Stuttgart, 03. Februar 2021 – Das führende Schweizer Fintech-Unternehmen Crealogix setzt in der Unternehmenskommunikation auf die Beratungsdienste der beiden PR- und Kommunikationsagenturen Sympra, Stuttgart, und open up, Zürich. Die Schweizer Agentur agiert zusätzlich als Pressestelle von Crealogix.
Die global tätige CREALOGIX Gruppe entwickelt und implementiert innovative Fintech-Lösungen für die digitale Bank der Zukunft. Das 1996 gegründete Unternehmen gehört weltweit zu den Marktführern im Digital Banking und unterstützt mit seinen Produkten Finanzinstitute bei der Entwicklung und Einführung von modernsten digitalen Banking-Lösungen.
Die PR- und Kommunikationsagentur open up AG unterstützt Crealogix in allen Bereichen der Unternehmenskommunikation in der Schweiz, die Medienarbeit im deutschen Markt übernimmt Sympra, der deutsche Partner im internationalen Agenturverbund PRN. Der Fokus liegt einerseits auf der Kommunikation der Unternehmensstrategie, welche das Unternehmen dank einer Neuausrichtung zum führenden SaaS-Anbieter im Bereich von Fintech-Lösungen macht. Andererseits soll das Unternehmen mittels Informationen zu Produktinnovationen rund um den Digital Banking Hub sowie Fachbeiträgen der Experten als Thought Leader im Fintech- und Bankenumfeld positioniert werden.
„Dank ihrer Expertise in der Finanz- und ICT-Branche sind die beiden Agenturen für uns genau die richtigen Partner, um unsere Positionierung im Markt zu festigen und auszubauen“ sagt Oliver Weber, CEO der Crealogix Gruppe und direkter Auftraggeber. Die Umsetzung der Kommunikationsmassnahmen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem global geführten Marketing.
Über Sympra
Die Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de
Über open up
Die Kommunikations- und PR-Agentur open up wurde 2001 in Zürich gegründet und zählt heute dreizehn Mitarbeitende. Die von den beiden Partnern Kilian Borter und Melanie Schneider inhabergeführte Agentur berät ihre Kunden in allen Belangen der Öffentlichkeitsarbeit. www.open-up.ch
Über Public Relations Network
Public Relations Network (PRN) ist ein Verbund aus 25 inhabergeführten Agenturen auf vier Kontinenten. Partner in Deutschland ist die auf Technologiethemen spezialisierte Agentur Sympra mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. PRN-Agenturen gibt es in Brasilien, China, Dänemark, Frankreich, Grönland, Großbritannien, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Kanada, Kenia, Marokko, Mexiko, Österreich, Panama, Polen, Portugal, Russland, Singapur, der Schweiz, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, der Tschechischen Republik, den USA und Vietnam. www.pr-network.biz
Kontakt für die Redaktion:
Veit Mathauer und Arno Laxy c/o Sympra GmbH (GPRA) Stafflenbergstraße 32 70184 Stuttgart Tel. 07 11/9 47 67-0 E-Mail pr@sympra.de
Berlin, 02. Februar 2021 – Am 18. Februar 2021 ab 13:30 Uhr lädt der Deutsche Rat für Public Relations zum virtuellen Hearing „Gute Wissenschaftskommunikation“. Durch die Diskussion mit Kommunikatoren und Experten aus der Wissenschaft soll wichtiger Input für die Erarbeitung einer neuen DRPR-Richtlinie „Wissenschaftskommunikation“ gewonnen werden.
Das Panel der virtuellen Veranstaltung ist mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaftskommunikation besetzt: Prof. Alexander Gerber von der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim Stern, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. Moderiert wird die Runde von Prof. Dr. Alexander Güttler, Ratsmitglied und Vorsitzender der Beschwerdekammer Unternehmen und Markt 1.
Neben den Panelteilnehmern werden Akteure aus unterschiedlichen Professionen der Wissenschaftskommunikation als Zuhörer eingeladen. Diese haben im Anschluss an die Paneldiskussion die Möglichkeit, ihre Fragen und Positionen einzubringen. Zusätzlich wird die Veranstaltung für ein breites Publikum live auf dem DRPR YouTube-Kanal übertragen.
„Der Rat möchte bei der Erstellung der Richtlinie Erfahrungen und Anregungen aus dem Praxisalltag der Kommunikatoren miteinbeziehen“, erläutert Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR, die Zielsetzung des Hearings.
Die Entscheidung, eine eigene Richtlinie zur Wissenschaftskommunikation zu entwickeln, hat der Rat im Zusammenhang mit der Bearbeitung des Falls „Heinsberg-Protokolle“ getroffen. Die Agentur Storymachine wurde wegen Verfehlungen bei der Kommunikation der wissenschaftlichen Studie zu Corona-Infektionsverläufen in der Gemeinde Gangelt vom Rat gerügt. „Wissenschaftskommunikation findet immer häufiger in der allgemeinen Öffentlichkeit statt und der Rat ist gefordert, unseriöses Vorgehen zu ahnden“, sagt Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des DRPR Trägervereins. „Die jüngsten Fälle zeigen, dass es zwingend erforderlich ist verbindliche Regeln zu entwickeln, die in der Branche Orientierung geben. Unser Hearing soll hierzu einen Beitrag leisten“ ergänzt Prof. Güttler.
