Schlagwort: Kommunikation

  • Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Dieses Mal mit Claudia Thaler von consense communications

    Claudia Thaler (rechts)

    Dürfen wir vorstellen: Claudia Thaler (im Foto rechts) – Inhaberin und Geschäftsführerin von consense communications, einer PR Agentur in München und Mitgliedsagentur der GPRA. Claudia ist Expertin für interne, Change- und Krisenkommunikation und auch nach 25 Jahren noch begeisterte Kommunikationsberaterin. Was wir, vor allem als Young Professionals, von ihr lernen können, erfahrt ihr im Interview.

    Warum bist Du Kommunikationsberaterin geworden?

    Claudia Thaler: Als Schülerin haben mich viele Fächer interessiert und ich hatte große Schwierigkeiten, mich für eine Studienrichtung zu entscheiden. Über eine Studienberatung bin ich auf das Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin aufmerksam geworden – der perfekte Match für mich. Nach meinem Abschluss und einem Praktikum in einer internationalen PR-Agentur war klar, dass Agentur und Beratung das richtige für mich sind. Inhaltlich vielseitig, jeder Tag anders. Ich lerne viel über mich und die Welt kennen, treffe interessante Menschen, die mich inspirieren. Auch heute noch nach über 25 Jahren.

    Welche drei Buzzwords in der PR gehen Dir am meisten auf die Nerven? Und warum?

    Claudia Thaler: Erstens: Storytelling – eine gute Geschichte zu erzählen, war schon immer Kernaufgabe der PR. Zweitens: Thought Leader – behaupten viele von sich, sind aber nur die wenigsten. Drittens: Business-to-Human –auch hinter Unternehmen stecken Menschen.

    Wann hast Du das erste Mal die Wirkmacht von Kommunikation erlebt?

    Claudia Thaler: Da nenne ich lieber ein aktuelleres Beispiel. Wir haben im letzten Jahr für Horizont e.V., einen gemeinnützigen Verein für wohnungslose Mütter und ihre Kinder, unter anderem eine neue Website umgesetzt. Die Kundin rief an und bedankte sich herzlich bei uns, da das Spendenaufkommen online deutlich gestiegen sei. Über diese Nachricht haben wir uns sehr gefreut.

    Welche PR-Kampagne ist Dir bis heute in Erinnerung geblieben? Und warum?

    Claudia Thaler: Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Konsequenz und Öffentlichkeitswirksamkeit der „Darmkrebsmonat März“ der Felix-Burda-Stiftung seit über 20 Jahren kommuniziert wird. Die Kampagne erklärt den gesamten März zum Aktionsmonat für die Prävention von Darmkrebs mit vielen Prominenten als Testimonials. Die Initiative hat maßgeblich dazu beigetragen, das Thema „Darmkrebsvorsorge“ vom Tabu zu befreien und hat bis heute sicherlich schon viele Leben gerettet.

    Wann hattest Du zuletzt das Gefühl, den richtigen Job zu haben? Warum?

    Claudia Thaler: Nahezu jeden Tag. Ich setzte mich täglich mit spannenden Themen und Menschen auseinander. Das erfüllt mich. Aber zugegeben, manchmal nervt mich mein Job auch – vor allem dann, wenn ich viele (zu) verschiedene Interessen unter einen Hut bringen muss und in meinen Augen nicht mehr die beste Lösung gefunden wird, sondern nur ein Kompromiss.

    Welches Buch sollte man als Kommunikationsberater:in gelesen haben?

    Claudia Thaler: Für Berufsanfänger:innen sicher interessant sind „Deutsch für Profis“ von Wolf Schneider und „Wahnsinnskarriere“ von Wolfgang Schur und Günter Weick – ein Karriereratgeber der etwas anderen Art. Zum Ausgleich greife ich gerne auf Magazine wie „Hohe Luft“ zurück.

    Was ist für Dich das Besondere am Arbeiten in einer Agentur?

    Claudia Thaler: Die Abwechslung – viele unterschiedliche Kunden und Anforderungen in den Projekten sind auf der einen Seite sehr fordernd und fördern auf der anderen Seite den schnellen Aufbau von Kompetenzen und Wissen. Gerade für Berufseinsteiger:innen und Young Professionals ein sehr gutes Lern- und Entwicklungsumfeld. Das Gemeinschaftsgefühl – in unserer Agentur verstehen wir uns alle als ein Team – egal wer gerade welchen Kunden betreut. Die gegenseitige Unterstützung ist sehr groß. Das Wir zählt.

