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  • BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    BdKom entsendet Ulf Santjer neu in den DRPR

    Berlin, 07.04.2022 – Der Deutsche Rat für Public Relations verabschiedet Kurt Hesse und heißt Ulf Santjer als neues Ratsmitglied willkommen.

    Dr. Ulf Santjer tritt neu als Mitglied in den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) ein. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Kurt Hesse an, der sich im Herbst in den Ruhestand verabschiedet hat und nun auch aus dem Rat ausscheidet. Santjer wird vom BdKom entsandt und wurde auf der Sitzung am 7. April 2022 vom Rat bestätigt. Im Rat sind die drei Trägerverbände jeweils mit 6 Mitgliedern vertreten.

    Das neue Ratsmitglied, Ulf Santjer, ist seit 2020 Executive Director of Corporate Communications and Corporate Marketing der Nürnberg Messe GmbH. Zuvor war er ab 1997 für den Sportartikelhersteller Puma tätig, zuletzt als Global Director Corporate Communications.

    Sein Vorgänger Kurt Hesse hat bis zum Herbst 2021 den Geschäftsbereich Kommunikation der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken geleitet. Zuvor war der promovierter Kommunikationswissenschaftler in Forschung und Lehre tätig und arbeitete als freiberuflicher PR- und Medienberater. Dem Rat hatte er mehr als acht Jahre angehört und war dort seit mehreren Jahren auch Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Unternehmen und Markt 2.

    Der DRPR bedankt sich für die Zusammenarbeit und freut sich, dass ihm Dr. Kurt Hesse weiterhin als Ansprechpartner im Beirat erhalten bleibt. „Ich danke Kurt Hesse herzlich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre, vor allem seine klaren Positionen und Interventionen, die uns zu guten Beurteilungen der uns vorgelegten Fälle geführt haben“, so der Ratsvorsitzende Prof. Lars Rademacher.


    Über den DRPR

    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.
    Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.


    Pressekontakt

    Anea Meinert
    E-Mail: info@drpr-online.de


  • Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    „Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind!“

    Seit dem 01.01.2022 gehört die PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER zum Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die GPRA freut sich sehr über den Zugewinn der Hamburger Agentur, die hohe Qualitätsstandards mit Dynamik und Flexibilität vereint. Welche besonderen Akzente STILGEFLÜSTER in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche setzen will, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Juliane Broß im Gespräch verraten.

    Wieso habt Ihr Euch für die GPRA entschieden? Was genau hat Euch überzeugt?

    Juliane Broß: Ich sehe es als einen klugen, mutigen und richtigen Move, dass STILGEFLÜSTER – als relativ kleine Agentur – jetzt den Weg mit der GPRA geht, sei es die Zertifizierung oder die Mitgliedschaft – denn das ist die Zukunft. Es gibt aktuell wahnsinnig viele PR-Agenturen in Deutschland und die Branche wächst weiterhin. Ebenso die Medienlandschaft: Es gibt so viele Nischentitel und Online-Medien. Ich glaube, es ist wichtig, eine Instanz in diese Entwicklung einzubeziehen, die das Ganze kuratiert und „überwacht“. Man braucht eine Art Riegel, damit die Qualität und die Qualitätsansprüche gesichert und gewahrt werden können.

    Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonders wichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?

    CFO Georg H. Büsch & CEO Juliane Broß

    Juliane Broß: Das für uns wichtigste Verbandsthema ist „Anspruch auf Qualitätsführerschaft im Sinne von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Insbesondere als verhältnismäßig kleine Agentur mit rund 30 Beraterinnen und Beratern werden wir immer wieder mit Skepsis rund um unsere Qualitätsstandards konfrontiert. Diese scheinen im deutschen PR-Markt sehr stark zu variieren, was für ein Imageproblem der gesamten Branche sorgt. Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind und sie erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen können. Dies ist der Bereich, in dem wir uns auch maßgeblich einbringen wollen.
    Ebenfalls wichtig ist uns das Thema „Nachwuchsförderung“: Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Portfolio-Mix aus Start-Ups und großen, international agierenden Marken und Unternehmen sowie einem spannenden Mix aus PR-Expertinnen und Experten, die seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig sind, und ebenso vielen PR-Talents, hier einen wichtigen Beitrag leisten können.