KONTAKT
Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations c/o GPRA e.V. Alt-Moabit 90 10559 Berlin Tel.: +49 (0)30-4055 9938 E-Mail: info@drpr-online.de www.drpr-online.de
getragen von DPRG GPRA BdKom Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. c/o GPRA e.V. Alt-Moabit 90 10559 Berlin Vorsitzender Uwe Kohrs Stellv. Vorsitzende Regine Kreitz Vereinsregister Berlin VR 31817 B
Über den DRPR
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdKom) e.V. und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen. Ratsmitglieder sind Branchenexperten aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Die Arbeit des Rats basiert auf dem Deutschen Kommunikationskodex und anderen, aktuellen Kodizes. Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld. Die Ratsmitglieder arbeiten unabhängig und sind nur sich selbst und ihrem Gewissen verpflichtet. Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen. Hat der Rat einen Fall zur Bearbeitung angenommen, wird immer der aktuelle Sachstand zum Thema nach der jeweiligen Quellenlage recherchiert. Alle daran beteiligten Organisationen oder Einzelpersonen werden um Stellungnahmen zu den Beschwerden gebeten. In Einzelfällen und bei besonders komplexen Themen erfolgt eine mündliche Anhörung im Rat. Im Anschluss daran bildet sich der Rat eine Meinung und entscheidet mehrheitlich. Wenn eine Rüge oder eine Mahnung ausgesprochen wird, so geschieht dies als wohlbegründete Meinungsäußerung und darf nicht mit dem Urteil eines Gerichtes verwechselt werden.
Berlin, 29. Januar 2021 – Weber Shandwick, eines der weltweit führenden Unternehmen für Kommunikations- und Marketingdienstleistungen, ernennt Kirstin Karotki zur Senior Vice President of Public Affairs. Sie verantwortet seit dem 15. Januar 2021 das Public Affairs Angebot der Agentur in Deutschland.
Kirstin Karotki hat 18 Jahre Erfahrung in den Bereichen der politischen Kommunikation, Public Affairs und Corporate Communications. Zuletzt war Karotki Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Bauernverband. Hier verantwortete sie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes. Zu ihren Aufgaben zählten unter anderem das Repräsentieren des Verbandes gegenüber Politik und Stakeholdern auf deutscher und europäischer Ebene; die Konzeption von politischen Formaten und Positionierungen sowie die Entwicklung eines bundesweit einheitlichen und zugleich flexiblen Kommunikationsansatzes für die deutsche Landwirtschaft.
Karotki ist spezialisiert auf die Themenfelder Agrar und Ernährung, Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit und Verbraucherschutz, Bildung und Familienpolitik sowie Europapolitik. Sie war von 2017 bis 2019 Mitglied im ZDF-Fernsehrat.
Ihre Karriere begann als freie Mitarbeiterin in diversen Redaktionen, bevor sie ab 2002 auf Agenturseite wechselte. Hier war sie u.a. als Projektleiterin bei Media Consulta Deutschland und als Teamleiterin und Senior-Beraterin bei Trimeda Communications (heute Grayling) tätig. Von 2009 bis 2014 war sie stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Kommunikation politischer Themenfelder bei OVID – dem Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie.
„Unternehmen agieren heute vermehrt an der Schnittstelle von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Kirstins breiter Erfahrungsschatz und langjährige Expertise in Gesundheit und Nachhaltigkeit ergänzt unseren Ansatz der ganzheitlichen und integrierten Beratung perfekt.“ freut sich Ilan Schäfer, CEO Weber Shandwick Deutschland über den Neuzugang.
Als Leiterin des Public Affairs Teams in Berlin wird sie das nationale Angebot der Agentur weiter ausbauen und zugleich im engen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen des Weber Shandwick Büros in Brüssel zusammenarbeiten.
„In dem globalen Angebot von Weber Shandwick spielt der deutsche Markt innerhalb der EU eine Schlüsselrolle. Mehr denn je brauchen Unternehmen ein Gesamtkonzept für gleichzeitig deutsche und europäische Public Affairs-Strategien. Mit ihrer langjährigen Erfahrung wird Kirstin insbesondere dieses Angebot verstärken. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“ kommentiert Oliver Drewes, Senior Executive Director EU Public Affairs.
Kirstin Karotki freut sich auf ihre neue Verantwortung: „Der deutsche Markt ist der Schlüssel innerhalb der EMEA- und der globalen Practice von Weber Shandwick. Ich freue mich sehr darauf, ein starkes Public Affairs Angebot in Deutschland zu führen und unsere Kunden dabei zu unterstützen, in enger Zusammenarbeit mit unserem globalen Netzwerk einen echten Unterschied im In- und Ausland zu bewirken.“
Weber Shandwick ist ein global führendes Kommunikationsnetzwerk, das Lösungen auf höchstem Niveau für Marken, Unternehmen und Organisationen in allen wichtigen Märkten der Welt anbietet. Dank eines vielfältigen und spezialisierten Teams aus Strategen und Kreativen wurde die Agentur mit einigen der renommiertesten Preisen der Branche ausgezeichnet. So wurde Weber Shandwick 2020 von Ad Age in die Agency „A-List“ aufgenommen und 2019 als einer der „Best Places to Work“ gekürt. Weber Shandwick wurde 2020 zudem zur PRovoke „Global Agency of the Decade“ ernannt und erhielt 2015, 2016, 2017 und 2018 von PRWeek die Auszeichnung „Global Agency of the Year“. Im Jahr 2019 gewann die Agentur 25 Löwen beim Cannes Lions International Festival of Creativity. Mit datengestützten, einzigartig mutigen Ideen im Mittelpunkt, neuen Technologien und einem vielseitigen Team aus Strategen, Analysten, Technologen und Kreativen, entwickelt die Agentur Strategien, die mehr können, als Aufmerksamkeit zu generieren – sie machen Interaktionen möglich mit einem nachhaltigen Impact für unsere Kunden. An den deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Köln und München bietet Weber Shandwick strategische Beratung, Planung und die Umsetzung integrierter Kommunikationsdienstleistungen in den zentralen Geschäftsbereichen Brand- und B2B-Marketing, Healthcare, Change Management, Employee Engagement, Corporate Reputation, Krisenkommunikation, Data & Analytics, Technology, Public Affairs, Social Impact sowie Finanzkommunikation. Weber Shandwick gehört zur Interpublic Group (NYSE: IPG). Für weitere Informationen besuchen Sie www.webershandwick.de
GPRA Präsidentin Christiane Schulz war zu Gast bei dem PR Report Podcast vom 29.01.2021. Mit Chefredakteur Daniel Neuen spricht sie u. A. über die Lage der Kommunikationsagenturen im zweiten Jahr der Pandemie, die neue Relevanz der PR sowie über die GPRA und den Qualitätsstandard CMS III.
