Autor: administratorus

  • GPRA Mitgliederversammlung zum 50-jährigen Jubiläum

    GPRA Mitgliederversammlung zum 50-jährigen Jubiläum

    • GPRA feiert 50-jähriges Bestehen
    • Alle Mitgliedsagenturen sind CMS-zertifiziert
    • Jahresprogramm für 2024/2025 verabschiedet

    Berlin, 07.06.2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) hat am Mittwochabend mit zahlreichen Gästen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Mit der Gründung 1974 hat sich der Branchenverband zum Ziel gesetzt, professionelle Standards für die PR- und Kommunikationsberatung zu entwickeln und durchzusetzen. Ein wichtiger Meilenstein war zuletzt die Einführung des internationalen Qualitätssiegels „Consultancy Management Standard“. Alle in der GPRA organisierten Agenturen sind inzwischen nach dem Qualitätsstandard zertifiziert und dokumentieren damit einmal mehr den hohen Qualitätsanspruch an ihre Arbeit.

    Zeitgleich zum Jubiläum fand auch die diesjährige Mitgliederversammlung statt, bei der das Programm für 2024/2025 verabschiedet wurde. Schwerpunkte sind Projekte zur Nachwuchsförderung, die Weiterentwicklung des Qualitätsstandards, Auswirkungen von KI auf Agenturen und die stärkere Zusammenarbeit mit weiteren Kommunikationsverbänden. Erst im nächsten Jahr steht die Neuwahl des Präsidiums an.

    Fünf Jahrzehnte GPRA

    1974 als Interessensgemeinschaft einiger namhafter PR-Agenturen gegründet, hat der Verband seitdem erhebliche Erfolge und Maßstäbe in den Bereichen Ausbildung, Nachwuchs, Qualitätsmanagement und Transparenz gesetzt. Zwölf Präsidentinnen und Präsidenten haben den Verband seit seiner Gründung geprägt und geführt.

    Alexandra Groß, Präsidentin seit 2021: „Im Kern war die Mission der GPRA schon immer, unseren Berufsstand zu professionalisieren, dem Ganzen einen Rahmen zu geben und sich gemeinsamen Werten zu verpflichten. Wichtige Errungenschaften des Verbands waren beispielsweise die Einführung des international anerkannten Qualitätsstandards und ein deutlicher Imagewandel des Berufsfeldes Kommunikationsberatung. Was die GPRA als Interessensgemeinschaft auszeichnet, ist der lebendige und stete Diskurs, der Gestaltungswille und der Mut, Neues zu wagen.“

    Zu den Gästen der Jubiläumsfeier zählten auch einige ehemalige Präsident:innen des Verbands. In einem Generationen-Projekt haben die GPRA Young Professionals mit einer Reihe der Präsident:innen eine lebendige Chronik des Verbands erarbeitet – ein Novum in der 50-jährigen Verbandsgeschichte. Auszüge aus den Interviews wurden in einem Video zusammengefasst.

    Alle Mitglieder der GPRA erhalten Qualitätsnachweis

    Im Rahmen der Qualitätszertifizierung, die inzwischen ausnahmslos alle Mitgliedsagenturen erreicht haben, unterstreicht die GPRA einmal mehr ihren Anspruch, einen Verband von Agenturen mit einem hohen Professionalisierungsgrad zu repräsentieren. Seit 2024 gilt das angepasste Qualitätsmanagementsystem CMS IV, welches um die Prozessbereiche Nachhaltigkeit, Ethik und Diversity erweitert und damit aktuellen Schwerpunkten der Branche angepasst wurde.

    Jahresprogramm 2024/2025
    Die Nachwuchsförderung und das damit verbundene Ziel, junge Menschen nachhaltig für die Arbeit als Kommunikationsberater:innen in Agenturen zu begeistern, ist und bleibt ein Schwerpunkt der GPRA. Ein neuer Arbeitskreis setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich KI auf die Geschäftsmodelle von Agenturen auswirkt und diese verändert. Ein weiterer Arbeitskreis zum Thema Akzeptanz-/Partizipationskommunikation hat das Ziel, Kommunikator:innen auf Unternehmens- und auf Agenturseite mit der Etablierung von Standards und Richtlinien bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben zur Klimatransformation zu unterstützen. So sollen allen Beteiligten effektive und sachorientierte Dialoge ermöglicht werden. Diese historische Herausforderung wollen die Kommunikationsverbände DPRG und GPRA gemeinsam angehen.

    Über die GPRA

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 31 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von 54 Prozent.

    Pressekontakt

    GPRA e.V.

    Bachstr. 12

    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

    E-Mail: geschaeftsstelle@gpra.de

    www.gpra.de   


    Fotogalerie zur Jubiläumsfeier am 6. Juni 2024 in Frankfurt am Main

    Fotos: Ben Pakalski

  • Die Kommunikationsberatungsagentur KETCHUM ist wieder Mitglied im Branchenverband GPRA

    Die Kommunikationsberatungsagentur KETCHUM ist wieder Mitglied im Branchenverband GPRA

    Berlin, 28.05.2024 – Die Kommunikationsberatung Ketchum ist mit Wirkung zum 15. Mai 2024 der GPRA beigetreten. Die Aufnahmekommission hat im Rahmen des standardisierten Aufnahmeprozesses des Verbands einstimmig für die Wiederaufnahme votiert.

    Die Agentur, die in 70 Ländern vertreten ist und im vergangenen Jahr bereits ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte, ist eine der führenden internationalen Kommunikationsberatungen. Rund 2.500 Mitarbeiter, davon etwa 260 in Deutschland, betreuen Kunden vom Mittelstand bis zum Weltkonzern, von Non-Profit-Organisationen bis zu Ministerien. Ketchum entwickelt und realisiert an sechs Standorten in Deutschland datenbasierte Strategien und kreative Kampagnen für die Unternehmens- und Markenkommunikation, u.a. für Booking.com, Burger King, Deutsche Bahn, METRO, Microsoft, smart, verschiedene Universitätsklinika, Vaillant oder Velux.

