Autor: administratorus

  • Fink & Fuchs kommuniziert für die Tafel Deutschland e.V.

    Fink & Fuchs kommuniziert für die Tafel Deutschland e.V.

    Wiesbaden, 14. Dezember 2020 – Die Fink & Fuchs AG unterstützt die Tafel Deutschland e.V. – eine der größten Ehrenamtsbewegungen in Deutschland – in der Öffentlichkeitsarbeit. Den Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit Öffentlichkeit und Politik. Dabei liegt der Fokus des Mandats für die Wiesbadener Agentur darauf, das Bewusstsein für die Arbeit der 950 lokalen Tafeln in der Gesellschaft zu stärken, neue Helfer einzubinden und Nachwuchskräfte für die ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern – auch im Rahmen eines Praktikums oder des Bundesfreiwilligendienstes. Für den Dachverband baut Fink & Fuchs die Social-Media-Kommunikation aus und entwickelt Konzepte für die schwerpunktmäßig digitale Öffentlichkeitsarbeit.

    Der Kommunikationsansatz ist breit gefächert: Fink & Fuchs berät nicht nur bei der Neugestaltung des internen Newsletters und der Neuausrichtung des Tafel-Magazins, welches sich an Partner und Förderer richtet, sondern unterstützt auch in der Themenfindung und -platzierung. Ziel ist es, den Austausch unter den einzelnen regionalen Tafeln zu fördern und einzelne Maßnahmen übergreifend im Verband der Tafel zu verwirklichen. So wie zum Beispiel zum Thema Foodsaving, dessen Wichtigkeit und Nachhaltigkeit bei der Tafel Deutschland e.V. weit vorne ansteht.

    „Mit Fink & Fuchs haben wir einen Partner an der Seite, den wir vor allem aufgrund seiner Digitalkompetenz und strategischen Stärke sehr schätzen“, so Anna Verres, Tafel Deutschland e.V.

    Und Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende bei Fink & Fuchs ergänzt: „Es ist für uns eine spannende und schöne Aufgabe, eine gesellschaftlich wichtige Institution wie die Tafel Deutschland e.V. in ihrer Kommunikationsarbeit zu unterstützen und ihr Bild in der Öffentlichkeit zu stärken.“


    Kurzprofil Fink & Fuchs AG

    Als Spezialist für die Kommunikation von Veränderung und technologischem Wandel ist Fink & Fuchs seit über 30 Jahren der strategische Partner für Unternehmen, Verbände und öffentliche Auftraggeber. Die Kommunikationsagentur beschäftigt in Wiesbaden, München und Berlin 70 MitarbeiterInnen, zählt zu den drei am meisten empfohlenen Agenturen in Deutschland (brand eins, Statista-Ranking) und wurde dreimal als Agentur des Jahres (PR Report / Holmes Report) ausgezeichnet. Zu den über 50 Kunden gehören unter anderem unter anderem der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI), Cisco Deutschland, Computacenter, Salesforce und Schott. Fink & Fuchs gestaltet im Präsidium des Agenturverbandes GPRA die Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche mit.
    Weitere Informationen: » www.finkfuchs.de | » www.ffpr.de/blog | » twitter.com/finkfuchs
    Vorstand: Alexandra Groß (Vors.) | Stephan Fink | Martin Fuchs | Michael Grupe
    Vorsitzender des Aufsichtsrats: Thomas Weidmann; Amtsgericht Wiesbaden, HRB 7013


  • #PRWhaat? – Politische Kommunikation: Strippenzieher nach dem Vorbild der Underwoods?

    #PRWhaat? – Politische Kommunikation: Strippenzieher nach dem Vorbild der Underwoods?

    Wer an die Kommunikationsbranche denkt, denkt nicht direkt an politische Themen. Besonders in den letzten Jahren ist die Bedeutung der PA, also der Public Affairs, allerdings auch für Kommunikationsagenturen gestiegen. Aber worum geht es bei der politischen Kommunikation und wo liegt der Unterschied zwischen PR und PA?

    PA ist nicht PR und PR ist nicht PA

    In einem Satz erklärt, bedeutet Public Affairs die Interessenvertretung eines Unternehmens, Verbands oder einer NGO im politischen Kontext. Oft setzt die klassische PA dort an, wo die PR mit Öffentlichkeits- bzw. Pressearbeit aufhört. Für beide Disziplinen ist es jedoch grundlegend, dass die Berater und Beraterinnen hervorragend kommunizieren können und gleichzeitig ehrlich und transparent arbeiten. Ob PR oder PA, es geht darum, Kundeninteressen glaubhaft zu vertreten und durch gezielte Maßnahmen voranzutreiben. Das machen PA Professionals eben gegenüber Politik und Verwaltung. In dieser Disziplin ist es wichtig zu wissen, wie Gesetze zustande kommen, welche politisch relevanten Entwicklungen gerade stattfinden und welche Haltung bestimmte Politiker und Politikerinnen zu unterschiedlichen Themen haben. Die moderne PA-Arbeit geht noch einen Schritt weiter und beschäftigt sich frühzeitig mit gesellschaftlichen Debatten, um beispielsweise bei Themen wie Klimaschutz oder anderen sozialen Belangen Anknüpfungspunkte für die politische Kommunikation von Unternehmen zu identifizieren. Beide Bereiche können sich daher sehr gut ergänzen und bringen besonders gemeinsam betrachtet oft den größten Mehrwert für Kunden. Ob man sich nun für die Bezeichnung „politische Kommunikation“ oder „Lobbyismus“ entscheidet, ist dabei nicht unbedingt wichtig. Allerdings hat Lobbyismus für viele ein Geschmäckle, auch wenn der Begriff per Definition zunächst nur die Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft beschreibt.

