GmbH fundierte Erfahrungen bei der Umsetzung großer CRM- und Digital-Kampagnen sowie der Projektleitung digitaler Transition-Prozesse bei internationalen Kund:innen bis hin zur Entwicklung interner Agenturstandards für Operations-Prozesse und Projektmanagement gesammelt. Zuvor war die Diplom-Sportökonomin für diverse internationale Projekte in den Bereichen CRM und datengetriebenes digitales Marketing als Account Director bei der defacto relations GmbH zuständig.

    „Ich freue mich sehr darauf, mich bei Edelman in der neu geschaffenen Position als Head of Project Management und allen damit verbundenen spannenden Herausforderungen zu stellen. Ich glaube, dass ich in dem Edelman Transformations-Prozess meine Stärken, wie die Gestaltung von Strukturen und das Prozessmanagement sowie Führung und Aufbau eines internationalen Project Management Teams, für alle Topkund:innen von Edelman optimal einsetzen kann. Ich sehe großes Potenzial und es wird nun meine Aufgabe sein, dieses zu entfalten“, sagt Tina Schwarzmann zu ihrem Start bei Edelman Deutschland.


    Über Edelman

    Edelman ist ein globales Kommunikationsunternehmen, das Vertrauen zwischen Menschen, Marken, Unternehmen und Institutionen aufbaut und vertieft. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de.


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  • Vorschuss in der Krise: Vertrauen der Deutschen steigt, globale Infodemie verbreitet aber Misstrauen

    Vorschuss in der Krise: Vertrauen der Deutschen steigt, globale Infodemie verbreitet aber Misstrauen

    • Der Krise zum Trotz: Gesellschaftliche Institutionen gewinnen trotz Pandemie weiter an Vertrauen
    • Erstmals an der Spitze: Regierung (59 %) ist erstmals seit 2012 vor Unternehmen (54 %), Medien (52 %) und NGOs (46 %) die vertrauenswürdigste Institution in Deutschland
    • Positives Momentum: Institutionen müssen jetzt Kompetenz und Ethik in Einklang bringen, um positiven Vertrauenstrend fortzuführen
    • Medien mit Misstrauen konfrontiert: 43 % der Deutschen denken, dass Journalisten die Menschen absichtlich durch falsche Informationen in die Irre führen wollen

    Frankfurt am Main, 16. Februar 2021 – Die Bilanz knapp ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Krise: Das Vertrauen der Bevölkerung hierzulande in die gesellschaftlichen Institutionen Regierung, Unternehmen, Medien und NGOs ist auch im Jahr der Pandemie weiter gewachsen. Während sich im globalen Vergleich klar die Verlierer der Krise zeigen, kann Deutschland einen Vertrauenszuschuss verzeichnen und nimmt im internationalen Vergleich eine Sonderstellung ein. Das zeigen die aktuellen Daten des 21. Edelman Trust Barometer. Darin hat Edelman über 33.000+ Menschen in 28 Märkten zu ihrem Vertrauen befragt.

    So belegt Deutschland im globalen Vertrauensranking der allgemeinen Öffentlichkeit Platz 14 von 27 Märkten und erreicht 53 Indexpunkte. Im Vorjahr waren es 46 Indexpunkte. Trotz der anhaltend positiven Entwicklung, die das Vertrauen hierzulande seit 2020 zeigt, schaffen es die Institutionen insgesamt jedoch nicht, dass die Deutschen sie als vertrauenswürdig einstufen. Vielmehr schätzen die Menschen die Institutionen nun im neutralen Vertrauensbereich ein. Als vertrauenswürdigste Institution hierzulande wird die Regierung angesehen (59 %; +14 %pkt.), nun gefolgt von den Unternehmen (54 %; +6 %pkt.), den Medien (52 %; +3 %pkt.) und vor den NGOs (46 %; +3 %pkt.). Auch die Vertrauenskluft zwischen der informierten und breiten Öffentlichkeit hat sich in Deutschland halbiert (2021: 10 Punkte; 2020: 20 Punkte).

    „Das Edelman Trust Barometer 2021 zeigt, dass das Vertrauen in die deutschen Institutionen überraschend hoch bleibt. Vor allem die Regierung und die Unternehmen haben trotz aller Herausforderungen durch die Pandemie ein positives Momentum entwickelt. Regierung und Unternehmen müssen jedoch weiter daran arbeiten, Vertrauen zu gewinnen, damit sie langfristig profitieren und die Vertrauensblase nicht platzt“, sagt Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland.

    Denn schon jetzt zeigt das Edelman Trust Barometer 2021 eine Tendenz: Der Zenit der Vertrauenszunahme ist seit dem Frühjahr 2020 überschritten. Während das Vertrauen der Deutschen in die vier Institutionen von Januar 2020 bis Mai 2020 stark angestiegen war (Regierung +19 %pkt; Unternehmen +8 %pkt; Medien +4 %pkt; NGOs +7 %pkt.) hat sich dieser rasante Zuwachs bis Januar 2021 umgekehrt. Die Faktoren für die Verlangsamung sind vielschichtig.

    Sorge vor Falschinformationen ist fundamentale Herausforderung

    Die Ergebnisse des Edelman Trust Barometer 2021 zeigen, dass sich die Bedürfnisse der Menschen in der Pandemie fundamental verändert haben. Die Deutschen legen aktuell deutlich mehr Wert auf den Kampf gegen Falschinformationen als noch im vergangenen Jahr (+39 Punkte). Erst danach folgen unter anderem die Thematisierung von Armut im eigenen Land (+37 Punkte) und Klimawandel (+33 Punkte) oder die Verbesserung des Bildungssystems (+36 Punkte).

    Besorgniserregend schneiden in diesem Kontext die Ergebnisse bei der Frage nach der „Informationshygiene“¹ ab: 43 % (global: 39 %) der in Deutschland Befragten verfügen über eine schlechte Informationshygiene (20 % gut, 37 % moderat; global: 26 % gut, 35 % moderat). Dabei geben 42 % (global: 57 %) an, dass sie Informationen, die sie spannend finden, gern weiterverbreiten. Nur ein Fünftel (global: 29 %) derjenigen, die Informationen, die sie spannend finden, weitergeben, haben eine gute Informationshygiene.

    „Es hat sich eine ‚Infodemie‘ entwickelt. Nicht nur in Deutschland, sondern auf globaler Ebene. Ohne vertrauenswürdige Quellen können die Menschen nicht wissen, wo oder bei wem sie zuverlässige Informationen erhalten. In der Konsequenz besteht die Gefahr, dass das Vertrauen in der deutschen Bevölkerung sukzessive wieder abnimmt“, sagt Christiane Schulz.

    Medien stehen vor Vertrauensfrage

    Das Edelman Trust Barometer 2021 bestätigt den Negativtrend in Bezug auf Medien und Informationen: Die Deutschen treten Journalisten mit Misstrauen entgegen, wenn es darum geht, ob diese das Richtige tun (47 %, -3 %pkt.). Damit liegen Journalisten in Bezug auf das Vertrauen zwar noch vor CEOs (36%; +3 %pkt.) und Regierungsverantwortlichen (42 %; +8 %pkt.), haben im Vergleich zum Vorjahr aber an Vertrauen eingebüßt.