    „Die GPRA steht seit jeher für Exzellenz in der Kommunikation und bündelt als Branchenverband die führenden Qualitätsagenturen in Deutschland. Uns ist es eine große Freude, dass wir wieder zu diesem Netzwerk gehören und an der Weiterentwicklung der Branche mitarbeiten können. Mit der Qualitäts-Zertifizierung „Consultancy Management Standard (CMS)“ sorgt die GPRA für transparente und verbindliche Qualitätskriterien in der Kommunikation und Ketchum wird noch in diesem Jahr den Zertifizierungsprozess für das Gütesiegel durchlaufen“, sagt Matthias Wesselmann, CEO von Ketchum Deutschland.

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA: „Es freut uns sehr, dass Ketchum wieder zu unserer Interessensgemeinschaft gehört. Ketchum ist eine der führenden, international agierenden und traditionsreichsten Kommunikationsberatungen und wird unserem Verband wichtige Impulse liefern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Ketchum.“

    Matthias Wesselmann, CEO Ketchum GmbH

  • MSL erhält neue CMS IV-Zertifizierung der GPRA

    MSL erhält neue CMS IV-Zertifizierung der GPRA

    Gütesiegel bescheinigt Kommunikationsagentur höchste Qualitätsstandards

    Berlin, 28. Mai 2024 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen GPRA e.V. bestätigt der Publicis-Agentur MSL die CMS IV-Zertifizierung. CMS steht für Consultancy Management Standard und gilt als internationales Gütesiegel für den hohen Professionalisierungsgrad als Kommunikationsberatung.


    Die Akkreditierung erhalten PR- und Kommunikationsagenturen, die erfolgreich einen umfänglichen Zertifizierungsprozess durchlaufen haben. In diesem wird die hohe Qualität in insgesamt neun Prozessbereichen ganzheitlich festgestellt. Dazu zählen unter anderem Management, Organisation und Beratungsarbeit. In Deutschland können sich lediglich Mitgliedsagenturen der GPRA zertifizieren lassen. Prüfung und Weiterentwicklung des Zertifizierungsstandards obliegt der International Communications Consultancy Organisation (ICCO), dem internationalen Dachverband der GPRA.


    Für MSL ist die Zertifizierung ein Versprechen: „Als Mitglied der GPRA wissen wir um die Notwendigkeit eines solchen Gütesiegels, um Kunden den bestmöglichen Service zu garantieren und Orientierungshilfe bei der Auswahl ihrer Kommunikationsberatung geben zu können“, so Kirsten Leinert, Managing Partner bei MSL. „Wir sehen die Zertifizierung nicht nur als Anerkennung für unsere Arbeit, sondern auch als Möglichkeit, einige unserer Prozesse noch einmal zu hinterfragen und neu zu definieren. Denn nur so können wir stets den Anspruch unseres Leitbilds erfüllen: Wir bewegen Menschen. Mit Überzeugung.“


    MSL ist seit 2001 Teil der GPRA, die an ihre Mitglieder hohe Anforderungen stellt und damit Standards in der PR-Branche setzt.

    Kirsten Leinert, Managing Partner MSL

    Ansprechpartnerin:

    Stefanie Obexer
    Corporate Communications Manager
    stefanie.obexer@mslgroup.com
    MSLGROUP Germany GmbH
    Arnulfstraße 60 | 80335 München
    M: +49 151 15924624

    ÜBER MSL
    MSL berät deutsche und internationale Unternehmen und Institutionen in Public-Relations- und Reputationsfragen. Das Unternehmen gehört zur MSLGROUP, die mit rund 3.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten zu den weltweit fünf größten PR-Networks zählt. Für MSL arbeiten mehr als 100 Beraterinnen und Berater in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das Management Team der Agentur besteht aus Dr. Wigan Salazar (CEO), den Managing Partners Kirsten Leinert und Birgit Söllner sowie Beatrice Seibel (Chief Financial Officer) und Karola Fischer (Director People & Culture). 2023 wurde MSL vom PR Report als Kommunikationsberatung des Jahres ausgezeichnet.

  • Deutsche Kommunikationsverbände starten Initiative für Demokratie

    Deutsche Kommunikationsverbände starten Initiative für Demokratie

    Berlin, 13.05.2024 – Die deutschen Kommunikationsverbände DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) starten die Initiative „Kommunikation stärkt Demokratie“.

    Gemeinsam planen die Organisationen, die rund 10.000 professionelle Kommunikatorinnen und Kommunikatoren in Deutschland vertreten, vielfältige bundesweite Aktivitäten zur Stärkung von Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland. Anlass ist das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2024.

    „Das Grundgesetz betont die Bedeutung der Kommunikation für die Demokratie, insbesondere in den Artikeln 1 und 5. Als Verbände, deren Kernthema professionelle Kommunikation in Unternehmen, Organisationen und Verbänden ist, stehen wir für Wahrhaftigkeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit“, sagt Nils Haupt, Präsident der DPRG.

    Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA & Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom & Nils Haupt, Präsident der DPRG stehen hinter der neuen Initiative für Demokratie

    „Wir sind besorgt angesichts des Missbrauchs digitaler Medien für Desinformation, Hass und Hetze. Wer das Vertrauen in Politik und Demokratie untergräbt, der gefährdet und delegitimiert demokratische Organisationen und ihre Vertreterinnen und Vertreter. Als deutsche Kommunikationsverbände glauben wir an die Kraft professioneller Kommunikation und kontinuierlichen Dialogs“, sagt Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom.