    Schwarze Geldkoffer, Deals im Hinterzimmer und Luxus-Parties

    Es kommt immer mal wieder vor, dass PA Professionals mit genau diesen Vorurteilen konfrontiert werden. In der Realität arbeiten wir dann aber doch ganz anders, als in House of Cards dargestellt. Es stimmt, dass es auch darum gehen kann, dass ein Kunde eigene Impulse in die Gesetzgebung einbringen möchte. Nichts anderes versuchen Bürgerinitiativen, NGOs und Verbände. Wir als Berater ziehen dann aber nicht mit Geldbündeln los und „versuchen das zu regeln“, vielmehr unterstützen wir dabei, unsere Kunden mit politischen Entscheidungsträgern an einen Tisch zu bringen, um einen konstruktiven Austausch zu fördern. Zu unserem Aufgabenbereich gehört daher auch die Identifikation der richtigen Ansprechpersonen, Kontaktaufbau oder -vermittlung und die Begleitung und Nachbereitung von Gesprächen. Es gehört auch zur Wahrheit, dass diese Arbeit auch für Entscheidungstragende in Politik und Verwaltung nützlich ist. Denn diese erhalten durch Gespräche oder das Zusenden von Informationsmaterialien zu Unternehmen und Branchen wichtige Einblicke in die Wirtschaft, anhand derer sie beispielsweise die Wirkungseffekte einer Gesetzgebung analysieren können.

    Erfolg messen: Tu Gutes und sprich nicht darüber

    Die – Achtung #Bullshit-Bingo-Alarm – KPIs in der PA-Arbeit unterscheiden sich erheblich von denen im PR-Bereich. Da es hauptsächlich um politische Belange geht, kann hier zum Beispiel nicht die Reichweite als Erfolgsindikator angesetzt werden. Wir sagen oft im Kollegenkreis, dass unsere Arbeit richtig erfolgreich war, wenn keiner darüber spricht. Damit ist gemeint, dass unsere Kunden aufgrund unserer Beratung zum Beispiel frühzeitig auf Gesetzesvorhaben durch die Umstellung eigener Prozesse reagieren konnte und somit ein mögliches Problem für das eigene Geschäftsmodell lösen konnte. Dass so etwas in den meisten Fällen nicht mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne begleitet wird, ist logisch. Manchmal, besonders wenn es um moderne PA-Arbeit geht, lassen sich mittlerweile aber auch Awards gewinnen, zum Beispiel mit virtuellen Anwendungen oder Kampagnen von Unternehmen, die ein politisches Anliegen erfolgreich ins Zentrum gerückt haben. Das zeigt, dass auch die Welt der Public Affairs nicht stillsteht und sich stets weiterentwickelt.

    Veröffentlicht am 11.12.2020

    Autorin
    Vanessa Grothe
    Public Affairs Consultant / Senior Account Executive
    bcw | burson cohn & wolfe
    Email: younggpra@gpra.de



      Bildquelle: Photo by Savvas Stavrinos from Pexels

    • PR-Journal Interview zum CMS III

      PR-Journal Interview zum CMS III

      „Neuer CMS III-Standard: Ab 2023 müssen alle GPRA-Agenturen zertifiziert sein“ PR-Journal-Interview vom 12. Oktober 2020

      Alexandra Groß und Hanning Kempe erklären im Interview mit dem PR-Journal die Notwendigkeit und Vorteile von CMS III als Benchmark. Im Gespräch mit Chefredakteur Thomas Dillmann kritisieren sie, dass die Qualität von Beratungsleistung bei Agenturen allzu oft zu „intransparent und zu häufig lautsprecherisch“ ist. Die GPRA fordert mit dem CMS III längst überfällige objektive und nachvollziehbare Standards für seine Mitglieder ein.

      Hier geht es zum PR-Journal-Interview:
    • GPRA setzt weitere Impulse für den Berufseinstieg in Agenturen

      GPRA setzt weitere Impulse für den Berufseinstieg in Agenturen

      • GPRA hat Standards für Trainee- und Volontariatsprogramme weiterentwickelt
      • Broschüre zu Einstiegsprogrammen und GPRA-Arbeitgeber-Report 2020 in aktualisierter Fassung veröffentlicht

      Berlin, 07.12.2020 – Die Nachwuchsförderung und die Stärkung von Agenturen als Arbeitgeber ist für die GPRA als Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen seit Jahren ein essenzieller Bestandteil in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche.

