Schlagwort: Kommunikation

  • DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    • Entwicklung von Qualitätskriterien
    • Im Fokus steht die Kommunikation von Transformationsprojekten

    Berlin, 16.04.2024 – Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor zahlreichen Transformationsprojekten: Energiewende, Mobilitätswende, Industrie-Umbau. Für den Erfolg der zahlreichen lokalen und regionalen Teilprojekte sind Verständnis und Akzeptanz in der Bevölkerung entscheidend. Dafür bedarf es transparenter und professionell organisierter Kommunikation auf der Basis verbindlicher und nachvollziehbarer Qualitätskriterien und -standards. Vor diesem Hintergrund bündeln die beiden Branchenverbände Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe.

    Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Verbände, im Miteinander von Organisationen der öffentlichen Hand, Energieversorgern, Mobilitätsunternehmen, Windpark- und PV-Anlagenbetreibern, Agenturen und betroffenen Bürgern effektive und sachorientierte Dialoge zu ermöglichen. Standards und Richtlinien sollen bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben unterstützen. 

    „Mit der Richtlinie für Bürgerbeteiligung und Kommunikation des Deutschen Rats für Public Relations haben wir Leitlinien dafür geschaffen, wie Vorhabenträger, Bund, Länder und Gemeinden ordentlich mit Bürgern kommunizieren sollten. Jetzt stehen wir gemeinsam dafür ein, dass sich Auftraggeber und Agenturen ihrer Bedeutung bei den notwendigen Veränderungen bewusst sind und verantwortungsbewusst mit den betroffenen Menschen kommunizieren“, sagt Ulf Mehner vom Vorstand der DPRG.

    „Die Energiewende voranzutreiben und die Aufgaben der Bundesregierung ins Ziel zu bringen, erfordert höchste Professionalität. Erfahrung, Wissen, Kompetenzen, Empathie sind nur einige der Fähigkeiten, die dafür erforderlich sind. Unsere Qualitätsstandards sind zum Beispiel eine Möglichkeit sicherzustellen, dass Organisationen verantwortungsvoll und mit nachvollziehbaren Prozessen handeln“, sagt GPRA-Präsidentin Alexandra Groß.

    Über die DPRG

    Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.

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    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 32 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

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  • Engagement Rates, Planspiel & Fake News: Das Jahrestreffen der Young Professionals in Frankfurt

    Engagement Rates, Planspiel & Fake News: Das Jahrestreffen der Young Professionals in Frankfurt

    Ein Jahr voller Höhepunkte und Herausforderungen: Die Young Professionals blicken zurück auf 2023. Spannende Projekte, erfolgreiche Kooperationen und neue Gesichter – es war ein produktives Treffen in Frankfurt. Es beleuchtete Trends in der Medienarbeit, die geplante Jubiläumsfeier und den Kampf gegen Fake News.

    2023 war ein intensives, abwechslungsreiches und herausforderndes Jahr – da waren sich die Young Professionals einig. Intensiv, weil es an allen Ecken und Enden viel zu tun gab. Abwechslungsreich, weil sich einige Young Professionals verabschiedet haben, die Gruppe aber auch viele neue Gesichter begrüßen durfte. Und herausfordernd, weil auch junge Kommunikator:innen sich immer wieder Veränderungen stellen müssen. Um 2023 Revue passieren zu lassen und das neue Jahr zu planen, trafen sich die Young Professionals am 23. Februar in Frankfurt am Main in den Räumlichkeiten von FleishmanHillard.

    Die Sitzung begann traditionell mit den Berichten aus den Arbeitsgruppen. Die Social-Media-Gruppe konnte von einem starken Anstieg der Followerzahlen und einem guten Engagement auf LinkedIn berichten. Die Gruppe Studierendenarbeit erzählte von ihren Plänen für weitere Hochschulbesuche, um die GPRA und die Nachwuchsgruppe bei Studierenden bekannter zu machen. Zum Thema DACH-Networking berichteten die dort aktiven Mitglieder von zwei erfolgreichen Neuland-Veranstaltungen im Jahr 2023 zu den Themen Diversity & Inclusion und Thought Leadership sowie einem bald anstehenden Event am 5. März 2024. Auch die Podcast-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Neun Folgen produzierten die Young Professionals für das „Kommunikationscafé“, für das sie im Oktober eine Kooperation mit dem PR-Magazin starteten. Die CMS-Gruppe, die sich mit Qualitätsstandards in Agenturen beschäftigt, veranstaltete eine spannende Interviewreihe zum Thema, während die Ethikgruppe mit einem Planspiel gemeinsam mit dem Deutschen Rat für Public Relations dieses wichtige Anliegen auf die Agenda setzen will.