    „Gemeinsam sind wir davon überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, die Öffentlichkeit im Hinblick auf Gefahren und Risiken von Desinformation, manipulativer Kommunikation und Hassrede zu sensibilisieren. Mit der täglichen Arbeit unserer Mitglieder tragen wir in hohem Maße dazu bei, demokratische Werte zu stärken“, so Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.

    Die Verbände berufen sich auf ihre ethischen Grundregeln, die sie 2012 im Deutschen Kommunikationskodex festgeschrieben haben. Der Kodex geht davon aus, dass Meinungsbildung und demokratische Entscheidungsfindung in den hochmediatisierten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts auf dem öffentlichen Diskurs und der Abwägung zwischen unterschiedlichen Interessen, Deutungen und Konzepten basieren, an deren Artikulation Public Relations erheblichen Anteil haben. Wer den Beruf ausübt, respektiert die von der Verfassung garantierten Grundrechte sowie insbesondere die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien. Rassistische, sexistische und religiöse Diskriminierung sowie andere menschenverachtende Praktiken verbietet der Kodex.

    „Kommunikation stärkt Demokratie“ umfasst Informations-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen für Kommunikationsprofis und ist zunächst bis Herbst 2025 geplant. Eine Veranstaltungsreihe widmet sich Good-Practice-Beispielen von Unternehmen und Organisationen. Eine weitere klärt über falsche und manipulative Kommunikationspraktiken auf.

    Zudem widmen die Verbände diesem Thema gemeinsam mit der Universität Leipzig am 18. Oktober ein Symposium, bei dem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen vorgestellt werden. Bereits am 5. Juni findet ein Online-Talk mit dem ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke statt, der Herausforderungen und Leistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts zunehmender gesellschaftlicher Konflikte auch mit Blick auf das Medienvertrauen beleuchten wird. Am 25.07. gibt es einen Online-Talk mit Prof. Dr. Nina Springer, Hate Speech Expertin der Universität Münster, und am 08.08. einen weiteren mit Prof. Darren Linvill von der Clemson University über die Enttarnung von Trollen und Trollfabriken. Auch der Kommunikationskongress 2024 am 12. und 13. September in Berlin wird einen entsprechenden Schwerpunkt setzen. Außerdem sind spezielle Formate für den Kommunikationsnachwuchs geplant, darunter die BdKom-Sommerakademie am 11. Juni in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel sowie eine Ausgabe der Neuland-Reihe der GPRA-Young Professionals im Herbst.

    Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Deutschen PR Tag am 16. und 17. Mai 2024 in Hannover werden die drei Präsidenten die Initiative näher vorstellen.

    Über die DPRG

    Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.

    Über den BdKom

    Der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren e.V.) ist die führende berufsständische Vereinigung für Presse- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Verband vertritt die Interessen von über 4.200 Mitgliedern in Politik und Öffentlichkeit. Er fördert den Berufsnachwuchs und setzt sich für hohe professionelle Standards ein.

    Über die GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 33 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Die drei Verbände sind Träger des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), dem Organ der freiwilligen Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations und Kommunikation.

    Pressekontakte

    DPRG e.V. Bundesgeschäftsstelle
    Franklinstr.27
    10587 Berlin
    Tel. 030 12088 6460
    E-Mail: presse@dprg.de
    www.dprg.de

    Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom)

    Oberwallstr. 24

    10117 Berlin

    Tel. 030 84 85 94 00

    E-Mail: presse@bdkom.de

    www.bdkom.de

    GPRA e.V.

    Bachstr. 12

    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

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  • AG Nachhaltigkeit der GPRA: Auftaktfolge einer neuen Webinar-Reihe

    AG Nachhaltigkeit der GPRA: Auftaktfolge einer neuen Webinar-Reihe

    Am 24. April 2024 fand das erste Webinar der AG Nachhaltigkeit der GPRA zum Thema: „Was kann gute Kommunikation für nachhaltiges Wirtschaften leisten?“ statt.

    Die GPRA freut sich, eine neue Webinar-Reihe zu präsentieren, die mit wechselnden Hosts aus dem Arbeitskreis und spannenden Gästen zu aktuellen und relevanten Nachhaltigkeits-Themen Impulse geben soll. Für die erste Folge konnte eine renommierte Sprecherin gewonnen werden: Prof. Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für Nachhaltiges Wirtschaften an der Universität Hamburg und zugleich Chief Sustainability Officer (CSO) der Universität Hamburg. In Ihrer Forschung fokussiert sie die Frage, wie Organisationen zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung beitragen können. Ihre Arbeit wurde in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht und vielfach ausgezeichnet. Lead ist Anja Eckert-Ellerhold, VP Sustainability Weber Shandwick & Leiterin des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der GPRA.

    Die Folge ist der Start einer umfänglichen Webinar-Reihe, die in Zukunft von der GPRA Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit weiter entwickelt und ausgebaut wird.

    Prof. Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für Nachhaltiges Wirtschaften und zugleich Chief Sustainability Officer (CSO) der Universität Hamburg

    © Esfandiari

    Anja Eckert, VP Sustainability Weber Shandwick & Leiterin des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der GPRA

    Hier geht es direkt zur Aufzeichnung:


    Veröffentlicht am 7.5.2024

  • consense communications GmbH (GPRA) verstärkt Geschäftsführung und baut strategische Beratungsfelder aus

    consense communications GmbH (GPRA) verstärkt Geschäftsführung und baut strategische Beratungsfelder aus

    consense communications GmbH (GPRA) in München beruft die langjährige Mitarbeiterin und Prokuristin Nina Angermann in die Geschäftsführung. Zudem schärft die Unternehmensberatung für Kommunikation ihr Beratungsportfolio in den Bereichen Strategie und Business Development, Nachhaltigkeit sowie Content Creation und besetzt neue Leitungspositionen mit erfahrenen Branchenexpert:innen.

