Schlagwort: Kommunikation

  • #PRWhaat? – Tech-PR: Zwischen PR-Alltag und Zukunftstechnologie

    #PRWhaat? – Tech-PR: Zwischen PR-Alltag und Zukunftstechnologie

    Wir sind am Puls der Zeit, beschäftigen uns mit Themen, die für die Allgemeinheit erst in ein paar Jahren relevant werden oder speziell nur für die Industrie gemacht sind. Wir lernen, wie unsere Welt funktioniert und wie sie in Zukunft aussehen könnte. Wir Beraterinnen bzw. Berater in der Tech-PR haben das Privileg hinter die Kulissen schauen zu können. Doch wie Tech-PR im Alltag aussieht, was Berufseinsteigerinnen bzw. Berufseinsteiger dafür mitbringen sollten und wie skurril und abwechslungsreich zugleich die Themen sein können, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.

    Alltag ist Alltag, oder nicht?

    Auch wenn wir in der Tech-PR oft den Blick in die Zukunft richten, gibt es im Arbeitsalltag viele Parallelen zur klassischen PR-Arbeit – zwischen Kundencalls und Reportings noch schnell eine Pressemitteilung übersetzen und versenden, Projektmanagement, Budgets kontrollieren, Team Meetings, Fachbeiträge schreiben, Interviews pitchen und Kundenevents organisieren, danach Community Management auf LinkedIn und Twitter.

    Sehr ähnlich zu anderen Disziplinen und Branchen. Was uns jedoch von unseren Kolleginnen und Kollegen im Consumer-, Corporate- oder Healthcare-Bereich unterscheidet sind die Themen. Während sie sich häufig mit den neusten Produkten und Lösungen ihrer Kundinnen und Kunden befassen, beschäftigen wir uns in der Tech-PR häufig mit den Technologien von morgen.

    In Deutschland wird gerade der 5G-Ausbau diskutiert? Wir sprechen schon über 6G. Mobilitätswende? Darüber haben wir vor Jahren schon geschrieben. Quantencomputer sind Zukunftsmusik? Nicht für uns. Halbleiter, Glasfaser, Datenbanken, Cloud Computing, Reifen und Lidar – das sind nur einige unserer Themengebiete. Wir sind vor allem oder sogar ausschließlich mit neuen Innovationen und Ideen konfrontiert, meistens sehr komplex und oft sehr nischig. Die Aufgabe der PR und so auch unsere Aufgabe im Tech-Bereich ist, diese Themen für unsere Zielgruppen verständlich aufzubereiten.

    Ganz tief im Thema

    Viele unserer Kundinnen und Kunden sind Zulieferer oder entwickeln Lösungen für bestimmte Industriesektoren, zum Beispiel Steckverbinder für die Automobilindustrie oder 3D-Software für die Baubranche. Deshalb bedeutet Tech-PR in vielen Fällen auch B2B-Kommunikation. Das läuft meist sehr sachlich und in großer technischer Tiefe ab. Für Beraterinnen und Berater heißt das Recherchieren, Lesen und sich tief in Themen einarbeiten. Und genau das macht den Job so spannend!

    Selbst wenn wir jahrelang die gleichen Kundinnen und Kunden betreuen, die Themen sind immer wieder neu. Technologie bedeutet Dynamik. Dinge ändern sich enorm schnell und egal, was am Anfang des Projekts geplant war, ist es wie so häufig in der PR-Welt vollkommen offen, was der Tag bringt. Tech-PR ist abwechslungsreich, spannend und kreativ. Schließlich kommunizieren wir über trockene Themen wie Steckverbinder, Glasfaserkabel und Halbleiter und schaffen es, dafür Aufmerksamkeit zu generieren. Egal wie klein die Nische ist, das Interesse ist da.

    Mittlerweile sind auch digitale Formate in der B2B-Kommunikation längst angekommen und sogar Influencer-Kooperationen, Social Media und Podcasts werden immer beliebter, so gibt es in der Tech-PR ganz neue Möglichkeiten.

    Neugier als Schlüssel zum Erfolg

    Der Grund, warum ich mich zum Berufseinstieg für die Tech-PR entschieden habe, ist die Vielfalt an Themen und deren Einfluss auf unseren Alltag und unsere Zukunft. Es macht mir unglaublich Spaß mich in neue Themen einzuarbeiten, richtig tief einzutauchen und die Faszination dahinter zu begreifen. Dabei lerne ich nicht selten skurrile und unerwartete Dinge über die Welt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Glasfaser bis zu 40.000-mal reiner ist als Diamanten? Oder, dass Lego, bezogen auf die Anzahl der produzierten Reifen, der größte Reifenhersteller der Welt ist?

    Ich bekomme immer wieder die Gelegenheit, hinter die Kulissen unserer Welt zu blicken. Deshalb eignet sich Tech-PR auch sehr für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die Lust auf neue Herausforderungen haben. Neugier ist dabei die Grundvoraussetzung. Außerdem solltest Du eine gewisse Leidenschaft für neue Themenbereiche aber auch Geduld, mit Kundinnen und Kunden und mit Dir selbst mitbringen. Und noch was: Wir treffen in unserem Job immer wieder auf Menschen, die wirklich brennen, für das, was sie tun. Forscherinnen und Forscher, Technikerinnen und Techniker sowie Entwicklerinnen und Entwickler, Professorinnen und Professoren aber auch Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit Überzeugung und neuen Technologien arbeiten. Diese Begeisterung ist ansteckend und ich helfe gerne dabei, sie in die breite Masse zu tragen! Mir ganz persönlich macht es Spaß, deren Botschaft leicht verständlich an die breite Masse zu vermitteln.