    Was ist Deine Inspirationsquelle?

    Claudia Thaler: Mit offenen Augen durch die Welt und durchs Leben gehen. Gespräche und Diskussionen mit Menschen, die mir im Berufs- und Privateben begegnen. Viel lesen, sehen, hören. Kommunikationsberaterin zu sein, ist für mich eine Haltung und kein Beruf, den ich nach Feierabend an den Nagel hänge.

    Wie startest Du in den Tag?

    Claudia Thaler: Mit viel Kaffee, dem Handelsblatt und am Wochenende der Süddeutschen Zeitung und Bild am Sonntag. Unter der Woche checke ich, bevor ich das Haus verlasse, noch kurz meine Mails und dann geht’s los.

    Beratungsqualität ist für …

    Claudia Thaler: … die Agenturarbeit sehr wichtig. Viele Studierende und Young Professionals sind sich oftmals nicht bewusst, was Beratungsqualität mit der eigenen Reflektionsfähigkeit und dem Willen zur Entwicklung der Persönlichkeit zu tun hat. Deshalb investieren wir intensiv in die Aus- und Weiterbildung zu diesem Thema. Ich selbst habe eine Ausbildung zum systemischen Coach gemacht, die mir in der Beratung von komplexen Themen und Fragestellungen wie Change, Strategie oder Krise sehr gut weiterhilft.

    Stell Dir vor: Ich als Berufseinsteigerin! Was würdest Du Deinem früheren Ich gerne mitteilen?

    Claudia Thaler: Höre stets auf Dein Bauchgefühl. Es ist Dir ein verlässlicher Begleiter auch durchs Berufsleben.

    Ich engagiere mich in der GPRA, weil …

    Claudia Thaler: … ich das Arbeiten in einer Agentur sehr spannend finde und ich andere Menschen ebenfalls dafür begeistern will.


    Logo consense communications

    Ansprechpartnerin für das Interview-Format ist Alicia Altvatter (Weber Shandwick) von den GPRA Young Professionals: AAltvatter@webershandwick.com

    Veröffentlicht am 30.03.2022

  • Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Dieses Mal mit Matthias Wesselman von fischerAppelt

    Das ist GPRA Präsidiumsmitglied Matthias Wesselmann an seinem aktuellen Lieblingsplatz in der Agentur fischerAppelt – das Hack Sofa. Er hat uns Young Professionals unter anderem erzählt, warum er sich bei der GPRA engagiert, was ihn inspiriert und warum er Kommunikationsberater und doch kein Chemiker wurde.

    Warum bist Du Kommunikationsberater geworden?

    Matthias Wesselmann: Unsere Welt ist voller komplexer Dinge, kompliziert durchschaubarer Lagen und unvorhersehbarer Entwicklungen – und die Komplexität nimmt täglich zu. Damit müssen wir alle tagtäglich umgehen, reagieren, steuern und agieren. Menschen können aber nur Wirkung entfalten und etwas bewegen, wenn sie die Entwicklungen um sich herum verstehen und einordnen können – das ist die Aufgabe der Kommunikation und daran habe ich große Freude.

    Welche drei Buzzwords in der PR gehen Dir am meisten auf die Nerven? Und warum?

    Matthias Wesselmann: Ich beschränke mich mal auf ein topaktuelles Buzzword:
    „CommsTech“ – alle reden darüber, die Interpretationen variieren und so genau weiß keine:r, was dahinter steckt.  

    Wann hast Du das erste Mal die Wirkmacht von Kommunikation erlebt?

    Matthias Wesselmann: An das erste Mal erinnere ich mich nicht wirklich – vielleicht war es mein damaliger Chemielehrer, der die komplexen Inhalte der organischen und anorganischen Chemie so praxisnah und verständlich kommunizieren konnte, dass ich eine große Liebe zur Chemie entwickelte und um ein Haar Chemiker geworden wäre. Auf beeindruckende Weise habe ich zuerst Ohnmacht schlechter und später Macht guter Kommunikation erlebt, als wir 2011 für Stuttgart 21 gekämpft und den Volksentscheid für den Bahnhof aller Unkenrufe zum Trotz gewonnen haben.

