Kategorie: News

  • „Zuhause nicht sicher?“: Öffentlichkeitsaktion für das Bundesfrauenministerium zu der bundesweiten Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt

    „Zuhause nicht sicher?“: Öffentlichkeitsaktion für das Bundesfrauenministerium zu der bundesweiten Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt

    Berlin, 9. Juni 2020 – In der Corona-Krise kann das eigene häusliche Umfeld zu einer Belastungsprobe für Familien und Partnerschaften werden. In Phasen der Isolation und den Kontaktbeschränkungen wird es für betroffene Personen zudem schwieriger, sich selbst Hilfe zu suchen und sich anderen anzuvertrauen. Wie können sie jetzt schnell Hilfe erhalten, wenn sich der Lebensmittelpunkt fast ausschließlich auf die eigenen vier Wände beschränkt und ein Hilferuf in Anbetracht der häuslichen Situation einer unüberwindbaren Hürde gleicht?

    Auf diese veränderte und vielschichtig erschwerte Situation hat das Bundesfrauenministerium mit der Initiative „Stärker als Gewalt“ unmittelbar reagiert. In kürzester Zeit wurde durch das Ministerium mit der Unterstützung von Edelman Deutschland die öffentlichkeitswirksame Aktion „Zuhause nicht sicher?“ entwickelt und in Kooperation mit den Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe umgesetzt.

    „Bei der Entwicklung der Aktion kam es besonders auf eine schnelle Realisierung an und darauf, praktische Hilfe an die richtigen Orte zu bringen: Die Supermärkte waren bis vor kurzem einer der wenigen echten Kontaktpunkte mit der Zielgruppe, weil Einkaufen zu den Tätigkeiten zählt, die lediglich eine lange Zeit im öffentlichen Raum möglich waren. Mit der Aktion geben wir praktische Hilfestellung für Menschen, die vor allem jetzt in der Corona-Krise selbst von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die betroffenen Personen kennen“, so Thomas Bosch, Leiter der des Referates Öffentlichkeitsarbeit im BMFSFJ.

    Um die Aufmerksamkeit eben dieser Personen zu erreichen, wurde im Zuge der Kooperation mit den acht großen Einzelhandelsketten eine Aktion auf die Beine gestellt, die in der angespannten Krisensituation plakativ auf die Hilfeangebote der Website www.stärker-als-gewalt.de aufmerksam macht. Im Fokus der Aktion stehen Infoposter mit dem Titel „Zuhause nicht sicher?“, die auf einen Blick klar vermitteln, worum es geht und wo Hilfe gefunden werden kann. In insgesamt bis zu 26.000 Supermärkten in ganz Deutschland wird ab sofort schrittweise auf Postern, Displays, Kassenzetteln oder Produkten von Eigenmarken informiert.

    Für weitere Aufmerksamkeit sollen Social-Media-Informationen sorgen, die Edelman für die Initiative „Stärker als Gewalt“ entwickelt hat und die alle Kooperationspartner der Aktion auch auf ihren Websites oder den eigenen Kanälen integriert haben. Die Aktion geht aber mit einem Aufruf an die gesamte Gesellschaft auch noch einen Schritt weiter: Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen und das Infoposter im eigenen Hausflur, in Praxen oder am Schwarzen Brett aufhängen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Website der Initiative. (https://staerker-als-gewalt.de/initiative/poster-aktion-haeusliche-gewalt) Denn insbesondere auch Nachbarinnen und Nachbarn sind in dieser herausfordernden Situation einmal mehr dazu aufgefordert, auf Alarmsignale zu achten und zu helfen.

    Ein weiterer wichtiger Aktivierungsstrang ist die Einbindung der Fachpartnerorganisationen der Initiative sowie von Kommunen und regionalen Unternehmen, die sich an der Posteraktion beteiligen und so auch regional auf das Thema und Handlungsmöglichkeiten gegen häusliche Gewalt aufmerksam machen.

    „Wir freuen uns und sind sehr stolz darauf, dass wir diese wichtige Aktion im Rahmen der Initiative „Stärker als Gewalt“ für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzen dürfen“, so Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland, dazu.
    Für die Initiative „Stärker als Gewalt“ setzt Edelman die Kommunikation vollständig integriert und inhouse um. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte den Auftrag für die Öffentlichkeitskampagne Anfang Oktober 2019 an Edelman vergeben, sie soll bis Ende 2021 laufen. Für die Initiative sind weitere Schwerpunktkampagnen zum Thema Gewalt erkennen und Handeln geplant.

    Über Edelman
    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de

    Pressekontakt
    Anna-Lena Schildt
    Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
    Tel.: +49 (0) 40 80 90 36 770
    E-Mail: Presse-DE@edelman.com


  • Zwei Consultants verstärken Sympra

    Zwei Consultants verstärken Sympra

    Stuttgart, den 8. Juni 2020 – Seit dem 1. Januar ist Julia Wolf (30) als Consultant bei Sympra tätig. Zuletzt arbeitete sie als PR-Managerin bei einer Stuttgarter Werbeagentur und unterstützte dort die Kommunikation im Bereich Mobilität. Zuvor war sie bei einer PR-Agentur als Manager Communications beschäftigt, in der sie die Pressearbeit für Kunden aus diversen Branchen betreute, die von Lifestyle-Produkten über das Thema Bildung bis hin zu Investments reichten – dort absolvierte sie ebenfalls ein Volontariat. Julia Wolf hat Germanistik und Anglistik an der Universität Stuttgart studiert.

