Die diesjährige Traineebroschüre bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen. In dieser Auflage sind 27 von aktuell 31 Mitgliedern vertreten.
Zusätzlich zu den einzelnen Agenturprofilen gibt es wertvolle Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard (CMS) sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde.
Die GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.
Das Dokument mit den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:
Die Resonanz auf die Nachricht zum Tod von Stephan Fink ist überwältigend. Wie nachhaltig gute PR wirken kann, zeigt sich in all den Anteilnahmen, Briefen und Nachrufen.
Und längst ist noch nicht alles gesagt.
Stephan war zuletzt im Arbeitskreis Nachhaltigkeit des Verbandes sehr engagiert und hat wichtige Impulse eingebracht. Sein letztes Herzensthema bei Fink & Fuchs wurde auch zum Herzensthema seines Wirkens in der GPRA.
In Erinnerung bleibt auch die Arbeitsgruppe unter Führung von Christiane Schulz, die die Webseite der GPRA vor vielen Jahren einer kompletten Überarbeitung unterzogen hat. Die Fragen und Anregungen von Stephan haben die Gruppe ebenfalls weitergebracht. Was vor allem an seiner Neigung und großem Interesse an allem Digitalen lag. Bis zuletzt hat er sich in die Untiefen von Webseiten, SEO und der Verknüpfung mit anderen Kanälen eingegraben, wie nur wenige in seiner Altersklasse. Dieses Wissen hat auch viele in der Arbeitsgruppe beeindruckt.
Einige persönliche Worte zu Stephan sollen zeigen, dass er auch außerhalb von Arbeitsgruppen für die GPRA gewirkt hat.
Als die Entscheidung fiel, dass Fink & Fuchs in die GPRA eintritt, wollte Stephan in der zweiten Reihe bleiben und überließ mir den Vortritt, die Agentur im Verband zu repräsentieren. Für ihn waren Engagements in der Branche – ob in Jurys, Verbänden oder Initiativen – wichtig und doch hat er das gerne weitergegeben. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Er hat mich jederzeit bei meinen Aufgaben für die GPRA unterstützt. Meist mit dem stillen Einverständnis, dass der Zeitaufwand ok ist, auch wenn ich doch öfter für die Agentur fehlte und unsere zeitliche Rahmenvereinbarung schon längst überschritten war.
Er war auch hier Mentor und wichtiger Ratgeber und fehlt nun als Gesprächspartner.
Stephan war ein vorbildlicher Netzwerker und hat selbst viel Zeit in den Austausch mit anderen Agenturen investiert. Er begleitete mich oft zu Mitgliederversammlungen oder Management-Meetings und hat sich gefreut, dabei sein zu dürfen. Für mich war es selbstverständlich, kannte er doch so ziemlich jeden in unseren Runden. Und die Menschen, denen er zuvor noch nicht begegnet war, hatte er schnell für ein Gespräch interessiert. Er hat Erfahrungen geteilt und auch die von anderen gerne mitgenommen und damit gezeigt, welchen Wert der Austausch in einem Verband hat.
Dieser Mensch war echt, offen, eloquent, interessiert, inspirierend – und auch einfach angenehm im Umgang. Ein guter Typ, der uns auch hier fehlen wird.
„Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich in der persönlichen, menschlichen Beratung.“
Was Qualität in der Beratung meint und welche Beratungsangebote in Zukunft immer wichtiger werden, darüber spricht Ilan Schäfer, CEO von Weber Shandwick, im Interview. Anlass des Gesprächs ist die jüngste Zertifizierung der PR-Agentur mit dem Gütesiegel CMS IV.
Was verstehen Sie als Kommunikationsberater unter Qualität in der Beratung?