Das Jahr 2020 war außerordentlich, das kann so festgehalten werden. Auch in der Agenturwelt der Kommunikationsbranche habe sich die Pandemie bemerkbar gemacht. Laut Christiane Schulz, waren insbesondere die Quartale zwei und drei herausfordernd für Agenturen. Niemand habe gewusst, wo es hin- und wie es weitergehe. Mit dem vierten Quartal habe sich aber bereits wieder der Normalzustand eingestellt, so der allgemeine Eindruck aus Rückmeldungen von GPRA-Agenturen.
Wie geht es in 2021 weiter? Gibt es Grund für Optimismus oder Sorge?
So wie das letzte Jahr endete, so starte auch das neue Jahr, hält Christiane Schulz fest. Erfahrungsgemäß sei das erste Quartal eher ruhig, daher könne aktuell noch keine negative Tendenz erkannt werden. Interessant sei es, abzuwarten welchen Dominoeffekt die Pandemie nach sich ziehe, sagt Schulz zu Daniel Neuen. Dennoch bleibt die Frage: Was passiert, wenn die wirtschaftlichen Corona-Hilfen vom Bund aussetzen? Es wird bereits damit gerechnet, dass viele Unternehmen Insolvenzen anmelden werden, dies betrifft vor allem die Kundenseite.
Christiane Schulz bleibt optimistisch, PR habe eine wichtige Rolle in der Pandemie gespielt und werde auch weiterhin eine elementare Rolle spielen. Allerdings haben sich die Schwerpunkte verschoben beispielsweise seien Themen zur internen Kommunikation, digitalen Kommunikation oder der Insolvenzkommunikation in den Fokus gerückt.
Ein weiteres Thema des Podcast-Gesprächs sind die Themen und Projekte der GPRA. Zu Beginn der Pandemie hat der Agenturverband seinen Mitgliedern Service- und Beratungsleistungen zur Corona-Pandemie bereitgestellt. Außerdem wurde die Qualitätsoffensive und damit der Qualitätsstandard CMS III weiter ausgebaut. Inzwischen sind ein Viertel aller GPRA-Mitgliedsagenturen nach dem neuen Qualitätsstandard zertifiziert.
Außerdem:
Welche Lehren Agenturen aus dem Pandemie-Jahr ziehen konnten,
wer als Sieger aus dem Jahr 2020 hervor geht,
was es jetzt beim Managen von Agenturen zu beachten gilt und
wie sich die Beziehungen zu Kunden verändert haben,
gibt es hier zum Nachhören:
Interessieren Sie sich für unseren Consultancy Management Standard III?
5 Fragen an Judith Christina Pierau, Senior Vice President & Head of Brand Affairs bei FleishmanHillard, zur App „Clubhouse“
Seit wenigen Tagen hat die deutsche Kommunikationsszene ein neues Lieblingsthema: die App Clubhouse – aktuell auch auf Platz 1 der deutschen App-Store Charts. Clubhouse ist eine auditive Social-Media-App, die aktuell nur iOS-Nutzer auf Einladung nutzen können. In unterschiedlichen Themenräumen können Zuhörer:innen Live-Vorträgen und -Diskussionen lauschen, auf Einladung aktiv mitreden oder sich in privaten Räumen austauschen. Die App bietet Raum für Austausch unter Kolleg:innen im geschützten aber auch offenen Rahmen, Expert:innen Talks und lustige Plauderrunden. Neben viel Zuspruch aus der Szene der Meinungs- und Medienmacher werden auch kritische Stimmen zur App laut, denn die App ist durch das reine Hörformat sowie der ausschließlichen Nutzung von iOS-Usern exklusiv und auch nicht inklusiv. Derzeit wird auch das System des „Invite only“ diskutiert, da durch diese Mechanik Nutzergruppen der Möglichkeit zur Partizipation ferngehalten werden. Die Öffnung für Alle ist laut App-Betreiber in Planung, momentan ist die App noch in der Beta-Version.
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Wie kann der Hype um Clubhouse erklärt werden?
Clubhouse war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – wie es so oft übrigens auch bei Marken passiert, die einen Hype erleben. Mitten in der Ankündigung eines verlängerten Lockdowns mit wenig Perspektive auf direkten Austausch und Nähe. Clubhouse ist live, schafft damit eine große Nähe zu den Akteuren sowie die Möglichkeit zur unmittelbaren Partizipation. Die App ist ein unkomplizierter Ort, um aktuelle Themen zu diskutieren, ohne aufwändige technische Lösungen. Im Lockdown ist der Austausch über die App potenziell für viele eine willkommene Abwechslung. Und, ganz nüchtern betrachtet, mal eine Ablenkung zum Talk mit dem/der Partner:in zu Hause oder dem Netflix-Bingen. Zudem schafft die künstliche Verknappung Begehrlichkeit. „Ich bin schon dabei“ ist ein bewährtes, gut funktionierendes Marketingtool, auf das selbst erfahrene Marketer anspringen. Inklusive mir. Vielleicht hat aber auch der Promi-Faktor geholfen und Live-Talks mit Thomas Gottschalk, Joko Winterscheidt und Ann-Katrin Schmitz (Influencer-Managerin) haben uns ein wenig Ablenkung in der Pandemie verschafft.