    Für die Medien hierzulande haben die Befragten ein klares Feedback: 59 % der Deutschen (global: 61 %) empfinden, dass die Medien keinen guten Job machen, wenn es um objektive und überparteiliche Berichterstattung geht. Darüber hinaus sagen 42 % (global: 59 %), dass Nachrichtenorganisationen mehr damit beschäftigt sind, eine Ideologie oder politische Position zu unterstützen als die Öffentlichkeit zu informieren. Alarmierend: Mehr als zwei Fünftel (43 %; global 59 %) der Befragten sagen, dass Journalisten und Reporter die Menschen absichtlich durch falsche und übertriebene Informationen in die Irre führen wollen.

    Arbeitgeber – gefragt als zuverlässige Informationsquelle

    Ihrem eigenen CEO sprechen gut die Hälfte der Deutschen (54 %; global: 63 %) ihr Vertrauen aus, das Richtige zu tun. „An diesen bleibenden Vertrauensvorschuss sind Bedingungen geknüpft: 68 % der hierzulande Befragten wollen, dass CEOs handeln, wenn die Regierung keine Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen findet (global: 68 %). 58 % sind der Meinung, dass CEOs selbst nicht nur gegenüber Aktionären und Vorständen, sondern auch gegenüber der Öffentlichkeit die Verantwortung (global: 65 %) tragen sollten. 57 % sagen darüber hinaus, dass CEOs bei Veränderungen die Führung übernehmen sollten, anstatt auf die Regierung zu warten (global: 66 %)“, betont Christiane Schulz.

    „Gerade erleben wir ein besonderes Vertrauensmomentum, auf dem es aufzubauen gilt“, fasst Christiane Schulz zusammen. „Vertrauen entsteht, wenn Ethik und Kompetenz gleichermaßen zusammenkommen. Für alle Institutionen kommt es jetzt darauf an, den Worten Taten folgen zu lassen, den Menschen Sorgen zu nehmen und Sicherheit zu geben. Dies kann der Beginn einer großen ‚Vertrauensreise‘ sein.“

    ¹Die Frage nach der Informationshygiene bewertet, wie die Befragten bei den folgenden vier Dimensionen abschneiden: Regelmäßige Beschäftigung mit Nachrichten, Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten, Überprüfung von Informationen und das Vermeiden der Verbreitung von Falschinformationen.


    Veranstaltung verpasst? Unter diesem Link finden Sie die Aufzeichnung des Events.
    Interessiert an den kompletten Daten des deutschen Reports? Das aktuelle Edelman Trust Barometer können Sie hier herunterladen.


    Über das Edelman Trust Barometer

    Das Edelman Trust Barometer 2021 ist die jährliche Umfrage des Unternehmens zu Vertrauen in Regierungen, Unternehmen, Medien und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die in diesem Jahr zum 21. Mal durchgeführt wurde. Die Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma Edelman Data & Intelligence (DxI) durchgeführt und bestand aus 30-minütigen Online-Interviews, die zwischen dem 19. Oktober und 18. November 2020 stattfanden. Die Online-Umfrage umfasste mehr als 33.000 Befragte, darunter 1.150 Befragte aus der Allgemeinbevölkerung in 28 Ländern und 200 Befragte aus der informierten Öffentlichkeit in jedem Land, mit Ausnahme von China und den USA, die eine Stichprobe von jeweils 500 Befragten aus der informierten Öffentlichkeit haben, und Nigeria, das 100 Befragte aus der informierten Öffentlichkeit hat. Alle Befragten aus der informierten Öffentlichkeit erfüllten die folgenden Kriterien: 25-64 Jahre alt, Hochschulbildung; Haushaltseinkommen im obersten Quartil für ihr Alter in ihrem Land; lesen oder sehen mindestens mehrmals pro Woche Wirtschafts-/Nachrichtenmedien; verfolgen mindestens mehrmals pro Woche politische Themen in den Nachrichten. Mehr unter: https://www.edelman.de/research/edelman-trust-barometer-2021

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    Über Edelman

    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de.


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  • LIQID gewinnt Frank Lotze  als Executive Advisor

    LIQID gewinnt Frank Lotze als Executive Advisor

    Berlin, 29.07. 2020 – Der digitale Vermögensverwalter LIQID baut die Bereiche Kommunikation und Marketing mit hochkarätiger Expertise aus: Frank Lotze verstärkt als Executive Advisor und Gesellschafter den Beirat des Unternehmens und berät in strategischen Kommunikationsfragen. Neu im Unternehmen ist außerdem Felix Roth, der als Vice President das Marketing und die Kommunikation des Hauses operativ verantwortet. Der international erfahrene Branchenexperte Frank Lotze zählt zu den renommiertesten Marketing- und Kommunikationsprofis in Deutschland. Zehn Jahre verantwortete er als CEO erfolgreich die Geschicke von Deutschlands größter Agenturgruppe BBDO Germany und war Mitglied des Executive Boards von BBDO Worldwide. Zuvor arbeitete er zwölf Jahre bei Deutschlands führender Kreativagentur Jung von Matt, wo er als Vorstand Beratung und Partner tätig war. Im Rahmen seiner Karriere gewann er zahlreiche Auszeichnungen, etwa als deutscher “Agenturmanager des Jahres”.

    „Digitale Strategien statt schwerer Marmor“
    „LIQID ist ein extrem spannendes Unternehmen, weil es die dringend benötigte Bewegung in die Welt des Private Bankings bringt. Schlaue Algorithmen und digitale Anlagestrategien bringen den Kunden mehr als der schwere Marmor tradierter Bankhäuser“, erläutert Lotze den Grund seines Engagements. „Ich freue mich darauf, dem erlesenen, hochkompetenten Beirat von LIQID beitreten zu dürfen, um das Unternehmen dabei zu unterstützen, den Markt des digitalen Private Bankings zu definieren.“ Im LIQID-Beirat sitzt Lotze unter anderem neben Aufsichtsratschef Dennis Malamatinas, dem früheren Europa-Chef des Rabattportals Priceline.

    Für den Gründer und CEO von LIQID, Christian Schneider-Sickert, ist die zusätzliche Unterstützung von strategischer Bedeutung. „Die eigene Marke glaubwürdig und überzeugend zu kommunizieren, ist gerade im Finanzbereich, der so zentral auf das Vertrauen der eigenen Kunden angewiesen ist, von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich, dass uns dabei so eine Branchengröße wie Frank Lotze mit Rat und Tat zur Seite steht. Dass wir ihn von unserem Unternehmen überzeugen konnten, ist eine klare Botschaft“, erläutert der Unternehmenschef. „Mit Felix Roth gewinnen wir zudem einen versierten Markenprofi, der sein Können bereits bei renommierten Konzernen unter Beweis gestellt hat. Er bringt die besten Voraussetzungen mit, um die vielseitige Position als VP Marketing bei LIQID erfolgreich auszufüllen, die Marke weiter aufzubauen und zum Wachstum des Geschäfts beizutragen.“

    Während sich Frank Lotze vor allem auf strategische Aspekte fokussiert, verantwortet Felix Roth das gesamte Marketing- und Kommunikationsgeschäft des Hauses. Roth hat mehr als zehn Jahre Erfahrung in diversen Marketingfunktionen und Branchen. Vor LIQID arbeitete er unter anderem bei Google, MasterCard und Volkswagen in nationalen und internationalen Positionen.


