Die Düsseldorfer AWADO Kommunikationsberatung GmbH ist seit Mai 2025 Mitglied der GPRA, der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands. Die Aufnahmekommission hat im Rahmen des Aufnahmeprozesses einstimmig für die Aufnahme in den Verband gestimmt.
Berlin, 27.05.2025 – Die 2020 gegründete AWADO Kommunikationsberatung unterstützt Banken, Genossenschaften und Unternehmen dabei, ihre interne wie externe Kommunikation klar, wirkungsvoll und professionell zu gestalten. Als Teil der AWADO Gruppe, einer breit aufgestellten Unternehmensgruppe mit enger Anbindung an das Netzwerk des Genoverbandes, vereint sie strategisches Know-how mit hoher Umsetzungskompetenz. Zum Leistungsspektrum gehören klassische Medienarbeit, digitale Kommunikation, strategische Positionierung sowie die Produktion innovativer Bewegtbildformate in eigenen Filmstudios. Unterstützt wird die Kommunikationsberatung durch das interdisziplinäre Fachwissen der AWADO Gruppe, das Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Unternehmens- und Rechtsberatung umfasst.
„Wir sind der GPRA beigetreten, weil wir davon überzeugt sind, dass man gemeinsam bessere Lösungen findet. Dieser genossenschaftliche Gedanke prägt unsere Arbeit von Beginn an. Wir freuen uns auf den Austausch im Exzellenz-Netzwerk der GPRA und darauf, unseren Beitrag zu leisten“, erklären Marco Lorenzund Lisa König-Topf aus der Geschäftsleitung der AWADO Kommunikationsberatung.
GPRA-Präsident Matthias Wesselmann begrüßt den Neuzugang: „Ich freue mich sehr über die Aufnahme der AWADO Kommunikationsberatung in unseren Verband. Mit ihrem genossenschaftlichen Hintergrund bringen sie wertvolle neue Perspektiven in die GPRA ein. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel bereichern unseren Austausch – und fördern unser gemeinsames Wachstum.“
Marco Lorenz und Lisa König-Topf (Geschäftsführung AWADO Kommunikationsberatung)
Berlin, 15.05.2025 – Agenturverband GPRA entsendet Markus Engel in den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR).
Markus Engel, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Stuttgarter Agentur Communication Consultants GmbH, wurde als neues Mitglied in das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der PR- und Kommunikationsbranche berufen. Mit mehr als 30 Jahren Beratungserfahrung in strategischer Unternehmenskommunikation bringt Engel besondere Expertise in den Bereichen Corporate Reputation, CEO- und Nachhaltigkeitskommunikation, Krisenprävention sowie interne Kommunikation mit.
„Der DRPR ist die richtige Instanz, um Standards für aufrichtige, glaubwürdige Kommunikation zu setzen, gerade in der heutigen Zeit. Sensibilisierung und Prävention statt nur Reaktion, zum Beispiel durch Rügen – diesen Weg möchte ich gern mitgestalten“, so Markus Engel.
links: Markus Engel, geschäftsführender Gesellschafter Communication Consultants GmbH
rechts: Stefan Watzinger, geschäftsführender Gesellschafter Impact Agentur für Kommunikation
Wechsel im DRPR-Vorstand: Stefan Watzinger folgt auf Axel Wallrabenstein als stellvertretender Vorsitzender
Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet sich gleichzeitig von Axel Wallrabenstein. Seit 2011 gehörte er dem Rat als von der GPRA entsandtes Mitglied an und übernahm ab 2023 den stellvertretenden Vorsitz im DRPR.
Auf ihn folgt Stefan Watzinger, der dieses Amt künftig übernehmen wird. Er ist seit 2023 als von der GPRA entsandtes Mitglied im Rat vertreten und leitet seit 2021 als geschäftsführender Gesellschafter die Impact Agentur für Kommunikation in Frankfurt.
Zu den Veränderungen im DRPR sagt die Vorsitzende Elke Kronewald: „Axel Wallrabenstein hat den DRPR mit seiner Expertise, seiner klaren Haltung und seinem langjährigen Engagement bereichert. Für seinen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit danken wir ihm sehr herzlich. Mit Stefan Watzinger, der als ebenso engagiertes wie versiertes Ratsmitglied seine Nachfolge als Stellvertreter antritt, sowie mit Markus Engel als neuem Mitglied im Rat, werden sowohl die Kontinuität gewahrt als auch neue Impulse ermöglicht.“
Über den DRPR
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), dem Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.
KONTAKT
Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations e. V.
Berlin, 2. April 2025 – Die GPRA Young Professionals, die Nachwuchsinitiative der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands (GPRA), feiern in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Die Gruppe hat sich seit ihrer Gründung zu einem starken Netzwerk entwickelt, das jungen Talenten der Kommunikationsbranche eine Stimme gibt und die Weiterentwicklung der Branche aktiv vorantreibt.