    (München, 7. Mai 2024) Nina Angermann (39) wird im Juni 2024 geschäftsführende Gesellschafterin und in dieser Funktion consense communications zukünftig gemeinsam mit Gründerin Claudia Thaler auf strategischer und operativer Ebene führen. Innerhalb der Geschäftsführung übernimmt die studierte Diplom-Kulturwirtin und systemische Coachin unter anderem die Schwerpunkte People & Culture sowie ESG. „Die neue Beratungsstruktur ist ein wichtiger Schritt, uns sowohl in der Kundenberatung als auch als Arbeitgeberin weiter zu stärken. Wir haben ein tolles Team – ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im neuen Setup.“ Nina Angermann wird auch weiterhin Kunden in den Bereichen Employer Branding, Change- und Corporate Communications beraten.

    consense communications besetzt strategische Schlüsselpositionen

    Als Head of Consulting & Business Development verstärkt Henrik Heins (54) consense communications seit April 2024. Der ehemaliger Standortleiter von fischerAppelt Frankfurt war zuletzt Director Corporate Communications und Leiter des Münchner Büros bei MSL Deutschland. Schwerpunkte seiner Tätigkeit werden die strategische Beratung von Unternehmen und Institutionen in Transformationsprozessen sowie das Business Development von consense communications sein.

    Die beiden Geschäftsführerinnen Claudia Thaler (li.) und Nina Angermann (re.).

    Eine weitere Führungsrolle übernimmt Kirsten Gnadl (48). Die erfahrene PR-Beraterin und Nachhaltigkeitsmanagerin wechselte im April 2024 von der Kommunikationsagentur Fink & Fuchs (GPRA) zu consense. Sie wird als Head of Sustainability das Beratungsangebot im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation weiter auf- und ausbauen.

    Bereits im März 2024 ist die Journalistin Anja Kopf (34) vom Wort & Bild Verlag zu consense gewechselt. Als Head of Content verantwortet sie das Angebot im Bereich Content-Strategie, Themenmanagement, Storytelling und stärkt die Entwicklung neuer zeitgemäßer Content-Formate.

    Anja Kopf (li.), Henrik Heins und Kirsten Gnadl (re.) verstärken die strategischen Beratungsfelder.

    Claudia Thaler (54), Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von consense communications: „Mit der Erweiterung der Geschäftsführung und der Verstärkung unseres consense-Teams setzen wir unseren klaren Wachstumskurs fort und unterstreichen die strategische Ausrichtung von consense communications als Unternehmensberatung für Kommunikation. Ich freue mich darauf, mit dieser erweiterten Beratungsqualität unsere Kunden in Veränderungsprozessen zukünftig noch erfolgreicher durch die aktuellen Herausforderungen von der Digitalisierung bis hin zur Nachhaltigkeit beraten und begleiten zu können.“

    Über uns

    Die consense communications GmbH (GPRA) ist eine inhabergeführte Unternehmensberatung für Kommunikation. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne in allen Fragen der modernen Unternehmenskommunikation. Zu den Beratungsschwerpunkten zählen Interne, Strategie-, Change- und Krisenkommunikation. Spezialität ist die Begleitung von Veränderungsprozessen und herausfordernden Situationen – vom Aufbau notwendiger Infrastrukturen für die Unternehmenskommunikation bis hin zur Organisationsentwicklung ganzer Kommunikationsabteilungen.

    Pressekontakt

    consense communications GmbH (GPRA)

    Friedenstraße 6a

    81761 München

    Katharina Müller

    kmu@consense-communications.de

    Tel.: +49 89 23 00 26 – 37www.consense-communications.de

  • DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    DPRG und GPRA bündeln Kompetenzen

    • Entwicklung von Qualitätskriterien
    • Im Fokus steht die Kommunikation von Transformationsprojekten

    Berlin, 16.04.2024 – Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor zahlreichen Transformationsprojekten: Energiewende, Mobilitätswende, Industrie-Umbau. Für den Erfolg der zahlreichen lokalen und regionalen Teilprojekte sind Verständnis und Akzeptanz in der Bevölkerung entscheidend. Dafür bedarf es transparenter und professionell organisierter Kommunikation auf der Basis verbindlicher und nachvollziehbarer Qualitätskriterien und -standards. Vor diesem Hintergrund bündeln die beiden Branchenverbände Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe.

    Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Verbände, im Miteinander von Organisationen der öffentlichen Hand, Energieversorgern, Mobilitätsunternehmen, Windpark- und PV-Anlagenbetreibern, Agenturen und betroffenen Bürgern effektive und sachorientierte Dialoge zu ermöglichen. Standards und Richtlinien sollen bei der Organisation der Kommunikationsvorhaben unterstützen. 

    „Mit der Richtlinie für Bürgerbeteiligung und Kommunikation des Deutschen Rats für Public Relations haben wir Leitlinien dafür geschaffen, wie Vorhabenträger, Bund, Länder und Gemeinden ordentlich mit Bürgern kommunizieren sollten. Jetzt stehen wir gemeinsam dafür ein, dass sich Auftraggeber und Agenturen ihrer Bedeutung bei den notwendigen Veränderungen bewusst sind und verantwortungsbewusst mit den betroffenen Menschen kommunizieren“, sagt Ulf Mehner vom Vorstand der DPRG.

    „Die Energiewende voranzutreiben und die Aufgaben der Bundesregierung ins Ziel zu bringen, erfordert höchste Professionalität. Erfahrung, Wissen, Kompetenzen, Empathie sind nur einige der Fähigkeiten, die dafür erforderlich sind. Unsere Qualitätsstandards sind zum Beispiel eine Möglichkeit sicherzustellen, dass Organisationen verantwortungsvoll und mit nachvollziehbaren Prozessen handeln“, sagt GPRA-Präsidentin Alexandra Groß.