    Was macht STILGEFLÜSTER einzigartig? Anders gefragt, was ist das Besondere an STILGEFLÜSTER?

    Juliane Broß: Der STILGEFLÜSTER USP ist sehr klar: Wir kombinieren die hohen Qualitätsstandards von großen internationalen Netzwerk-Agenturen, in denen viele von uns ausgebildet worden sind, mit der Dynamik und der Flexibilität einer Boutique-Agentur. Unser hoher Qualitätsanspruch an Konzepte und PR-Strategien in Kombination mit der starken Priorität von 1:1 Media Relations sind einzigartig im Markt. Dies kommt auch immer wieder als Feedback von unseren Kundinnen und Kunden. Wir entwickeln nicht nur funktionierende Konzepte, sondern sorgen mit unserem großen Netzwerk an Key Opinion Leadern und der Leidenschaft für die Medienarbeit auch dafür, dass diese reichweitenstark und dynamisch verbreitet werden.

    Im letzten Jahr hattet Ihr Euer 10-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch! Was waren Eure größten Meilensteine und was kommt als nächstes?

    Juliane Broß: Der erste Meilenstein, der mich persönlich immer noch stark prägt, war überhaupt die Entscheidung eine Agentur zu gründen: also eigene Visionen verwirklichen zu können und die Freude, Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Direkt hiermit ist auch die Erfahrung verbunden, wie wertvoll ein Team ist, das meine Vision auch dann trägt, wenn ich als Unternehmerin vor Herausforderungen stehe.

    Geschäftlich betrachtet war einer der ersten Meilensteine der erste große Pitch-Gewinn im Jahr 2013. Wir haben außerdem viele Start-Ups-Exits wie beispielweise den von Amorelie begleitet. Auch die Erweiterung der Geschäftsführung um die Bereiche „Operations & Finance“ war ein großer Schritt nach vorne. Seitdem sind die Meilensteine direkt mit dem Teamausbau verknüpft: Wir haben in Konzept & Strategie, Event, Corporate und Content-Expertinnen und Experten investiert und Stabstellen geschaffen; 2020 haben wir außerdem beschlossen, eine eigene Social Media Unit zu gründen. 2021 ist mein langjähriger Mitarbeiter Georg Büsch als Partner eingestiegen – diese Entscheidung war für mich persönlich nicht leicht, denn ein Teil seines „Babys“ abzugeben, ist für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer ein großer Schritt. Sie war aber genau richtig und ist schon jetzt ein absoluter Mehrgewinn für STILGEFLÜSTER.

    Weiterhin haben wir Remote-Stellen in Berlin und München geschaffen, was ebenfalls eine enorme Bereicherung ist. Wir arbeiten gerade an einer Neudefinition unserer Marke und – wie bekannt – wir sind jetzt Mitglied in der GPRA.

    Die nächsten zwei Jahre stehen unter dem Dach „Change, Business Development & Investition“. Lasst Euch überraschen – auch hier haben wir schon Weichen gestellt.

    Welche Herausforderungen seht Ihr für unsere Branche?

    Juliane Broß: Der 360° Anspruch von Kundinnen und Kunden und auch die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Performance-Kanälen werden die größten Herausforderungen für die PR-Branche in den nächsten Jahren. Die digitale Transformation von Marken und Medien wird auch eine starke digitale Transformation der PR-Arbeit erfordern. Diesen Change-Prozess dürfen Agenturen nicht unterschätzen. In Zukunft werden Partnerinnen und Partner immer stärker daten- und zahlenbasiert arbeiten. Diesem Bedürfnis müssen auch PR-Agenturen nachkommen.

    Wir bewegen uns zudem in einem Markt, der sich schnell verändert. „Digitalisierung“ und „neue Lebens- und Arbeitsmodelle“ sind nur zwei Schlagworte. Gleichzeitig ist überall das Bedürfnis nach Bleibendem und Vertrautem spürbar: Direkter menschlicher Austausch, sinnlich vermitteltes und vor allem tiefes Verständnis von Themen, Verbindlichkeit und – um ein Lieblingswort von Georg zu nehmen – kaufmännische Ehrbarkeit. Ich sehe STILGEFLÜSTER auf einem guten Kurs in diese Zukunft.