In einer sich rasant wandelnden Kommunikationslandschaft ist die Förderung des Nachwuchses von zentraler Bedeutung. Mit ihrem Engagement und ihren Initiativen unterstützt die Gruppe nicht nur den Austausch zwischen aufstrebenden Kommunikator:innen, sondern ist ein Talentnetzwerk und Ideenraum, der als Sprungbrett für junge Kommunikationsprofis dient.
Die Young Professionals sind rund 20 Mitglieder aus den GPRA-Agenturen, die eng mit dem GPRA-Präsidium zusammenarbeiten. Mit ihren Initiativen setzen sie wichtige Impulse und gestalten die Zukunft der Kommunikationsberatung mit, indem sie die Perspektive der nächsten Generation an Kommunikator:innen einbringen.
Idee zur Gründung der Young Professionals von Alexandra Groß
Die Idee zur Gründung der GPRA Young Professionals im Jahr 2020 stammt von Alexandra Groß (von 2021 bis 2025 GPRA-Präsidentin). Seitdem ist viel passiert:
Die bedeutendsten Meilensteine sind u.a.
Die Internationale Zusammenarbeit mit den PRVA Newcomers aus Österreich und den Young LSA aus der Schweiz. Aus dieser Zusammenarbeit ist die virtuelle Webinar-Reihe „Neuland“ entstanden, die den Austausch und die Vernetzung über Ländergrenzen hinweg fördert.
Neue Kommunikationsformate wie die Einführung des Branchenpodcasts „Kommunikationscafé“ in enger Zusammenarbeit mit dem prmagazin. Der Podcast beleuchtet aktuelle Branchenthemen und bringt Expert:innen aus Beratung, Unternehmen und Wissenschaft ins Gespräch.
Die Kooperation mit dem Deutschen Journalisten-Verband, deren Ziel es ist, die Demokratie durch verantwortungsvolle Kommunikation zu stärken. Der Fokus liegt auf faktenbasierter Berichterstattung, dem Schutz vor Desinformation und der Förderung von Medienkompetenz, um eine transparente und vertrauenswürdige Kommunikationslandschaft zu fördern.
Ihr Engagement in aktuellen Themenfeldern wie Ethik in der Kommunikation, Nachhaltigkeit und Qualität in der Beratung. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Planspiel zur Ethik in der Kommunikation, das zusammen mit dem Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) durchgeführt wurde.
Die Erweiterung ihrer Kommunikationskanäle auf Plattformen wie LinkedIn oder der kürzliche Launch des Instagram-Kanals sowie ein eigener Blog: Dies ermöglicht einen intensiveren Austausch unter Young Talents und informiert den Nachwuchs über die Arbeit in der Kommunikationsbranche.
Blick in die Zukunft
Auch in den nächsten fünf Jahren wollen die GPRA Young Professionals die Branche aktiv mitgestalten – mit neuen Formaten, verstärktem Austausch und einem klaren Fokus auf die Zukunftsthemen der Kommunikation. Künstliche Intelligenz, Diversität, Leadership und die Beratung von morgen stehen dabei im Mittelpunkt. Ihr Ziel bleibt es, den Nachwuchs weiter zu stärken, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern und die Kommunikationsberatung weiterzudenken. Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen soll die Initiative weiterwachsen und noch mehr Sichtbarkeit in der Branche erlangen.
Lisa Kiefer (FleishmanHillard Germany) und Leonie Bär (Edelman), Vorsitzende der GPRA Young Professionals, betonen: „Die GPRA YPs leben von den Menschen, die sich mit Leidenschaft einbringen. In den letzten fünf Jahren haben wir gezeigt, wie wichtig die Perspektive junger Kommunikator:innen für die Branche ist – und wir werden diesen Weg mit Freude weitergehen.“
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Über die GPRA
Die GPRA ist seit 50 Jahren der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der Kommunikationsbranche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 31 Agenturen mit ca. 3100 Mitarbeitenden und einem Marktanteil von 54 Prozent.
Uni Leipzig, Hörsaal 8, Universitätsstr. 3, 04109 Leipzig
Desinformation, Deepfakes & Co: Herausforderungen und Potenziale digitaler Medien stehen im Mittelpunkt eines Symposiums am 9. April in Leipzig
Deutschland durchlebt turbulente Zeiten. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist belastet. Bei den anstehenden Wahlen drohen die politischen Ränder weiter zu erstarken. Welche Rolle spielen dabei digitale Medien und was kann die professionelle Kommunikation leisten? Ein gemeinsames Symposium der Kommunikationsverbände DPRG, BdKom und GPRA mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig präsentiert aktuelle Einsichten aus Forschung und Praxis zu dieser kritischen Frage. Was ist die Wirkung von Desinformation? Wie verbreitet sind Verschwörungsmythen wirklich? Und welche Rolle spielen KI-generierte Deepfakes?