    Über LIQID
    LIQID (www.liqid.de) mit Sitz in Berlin ist europäischer Marktführer im digitalen Private Banking. Das Unternehmen verbindet ein innovatives, digitales Geschäftsmodell mit persönlicher Betreuung. Das Magazin „Capital“ kürte LIQID jüngst zum dritten Mal in Folge zum besten digitalen Vermögensverwalter sowie im vergangenen Jahr zum besten Vermögensverwalter Deutschlands.

    Pressekontakt LIQID
    Holger Nacken, Tel. +49 (0) 172 5698055
    Maximilian Niederstein, Tel. +49 (0) 221 828281 52
    liqid@edelman.com
    www.liqid.de


    Edelman GmbH
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    Geschäftsführerin: Christiane Schulz
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  • Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Frankfurt, 19. Mai 2020 – In der Krise vertrauen die Deutschen der Regierung am meisten. Die Regierung rückt im Vertrauensranking der vier Institutionen Regierung, Wirtschaft, Medien und NGOs an die Vertrauensspitze und legt im Vergleich zu vor der Krise um ganze 19 Prozentpunkte zu (64%) – ein Allzeithoch seit 2012. Es folgen die Wirtschaft (56%, +8%pkt.), die Medien (53%, + 4%pkt.) und NGOs (50%, +7%pkt.). Das zeigen die aktuellen Daten des Edelman Trust Barometer Frühlings-Updates „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“. Darin hat Edelman im April 2020 über 13.200 Menschen in elf Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Zudem liegen Bundes- und Landesregierung bei den Deutschen auf gleichem Vertrauenslevel (Vertrauen Bundesregierung 67%, Landesregierung 66%). „Wir erleben aktuell eine Vertrauenswende. Die Regierung hat das Mandat zur Führung zurückgewonnen – ein Trend, der sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit abzeichnet. Aber es bleibt abzuwarten, inwiefern dies nachhaltig ist. Es gilt, den Vertrauensvorschuss weiterhin einzulösen und den Menschen in der größten Gesundheits- und Finanzkrise unserer Zeit Orientierung zu geben sowie transparent zu agieren“, sagt Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland. Auch insgesamt befindet sich das Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen aktuell auf einem Allzeithoch. Der Vertrauensindex in Deutschland beträgt 56 (+10 Pkt.). Global zeichnet sich ebenfalls ein Rekordlevel ab (61, +6 Pkt.).


    Regierung muss Vertrauen einlösen

    Das Edelman Trust Barometer Frühlings-Update zeigt: Die Deutschen fordern, dass die Regierung in allen Bereichen der Pandemiebekämpfung eine Führungsrolle übernimmt. Dazu zählt:

    • die Gewährleistung von wirtschaftlichen Hilfen (83%)
    • die Rückkehr zur Normalität (79%)
    • die Bereitstellung von Informationen für die Öffentlichkeit (74%)
    • die Eindämmung der Pandemie (70%)
    • die Unterstützung der Menschen bei der persönlichen Bewältigung der Krise (65%)

    Gleichzeitig machen die Deutschen der Regierung weitere Zugeständnisse. Etwa drei Viertel der Deutschen (72%, global: 73%) gibt an, dass sie die pandemiebedingten Einschränkungen für angemessen und verständlich halten. Mehr als die Hälfte ist bereit, der Regierung zur Eindämmung von COVID-19 mehr Daten über den eigenen Aufenthaltsort und Gesundheitszustand zur Verfügung zu stellen (53%, global: 61%).
    „Ein wichtiger Faktor für das Vertrauen der Deutschen in die Regierung ist sicherlich auch die noch gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im globalen Vergleich sorgen sich die Deutschen – auch durch Möglichkeiten wie Kurzarbeit – fast am wenigsten um ihren Job“, sagt Christiane Schulz. 36 Prozent der Deutschen machen sich aktuell Gedanken vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes durch COVID-19. Nur die Franzosen mache sich noch weniger Sorgen (35%). Global sind es 56 Prozent.

    CEOs müssen Führungsstärke beweisen

    Auch das Vertrauen in die Wirtschaft ist auf den ersten Blick gestiegen. Die Zahlen geben jedoch gleichzeitig Anlass zur Beunruhigung. So ist derzeit weniger als die Hälfte der Deutschen überzeugt, dass es Unternehmen gelingt, Mitarbeiter und Kunden vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen (46%, global: 49%). Nur 30 Prozent meinen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter vor den eigenen Profit stellen (global: 36%).
    Ähnlich düster sieht es für CEOs aus: Sie stehen bei der Frage danach, wer bei der Bekämpfung der Pandemie gute Arbeit leistet, an letzter Stelle. Nicht einmal jeder vierte Deutsche gibt an, dass CEOs den Anforderungen bei der Bekämpfung der Krise gerecht werden (24%, global: 29%). Gleichzeitig wünscht sich die Hälfte der Bundesbürger, dass CEOs die Führung bei der Bekämpfung der Pandemie übernehmen (50%, global: 65%). „CEOs müssen jetzt Führungsstärke beweisen. Besonders die schrittweise Rückkehr zur Normalität ist dafür ein guter Moment“, sagt Christiane Schulz. „Gleichzeitig darf dies kein Alleingang sein. Sie müssen sich mit Wissenschaftlern und Experten zusammenschließen und eng mit anderen Institutionen wie der Regierung zusammenarbeiten.“


    Rückkehr zur Normalität ist der große Vertrauenstest

    Die Ergebnisse zeigen, dass für die Rückkehr zur Normalität ein gemeinsamer Ansatz nötig ist. 30 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass Gesundheitsbehörden Entscheidungen für die Rückkehr zum Arbeitsplatz treffen sollten (global: 32%); 22 Prozent sprechen dies der Bundesregierung zu (global: 27%), deutlich vor lokalen Behörden (16%). Insgesamt fordern die Deutschen ein vorsichtiges Vorgehen. 66 Prozent meinen, dass die oberste Priorität der Regierung darin liegen sollte, so viele Leben wie möglich zu retten (global: 67%). Auch wenn dies bedeutet, dass die Wirtschaft mehr Schaden erleidet und sich langsamer erholt. Von CEOs erwartet die Mehrheit der Deutschen hier ebenfalls ein entsprechendes Verständnis (82%, global: 75%).
    „Die Rückkehr zum Alltag und zur Arbeit ist für die Institutionen der Vertrauenstest. Mit einem gemeinsamen Ansatz kann es ihnen gelingen, dass das Vertrauenshoch mehr als nur ein Trend bleibt und sich langfristig stabilisiert“, sagt Christiane Schulz.