      Im Rahmen der in diesem Jahr gestarteten Initiative für verbindliche Qualitätsstandards in der Kommunikationsbranche und der damit verbundenen Einführung des Consultancy Management Standards (CMS III) setzt die GPRA weitere Impulse für den Berufseinstieg des Agenturnachwuchs. So wurden die 2015 erhobenen Standards für Traineeships erweitert und in ein gemeinsames Rahmenpapier für die Mitgliedsagenturen übertragen. Zusätzlich wurden Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen in der Trainee-Broschüre aktualisiert.

      Sowohl die Trainee-Broschüre zu den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen für Hochschulabsolventen*innen als auch der Arbeitgeber-Report wurden in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Die GPRA verdeutlicht damit einmal mehr, wie die Mitglieder ihre Einstiegs- und Qualifizierungsprogramme gestalten, nach welchem Handlungsrahmen sie agieren und was Mitarbeitende von ihnen als Arbeitgeber erwarten können.

      „All die Aktivitäten und die Weiterentwicklung sind ein Ergebnis unseres intensiven Dialogs mit unseren Talenten, dem Nachwuchs und Professoren. Es ist toll zu sehen, was wir in den letzten zwei Jahren erreicht haben“, fasst Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA und CEO von Edelman Deutschland das Engagement zusammen.

      „Unser Ziel ist es, den hohen Qualitätsanspruch unseres Kommunikationsverbands für den Berufseinstieg von Absolvent*innen nach innen und außen zu dokumentieren. Unsere Aktivitäten und Konzepte wollen wir konsequent weiterentwickeln und dem Nachwuchs zeitgemäße Angebote bei der Wahl des Berufseinstiegs machen“, sagt Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA und Vorstandsvorsitzende Fink & Fuchs.

      Standards für Trainees: Essenzielle Grundlage für die Weiterqualifizierung von Berufseinsteiger*innen in Agenturen

      Den Rahmen für Traineeships hat die GPRA in einem mehrstufigen Prozess mit dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Agenturen entwickelt und die Perspektiven von Studierenden und Professor*innen als Vertreter der Hochschulen einfließen lassen. Die vielfältigen Angebote für den Nachwuchs und deren Umsetzung in den Agenturen ist damit für alle GPRA-Agenturen verbindlich geregelt.

      Der Handlungsrahmen konkretisiert ein gemeinsames Grundverständnis zu Themen wie Qualifizierungsprofil, Kompetenzen, Vielfalt in der Ausgestaltung, Mentoring oder auch Vergütung. Diese werden künftig auch Bestandteil des CMS III in Deutschland sein.

      Traineebroschüre: Übersicht der vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in GPRA-Agenturen

      Die Vielfalt der Einstiegsmöglichkeiten und Qualifizierungsprogramme in GPRA-Agenturen wird in der Traineebroschüre transparent abgebildet. In der aktualisierten Fassung sind auch die Einstiegsprogramme der beiden neuen Mitgliedsagenturen K16 und Communication Consultants enthalten.

      GPRA-Arbeitgeber-Report 2020: Vielfältige Job-Profile, Arbeitszeitmodelle und Zusatzangebote

      Die zweite Auflage des GPRA-Reports „Agenturen als Arbeitgeber“ gibt eine Orientierung in den Bereichen Vergütung und Zusatzleistungen, Arbeitszeitregelungen, Arbeitsmodelle, Agenturzugehörigkeit sowie lebensphasenorientierte Personalarbeit. Seit jeher bieten GPRA-Agenturen flexible Arbeitsmodelle an. Die geübte Praxis hat sich mit Beginn der Corona-Pandemie ausgezahlt und allen ein effektives und effizientes Weiterarbeiten von zuhause aus ermöglicht.

      Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen finden Sie hier.


      Über die GPRA e.V.
      Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

      Pressekontakt
      GPRA e.V.
      Isabelle Hoyer
      Bertolt-Brecht-Platz 3
      10117 Berlin
      Tel. 030 5858 134-50
      Mobil: 0171-2083827
      i.hoyer@gpra.de
      www.gpra.de


    • Fink & Fuchs qualifiziert sich für die Invictus Games Düsseldorf 2023

      Fink & Fuchs qualifiziert sich für die Invictus Games Düsseldorf 2023

      Wiesbaden, 24.November 2020 – Die Fink & Fuchs AG hat den Zuschlag für die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie des Marketings für die Invictus Games Düsseldorf 2023 erhalten. In dem Vergabeverfahren des Bundesministeriums für Verteidigung konnte sich Fink & Fuchs gegen zahlreiche andere Agenturen durchsetzen.

      Die Invictus Games finden 2023 in Düsseldorf statt. Die Sportveranstaltung für versehrte Soldatinnen und Soldaten wurde von Prince Harry ins Leben gerufen und erstmals 2014 in London ausgetragen. Eines der wesentlichen Ziele dieses internationalen Wettkampfs ist es, für die an Seele und/oder Körper verwundeten, verletzten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten eine gebührende Wahrnehmung und Anerkennung in der Gesellschaft zu erreichen.

      Die Aufgaben der dreijährigen Kampagne umfassen neben der strategischen Konzeption und Planung der Öffentlichkeitsarbeit die begleitende crossmediale Kommunikation vor sowie während der Invictus Games. Mittels zielgruppenspezifischer Ansprache sollen die Bürger im Großraum Düsseldorf als Gastgeber, Unterstützer und Zuschauer mobilisiert werden. Ein Fokus der Kampagne richtet sich auf die Idee der Invictus Games: Die Leistung und Verantwortung von Soldatinnen und Soldaten in der Gesellschaft auf bundesweiter Ebene zu thematisieren.