Hochkarätige Referent:innen aus Wissenschaft, Journalismus und Kommunikation diskutieren die Herausforderungen durch digitale Medien für unsere Demokratie – aber auch Potenziale, Chancen sowie Verantwortung und Handlungsoptionen professioneller Kommunikator*innen.
Mit frischem Tatendrang ins Jubiläumsjahr der GPRA Young Professionals: Zum alljährlichen Wintertreffen kamen die Young Professionals in Frankfurt zusammen. Gemeinsam blickten sie auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück, setzten sich neue Ziele für 2025 und beschäftigten sich ganz übergreifend mit der Leitfrage „Wofür brennst Du?“.
Das Wintertreffen 2025 der GPRA Young Professionals war ein voller Erfolg!
Mit Blick auf den Main trafen sich die Young Professionals Ende Januar zum alljährlichen Wintertreffen bei fischerAppelt in Frankfurt. Neben bekannten Gesichtern wurden auch neue Mitglieder willkommen geheißen und die Vorstellungsrunde startete mit der Suche nach den wahren Superkräften der jungen Kommunikationsberater:innen. Jedes Gespräch auf Taylor Swift lenken zu können, für Travel Hacking-Tipps an Bekanntheit zu gewinnen oder auch musikalische Talente wie Karaoke und Beatboxing, waren nur einige der vielen Antworten, die auch im Nachhinein für viel Gesprächsstoff sorgten.
GPRA-Präsidentin Alexandra Groß und Präsidiumsmitglied Jelena Mirkovic gaben im Anschluss einen Einblick in die aktuellen Themen und Entwicklungen innerhalb der GPRA. Besonders spannend: Die Branche der Presse- und Kommunikationsarbeit befindet sich in einem stetigen Wandel – was sich auch in der Agenturwelt widerspiegelt. So positionieren sich immer mehr Agenturen als „ganzheitliche Kommunikationsberatung“ – eine Entwicklung, den die GPRA sehr begrüßt.
Leidenschaft, Erfolge und neue Wege: Die Young Professionals gestalten die Zukunft
Dass die jungen Talente ordentlich was leisten, zeigen die zahlreichen Ergebnisse. Die Treffen der YPs fördern nämlich nicht nur den Austausch untereinander, sondern bieten den einzelnen Arbeitsgruppen auch eine Bühne ihre Projekte näher vorzustellen – von Highlights, gemeisterten Herausforderungen bis hin zu Planungen und Zielen für 2025.
Das Jahr 2024 war geprägt von vielfältigen Projekten, wie der erfolgreichen Umsetzung diverser Maßnahmen zum 50-jährigen Jubiläum der GPRA – unter anderem einer Podcastreihe mit ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten – und der Gründung der neuen Arbeitsgruppe ImpactVoice.
Das Team Website & Blog hat im vergangenen Jahr insgesamt acht Blogbeiträge veröffentlicht. Der bunte Themenmix präsentiert die Arbeit der Young Professionals und bildet Events, Erfolge, aktuelle Themen sowie wichtige Botschaften für Kommunikationsschaffende ab. Das SocialMedia-Team freute sich über 293 neue Follower:innen und evaluierte, dass die Postings, die die Mitglieder der Young Professionals zeigen, am besten performen. Für Jahr 2025 ist geplant, mehr Videocontent für LinkedIn zu produzieren.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Podcast haben im Jahr 2024 insgesamt acht Folgen produziert und veröffentlicht. Themen, wie Künstliche Intelligenz oder Transformationsprozesse, lockten besonders viele Zuhörer:innen. Auch das Neuland-Team freute sich über zahlreiche Zuhörer:innen und setzte sich zum Ziel, im Jahr 2025 drei Sessions umzusetzen. Das CMS IV-Team tauschte sich mit Agenturen und CEOs über die Bedeutung und den Nutzen des CMS-Standards aus und wird auch weiterhin die Kommunikation intensiv fördern. Die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit beschäftigte sich mit mehreren Umfragen und wird die Ergebnisse auf den verschiedenen Kanälen der Young Professionals verbreiten. Weiterhin arbeiten die Gruppenmitglieder stetig daran, neue Formate und Content-Ideen zu entwickeln. Die Mitglieder des Ethik-Teams haben ein Konzept erarbeitet, wie sie den Ethik-Kodex Berufseinsteiger:innen und jungen Kommunikationsprofis näher bringen und auf ihn aufmerksam machen können.