    Veröffentlicht am 22.09.2022

    Autorin

    Franziska Wenzl
    Manager Media Relations
    Weber Shandwick
    E-Mail: younggpra@gpra.de


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  • STILGEFLÜSTER wächst und wird zu SGC

    STILGEFLÜSTER wächst und wird zu SGC

    Logo Stilgeflüster

    Hamburg, den 21. September 2022 – Die Hamburger Kommunikationsagentur STILGEFLÜSTER wird mit sofortiger Wirkung zu SGC (https://www.sgc-agency.com). Die Namensänderung verdeutlicht, wie stark sich die Agentur für integrierte Kommunikation in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Das Unternehmen von CEO und Gründerin Juliane Broß und CFO Georg H. Büsch mit Fokus auf Consumer Brands, Start-Ups und Corporate Communications ist seit der Gründung im Jahre 2010 auf dreißig Mitarbeitende angewachsen und berät inzwischen eine wachsende Zahl nationaler und internationaler Unternehmen wie z.B. Barilla, Carlsberg, Tamaris, Stokke, Electra Bikes, This Place und den Apotheken-Lieferdienst MAYD.

    DYNAMISCH, GEMEINSAM, ECHT

    SGC ist eine natürliche Weiterentwicklung des Gründungsnamens STILGEFLÜSTER – ergänzt um ein C für „Communications“. Die neue Marke vereint so den Ursprung der Agentur, ihre Arbeit und Erfolge der vergangenen Jahre in sich und steht gleichzeitig für Veränderung hin zu einem international agierenden und erwachseneren Unternehmen.

    Juliane Broß, CEO von SGC, über diesen großen Schritt: „Wir haben uns in den letzten zwölf Jahren mit STILGEFLÜSTER einen hervorragenden Ruf erarbeitet, Start-ups groß gemacht, etablierte Marken weiterentwickelt und sind mittlerweile ein relevanter Player am Markt. Mit dem neuen, auch international funktionierenden Namen SGC entwickeln wir uns weiter – und verlieren trotzdem unsere Historie, unsere Unternehmensphilosophie und unser starkes Netzwerk bestehend aus engen Kontakten zu Key Opinion Leadern aus Medien und Wirtschaft nicht aus den Augen. Es war sehr wichtig, dies im Zuge des Rebrandings zu berücksichtigen.“

    WAS IST DIE GESCHICHTE?

    Im Rebranding-Prozess, den die Kreativagentur rajk betreut, wurde zudem auch ein Mission-Statement, gemeinsam mit dem SGC-Team, entwickelt: „Weil wir Geschichten sichtbar machen“. Die Geschichten von Unternehmen, Menschen und Marken sind es schließlich, die die Agentur mit kreativem Storytelling und effektiven Kommunikationsstrategien seit Jahren in den Fokus stellt.

    Die Agentur wird diesen Übergang in den kommenden Monaten soft fortführen, hat den neuen Namen samt Message aber bereits in den vergangenen Wochen an Kund:innen, Stakeholder:innen und natürlich Mitarbeitende kommuniziert. Weitere Details finden sich ab sofort auf der neuen Website sgc-agency.com.

    IMMER WEITER – DIE SGC-HISTORIE WIRD FORTGESETZT

    Seit 2022 ist SGC Mitglied der Branchen-Gesellschaft GPRA. Zudem eröffnet die Agentur Ende September das SGC Studio in der Hamburger Innenstadt – eine exklusive Event- und Präsentationsfläche mit angegliedertem Co-Working-Space und viel Raum für die Geschichten von Kund:innen und Netzwerker:innen. Bereits im August wurde das Management-Team durch Branchenexpertin Julia Korf erweitert.


    Pressekontakt

    Juliane Broß
    CEO von SGC
    E-Mail: juliane@sgc-agency.com


  • Interview mit Neumitglied Ansel & Möllers

    Interview mit Neumitglied Ansel & Möllers

    Am 01.04.2022 durften wir die PR und Content Marketingagentur Ansel & Möllers in der GPRA willkommen heißen. Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland freut sich sehr über den Zugewinn der Stuttgarter Agentur, dessen Kernkompetenzen nicht nur in hohen Qualitätsstandards liegen, sondern auch in der Erarbeitung ganzheitlicher Kommunikationslösungen mithilfe journalistischen Contents. Inwiefern Ansel & Möllers von ihrer Mitgliedschaft in der GPRA profitieren können und welche Akzente sie in der Kommunikationsbranche setzen wollen, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Katrin Möllers im Gespräch verraten.

    Ansel & Möllers hat eine Doppelführungsspitze – was macht Eure Zusammenarbeit besonders? Und welche unterschiedlichen Stärken von Euch kommen im Management der Agentur zutage?

    Grit Wehling & Katrin Möllers

    Katrin Möllers: Als Führungsduo teilen wir dieselbe Vorstellung einer Unternehmensstrategie, profitieren jedoch von unseren verschiedenen Positionierungen und Stärken. Grit bringt neben ihrer Expertise in der B2B-Kommunikation einen ausgeprägten Sinn für Struktur und Organisation mit. So haben wir es geschafft, in kürzester Zeit unsere Arbeitsprozesse komplett zu digitalisieren und unserem Team ein gut strukturiertes und dadurch angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Ich komme aus der B2C-Kommunikation und habe schon früh den Prozess in Richtung Content-Marketing eingeleitet. So konnte ich sukzessive für die Erweiterung des Kommunikationsangebotes durch Leistungen wie Social Media, Kreation, Bewegtbild etc. sorgen. Zusammen haben wir ein gutes Händchen für die Teamzusammenstellung: menschliche und fachliche Faktoren werden für ein gutes Miteinander gleichermaßen berücksichtigt.