      „Wir stehen vor einer sehr großen und spannenden Aufgabe“, so Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende von Fink & Fuchs. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser wichtigen Veranstaltung gleich mehrere Aspekte in den Vordergrund stellen können: Die Rolle von Soldatinnen und Soldaten sowie das Thema Respekt in unserer Gesellschaft, die verbindende Kraft des Sports für die Rehabilitation und das Potenzial der Region und Sportstadt Düsseldorf.“

      Weitere Informationen zu den Invictus Games: https://www.invictusgames23.de/
      Informationen zur Invictus Games Foundation: https://invictusgamesfoundation.org/


      Kurzprofil Fink & Fuchs AG

      Als Spezialist für die Kommunikation von Veränderung und technologischem Wandel ist Fink & Fuchs seit über 30 Jahren der strategische Partner für Unternehmen, Verbände und öffentliche Auftraggeber. Die Kommunikationsagentur beschäftigt in Wiesbaden, München und Berlin 70 MitarbeiterInnen, zählt zu den drei am meisten empfohlenen Agenturen in Deutschland (brand eins, Statista-Ranking) und wurde dreimal als Agentur des Jahres (PR Report / Holmes Report) ausgezeichnet. Zu den über 50 Kunden gehören unter anderem unter anderem der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI), Cisco Deutschland, Computacenter, Salesforce und Schott. Fink & Fuchs gestaltet im Präsidium des Agenturverbandes GPRA die Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche mit.
      Weitere Informationen: » www.finkfuchs.de | » www.ffpr.de/blog | » twitter.com/finkfuchs
      Vorstand: Alexandra Groß (Vors.) | Stephan Fink | Martin Fuchs | Michael Grupe
      Vorsitzender des Aufsichtsrats: Thomas Weidmann; Amtsgericht Wiesbaden, HRB 7013


    • DRPR unterstützt neue internationale Initiative für einheitliche ethische Kommunikationsstandards

      DRPR unterstützt neue internationale Initiative für einheitliche ethische Kommunikationsstandards

      Berlin, 19. November 2020 – Im Anschluss an die internationale Helsinki Ethics Conference im September 2020 wurde jetzt das Manifest vorgestellt, das von der Konferenz ausging. In diesem sind vier zentrale ethische Herausforderungen sowie erste Lösungsansätze festgehalten. Der Ratsvorsitzende Lars Rademacher hat das Manifest gemeinsam mit Ratsvorsitzenden aus dem europäischen Ausland unterzeichnet.

      An der am 3.-4 September 2020 stattgefundenen Hybrid-Konferenz haben Kommunikationsfachleute, Journalisten und Wissenschaftler aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern teilgenommen. Dabei ging es im Besonderen darum, welchen ethischen Herausforderungen sich Public Relations, Journalismus und Werbung heutzutage stellen müssen. „Die Internationalisierung der und der Austausch über ethische Standards ist wichtig in der globalisierten Welt“, sagt Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR. „Ich freue mich, dass die Konferenz im zwei Jahresryhthmus stattfinden soll“.

      Auf dieser ersten internationalen Konferenz zum Thema ging es wesentlich darum, wie in den Teilbereichen der öffentlichen Kommunikation, Journalismus, Public Relations und Werbung, mit Hate Speech, Propaganda, Desinformation, Vertrauensverlusten und Popularisierung umgegangen werden soll oder wie sich das Rollenverständnis von Kommunikationsfachleuten wandelt. Grenzen zwischen Journalismus, Public Relations und Werbung werden zunehmend undeutlicher, die einstmals klaren Trennlinien verschwimmen immer mehr. Sei es, dass Journalistinnen und Journalisten häufiger auch in PR-Funktion tätig werden, InfluencerInnen in den Social Media zwischen Werbung und Public Relations changieren. In Deutschland haben Journalismus, Public Relations und Werbung je eigene Kodizes. Dabei existieren gemeinsame Probleme und Herausforderungen wie wahrheitsgemäße und seriöse Information, Sorgfaltspflicht, oder die Ablehnung von Schleichwerbung. Das Manifest sieht einen Bedarf an einheitlichen globalen und nationalen Kodizes, aber auch Mechanismen vor, diese möglichst verbindlich zu machen. „Wir sind in Deutschland im internationalen Vergleich schon relativ weit, weil die Organisationen der freiwilligen Selbstkontrollen (Deutscher Rat für Public Relations, Deutscher Proesserat, Deutscher Werberat) Fehlverhalten auch öffentlich rügen und damit positive Effekte erzielen können“, sagt Günter Bentele, für Internationales zuständiges DRPR-Ratsmitglied und Mitglied im Organisationskomitee der Konferenz.

      Die Ziele der Konferenz: die Kommunikation zwischen den Kommunikationsbranchen international zu fördern, die Diskussion um globale und regionale Kodizes zu führen und auch die Verbindlichkeit der Kodizes zu erhöhen. Deshalb wird die Konferenz nun alle zwei Jahre tagen. Mit dem Manifest ist der erste Schritt in diese Richtung getan.