    Über das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020:
    Vertrauen und die COVID-19-Pandemie

    Das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020 „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“ ist eine Aktualisierung des Edelman Trust Barometer 2020. Die Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma Edelman Intelligence zwischen dem 15. und 23. April durchgeführt und umfasste mehr als 13.200 Befragte in den elf Märkten Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien, Südkorea, Großbritannien und die USA. In jedem Markt wurden 1.200 Personen befragt, darunter 100 aus der informierten Öffentlichkeit (Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Hochschulabschluss, einem überdurchschnittlichen Haushaltseinkommen innerhalb der Top 25 % sowie mit intensivem Medien- und Informationskonsum).


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    Einladung: Virtuelle Veranstaltung zu den aktuellen Studienergebnissen mit
    Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland
    Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA
    Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft
    Mittwoch, 20. Mai 2020, 9.00 – 9.50 Uhr
    Virtuelle Veranstaltung via Zoom ZUR ANMELDUNG

    Wir laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse des aktuellen Edelman Trust Barometer auf unserer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung mit der Atlantik-Brücke zu diskutieren. Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland, und Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA, zeigen, wie es um das Vertrauen der Menschen in Deutschland und weltweit in die vier gesellschaftlichen Institutionen in dieser Krise bestellt ist. Unser Gast Professor Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Atlantik-Brücke e. V., ordnet zudem ein, mit welchen Erwartungen und Trends die Institutionen aktuell und in Zukunft konfrontiert sind.

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  • Die Krise als Digitalisierungskatalysator:  Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Die Krise als Digitalisierungskatalysator: Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Frankfurt 13. Mai 2020 – Durch die Corona-Pandemie hat sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen stark beschleunigt. Ob im Privaten mit einer rapiden gestiegenen Akzeptanz kontaktloser Kartenzahlung [1] oder im beruflichen Umfeld mit dem abrupten Wechsel zu Remote Work. Was bisher als Zeichen moderner Arbeitskultur galt, ist auf einen Schlag für viele Unternehmen Realität geworden. Insbesondere bei der Digitalisierung von Unternehmen liegen, verstärkt durch die Krise, ungeahnte Chancen für die Zukunft. Um diese aber nutzen zu können, müssen Führungskräfte mehrere Aspekte berücksichtigen.

    Die Krise nimmt keine Rücksicht, ob Unternehmen auf die Digitale Transformation vorbereitet sind. Jetzt profitiert, wer sich frühzeitig mit Remote Work, technischer Infrastruktur oder digitalen Services auseinandergesetzt habt. Nachzügler müssen alles daransetzen aufzuholen. Es reicht jedoch nicht, den eigenen Mitarbeitern lediglich die Tools wie Microsoft Teams oder Slack bereitzustellen. Auch die Arbeitskultur muss sich ändern, um Mitarbeiter zu befähigen und hinsichtlich dezentraler Arbeit zu schulen.

    Die Digitalisierung vieler Unternehmensbereiche funktioniert unerwartet gut. Deswegen werden virtuelle Lösungen auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen – etwa für Kundengespräche, Influencer-Events oder Pressekonferenzen. Damit Entscheider das Momentum der aktuellen Veränderungen nutzen können, um die digitale Transformation ihres Unternehmens erfolgreich voranzutreiben, sollten sie folgende Maßnahmen umsetzen:

    1. Führungsstil anpassen, um Selbständigkeit der Mitarbeiter zu fördern
      Die ersten Erfahrungen aus der Krise haben gezeigt, dass sich Mitarbeiter vermehrt einbringen, um die Umsetzung der digitalen Veränderungen in ihren Unternehmen voranzutreiben und zu gestalten. Proaktive Vorschläge zur Verbesserung interner Arbeits- und Kommunikationsabläufe, der Unternehmenskultur oder gar zur Einführung neuer digitaler Services sind keine Seltenheit. Um diese Eigeninitiative auszuschöpfen, sollten Manager und Führungskräfte ihren Führungsstil darauf ausrichten, den Mitarbeitern die nötige Freiheit einzuräumen und die neue Selbständigkeit gezielt zu fördern – etwa durch virtuelle Arbeitsgruppen mit Experten verschiedener Standorte. So lassen sich Potenziale schnell identifizieren und Know-how standort- und länderübergreifend nutzbar machen.
    2. Digitale Tools richtig einsetzen – für Vertrieb und interne Kollaboration
      Social Distancing ist insbesondere für den Vertrieb eine große Herausforderung. Um in der jetzigen Situation weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern digitale Vertriebswerkzeuge an die Hand geben – etwa digitale Assistenten oder Sales Hubs, in denen alle Materialien stets aktuell und digital aufbereitet zur Verfügung stehen. Nur so können sie Partner und Kunden effektiv beraten. Um eine schnelle Umstellung auf diese Tools zu ermöglichen, sollten Unternehmen schon jetzt alle erforderlichen Materialien wie Broschüren oder Infografiken als digitale Assets zusammenstellen. Eine erfolgreiche, dezentrale Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen setzt in Zeiten von Corona nicht nur eine funktionierende digitale Infrastruktur voraus. Vielmehr müssen Mitarbeiter durch Trainings und Guidelines befähigt werden, diese Tools effektiv einzusetzen. Führungskräfte können hier mit Praxisbeispielen und Best Practices aus anderen Bereichen und Ländern gezielt die Richtung vorgeben.
    3. Widerstandsfähigkeit der Organisation sicherstellen
      Ehrliche und transparente Kommunikation wird in der aktuellen Situation mit wachsender Mitarbeiterloyalität belohnt und stärkt die Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So geht aus dem Edelman Trust Barometer 2020 Special Report „Vertrauen in Zeiten des Coronavirus“ hervor, dass Mitarbeiter von dem eigenen Arbeitgeber erwarten, dass Informationen zur Krise regelmäßig kommuniziert und aktualisiert werden. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, dass dieser Informationsbedarf bestehen bleibt. In der „neuen Normalität“ des dezentralen Arbeitens müssen Führungskräfte auch verstärkt auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten, um Produktivität, Loyalität und Motivation aufrecht zu erhalten. Hierfür ist Nähe zu den Mitarbeitern im Homeoffice unerlässlich, die durch verschiedene Wege aufgebaut und erhalten werden kann – sei es durch neue Kommunikationsformate, angepasste Meeting-Routinen oder an die Krise angepasste Angebote.