    Interviewreihe geplant – Besuch von Yasmin Osman

    Im Jahr 2023 hat das Nachhaltigkeitsteam den Austausch mit dem entsprechenden Arbeitskreis der GPRA gesucht und eine Interviewreihe für den Blog auf der GPRA-Website veröffentlicht. Das Website-Team, das für die Inhalte des Blogs verantwortlich ist, platzierte einen bunten Strauß an Themen – unter anderem diesen Nachbericht.

    Besonders gefreut haben sich die Young Professionals über den Besuch von Yasmin Osman, Co-Leiterin des Teams Banken & Versicherungen bei der Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Sie sprach über aktuelle Trends in der Medienarbeit, über ihre Prognosen und Wünsche für die nächsten Jahre und darüber, was sie an der Zusammenarbeit mit Agenturen schätzt – und was nicht. Eines sei verraten: Es ist immer gut, sich zu informieren, bevor man eine:n Journalist:in kontaktiert.

    Jubiläum im Sommer – ertragreiche Workshops

    Der Bericht des Präsidiums, vertreten durch Präsidentin Alexandra Groß (Fink & Fuchs) und Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovic (komm.passion), fiel ebenfalls sehr positiv aus: Nachwuchs, Qualität und Ausbildung stünden im Vordergrund – und die Young Professionals seien das beste Beispiel dafür. Darüber hinaus richteten beide den Blick auf das 50-jährige Jubiläum der GPRA, das im Sommer gefeiert wird.

    In drei Workshop-Gruppen erarbeiteten die Young Professionals abschließend verschiedene Konzepte für die 50-Jahr-Feier und den Austausch mit verwandten Verbänden wie der DPRG oder dem djv zum Thema Fake News. Hier waren sich alle einig: Es muss etwas getan werden – und einige Quick Wins könnten sein, das Thema intensiv auf Social Media zu bearbeiten und für eine langfristige Positionierung für Qualität und Professionalität auch den Austausch mit Vertreter:innen aus dem Journalismus zu suchen. Nach der traditionellen Feedback-Runde stießen einige Mitglieder noch mit einem Prosecco an, bevor es zum „Feierabend“ zum Lasertag ging, um die noch übrige Energie gemeinsam loszuwerden.


    Veröffentlicht am 05.03.2024


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • Eileen Dillenburg wird COO                                                      fischerAppelt schafft neue Position

    Eileen Dillenburg wird COO fischerAppelt schafft neue Position

    Eileen Dillenburg übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position der Chief Operating Officer innerhalb der fischerAppelt Gruppe.

    „Mit ihrer umfangreichen Erfahrung in der operativen Steuerung der integrierten Content-Einheit und auf komplexen Etats bringt Eileen alles mit, um die zentrale Leitung und Koordination der Geschäftsabläufe der fischerAppelt Gruppe zu stärken.“Bernhard Fischer-Appelt, Gründer und Vorstand der fischerAppelt Gruppe.

    Dillenburg gehört seit 2012 zur fischerAppelt Gruppe, seit 2020 ist sie Geschäftsführerin von fischerAppelt, relations. Die Kommunikationswissenschaftlerin verfügt über umfassende Erfahrung auf integrierten Key Accounts und profunde Expertise in der Agenturbranche.

    Die operative Exzellenz von Eileen Dillenburg will die Agenturgruppe jetzt noch stärker für sich nutzen: Als Chief Operating Officer wird Eileen Dillenburg die Verantwortung für die operativen Geschäftsabläufe der Agenturgruppe übernehmen. Um Prozesse zu optimieren und zukunftsgerichtet zu gestalten, wird sie auch die Themen KI und Automatisierung vorantreiben.

    „Agilität, Effektivität und Automatisierung sind entscheidend, um Organisationen für die Zukunft aufzustellen. Ich freue mich sehr, in meiner neuen Rolle als Chief Operating Officer diese Metathemen innerhalb unserer Agenturgruppe aktiv zu gestalten und so die Entwicklung von fischerAppelt voranzutreiben.” – Eileen Dillenburg, COO bei fischerAppelt.

  • Internationale Medienvertreter verpflichten sich, gegen Fehlinformationen (‘Fake News’) vorzugehen

    Internationale Medienvertreter verpflichten sich, gegen Fehlinformationen (‘Fake News’) vorzugehen

    Im Anschluss an das Europäische Forum der ICCO, das am 1. Juni in Straßburg stattfand, verpflichteten sich die International Communications Consultancy Organisation (ICCO) und The Trust Project mit Unterstützung des Europarats, gemeinsam mit verschiedenen Medienvertretern gegen sogenannte ‚Fake News‘ vorzugehen.