      Die 4 Punkte des Manifests können Sie hier einsehen.


      KONTAKT

      Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
      c/o GPRA e.V.
      Bertolt-Brecht-Platz 3
      10117 Berlin
      Tel.: +49 (0)30-5858134-50
      E-Mail: info@drpr-online.de
      www.drpr-online.de

      getragen von
      DPRG GPRA BdKom
      Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
      c/o GPRA e.V.
      Bertolt-Brecht-Platz 3
      10117 Berlin
      Vorsitzender Uwe Kohrs
      Stellv. Vorsitzende Regine Kreitz
      Vereinsregister Berlin VR 31817 B

      Über den DRPR
      Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren e. V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
      Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.


    • #PRWhaat? – Public Relations: Informationswerkzeug oder nur Manipulation?

      #PRWhaat? – Public Relations: Informationswerkzeug oder nur Manipulation?

      Antworten auf Fragen aus dem Alltag eines PR-Beraters.

      Eine Sache habe ich mit vielen Kolleginnen und Kollegen der Kommunikationsbranche gemeinsam. Die oft gehörte Frage auf Familienfeiern während des Studiums „Und was machst du später damit?“ wurde nach dem Berufseintritt nahtlos abgelöst durch „Und was machst du da genau?“. Damit ist wohl eine der großen Herausforderungen der Kommunikationsarbeit recht genau umrissen: ihre Arbeit und Ergebnisse sichtbar zu machen!

      Media Relations, Agenda-Setting, Digitalstrategie… ach ja richtig, mit dem Bullshit-Bingo wollten wir ja aufhören! Zeit für Klartext und Antworten auf oft gehörte Fragen an einen PR-Berater:

      Was genau ist PR eigentlich?

      Public Relations gestaltet die öffentliche Kommunikation von Unternehmen, Verbänden oder auch politischen Institutionen. Kurz gesagt: als PR-Berater arbeite ich an einem positiven Image meiner Kunden bei ihren Zielgruppen. Übergeordnetes Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen. Ein guter Ruf trägt natürlich dazu bei, dass Kunden Vertrauen in ein bestimmtes Produkt oder Unternehmen haben. Auch die Akzeptanz von politischen Entscheidungen steht und fällt mit dem Vertrauen der Bürger. Kurz gesagt: Vertrauen, Sympathie, Reputation schaffen eine positive Grundbasis für weitere Interaktionen. Ist Vertrauen einmal zerstört, ist es ein langwieriger und steiniger Weg, dieses wieder aufzubauen.

      Was machst du da genau?

      Was ich so den ganzen Tag treibe? Im Grunde schreiben und reden, eben kommunizieren. Mit unseren Kunden – Unternehmen, Verbände, öffentliche & politische Institutionen – planen wir Kommunikationsmaßnahmen, um die jeweiligen Themen an die Frau und den Mann zu bringen. Entweder über die Medien per Pressemeldungen, Gastbeiträgen und Interviews oder auf direktem Wege über Veranstaltungen, Websites, Blogs und Social Media. Eine wirksame Strategie setzt ein exaktes Zielgruppenverständnis voraus und ist natürlich abhängig vom Kommunikationsgegenstand. Je nachdem, ob etwa die Luftfahrt Flugstreichungen aufgrund der Corona-Pandemie kommunizieren muss oder ein Autohersteller Position zum Thema Nachhaltigkeit bezieht, sind unterschiedliche Strategien und Ansätze in der Kommunikation nötig. Abhängig vom Thema entsteht ein Mix aus redaktionellen, grafischen und digitalen Elementen, die wir dann gemeinsam mit unseren Spezialisten – Redakteure, Grafiker, Programmierer, Filmproduzenten und einigen mehr – umsetzen.

      Also machst du Werbung?

      Nicht ganz! Werbung hat Absatzsteigerung zum Ziel, wohingegen die PR andere Perspektiven aufmacht, Sichtwechsel herbeiführt, Meinungsaustausch fördert, zum Handeln bewegt und informiert. Beispiel Mund-Nasen-Schutz: Während die Werbung Anzeigen schaltet oder Plakate klebt, um aufs Maskentragen hinzuweisen, überzeugt die PR von der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme. Pressemeldungen, Experten-Interviews mit den Medien oder auch der Podcast von Christian Drosten sind klassische PR-Instrumente. PR trägt damit zum Nährboden bei, auf dem Werbung funktionieren kann.

      Das hat es ja früher so nicht gegeben?!

      Ganz im Gegenteil! Schon die alten Römer waren wahre Meister professioneller Kommunikation. Das Transportsystem „Cursus Publicus“ über das legendäre Straßennetz ermöglichte es der römischen Administration das riesige Reich per Dekret von Rom aus zu regieren. Die Inszenierungen in den Arenen des römischen Reiches haben den Kaisern zu einem Image verholfen, das bis heute ausstrahlt. Die Herrscher des Mittelalters hatten es da schwerer. Sie konnten mit ihren Untertanen wegen mangelnder Schriftlichkeit nur von Angesicht zu Angesicht kommunizieren und waren daher permanent unterwegs.

      Und warum das Ganze?