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Welche Chancen können sich durch Clubhouse für Beraterinnen und Berater ergeben?
Netzwerken mit relevanten Stakeholdern auf relaxte und natürliche Art: Ohne einen festen Termin habe ich in Talks die Möglichkeit durch ein gemeinsames Thema in Kontakt zu treten. Gerade in Zeiten ohne reale Messen oder Branchenevents und einem deutlich reduzierten f2f Anteil im täglichen Business kann Clubhouse ein alternatives Format bieten. Auch für die Zeit nach der Pandemie.
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Ist es sinnvoll als Brand/Unternehmen direkt auf den Clubhouse-Hype aufzuspringen und loszulegen? Und was sollten Unternehmen (dabei) beachten?
Aktuell ist laut AGBs auf der Webseite von Clubhouse die kommerzielle Nutzung, etwa um Unternehmen oder Produkte direkt zu bewerben, ohne Erlaubnis verboten. Die ersten Unternehmen aus Deutschland haben bereits Profile auf der Plattform angelegt und die ersten „Räume“ (so nennen sich die Talks) gestartet. Für meine Kunden bin ich im Beobachtungsmodus, da die Nutzung der App noch einige rechtliche, ungeklärte Fragen aufwirft.
Den Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen empfehle ich aber jetzt schon die App einmal „privat“ auszutesten, Talks zuzuhören, Kontakte zu knüpfen. Gerade PR-Verantwortliche haben die Möglichkeit sich ungezwungen mit Journalist:innen, Influencer:innen und Stakeholdern auf eine neue Weise auszutauschen, über ein Thema, eine gemeinsame Diskussion – und nicht immer gleich mit einer Anfrage oder einem Business-Kontext. Eine neue Art des Netzwerkens wird somit geschaffen.
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Mit Blick auf die Kunden – für welche Branchen/ Industrien ist Clubhouse interessant?
Clubhouse kann für praktisch alle Branchen und Industrien spannend sein. Denn vor allem Journalist:innen und Meinungsmacher:innen aus verschiedenen Bereichen (von Politik, Wirtschaft, Healthcare, über Technologie bis zu Lifestyle) sind derzeit bei der App vertreten. Mit einem meiner internationalen Food-Kunden habe ich bereits Möglichkeiten gebrainstormt, wie und ob Clubhouse in Zukunft als Kommunikationskanal in Frage kommen könnte. Wie erwähnt ist derzeit Vorsicht geboten bei der kommerziellen Nutzung. Aber wir bei FleishmanHillard denken natürlich bereits über potenzielle Nutzungsszenarien nach.
Spannend ist Clubhouse m. E. auch für die Politik und den Bereich Public Affairs: Im Super-Wahljahr fehlt den Parteien durch C-19 aktuell die Möglichkeit der Nähe zu den Wähler:innen. Die App kann hier digitale Lösungen schaffen, z. B. digitale Townhalls.
Die ersten Politiker, so wie Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sind bereits auf der App aktiv. Ramelow ist aufgrund seiner privaten Äußerungen hier in den Medien in Kritik geraten („Kritik an Bodo Ramelow wegen Clubhouse-Auftritt“, FAZ). Auch wenn die App derzeit noch ein vermeintlich geschützter Bereich ist durch die Beta-Version, sind die Regeln professioneller Kommunikation dadurch nicht ausgehoben. Gerade, wenn man für eine Partei oder ein Unternehmen steht, ist die Konsistenz in den Botschaften essenziell, sonst können Aussagen schnell zu einem Reputationsschaden führen. So, wie es Thüringens Ministerpräsident Ramelow mit seinen Aussagen erfahren musste.
Für alle gilt: Netzwerken und Erfahrungsaustausch, so unkompliziert wie schon lange nicht mehr. Viele Chancen, aber wie auf allen anderen Plattformen gelten dieselben Richtlinien in der Kommunikation: konsistentes Messaging und das Vermeiden von persönlichen Botschaften, wenn man für ein Unternehmen oder eine Partei als Sprecher agiert.
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Der spannende Blick in die Glaskugel: Wird sich Clubhouse längerfristig durchsetzen?
Ich gehe davon aus, dass sich Clubhouse in Deutschland vor allem bei Meinungsmacher:innen, Politiker:innen und Medienschaffenden durchsetzen wird. Klar, die App befindet sich auch noch in der Beta-Phase, das limitiert aktuell auch die größere Verbreitung. Es ist derzeit, mit Blick auf die deutsche Szene, ein „echtes“ Clubhouse für die oben erwähnten Stakeholder. Da die App aber mittelfristig Geld machen muss, ist die Kommerzialisierung und der zeitnahe Zugang für Alle, unausweichlich. Für welches Geschäftsmodell sich die Macher der App entscheiden, ist die nächste interessante Beobachtung. Die Branche wirft derzeit noch kritische Blicke auf den Datenschutz, die Regelungen zur kommerziellen Nutzung und die Kontrolle von Inhalten, damit rassistische, sexistische, diskriminierende Themen keinen Platz finden. Eine spannende App, die es sich lohnt zu beobachten und zu testen.