„Content is king, strategy is queen!“
Nach der Mittagspause ging es mit einem Impuls-Vortrag von Ann-Charlott Stegbauer von FleishmanHillard Germany weiter. Die LinkedIn-Expertin erklärte den Young Professionals, wie sie das Meiste aus LinkedIn herausholen können – für sich persönlich, die GPRA YPs, aber auch für ihre Kund:innen. Ihre Grundempfehlung: Entscheidend für eine erfolgreiche LinkedIn-Kommunikation ist die Frage nach dem Warum. Der Inhalt an sich ist zwar wichtig, das Warum eines LinkedIn-Kanals sollte allerdings immer im Vordergrund stehen.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf teilten sich die Teilnehmenden im Workshop-Teil des Tages in vier Gruppen auf, um Ziele und Planungen für 2025 zu entwickeln. 2025 ist nämlich ein ganz besonderes Jahr für die jungen Talente: Das 5-jährige Jubiläum der GPRA Young Professionals steht an!
Zwei Kleingruppen beschäftigten sich genau mit diesem Thema und erarbeiteten Maßnahmen, um das Jubiläum (und die Young Professionals) zu feiern. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Konzept für einen Instagram-Kanal, den das Social Media-Team verantworten soll. Die vierte Gruppe stellte sich der Frage, wie neue Mitglieder gewonnen und der Zusammenhalt innerhalb der YPs gestärkt werden kann.
Der Abend endete mit einem Glas Sekt: Gemeinsam blickten die YPs auf neue Kontakte, frische Ideen und inspirierende Gespräche zurück. Auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr der Young Professionals!
Unternehmen rufen zur Teilnahme an der Bundestagswahl 2025 auf
Vorbereitung für den Aktionstag am 19.2.2025 gestartet
Marken ändern ihr Logo oder ihren Claim für einen Wahlaufruf
Social-Media-Reichweite und Werbeflächen werden gespendet
Berlin/Köln, 10. Februar 2025 – Unter dem Motto „Jede Stimme zählt!“ ruft eine breite Allianz aus Unternehmen, Medienhäusern und Agenturen zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl 2025 auf. Gestartet von den Kommunikationsagenturen antoni und OSK sowie cherrypicker, OMG und team x setzen Marken mit der Kampagne #ZusammenFürDemokratie ein starkes Zeichen für demokratische Werte und gesellschaftliche Verantwortung.
„Mit der Aktion #ZusammenFürDemokratie wollen wir Menschen an die Wahlurne bringen. Medien und Unternehmen haben die Möglichkeit, durch diesen gemeinschaftlichen Aufruf ihre Reichweite für eine hohe Wahlbeteiligung einzusetzen – denn jede Stimme zählt!“, sagt Sven Dörrenbächer, CEO von antoni und Initiator der Aktion.
Hohe Wahlbeteiligung schützt Demokratie
Die Bundestagswahl 2025 findet in einer gesellschaftlich angespannten Lage statt. 14 Millionen Wahlberechtigte verzichteten 2021 auf ihre Stimme. Die Demokratie lebt aber vom Austausch und der aktiven Beteiligung an den politischen Prozessen. Genau dazu ruft die Initiative auf, denn laut aktuellen Umfragen des ZDF-Politbarometers sind 33 Prozent der Wähler*innen noch unentschlossen. So soll der Appell dazu beitragen, dass möglichst viele davon zur Wahl gehen und mit über die Zukunft des Landes entscheiden. Eine geringe Wahlbeteiligung nutzt eher den extremistischen Kräften.
Ziel der Kampagne
Unternehmen genießen in der Gesellschaft größeres Vertrauen als Parteien, doch ihre Stimme im politischen Diskurs bleibt oft zu leise. An diesem Punkt setzt die Initiative an. #ZusammenFürDemokratie mobilisiert Unternehmen, ihre Reichweite gezielt für einen überparteilichen Wahlaufruf zu nutzen. Dieser kann in Form von Social-Media-Postings, Anzeigen in Medien und kreative, auf die Kampagne angepasste Marken-Claims erfolgen.
Schon jetzt sind Unternehmen wie Congstar, Bayer, BVG, HANS IM GLÜCK, Iglo, Katjes, Mercedes-Benz, Nestlé mit Maggi, Thomy und Nespresso sowie die ZF Group dabei, um am 19.02.2025 um 09.00 Uhr zeitgleich ihren Wahlaufruf auf den eigenen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen.
Unterstützt wird das Initiatorenteam von der Marketingberatung superspring, dem Marktforschungsinstitut Appinio, der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA), der Organisation Werbungstreibende im Markenverband (OWM) sowie gemeinnützigen Initiativen wie C_SR und Initiative 18.
Alle interessierten Unternehmen und Marken können sich wie folgt am kollektiven Wahlaufruf beteiligen:
Marken-Claim in Wahlaufruf umtexten oder Logo ändern: alles ist erlaubt!