    Über die DPRG

    Die DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) ist ein vielfältiger Verband – inklusiv statt exklusiv! Wir sind ein Netzwerk von mehr als 2.200 professionellen Kommunikator*innen und PR-Profis. Die DPRG bildet als ehrenamtlich geführter Verband seit 1958 die ganze Vielfalt unserer Branche ab: von Pressesprecher*innen bis zu Leiter*innen Unternehmenskommunikation, von der Lobbyistin bis zu Consultants in Agenturen und Selbstständigen. Von Start-up-Gründerinnen bis zu Verbandskommunikatoren. Die DPRG ist das Netzwerk für alle, deren Leidenschaft professionelle Kommunikation ist. In den Arbeitskreisen und neun Landesgruppen praktizieren wir lebendigen Erfahrungsaustausch und praktische Weiterbildung ohne Hürden und Hierarchien. Wir fördern den Branchen-Nachwuchs und engagieren uns für die weitere Professionalisierung des Berufsstandes.

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    DPRG e.V. Bundesgeschäftsstelle
    Franklinstr.27
    10587 Berlin
    Tel. 030 12088 6460
    E-Mail: presse@dprg.de
    www.dprg.de

    Über die GPRA e.V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 32 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt

    GPRA e.V.

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    10555 Berlin

    Tel. 030 405599-38

    E-Mail: info@gpra.de 

    www.gpra.de 

  • Führungswechsel bei Oliver Schrott Kommunikation (OSK)

    Führungswechsel bei Oliver Schrott Kommunikation (OSK)

    • Gründer Oliver Schrott zieht sich nach 31 Jahren aus der Geschäftsführung zurück und übernimmt die neu geschaffene Position eines Chairman
    • Corporate-Communications-Experte Christoph Horn wird neuer CEO der Top 10 PR-Agentur
    • Langjährige Manager Michael Kemme (COO) und Marc Wolter (CFO) vervollständigen das Führungsteam

    Oliver Schrott Kommunikation (OSK), einer der größten deutschen PR- und Kommunikationsagenturen, gab heute bekannt, dass sich ihr Gründer Oliver Schrott im Sommer nach 31 Jahren an der Spitze des Unternehmens aus der Geschäftsführung zurückzieht und die neu geschaffene Position des Non-Executive Chairman übernimmt.
    Neuer CEO wird Christoph Horn, bisher Senior Vice President Corporate Communications & Marketing beim weltweit tätigen Technologieunternehmen ZF Group. Der Wechsel wird am 1. Juli wirksam.
    OSK gilt als die führende deutsche Agentur für Mobilitäts- und Automobil-PR, die seit der Gründung 1993 neben den Bereichen Technologie und Consumer Products den Schwerpunkt der Beratungs- und Entwicklungstätigkeit bildet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln hat Büros in Stuttgart, Berlin, New York und Peking und beschäftigt derzeit rund 250 Kommunikationsspezialisten. OSK gehört seit über 20 Jahren konstant zu den Top 10 der deutschen PR-Branche. Seit 2021 gehört OSK zur Omnicom Public Relations Group (OPRG), dem größten globalen Netzwerk von Kommunikations- und Beratungsagenturen der Welt und Teil von Omnicom (NYSE: OMC). Die Agentur ist Gründungsmitglied von team x, der maßgeschneiderten Omnicom-Agentur für Mercedes-Benz. Im Jahr 2023 erzielte OSK mit 29,3 Millionen Euro Honorarumsatz das beste Ergebnis in der Geschichte der Agentur.
    „Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist OSK für seine Kunden ein sympathischer, effizienter und inspirierender Partner in den Bereichen Unternehmens-kommunikation und Marketing“, so Christoph Horn. „Die Agentur hat sich dynamisch entwickelt und ist mit ihrem breiten und zugleich spezialisierten Leistungsspektrum und ihrem Mut zu Neuem dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus. Die Übernahme der Führungsrolle bei OSK ist für mich eine Ehre und zugleich eine Verpflichtung gegenüber den renommierten Kunden, dem OSK-Team, Omnicom und insbesondere dem Gründer Oliver Schrott.“ Christoph Horn blickt auf eine 30-jährige Karriere in der Kommunikation zurück und gilt als ausgewiesener Experte in der internationalen Automobil- und Mobilitätsbranche. Er hat für namhafte Unternehmen wie Ford, General Motors und Opel gearbeitet und war 14 Jahre lang in verschiedenen Positionen bei der Daimler AG tätig, davon sieben Jahre als Head of Global Communications bei Mercedes-Benz.

    Christoph Horn wird neuer CEO von Oliver Schrott Kommunikation

    Zuletzt war Horn Senior Vice President, Corporate Communications & Marketing bei der ZF Group, dem weltweit größten Nutzfahrzeug- und drittgrößten Automobilzulieferer. Seit 2015 war er für Marketing und PR des Unternehmens verantwortlich und hat dessen Wachstum und Transformation mitgestaltet. Dazu gehörte auch die kommunikative Begleitung der großen Übernahmen und Integrationen von TRW und Wabco. In seiner Zeit bei ZF wurde er von Wirtschaftsjournalisten mehrfach unter die besten Pressesprecher Deutschlands gewählt.
    Horn wird OSK gemeinsam mit COO Michael Kemme und CFO Marc Wolter leiten, die beide bereits seit vielen Jahren zum Management-Team der Agentur gehören.
    „Christoph Horn ist der ideale Nachfolger, um OSK gemeinsam mit meinen langjährigen Co-Geschäftsführern Michael Kemme und Marc Wolter erfolgreich in die Zukunft zu führen“, so Oliver Schrott. „Chris steht nicht nur für Kontinuität, sondern auch für Weiterentwicklung und Aufbruch in einer Zeit des schnellen Wandels. Wir kennen uns seit über 25 Jahren und haben in unterschiedlichen Konstellationen eng zusammengearbeitet. Wir teilen dieselben Werte, den gleichen hohen Anspruch und die Ambition, voranzugehen und Neues zu schaffen. Ich freue mich sehr darauf, Chris, das OSK-Führungsteam und die gesamte Agentur in meiner neuen Position als Chairman weiter zu begleiten und zu unterstützen.“
    Chris Foster, Global CEO der Omnicom Public Relations Group (OPRG): „Chris ist die richtige Führungspersönlichkeit, um die Leitung von Oliver zu übernehmen und OSK erfolgreich in das nächste Kapitel seiner Entwicklung zu führen.“