    Zu guter Letzt, was macht für Euch Agenturkultur aus?

    Juliane Broß: „Teamwork makes the dream work“ und „Stillstand ist keine Option“ sind unsere Credos. Danach agieren wir intern, aber auch extern in Richtung unserer Kundinnen und Kunden. Zum einen steht unser Team im Fokus sowie dessen permanente Weiterentwicklung, beispielsweise durch interne STILGEFLÜSTER Academys oder externe Workshops. In Zeiten von Remote Working, Home Office & Co. legen wir viel Wert auf den regelmäßigen Austausch innerhalb des Teams, um nicht nur Synergieeffekte zu nutzen, sondern auch um Nähe trotz räumlicher Distanz zu schaffen.
    Gleichzeitig ist es uns wichtig, eine persönliche Bindung zu allen wichtigen Stakeholdern aufzubauen. „It’s a people’s business“ und nichts funktioniert nach Schema F. Individuelle Wünsche, an allen Fronten, erfordern individuelle Lösungen und vor allen Dingen Empathie und Kreativität. Sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von Kundinnen und Kunden, die zum Teil schon sehr viel Agenturerfahrung haben, bekommen wir immer wieder gespiegelt, wie stark wir in Bezug auf diese Kultur aus dem Agenturmarkt hervorstechen.


    Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de

    Veröffentlicht am 28.02.2022

  • PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    Berlin, 2.02.2022 – ­Nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren ist die Hamburger PR-und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER seit dem 1. Januar 2022 Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA).

    Logo Stilgeflüster

    STILGEFLÜSTER (https://www.sgc-agency.com/) ist insbesondere auf die Entwicklung von strategischen Marken- und Kommunikationskonzepten, Public Relations, Social Media, Event und Kooperationsmanagement fokussiert. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Marken wie Amorelie, Carlsberg, Barilla, Wasa, Just Spices, Stokke Schwarzkopf und Tamaris.

    „Der GPRA e. V., als zentrale Interessensvertretung der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, beeindruckt uns schon lange mit seiner Arbeit und wir freuen uns sehr, nun aktives Mitglied zu sein. Wir haben, wie der Verband, einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit und sind davon überzeugt, dass wir vor allen Dingen beim Erwerb des Gütesiegels Consultancy Management Standard III noch einmal über uns hinauswachsen und stark von dem Austausch profitieren werden“, erläutert Juliane Broß, Gründerin und Geschäftsführerin von STILGEFLÜSTER.

    „Wir freuen uns über ein weiteres Mitglied, das mit seinem Leistungsportfolio und einem hohen Qualitätsanspruch unsere Gemeinschaft sehr gut ergänzt“, sagt Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.

    Faktenkontor erweitert Mitgliedschaft

    Logo Faktenkontor-Gruppe

    Künftig ist Faktenkontor zudem als komplette Gruppe Mitglied in der GPRA. Die Faktenkontor-Gruppe gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden Agenturen in Deutschland – was die hohe Zufriedenheit der Kunden widerspiegelt. Im vergangenen Jahr konnten sie ihre Honorarumsätze erneut zweistellig steigern und das Team auf rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Zur Faktenkontor-Gruppe gehören unter anderem die Kommunikationsagenturen Akima Media und Kompaktmedien sowie die Digitalagentur deep digital.

    „Bis 2021 ist das Faktenkontor Mitglied in der GPRA gewesen – und hat von den vielfältigen Initiativen des Verbands und vom intensiven Austausch mit anderen Agenturen sehr profitiert. Deshalb freuen wir uns, dass ab 2022 die gesamte Faktenkontor-Gruppe zur GPRA gehört“, ergänzt Jörg Forthmann, Geschäftsführer Faktenkontor.