    Ansel & Möllers hat seinen Schwerpunkt in der Baubranche mit starker B2B-Expertise. Ihr macht aber auch genauso Endverbraucherkommunikation. Das ist ungewöhnlich ….

    Katrin Möllers: Ja, das ist so gewollt. Die Agentur kommt ursprünglich aus dem B2C und hat sich im Laufe der Jahre in Richtung Industriekommunikation entwickelt. Grit Wehling mit ihrer B2B-Expertise hat an der Bau-Positionierung einen großen Anteil daran gehabt. Dennoch ist uns nach wie vor die Mischung wichtig, weil man sich – unserer Meinung nach – in einer Nische, also mit einer Spezialpositionierung, nicht weiterentwickeln kann. Aus dem Endverbraucherbereich kommen die Trends im Content-Marketing. Diese lassen sich zum Teil gut auf die Baubranche übertragen, zum Teil aber auch nicht. Aus diesem Spannungsfeld schöpfen wir unsere Learnings – und unseren Spaß!

    Ihr wart zuvor Mitglied im GWA. Wieso habt Ihr Euch für eine Mitgliedschaft in der GPRA entschieden? Was genau hat Euch überzeugt?

    Katrin Möllers: Die Mitgliedschaft im GWA war für uns jahrelang sehr bereichernd, weil wir mit den Kreativen – besonders hier in Stuttgart – schon immer sehr gut vernetzt waren. Wir haben uns nie als redaktionelle PR-Agentur betrachtet, sondern als kreative, die die Schnittstellen in der Kommunikation gut kennt. Mit der Entwicklung in Richtung Content-Marketing hat sich dann die Thematik verschoben, die Silos wurden aufgehoben und wir haben erkannt, dass die Agenturen in der GPRA mit ihren Strukturen, ihrer Arbeitsweise und ihren Fragestellungen uns sehr viel näher sind und wir von dem Angebot der GPRA sehr viel mehr profitieren können.

    Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonders wichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?

    Katrin Möllers: Uns treiben, wie unsere Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Agenturen, oft dieselben Themen um: Mitarbeitergewinnung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitsorganisation, Finance, New Business u.v.m. Der Austausch ist uns in diesen Bereichen sehr wichtig.

    Das Thema Qualität begleitet Euch intern schon länger. Was macht für Euch Qualität (mit Blick auf unsere Branche) aus?

    Katrin Möllers: Bei uns geht es immer um Qualität – intern und extern. Nur wenn wir es schaffen, gute Qualität bei Mitarbeitenden und Kunden zu garantieren haben wir eine Rechtfertigung am Markt und eine Perspektive zur Weiterentwicklung. Daher fühlen wir uns gegenüber dem Kunden verpflichtet, ihm täglich die beste Beratung und Umsetzung zu garantieren und darüber hinaus seine Kommunikation nicht nur zukunftsfähig zu gestalten, sondern ihm die Kommunikationsführerschaft in seiner Branche zu ermöglichen. Die Mitarbeitenden werden von uns so aus- und weitergebildet und gefördert, dass sie beruflich alles erreichen können, was sie wollen. Dabei sollen sie in einem angenehmen Arbeitsumfeld in guter Work-Life-Balance arbeiten können, das sie inspiriert und befähigt.

    Ihr habt in diesem Jahr Euer 25-Jahr-Jubiläum gefeiert – herzlichen Glückwunsch! Was waren Eure zwei, drei, vier größten Meilensteine in dieser Zeit und was habt Ihr Euch als nächstes auf die Fahne geschrieben?

    Katrin Möllers: Danke! Ja das ist schon etwas, auf das wir stolz sind. Einzelne Meilensteine können wir gar nicht herausstellen, eher den Prozess der Entwicklung als Ganzes. Von einer kleinen PR-Bude mit zwei Geschäftsführern und zwei Mitarbeitern bis zur führenden PR- und Content Marketingagentur im Baubereich (PR-Journal Ranking 2022) in Deutschland.

    Wo seht Ihr mit Blick auf die nächsten ein bis drei Jahre die größten Herausforderungen für Kommunikationsagenturen?

    Katrin Möllers: Mitarbeitende, die den Wert eines Agenturumfelds erkennen und sich darin weiterentwickeln wollen. Punkt.


    Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de

    Veröffentlicht am 17.08.2022

  • Metaverse: Was steckt hinter dem Hype?

    Metaverse: Was steckt hinter dem Hype?

    Das Metaverse ist derzeit in aller Munde – besonders in der Kommunikationsbranche. Mark Zuckerberg spricht von der „neuen Generation des Internets“ und taufte seinen Konzern Facebook passend in Meta um. Woher stammt diese Begeisterung? Welche Potenziale und Risiken gibt es für die PR-Branche? Und wie können Agenturen Unternehmen beim Gang ins Metaverse unterstützen? In der vierten Neuland-Eventreihe der GPRA Young Professionals tauchten wir tief ein ins Metaverse.