Bild, GIF oder Video kreieren sowie Kampagnen-Hashtag (#ZusammenFürDemokratie) einsetzen
Code of Conduct beachten: Die Initiative ist ein Wahlaufruf, keine Parteien-Empfehlung oder -Ablehnung
Am 19.02., 09.00 Uhr auf den eigenen Social-Media-Kanälen posten
Für kostenlose Platzierung bei Medienpartnern, Druckunterlagen (Format 4:5) bis Freitag, 14.2.2025, 18.00 Uhr an ZFD-Marken@antoni.de schicken (ein Abdruck kann nicht garantiert werden)
Wir freuen uns, wenn Medienhäuser Freiflächen in Print, Online, TV, DOOH u.a. pro bono zur Verfügung stellen, um eine Auswahl der kreativen „Wahlaufrufe“ der Industrie am 19.02. (bis 23.02.) zu schalten. Bei Interesse bitte unter ZFD-Medien@antoni.de melden. Vielen Dank!
Erfolgsbeispiel: Inspiration aus der Corona-Zeit
Mit der Kampagne #ZusammenFürDemokratie will das Initiatorenteam an den Erfolg seiner Aktion #ZusammenGegenCorona#ZusammenFürDemokratie im Dezember 2021 anknüpfen, bei der über 1.000 Unternehmen ihre Markenclaims zu einem Impfaufruf anpassten. Die Aktion war ein starkes Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit dem gleichen Engagement heißt es nun, sich für Demokratie und staatsbürgerliche Verantwortung einzusetzen.
Datengetriebene Kommunikation hat die Spielregeln in der PR-Branche neu definiert. Wie Unternehmen Daten gewinnbringend nutzen, gab unser Neuland-Event preis.
In der modernen PR- und Kommunikationsarbeit sind Daten viel mehr als „nur Zahlen“. Sie tragen maßgeblich zum Erfolg strategischer Entscheidungen und wirkungsstarker Kommunikationsmaßnahmen bei. Welches Potenzial Daten für Unternehmen eröffnen, welche Fallstricke zu beachten sind und wie Key Performance Indicators (KPIs) definiert werden, diskutierten drei Expert:innen aus der DACH-Region bei unserem Neuland-Event am Dienstag, 21. Januar 2025: Maximilian Freissler, Head of Research bei pressrelations Österreich, Hagen Albers, Measurement Lead EMEA bei Edelman DXI, und Katia Murmann, Founder und Co-CEO WolfPak.
Analytics trifft PR
Bereits zu Beginn der Veranstaltung waren sich die Speaker:innen einig: Daten sind aus der PR-Branche nicht wegzudenken. Maximilian Freissler betonte, wie effektiv Daten dabei helfen, Kommunikation messbar zu machen und belastbare Orientierung für Unternehmen zu bieten. Katia Murmann wies darauf hin, dass die Datenanalyse besonders dann wirkungsvoll funktioniert, wenn Kommunikationsverantwortliche sich darüber bewusst sind, welche Daten sie in den Blick nehmen möchten und welche Ziele sie damit anstreben. Zudem spielen das Monitoring und die regelmäßige Anpassung der Analysestrategie eine wichtige Rolle. Hagen Albers grenzte die heutige datengetriebene Kommunikation klar von früheren Kreativprozessen ab, die in der Regel eher auf Bauchgefühl und/oder Recherchen basierten. Darüber hinaus prognostizierte er: „Wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Es wird immer neue Möglichkeiten geben, um Kommunikation datengetrieben zu analysieren.“
KI als Gamechanger
Dass die datengetriebene Kommunikation sich stetig weiterentwickelt, ist unter anderem dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zu verdanken. So zeige die KI neue Wege auf, um Daten beispielsweise zu aggregieren und zu verarbeiten, wie Hagen Albers berichtete. Katia Murmann ergänzte: „Ich sehe sowohl Potenzial für die quantitative als auch für die qualitative Datenuntersuchung. Das gilt unter anderem für die Sentiment-Analyse, für die Personalisierung von Front Pages und für Distributionsstrategien. Hier stehen wir erst am Anfang unserer Möglichkeiten.“ Maximilian Freissler erkannte die enorme Zeitersparnis durch KI an und schätzte deren Fähigkeit, Daten explorativ, deskriptiv und prognostisch zu bearbeiten.
Welche KPIs zählen?