    Über den GPRA e. V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


    Pressekontakt

    GPRA e. V.
    Isabelle Hoyer
    Alt-Moabit 90
    10559 Berlin

    Tel. 030 40559938
    Mobil: 0171-2083827
    E-Mail: i.hoyer@gpra.de

    www.gpra.de


  • Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Einladungslink zur Preisverleihung

    Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021

    Am Montag, den 29. November 2021 findet die Preisverleihung „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021“ im Rahmen der WISSENSWERTE in Freiburg statt. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung auch per Livestream übertragen.

    Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link um 17:00 Uhr an der Preisverleihung sowie der Panel-Diskussion mit Expertinnen und Experten teilzunehmen:


    Das Gremium hat getagt

    Ein Expertengremium, das #team21, aus der Kommunikationsbranche hat insgesamt 15 Nominierte anhand verschiedener Kriterien für den Preis „Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher des Jahres 2021“ in den drei Kategorien „Hochschulen & Forschungsinstitute“, „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“ und „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“ benannt.

    Folgende Kriterien bildeten dabei den Bewertungsrahmen:

    • Professionalität
    • Journalistische Fähigkeiten
    • Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten
    • Niveau der vermittelten Informationen
    • Verständlichkeit der vermittelten Informationen in der (allgemeinen) Öffentlichkeit
    • Digitale bzw. crossmediale Kompetenz
    • Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie

    GPRA zeichnet für die Ausrichtung verantwortlich

    Es ist das erste Mal, dass der Preis gemeinschaftlich durch die führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) vergeben wird. Sie haben sich zusammengetan, um künftig unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) den Preis jedes Jahr zu verleihen. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen und einen Beitrag zum Qualitätsdiskurs in der Branche zu leisten. Den Auftakt zur Ausrichtung macht 2021 die GPRA.

    Es werden in diesem Jahr pro Kategorie sowohl ein Hauptpreis als auch ein Publikumspreis verliehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner für den Hauptpreis wurden dabei von Journalistinnen und Journalisten bestimmt.

    GPRA Präsidentin Alexandra Groß über den Preis

    Alexandra Groß, GPRA Präsidentin

    Alexandra Groß wird das Vergnügen haben, die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner zu überreichen. Über die Entwicklung des Preises sagt sie:

    „Die drei Verbände haben die zukünftige Ausrichtung der ‚Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres‘ gemeinsam übernommen, um einen Beitrag zur Qualität und Bedeutung von Kommunikation in der Wissenschaft zu leisten. Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig dieser Bereich ist. Die GPRA ist seit langem Impulsgeber für mehr Qualität in der Kommunikationsbranche und der Preis kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.„


    Shortlist der Nominierten

    Sehen Sie hier noch einmal, wer für den Preis nominiert wurde:

    Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 1
    Nominierte PersonFunktion
    Manuela Zingl Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin
    Dr. Patrick Honecker Chief Communication Officer, TU Darmstadt
    Isabel Haberkorn Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf
    Jens Augustin Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    Dr. Benedikt Mandl Head of Communication, Research Institute of Molecular Pathology, Wien

    Kategorie: „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 2
    Nominierte PersonFunktion
    Dr. Christina BeckLeiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
    Dr. Harald WilkoszewskiLeiter Kommunikation und Pressesprecher, Wissenschaftszentrum Berlin gGmbH
    Georg SchollKommunikation und Marketing, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
    Christoph Herbort-von LoeperPressesprecher, Leibniz-Gemeinschaft, Berlin
    Michael SonnabendLeiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen

    Kategorie: „Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen“

    Forschungssprecherinnen und Forschungssprecher Kategorie 3
    Nominierte PersonFunktion
    Jasmina AlatovicDirector Global External Communications, BioNTech SE, Mainz
    Marc RaschkeLeiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH
    Florian MartiusRedakteur, Pharma Fakten e.V., Berlin
    Karolina Dzeko-BalkeCommunications, Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
    Dr. Rolf HömkeKommunikation Forschung und Medizin, vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., Berlin
  • Cannes Young Lions: Das deutsche PR-Team setzt sich bis zur Shortlist durch

    Cannes Young Lions: Das deutsche PR-Team setzt sich bis zur Shortlist durch

    Cannes Young Lions, das deutsche PR-Team von Serviceplan: Trang Vu und Oliver Kindermann
    Das Team von serviceplan, Trang Vu & Oliver Kindermann, ist bereit für die große Competition