    [1] Online-Umfrage der Bundesbank: https://www.rnd.de/politik/bundesbank-vorstandsmitglied-das-geld-wird-nicht-knapp-JIMD4GU4OZAGHC4ITH2YVP2I7U.html

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  • Strategische Allianz mit Deep Value Advisors: Edelman erweitert Finanzkommunikationsexpertise

    Strategische Allianz mit Deep Value Advisors: Edelman erweitert Finanzkommunikationsexpertise

    • Fokus in aktueller Lage durch Corona-Virus auf Sondersituationen
    • Erweiterung der Expertise und Ressourcen bei Kapitalmarkt-Kommunikation, Merger & Acquisitions, Restrukturierungen

    Frankfurt am Main und London/Zürich (Wollerau), 26. März 2020 – Edelman Deutschland kooperiert künftig mit Deep Value Advisors, einer spezialisierten strategischen Kommunikationsberatung. Durch die Zusammenarbeit erweitert und vertieft Edelman Deutschland seine Expertise und Ressourcen in den Feldern Kapitalmarkt-Kommunikation, Mergers & Acquisitions, Restrukturierungen sowie Sondersituationen. Innerhalb der strategischen Allianz unterstützen die Partner von Deep Value Advisors Edelman Deutschland als Senior Advisor.

    Der Bedarf an Beratung sowie Unterstützung steigt in der sich schnell verändernden Situation rapide an. „Viele Firmen sehen sich durch die Corona-Krise gerade mit komplett neuen und komplexen Herausforderungen konfrontiert, beispielsweise bei der Sicherung des Unternehmensfortbestands, also der Vermeidung einer Insolvenz, oder auch bei anstehenden Refinanzierungen“, so Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland. „Durch die Kooperation wollen wir unsere Bestandskunden im Bereich Finanz- und Kapitalmarkt auch in besonderen Situationen und bei speziellen Herausforderungen beratend unterstützen und das Geschäftsfeld gemeinsam weiter ausbauen.“

    „Über Edelman gewinnen wir Zugang zu Breite und Tiefe der größten inhabergeführten PR-Agentur der Welt, einschließlich enormer Schlagkraft in Digital/Social Media und wahren zugleich alle Vorteile einer partnerschaftlich organsierten Beratungsboutique“, so Alexander Engelhardt, Partner von Deep Value Advisors.

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    Über Deep Value
    Deep Value Advisors ist eine partnerschaftlich organisierte strategische Kommunikationsberatung. Deep Value hilft, bei Transformationen und Sonderlagen Werte zu sichern, freizusetzen und zu schaffen. Der Beratungsansatz ist empirisch wissenschaftlich und umfasst Research, Analyse, Beratung und Umsetzung durch multidisziplinäre Expertenteams aus Kommunikation, Marketing und Medien, Finanzen und Industrie, Politik und Recht. Typische Beratungsfelder sind Kapitalmarkt- und M&A-Kommunikation, Krisenmanagement und Change. Deep Value wurde 2008 als Professional Services Firm gegründet und ist heute in London, Frankfurt am Main und Wollerau (Kanton Schwyz, Schweiz) vertreten.

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  • Tipps für Social Media & das Community-Management während COVID-19

    Tipps für Social Media & das Community-Management während COVID-19

    Frankfurt, 24. März 2020 – Soziale Medien sind zu Zeiten von COVID-19 nach wie vor ein wichtiges Instrument des Kommunikations- und Marketing-Mixes. Um auch in der Krisensituation eine effektive Kommunikation zu gewährleisten, müssen Unternehmen die aktuellen gesellschaftlichen Umstände und Stimmungen fortlaufend bewerten und in der Planung entsprechend berücksichtigen. Idealerweise sollte die Social-Media-Planung und das Community Management täglich nach den folgenden drei Gesichtspunkten die aktuelle Situation analysieren und bewerten: Planung, Überprüfung und Reaktion.

    Dabei gilt es zu beachten, dass diese drei Punkte keine statisch aufeinanderfolgenden Vorgänge, sondern oftmals voneinander abhängig sind. Unternehmen sollten alle Überlegungen innerhalb dieser drei Säulen prüfen, um festzustellen, welche Fragen und Bereiche am relevantesten sind und am unmittelbarsten berücksichtigt werden müssen.

    Planung
    Schaffung von Plänen zum Umgang und Management von Social Media während der COVID-19-Pandemie.

    • Bestimmen Sie die Rolle der sozialen Kanäle – diese kann sich je nach den Bedürfnissen Ihres Unternehmens und der derzeitigen Nutzung möglicherweise verändern.
      • Bewerten Sie, wie Ihr Publikum derzeit mit Ihren Social-Media-Kanälen in Bezug auf COVID-19 umgeht und interagiert.
      • Sind aktuelle Kampagnen notwendig oder relevant? Sollten soziale Kanäle für Mitarbeiter- und/oder Community Relations genutzt werden?
      • Verändert sich Ihre Kernzielgruppe während der Krise? Jeder (Medien, Kunden, Mitarbeiter, Bewerber, Aktionäre, Analysten) beobachtet, wie sich jede einzelne Organisation äußert und positioniert.
    • Pflegen Sie den täglichen Kontakt mit Ihren Social-Media-Teams, damit sie über Ankündigungen, politische und geschäftliche Änderungen informiert sind, die sich auf Kampagnen und Postings auswirken könnten. Halten Sie tägliche Standup-Meetings (bei Bedarf auch öfter) mit den Community Managern, um sich zu Meldungen und Neuigkeiten abzustimmen.
    • Definieren oder passen Sie die Häufigkeit an, mit der Community Manager und Social-Media-Analysten Ihre sozialen Kanäle überwachen und alle ungewöhnlichen Interaktionen und Aktivitäten aus der Community kennzeichnen.
    • Definieren Sie Richtlinien für eine zeitnahe Reaktion – in dieser Situation ist es wichtig, schnell zu reagieren. Ebenso wichtig ist aber, die richtige Antwort zu geben und so Risiken vorab zu vermeiden. Community Manager sollten besonders vorsichtig sein, bevor sie etwas veröffentlichen oder auf eine Anfrage reagieren.

    Überprüfung
    Prüfung aller Kampagnen (aktuelle und anstehende Inhalte) und der Herangehensweise des Community Managements hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen am Markt und der Gesellschaft.

    • Sind aktuelle Social-Media-Kampagnen zu opportunistisch, insbesondere in Bereichen, die von COVID-19 betroffen sind oder damit in Verbindung stehen (etwa Seife, Reisen, etc.)?
    • Wie würde ein eher zynischer Kritiker reagieren, wenn Sie diesen Content in der aktuellen Gesundheitssituation veröffentlichen?
    • Bedenken Sie die Implikationen Ihres gesamten Social-Media-Contents, besonders die Postings, die Menschen zu Reisen oder der Teilnahme an Veranstaltungen aufrufen.
    • Überprüfen Sie zielgerichtete Kampagnen und lokale Anzeigenkäufe – laufen diese Kampagnen in Märkten, die besonders von COVID-19 betroffen sind? Kampagnen wie diese könnten aufgrund der allgemein veränderten öffentlichen Aufmerksamkeit weniger wirksam sein als vorgesehen oder je nach Art der Inhalte als unsensibel angesehen werden.
      • Wenn Sie sehen, dass die Lage in bestimmten Regionen besonders angespannt in Bezug auf COVID-19 ist, sollten Sie es ggf. sogar in Betracht ziehen, diese Regionen von den geplanten Maßnahmen auszuschließen. Alternativ kann Hypertargeting helfen, um auf spezifische Marktbedürfnisse einzugehen.
    • Stellen Sie sicher, dass Ihr Content nicht den Empfehlungen der Behörden vor Ort hinsichtlich des Umgangs mit COVID-19 widerspricht.
    • Gibt es Influencer-Programme oder anstehende Maßnahmen, die besonders beleuchtet werden müssen? Prüfen Sie, ob Influencer-Kampagnen fortgesetzt werden sollen und stellen Sie bei bereits laufenden Kampagnen sicher, dass den Influencern Q&As zur Verfügung gestellt werden, damit sie auf Fragen aus ihrer Community zum Umgang Ihres Unternehmens mit COVID-19 antworten können.