    Während Bekleidungsunternehmen digitale Mode präsentieren und Spieleentwickler fantasievolle Welten erschaffen, ist das Metaverse für andere Branchen noch eine Blackbox. Über das Marktpotenzial für beratende Kommunikationsagenturen sprachen vor rund 50 Young Professionals Michael Waning, Strategy Director bei der deutschen Kreativagentur Achtung!, und Content-Experte bei der Schweizer Digital-Agentur Kuble AG, Felix Schulz.

    Es gibt kein Metaverse

    Michael Waning hob in seinem Impulsvortrag hervor, dass es noch nicht das „eine“ Metaverse gibt. Erstmals beschrieb Science-Fiction-Autor Neal Stephenson den Begriff 1992 als virtuelle Erlebniswelt in seinem Roman „Snow Crash“. Heute verstehen wir darunter viele dreidimensionale Realitäten, die als ein großes, dezentrales Universum verbunden sind, in dem Menschen sich mittels Avatare treffen, spielen oder einkaufen können.

    Nach dieser Definition existiert das Metaverse noch nicht: Erste ähnliche Umgebungen gibt es bei Onlinespielen wie „The Sandbox“, „Decentraland“ oder „Fortnite“. „Da die virtuellen Spielewelten immense Rechenleistung benötigen, sind sie meist auf kleine Metaversen mit wenigen Teilnehmenden beschränkt und unverbunden“, löste Michael Waning seine Eingangsthese auf. Trotzdem kommen weitere Informationsebenen zum heutigen Verständnis des Web 2.0 hinzu wie Bewegung und Interaktion in 2D- und 3D-Welten mit virtueller Realität.

    Ist das Metaverse doch da?

    In welche Richtung das gehen kann, zeigte uns Felix Schulz anhand von Metas Meeting-Plattform „Horizon Workrooms“. Mittels Virtual-Reality-Brille trifft sich sein Team als Avatare in der eigens kreierten Büroumgebung. Für Kundinnen und Kunden richtet die Agentur solche Besprechungsräume nach deren Bedürfnissen ein.

    Ein weiteres Anwendungsbeispiel liefert die BMW Group. Das Unternehmen simuliert via Metaverse reale Fabriken, um vor dem Bau Fehler in der Konstruktion vorherzusagen und auszumerzen. Spieleentwickler wie Roblox werkeln ebenfalls am Metaverse: User kreieren hier 3D-Welten, erwerben mittels eigener Kryptowährung virtuelle Grundstücke oder Kleidung von Gucci, Nike und Vans.

    Das Metaverse wird erst kommen

    Große Potenziale für das Metaverse sieht Felix Schulz im E-Commerce, Entertainment, Marketing, aber auch im Gesundheits- und Bildungsbereich. Trotz dieser Möglichkeiten hält Michael Waning den Hype der vergangenen Monate für überzogen: Unternehmen würden viele Dinge wie den Jugendschutz nicht hinterfragen, nur um den Anschluss nicht zu verpassen. Das gilt es künftig zu beachten.

    Spannend war die These, dass niemand weiß, wie das Metaverse der Zukunft aussieht. Seine Entwicklung steht erst am Anfang, genauso wie die Nutzerzahlen – so die Referenten. Unternehmen müssen ihre Zielgruppen aber auch in virtuellen Welten abholen. Agenturen können sie durch ihre Expertise im Content Marketing darin unterstützen – dessen Spielregeln gelten dort ebenso. Ein guter Tipp kam von Felix Schulz: „Das Metaverse lässt sich besser zeigen als erklären.“ Das geht über Influencer, durch geschaltete Anzeigen in bereits genutzten Medien oder indem Schnittstellen zwischen physischer und virtueller Realität geschaffen werden.

    Ihr wollt mehr über dieses aktuelle und spannende Thema wissen? Hier findet ihr unsere Aufzeichnung der Session:


    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am: 01.08.2022

  • CommsTech: GPRA veröffentlicht Whitepaper mit Definition und Wirkungsmodell

    CommsTech: GPRA veröffentlicht Whitepaper mit Definition und Wirkungsmodell

    • Detailliertes Wirkungsmodell veranschaulicht, wie Kommunikation konkret von datengetriebener Technologie profitieren kann.
    • CommsTech-Whitepaper steht ab sofort zum Download bereit.

    Berlin, 25.04.2022 – Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA e.V.) veröffentlicht heute eine Definition sowie ein umfassendes Wirkungsmodell für Technologie in der Kommunikation (CommsTech). Ziel ist es, der Kommunikationsbranche einen Grundsatz von CommsTech zur Verfügung zu stellen, der dabei hilft, die Potentiale von datengestützter Kommunikation zielgerichtet zu nutzen. Die ausführliche Darstellung in Form eines Whitepapers steht ab sofort zum Download bereit.

    „CommsTech bedeutet, bekannte Denkstrukturen bei der Einordnung und Funktionsweise von Kommunikation aufzubrechen und sich neuen Wegen bei der Betrachtung von Zielgruppen und Maßnahmen zu öffnen“, erklärt GPRA-Präsidiumsmitglied Matthias Wesselmann (Vorstand fischerAppelt). „Bislang herrscht beim Beratungsfeld CommsTech noch viel Unklarheit – richtig angewandt sind die Potentiale jedoch mannigfach. Uns ist es ein zentrales Anliegen, das Beratungsfeld CommsTech analog zu unserem Qualitätsanspruch nach vorne zu bringen und aufzuzeigen, welche individuellen Lösungsansätze sich hier künftig entfalten und nachhaltig wirken können.“

    CommsTech-Definition nach der GPRA

    CommsTech ermöglicht Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, datengetriebene Technologien als einzigartige Chance zu nutzen, um die individuellen Informationsbedürfnisse ihrer Öffentlichkeiten in jeder Stufe des Wirkungsmodells erfassen, analysieren, testen und mit wirksamen Inhalten auf die nächste Stufe bringen zu können. Dabei verstehen sie die Bedürfnisse ihrer Öffentlichkeiten in einer Tiefe, die einen nachhaltigen Beziehungsaufbau ermöglicht und den Wertbeitrag ihrer Arbeit transparent werden lässt.

    Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die CommsTech erfolgreich nutzen, verbindet eine offene, agile, ergebnisorientierte Haltung, welche die immer komplexer werdende Kommunikationswelt als Chance begreift, um in Echtzeit Insights zu gewinnen, die das Erreichen von strategischen Kommunikationszielen erleichtern.

    CommsTech-Wirkungsmodell nach der GPRA

    Das Wirkungsmodell basiert auf drei Grundsäulen, die maßgeblich für ein erfolgreiches Zusammenspiel sind und eine praxisorientierte Umsetzung von CommsTech in der Kommunikation ermöglichen: (1) treibende Faktoren, (2) festgelegte, zu erreichende Ziele sowie (3) entscheidende kommunikative Leistungsindikatoren (KPIs). Alle drei Säulen untergliedern sich in einzelne Teilaspekte. So bestehen die treibenden Faktoren aus dem Channel-, Themen- und Daten-Management und die festgelegten Ziele umschließen sechs singuläre Stufen, denen jeweils relevante Leistungsindikatoren zugeschrieben sind. Damit können Messbarkeit und Praxisnähe entsprechend gewährleistet werden.

    Weitere Informationen zum CommsTech-Wirkungsmodell der GPRA finden Sie im dazugehörigen Whitepaper auf der GPRA Webseite.

    Maßgeblich an der Entwicklung des CommsTech-Ansatzes der GPRA beteiligt sind die Kommunikationsagenturen Faktenkontor, fischerAppelt, FleishmanHillard, impact und OSK.


    Über den GPRA e. V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 38 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Pressekontakt

    GPRA e. V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin

    Tel. 030 40559938
    Mobil: 0171-2083827
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de

    www.gpra.de


  • dapr.zertifizierung für Bayer, DekaBank, IG Metall und Signal Iduna

    dapr.zertifizierung für Bayer, DekaBank, IG Metall und Signal Iduna

    Düsseldorf, 01. Juli 2022 – Die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) hat die Volontariats- und Traineeprogramme der Kommunikation der Bayer AG, DekaBank Deutsche Girozentrale, IG Metall und Signal Iduna zertifiziert. Die dapr.zertifizierung bestätigt den vier Arbeitgeber:innen eine hochwertige Ausbildung und zielgerichtete Förderung des Kommunikationsnachwuchses. Die Programme erfüllen neben organisatorischen Voraussetzungen, wie verbindliche Ablaufpläne, Mentor:innen und regelmäßige Feedbackgespräche, auch die Wissensvermittlung zentraler PR- und Kommunikationskompetenzen.

    Björn Korschinowski, Leiter der Unternehmenskommunikation der Deka, möchte den Nachwuchs aus PR und Kommunikation gezielt fördern und bestmögliche Einstiegsbedingungen bieten: „Daher haben wir das hohe Niveau unseres Traineeships mit einem Qualitätsstempel versehen – dem von der dapr.“ Auch bei der Bayer AG dürfen sich PR-Talente auf ein vielseitiges Angebot freuen: „Unser Volontariatsprogramm ist seit vielen Jahren etabliert und erfährt eine hohe Wertschätzung. Die dapr-Zertifizierung bestätigt nun das hohe Niveau unseres Programms auch im externen Vergleich“, so Dr. Michael Preuss, Leiter Communications.

    Bei der IG Metall werden Volontär:innen nun ebenfalls nach dapr-Standards ausgebildet – im Team von Michael Faißt, Chef vom Dienst des Newsrooms und Ressortleiter Themendesk. In Kürze bietet zudem auch die Signal Iduna Gruppe Volontär*innen ein von der dapr schon zertifiziertes Programm an, so Edzard Bennmann, Leiter der Unternehmenskommunikation: „Die dapr.zertifizierung hat uns bestätigt, dass wir ein hohes Niveau bei unseren Ausbildungsstandards haben – das freut und motiviert uns, Volontär:innen bei uns willkommen zu heißen.“

    Seit fast fünf Jahren zertifiziert die dapr die Volontariats- oder Trainee-Ausbildungen in PR und Kommunikation von Unternehmen, Agenturen und Organisationen. „Die dapr.zertifizierung ist ein starkes Qualitätsmerkmal für eine hochwertige Ausbildung in der Kommunikationsbranche. Sie bietet Hochschulabsolvent:innen Orientierung, die bei der aktuellen Vielzahl an offenen Einstiegsjobs verstärkt in Anspruch genommen wird“, sagt Nils Hille, dapr-Geschäftsführer. Das Siegel „dapr.zertifiziert“ ist jeweils zwei Jahre gültig und kann durch eine Re-Zertifizierung erneuert werden.

    Informationen zu weiteren bereits zertifizierten Partner:innen und zum Ablauf des Zertifizierungsprozesses in nur vier Schritten finden sich unter https://www.dapr.de/zertifizierung/.