    Trang Vu und Oliver Kindermann haben es bei den diesjährigen Cannes Young Lions in der Kategorie PR bis auf die Shortlist geschafft. Ein toller Erfolg!! In ihrem Abschlussbericht teilen die Beiden ihre Erfahrungen, Eindrücke und Emotionen zum großen Finale im PR-Journal – vom Startschuss und den Vorbereitungen über die Aufgabenstellung, Kampagnenerstellung und Abgabe bis hin zur Präsentation und dem Fazit.

    Das komplette PR-Journal-Interview mit den beiden Teilnehmern Trang Vu und Oliver Kindermann, gibt es hier nachzulesen:

    Alle Eindrücke von Trang und Oliver zu den Cannes Young Lions 2021:

    Es geht los: PR-Interview: Kreativer Roadtrip zu den Cannes Young Lions 2021 (22.04.2021)
    Das Bootcamp: PR Young Lions: Unsere Erfahrungen beim Bootcamp im War Room (17.05.2021)
    Das große Finale: Cannes Young Lions: Trang Vu und Oliver Kindermann gehören jetzt zu den Top 8 Kreativen in der PR (24.06.2021)

  • GPRA Podcast bekommt neues Konzept:  Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    GPRA Podcast bekommt neues Konzept: Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    Berlin, 31.03.2021 – Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.

    In der aktuellen Folge stellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.

    „Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“

    Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“

    Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).

    Der letzte Podcast mit Christiane Schulz gibt Einblicke in das neue Konzept: https://www.gpra.de/podcast/kommunikationscafe-gpra-young-professionals/


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  • GPRA Podcast bekommt neues Konzept:  Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    GPRA Podcast bekommt neues Konzept: Young Professionals übernehmen redaktionelle Leitung des „Kommunikationscafé“

    Berlin, 31.03.2021 – Nach über 20 spannenden Gesprächen mit verschiedenen Expert:innen und Sprecher:innen aus der Kommunikationsbranche übergibt Christiane Schulz den Podcast „Kommunikationscafé“ zur Fortsetzung und Weiterentwicklung an die GPRA Young Professionals.

    In der aktuellen Folge stellen Christiane Schulz, GPRA Präsidentin und Initiatorin des Branchen-Podcasts, und Malte Milbradt, Account Manager bei der Agentur K16 und Mitglied der GPRA Young Professionals, das neue Konzept für das Kommunikationscafé vor. Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen die Podcast-Macher:innen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kommunikation, Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt die Redaktion gleich mehrere Interviewpartner:innen in einer Folge zusammen. Auf der Webseite www.gpra.de werden die Themen der einzelnen Podcast-Folgen weiter vertieft.

    „Mir haben die interessanten und vielseitigen Gespräche mit meinen Gästen zu den Themen aus unserer Branche immer sehr inspiriert“, sagt Christiane Schulz. „Daher freut es mich nun umso mehr, dieses Projekt an unsere Young Professionals übergeben zu können. Beim Erarbeiten des neuen Konzepts mit dem Redaktionsteam haben mich die Ideenvielfalt, Kompetenz und das Engagement begeistert. Ich bin überzeugt, dass das Kommunikationscafé unter neuer Leitung auch künftig ein „Must-Hear“ für die Kommunikationsbranche sein wird.“

    Malte Milbradt dazu: „Das Kommunikationscafé zu übernehmen ist für uns Motivation und Herausforderung zugleich. Wir wollen auch künftig interessante Gespräche produzieren und unsere Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern. Wir haben uns vorgenommen, Themen auf den Kopf zu stellen, Impulse zu setzen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Wir stecken bereits inmitten der Vorbereitungen für den ersten Podcast, der sich mit der politischen Kommunikation in der Corona-Pandemie beschäftigen wird.“

    Beteiligt an dem Projekt sind: Andrea Weiss Pfitscher (Weber Shandwick), Anika Svercsek (Weber Shandwick), Anna-Lena Schäfer (fischerAppelt), Benita Daube (Edelman), Francis Frietsch (Ketchum), Lena Scheffbuch (Ketchum) und Malte Milbradt (K16).