Über Judith Christina Pierau
Senior Vice President, Head of Brand Affairs FleishmanHillard Germany GmbH
Judith Christina Pierau leitet das Brand Affairs Team von FleishmanHillard in Deutschland. Das Team berät Unternehmen und Marken in ihrer Positionierung und gestaltet B2C Kommunikation. Das Team besteht aus Experten aus den Bereichen Kreation, Planning, Social Media, Branding und Media Relations. Es integriert dadurch strategische Beratung mit exzellenter operativer Umsetzung in der Markenpflege und Produktkommunikation. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaft hat sich Judith auf innovative Plattformen sowie kreative Konzeption spezialisiert. Sie verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Beratung von nationalen und internationalen Marken – stets fokussiert auf volatile und konsumentenzentrierte Branchen wie Retail, Food und Fashion.
Judith auf Clubhouse: @judithchristina
Experteneinschätzungen aus dem FleishmanHillard-Team zu Clubhouse:
Berlin, 14. Januar 2021 – Nach der Anpassung der Qualitätszertifizierung an den Consultancy Management Standard (CMS III) und der offiziellen Einführung des Gütesiegels im Herbst vergangenen Jahres haben weitere Mitglieder des Branchenverbandes der PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) den Qualitätsnachweis erhalten.
Die Agenturen komm.passion, consense communications, Convensis Group, Sympra und Publik. Agentur für Kommunikation haben damit erfolgreich ihren hohen Professionalisierungsgrad als Kommunikationsberatung nachgewiesen.
„Zahlreiche Agenturen werden in diesem Jahr folgen und den Qualitätsnachweis erhalten. Wir halten an unserer Zielsetzung fest, den Qualitätsstandard mittelfristig zum Industriestandard für unsere gesamte Branche weiterzuentwickeln und bei unseren Auftraggebern als Qualitätsausweis bei der Agenturauswahl zu etablieren“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA. „Ich finde es großartig, dass wir mit der Unterstützung unserer Mitglieder in Sachen Transparenz und Qualität im Markt vorangehen.“
Mit der Einführung von CMS III als Standard auch in Deutschland soll die Qualität von Agenturdienstleistungen transparenter, nachvollziehbarer und auf ein neues Niveau gehoben werden. Damit können Auftraggeber die Leistungsversprechen einzelner Anbieter gegen ein Industriezertifikat „benchmarken“. Dies ist umso bedeutender, da die Qualität von extern eingekauften Kommunikationsdienstleistungen – beispielsweise im Bereich Reputations- und Kommunikationsmanagement, Employer Branding, Content Marketing und Corporate Publishing – zunehmend einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben kann.
CMS III ist ein Qualitätsmanagementsystem, das vom internationalen Kommunikations-Branchenverband ICCO explizit auf die Ansprüche von Kommunikationsagenturen angepasst wurde. Nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess durch unabhängige Auditoren wird den Agenturen anhand des Gütesiegels bescheinigt, dass sie ihre Arbeitsweise in insgesamt acht Prozessbereichen auf ein hohes Qualitätsmanagement ausrichten und den internationalen Vorgaben entsprechen. Dazu zählen unter anderem Qualitätskriterien in Bereichen wie Projektmanagement, Datensicherheit, Ressourcen- und Notfallplanung, Finanzwesen sowie Kundenzufriedenheit.
Über die GPRA e.V. Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.
Im Podcast des PR-Journals gaben Alexandra Groß und Hanning Kempe das „Interview des Monats #Dezember“. In dem halbstündigen Gespräch stellen sich die GPRA-Präsidiumsmitglieder den Fragen von Chefredakteur Thomas Dillmann:
Welche Ziele verfolgt die GPRA mit der Einführung des Qualitätsstandards CMS III?
Was kann CMS III?
Welche Vorteile haben Agenturen durch das Qualitätsmanagementsystem?
Welche Bereiche aus dem Agenturleben beeinflusst der Standard und worum geht es dabei?
Wie erreicht die GPRA, dass alle Mitgliedsagenturen zertifiziert werden?
Was muss eine Agentur tun, um das notwendige Audit zu bestehen?
Wie läuft der Prozess ab und wie groß ist der Aufwand?
Haben auch Nicht-Mitglieder die Möglichkeit sich zertifizieren zu lassen?
Was wird die GPRA konkret machen um CMS III bekannter zu machen? Sind konkrete Maßnahmen geplant?
In wieweit ist der Standard ein Chance/ ein Add-On für den Nachwuchs, um sich für eine Agentur zu entscheiden?
Was kann der Nachwuchs durch CMS III lernen?
Unterstützt CMS das prozessorientierte Arbeiten?
Hier können Sie den Podcast zum Consultancy Management Standard vom PR-Journal hören:
Ludwigshafen am Rhein, 13. Januar 2021 – Publik. Agentur für Kommunikation GmbH ist als eine der ersten Agenturen in Deutschland nach dem neuen Consultancy Management Standard III (CMS III) des Verbands der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) zertifiziert. Hierfür hat sich die Agentur in den vergangenen Monaten einem unabhängigen, mehrstufigen Auditprozess gestellt, in dem Prozesse und Abläufe analysiert, bewertet und durch neue Impulse perfektioniert wurden. Die Zertifizierung bestätigt nun, dass Publik auf hohem Niveau nach international anerkannten Qualitätsmaßstäben und ethischen Prinzipien arbeitet.