    Wann hattest Du zuletzt das Gefühl, den richtigen Job zu haben? Warum?

    Matthias Wesselmann: Heute Morgen, weil ich gerade persönlich einen großartigen Kunden mit viel Mut zu kreativen und innovativen Kommunikationsmaßnahmen betreue und gleichzeitig ein paar aufregende Pitches auf dem Tisch habe. Das treibt an. Es ist zwar viel zu tun gerade, aber mit Leerlauf kann ich auch schlecht umgehen.

    Welches Buch sollte man als Kommunikationsberater:in gelesen haben?

    Matthias Wesselmann: Puh, da gibt es einige. Vielleicht die „Psychologie der Massen“ von Le Bon. Luhmanns „Soziale Systeme“ finde ich immer noch ziemlich großartig – aber darüber habe ich auch meine Diplomarbeit geschrieben. 😉

    Was ist für Dich das Besondere am Arbeiten in einer Agentur?

    Matthias Wesselmann: Drei Dinge. Erstens: Die Menschen, die in der Agentur arbeiten – like-minded people. Zweitens: Die Freiheit der Arbeit in einer Agentur, in der Kommunikation der Kern und nicht eine Abteilung ist. Drittens: Die Vielfalt der Kunden und Projekte.

    Was ist Deine Inspirationsquelle?

    Matthias Wesselmann: Das Gehirn lernt ja, wenn es Synapsen verknüpft – und das funktioniert bei mir vor allem durch Inspiration von außen. Ich bin eine superneugierige Natur und interessiere mich für ziemlich viel – vor allem was Wissenschaft und Technik, IT und Mobilität, Kunst und Design angeht. Daher lese ich viel, schaue mir Ausstellungen an, versuche mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Das macht große Freude.

    Wie startest Du in den Tag?

    Matthias Wesselmann: Recht unspektakulär … zuerst einen Kaffee. Dann ab 7:30 Uhr eine Stunde Programm mit unserem Hund Primo – einem Vizsla-Weimaraner, der viel Bewegung und geistige Beschäftigung benötigt. Wir suchen draußen Fährten oder jagen Beute, machen bei schlechtem Wetter Geschicklichkeitsspiele zu Hause. Erst danach schaue ich das erste Mal in meine Mails und fahre gegen 8:30 Uhr ins Büro – oder klappe im Homeoffice den Laptop auf.

    Agiles Arbeiten ist für mich …

    Matthias Wesselmann: … einer der am meisten strapazierten Begriffe, der am seltensten wirklich gelebt wird.

    Stell Dir vor: Ich als Berufseinsteiger! Was würdest Du Deinem früheren Ich gerne mitteilen?

    Matthias Wesselmann: Mach es wieder so – und hör weiter auf Deinen Bauch, der hatte im Zweifel immer recht.

    Ich engagiere mich in der GPRA, weil …

    Matthias Wesselmann: … ich mir sicher bin, dass die GPRA eine wichtige Instanz in der Branche ist, in der sich die führenden Agenturen engagieren und so Standards garantieren – das kann bezüglich der Ausbildung sein, aber auch beim Thema Qualitätsmanagement und Beratungsqualität. Ich glaube, die GPRA bringt die Kommunikationsbranche gesamthaft weiter.


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    Ansprechpartnerin für das Interview-Format ist Alicia Altvatter (Weber Shandwick) von den GPRA Young Professionals: AAltvatter@webershandwick.com

    Veröffentlicht am 21.02.2022

  • PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    Berlin, 2.02.2022 – ­Nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren ist die Hamburger PR-und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER seit dem 1. Januar 2022 Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA).

    Logo Stilgeflüster

    STILGEFLÜSTER (https://www.sgc-agency.com/) ist insbesondere auf die Entwicklung von strategischen Marken- und Kommunikationskonzepten, Public Relations, Social Media, Event und Kooperationsmanagement fokussiert. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Marken wie Amorelie, Carlsberg, Barilla, Wasa, Just Spices, Stokke Schwarzkopf und Tamaris.