    Beitrags-URL: https://www.dapr.de/dapr-zertifizierung-fuer-bayer-dekabank-ig-metall-und-signal-iduna/

    Über die dapr: https://www.dapr.de/aktuelles/ueber-die-dapr


    Pressekontakt

    Deutsche Akademie für Public Relations GmbH (DAPR)

    Rebecca Heinzen
    Ritterstraße 9, 40213 Düsseldorf
    E-Mail: rebecca.heinzen@dapr.de
    Tel.: (0211) 17607068


  • Deutscher Rat für Public Relations (DRPR) veröffentlicht Richtlinie für Wissenschafts-PR

    Deutscher Rat für Public Relations (DRPR) veröffentlicht Richtlinie für Wissenschafts-PR

    Berlin, 23. Juni 2022 – Der DRPR hat auf das gestiegene öffentliche Interesse an wissenschaftlichen Themen und die Zunahme an problematischen Fällen reagiert und erstmals eine Richtlinie für Wissenschafts-PR erarbeitet. Grundlage für das Regelwerk, das künftig sowohl Leitfaden für die Branche als auch Grundlage für die Spruchpraxis des Rates ist, war ein intensiver Dialog mit den Vertretern der Wissenschafts-Community. Die Ratsmitglieder Prof. Dr. Alexander Güttler und Uwe A. Kohrs stellen die Richtlinie am 23. Juni im Rahmen des DPRG Zukunftsforums in Gelsenkirchen erstmalig vor. Mit der neuen Richtlinie für Wissenschafts-PR gibt der Deutsche Rat für Public Relations allen Personen, die Wissenschaft öffentlich kommunizieren, egal ob in Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen oder Agenturen, einen verbindlichen Leitfaden an die Hand.

    „Kommunikator:innen müssen eine beratende wie teilweise auch steuernde Rolle einnehmen.“ Dies ist eine der Forderungen aus der neuen Richtlinie für Wissenschafts-PR des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR). Mit der Richtlinie reagiert der Rat auf den gestiegenen Stellenwert, den die Vermittlung von Wissenschaft, zum Beispiel aufgrund der Klimakrise oder Corona Pandemie, in der Gesellschaft einnimmt. „Die Richtlinie ist für den DRPR eine dringend benötigte normative Richtschnur bei der Bearbeitung von problematischen Fällen, die in der letzten Zeit deutlich zugenommen haben“, erläutert Prof. Güttler, der maßgeblich für die Richtlinie verantwortlich zeichnet. „Andererseits war uns dabei aber auch wichtig, die Position der Kommunikator:innen innerhalb ihrer Organisationen zu stärken. Kommunikator:innen dürfen nicht nur reine Erfüllungsgehilf:innen in wissenschaftlichen Einrichtungen sein“, ergänzt Güttler.

    Gemeinsam stellen Prof. Dr. Alexander Güttler und Uwe A. Kohrs die Richtlinie im Rahmen des DPRG Zukunftsforums am 23. Juni vor. Dort diskutieren sie mit Dr. Elisabeth Hoffmann, Chief Communication Officer an der Universität zu Köln, über die Notwendigkeit von Regeln bei der Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten für die Öffentlichkeit. „Es war uns wichtig, dass in der Richtlinie explizit die Anforderung an die Verständlichkeit von Wissenschaftsvermittlung für Laien festgeschrieben ist “, so Kohrs. Die DRPR Richtlinie konzentriert sich denn auch auf Leitlinien bei der Vermittlung für die allgemeine Öffentlichkeit und nicht auf die wissenschaftliche Fachkommunikation. „Die Richtlinie ist ein wichtiger Beitrag zur Professionalisierung der Branche und ich danke im Namen des Rates allen, die an diesem Projekt mitgearbeitet und es unterstützt haben“, sagt Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des Rats, der beim Forum Wissenschaftskommunikation im Oktober mit Gästen ebenfalls über die neue Richtlinie diskutieren wird.

    Die Richtlinie wurde im Rahmen eines eineinhalbjährigen, intensiven Prozesses entwickelt, der bereits im Februar 2021 mit einem öffentlichen, digitalen Hearing des Rates begann. Darauf folgte die Formulierung einer „Rohversion“, in die bereits bestehenden Leitlinien einbezogen wurden. Ziel war es, möglichst klare und für den Rat in der Spruchpraxis anwendendbare Regeln zu formulieren. In diesem Prozess wurden viele Expert:innen und Verbände, auch im Rahmen weiterer Diskussionsrunden – etwa bei der Auszeichnung der Forschungssprecher:innen und -sprecher des Jahres 2021 – einbezogen. Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des Trägervereins des DRPR, erklärt: „Es war uns ein besonderes Anliegen, die Erarbeitung der Richtlinie einerseits mit der Expertise aus den Trägerverbänden und andererseits mit der Durchführung mehrerer Diskussionsrunden bestmöglich zu unterstützen.“

    Die Richtlinie für Wissenschafts-PR als Download:


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


    Kontakt

    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
    c/o GPRA e.V.
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin
    Vorsitzender Lars Rademacher
    Stellv. Matthias Rademacher
    Vereinsregister Berlin VR 31817 B

    Tel.: +49 (0)30-4055 9938
    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    getragen von: DPRG, GPRA ,BdKom
    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
    c/o GPRA e.V.


  • Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Von Kommunikation über Inspiration – Wir fragen nach!