Ilan Schäfer: „Unter Qualität in der Beratung verstehe ich mehrere zentrale Aspekte, die alle erfüllt sein müssen. Allen voran steht die fachliche Kompetenz: Wir Berater:innen müssen umfassendes Wissen und Expertise im Bereich der Kommunikation mitbringen, einschließlich aktueller Trends und neuer Technologien sowie der für den Kunden relevanten Industrie. Daneben ist die Fähigkeit wichtig, maßgeschneiderte, faktenbasierte Strategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Ziele des Kunden in einer immer komplexeren Welt abgestimmt sind. Außerdem von Bedeutung: den Kunden proaktiv auf Herausforderungen und Chancen hinweisen, klar und präzise kommunizieren und messbare Ergebnisse liefern. Die Zusammenarbeit sollte dabei immer von Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit gekennzeichnet sein und hohen ethischen Standards genügen.“
2. Inwiefern hilft Ihnen der Beratungsstandard dabei, Ihre Agentur langfristig sicher aufzustellen?
Ilan Schäfer: „Der zertifizierte Beratungsstandard wird uns in Zukunft insbesondere bei Neugeschäftsanfragen nützen. Für Unternehmen, die uns als Partner in Betracht ziehen, stellt der Berater-Standard CMS IV einen entscheidenden Qualitätsnachweis dar. Entscheidend dafür, ob wir ihren Anforderungen genügen, indem wir ausreichend Expertise in der Kommunikation mitbringen, transparent und vertrauensvoll agieren und Ergebnisse liefern, die die anfangs formulierten Ziele erfüllen.“
3. Welche Beratungsleistungen in Agenturen werden Ihrer Meinung nach in Zukunft eine besonders große Rolle spielen?
Ilan Schäfer: „Die Welt wird immer komplexer und fragmentierter. Die Kernberatungsleistung wird darin bestehen, Unternehmen holistisch zu beraten und integrierte Lösungen anzubieten. Die wachsenden Anforderungen der neuen Kommunikationslandschaft, geprägt von technologischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Veränderungen und der zunehmenden Bedeutung von Daten und KI, lassen dabei insbesondere die Bereiche Krisenkommunikation und Reputationsmanagement, Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sowie Ethik und Compliance immer wichtiger werden.
Die wichtigste Beratungsqualität sehe ich mit fortschreitender Automatisierung und dem Einzug von KI in fast alle Bereiche der Kommunikation aber in der persönlichen, menschlichen Beratung. Je mehr KI möglich ist, desto mehr Empathie und menschliche Intelligenz ist in der Beratung nötig.“
Vielen Dank für das Gespräch, Ilan Schäfer. Die Fragen stellte Stefanie Bäuerle, Kommunikationsberaterin bei der PR- Agentur Sympra.
Für weitere Informationen lohnt ein Blick auf die GPRA-Seite zum Consultancy Management Standard IV.
Dort finden sich alle Hintergründe zum Beratungsstandard, seine Vorgaben an das Qualitätsmanagement, die Überprüfung der Agenturen und die Vorteile des Siegels: gpra.de/cmsiii/was-ist-cms-iv/
Halbzeit! Die Young Professionals trafen sich zum jährlichen Sommertreffen, um gemeinsam auf die vergangenen sechs Monate zurückzublicken. Von Kindheitsträumen und Projekterfolgen bis hin zu spannenden Diskussionen und innovativen Workshops: Dieser Tag war geprägt von gemeinsamer Reflexion und zukunftsweisenden Ideen.
Anfang Juli trafen sich die Young Professionals zum jährlichen Sommertreffen – diesmal bei komm.passion in Düsseldorf. Nicht nur das Wiedersehen untereinander wurde beim gemeinsamen Kaffee am Morgen gefeiert, auch neue Gesichter wurden willkommen geheißen. Um die Neuen besser kennenzulernen und die Erinnerungen aufzufrischen, startete das Sommertreffen mit einer Vorstellungsrunde. Hier nannten die Young Professionals aber nicht nur Basics wie Name, Agentur und Stadt – als kleiner Icebreaker erzählten sie von ihren Traumberufen als Kind. Aussagen wie „Ich wollte Bäuerin werden, bis ich Bauer sucht Frau gesehen habe“ oder „Mein Traumberuf war Pfarrer, bis ich herausgefunden habe, was das Zölibat ist“ sorgten für gemeinsames Lachen und eine warme Atmosphäre.