    „Der GPRA e. V., als zentrale Interessensvertretung der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, beeindruckt uns schon lange mit seiner Arbeit und wir freuen uns sehr, nun aktives Mitglied zu sein. Wir haben, wie der Verband, einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit und sind davon überzeugt, dass wir vor allen Dingen beim Erwerb des Gütesiegels Consultancy Management Standard III noch einmal über uns hinauswachsen und stark von dem Austausch profitieren werden“, erläutert Juliane Broß, Gründerin und Geschäftsführerin von STILGEFLÜSTER.

    „Wir freuen uns über ein weiteres Mitglied, das mit seinem Leistungsportfolio und einem hohen Qualitätsanspruch unsere Gemeinschaft sehr gut ergänzt“, sagt Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.

    Faktenkontor erweitert Mitgliedschaft

    Logo Faktenkontor-Gruppe

    Künftig ist Faktenkontor zudem als komplette Gruppe Mitglied in der GPRA. Die Faktenkontor-Gruppe gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden Agenturen in Deutschland – was die hohe Zufriedenheit der Kunden widerspiegelt. Im vergangenen Jahr konnten sie ihre Honorarumsätze erneut zweistellig steigern und das Team auf rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Zur Faktenkontor-Gruppe gehören unter anderem die Kommunikationsagenturen Akima Media und Kompaktmedien sowie die Digitalagentur deep digital.

    „Bis 2021 ist das Faktenkontor Mitglied in der GPRA gewesen – und hat von den vielfältigen Initiativen des Verbands und vom intensiven Austausch mit anderen Agenturen sehr profitiert. Deshalb freuen wir uns, dass ab 2022 die gesamte Faktenkontor-Gruppe zur GPRA gehört“, ergänzt Jörg Forthmann, Geschäftsführer Faktenkontor.


    Über den GPRA e. V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Pressekontakt

    GPRA e. V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin

    Tel. 030 40559938
    Mobil: 0171-2083827
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de

    www.gpra.de


  • dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    dapr-Programm 2022 erschienen: 50% vor Ort, 50% online | Sechs neue Intensivtrainings

    Düsseldorf, 18. Oktober 2021. Die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) hat ihr Programm 2022 mit sechs neuen Intensivtrainings veröffentlicht. Bei diesen und fast allen weiteren dapr-Angeboten können die Teilnehmenden im kommenden Jahr wählen, ob sie einen Termin in Düsseldorf oder Frankfurt am Main besuchen oder lieber online an einem interaktiven Live-Seminar teilnehmen möchten.

    Das neue dapr-Programm 2022


    Die sechs neuen viertägigen Intensivtrainings tauchen tief in die Themen Interne Kommunikation, Change-Kommunikation, Employer Branding, Innovations-Management, Nachhaltigkeits-Kommunikation und Social Media ein. Details und Buchungsmöglichkeiten zu sämtlichen Angeboten finden Interessentinnen ab sofort auf der dapr-Webseite.

    Neben den Weiterbildungsangeboten stellt das dapr-Programm 2022 auch die Angebote für Arbeitgeberinnen der Kommunikationsbranche dar: Dazu zählen neben dem kostenfreien Recruiting im Rahmen des Karriereprogramms dapr.dual und der dapr.zertifizierung von Volontariaten und Traineeships auch die dapr.beratung für Kommunikationsabteilungen hinsichtlich Strukturen, Prozesse und Kompetenzen. Letztere hat ihr Angebot jetzt um flexible Einzel-Coachings für Kommunikatorinnen erweitert.

    Das neue dapr-Programm 2022 steht als Download bereit.

    Zudem können Interessierte gedruckte Exemplare kostenfrei über www.dapr.de/kontakt oder per E-Mail an kontakt@dapr.de bestellen.

    Die neuen dapr-Angebote in der Übersicht:

    Beitrags-URL: https://www.dapr.de/dapr-programm-2022-erschienen-50-vor-ort-50-online-sechs-neue-intensivtrainings/#

    Über die dapr: https://www.dapr.de/aktuelles/ueber-die-dapr


    Pressekontakt:
    Deutsche Akademie für Public Relations GmbH (DAPR)
    Annette Bouteiller
    Ritterstraße 9
    40213 Düsseldorf
    E-Mail: annette.bouteiller@dapr.de
    Tel.: (0211) 17607064


  • GPRA Podcast bekommt neues Konzept:  Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    GPRA Podcast bekommt neues Konzept: Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    Berlin, 31.03.2021 – Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.