    Dieser Schritt schreibt vor, dass dafür eine Vielzahl von Mitgliedsorganisationen eingebunden werden, die verschiedene Medienbereiche repräsentieren, von PR und Kommunikation über Rundfunk und Fernsehen bis hin zu Journalismus und Online-Medien. Zudem wird darin festgehalten, dass weitere Ressourcen in die kontinuierliche Aufklärung von Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit investiert werden.

    Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, das sich für Transparenzstandards einsetzt und mit gängigen Technologieplattformen zusammenarbeitet, um das Engagement des Journalismus für Transparenz, Genauigkeit, Inklusion und Fairness zu verstärken- sodass die Öffentlichkeit fundierte Nachrichten erkennen kann. Zu den Partnern gehören Dienste wie The Economist, Il Sole 24 Ore, El Pais, El Mundo, die Washington Post und BBC sowie eine Vielzahl weiterer internationaler und lokaler Nachrichtenagenturen.

    Sally Lehrman, Gründerin und Geschäftsführerin von Trust Project, sagt dazu: „Die Fähigkeit, Nachrichten und Informationsquellen zu vertrauen, ist für eine funktionierende Gesellschaft unerlässlich. Für alle Beteiligten wird es immer schwieriger zu wissen, wie man Unwahrheiten, die verlässliche Informationen untergraben, erkennt und ausräumt. Es ist überaus wichtig, dass PR-Firmen, Journalisten und politische Entscheidungsträger gemeinsam mit unseren Nachrichtenagenturen die Bedeutung der Medienkompetenz anerkennen und sich zu langfristigen Programmen verpflichten, die die Unterstützung für integre Nachrichten verstärken“.

    Die International Communications Consultancy Organisation (ICCO) ist die Stimme der Public Relations- und Kommunikationsberatungsunternehmen in aller Welt. ICCO-Mitglieder umfassen 40 Verbände, die 82 Länder auf der ganzen Welt vertreten. Zusammen repräsentieren diese Verbände über 3.000 PR-Firmen.

    Massimo Moriconi, Europa-Präsident der ICCO und CEO der Omnicom PR Group Italien, bestätigt: „Dies ist ein wichtiger Schritt, verschiedene Medienakteure im Hinblick auf Fake News auf einen Nenner zu bringen. Alle Beteiligten müssen gemeinsam die Verantwortung für die Aufklärung tragen. Ohne Vertrauen in die Medien kann die PR nicht funktionieren. Für PR-Agenturen umfasst das ihre Mitarbeiter, ihre Kunden, Marken, Meinungsbildner und auch die Regierung. Auf sämtlichen Ebenen, in allen Regionen und für alle Altersgruppen stellt dies eine ständige Herausforderung dar. Ich freue mich darauf, weitere positive Maßnahmen umzusetzen, um die Medienkompetenz auf internationaler Ebene kontinuierlich zu verbessern und diese damit zu erhöhen.“

    Der Europarat ist die führende Menschenrechtsorganisation des europäischen Kontinents. Ihm gehören 46 Mitgliedsstaaten an, von denen 27 Mitglieder der Europäischen Union sind.

    Patrick Penninckx, Leiter der Abteilung Informationsgesellschaft beim Europarat: „Ich sehe es als sehr wichtigen Schritt an, im Namen des Europarates, unsere Partner aus der ICCO zu unterstützen. Fake News sind eine der größten Bedrohungen für die Gesellschaft, und die PR-Firmen, die ICCO-Mitglieder sind, können eine wichtige Rolle bei der Richtigstellung und schrittweisen Medienerziehung spielen. Das Trust Project vertritt die zuverlässigsten Rundfunkanstalten und Verlage, und ihre Arbeit hat bereits Wirkung gezeigt“.

    Zur Pressemeldung der ICCO: Media Stakeholders Unite in Commitment to Tackle Misinformation | ICCO (iccopr.com)


    Veröffentlicht am 11.01.2024

  • Mehr als griffige Werbeslogans: Authentisches Employer Branding als Schlüssel zu mehr Diversität und Inklusion?

    Mehr als griffige Werbeslogans: Authentisches Employer Branding als Schlüssel zu mehr Diversität und Inklusion?

    Ob aus Sicht von Bewerber:innen, Unternehmen oder Services: Inklusion und Diversität prägen den Arbeitsmarkt maßgeblich. Unser Neuland-Event hat die Konzepte mithilfe von Expert:innen greifbar gemacht.

    Diversität und Inklusion sind aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Sie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Employer Brands entwickelt. Doch wie definieren sich die beiden Begriffe? Wie lassen sie sich am besten systematisch erfassen? Und welche Rolle spielt die Unternehmenskommunikation in diesem Kontext?