Halbzeitstopp: gemeinsamer Rückblick auf Erlebtes und Erreichtes
Um sich die bisherigen Erfolge des Jahres vor Augen zu halten, blickten die YPs gemeinsam auf die vergangenen Monate. Ein besonderes Highlight und großer Anlass zur Freude war das erfolgreiche Jubiläum „50 Jahre GPRA“: Eine eigens für das Event gegründete Arbeitsgruppe hat viel Energie und Aufwand in die Vorbereitungen gesteckt. Doch die harte Arbeit hat sich gelohnt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein fünfminütiger Highlight-Film, produziert von einem professionellen Filmteam, wurde veröffentlicht. Zudem entstanden LinkedIn-Postings, ein Blogbeitrag für die Website und eine Spezial-Podcastfolge mit einem ausführlichen Interview mit Alexandra Groß, Präsidiumsvorsitzende der GPRA, sowie weiteren Stimmen ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten. Das Jubiläum war somit auch bei den Young Professionals ein voller Erfolg!
Auch die anderen Arbeitsgruppen gaben Einblicke in ihren Status quo: die Gruppe Website & Blog hat im ersten Halbjahr 2024 vier Texte veröffentlicht, das macht insgesamt zwölf Texte seit Sommer 2023. Die Themenfelder sind breit gefächert, von Nachhaltigkeit, CMS III bis zu Onboarding und Neuland-Berichten. Das DACH-Team berichtete von regem Austausch zwischen den GPRA YPs, PRVA Newcomers und Young LSA sowie gemeinsamem Brainstorming zu neun Formaten der Verbände. Zudem fand eine spannende Neuland-Webinar-Session zum Thema Krisenkommunikation im Falle einer Cyber-Attacke statt. Die Social-Media–Arbeitsgruppe freut sich über den Meilenstein der 1000 Follower auf LinkedIn und ist stolz auf regelmäßige Posts – mindestens zwei pro Woche. Ebenfalls auf LinkedIn aktiv ist die Nachhaltigkeits-Arbeitsgruppe, welche regelmäßig Umfragen teilt und eine weitere Nachhaltigkeitsumfrage innerhalb der GPRA-Agenturen vorbereitet. Das Podcast-Team veröffentlichte dieses Jahr bereits vier Folgen, die auch in Ländern wie den USA, Kanada oder Australien verfolgt werden. Team CMS IV freut sich über einen regelmäßigen, monatlichen Austausch mit der Geschäftsstelle zu den Benefits des Qualitätsstandards CMS IV und die Arbeitsgruppe Ethik steckt nach ersten Erfolgen mitten in der Planung für den Pilot eines Ethik-Planspiels.
Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovicpräsentierte im Anschluss an den Austausch der Arbeitsgruppen die Ergebnisse des Präsidiums, die ebenfalls sehr erfreulich waren. Highlights sind unter anderem die Qualitätszertifizierung aller GPRA-Agenturen, neue Mitgliedsagenturen und die Ergebnisse des Arbeitgeber-Reports 2024.
Aktiv werden: Diskussion und gemeinsame Workshops
Bestärkt von diesen positiven Ergebnissen und einem leckeren Mittagessen hielt Ute Korinth, Beisitzerin im Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands, einen Impulsvortrag zum Thema Kommunikation stärkt Demokratie. In einer anschließenden Diskussion tauschten die verschiedenen Seiten Thesen aus und hinterfragten eigene Ansichten kritisch.
Abschließend teilten sich die YPs in drei Workshopgruppen auf, um Ideen, Konzepte und Rückschlüsse aus dem bisherigen Tag auszutauschen. Ein Workshop beschäftigte sich mit dem Relaunch der Website: erarbeitet wurden potenzielle neue Formate, die zudem crossmedial angedacht sind und von denen die verschiedenen Arbeitsgruppen allesamt profitieren. Die Mitglieder des Workshops Nummer zwei machten es sich zur Aufgabe, nach Alumni zu suchen und in den Kontaktaufbau zu gehen, während Workshop Nummer drei zum Thema Kommunikation stärkt Demokratie Impulse sammelte und Umsetzungsmöglichkeiten definierte.