„Auch nach 20 erfolgreichen Jahren ruhen wir uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern haben die hohen Prozess- und Compliance-Anforderungen unserer Kunden immer im Blick,“ sagt Geschäftsführer Lutz Hildebrandt. „Die CMS III-Zertifizierung zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, und spornt uns an, uns auch weiterhin kritisch mit den eigenen Leistungen und Vorgehensweisen auseinanderzusetzen,“ ergänzt Geschäftsführerin Kirstin Baumann. „Angesichts der stetigen Weiterentwicklung unserer Branche und der steigenden Komplexität von Kommunikation ist das nicht nur sinnvoll, sondern auch zwingend notwendig. CMS III bietet hierfür einen international anerkannten Rahmen.“
Durchgängig hohe Prozessqualität
Das neue CMS III-Qualitätssiegel macht die Arbeit von Agenturen evaluierbar. Sie müssen ihr Qualitätsmanagement im Zertifizierungsprozess, der von unabhängigen Auditoren durchgeführt wird, in acht Bereichen beweisen: Führung und Kommunikation, Unternehmensplanung, Unternehmensentwicklung, Finanzsystem, Durchführung von Projekten/Kampagnen, Kundenzufriedenheit, New Business und Personalmanagement. Publik überzeugte die Auditoren in allen acht Kategorien. Die Zertifizierung bestätigt damit eine hohe Beratungsqualität für die Kunden der Agentur. Dafür setzt das Team auf bewährte Management- und Konzeptionsmethoden sowie innovative Ideation-Prozesse und digitale Kollaborationstools.
Unternehmen fordern einheitliche Standards in der Beratung.
In der Kommunikationsbranche lässt sich die Qualität der Arbeit von Agenturen bislang nicht an einem Standard messen. Leistungen wie Beratung, Ideenentwicklung, Konzeption oder Kreation sind objektiv kaum greifbar. Beratungsqualität kann daher jede Agentur für sich beanspruchen, ohne dass sie überprüfbar ist. Das stellt eine Schwierigkeit für Unternehmer dar. Sie wollen Veränderung – das macht eine aktuelle Studie der GPRA und des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum deutlich: 86 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. 80 Prozent fordern einheitliche Standards in der Beratung.
Die Frage nach dem Mehrwert des CMS III Standards für Kunden liegt auf der Hand: Er garantiert eine leistungsstarke, effiziente Beratung und Dienstleistung bei höchster Prozessqualität. Er gibt eine wichtige Orientierungshilfe bei der Agenturwahl, denn der Presseinformation neue Standard schafft mehr Transparenz im Markt der Kommunikationsagenturen und vereinfacht die Vergleichbarkeit von Beratung und Dienstleistung.
Über CMS III
Der Consultancy Management Standard III ist ein erweiterter Qualitätsstandard für PR- und Kommunikationsagenturen und sorgt international anerkannt für einheitliche und transparente Kriterien bei der Beurteilung von Beratungsqualität im Kommunikationsmarkt. Weltweit vertreten und kontinuierlich weiterentwickelt wird der CMS III durch den internationalen Dachverband der PR- und Kommunikationswirtschaft ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Das Gütesiegel wird in Deutschland ausschließlich von der GPRA vergeben und alle zwei Jahre überprüft.
Publik steht für anspruchsvolle und kreative Unternehmenskommunikation. Seit 20 Jahren berät die Agentur Unternehmen bei der internen und externen Kommunikation und sorgt für systematische und dialogorientierte Kommunikation. Die Agentur beschäftigt mehr als 25 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in der Alten Walzmühle in Ludwigshafen am Rhein.
Düsseldorf, 11. Januar 2021 – Die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr) feiert 2021 ihren 30. Geburtstag. Das Team der 1991 gegründeten Akademie hat zu dem runden Jubiläum 30 Aktionen für Kommunikator*innen geplant.
So wird die dapr bis Ende 2021 unter anderem zwölf weitere Folgen des beliebten Live-Mittags-Talks „Ask me anything“ mit führenden Köpfen der Kommunikationsbranche veranstalten. Für Studentinnen startet schon jetzt im Januar ein Wettbewerb, um ihre Vereinskasse aufzufüllen. Und für den Spätsommer ist das dapr-Geburtstagsfest geplant, das je nach der dann aktuellen Situation, vor Ort oder online stattfinden wird. Auf die Kommunikationsbranche und die Teilnehmer*innen der dapr-Bildungsangebote warten darüber hinaus viele weitere kleine und große Aktionen.
„Die dapr ist heute mehr denn je eine Top-Qualitätsmarke in der Aus- und Weiterbildung sowie bei Prüfungen und Zertifizierungen in der Kommunikationsbranche. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bildungsangebots und dem Ausbau neuer Säulen wie unserer erfolgreichen Struktur-, Prozess- und Kompetenzberatung gehen wir weiter in die Zukunft“, sagt Nils Hille, Geschäftsführer der dapr. So findet erstmalig in diesem Jahr das viertägige Intensivtraining Produktive Kundenbeziehungen statt; weitere neue Weiterbildungen sind in der Planung. Zudem können Kommunikator*innen sämtliche Angebote der Bereiche dapr.bildung und dapr.prüfung interaktiv online absolvieren. „Wir investieren auch 2021 verstärkt in die Digitalisierung der Lehre und planen weitere Online-Angebote, die wir im Laufe des Jahres veröffentlichen werden. All dies möchten wir gebührend mit der Branche feiern“, so Nils Hille. Erste Gelegenheit dazu bietet die Ask me anything-Session mit Martin Brüning, Leiter Unternehmenskommunikation der REWE Group, am 22. Januar 2021 zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation. Die kostenfreie Anmeldung ist auf https://www.dapr.de/ask-me-anything/ möglich.