    Diese Fragen haben wir bei unserem Neuland-Event am Dienstag, 14. November, gleich aus drei Perspektiven beleuchtet: Die Speaker:innen Ueli Streit, Leiter Diversität und Inklusion bei Health & Medical Services AG, Johanna Kuhfeldt, Consultant bei Komm.passion, und Manisha Joshi, Business Director und Head of DEI bei Ketchum Publico, teilten ihre Erfahrungen und ihr Expertenwissen zu Inklusion und Diversität mit rund 50 Teilnehmer:innen.

    „Diversität ist eine Chance, und Inklusion bedeutet, sie zu nutzen“

    Zu Beginn des Events schafften die drei Expert:innen ein konkretes Verständnis für die Schlagworte des Abends. Johanna Kuhfeldt betonte: „Diversität und Inklusion sind weitaus mehr als eine Quote, die Unternehmen erfüllen müssen. Es geht darum, die eigene Unternehmenskultur im Hinblick auf Diversität zu begreifen und gemeinsame Wertvorstellungen zu etablieren, die Diversität erlebbar machen und Inklusion fördern.“ Ueli Streit erklärte den Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen: „Diversität ist eine Chance für Unternehmen, und Inklusion bedeutet, sie zu nutzen – und zwar so, dass sich alle Mitarbeiter:innen mit jeglichen Diversitätsmerkmalen inkludiert fühlen.“ Manisha Joshi ergänzte, dass Inklusion einen Raum eröffne, in dem alle Menschen so sein können, wie sie möchten. Die Worte der Expert:innen machten schnell klar, dass die beiden Konzepte unmittelbar miteinander korrelieren und deshalb sowohl auf Unternehmens- als auch auf Agenturseite immer zusammengedacht werden müssen.

    Potenzial vollumfänglich ausschöpfen

    Dabei ist es essenziell, die Entwicklungen in den Bereichen Diversität und Inklusion am Arbeitsmarkt genau zu kennen. Manisha Joshi berichtete: „Diversität beschränkt sich längst nicht mehr auf das Empowerment von Frauen. Inzwischen gewinnen LGBTQ+-Rechte immer mehr an Bedeutung, auch außerhalb des Pride Months.“ Zudem werde Neurodiversität zunehmend wichtig, die beispielsweise Autismus, eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder Legasthenie umfasse – und damit circa 15 Prozent der Talente auf dem Arbeitsmarkt betreffe. Hier lohnt es sich, mehr auf diese Zielgruppe einzugehen, wie Manisha Joshi offenlegte: „Neurodiverse Menschen sehen oft die Arbeitswelt anders, da sie meist spezifische Fähigkeiten besitzen, die Unternehmen voranbringen können. Es zeigt sich wieder: Umso vielfältiger ein Team aufgestellt ist, desto erfolgreicher ist es. Das sehen auch wir in unserer täglichen Arbeit.“

    Neue Impulse für Unternehmen

    So viel zur Theorie. Doch wie lassen sich Diversität und Inklusion in Organisationen in der Praxis messen? Um die Konzepte für Entscheider:innen greifbarer zu machen, hat Ueli Streit vor etwa fünf Jahren das Pilotprojekt „Incluscope“ gestartet. Entstanden ist ein Tool, das einen genaueren Einblick in den Status Quo von Inklusion und Diversität in Unternehmen gewährt. Die Analyse basiert auf einer anonymen Befragung von Mitarbeiter:innen, die das individuelle „Inclusion-Klima“ anhand der vier Ebenen Chancengleichheit, Perspektivenvielfalt, Authentizität und Zugehörigkeit in Unternehmen erfasst. „Allein durch die Beantwortung der Fragen wird die Sensibilität der Mitarbeiter:innen für Inklusion und Diversität gefördert“, erläuterte Ueli Streit. „Zudem zeigt sich, dass ein hoher Inklusionsindex mit einer besseren körperlichen und mentalen Gesundheit einhergeht und sich dadurch positiv auf die Motivation und die Leistung der Mitarbeiter:innen auswirkt.“ Dennoch habe das Format aufgrund der Subjektivität und der Anzahl der Teilnehmer:innen seine Grenzen. Deswegen erfassen die Verantwortlichen ergänzend objektive Werte wie Absenzen- und Leistungsdaten.

    Authentizität zählt!

    Haben sich Unternehmen intern mit den Themen Diversität und Inklusion auseinandergesetzt, stellt sich automatisch die Frage nach einer zielführenden Kommunikation nach außen zur Anwerbung neuer Mitarbeiter:innen. Johanna Kuhfeldt riet davon ab, zu voreilig die Regenbogenflagge zu hissen: „Werte, die nicht fest in der DNA eines Unternehmens verankert sind, lassen sich nicht authentisch nach außen tragen. Unternehmen sollten zuerst hinterfragen: Welche Werte leben wir intern, und wie wollen wir diese nach außen kommunizieren? Was möchten wir mit der Kommunikation erreichen? Und welche Zielgruppe möchten wir erreichen?“ Manisha Joshi warnte davor, das Thema Diversität im deutschsprachigen Raum hervorzuheben, jedoch die Kommunikation in anderen Ländern aufgrund kultureller Hintergründe zu vermeiden. Weiterhin sei es zentral, dass Diversität und Inklusion auf allen Unternehmensebenen mitgetragen werden. „Das macht vielen Mitarbeiter:innen Angst, da es bedeutet, Privilegien zu teilen“, bemerkte die Expertin.