Die Krönung des Tages war die traditionelle Feedbackrunde sowie der Abschied mit Prosecco. Für noch mehr Teambuilding ging es abends zu GAME ON, bei dem jedes Spiel zum Wettkampf wurde.
Dr. Stefan Justl (54) verstärkt das Team der Stuttgarter Public-Relations-Agentur Sympra. Der Kommunikationsexperte wird sich neben der Betreuung von B2B-Kunden um Business Development für die Agentur kümmern. Justl kommt von der Agentur Storymaker, für die er vier Jahre lang deren Büro in Shanghai leitete und zwei Jahre als Mitglied des Management-Teams am Hauptsitz in Tübingen beschäftigt war. Davor war als er Leiter Kommunikation und Kreation, Creative Director und Texter in Werbeagenturen tätig.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Stefan Justl einen so erfahrenen Kollegen gewinnen konnten. Er hat vier Jahre lang ein Unternehmen in einem hart umkämpften Markt geleitet und weiterentwickelt und verfügt über fundierte Kenntnisse in Unternehmens- und Markenkommunikation, Public Relations und Storytelling mit Schwerpunkt B2B – das passt hervorragend zu unserer Agentur und unseren Kunden“, erklärt Sympra Geschäftsführer Veit Mathauer.
Dr. Stefan Justl, Senior Consultant und Director Business Development bei der Sympra GmbH (GPRA)
Über Sympra Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeitende in Stuttgart und München. www.sympra.de. Kontakt für die Redaktion: Veit Mathauer, c/o Sympra GmbH (GPRA), Stafflenbergstraße 32, 70184 Stuttgart Tel. 07 11/9 47 67-0, E-Mail pr@sympra.de
Berlin, 07.06.2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) hat am Mittwochabend mit zahlreichen Gästen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Mit der Gründung 1974 hat sich der Branchenverband zum Ziel gesetzt, professionelle Standards für die PR- und Kommunikationsberatung zu entwickeln und durchzusetzen. Ein wichtiger Meilenstein war zuletzt die Einführung des internationalen Qualitätssiegels „Consultancy Management Standard“. Alle in der GPRA organisierten Agenturen sind inzwischen nach dem Qualitätsstandard zertifiziert und dokumentieren damit einmal mehr den hohen Qualitätsanspruch an ihre Arbeit.
Zeitgleich zum Jubiläum fand auch die diesjährige Mitgliederversammlung statt, bei der das Programm für 2024/2025 verabschiedet wurde. Schwerpunkte sind Projekte zur Nachwuchsförderung, die Weiterentwicklung des Qualitätsstandards, Auswirkungen von KI auf Agenturen und die stärkere Zusammenarbeit mit weiteren Kommunikationsverbänden. Erst im nächsten Jahr steht die Neuwahl des Präsidiums an.
Fünf Jahrzehnte GPRA
1974 als Interessensgemeinschaft einiger namhafter PR-Agenturen gegründet, hat der Verband seitdem erhebliche Erfolge und Maßstäbe in den Bereichen Ausbildung, Nachwuchs, Qualitätsmanagement und Transparenz gesetzt. Zwölf Präsidentinnen und Präsidenten haben den Verband seit seiner Gründung geprägt und geführt.
Alexandra Groß, Präsidentin seit 2021: „Im Kern war die Mission der GPRA schon immer, unseren Berufsstand zu professionalisieren, dem Ganzen einen Rahmen zu geben und sich gemeinsamen Werten zu verpflichten. Wichtige Errungenschaften des Verbands waren beispielsweise die Einführung des international anerkannten Qualitätsstandards und ein deutlicher Imagewandel des Berufsfeldes Kommunikationsberatung. Was die GPRA als Interessensgemeinschaft auszeichnet, ist der lebendige und stete Diskurs, der Gestaltungswille und der Mut, Neues zu wagen.“
Zu den Gästen der Jubiläumsfeier zählten auch einige ehemalige Präsident:innen des Verbands. In einem Generationen-Projekt haben die GPRA Young Professionals mit einer Reihe der Präsident:innen eine lebendige Chronik des Verbands erarbeitet – ein Novum in der 50-jährigen Verbandsgeschichte. Auszüge aus den Interviews wurden in einem Video zusammengefasst.