Mehr als 20 Aus- und Weiterbildungsangebote – vom zweitägigen Praxisworkshop bis zum zweijährigen berufsbegleitenden Masterstudium – umfasst aktuell das Programm der dapr. Gestartet hat die Akademie nach Gründung im Jahr 1991 mit PR-Berater*innen-Prüfungen und der dapr-Grundausbildung, die in ihrer kompakten Form heute immer noch erste Wahl für viele Volontär*innen, Trainees oder Quereinsteiger*innen ist. Seit fünf Jahren können Kommunikator*innen wieder die unabhängigen dapr-Prüfungen absolvieren und so verschiedene in der Branche anerkannte Titel wie Kommunikationsberater*in/-referent*in tragen. Arbeitgeber*innen können seit über drei Jahren ihre hochwertigen Trainee- und Volontariatsprogramme zertifizieren lassen. Jedes Jahr kommen bei der dapr neue Weiterbildungsangebote und Prüfungen hinzu. Von Beginn an hat sich die dapr dabei auch als Themenvorreiterin verstanden – wie bei den Weiterbildungen Digital Strategist und HR Communication Manager*in.
Pressekontakt: Deutsche Akademie für Public Relations GmbH (DAPR) Katja Unali Ritterstraße 9 40213 Düsseldorf E-Mail: katja.unali@dapr.de Tel.: (0211) 17607063
In diesem Jahr ist alles ein wenig anders, so auch das PR Report Camp 2020. Wie viele andere Veranstaltungen hat das Camp erstmalig komplett virtuell stattgefunden. Und auch wir als GPRA Young Professionals hatten eine Premiere! Wie bereits in den Vorjahren hat die GPRA wieder als Partner beim PR Report Camp mitgewirkt. Eine tolle Möglichkeit für uns, uns aktiv einzubringen und jungen PR-Neueinsteigern Einblicke in unsere Perspektiven und Expertisen zu geben. In insgesamt drei Online-Sessions (Masterclasses) hat die GPRA gemeinsam mit uns die Themenfelder Beraterpersönlichkeit, Agenturvielfalt & Karrierewege rege diskutiert und Präsentationstechniken & Networking-Skills vorgestellt. Ein Hauptziel von uns Young Professionals war es, die Inhalte interessant und nahbar zu vermitteln, ergänzt um unsere Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen. Jede Session für sich war dabei anders strukturiert und bot den Teilnehmenden unterschiedliche Insights.
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Die Berater*innenpersönlichkeit: Was lehrt die Theorie und was braucht es in der Praxis?
Das geflügelte Wort der Kommunikationsbranche – der Berater. Aber was macht jemanden zu einer „ guten“ Beraterin bzw. zu einem „guten“ Berater? Das Universitätsstudium vermittelt den Berufseinsteigenden die theoretischen Grundlagen für die Ausübung des Berufes. Tools und Methodiken werden erklärt und in Übungen ausprobiert. Mit dem Einstieg in die Agentur und dem Start des Traineeships oder Volontariats fällt jedoch auf: Für den Beruf des Beraters bzw. der Beraterin braucht es weitaus mehr.
In einer Paneldiskussion zwischen Alexandra Groß (Fink & Fuchs), Hanning Kempe (FH) sowie den Mitgliedern der Young Professionals Eileen Ölschläger (Publik) und Malte Milbradt (K16) wurden unter anderem folgende Fragestellungen heiß diskutiert: Was macht einen qualitativ hochwertigen Kommunikationsberater*in aus? Welche Fähigkeiten bedarf es und wie kann man diese erlernen bzw. verbessern? Wie händelt man in der Praxis unzufriedene Kundinnen und Kunden? Ehrlichkeit vs. wirtschaftlicher Nutzen für die Agentur – gibt es diesen Zwiespalt und wie wird damit umgegangen? Wie wichtig ist spezifisches Branchenwissen?
Ja, als Absolvent*in bringt man bereits ein hohes Maß an fachlichen und methodischen Kompetenzen mit, die im Studium erlernt wurden – und auch die Selbstorganisation vom Studium hat bisher gut funktioniert. Der Arbeitsalltag fordert allerdings ein höheres Maß an Struktur und parallel Flexibilität von Berufsanfänger*innen. Malte Milbradt, Account Manager bei K16, erklärt: „Zudem benötigt man ein hohes Maß an Leidenschaft für Kommunikation. Sich immer wieder neu auf die Herausforderungen des Berufs einzustellen, ist sehr wichtig.“
„Im Studium wird der Grundstock an theoretischem Wissen vermittelt. Oftmals fehlt jedoch die Praxis. Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, frühzeitig durch Praktika oder eine Werkstudententätigkeit praktisch zu arbeiten – dabei lernt man am meisten und bekommt ein Gefühl für den Job“, ergänzt Eileen Ölschläger. Ein Beispiel aus der Praxis: Unzufriedene Kundinnen und Kunden! Aber was steckt dahinter und wie geht man mit solch einer Situation um? „Ich denke, es ist wichtig, negatives Kunden-Feedback nicht persönlich zu nehmen, sondern anzunehmen und vor allem zu analysieren, worin die Unzufriedenheit besteht und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Auch hier ist gute Kommunikation alles.“
Das Fazit der ersten Masterclass: Zur Berater*innenpersönlichkeit gehört der Dreiklang aus inhaltlicher Exzellenz, wirtschaftlicher Kompetenz und emotionaler Intelligenz!