    Mut zur Veränderung

    Deswegen brauche es auf Seite von Berater:innen vor allem eins, um Unternehmen auf dem Weg zu authentischem Employer Branding zu begleiten: Mut. Manisha Joshi appellierte: „Traut euch, euch selbst und eure Kund:innen immer wieder herauszufordern und bestehende Strukturen zu hinterfragen.“ Zusätzlich seien Offenheit, Empathie und ein regelmäßiger Austausch zwischen verschiedenen Generationen zielführend, bekräftigte Johanna Kuhfeldt. Ueli Streit schloss ab: „Diversität und Inklusion sind langfristige Aufgaben mit großem Potenzial für den Arbeitsmarkt. Ich bin überzeugt davon, dass uns in beiden Bereichen in den kommenden Jahren einige Veränderungen erwarten, und dass Diversität und Inklusion sowohl unsere Wirtschaft als auch unsere Gesellschaft positiv beeinflussen werden.“

    Ihr wollt mehr zu diesem Thema erfahren? Hier findet ihr unsere Aufzeichnung der Session:


    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am 30.11.2023

  • Von Awareness bis Gen Z – Besondere Begriffe aus der Welt der Kommunikationsexpert:innen

    Von Awareness bis Gen Z – Besondere Begriffe aus der Welt der Kommunikationsexpert:innen

    In jeder Branche gibt es typische Begriffe und Redewendungen, die Vertreter:innen anderer Branchen nicht sofort verstehen – so auch in der Kommunikation. Während so manche Abkürzung noch sinnvoll ist, bringt die ein oder andere Wortschöpfung selbst PRler:innen zum Schmunzeln. Wir haben bei den Young Professionals nachgefragt, welche Begriffe ihnen bereits über den Weg gelaufen sind.

    Die Welt der Agenturen ist manchmal eine Welt für sich. Hier geschehen Dinge, die für die Insider völlig normal, für Außenstehende dagegen oft kurios sind. Ein Beispiel: das PR-Vokabular, gemischt mit typischen Redewendungen, für die wir am liebsten eine eigene Sprachfamilie gründen würden.

    Also, worum geht es – oder besser gesagt: Was ist der Purpose? Eine schier unergründliche Frage, die uns PRler:innen in jedem Kontext immer wieder zum Grübeln bringt. Aber keine Sorge, wir sind stets bereit, unser Bestes zu geben – denn genau wie unsere geplanten Campaigns soll auch dieser Text auf seine Weise möglichst viel Awareness schaffen.

    Grundsätzlich gilt: Ein:e PR-Manager:in muss flexibel, offen und resilient sein. Ausgefallene Kunden-Requests, langwierige interne Meetings, Calls und Brainstormings ohne jeglichen roten Faden gibt es überall – das Ergebnis ist am Ende dennoch meist zufriedenstellend. Denn eins ist klar: Letztlich ist alles eine Frage des Mindsets! Täglich jonglieren wir mit verschiedenen Narrativen und Storylines, um die Messages unserer Kund:innen möglichst medienwirksam zu erzählen. Schließlich soll die Berichterstattung auf die gewünschten Marken einzahlen! Wenn es sein muss, greifen wir zur Brechstange – Pressemitteilung, Paid Mailing, Materndienst und am besten auch gleich noch die LinkedIn-Kommunikation. Wobei die Kolleg:innen aus dem Digital-Team die Prioritäten wahrscheinlich umdrehen würden – für sie ist seit KW1 klar: Social first!

    Bisher noch alles verstanden? Dann beginnen wir nun mit Abkürzungen, die einem den Kopf verdrehen lassen. EVP, KPI, CTA, ROI, SEO, SEA, SEM, SOV, CRM, POV – die Liste ist schier endlos. Aber keine Sorge, wir haben sie alle im Griff. Gleiches gilt selbstverständlich für die allseits beliebten englischen Abkürzungen in deutschsprachigen Mails (ASAP, FYI, TBD und so weiter). Denn wer hat nicht schon einmal eine Reply-Mail mit „Vielen Dank für Ihre E-Mail…“ begonnen, weil das Asset für die Social-Kanäle aufgrund des hohen Workloads nicht ASAP kam. Stellt sich nur noch die Frage, auf welches Project und welche Activity im Time Sheet gebucht werden kann. Doch auch hier helfen die Kolleg:innen aus dem Project Management meist weiter – Hauptsache ist doch, dass die Working Hours möglichst billable sind.