Alle Mitglieder der GPRA erhalten Qualitätsnachweis
Im Rahmen der Qualitätszertifizierung, die inzwischen ausnahmslos alle Mitgliedsagenturen erreicht haben, unterstreicht die GPRA einmal mehr ihren Anspruch, einen Verband von Agenturen mit einem hohen Professionalisierungsgrad zu repräsentieren. Seit 2024 gilt das angepasste Qualitätsmanagementsystem CMS IV, welches um die Prozessbereiche Nachhaltigkeit, Ethik und Diversity erweitert und damit aktuellen Schwerpunkten der Branche angepasst wurde.
Jahresprogramm 2024/2025 Die Nachwuchsförderung und das damit verbundene Ziel, junge Menschen nachhaltig für die Arbeit als Kommunikationsberater:innen in Agenturen zu begeistern, ist und bleibt ein Schwerpunkt der GPRA. Ein neuer Arbeitskreis setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich KI auf die Geschäftsmodelle von Agenturen auswirkt und diese verändert. Ein weiterer Arbeitskreis zum Thema Akzeptanz-/Partizipationskommunikation hat das Ziel, Kommunikator:innen auf Unternehmens- und auf Agenturseite mit der Etablierung von Standards und Richtlinien bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben zur Klimatransformation zu unterstützen. So sollen allen Beteiligten effektive und sachorientierte Dialoge ermöglicht werden. Diese historische Herausforderung wollen die Kommunikationsverbände DPRG und GPRA gemeinsam angehen.
Über die GPRA
Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 31 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von 54 Prozent.
Berlin, 28. Mai 2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen GPRA e.V. bestätigt der Publicis-Agentur MSL die CMS IV-Zertifizierung. CMS steht für Consultancy Management Standard und gilt als internationales Gütesiegel für den hohen Professionalisierungsgrad als Kommunikationsberatung.
Die Akkreditierung erhalten PR- und Kommunikationsagenturen, die erfolgreich einen umfänglichen Zertifizierungsprozess durchlaufen haben. In diesem wird die hohe Qualität in insgesamt neun Prozessbereichen ganzheitlich festgestellt. Dazu zählen unter anderem Management, Organisation und Beratungsarbeit. In Deutschland können sich lediglich Mitgliedsagenturen der GPRA zertifizieren lassen. Prüfung und Weiterentwicklung des Zertifizierungsstandards obliegt der International Communications Consultancy Organisation (ICCO), dem internationalen Dachverband der GPRA.
Für MSL ist die Zertifizierung ein Versprechen: „Als Mitglied der GPRA wissen wir um die Notwendigkeit eines solchen Gütesiegels, um Kunden den bestmöglichen Service zu garantieren und Orientierungshilfe bei der Auswahl ihrer Kommunikationsberatung geben zu können“, so Kirsten Leinert, Managing Partner bei MSL. „Wir sehen die Zertifizierung nicht nur als Anerkennung für unsere Arbeit, sondern auch als Möglichkeit, einige unserer Prozesse noch einmal zu hinterfragen und neu zu definieren. Denn nur so können wir stets den Anspruch unseres Leitbilds erfüllen: Wir bewegen Menschen. Mit Überzeugung.“
MSL ist seit 2001 Teil der GPRA, die an ihre Mitglieder hohe Anforderungen stellt und damit Standards in der PR-Branche setzt.
ÜBER MSL MSL berät deutsche und internationale Unternehmen und Institutionen in Public-Relations- und Reputationsfragen. Das Unternehmen gehört zur MSLGROUP, die mit rund 3.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten zu den weltweit fünf größten PR-Networks zählt. Für MSL arbeiten mehr als 100 Beraterinnen und Berater in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das Management Team der Agentur besteht aus Dr. Wigan Salazar (CEO), den Managing Partners Kirsten Leinert und Birgit Söllner sowie Beatrice Seibel (Chief Financial Officer) und Karola Fischer (Director People & Culture). 2023 wurde MSL vom PR Report als Kommunikationsberatung des Jahres ausgezeichnet.