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Vielfalt in der Agentur: Das Feld der Kommunikationsberufe ist bunt
Den einen Kommunikationsjob gibt es nicht – insbesondere nicht in Agenturen. Dies haben wir gleich mit drei GPRA Young Professionals in der zweiten Online-Session unter Beweis gestellt: Vanessa Grothe (BCW), Simone Peplinski (K16) und Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) haben ergänzend zu Julian Victor (komm.passion) und Miriam Seyd (Fink & Fuchs) ihre unterschiedlichen Jobprofile vorgestellt. Von politischer Kommunikation über Social Media Management bis hin zum Medical Writing hat diese Masterclass das breite Spektrum an Vielfalt in Agenturen veranschaulicht.
„Es war eine tolle Erfahrung, den Interessenten etwas aus seinem persönlichen Alltag zu erzählen und sich gleichzeitig auch gegenseitig noch besser kennenzulernen und etwas über andere Jobprofile aus anderen Agenturen zu erfahren“, so Simone Peplinski. Das offene Format ermöglichte es den Teilnehmern, direkt in den Austausch mit uns Young Professionals zu treten und uns mit Fragen zu löchern. „Es war super, dass so viele Fragen kamen. Das hat Interesse der Teilnehmenden gezeigt und auch, dass es hinsichtlich Praktika und Berufseinstieg hilfreich ist, mit Young Pros zu sprechen, die sich selbst noch gut an den Prozess erinnern können“, ergänzt Vanessa Grothe (BCW).
Jasmin Schmidt (Weber Shandwick) fügt hinzu: „Ich finde es wirklich toll, dass das PR Report Camp in diesem Jahr digital angeboten wurde und so den PR- und Kommunikations-Neulingen trotz der Krise die Möglichkeit gegeben wurde, zu networken oder sich etwas genauer mit den Berufen unserer Branche beschäftigen zu können. Auch für mich persönlich war es eine tolle Erfahrung, meinen Berufsalltag mit anderen teilen zu können.“
Den eigenen Weg finden und die Richtung, in die man in Zukunft gehen will, ist eine Herausforderung. Aber gerade Praktika, Traineeships und die Agenturwelt an sich bieten die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche einzutauchen, sich auszuprobieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen.
Unser Credo: Es gibt so viele Wege und Möglichkeiten, probiert Euch aus!
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Präsentationstechnik meets Agenturexpertise
Die dritte Masterclass sollte noch einmal ein wenig „Out-of-the-Box“ gestaltet werden. Ziel der Sessions sollte es sein, ein wirkliches Netzwerken zwischen uns Young Professionals und den Teilnehmenden zu ermöglichen – und zwar auf Augenhöhe! Der persönliche Austausch nimmt aktuell durch die anhaltende Covid-19-Pandemie einen geringeren Status in unseren Kommunikationsjobs ein. Virtuelle Events, Zusammenarbeiten auf Distanz und das Brainstorming in Zoom-Sessions gehören nun zum Standard. Mit unserer Teilnahme beim PR Report Camp wollten wir gezielt eine Ebene schaffen, auf der sich die Teilnehmenden ungezwungen mit uns austauschen können. Die Mission war gesetzt: Networking auf Augenhöhe im digitalen Raum! Gegenseitiges Lernen und voneinander profitieren! Dazu stürzten wir Young Professionals uns selbst ins kalte Wasser.
Benita Daube (Edelman), Malin Daniel (Fink & Fuchs) und Francis Fietsch (Ketchum Germany) erstellten für die einstündige Session jeweils eine „Pecha Kucha“-Präsentation. Anhand von 20 reinen Bild-Slides und mit nur 20 Sekunden Sprachanteil pro Slide haben alle Drei ihre Arbeitsrealität und ihren Werdegang vorgestellt – angereichert mit der ein oder anderen persönlichen Anekdote. Das mutige Ausprobieren und „Aus-sich-herausgehen“ der drei Young Professionals hat eine gemeinsame Augenhöhe geschaffen; die Struktur der Veranstaltung sorgte wiederum für den Austausch aller untereinander. Caroline Pirlet (Account Supervisor Creative Strategy bei FleishmanHillard) leitete die Session und sorgte durch gezielte Networking-Techniken, ob bei der Begrüßung oder beim Feedback in Form einer Appreciation Shower, für eine gemeinsame Plattform, bei der alle voneinander lernen konnten.
„Die Session hat es unter Beweis gestellt: „KISS – Keep it short & simple“. Es bedarf einer guten Vorarbeit und Fokussierung auf das Wesentliche, um unter Zeitdruck die richtigen Inhalte zu vermitteln“, so Malin Daniel. „Stimmt, und Struktur ist King – gerade, wenn man in eine Kreativsession geht“, resümiert Benita Daube. Durch die Moderation von Caroline Pirlet gelang es, die Session mit den Teilnehmenden interaktiv zu gestalten, so entstand ein reger Austausch, der die Young Professionals noch im Nachhinein beeindruckt. „Ich fand’s super, dass die Teilnehmenden der Session so toll mitgemacht und auch ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben“, so Benita Daube. „So haben wir Referenten auch viel aus der Session mitgenommen.“
Das Format kam an. Im Anschluss an die einstündige Session entstand ein reger Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden. „Es war sehr positiv, dass alle Teilnehmenden sich so engagiert eingebracht und Interesse gezeigt haben. Das hat zu angeregten Unterhaltungen geführt und ich hatte den Eindruck, jeder konnte aus der Session etwas für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen“, schließt Francis Fietsch ab.
Das virtuelle PR Report Camp war ein voller Erfolg. In drei spannenden Masterclasses haben wir nicht bloß unser Wissen weitergegeben, sondern konnten selbst eine Menge für unseren beruflichen Alltag mitnehmen. Wir möchten uns noch einmal bei der GPRA für die Chance bedanken, dass wir teilnehmen durften und freuen uns schon auf das nächste Jahr.