    Doch komme, was wolle. Als echte PR-Profis haben wir für alle Gelegenheiten unsere Standardantworten parat: „Gerne“ gehen wir an unseren First Draft nochmal ran, schreiben, senden oder fragen nach. Und das alles zeitnah, versteht sich. Schließlich stehen wir mit den wichtigsten Multiplikator:innen und Entscheider:innen in Kontakt – wer will da schon den Anschluss verlieren? Damit das eben nicht passiert, sind interne Abstimmungen unabdingbar. Manchmal challengen wir Dinge noch einmal, gerade wenn es sich um einen schwierigen Kunden handelt. Und kommt eine Anfrage, die wir nicht weiter berechnen können, müssen wir uns überlegen, ob wir den Kundenwunsch dennoch erfüllen oder freundlich antworten, die Leistung nicht „KVA-tiert“ oder „KV-isiert“ zu haben. Die Liste lässt sich vermutlich ewig fortführen. In diesem Sinne: tbc!


    Veröffentlicht am 27.11.2023


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • Neuer PR-Lehrgang für Nachhaltigkeitskommunikation

    Neuer PR-Lehrgang für Nachhaltigkeitskommunikation

    PR-Verbände der DACH-Region (GPRA, PRVA, LSA) entwickeln international gültige „Sustainability Communications Charta“

    Berlin, 27.11.2023 – Nachhaltigkeit und Klimaschutzkommunikation nehmen einen immer größeren Anteil in der Beratungstätigkeit ein und stellen Kommunikator:innen vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die GPRA mit den Kommunikationsverbänden PRVA in Österreich und der LSA in der Schweiz eine international gültige „Sustainability Communications Charta“ erarbeitet und vom internationalen Dachverband ICCO (International Communication Consulting Organisation) bestätigen lassen. Ihr Ziel ist es, übergreifende Standards für Nachhaltigkeits- und Klimaschutzkommunikation in PR-Branchenverbänden und Kommunikationsabteilungen in Unternehmen zu etablieren.

    Ein weiterer wichtiger Teil dieser Charta ist das Setzen von Ausbildungsschwerpunkten rund um Nachhaltigkeitskommunikation. Der Lehrgang „Certified Sustainability Communications Expert“ unterstützt Kommunikationsberater:innen und -verantwortliche darin, die notwendigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen in Richtung Klimaneutralität zu begleiten und mitzugestalten. Das Bewusstsein für die Hintergründe und Fakten zu Klimawandel und Klimakrise sollen geschärft, „Greenwashing“ frühzeitig erkannt und vermieden sowie faktenorientierte und authentische Klimakommunikation gewährleistet werden.

    Der Lehrgang findet vom 29. November bis 1. Dezember 2023 in Wien statt und wurde von Vertreter:innen der PR-Branchenverbände aus der DACH-Region mit Klimaexpert:innen und der international tätigen Audit-Organisation AgencyExperts entwickelt.

    Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten die Teilnehmer:innen das Zertifikat „Certified Sustainability Communications Expert“ der International Communications Consultancy Organisation (ICCO).


    Über die GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Kunden, Hochschulen, Medien und Politik und bieten allen Akteuren eine Plattform für Austausch und Diskussion. Derzeit repräsentieren wir 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und damit einen Marktanteil gemessen am Honorarumsatz von fast 50 Prozent. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an die Mitglieder setzen wir Standards in der PR-Branche und fördern den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Als Agenturverband haben wir den international gültigen Qualitätsmanagement-Standard „CMS“ in den deutschen Agenturmarkt eingeführt – die GPRA-Agenturen haben sich diesem Standard insgesamt verpflichtet. Mit unserem Agenturfinder unterstützen wir Auftraggeber bei der Auswahl von Marktpartnern.


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  • Ein Blick hinter die Kulissen des PR Report Camp 2023

    Ein Blick hinter die Kulissen des PR Report Camp 2023

    Alle Jahre wieder findet in Berlin die wichtigste Veranstaltung für den PR-Nachwuchs in Deutschland statt: das PR Report Camp. Und auch in diesem Jahr war die GPRA  mit eigenem Stand und Sessions vertreten. Die GPRA Young Professionals waren ebenfalls mit von der Partie – und geben in diesem Blogbeitrag einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Events.

    Die GPRA war wieder beim PR Report Camp 2023 vertreten
    Die GPRA war wieder mit einigen Young Professionals beim PR Report Camp 2023 vertreten

    Bei der zweitägigen Hybrid-Veranstaltung vom 15. bis 16. November drehte sich alles rund um Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Kommunikationsbranche sowie aktuelle Themen, die Kommunikator:innen bewegen. Künstliche Intelligenz war DAS Thema der Stunde und damit Inhalt vieler Sessions und Fragerunden. Doch auch darüber hinaus gab es viele Themen und Entwicklungen zu diskutieren, woran wir uns von den GPRA Young Professionals gerne beteiligten.