So weit, so gut. Doch welche Kennzahlen sind in der großen Flut von Daten besonders relevant? Freissler erklärte, dass dies stark vom jeweiligen Unternehmen, dessen Zielsetzungen und dessen Branchenumfeld abhänge. Er stufte etwa die Reichweite, die Tonalität und die erreichten Stakeholder:innen als situativ entscheidende Datenpunkte ein. Neben den erreichten Personen als wichtigster KPI hob Murmann das Engagement hervor: „Es ist leicht, Reichweite zu boosten. Wenn sich aber niemand mit dem Inhalt auseinandersetzt, ist diese Reichweite bedeutungslos.“ Albers beobachtet am Markt derzeit eine zunehmende Nachfrage nach dem Return on Investment (ROI). Zudem merkte er an, dass wichtige Metriken immer abhängig vom jeweiligen Kanal zu betrachten seien.
Herausforderungen der Datenanalyse
Wer gemeinsam mit Kunden KPIs erarbeitet, dürfe selbstverständlich nicht das Thema Datenschutz vernachlässigen, erinnerte Max Freissler. Denn dieser setze Grenzen bei der öffentlichen Datenverfügbarkeit. Katia Murmann sah dahingegen die schiere Datenmenge als Herausforderung: „Die große Kunst ist es, herauszufinden, aus welchen Daten sich Insights ableiten lassen, die das Unternehmen wirklich voranbringen. Es ist immer am schwersten, Dinge einfach zu machen. Das gilt auch für Daten.“ Hagen Albers benannte die Auswahl der „richtigen“ Daten, die Zusammenführung verschiedener Datentypen und deren Integration in technischer Hinsicht als Herausforderung.
Mehrwert für alle Seiten
Kennen Kommunikationsverantwortliche erst einmal alle Fallstricke und wissen damit umzugehen, entstehen Projekte, die nachhaltigen Erfolg bringen: Katia Murmann berichtete von der Personalisierung einer Schweizer Nachrichtenseite, die eine 25-prozentige Verbesserung der fokussierten KPIs brachte. Hagen Albers nannte SEO (Search Engine Optimization)-Maßnahmen als beispielgebend für gelungene datengetriebene Kommunikation. Denn damit ließen sich Besucherzahlen auf der Website signifikant steigern und gute Rankings langfristig halten. Max Freissler gab den Young Professionals abschließend mit auf den Weg: „Wer datengetriebene Kommunikation nutzen möchte, muss sich so damit auseinandersetzen, dass er oder sie Freude an dem Thema findet und die Vorteile erkennt. Am Ende des Tages geht es darum, Erfolge messbar zu machen. Das hilft nicht nur Unternehmen, sondern auch jeder:m von uns als Berater:in. Und KI erleichtert die Arbeit mit Daten enorm. Was will man mehr?“
Das gesamte Neuland-Event ist hier zu sehen:
Über #Neuland
Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!
Veröffentlicht am 07.02.2025
Autorin: Annika Hörl, Junior Consultant bei Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
Feierliche Übergabe der CMS-IV Urkunde mit Dr. Ingo Stader, Ingo Fiedler und GPRA-Präsidentin Alexandra Groß
Sie sind mit HC Stader seit März 2024 Teil der GPRA, für dessen Mitglieder die CMS-Zertifizierung verpflichtend ist. Welche Rolle hat diese Verpflichtung bei Ihrer Entscheidung gespielt, dem Verband beizutreten?
Die Zertifizierung war für uns ein ganz entscheidendes Kriterium. Es ist ein Qualitätssiegel, das nach internationalen Standards und einer Prüfung vor Ort (Audit) vergeben wird. Man kann immer behaupten, dass man gut ist und für höchste Qualität steht, glaubwürdiger ist es jedoch, wenn dieses Qualitätsversprechen nach professionellen und transparenten Standards erfolgt.
Wie haben Sie die Vorbereitung auf das Audit und die Gespräche mit den Expert:innen selbst erlebt?
Es war ein intensiver Austausch, der das gesamte Team miteinschloss und in unserer Agentur einen richtig positiven dynamischen Prozess ausgelöst hat. Viele Anforderungen haben wir längst in der Arbeitsorganisation, Projektarbeit und im Management in Anwendung – nur fehlte es bislang an einer systematischen Dokumentation was die Norm, was die Prozesse dahinter genau sind. Das haben wir nun Dank der Zertifizierung umgesetzt und fest in unsere Agentur-Struktur integriert.
Inwiefern hilft Ihnen die Zertifizierung – sowohl in Bezug auf Ihre Kunden als auch auf die interne Zusammenarbeit?
Wir habendie Zertifizierung von Anfang an als eine große Chance für unsere Agentur gesehen. Uns gibt es jetzt 11 Jahre am Markt und wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen, von Projekt zu Projekt geeilt, haben in diesem Jahr einen Neubau realisiert, den History Hub – kurz: es fehlte uns einfach die Zeit, diese ganze organisatorische Entwicklung und unsere Prozesse einmal systematisch zu dokumentieren. Das haben wir jetzt geschafft und dank dieser Klarheit sind wir nun noch besser aufgestellt, um unsere Kunden optimal zu betreuen – in der Projektarbeit, im Kaufmännischen und in der Beratung.