    Über OSK
    Oliver Schrott Kommunikation (OSK) wurde 1993 von dem Journalisten Oliver Schrott, damals 31, gegründet. Aus seiner publizistischen Tätigkeit für Auto-, Wirtschafts-, Marketing- und Kommunikationsmedien heraus entwickelte er einen Beratungsansatz, der weit über die traditionelle – damals noch sehr textlastige – PR hinausging. Von Beginn an setzte die Agentur auf die Kraft und Wirkung von bildstarken Inszenierungen und emotionalen Live-Erlebnissen, um Unternehmen, Marken und Themen Relevanz in der öffentlichen Wahrnehmung zu verschaffen.
    2001 wurde OSK zur Lead Agency für die internationale PR von Mercedes-Benz. Die Luxusmarke wurde zum Schlüsselkunden für Wachstum und Weiterentwicklung der Agentur sowie die internationale Expansion mit Büros in den USA (2008) und China (2010).
    Seit 2021 gehört OSK zur New Yorker Omnicom Public Relations Group (OPRG) und ist Teil von team x, der exklusiven Omnicom-Agentur für Mercedes-Benz.
    OSK verfügt heute über spezialisierte Beratungs-Units für Mobilität, (OSK Move) Technologie (OSK Tech) und Consumer Brands (OSK Life) sowie eine exklusive Agentur-Unit für Mercedes-Benz. In den „OSK Studios“ arbeiten Kreativ-Teams aus unterschiedlichsten Disziplinen interdisziplinär an der Entwicklung und Produktion neuer Kommunikationsmaßnahmen und Formate. Zum Angebot gehören spezialisierte Studios für Design und Architektur ebenso wie für Film, Video und Audio, datengetriebene PR und KI sowie maßgeschneiderte Kommunikations-Events in Realität und Virtualität.
    Noch in diesem Jahr startet eine weitere spezialisierte Beratungs-Unit für ESG-Themen mit einem holistischen Ansatz für einen umfassenden, nachhaltigen Kommunikationserfolg.
    http://www.osk.de/

    Über die Omnicom Public Relations Group (OPRG)
    Die Omnicom Public Relations Group (OPRG) ist das größte globale Netzwerk von Kommunikations- und Beratungsagenturen in der Welt. Zu ihr gehören drei der weltweit führenden PR-Agenturen – FleishmanHillard, Ketchum und Porter Novelli – sowie mehr als ein Dutzend Spezialagenturen für Corporate und Public Affairs, Politikberatung und Werbung, Sprach-Strategie, globale Gesundheitsstrategie und Transformation. OPRG ist Teil der Omnicom Group Inc. (NYSE: OMC).
    http://www.teamoprg.com/


    Ansprechpartner:
    Thomas Georg Director Corporate PR & Communications Telefon +49 (221) 3390-123 t.georg@osk.de

  • Krisenkommunikation bei einer Cyberattacke – aber wie?

    Krisenkommunikation bei einer Cyberattacke – aber wie?

    Cyberattacken können jede:n treffen. Wie sich Kommunikator:innen zielgerichtet für den Krisenfall wappnen, offenbart unser Neuland-Event.

    Zweifelsohne: Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet zahlreiche Chancen für Unternehmen. Gleichzeitig birgt sie aber auch neue, weitreichende Risiken. Seit Jahren nimmt organisierte Kriminalität im Cyberspace deutlich zu, die Angriffe werden zudem immer raffinierter und unberechenbarer. Die Frage nach dem „Ob“ einer Cyberattacke stellt sich daher für Unternehmen kaum mehr; vielmehr rücken das „Wann“ und das „Wie“ in den Fokus. Welche Kommunikationsstrategien helfen im Ernstfall? Welche Akteur:innen braucht es, um eine solche Krise zu bewältigen? Und welche rechtlichen Anforderungen spielen dabei eine Rolle?

    Um möglichst präzise Antworten auf diese Fragen zu erhalten, luden wir drei echte Themenexperten zu unserem Neuland-Event am Dienstag, 5. März 2024, ein: Nino Tlapak, Partner bei DORDA Rechtsanwälte GmbH, Volker Pulskamp, Head of Corporate Communications & Crisis Lead Germany bei FleishmanHillard, und Vince Lehmann, CEO bei Unico Data AG.