    In der aktuellen Folge stellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.

    „Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“

    Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“

    Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).

    Der letzte Podcast mit Christiane Schulz gibt Einblicke in das neue Konzept: https://www.gpra.de/podcast/kommunikationscafe-gpra-young-professionals/


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  • GPRA Podcast bekommt neues Konzept:  Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    GPRA Podcast bekommt neues Konzept: Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    Berlin, 31.03.2021 – Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.

    In der aktuellen Folge stellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.

    „Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“

    Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“

    Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).

    Der letzte Podcast mit Christiane Schulz gibt Einblicke in das neue Konzept: https://www.gpra.de/podcast/kommunikationscafe-gpra-young-professionals/


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  • Achtsam und kreativ kommunizieren

    Achtsam und kreativ kommunizieren

    Markenkommunikation in Zeiten des Coronavirus ist unberechenbar – es lassen sich jedoch Lehren aus Gesundheitskrisen der Vergangenheit und aus den Erfahrungen in den aktuell betroffenen Märkten ziehen.

    Autorenartikel von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, CEO and Market Leader Germany bei BCW Burson Cohn & Wolfe

    Nahezu stündlich erreichen uns heutzutage Meldungen aus aller Welt rund um den Ausbruch des Coronavirus – sei es aus dem medizinischen Bereich, aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft. Viele Nachrichten sind erschreckend, viele machen Mut – Berichte beispielsweise über Nachbarschaftshilfe, über pragmatische Lösungen abseits der üblichen Bürokratie oder über erste Erfolgsmeldungen aus China, wo der Verlauf der Krankheit seinen Anfang nahm.

    Vieles rund um das neue Virus Covid 19 ist noch im Unklaren: Wann der erste Impfstoff zur Verfügung steht. Wie erfolgreich die Pandemie verlangsamt werden kann. Und welche wirtschaftlichen Folgen sich aus der Krise ergeben. Diese Ungewissheit, gepaart mit der realen und potenziellen Belastung der Gesundheitssysteme weltweit, stellt alle Gesellschaften auf eine harte Probe.

    Auch Unternehmen und Marken stehen vor immensen Herausforderungen, sowohl was die Sicherung ihres Geschäfts als auch was die Kommunikation in der Krise betrifft. Beides ist derzeit ein „Moving Target“ und lässt sich nicht mit letzter Sicherheit planen. 

    Eines können wir aber schon heute festhalten:

    Wie bei SARS oder jeder anderen globalen Gesundheitskrise wird die Verbreitung des Coronavirus in drei Phasen verlaufen: 1. Akuter Ausbruch, 2. Erholung, 3. Rückkehr zur Normalität oder genauer – zu einer neuen Normalität.


    Wie lange diese Phasen dauern bzw. wann ein gewisser Normalitätsgrad erreicht ist, lässt sich nicht vorhersagen. Fakt ist, dass sich Deutschland und die meisten Länder der Erde in Phase 1 befinden –der Phase des akuten Ausbruchs.

    Phase 1: Unsicherheit dominiert – klare, ruhige und regelmäßige Kommunikation ist gefragt

    Typisch hier: Es geht nicht einfach um die Anzahl der bestätigten Krankheitsfälle, sondern um die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Medien und um das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Eine in allen gesellschaftlichen Bereichen herrschende Unsicherheit ist das überwiegende Merkmal in diesem Zeitraum. 

    In einer Zeit, in der niemand eine klare Vorstellung davon hat, wie sich die Ereignisse entwickeln, und dennoch so viele eine (oft schlecht informierte) Meinung haben, wird die Notwendigkeit einer klaren, ruhigen und regelmäßigen Kommunikation von größter Bedeutung. Dabei lässt sich festhalten: 

    In Krisenzeiten tendieren Menschen zu Bewährtem und Vertrautem, und erwarten Transparenz und klare Worte.