Der CMS-Standard wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Welche Beratungsleistungen und Angebote in der Agentur werden in Zukunft von Bedeutung sein?
Wir haben ja ganz neu die Geschichtskommunikation als eigenes Feld in den Verband mit eingebracht. Hier sehen wir in Zukunft weiter großen Bedarf, denn Verantwortung gegenüber der eigenen Geschichte, Glaubwürdigkeit anhand belegbarer Fakten sind ganz wesentliche Bestandteile einer transparenten Kommunikation. Es ist daher wichtig, dass wir auch in diesem Beratungsfeld professionelle Standards anwenden.
Warum ist der Beratungsstandard gerade auch für Young Professionals Stütze und Orientierungsgeber?
Ich denke es ist grundsätzlich immer wichtig, wenn es für Herangehensweisen Standards gibt, an denen ich mich orientieren und auch messen kann. Die Erfahrung bringt es dann mit sich, diese in der Praxis immer wieder neu zu erproben und auch fortzuentwickeln.
Die Fragen stellte Stefanie Bäuerle, Kommunikationsberaterin bei der PR- Agentur Sympra.
Die Gewinnerinnen und Gewinner in den zwei Kategorien Students und Young Professionals erhalten 1.000 Euro Preisgeld und eine Reise. Anmeldungsschluss ist der 31. Januar 2025.
Interessierte können sich bis zum 31. Januar 2025 anmelden und haben dann bis zum 14. April 2025 Zeit, ihre Konzepte einzureichen. Die eingereichten Arbeiten sollen eine klare strategische Planung, Umsetzung und Evaluation beinhalten und eine überzeugende Lösung zur Positionierung und Kommunikation der Marke bieten. Den Teilnehmenden stehen während der Entwicklungsphase fünf praxisorientierte Online-Workshops zur Seite, die Themen wie agiles Konzipieren und Präsentationstechniken abdecken.
Für die Gewinnerinnen und Gewinner gibt es in beiden Kategorien – Students und Young Professionals – attraktive Preise: Jedes Team erhält 1.000 Euro Preisgeld und jedes Teammitglied gewinnt eine Reise für zwei Personen. Die Junior Awards werden unterstützt von E.ON und TUI. Außerdem gibt es für die Teilnehmenden Incentives in Form von Online-Workshops, zum Beispiel zur Konzeptarbeit. Die Finalistinnen und Finalisten haben zudem die Chance, ihr Konzept persönlich vor der Jury zu präsentieren und an der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen PR-Preises 2025 teilzunehmen.
Stella Henn (Edelman) und Stefanie Bäuerle (Sympra) beim ICCO Global Summit 2024 in Istanbul
Foto: ICCO
„Reputation, Relevance, Relationships“ – der Titel des diesjährigen ICCO Global Summit, organisiert vom internationalen PR-Verband „International Communications Consultancy Organisation (ICCO)“, eröffnete zunächst Raum für Interpretationen. Umso gespannter waren Stella Henn, Senior Account Executive Healthcare bei Edelman, und ich, Steffi Bäuerle, Consultant bei Sympra, was uns bei der Konferenz in Istanbul erwarten würde. Als Vertreterinnen der GPRA Young Professionals freuten wir uns darauf, an dem internationalen Treffen teilzunehmen, dessen Titel bezeichnend war: Die Veranstaltung hat einen guten Ruf, ist relevant für die PR-Branche und ein idealer Ort, um Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu festigen.
Die verkannte Bedeutung von Kreativität
Die Keynote zu Beginn zog alle Zuhörerer:innen gleich in ihren Bann. Simon Shaw, Global Chief Creative Officer bei Burson, erzählte, dass Kreativität mehr als nur Storytelling bedeutet. Er war der Meinung, kreatives Vermögen sollte auch genutzt werden, um Probleme zu lösen oder zu beraten. Nur so könne den einschneidenden Veränderungen auf der Welt begegnet werden, die das Kürzel VUCA(F) zusammenfasst: Volatile, Uncertain, Complex, Ambiguous, Flux. Die Antworten darauf: Preparedness, Agile, Specialist, Data Led und eben Creativity. Dabei könne nicht jede:r gleichermaßen kreativ sein. Es brauche gezielte Investments, zum Beispiel in Creative Directors, um Wachstum zu erzielen. Auch künstliche Intelligenz sei positiv zu bewerten, denn durch AI erfahre Kreativität nur weiteren Wachstum, der schlussendlich zu einem guten Ruf führe.