    Schnell, korrekt und transparent kommunizieren

    Nino Tlapak ließ die rund 60 Teilnehmer:innen zu Beginn des Events durch seine juristische Brille blicken: Einen starken Anstieg beobachtet er derzeit bei Ransomware-Attacken, DDoS-Attacken und Social Engineering. Die Gemeinsamkeit dieser Angriffe: Sie starten meist mit einer erfolgreichen Phishing-Attacke und entpuppen sich als besonders tückisch, da Angreifer:innen oft mehrere Monate unbemerkt auf das System zugreifen und sich dort von User:in zu User:in hangeln. Zu ihren Motiven zählen beispielsweise die Erpressung von Lösegeld und politische Hintergründe. Auf was es aus kommunikativer Sicht konkret im Fall einer Cyberattacke ankommt, erklärte Volker Pulskamp: „Erfolgsfaktoren in der Krise sind Schnelligkeit, Richtigkeit und Transparenz. Zudem fallen je nach Situation unterschiedliche Aspekte bei der Auslegung der Kommunikationsstrategie ins Gewicht: Ist das betroffene System komplett oder nur teilweise verschlüsselt? Ist der Vorfall schon öffentlich bekannt? Wie schnell merken Kund:innen, dass etwas nicht stimmt? Gibt es vertragliche Verpflichtungen?“

    Gute Vorbereitung ist nicht alles

    Vince Lehmann hat mit seinem Unternehmen einen Ransomware-Angriff bereits erlebt – und bewältigt. Daher weiß er: Cyberkriminalität lässt sich auch mit einer durchdachten Vorbereitung nicht vollumfänglich ausschließen. Korrekte und effiziente Prozesse, Zertifizierungen sowie wiederkehrende Schulungen für Mitarbeitende seien zwar hilfreich, dennoch können Schwachstellen beispielsweise bei Kund:innen, Partner:innen oder Zuliefer:innen liegen, erklärte Vince Lehmann. Deshalb sei es enorm wichtig, sich konkrete Lösungsstrategien für den Ernstfall zurechtzulegen. Volker Pulskamp ergänzte: „Krücken für die Kommunikation sind vorgefertigte Textbausteine, wie Kundenstatements, Handzettel für Mitarbeitende und Pressemitteilungen, und ein Krisenstab aus erfahrenen Spezialist:innen. Dazu gehören Entscheider:innen, IT- und Kommunikationsverantwortliche, Legal-Expert:innen sowie interne oder externe Forensiker:innen und Datenschutzverantwortliche.“ Nino Tlapak empfahl zudem, die vorbereiteten Muster regelmäßig auf Aktualität zu prüfen. Dabei sei eine enge Abstimmung mit Ansprechpartner:innen aus HR, IT sowie der Kommunikations- und Rechtsabteilung von zentraler Bedeutung.

    Zusätzlich legte Volker Pulskamp den Anwesenden die Simulation eines Cyberangriffs ans Herz. In dieser spielen die Beteiligten innerhalb von vier Stunden drei Tage einer Cyberattacke durch und meistern dabei im Viertelstundentakt verschiedene Extremsituationen. Denkbare Trigger seien Medienanfragen, die Kundenansprache oder unterschiedliche Eskalationsstufen.

    Was tun im Krisenfall?

    Doch was passiert, wenn der Ernstfall tatsächlich eintritt? Unico Data machte als betroffenes Unternehmen eines Cyberangriffs vier Kommunikationsphasen durch, wie Vince Lehmann verriet. Zu Beginn sind in der „Major-Incident-Phase“ verschiedene externe Kommunikationskanäle, wie SMS, die Startseite der Webseite und eine Bandansage auf dem Anrufbeantworter zu bespielen. Im zweiten Schritt gilt es, die eigenen Mitarbeitenden zielgerichtet zu informieren, um negative Emotionen und Spekulationen zu vermeiden. Zudem sollten Richtlinien sowie Verantwortlichkeiten für die Kundenkommunikation weit oben auf der Agenda stehen. „Bei der Kundenansprache ist der persönliche Kontakt entscheidend. Hier lohnt es sich, das Telefon in die Hand zu nehmen, um Nähe zu vermitteln und das Vertrauen zu fördern“, riet Vince Lehmann. Die Kommunikation mit Behörden, der Polizei und einem nationalen Zentrum für Cybersicherheit haben ebenfalls hohe Priorität. Dasselbe gilt für Stellungnahmen in Form von Pressemitteilungen oder auf einer Pressekonferenz.

    Die anschließende Wiederaufbauphase lebt von täglichen Statusreports, persönlicher Kommunikation mit Kund:innen und deren individueller Beratung. Mindestens genauso fundamental ist im Nachgang die Aufarbeitung der Cyberattacke durch eine Stellungnahme, in der strategische und operative Maßnahmen transparent nach außen kommuniziert werden. Dass dies ein echter Drahtseilakt werden kann, offenbarte Vince Lehmann: „Die Herausforderung besteht darin, Kund:innen kontinuierlich mit neuen Informationen zu versorgen – selbst wenn sich noch keine weiteren Entwicklungen ergeben haben. Transparenz und der Schutz von sensiblen Details kollidieren hier schnell miteinander. Das stellt nicht nur organisatorisch und kommunikativ, sondern auch nervlich eine echte Herausforderung dar.“ Dennoch sei Transparenz ein elementarer Faktor, wie Volker Pulskamp betonte: „Wer offen kommuniziert, wird erfahrungsgemäß viel Verständnis erfahren. Ich rate dringend von einer Salami-Taktik ab, bei der Verantwortliche immer nur unter Zugzwang Informationen preisgeben. Das schadet letztendlich der Reputation. Zielführender ist es, eine aktive Rolle im ‚Driver-Seat‘ einzunehmen, um das Geschehen rund um den Cyberangriff so gut wie möglich zu steuern.“