    GPRA Lounge auf dem PR Report Camp - Talk mit Alicia Altvatter
    GPRA Lounge beim PR Report Camp – Talk mit Alicia Altvatter

    Sessions rund um Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten

    Den Auftakt dazu machten wir in einer virtuellen „Ask me Anything“-Session am ersten Veranstaltungstag. Das Thema: Einstieg und berufliche Entwicklung in der PR. In der gut besuchten Session tauschten sich Jelena Mirkovic (komm.passion | Team Farner und Mitglied des Präsidiums der GPRA) und die GPRA Young Professionals Rebecca Itt (FleishmanHillard) und Felix Kupferer (fischerAppelt) über ihre Erfahrungen in der Branche aus.

    Tags darauf waren Jelena und Felix auch vor Ort in Berlin beim PR Report Camp und trafen am Stand der GPRA auf weitere Vertreter:innen unseres Verbands – und darüber hinaus auf viele Besucher:innen mit den verschiedensten Hintergründen. Denn wie schon in den vergangenen Jahren war auch diesmal der GPRA-Stand am Präsenztag des PR Report Camps wieder eine beliebte Anlaufstelle. Das Highlight dort: die stündlichen „Real Talks“, die wir in unserer Lounge zu verschiedenen Themen anboten.

    In den „Real Talks“ standen den Standbesucher:innen unter anderem die GPRA Young Professionals Alicia Altvatter (Weber Shandwick) und Ruth Kaiser (HEINRICH) sowie die GPRA-Stipendiat:innen Paula Weege und Laurin Habermann zum Einsatz von KI in der PR, zu Nachhaltigkeitskommunikation und CSR, zu den vielfältigen Berufsfeldern in unserer Branche und allgemein über das Arbeiten in Agenturen Rede und Antwort.

    Spannende Gespräche und angeregter Austausch

    Auch, wer diese verpasst hatte, konnte am Stand Gespräche mit den Young Professionals und Yael Rabinovici und Henriette Ramez, Referentinnen für Kommunikation und Marketing der GPRA, führen. Ein Blick auf die am Stand installierte Job Wall bot einen Überblick über aktuelle Stellenangebote in den GPRA-Agenturen und die Traineebroschüre der GPRA, in der die Mitgliedsagenturen ihre Einstiegsmöglichkeiten vorstellen, lag vor Ort aus. Auch die „Candy Bar“ am Stand erfreute sich großer Beliebtheit und lud zum Naschen und Verweilen ein. Beim Standabbau nach der letzten Session des PR Report Camps waren wir uns alle einig: Auch 2023 war das Camp wieder ein voller Erfolg und die ideale Gelegenheit, sich mit klugen Köpfen und spannenden Newcomer:innen aus der Kommunikationsbranche auszutauschen. Und da nach dem Camp bekanntlich vor dem Camp ist, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr!


    Veröffentlicht am 22.11.2023


    Weitere Beiträge der GPRA Young Professionals:

  • Von „Apéro“ bis Schwitzerdütsch – 3 Wochen Austausch in der Schweiz

    Von „Apéro“ bis Schwitzerdütsch – 3 Wochen Austausch in der Schweiz

    „Gleich vorneweg sei gesagt: solltet ihr einmal die Chance bekommen, an einem solchen Austausch teilzunehmen, rate ich allen dazu!“ – Julia Altmann, Junior Consultant bei komm.passion.

    In diesem Jahr hieß es bei den Young Professionals der GPRA: auf die Plätze, Austausch, Los! Denn im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten Young Professionals erstmals die Möglichkeit, Agenturluft in einem anderen Land zu schnuppern. In dem folgenden Bericht erzählt Julia von ihren Erfahrungen in der Schweiz. „Zum Start ins neue Jahr ging es Anfang Januar für mich direkt zu Farner, einer Kommunikationsberatung mit gleich sieben Standorten in der Schweiz. Am Standort Zürich bekam ich die Möglichkeit, zwei Wochen im Finance & Healthcare Team sowie eine Woche im Team Brand Communications mitzuarbeiten. So bekam ich einen guten Überblick über die vielfältigen Kundenprojekte von Farner und die Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz, überraschenderweise sind diese gar nicht so groß.