Niemals zu unterschätzen: Die Arbeit von Kommunikator:innen
Welche Relevanz und Bedeutung Kommunikator:innen in einer von Krisen geprägten Zeit zukommt, verdeutlichte Rod Cartwright, Gründer des gleichnamigen Beratungsunternehmens. Die Liste an Herausforderungen sei lang und reiche von geopolitischen Krisen und den „terrible twins“, Desinformation und Polarisierung, über die Gefahr von Cyberangriffen und Klimakatastrophen bis zu AI-geprägten Technologien und der sogenannten Poly-Krise, in der verschiedene Risiken miteinander verknüpft sind. Indem man sich diese bewusst mache und sich frühzeitig wappne, könne man der Lösung ein Stück näher kommen und gleichzeitig einen Wert für die PR-Branche daraus generieren. Dies gelinge in Form von Krisen-Kommunikationsplänen, Resilienzaufbau und weiteren umfassenden Vorbereitungen.
Auch im Hinblick auf Wahlen und damit die Bewahrung und Verteidigung unserer Demokratie, spielen Kommunikator:innen eine entscheidende Rolle, erklärte Patrick Penninckx, Head of Digital Development and Governance Department des Europarats. Durch die Arbeit mit geeigneten AI-Tools zur Enttarnung von Fake News und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, sei es eine wichtige Aufgabe, AI-getriebenen Desinformationskampagnen entgegenzutreten.
Ebenso ein gutes Mittel, um relevant zu werden und zu bleiben: Nachweisbare Qualitätsstandards in der Beratung. Reto Wilhelm und Jürgen Gangoly von den Agency Experts waren vor Ort, um zu verdeutlichen, dass es nur einen Weg gibt, um eine erfolgreiche PR-Agentur professionell zu führen. Nur, wer innerhalb des transparenten Regelgerüsts des „Consultancy Management Standards (CMS)“ arbeite, könne kreativ arbeiten, zuverlässig liefern und schlussendlich messbare Erfolge erzielen. Oder, um es mit den Worten von Reto Wilhelm zu formulieren: „Relevance comes from reliability“.
Internationale PR bedeutet weltweite Zusammenarbeit
Eine wichtige Erkenntnis, die wir bei der Konferenz mitnahmen: Viel zu oft kommen, wenn von internationalen Projekten die Rede ist, hauptsächlich westliche Staaten zum Zug. PR-Expert:innen in Asien und Afrika, wo zwei Drittel der Weltbevölkerung leben, sind häufig nicht involviert. In dem Panel „Geopolitics And Business – A View From The New World“ diskutierten deshalb Mary Njoki, Gründerin und CEO von Glass House PR in Kenia, Pragati Tiwari, Partnerin bei Astrum in Indien und Agung S. Ongko, Partner und Strategy Director bei RICE Communications in Singapur, über kulturelle Sensibilität und die Zusammenarbeit von globalen und lokalen Teams bei der Aufgaben- und insbesondere Krisenbewältigung.
Eine weitere Möglichkeit, um (nachhaltige) Beziehungen zu knüpfen, ist, Verbündete in Form von „Creators“ zu finden. Kerem Sabuncu, Chief Strategy Officer bei Ogilvy, betonte in seinem Beitrag „Influence And The Power Of Creativity“ die Bedeutung von Dritten, die eigenen Content schaffen. Die Zielgruppen würden gerne mit ihnen in Interaktion treten, weil sie dadurch Teil der Erzählung seien und gleichzeitig frei darin, auf ihre Art und Weise zu kommunizieren.
Wie internationale Zusammenarbeit funktioniert, machte die ICCO Next Gen Group deutlich: 2022 gegründet von den Gewinner:innen des PR Next Gen World Cup Wettbewerbs 2021 und 2023 neu zusammengestellt, besteht die Gruppe heute aus den einstigen Gewinner:innen und Teilnehmenden aus aller Welt am Wettbewerb im Jahr 2022. Co-Vorsitzende Oeindrila Biswas machte die Ziele der Gruppe klar: Sie wollen den ICCO-Vorstand hinsichtlich der Bedürfnisse des PR-Nachwuchses beraten und gleichzeitig – in enger Zusammenarbeit mit Universitäten – als selbstständige Stimme von Young Professionals agieren. In ihrem Aufbau holte sich das junge Board viel Inspiration von den GPRA Young Professionals, und nahmen die gegebenen Grundstrukturen zum Vorbild.
Innerhalb eines dicht gefüllten Tags bekamen wir so hautnah zu spüren, dass wir mit unseren alltäglichen Herausforderungen nicht alleine sind. Fast überall auf der Welt beschäftigen sich PR-Expert:innen und diverse Kommunikator:innen mit ähnlichen Themen. Doch nur gemeinsam gelingt es, für die Kommunikations-Branche einzustehen und den aktuellen Krisen noch schneller, kreativer, nachhaltiger und wirkungsvoller entgegenzutreten.