      Damit Menschen an unterschiedlichen Orten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, braucht es professionelle Kommunikation. Das war noch nie anders. Nur die Kommunikationswege verändern sich – vom mittelalterlichen Herold auf dem Marktplatz über den Buchdruck bis hin zu Sozialen Medien. PR hat das Ziel zu beeinflussen und zu informieren. Leider gibt es auch historische und aktuelle Beispiele des Missbrauchs. Aber ohne öffentliche Kommunikation geht es auch nicht. Wie soll es sonst zum Beispiel möglich sein eine Rettungsgasse zu bilden?

      Kannst du das an einem Beispiel erläutern?

      Mit dem Bundesverband der Hörgeräteindustrie (BVHI) machen wir bei Fink & Fuchs gemeinsam mit der WHO und weiteren Partnern auf die Relevanz eines guten Gehörs aufmerksam und rufen dazu auf, eine Hörminderung rechtzeitig versorgen zu lassen. Denn 5,8 Millionen Erwachsene in Deutschland leben mit einem beeinträchtigenden Hörverlust, aber nur jeder Dritte unternimmt etwas dagegen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen. Wie wir das umgesetzt haben, erläutern wir in diesem Blogbeitrag.

      Das klingt ganz schön manipulativ…

      Da ist was dran! Ob PR als konstruktives Informationswerkzeug eingesetzt oder als Propagandainstrument missbraucht wird, liegt letztlich in der Verantwortung der Akteure. Bekannte Negativbeispiele zeigen immer wieder die Macht von öffentlicher Kommunikation. Umso wichtiger ist es, dass sie sinnstiftend, verantwortungsbewusst und kontrolliert eingesetzt wird. Daher setzt sich die GPRA als Verband auch für einheitliche Qualitätsstandards und -zertifizierungen ein. Institutionen wie der Deutsche Rat für Public Relations benennen Missstände und Fehlverhalten bei der Kommunikation von Organisationen mit der Öffentlichkeit. Leitlinien sind im deutschen Kommunikationskodex festgehalten. Nicht zuletzt teilt sich die PR diese Verantwortung mit dem Journalismus. Gegenseitig machen wir uns auf Falschdarstellungen und unsachgemäße Übertreibungen aufmerksam. Dabei gehen wir uns zuweilen auf die Nerven – aber sonst wäre es ja auch langweilig.

      Veröffentlicht am 18.11.2020

      Autor:
      Samuel Gönner
      Account Manager
      Fink & Fuchs
      Email: younggpra@gpra.de


      Mehr zu den Qualitätsstandards der GPRA und wie dieser in den Agenturen gewährleistet wird, erfahrt ihr unter anderem in diesem Podcast hier. Ihr wollt mehr zu den Berufen der Kommunikationsbranche erfahren? In unseren Jobprofilen erfahrt ihr mehr.


      • Trainee-Rahmenpapier: Die GPRA setzt Impuls für gemeinsamen Ausbildungsstandard

        Trainee-Rahmenpapier: Die GPRA setzt Impuls für gemeinsamen Ausbildungsstandard

        Berlin, 18.11.2020 – Im Zuge der Qualitätsoffensive der GPRA wurden die in 2015 verabschiedeten Standards für Traineeships weiter überarbeitet und nun in ein gemeinsames Rahmenpapier überführt. Dieses Dokument hält einen gemeinsamen Qualifizierungsanspruch für Einstiegsprogramme aller GPRA-Mitgliedsagenturen fest. An der Ausgestaltung waren neben dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Agenturen auch Studierende und Professor*innen als Vertreter der Hochschulen maßgeblich beteiligt.

        Die Weiterentwicklung der Standards in Form eines verbindlichen Rahmens versteht die GPRA als einen Kompass, der die Qualität der Traineeprogramme kontinuierlich erhöht und den Nutzen für Berufseinsteiger*innen nachvollziehbar und transparent abbildet.

        In Verbindung mit den hohen Qualitätsmaßstäben der GPRA und der Einführung des neuen Consultancy Management Standard (CMS III), wird der neue Trainee-Rahmen in selbigen integriert. Das übergeordnete Ziel ist es, den Ausbildungsbereichen in Agenturen die notwendige Gewichtung zukommen zu lassen und einen Benchmark zu setzen. Der interessierte Nachwuchs soll die vielfältigen Möglichkeiten der Agenturwelt erleben. So können angehende Kommunikationsprofis schon früh ihre Interessen und Kompetenzen zum Einsatz bringen und neue Fähigkeiten entwickeln.

        Die Vielfalt der Einstiegsmöglichkeiten und Qualifizierungsprogramme in GPRA-Agenturen ist auch in der Traineebroschüre als transparente Übersicht dargestellt.