    Was wir aus der aktuellen Krise wissen ist:

    • Nicht alle Wirtschaftskategorien sind gleich stark betroffen.
    • Das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher ändert sich schnell und signifikant; in China haben beispielsweise 84% der Verbraucherinnen und Verbraucher mindestens eine neue Dienstleistung zum ersten Mal ausprobiert.
    • Das Sicherheitsdenken nimmt massiv zu – bis weit über Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus hinaus.
    • Marken zeigen immer häufiger, wo und wie sie helfen.
    • Der Fokus von Marken liegt auf Produktsicherheit und Experience.
    • Der Medienkonsum verändert sich.
    • Einige Media Investments werden verschoben oder umgeleitet.

    Spannende Fragen, die sich daraus ergeben, sind:

    • Verbraucherinnen und Verbraucher greifen zu Online-Angeboten, viele zum ersten Mal. Wie werden die Erfahrungen aus Quarantäne oder das zurückgezogene Smart Working in der Wohnung Katalysatoren für eine weitreichende Verhaltensänderung werden? Insbesondere mit Blick auf neue Technologien.
    • Achtsamkeit, Rücksicht und auch gegenteilige Erfahrungen haben gerade große Aufmerksamkeit. Der Blick richtet sich auf das Wesentliche: Die Gesundheit, die Gemeinschaft, Solidarität. Was bleibt, was wird auch nach der Krise prägend sein?
    • Viele Unternehmen und Marken können sich den Umständen nicht entziehen, beispielsweise im Lebensmitteleinzelhandel. Sie kommunizieren, setzen Zeichen, nehmen uns mit in ihren herausfordernden Alltag in dieser Zeit. Andere Unternehmen ziehen sich erschrocken zurück, finden keinen Weg, sich zu äußern. Wer wird nach der akuten Ausbruchphase leichter den Anschluss finden?

    Schweigen ist Gold?

    Sicher, die Zeit ist nicht angetan, sich mit Promotion oder konstruierten Geschichten ins Gespräch zu bringen. Es braucht Empathie und die Flexibilität, Kommunikation auf die Situation anzupassen. Wer das kann, hat die Chance, gemeinsam mit der Zielgruppe durch diese Zeit zu gehen und einen besonderen Bund zu schaffen. 

    Mit unseren Kundinnen und Kunden bewerten wir aktuell die Möglichkeiten, wie sie ihre Zielgruppen bzw. Stakeholder aktiv und sinnvoll unterstützen können – und analysieren gemeinsam diese vier Handlungsoptionen:

    1. Business geht nicht wie normal weiter, welche Schritte ergreifen Unternehmen zum Schutz von Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Geschäftskontinuität?
    2. Für Marken, die aus ihrer Positionierung und ihrem Markenkern heraus die „Erlaubnis“ haben: Eine Verstärkung der Botschaften zur Gesundheitsvorsorge – auf Basis von Empfehlungen nationaler oder lokaler Regierungen und öffentlicher Institutionen wie RKI oder WHO.
    3. Helfen, durchzustehen – bei den alltäglichen menschlichen Bedürfnissen derer, die unter der Corona-Krise leiden. Mit Empathie ist hier wertvolle Kommunikation möglich – vor allem für Marken, die mit Botschaften rund um Gesundheit nicht punkten könnten.
    4. Unterstützung der am stärksten vom Coronavirus Betroffenen – idealerweise als Teil einer langfristigen Strategie mit Blick auf diese Gemeinschaften.

    Fazit: In der akuten Ausbruchsphase sollten sich Marken und Unternehmen nicht zurückziehen, sondern überlegen, wie sie ihre Stakeholder aktiv und sinnvoll unterstützen können. Sie haben die Aufgabe, Kommunikation zu nutzen, um einer Haltung von „achtsamer Ruhe“ zum Durchbruch zu verhelfen. Und dazu beizutragen, dass die Welt ein etwas besserer Ort wird.

    In diesem Sinne: #zuhausebleiben – aber nicht den Kopf in den Sand stecken.

    Weiterführende Informationen zum Thema gibt es auch hier: BCW Germany 

    Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach ist CEO der Agentur BCW (Burson Cohn & Wolfe), die in Deutschland fünf Büros hat. Seine Herkunft sind die digitale Kommunikation und Social Media, heute beschäftigt er sich vor allem mit strategischer Markenführung und kommunikativer Resilienz.

    Wolfgang Lünenbürge Reidenbach