    Keine Krisenbewältigung ohne Eigeninitiative

    Unabhängig davon betreffen derartige Attacken in der Regel personenbezogene Daten, sodass die Meldefrist von 72 Stunden nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unbedingt zu beachten ist. Das sei gerade dann herausfordernd, wenn die Angriffe wie üblich Freitag über Nacht starten, ergänzte Nino Tlapak. Abseits der gesetzlichen Vorgaben seien vertragliche Verpflichtungen und Obliegenheiten genauestens unter die Lupe zu nehmen. Das treffe nicht nur auf Cyberversicherungen zu, wie der Experte fortführte: „Wann muss ich die Versicherungsverantwortlichen über welchen Kanal informieren? Was habe ich mit meinen Kund:innen, Lieferant:innen und Geschäftspartner:innen rund um die Geheimhaltung vereinbart? Gibt es dort Pönalen oder vergleichbare Vertragsstrafen? Eine saubere Vorbereitung und Dokumentation in der Präventionsphase wappnet Betroffene hierbei bestmöglich für den Krisenfall.“ Vince Lehmann schloss ab: „Versicherungen sind gewiss ein wichtiges Puzzleteil zur Krisenbewältigung. Am Ende des Tages helfen sie allerdings nur dabei, die Existenz der Betroffenen zu sichern und lösen nicht das eigentliche Problem. Wir als Kommunikator:innen müssen bereit sein, die Krise selbst zu meistern – durch gute Vorbereitung, zielgerichtete Lösungen, Bereitschaft und Willenskraft.“ Die gute Nachricht: Die Kommunikation bietet hierfür in jedem Fall vielfältige Lösungsansätze.

    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am 28.03.2024

  • Generationswechsel bei ORCA van Loon Communications: Langjährige Partner erhalten Prokura

    Generationswechsel bei ORCA van Loon Communications: Langjährige Partner erhalten Prokura

    Hamburg, 12. März 2024 – Der Generationswechsel bei ORCA van Loon Communications geht in die nächste Runde: Dietrich Schulze van Loon, geschäftsführender Gesellschafter, hat die Geschäftsführung vollständig an seinen Sohn Hendrik Schulze van Loon übergeben. Gleichzeitig überträgt die Strategieberatung für Unternehmenskommunikation mit Sitz in Hamburg und Bremen weitere Verantwortung an zwei langjährige Partner und erteilt ihnen Prokura: Jakob Baugirdis (36) und Dennis Kossenjans (37) gehören seit 2019 dem Partnerkreis des Unternehmens an, das als Deutschlands einzige strategische Kommunikationsberatung in dritter Generation inhabergeführt am Markt agiert.

    Hendrik Schulze van Loon

    © Sabine Skiba

    „Vor fünf Jahren konnten wir mit Jakob und Dennis zwei tragende Säulen unserer Strategieberatung langfristig an uns binden. Nicht erst seitdem gestalten die Beiden unseren fortlaufenden Verjüngungsprozess maßgeblich mit“, betont Hendrik Schulze van Loon. „Gemeinsam konnten wir ORCA van Loon in den letzten Jahren als Experten für Krisenkommunikation positionieren und freuen uns jetzt, dass wir ihnen verdientermaßen unser großes Vertrauen aussprechen und noch mehr Verantwortung übertragen.“

    Doch damit ist es noch nicht getan. Neben der neu ernannten Prokuristen, gibt es einen weiteren Meilenstein im Generationswechsel der inhabergeführten Beratung. Bereits 2017 wurde Gesellschafter Hendrik Schulze van Loon zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Dietrich Schulze van Loon fungierte bei ORCA van Loon ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter. Nun übergibt er die Geschäftsführung vollständig an seinen Sohn Hendrik Schulze van Loon und somit der nächsten Generation. Mit seiner Expertise und dem langjährigen Erfahrungsschatz, steht Dietrich Schulze van Loon der Kommunikationsberatung zukünftig weiterhin als Senior Partner zur Seite.

    „Wir sind stolz darauf, dass Dietrich uns mit seinem Know-how unterstützt“, freut sich Hendrik Schulze van Loon. „Er blickt auf eine lange Karriere und viele ehrenamtliche Tätigkeiten zurück. Seine Erfahrung in strategischer Kommunikation ist für uns daher sehr wichtig.“

    Von 2005 bis 2009 war Dietrich Schulze van Loon Präsident der Gesellschaft der führenden PRund Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) und war somit der erste, der den Wirtschaftsverband als Sohn eines Gründers und langjährigen GPRA-Präsidenten führte. Seit 2010 ist er nun Ehrenpräsident der GPRA. Zudem arbeitete er 15 Jahre lang ehrenamtlich als Lehrbeauftragter für Krisenkommunikation an der Universität Leipzig. Für ihn war damals schon klar, dass Kommunikation mit der Zeit gehen muss.

    „Strategische Kommunikation verändert sich immer schneller, deswegen müssen wir dynamisch und innovativ bleiben“, erklärt Dietrich Schulze van Loon. „Ich bin zuversichtlich, dass ORCA van Loon mit der neuen Generation in der Führungsriege weiter erfolgreich für die Zukunft aufgestellt ist.“

    Jakob Baugirdis ist seit 2014 für ORCA van Loon Communications tätig und leitet den Bereich Corporate Reputation. Der Krisenexperte und studierte Kommunikationswissenschaftler berät Unternehmen aus Industrie und Technologie insbesondere in Krisen, Veränderungsprozessen und weiteren erfolgskritischen Situationen. Darüber hinaus ist er neben Hendrik Schulze van Loon Mitglied des Expertennetzwerks Unternehmensresilienz (ENUR). Gemeinsam mit Experten aus Risikomanagement, IT-Sicherheit und Datenschutz bereitet ORCA van Loon hier Unternehmen auf mögliche Cyber-Attacken vor und begleitet diese im Krisenfall.

    Der Digitalexperte Dennis Kossenjans ist der Strategieberatung für Unternehmenskommunikation seit zehn Jahren treu. Er leitet den Beratungsbereich Digital & Social Media und berät öffentliche Auftraggeber sowie mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer digitalen Kommunikationsstrategie. Spezialisiert hat er sich dabei auf Community- und Krisenmanagement, Employer Branding und übergreifende SocialMedia-Strategien.


    Für weitere Informationen:
    Manuela Frerichs
    ORCA van Loon Communications GmbH (GPRA)
    Steinhöft 5-7, 20459 Hamburg
    T: +49 (0) 40 6963855 – 42
    E: manuela.frerichs@orcavanloon.de