    Reaktion
    Entwicklung von Social-Media-Leitlinien sowie Prozessen und Antworten, um eine zeitnahe, korrekte und effiziente Nutzung dieses Mediums in der aktuellen Situation zu ermöglichen.

    • Untersuchen und aktualisieren Sie Ihre Social-Listening-Taxonomien, um eine Diskussion über Ihre Marke, Ihren Sektor oder Ihre Kategorie und COVID-19 einzubeziehen.
    • Erstellen Sie COVID-19-Richtlinien und Entscheidungsabläufe für das Community Management, damit allen Beteiligten klar ist, wie auf Kommentare in sozialen Medien zu reagieren ist. Dies sollte auch bereits bestehende Pandemie-Erklärungen oder -Richtlinien Ihres Unternehmens umfassen.

    Zusätzliche Überlegungen, die in die Richtlinien einfließen sollten:

    • Geschäftsabläufe, die direkt beeinflusst werden (z.B. Produktknappheit, Anlagenstilllegungen).
    • Ein Mitarbeiter ist an dem Virus erkrankt, könnte das Virus haben oder es wird bestätigt, dass er das Virus hat.
    • Eine Gemeinde, in dem sich ein Standort oder Geschäft Ihres Unternehmens befindet, ist von einem Einzelfall oder einem größeren Ausbruch betroffen.
    • Stellen Sie sicher, dass die Teams die Eskalationsrichtlinien kennen und den damit verbundenen geplanten Informationsfluss verstehen.
    • Entwickeln Sie gegebenenfalls spezifische COVID-19-Botschaften – z.B. welche Maßnahmen ein Unternehmen oder eine Marke umsetzt, um in ihren jeweiligen Märkten, Unternehmen oder Einrichtungen (Einzelhändler, Hersteller usw.) vor COVID-19 zu schützen.
      • Soziale Medien können in Krisenzeiten auch als Kanal in die Mitarbeiterkommunikation eingebunden werden, um die Mitarbeiter zu erreichen und zu informieren. Sie können zudem für Leadership-Kommunikation genutzt werden und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, die Botschaften des Unternehmens zu teilen und zu vertreten. Ein aktuelles Beispiel sind die Trainer und Vorstände vieler Sportvereine, die Erklärungen auf sozialen Kanälen veröffentlicht haben – in dem Wissen, dass ihre Mitarbeiter diese sehen, darauf reagieren und sie wiederum teilen.
    • Überwachen, ändern oder stornieren Sie Social-Media-Anzeigenbuchungen und zielgerichtete Werbung, wenn sie in Konflikt mit der aktuellen Marktsituation und Ihrem Geschäft stehen. Lassen Sie sich von Partnern schriftlich bestätigen, wenn Buchungen ausgesetzt oder storniert werden müssen.
    • Entwicklung von Plänen zur Aufrechterhaltung des Social-Media-Teams, um sicherzustellen, dass geeignete Dokumentationen und Maßnahmen in die Wege geleitet werden. So sollen die Auswirkungen auf das Team minimiert werden, falls sich ein Teammitglied mit COVID-19 angesteckt hat.
      • Beispiel: Stellen Sie sicher, dass Passwörter und der Zugang zu Kanälen nicht auf eine einzelne Person beschränkt sind und dass bei Bedarf ein Fernzugriff möglich ist.
    • In einigen Branchen und Bereichen kann sich die Zahl der Diskussionen in sozialen Medien stark erhöhen – die Community-Management-Teams müssen möglicherweise in Betracht ziehen, das Personal aufzustocken oder einen Schichtbetrieb einzuführen.
    • Bleiben Sie über Neuigkeiten und Entwicklungen zu COVID-19 auf dem Laufenden.

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    Anna-Lena Schildt, Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
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  • Edelman Trust Barometer 2020 | Special Report – Vertrauen in Zeiten des Coronavirus: Arbeitgeber-Kommunikation als vertrauenswürdigste Quelle

    Edelman Trust Barometer 2020 | Special Report – Vertrauen in Zeiten des Coronavirus: Arbeitgeber-Kommunikation als vertrauenswürdigste Quelle

    • Arbeitergeber-Kommunikation hat Vertrauens-Vorschuss: Dem eigenen Arbeitgeber vertrauen die Menschen auf der Suche nach verlässlichen Informationen zu COVID-19 mehr als Regierung und Medien
    • Viele Quellen, wenig Vertrauen: Global sorgen sich 74 Prozent der Menschen um Fake-News und die Glaubwürdigkeit der Informationen rund um COVID-19
    • Partnerschaften: Menschen erwarten, dass Regierung und Wirtschaft zusammenarbeiten

    Frankfurt, 17. März 2020 – Auf der Suche nach glaubwürdigen Informationen ist der eigene Arbeitgeber auch zu Zeiten von COVID-19 die vertrauenswürdigste Quelle. Dies zeigt der globale Edelman Trust Barometer 2020 Special Report: Trust und der Coronavirus. Vom 6. bis zum 10. März wurde die Zehn-Länder-Studie in Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Südafrika, Südkorea, Großbritannien und den USA durchgeführt.
    Wie es in Zeiten des Coronavirus um das Vertrauen der Menschen aussieht, zeigen die wichtigsten globalen Ergebnisse der Studie:

    1. Kommunikation des eigenen Arbeitgebers ist am glaubwürdigsten:
      63 Prozent der aktuell Befragten geben an, dass sie Informationen von ihrem Arbeitgeber rund um das Coronavirus nach ein- oder zweimaliger Kommunikation vertrauen. Zum Vergleich: Das sagen nur 58 Prozent über die Informationen einer Regierungswebsite und 51 Prozent über die der traditionellen Medien. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass sie sozialen Medien niemals glauben würden, wenn sie ausschließlich hier Informationen zu dem Thema finden konnten (35 Prozent).
    2. Etablierte Nachrichtenangebote sind die meist genutzte Informationsquelle:
      Die Hauptnachrichtenkanäle werden fast doppelt so stark genutzt, wie die Online-Seiten der globalen Gesundheitsorganisationen (z.B. WHO) oder nationaler Gesundheitsorganisationen (z.B. CDC). Ingesamt geben 74 Prozent an, dass sie sich um die Verbreitung gefälschter Nachrichten und Falsch-Informationen über das Virus sorgen.
    3. Wissenschaftler und Mediziner sind die vertrauenswürdigsten Stimmen:
      68 bis 83 Prozent der Befragten geben an, dass sie Wissenschaftler und Medizinern am meisten vertrauen. Einer Stimme “wie du und ich” vertrauen 63 Prozent der Befragten. Regierungsbeamte (48 Prozent) und Journalisten (43 Prozent) stehen dagegen mit weniger als 50 Prozent Vertrauen am unteren Ende der Rangliste. 85 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mehr Informationen von Wissenschaftlern und weniger von Politikern hören wollen. 58 Prozent der Befragten befürchten sogar, dass die Krise für politische Zwecke aufgebauscht wird. Der CEO des eigenen Arbeitgebers liegt mit 54 Prozent in der Mitte der Rangliste.
    4. Menschen fordern regelmäßigen Informationsfluss:
      Sieben von zehn Befragten verfolgen die Nachrichtenlage über den Coronavirus in den Medien mindestens einmal am Tag. 33 Prozent gaben an, dass sie mehrmals am Tag nach Informationen suchen. Von den Arbeitgebern wird erwartet, dass sie die Informationen über COVID-19 regelmäßig aktualisieren. Dabei fordern 63 Prozent mindestens tägliche Aktualisierungen.
    5. Der eigene Arbeitgeber ist besser auf COVID-19 vorbereitet als das Land an sich:
      In acht von zehn untersuchten Ländern wird der eigene Arbeitgeber als besser auf das Virus vorbereitet angesehen, als das Land an sich. 62 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Arbeitgeber effektiv und verantwortungsbewusst auf das Virus reagiert.
    6. Regierung und Unternehmen müssen zusammenarbeiten:
      Weder den Unternehmen noch der Regierung wird es zugetraut, der Lage im Alleingang Herr zu werden. Das Vertrauen der Menschen verdoppelt sich, wenn Unternehmen und Regierung gemeinsam Anstrengungen bei der Bekämpfung des Virus unternehmen. (45 Prozent gegenüber 20 Prozent).
    7. Hohe Erwartungen an Handlungsfähigkeit der Wirtschaft:
      78 Prozent der Befragten erwarten, dass die Wirtschaft zum Schutz der Mitarbeiter und der örtlichen Gemeinschaft handelt. 79 Prozent sehen Arbeitgeber in der Pflicht, dass sie ihre Abläufe anpassen, Reglungen für die Arbeit außerhalb der Büroräume schaffen, nicht relevante Veranstaltungen absagen und Geschäftsreisen untersagen. Hinzukommt, dass 73 Prozent erwarten, dass die Personalpolitik anpasst und so u.a. bezahlter Krankenstand gewährt wird und gefährdete Mitarbeiter daran gehindert werden, zur Arbeit zu kommen.
    8. Arbeitgeber müssen Informationen weitergeben:
      Die Mitarbeiter wollen Klarheit darüber, wie viele Kollegen sich mit dem Virus infiziert haben (57 Prozent) und sich dieser auf die Arbeitsfähigkeit des Unternehmens auswirkt (53 Prozent). Die Mitarbeiter wollen über die darüberhinausgehende Auswirkungen auf das Unternehmen ebenfalls informiert werden – einschließlich Ratschlägen für Reisen und was getan werden kann, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Die Informationen möchten sie per E-Mail oder Newsletter (48 Prozent), durch Veröffentlichungen auf der Website des Unternehmens (33 Prozent) und durch Telefon-/Videokonferenzen (23 Prozent) erhalten.

    „Für Unternehmen ist diese Form der Verantwortung neu und von großer Bedeutung. Arbeitgeber müssen ihren Vertrauensvorschuss vor allem jetzt nutzen und mit zielgerichteter Kommunikation auf möglichst viele Unsicherheiten Antworten geben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Bevölkerung vor allem in Krisensituationen keine Alleingänge erwartet, sondern die Institutionen partnerschaftlich zusammenarbeiten müssen, um agile Lösungen auf den Weg zu bringen und das Vertrauen zu steigern“, so Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland. „Es ist dringend notwendig, dass Unternehmen faktenbasierte Entscheidungen ermöglichen und ihren Mitarbeitern das Gefühl geben, Teil einer breiten gesellschaftlichen Bewegung zur Bekämpfung des Virus zu sein.“

    Über die Studie: Der Edelman Trust Barometer 2020 Special Report „Trust und der Coronavirus“ wurde vom 6. bis zum 10. März in den zehn Ländern Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Südafrika, Südkorea, Großbritannien und den USA durchgeführt. Insgesamt wurden 10.000 Menschen (1.000 pro Markt) befragt. Alle Daten sind auf nationaler Ebene repräsentativ, basierend auf Alter, Region und Geschlecht.
    Der Special Report ist eine Sonderausgabe des Edelman Trust Barometers.
    Das Edelman Trust Barometer ist eine jährliche Studie zu Vertrauen in Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Wirtschaft und Medien, die in diesem Jahr zum 20. Mal von der Marktforschungsfirma Edelman Intelligence durchgeführt wurde. Weitere Informationen unter www.edelman.de/research/2020-edelman-trust-barometer

    Über Edelman Deutschland
    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de

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  • Edelman hired Anna-Lena Schildt als PR- und Marketingmanagerin Deutschland

    Edelman hired Anna-Lena Schildt als PR- und Marketingmanagerin Deutschland

    Ausbau der Eigenmarketingaktivitäten

    Hamburg, 03. März 2020 – Anna-Lena Schildt (29) ist seit Februar 2020 die neue Senior PR- und Marketingmanagerin der Edelman Deutschland GmbH. In dieser Rolle übernimmt sie die Verantwortung für die PR- und Marketingthemen der globalen Kommunikationsberatung in Deutschland. Sie wird an Anja Guckenberger, Head of Business Development Edelman Deutschland, berichten.

    Fokus ihrer Arbeit wird es sein, durch eine zielgerichtete und kontinuierliche Eigen-PR mit entsprechenden Marketingaktivitäten sowohl interne als auch externe Stakeholder zu informieren und die Positionierung von Edelman Deutschland über alle Kanäle hinweg zu schärfen: als Agentur, die Unternehmen und Marken hilft, vertrauen zu deren Zielgruppen zu entwickeln sowie Reputation zu fördern und schützen.

    Die Bachelor-Absolventin mit der Fachrichtung „Angewandte Medien“ war zuletzt für die iglo GmbH als Pressereferentin in der Unternehmenskommunikation tätig. Hier steuerte sie verschiedene Unternehmensthemen und -projekte und sammelte vielfältige Erfahrungen in der Medienarbeit, im Content-Management, der Konzeption sowie in der Krisen- und Incidentkommunikation. Zuvor war sie für mehrere Agenturen in Hamburg als PR-Beraterin tätig und betreute hier namhafte Kunden aus den Bereichen FMCG sowie Beauty & Healthcare.

    Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland: „Wir freuen uns, mit Anna-Lena Schildt eine erfahrene Expertin an Bord zu haben. Mit ihrer Position wollen wir die vielfältigen Themen bündeln und so unsere bisherigen PR- und Marketingaktivitäten intensivieren und fokussiert ausbauen. Dabei ist die Berücksichtigung aller extern relevanten Zielgruppen sowie ein starkes Employer Branding für uns als Kommunikationsberatung ein zentraler Schlüsselfaktor.“

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    Weitere Informationen unter www.edelman.de

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  • Wer gibt die Vertrauens-Richtung vor? Warum Deutschlands Unternehmen Fahrt aufnehmen müssen

    Wer gibt die Vertrauens-Richtung vor? Warum Deutschlands Unternehmen Fahrt aufnehmen müssen

    von Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland

    It was the best of times, it was the worst of times: Der berühmte Anfang von Charles Dickens’ „A Tale of Two Cities“ ist gerade wieder sehr aktuell. Die deutsche Wirtschaft ist 2019 das zehnte Jahr in Folge gewachsen, der Arbeitsmarkt zeigt sich trotz konjunktureller Schwäche weiterhin robust. Die Wahrnehmung der Menschen unterscheidet sich von statistischen Fakten aber erheblich. Der Blick in die Zukunft? Pessimistisch.

    Gerade einmal 23 Prozent der Deutschen glauben, dass es ihnen und ihrer Familie in fünf Jahren ökonomisch besser gehen wird als heute. Nur die Menschen in Frankreich und Japan sind noch pessimistischer als die Deutschen. Diese Ergebnisse zeigt das Edelman Trust Barometer 2020*.

    Das Vertrauen in Deutschland ist in Schieflage geraten. Das System funktioniert für viele nicht mehr, ihnen fehlt die Basis für Vertrauen: Die Menschen halten keine der vier großen gesellschaftlichen Institutionen Regierung, Wirtschaft, Medien und NGOs für ethisch und gleichzeitig kompetent. Mehr als zwei Drittel trauen den führenden Köpfen in diesem Land nicht zu, künftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die Menschen suchen Antworten auf die Herausforderungen der Klimakrise, der Digitalisierung und eines sich wandelnden Arbeitsmarkts. Fakt ist: 50 % sind in Deutschland der Meinung, der technologische Wandel schreite zu schnell voran. Und sie blicken dabei auf ihr direktes Umfeld. Der Arbeitgeber bleibt für viele Menschen der vertrauenswürdigste Partner – Unternehmen und ganz besonders CEOs sollte dies motivieren, sich zu positionieren. Zu zeigen, dass sie gut sind, in dem was sie tun. Dass sie mit Fairness und Glaubwürdigkeit überzeugen können und sich als Innovationstreiber für die Gesellschaft einsetzen.

    Vertrauens-Aufbruch: 3 Punkte, die auf jeder Unternehmens-Packliste stehen sollten

    • Haltung zeigen, Stakeholder im Blick haben
      Erfolg ist nur eine Frage von glücklichen Aktionären? Das sehen immer mehr Menschen anders. Kunden und Arbeitnehmer gehören nach Ansicht nahezu aller Befragten (92 %) zu den wichtigsten Stakeholdern, die maßgeblich beeinflussen, wie erfolgreich ein Unternehmen auf lange Sicht ist. Kunden belohnen es, wenn die Marken, denen sie Vertrauen schenken, ihre Werte teilen und ethisch verantwortungsvoll handeln. Haltung ist den Menschen als Vertrauensfaktor dreimal wichtiger als unternehmerische Bestleistungen. Sie erwarten, dass Unternehmen und CEOs sich in gesellschaftliche Fragen einbringen und den Interessen ihrer Kunden, Mitarbeiter und ihrem regionalen Umfeld gerecht werden. Bislang sieht ein Großteil der Befragten die Wirtschaft hier aber noch in der Bringschuld.
    • Verantwortung übernehmen, Veränderungen vorantreiben
      73 Prozent der Arbeitnehmer haben Angst, ihren Job durch den Wandel auf dem Arbeitsmarkt zu verlieren. Die Menschen nehmen die Wirtschaft in die Pflicht: Gewinnorientiertes Unternehmertum und Dienst an der Gesellschaft – knapp zwei Drittel der Deutschen sind überzeugt, dass Unternehmen beides leisten können. Die Mehrheit (85 % der Befragten) erwartet, dass CEOs Antworten auf drängende Fragen liefern: zur Auswirkung von Automatisierung und Digitalisierung auf bestehende Arbeitsfelder, zur Einkommensungleichheit, zur ethischen Nutzung neuer Technologien.
      Eine Institution allein kann das Vertrauensruder nicht herumreißen. Vielmehr machen die Ergebnisse des Edelman Trust Barometers deutlich, dass die Menschen in Deutschland sich eine stärkere Zusammenarbeit der vier Institutionen wünschen, insbesondere von Regierung und Wirtschaft, um Jobsicherheit und -perspektiven zu schaffen. Für Unternehmen bietet sich darin eine enorme Chance, eine aktive, gestaltende Rolle einzunehmen und Katalysator für Veränderung zu sein. Indem sie starre (Denk-)Barrieren einreißen und gemeinsam mit den anderen Säulen der Gesellschaft Herausforderungen des Arbeitsmarkts nachhaltig gestalten, können sie eine Antwort auf die steigende Angst vor Jobverlust und sozialem Abstieg geben.
    • Hinhören und kommunizieren
      Bewegungen wie das Greta-Phänomen, die sich mit ihren gesellschaftlichen Forderungen ganz klar auch an Unternehmen richten, wird es künftig häufiger geben. Unternehmen müssen daher immer mehr in der Lage sein, solche Anliegen und Bewegungen zu erkennen und sie in ihre Unternehmens- und Kommunikationsstrategien einbeziehen. Nur so können sie angemessen agieren. Allem Pessimismus zum Trotz bieten die Ergebnisse auch Anlass für Optimismus: Erstmals seit Jahren zeigt das ETB wieder einen positiven Trend. Das Vertrauen der Deutschen in die vier gesellschaftlichen Institutionen steigt. Soll sich dieser Trend fortsetzen, müssen Institutionen die Chance nutzen, in Ethik und Kompetenz zuzulegen und Vertrauen zu gewinnen. Besonders indem sie auf Partnerschaften setzen und durch gemeinsames Handeln überzeugen.

    Das Edelman Trust Barometer ist eine jährliche Studie zu Vertrauen in Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Wirtschaft und Medien, die in diesem Jahr zum 20. Mal durchgeführt wurde. Die Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma Edelman Intelligence entwickelt, die Datenerhebung erfolgte mithilfe von 30-minütigen Online-Interviews. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 19. Oktober und 18. November 2019. Für das Edelman Trust Barometer 2020 wurden in 28 Märkten über 34.000 Menschen befragt, darunter 6.200 aus der informierten Öffentlichkeit (Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Hochschulabschluss, einem überdurchschnittlichen Haushaltseinkommen innerhalb der Top 25 % sowie mit intensivem Medien- und Informationskonsum). Weitere Informationen unter https://www.edelman.de/research/edelman-trust-barometer-2020