      • Let’s explore #Neuland – 10 Takeaways von der TikTok-Session mit Lisa Girard und Adil Sbai

        Let’s explore #Neuland – 10 Takeaways von der TikTok-Session mit Lisa Girard und Adil Sbai

        Authentisch, bunt und reichweitenstark: So lässt sich die in 2020 am meisten heruntergeladene App TikTok am besten beschreiben. In einer Websession im Oktober diesen Jahres, die wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Neuland” zusammen mit den PRVA Newcomers gehosted haben, sind wir dem Phänomen TikTok auf den Grund gegangen.
        Unsere geladenen Experten: Lisa Girard, Consumer Communication Specialist bei TikTok und Adil Sbai, TikTok-Experte, CEO der Community Marketingagentur weCreate und influData.com und Autor der TikTok Bibel. In einem kurzen Vortrag von Lisa Girard haben wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kanals und seines Algorithmus bekommen. Außerdem hatte sie einige Highlight Cases dabei, die die Vielfalt der Möglichkeiten deutlich machten. Mit Adil Sbai tauschten wir uns zu seinen Erfahrungen mit TikTok aus. So entfaltete sich eine rege Unterhaltung, in der auch Fragen der Zuhörenden beantwortet wurden.

        Unsere zehn größten Takeaways haben wir hier für euch festgehalten:

        1. Content ist King. Auf TikTok können User allein mit guten Inhalten eine immens hohe organische Reichweite generieren.

        Das liegt vor allem an dem „For you“-Feed, der nicht nur nach individuellen Präferenzen filtert, sondern auch Vorschläge auf Basis des Mehrwerts für die Community ausspielt. Er steht getrennt vom Feed mit Inhalten der Creators, denen User folgen – und lässt TikTok-Fans immer wieder neue Accounts entdecken, unabhängig von deren Follower-Anzahl. Auf diese Weise können auch Videos von bisher unbekannten Creators viral gehen. Mehr Informationen, wie der „For you“-Feed funktioniert, bekommt ihr hier.

        2. TikTok ist der Host, das Herz der Plattform sind die Creators.

        Und die haben ihre ganz eigene Sprache, die Marken und Unternehmen erst einmal lernen müssen. Ein Beispiel: Männliche Creators, die ein Handtuch auf dem Kopf tragen, stellen eine Frau dar.
        Tipp für Newbies: Im „Entdecken“-Feed lassen sich die neuesten Trends sowie die aktuell angesagten Sounds schnell identifizieren, außerdem bietet die App einen einfachen Überblick über die aktuell angesagten Hashtags.

        3. Auf TikTok tummelt sich noch immer vorrangig die Generation Z. Die Plattform wird aber auch für andere Zielgruppen zunehmen interessant. Daher eignet sich der Channel für Produkt-PR, Content Marketing, Employer Branding und vieles mehr. Je nach Zielsetzung kann der Kanal für B2C- als auch für B2B-Unternehmen interessant sein.

        Neben Themen wie #pride, #blacklivesmatter, Hunde- und Katzenvideos, Nachhaltigkeit und vielem mehr können auch Unternehmen ihre Botschaften und Produkte auf dem Kanal platzieren – so lange sie es kreativ tun und mit ihren Videos aktuelle Trends authentisch und sinnvoll umsetzen.

        4. Interaktion und Eingehen auf die Community ist für Marken unverzichtbar.

        Wie? Indem sie auf kreative Weise Inhalte und Trends auf der Plattform aufgreifen, einen Mehrwert für die Community schaffen (Unterhaltung, Inspiration und Information) – und sich manchmal selbst nicht so ernst nehmen. Fail Videos, in denen sich die Protagonisten z.B. den Kopf stoßen, oder Storytelling in Alltagssituationen machen Marken menschlich, wie auch „Behind the Scenes“-Momente. Eine weitere gute Option ist es, mit Content Pieces die Kommentare, Fragen und Anregungen der Crowd aufzugreifen.

        5. Für den Start der Markenplattform empfiehlt sich die Kooperation mit bekannten Creators.

        Denn diese wissen, was der Community gefällt und sprechen deren Sprache. “Don’t make Ads, make TikToks” ist daher der Claim der TikTok-Marketingabteilung. Die Kosten für Kooperationen mit Creators variieren je nach Bekanntheitsgrad.
        Aber wie bereits erwähnt, können Videos durch den “For you” Feed zum viralen Hit werden. Einige Corporate präsentieren sich schon sehr kreativ, wie die Volksbank Mittelhessen (@vbmittelhessen).

        6. Marken und Corporates müssen für owned TikTok-Content weder ein pralles Budget haben, noch müssen sie in professionelles Equipment für die Content-Kreation investieren.

        Denn die Maßstäbe für Qualität werden von der Community selbst bestimmt. Und die sind nicht zwingend die, die wir PR-Professionals für eine Videoproduktion für andere Kanäle veranschlagen würden. Das Unternehmensprofil auf der Plattform ist komplett kostenlos. Hier lassen sich auch umsonst Statistiken zu Nutzerzahlen und Verweildauer auswerten.
        Trotzdem sollten Marken Budget und Zeit für die Pflege des Accounts und – ganz wichtig – für kreative neue Ideen einplanen.
        Natürlich lassen sich auf TikTok aber auch verschiedene Formen von Ads schalten, die mit einem Call-to-Action Button versehen werden können. Auch hier empfiehlt es sich, mit Creators zusammenzuarbeiten, um Markenbotschaften auf möglichst kreative Weise zu pushen.
        Ein weiterer Anreiz für den unternehmenseigenen TikTok-Account: Der Deutsche Preis für Online-Kommunikation hat schon eine Sonderkategorie für TikTok etabliert.