    Der letzte Podcast mit Christiane Schulz gibt Einblicke in das neue Konzept: https://www.gpra.de/podcast/kommunikationscafe-gpra-young-professionals/


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  • Eindrücke der DGPuK: Die Rolle der Kommunikatoren für Mensch, Medien und Gesellschaft

    Eindrücke der DGPuK: Die Rolle der Kommunikatoren für Mensch, Medien und Gesellschaft

    Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende bei Fink & Fuchs und Präsidiumsmitglied der GPRA war bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vor Ort. Nachfolgend die Eindrücke zur diesjährigen Veranstaltung:

    Eine Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), jetzt, mit Corona überall? Ja, auch wenn sich die Veranstalter die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Die Diskussionen darüber zeigten aber auch deutlich, wie wichtig es ist, zu kommunizieren, sich auszutauschen.

    Mit dem Motto #Medien #Mensch #Gesellschaft wird auch klar, warum nicht nur durch Polarisierung, Ängste und Ausgrenzung in der Gesellschaft Medien, Kommunikatoren und der Wissenschaft eine wichtige Rolle zukommt. Die Panik rund um Corona zeigt ganz exemplarisch, wie wichtig diese Aufgaben sind – und wie groß die Herausforderung ist, Menschen zu erreichen, zu informieren und aufzuklären. Und nicht der klickheischenden Aufregung noch Futter zu geben.

    Unter diesen Vorzeichen hat die DGPuK begonnen – wenngleich mit ausgedünnten Reihen. Als einer der Sponsoren sind wir gern auch vor Ort beteiligt.

    Den Startimpuls gab Tech-Kritiker Evgeny Morozov in seiner Keynote Beyond the Big Tech: Small, Humane or Democratic Tech. Sein Thema: In der Debatte zu Gegenszenarien zu Big Tech bleiben die meisten Ansätze im gesetzten kapitalistischen Modell. Sowohl eine Stärkung des Staates als auch die Förderung vieler kleiner Startups statt einzelner großen Akteure wie Facebook oder Google würden einen entscheidenden Akteur außen vor lassen: die Bürgerinnen und Bürger.

    Momentan ginge es daher viel zu wenig darum, wie sie selbst oder auch NGOs und Institutionen zusammenarbeiten und gemeinsam Innovation schaffen könnten, statt nur als User und Konsumenten gesehen zu werden. Die Rolle des Staates dabei besteht für Morozov darin, sich dafür einzusetzen, dass sie Zugang zu Infrastruktur erhalten, ohne sich Sorgen über die Kosten machen zu müssen.

    Seine Hauptkritik an Big Tech als „hochentwickeltster Teil des Kapitalismus“: Unternehmen wie Uber werden als Erfolgsbeispiel gesehen, obwohl sie große Verluste machen und ihr Modell nicht nachhaltig sei: Würden sie sich durchsetzen, würden Preise steigen oder Fahrer ihren Job verlieren. Würden sie sich nicht durchsetzen, sei das Geld aller Investoren, zu denen auch Pensionsfonds zählen, verbrannt. Gefragt seien stattdessen dezentrale Strukturen, die Bürgerinnen und Bürger ermächtigen. Einen Fahrplan für die Umsetzung hat Morozov allerdings nicht.

    Verschmelzen Journalismus und PR zukünftig?

    Nach diesem Denkimpuls starteten die Panels – und mit dem Panel zu Strategischer Kommunikation eines, das für Agenturen wie Medien zentrale Fragen behandelte.

    Es ging um die Rollen von Journalismus und PR – und die Gefahren, die in ihrem Verschwimmen liegen. Wenn aktuelle Studien ergeben, dass PR-Texte Lesern teilweise nicht nur besser gefallen, sondern sie sich auch besser informiert fühlen, was heißt das für die Kommunikation?

    Hanning Kempe (FleishmanHillard, GPRA) bekannte sich als Vertreter der Agenturen dabei klar zur Verantwortung: „PR ist nicht die Abkürzung für Propaganda“. Was PR aber offenbar in Teilen besser gelinge: Zielgruppen und deren Bedürfnisse adressieren und für diese arbeiten.