Gemeinsam planen die Organisationen, die rund 10.000 professionelle Kommunikatorinnen und Kommunikatoren in Deutschland vertreten, vielfältige bundesweite Aktivitäten zur Stärkung von Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland. Anlass ist das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2024.
„Das Grundgesetz betont die Bedeutung der Kommunikation für die Demokratie, insbesondere in den Artikeln 1 und 5. Als Verbände, deren Kernthema professionelle Kommunikation in Unternehmen, Organisationen und Verbänden ist, stehen wir für Wahrhaftigkeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit“, sagt Nils Haupt, Präsident der DPRG.
Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA & Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom & Nils Haupt, Präsident der DPRG stehen hinter der neuen Initiative für Demokratie
„Wir sind besorgt angesichts des Missbrauchs digitaler Medien für Desinformation, Hass und Hetze. Wer das Vertrauen in Politik und Demokratie untergräbt, der gefährdet und delegitimiert demokratische Organisationen und ihre Vertreterinnen und Vertreter. Als deutsche Kommunikationsverbände glauben wir an die Kraft professioneller Kommunikation und kontinuierlichen Dialogs“, sagt Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom.
„Gemeinsam sind wir davon überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, die Öffentlichkeit im Hinblick auf Gefahren und Risiken von Desinformation, manipulativer Kommunikation und Hassrede zu sensibilisieren. Mit der täglichen Arbeit unserer Mitglieder tragen wir in hohem Maße dazu bei, demokratische Werte zu stärken“, so Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.
Die Verbände berufen sich auf ihre ethischen Grundregeln, die sie 2012 im Deutschen Kommunikationskodex festgeschrieben haben. Der Kodex geht davon aus, dass Meinungsbildung und demokratische Entscheidungsfindung in den hochmediatisierten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts auf dem öffentlichen Diskurs und der Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen, Deutungen und Konzepten basieren, an deren Artikulation Public Relations erheblichen Anteil haben. Wer den Beruf ausübt, respektiert die von der Verfassung garantierten Grundrechte sowie insbesondere die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien. Rassistische, sexistische und religiöse Diskriminierung sowie andere menschenverachtende Praktiken verbietet der Kodex.
„Kommunikation stärkt Demokratie“ umfasst Informations-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen für Kommunikationsprofis und ist zunächst bis Herbst 2025 geplant. Eine Veranstaltungsreihe widmet sich Good-Practice-Beispielen von Unternehmen und Organisationen. Eine weitere klärt über falsche und manipulative Kommunikationspraktiken auf.
Zudem widmen die Verbände diesem Thema gemeinsam mit der Universität Leipzig am 18. Oktober ein Symposium, bei dem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen vorgestellt werden. Bereits am 5. Juni findet ein Online-Talk mit dem ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke statt, der Herausforderungen und Leistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts zunehmender gesellschaftlicher Konflikte auch mit Blick auf das Medienvertrauen beleuchten wird. Am 25.07. gibt es einen Online-Talk mit Prof. Dr. Nina Springer, Hate Speech Expertin der Universität Münster, und am 08.08. einen weiteren mit Prof. Darren Linvill von der Clemson University über die Enttarnung von Trollen und Trollfabriken. Auch der Kommunikationskongress 2024 am 12. und 13. September in Berlin wird einen entsprechenden Schwerpunkt setzen. Außerdem sind spezielle Formate für den Kommunikationsnachwuchs geplant, darunter die BdKom-Sommerakademie am 11. Juni in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel sowie eine Ausgabe der Neuland-Reihe der GPRA-Young Professionals im Herbst.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Deutschen PR Tag am 16. und 17. Mai 2024 in Hannover werden die drei Präsidenten die Initiative näher vorstellen.
Über die DPRG
Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.