        7. Auch bei bekannten Accounts ist nicht garantiert, dass die Beiträge gut performen.

        Der Haken und gleichzeitig auch der Treiber der Plattform: Qualität ist das, was der Endverbraucher als Qualität empfindet. Erst wenn die für die Community stimmt, performt ein Content Piece gut. Man muss sich also mit jedem neuen Post anstrengen und kreative Ideen liefern, die nicht nur den eigenen Chef oder die eigene Chefin begeistern.
        Aber: Content braucht manchmal auch einfach Zeit. Es gibt Videos, die nach zwei Monaten plötzlich überraschend viral gehen, weil der verwendete Sound stärker genutzt wird oder weil ein Creator mit einem Duett reagiert.

        8. TikTok ist eine reine Spaß-Plattform? Weit gefehlt.

        TikTok scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, diverse Inhalte spaßig zu verpacken und gleichzeitig soziale Verantwortung zu übernehmen. Mit der Initiative „TikTok for good“ fördert TikTok NGOs, zum Beispiel die Felix Burda Stiftung, die sich in kurzen Videos für Darmkrebs-Vorsorge stark macht. Eine weitere edukative Aktion ist unter dem Hashtag #LernenMitTikTok präsent.

        9. Angst vor Copyrights? Null Problemo.

        Sounds werden über die Sound Library auf der Plattform selbst ausgewählt. Die ist für Unternehmen leider nicht ganz so umfangreich, allerdings sind die Copyrights durch Verträge mit allen Major Labels gesichert. So kann der TikTok-Content zum Beispiel auch bei Instagram problemlos verwendet werden.

        10. TikTok bemüht sich um Sicherheit von jungen Menschen.

        TikTok ist für Personen ab 13 Jahren vorgesehen. Die Möglichkeit, Direktnachrichten zu senden und zu empfangen, besteht erst für registrierte Konten ab 16 Jahren. Außerdem hat TikTok den “begleiteten Modus” eingeführt: Hier wird das TikTok-Konto eines Elternteils mit dem Konto des Teenagers verknüpft. Das Elternteil kann die Handlungen des Teenagers verfolgen, sobald er oder sie in der App aktiv ist. So kann beispielsweise eingeschränkt werden, wie viel Zeit in der App verbracht werden darf, wer Nachrichten senden kann und welche Inhalte ausgespielt werden.


        Über #Neuland

        Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers und die #GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


        • Peleton launcht Weihnachtskampagne 2020

          Hamburg, 09. November 2020 – Die interaktive Home-Fitness Marke Peloton legt den Beginn der diesjährigen Weihnachtszeit auf den heutigen Montag, den 9. November. Knapp ein Jahr nach dem Deutschland-Start launcht Peloton seine erste deutschlandweite Weihnachtskampagne.

          Peloton bringt das Fitnessstudio nach Hause und macht es für die ganze Familie erlebbar. Weil Weihnachten die Zeit der Familie und des Zusammenseins ist, zeigt der neue deutsche Peloton Weihnachtsspot die interaktive Fitness-Plattform im Kreis der Liebsten. Denn sie alle profitieren dank unbegrenzt vieler individuell erstellbarer Profile von der Peloton-Mitgliedschaft.

          Der neue Spot zeigt eine Familie, die mit Energie und Begeisterung mit dem neuen Peloton Bike+ trainiert. Motiviert wird sie unter anderem von den deutschen Peloton-Trainern Irène Scholz und Erik Jäger – und das live. Ihre Shoutouts sprechen die Protagonisten direkt an und holen alles aus ihnen heraus.

          Was die Kampagne außerdem zeigt: Peloton ist mehr als nur ein Bike. Neben Cardio-Training zeigt der Spot die Protagonisten bei Kraft- und Yoga-Workouts. Zudem wird die Bedeutung von Musik für das Konzept Peloton klar. Eigens für den Spot hat Peloton mit Universal Music zusammengearbeitet und die aufstrebenden Künstler Duckwrth und Crown Lands dafür gewinnen können, den klassischen Song “Feeling Good” von Nina Simone neu zu interpretieren. Während jedes einzelne Familienmitglied im Spot gezeigt wird, wechselt das Musikgenre und hebt damit die Trainingsvielfalt von Peloton hervor. Der Mix treibt musikalisch nach vorn und motiviert nicht nur eines der Familienmitglieder zum Mitsingen.

          Der TV-Spot wurde in Zusammenarbeit des deutschen und des britischen Peloton Marketing Teams produziert. In Deutschland ist Anke Drewicke, Head of Marketing Germany, für Kreation und Vermarktung verantwortlich: “Mit der Kampagne starten wir in Deutschland in eine neue Phase. Bislang stand für uns an erster Stelle, das Konzept hinter Peloton zu erklären. Jetzt widmen wir uns immer mehr der Marke und zeigen, dass Peloton ein Angebot für die ganze Familie ist.” Der Spot wird in einer 20- sowie einer 30-sekündigen Version vom 9. November bis 24. Dezember auf reichweitenstarken Sendern zu sehen sein und zudem durch eine Digital- sowie Social-Media-Kampagne unterstützt.

          Spot und Visuals der Kampagne finden Sie hier oder bei YouTube.


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