    Svenja Koch von Campact ging es darum, dass Medien für die Kommunikation ein wichtiger Kanal, aber eben nur einer neben anderen sind. Und dass Transparenz und Glaubwürdigkeit wichtig sind – es aber nicht die Aufgabe der Unternehmenskommunikation sei, Journalisten auf nicht gemachte Hausaufgaben hinzuweisen. Campact sei ohne Social Media und dessen Aussteuerungsmöglichkeiten nicht vorstellbar – mit Engagement-Werten im sechs- bis siebenstelligen Bereich sind die eigenen Kanäle hier auch reichweitenstärker als viele Medien.

    DGPuk Leute Foyer
    DGPuK Veranstaltung LMU München

    Objektive Berichterstattung und Medien als Earned Media spielen für Unternehmen wie Agenturen trotzdem eine große Rolle. Für Henriette Löwisch von der DJS folgt daraus auch, dass sie in Aktion treten müssten – und etwa nicht nur Journalistenpreise ausloben, sondern genauso viel Geld für die Ausbildung von Journalisten zur Verfügung stellen sollten.

    Im Rahmen der lebhaften Diskussion auf dem Panel wie auch mit dem Publikum zeigten sich naturgemäß unterschiedliche Sichtweisen – auf die jeweiligen Rollen, aber auch darauf, wer denn moderner arbeite, die diverseren Teams hat und wer neue Formate sinnvoll ausprobiert. Eine gesunde Reibung, die im Zusammenspiel der Akteure auch wichtig ist. Denn die unterschiedlichen Rollen sind notwendig.

    Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen sind dabei das, was alle Panelisten bei Medien und auch der eigenen Arbeit für zentral halten. Der Weg aus dem Klickwahnsinn und immer schneller drehenden Rädern wäre für Kempe einer, in dem man sich gemeinsam einen Tick zurücknimmt und mehr auf die eigene Sprache achtet. Auch Medienkompetenz spielt eine große Rolle – was bedeutet, dass deren Förderung ein gemeinsames Anliegen sein sollte.

    Der Artikel wurde am 11.03.2020 auf dem Fink & Fuchs Blog veröffentlicht.

  • Cannes Young Lions startet Bewerbungsphase für 2020

    Cannes Young Lions startet Bewerbungsphase für 2020

    Die GPRA unterstützt den Nachwuchswettbewerb in der Kategorie PR

    Berlin, 03.02.2020 – Der Nachwuchswettbewerb Cannes Young Lions 2020 ist in die diesjährige Bewerbungsphase gestartet. Bis zum 23. Februar 2020 können sich alle Nachwuchstalente, die nicht älter als 30 Jahre alt sind, bewerben und um ihr Ticket nach Cannes kämpfen. Aus Deutschland werden insgesamt sechs Teams im internationalen Wettbewerb in Cannes an den Start gehen und sich in den Disziplinen PR, Print, Media, Digital, Film und Design vor der Jury beweisen. Der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, GPRA, unterstützt den Kreativ-Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder in der Kategorie PR.

    Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA und Jurymitglied bei Cannes Young Lions: „Die Förderung junger Talente in PR-Agenturen ist ein zentrales Bestreben der GPRA. Dieser etablierte zweistufige Wettbewerb ist eine tolle Chance für junge PR-Profis, sich erst im nationalen Vorentscheid und dann auf internationaler Bühne zu präsentieren und mit anderen PR-Profis zu vernetzen. Ich bin bereits sehr gespannt, welches Team sich in diesem Jahr durchsetzen wird.“

    PR-Profis aus Agenturen und Unternehmen können sich als Zweier-Team bewerben. Neben den Werdegängen ist ein Motivationsschreiben gefordert – bereits hier ist die erste kreative Idee gefragt.