Über den BdKom
Der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren e.V.) ist die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Verband vertritt die Interessen von über 4.200 Mitgliedern in Politik und Öffentlichkeit. Er fördert den Berufsnachwuchs und setzt sich für hohe professionelle Standards ein.
Über die GPRA e.V.
Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 33 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
Die drei Verbände sind Träger des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), dem Organ der freiwilligen Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations und Kommunikation.
consense communications GmbH (GPRA) in München beruft die langjährige Mitarbeiterin und Prokuristin Nina Angermann in die Geschäftsführung. Zudem schärft die Unternehmensberatung für Kommunikation ihr Beratungsportfolio in den Bereichen Strategie und Business Development, Nachhaltigkeit sowie Content Creation und besetzt neue Leitungspositionen mit erfahrenen Branchenexpert:innen.
(München, 7. Mai 2024)Nina Angermann (39) wird im Juni 2024 geschäftsführende Gesellschafterin und in dieser Funktion consense communications zukünftig gemeinsam mit Gründerin Claudia Thaler auf strategischer und operativer Ebene führen. Innerhalb der Geschäftsführung übernimmt die studierte Diplom-Kulturwirtin und systemische Coachin unter anderem die Schwerpunkte People & Culture sowie ESG. „Die neue Beratungsstruktur ist ein wichtiger Schritt, uns sowohl in der Kundenberatung als auch als Arbeitgeberin weiter zu stärken. Wir haben ein tolles Team – ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im neuen Setup.“ Nina Angermann wird auch weiterhin Kunden in den Bereichen Employer Branding, Change- und Corporate Communications beraten.
Als Head of Consulting & Business Development verstärkt Henrik Heins (54) consense communications seit April 2024. Der ehemaliger Standortleiter von fischerAppelt Frankfurt war zuletzt Director Corporate Communications und Leiter des Münchner Büros bei MSL Deutschland. Schwerpunkte seiner Tätigkeit werden die strategische Beratung von Unternehmen und Institutionen in Transformationsprozessen sowie das Business Development von consense communications sein.
Die beiden Geschäftsführerinnen Claudia Thaler (li.) und Nina Angermann (re.).
Eine weitere Führungsrolle übernimmt Kirsten Gnadl (48). Die erfahrene PR-Beraterin und Nachhaltigkeitsmanagerin wechselte im April 2024 von der Kommunikationsagentur Fink & Fuchs (GPRA) zu consense. Sie wird als Head of Sustainability das Beratungsangebot im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation weiter auf- und ausbauen.
Bereits im März 2024 ist die Journalistin Anja Kopf (34) vom Wort & Bild Verlag zu consense gewechselt. Als Head of Content verantwortet sie das Angebot im Bereich Content-Strategie, Themenmanagement, Storytelling und stärkt die Entwicklung neuer zeitgemäßer Content-Formate.
Anja Kopf (li.), Henrik Heins und Kirsten Gnadl (re.) verstärken die strategischen Beratungsfelder.
Claudia Thaler (54), Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von consense communications: „Mit der Erweiterung der Geschäftsführung und der Verstärkung unseres consense-Teams setzen wir unseren klaren Wachstumskurs fort und unterstreichen die strategische Ausrichtung von consense communications als Unternehmensberatung für Kommunikation. Ich freue mich darauf, mit dieser erweiterten Beratungsqualität unsere Kunden in Veränderungsprozessen zukünftig noch erfolgreicher durch die aktuellen Herausforderungen von der Digitalisierung bis hin zur Nachhaltigkeit beraten und begleiten zu können.“
Über uns
Die consense communications GmbH (GPRA) ist eine inhabergeführte Unternehmensberatung für Kommunikation. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne in allen Fragen der modernen Unternehmenskommunikation. Zu den Beratungsschwerpunkten zählen Interne, Strategie-, Change- und Krisenkommunikation. Spezialität ist die Begleitung von Veränderungsprozessen und herausfordernden Situationen – vom Aufbau notwendiger Infrastrukturen für die Unternehmenskommunikation bis hin zur Organisationsentwicklung ganzer Kommunikationsabteilungen.