    Austausch bei Farner in der Schweiz

    Herausforderung als Chance

    Die größte Herausforderung war hier tatsächlich das Schwitzerdütsch der Kolleginnen und Kollegen zu verstehen. Im Schweizer Agenturalltag war neben den bestehenden Kundenprojekten die Zusammenarbeit an einer NewBizz-Initiative besonders interessant. Hier konnte ich mein Know-how des deutschen Healthcare Marktes sehr gut einbringen. Aber nicht nur die unterschiedlichen Teams waren superspannend, auch die Standorte von Farner sind sehr divers und bieten zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Kompetenzen der Agentur.

    Die Highlights

    Im Rahmen eines Kundentermins konnte ich so neben meinem Aufenthalt in Zürich auch das Berner Office mit seinen Kolleginnen und Kollegen kennenlernen. Neben den vielen Eindrücken, die ich während dieser drei Wochen sammeln durfte, konnte ich meinen Kommunikationshorizont abseits des manchmal stressigen Agenturalltags und mein Netzwerk in der Kommunikationsbranche über Landesgrenzen hinweg erweitern. Danke an die Kolleginnen und Kollegen von Farner, für die super Zeit und den ein oder anderen „Apéro“ sowie an die GPRA, die diesen Austausch ermöglicht hat.“ Wir freuen uns sehr über die positiven Erfahrungen, die Julia im Rahmen des DACH-Austauschprogramms sammeln konnte. Das Austauschprogramm wurde gemeinsam von den GRPA Young Professionals in Deutschland, den PRVA Newcomers aus Österreich und den Young LSA aus der Schweiz organisiert.


    Veröffentlicht am 21.08.2023


    Die neuesten Beiträge der GPRA Young Professionals:

    „Die Zukunft der PR-Branche – Ein Blick auf interaktive Workshops und Ethik-Management“

    „Nachhaltigkeit in Agenturen: Reine Kommunikation? Strategische Beratung!“

    „Wie schafft ein Qualitätssiegel Raum für neue Ideen und Kreavitität in Agenturen?“


  • Die Zukunft der PR-Branche – Ein Blick auf interaktive Workshops und Ethik-Management

    Die Zukunft der PR-Branche – Ein Blick auf interaktive Workshops und Ethik-Management

    „In der heutigen Zeit, in der sich die PR-Branche ständig weiterentwickelt, ist es entscheidend, neue Wege zu finden, um Young Professionals zu fördern, mit Berufseinsteigern und Studierenden in Kontakt zu treten und ethische Standards zu setzen. Das jüngste Treffen der GPRA Young Professionals (YPs) brachte auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl spannender Themen auf die Agenda. Von der Weiterentwicklung der Ideen zur Nachwuchsförderung, über zukunftsgerichtete Themen in der PR-Branche, wie z. B. die Integration von KI-Tools im Arbeitsalltag, bis hin zur Diskussion über Ethik-Management in PR-Agenturen w sind viele neue Ideen entstanden.

    Die GPRA Young Professionals mit den drei GPRA-Stipendiat:innen

    Karrieretreff und Generationsaustausch?

    Apropos Entwicklung: In drei Arbeitsgruppen haben sich die YPs nicht nur Gedanken über Nachwuchsförderung gemacht, sondern auch offen über Themen diskutiert, die die PR-Welt bewegen. Mit von der Partie waren auch Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, und Jelena Mirkovic, Mitglied des Präsidiums und die drei GRPA-Stipendiat:innen Paula Weege, Jan Schomacher und Christopher Kindler, die Impulse zum Diskurs geliefert haben. Was die YPs aus den Ergebnissen machen? Stay tuned!

    Impulsvortrag „Ethik-Management in Agenturen“

    Ein weiterer Höhepunkt des Treffens war der spannende Impulsvortrag von Prof. Dr. Felix Krebber, Hochschule Pforzheim. Dabei wurde betont, wie wichtig es ist, ethische Konflikte zu erkennen und zu managen. Eine interessante Erkenntnis aus einer Studie, die Prof. Dr. Krebber in dem Rahmen vorgestellt hat, war, dass GPRA-Agenturen hier bereits eine Vorreiterrolle einnehmen und wegweisende Maßstäbe für die gesamte Branche setzen. An dieser Stelle möchten wir uns erneut herzlich bei Prof. Dr. Felix Krebber für seinen spannenden Vortrag und den Austausch bedanken!

    Die Highlights

    Um das Treffen abzurunden, blickten wir noch einmal auf die Ergebnisse der letzten sechs Monate zurück. Die Teams freuen sich, den Schwung mit ins zweite Halbjahr zu nehmen. Der Tag hat gezeigt, dass die PR-Branche sich nicht nur kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch einen starken Fokus auf Zukunftsthemen sowie Ethik aber auch Nachhaltigkeit legt. Die Zusammenarbeit zwischen Berufseinsteigern, Studierenden und erfahrenen PR-Profis verspricht eine vielversprechende Zukunft für die gesamte Branche


    Veröffentlicht am 21.07.2023


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