    Aus allen Bewerbungen lädt die Jury die fünf Besten aus jeder Kategorie im April zum Finale nach Hamburg ein. Ähnlich zu den Bedingungen in Cannes bekommen die Teams eine Aufgabe in ihrer Disziplin gestellt, die sie binnen 24 Stunden bearbeiten müssen. Das Gewinnerteam des nationalen Wettbewerbs reist dann zum internationalen Wettbewerb Cannes Lions International Festival of Creativity an die Côte d’Azur, welcher vom 22. Juni bis zum 26. Juni 2020 stattfindet.

    Weitere Informationen zur Bewerbung unter: https://younglions.de/de/categories

  • Carolin Pattberg zum Berufseinstieg bei komm.passion

    Carolin Pattberg zum Berufseinstieg bei komm.passion

    Wie war der Einstieg?

    Nach drei Monaten Praktikum am Standort Düsseldorf bin ich fast zwei Jahre als Werkstudentin bei komm.passion geblieben. Ich wusste also, worauf ich mich einlasse, als ich im letzten Winter mein Traineeship gestartet habe. Zugegeben: der Anfang war trotzdem nicht leicht, denn der Umstieg auf eine 40 Stunden-Woche hat mich geschafft, und das Tempo in einer Agentur ist nicht ohne – dafür ist die Lernkurve gerade am Anfang extrem steil. Ansonsten habe ich nur Positives zu berichten: Mit Beginn des Traineeships haben sich meine Aufgaben im Vergleich zu vorher noch einmal komplett verändert – mehr Tiefe, aber auch mehr Selbstverantwortung. Ich war vom ersten Tag an vollwertiges Mitglied auf verschiedenen Projekten und hatte direkt meine eigenen Verantwortungsbereiche, die sich mittlerweile natürlich erweitert haben.

    Was spricht für ein Traineeship?

    Wer Lust hat, von Tag eins an Verantwortung zu übernehmen und viel „on the job“ zu lernen, ist in einem Trainee-Programm gut aufgehoben. Auch, wer etwas „Fachfremdes“, also nicht PR, Kommunikationswissenschaften oder ähnliches studiert hat, kann durch ein Traineeship den Einstieg in die Branche schaffen. Voraussetzung natürlich: der Arbeitgeber legt Wert darauf, dass seine Mitarbeiter nicht alle demselben Gewerk entspringen. Das kam mir als Sprach- und nun Anthropologie-Studentin sehr entgegen. Ich empfinde es als extrem bereichernd, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die oft etwas ganz anderes gelernt haben als ich.

    Wie lief das Traineeship?

    Das letzte Drittel meiner Traineezeit ist angebrochen, und ich bin nach wie vor sehr zufrieden. Das Wichtigste für mich: ich habe in den letzten Monaten viel dazugelernt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch darüber, wie ich Projekte konzipiere, durchführe, sie abrechne und was im Kontakt mit Kunden wichtig ist. Ich habe für mich außerdem herausgefunden, dass mir kreatives Arbeiten mehr Spaß macht als ein reiner Beraterjob. Mit meinem Mentor habe ich vereinbart, dass ich nach Möglichkeit auf Projekten eingesetzt werde, die dem auch gerecht werden. Parallel arbeite ich noch an meiner Masterarbeit – das  ist natürlich eine Herausforderung. Besonders freue ich mich darüber, dass ich meine Traineezeit verkürzen kann, und noch in diesem Jahr zum Junior befördert werde.

    Welche Aufgaben hast du?

    Mein Aufgabenbereich als Trainee hängt natürlich von der Organisation der Agentur ab. komm.passion ist komplett projektbasiert und lateral aufgestellt. Das heißt, ich arbeite in unterschiedlichen Rollen gleichzeitig auf verschiedenen Projekten: mal bin ich Mitarbeiterin, die Aufgaben zugeteilt bekommt, mal sage ich anderen auf meinem Projekt, was ich von ihnen möchte. Konkret bearbeite ich ad hoc Anfragen von Kunden und stehe im engen Austausch mit ihnen, ich bin an der Konzeption neuer Projekte und der dafür notwendigen Recherche beteiligt, schreibe Artikel für ein Magazin oder auch mal an einem Drehbuch mit. Mein bisheriges Highlight? Eine internationale Pressekonferenz, die ich mit zwei Kollegen organisiert habe und die super gelaufen ist.