    Dieses Mal mit Ilan Schäfer von Weber Shandwick

    Ilan Schäfer

    Eine Theke im Büro? Das ist Standard in den PR-Agenturen von heute. Das Schöne daran? Es ist ein Ort zum Brainstorming und informellen Austausch. Das findet auch Ilan Schäfer, CEO von Weber Shandwick Deutschland, Teil von IPG DXTRA und Mitgliedsagentur der GPRA. Warum für ihn das Arbeiten in der PR-Branche der beste Job der Welt ist und „man sieht sich immer zweimal im Leben“ keine leere Floskel ist, gibt es hier zu lesen.

    Warum bist Du Kommunikationsberater geworden?

    Ich glaube an die Kraft guter Kommunikation. Mich hatte schon immer begeistert wie Marken mit starken Ideen Kultur prägen können und wie Kommunikation immer ein essenzieller Bestandteil jeder Problemlösung ist. Nachdem ich während meines Studiums kurzfristig Richtung Wirtschaftsprüfung gegangen bin, habe ich nach dem Diplom schnell den rechten Weg gefunden und sofort in der Kommunikationsbranche angefangen. Und seitdem nicht einen Tag bereut, Kommunikationsberater zu sein.

    Wann hattest Du zuletzt das Gefühl, den richtigen Job zu haben? Und warum?

    Jeden Tag. Es sind die Kolleg:innen, die Bandbreite an Themen und der Fakt, dass wir mit unserer Kommunikation nicht nur Marktanteile verbessern, sondern auch in der Gesellschaft etwas verändern können. Gute Kommunikation kann aufklären, gegen Missinformation arbeiten, mobilisieren. Das ist in Zeiten einer Pandemie genauso wichtig, wie z. B. beim Thema Nachhaltigkeit. Gute PR-Arbeit ist heute wichtiger denn je zuvor und darum ist unser Job auch der beste der Welt. 🙂

    Welche PR-Kampagne ist Dir bis heute in Erinnerung geblieben? Und warum?

    Ich finde generell hoch integrierte Kampagnen toll, die PR im Kern haben aber eine klug aufeinander aufbauende Bespielung unterschiedlicher Kanäle nutzen, das Verhalten großer Massen nachhaltig zu beeinflussen. Ein Beispiel ist hier die Gattungskampagne für die Avocado, die aus einer eher exotischen Frucht ein Nahrungsmittel gemacht hat, das mittlerweile zum Standard auf jedem Einkaufszettel gehört und jeder weiß, die Avocado ist eine echte Superfrucht. Auch bin ich ein Fan cleverer Mechaniken und mutiger Ideen. Oatley’s Petition zur Angabe des CO2-Fußabdrucks fand ich klasse.

    Welche drei Buzzwords in der PR gehen Dir am meisten auf die Nerven? Und warum?

    Mir geht eigentlich kein Buzzword so schnell auf die Nerven und viele verschwinden auch so rasch, wie sie gekommen sind. Mich verwundert aber, wie einige Themen und Technologien oft als der heilige Gral unserer Branche angesehen werden, ohne genau zu verstehen, wie sie einen Mehrwert bringen. KI, „Comms Tech“ und selbst Big Data sind alle sehr wichtig und machen unsere Arbeit besser und vor allem effizienter, aber keine Technologie und keine Daten können menschliche, emotionale Intelligenz ersetzen, sondern sie lediglich unterstützen.

    Welches Buch sollte man als Kommunikationsberater:in gelesen haben?

    Da gibt es viele. Mein erstes Buch war „Geständnisse eines Werbemannes“ von David Ogilvy. Mittlerweile über 25 Jahre her. Aktuell lese ich „Building Corporate Soul“ von Ralf Specht, sehr lesenswert. Allgemein und trotz Audiobooks und Podcasts kann ich nur empfehlen, ab und zu ein gedrucktes Buch in die Hand zu nehmen …

    Was ist für Dich das Besondere am Arbeiten in einer Agentur?

    Die Diversität an Menschen und Aufgaben, mit denen man täglich zu tun hat. Ich bin von Natur aus ein sehr neugieriger Typ und kann mich für die unterschiedlichsten Themen begeistern. In der Agentur hat man die Möglichkeit, sich jeden Tag in neue Themen einzuarbeiten und Neues zu lernen, immer wieder mit neuen tollen Menschen zusammen zu arbeiten, sowohl in der Agentur als auch auf Kundenseite. Welcher andere Job bietet einem diese Vielfalt?

    Wie startest Du in den Tag?

    Mein Wunsch ist es, vor der Arbeit Laufen zu gehen. Die Realität ist aber eine ganz andere. News Apps und Mails checken, duschen, Kaffee, Kinder klarmachen, Podcast hören auf dem Weg in die Agentur. Im Home Office entfällt der Podcast leider. Seit der Pandemie weiß ich erst die Zeit zwischen zu Hause und Arbeit wirklich zu schätzen.

    Was ist Deine Inspirationsquelle?

    Ganz klar – und die Pandemie hat es noch einmal deutlich gemacht – das echte Leben und Unterhaltungen mit interessanten Menschen. Mit offenen Augen durch die Welt gehen und mit offenem Geist Gespräche führen. Und das nicht nur in der eigenen Freunde Bubble. Sehr viel Inspiration ziehe ich auch aus Gesprächen mit unseren Kolleg:innen aus aller Welt. Andere Kulturen eröffnen neue Perspektiven und ich freue mich riesig, wenn man sich wieder unbesorgter auch im echten Leben austauschen und erleben kann.

    Ethik in der Kommunikation ist für mich …

    … Wahrheit und Transparenz in der Kommunikation für und mit unseren Kunden die höchste Priorität zu geben sowie Moral über Profit zu stellen, d. h. gewisse Themen, Personen oder Branchen sind tabu.

    Stell Dir vor: Ich als Berufseinsteiger! Was würdest Du Deinem früheren Ich gerne mitteilen?

    Mach es wieder so 😉 Viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln, auf den Bauch hören, auch wenn der Kopf manchmal rebelliert und ganz wichtig, Kontakte knüpfen und pflegen. „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ ist keine leere Floskel. Ich stehe jetzt noch in Kontakt mit vielen Kolleg:innen aus meiner Anfangszeit und meinen Auslandsaufenthalten und es gibt immer wieder Momente, in denen man sich gegenseitig unterstützt oder zusammenarbeitet.

    Ich engagiere mich in der GPRA, weil …

    … wir am besten gemeinsam die Stärke und Attraktivität unserer Branche weiterentwickeln können.


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    Ansprechpartnerin für das Interview-Format ist Alicia Altvatter (Weber Shandwick) von den GPRA Young Professionals: AAltvatter@webershandwick.com

    Veröffentlicht am 31.05.2022

  • Stuttgarter PR- und Content-Marketing-Agentur Ansel & Möllers tritt GPRA bei

    Stuttgarter PR- und Content-Marketing-Agentur Ansel & Möllers tritt GPRA bei

    Berlin, 11.04.2022 – ­Die Agentur Ansel & Möllers aus Stuttgart ist seit dem 1. April 2022 Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA). Auf Basis des umfangreichen, standardisierten Aufnahmeprozesses hat die Aufnahmekommission der GPRA einstimmig für die Aufnahme votiert.

    Die PR- und Content-Marketing-Agentur Ansel & Möllers wurde 1996 in Stuttgart gegründet und betreut namhafte Kunden vor allem aus der Baubranche. Darüber hinaus kommunizieren sie Aktivitäten des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg im Rahmen der Mobilitätsstrategie „bwegt“.

    Geschäftsführerinnen Grit Wehling & Katrin Möllers

    „Die GPRA mit ihrer individuellen Positionierung und einem klaren Fokus auf die weitere Professionalisierung der Kommunikationsbranche wie mit dem brancheneigenen Qualitätsstandard CMS III hat uns schon länger angesprochen. Das speziell auf Content- und Kommunikationsagenturen ausgerichtete Portfolio und Netzwerk des Verbands deckt genau das ab, was wir uns als Mitglied wünschen“, sagt Katrin Möllers, Geschäftsführerin von Ansel & Möllers. „Wir freuen uns, dass wir die Aufnahmebedingungen erfüllen und nun Teil des spannenden Branchennetzwerks sind“, ergänzt Grit Wehling, ebenfalls Geschäftsführerin von Ansel & Möllers.

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA: „Wir freuen uns über die Mitgliedschaft von Ansel & Möllers. Nach STILGEFLÜSTER, die Anfang des Jahres dem Verband beigetreten sind, haben auch Ansel & Möllers die hohen Qualitätsanforderungen wie auch die agenturspezifischen Themenangebote unseres Verbands überzeugt. Das unterstreicht, dass wir mit unseren Impulsen einen wichtigen Beitrag zur Positionierung der Agenturen leisten.“ 


    Über den GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 38 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Pressekontakt

    GPRA e. V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin

    Tel. 030 40559938
    Mobil: 0171-2083827
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de

    www.gpra.de


  • BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    Berlin, 07.04.2022 – Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet Kurt Hesse und heißt Ulf Santjer als neues Ratsmitglied willkommen.

    Dr. Ulf Santjer tritt neu als Mitglied in den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) ein. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Kurt Hesse an, der sich im Herbst in den Ruhestand verabschiedet hat und nun auch aus dem Rat ausscheidet. Santjer wird vom BdKom entsandt und wurde auf der Sitzung am 7. April 2022 vom Rat bestätigt. Im Rat sind die drei Trägerverbände jeweils mit 6 Mitgliedern vertreten.

    Das neue Ratsmitglied, Ulf Santjer, ist seit 2020 Executive Director of Corporate Communications and Corporate Marketing der Nürnberg Messe GmbH. Zuvor war er ab 1997 für den Sportartikelhersteller Puma tätig, zuletzt als Global Director Corporate Communications.

    Sein Vorgänger Kurt Hesse hat bis zum Herbst 2021 den Geschäftsbereich Kommunikation der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken geleitet. Zuvor war der promovierter Kommunikationswissenschaftler in Forschung und Lehre tätig und arbeitete als freiberuflicher PR- und Medienberater. Dem Rat hatte er mehr als acht Jahre angehört und war dort seit mehreren Jahren auch Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Unternehmen und Markt 2.

    Der DRPR bedankt sich für die Zusammenarbeit und freut sich, dass ihm Dr. Kurt Hesse weiterhin als Ansprechpartner im Beirat erhalten bleibt. „Ich danke Kurt Hesse herzlich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre, vor allem seine klaren Positionen und Interventionen, die uns zu guten Beurteilungen der uns vorgelegten Fälle geführt haben“, so der Ratsvorsitzende Prof. Lars Rademacher.


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


    Pressekontakt

    Anea Meinert
    E-Mail: info@drpr-online.de