    Andrea Wyrwoll (33) unterstützt seit 1. April als Consultant das Team von Sympra. Zuvor betreute sie als Projektmanagerin und Redakteurin in einer auf Healthcare spezialisierten Agentur verschiedene Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister in Marketing und Kommunikation. Die gelernte Journalistin war zuvor bei den Stuttgarter Nachrichten für die täglich erscheinende Verbraucherseite „Wissenswert“ zuständig. Andrea Wyrwoll hat einen Master in Politischer Wissenschaft und Soziologie der RWTH Aachen.

    Julia Wolf unterstützt Kunden aus dem Bereich Werkzeugmaschinenbau, Weiterbildung und Industrie (KIProjekte), Andrea Wyrwoll betreut Unternehmen aus der Telekommunikation und dem Maschinenbau und unterstützt die Kommunikation von Stiftungen.

    „Mit ihren Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen sind Julia Wolf und Andrea Wyrwoll eine tolle Verstärkung für das Sympra-Team“, freuen sich Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer und Veronika Höber und ergänzen: „Das Onboarding im Homeoffice war natürlich eine echte Herausforderung für uns alle.“

    Andrea Wyrwoll (links) und Julia Wolf (rechts)

    Über Sympra

    Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de.

    Kontakt für die Redaktion: Veit Mathauer, c/o Sympra GmbH (GPRA), Stafflenbergstraße 32, 70184 Stuttgart Tel. 07 11/9 47 67-0, E-Mail pr@sympra.de

  • Alle Zeichen stehen auf Wachstum

    EUROPAGES und „Wer liefert was“ unter einem Dach – Visable feiert ersten Geburtstag

    Hamburg, 5. Juni 2020 – Seit einem Jahr sind die europäische B2B-Plattform EUROPAGES und der deutsche Marktführer im Bereich digitaler B2B-Marktplätze „Wer liefert was“ (wlw) unter der Unternehmensmarke Visable vereint. Das Ziel war klar: Wer auf der Suche nach digitalen Marketing- und Vertriebslösungen für KMU in Europa ist, sollte an Visable nicht mehr vorbeikommen. Und Visable ist diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: Investitionen in Personal, Technologien sowie Standorterweiterungen sorgten in den letzten zwölf Monaten für einen deutlichen Umsatz- und Neukundenzuwachs. Covid 19-bedingte Messeabsagen sowie das Zusammenbrechen von scheinbar bewährten Lieferketten ließen die Zugriffszahlen in den vergangenen Monaten ebenfalls deutlich ansteigen.

    „Wir sind mit dem ersten Visable-Jahr sehr zufrieden, ruhen uns aber keinesfalls auf unserem Erfolg aus. Da draußen besteht nach wie vor ein riesiges Potenzial für B2B-Plattformen. In der Kombination mit der durch die Coronakrise ausgelösten weltweiten Beschleunigung der Digitalisierung stehen unsere Zeichen klar auf Wachstum“, erklärt Peter F. Schmid, CEO von Visable. Besonders im langfristigen Wegfall von Messen sieht er eine enorme Chance. „Messen wie wir sie bisher kannten, sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir gehen davon aus, dass jede vierte im nächsten Jahr nicht mehr in ihrer gewohnten Form existieren wird.“ Die Vorteile von Digital Sourcing und Digital Marketing überzeugen demnach kurz- und langfristig. Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind nur einige Vorteile, die Plattformen wie EUROPAGES und wlw bieten.

    Deutlich erhöhte Zugriffszahlen – Tendenz steigend
    Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf wlw und um 22 Prozent auf EUROPAGES im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. „Viele sind gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder sind kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten wegbrechen. Auch rücken Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus“, erklärt Peter F. Schmid.

    Insgesamt verzeichneten die Plattformen im ersten Visable-Jahr 8.800 Neukunden (5.000 auf EUROPAGES sowie 3.800 auf wlw). Der Order Intake, also die Höhe der durch alle Kunden gebuchten Leistungen, lag in der Zeit seit der Einführung von Visable bis Ende Mai 2020 bei 59,7 Millionen Euro mit klaren Chancen auf weiteres Wachstum. Das Potenzial für den digitalen B2BMarkt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich daran nichts ändern wird. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass bis 2027 der Markt pro Jahr bis zu 15 Prozent wächst und bereits jetzt sechsmal größer als der B2C-Markt ist. *

    Neue Standorte und wachsende Internationalisierung
    83 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im letzten Jahr an Standorten Hamburg, Berlin und Paris eingestellt. Bereits im Juni 2020 zieht ein wachsendes Team in Berlin in neue, größere Büroräume. Im Herbst eröffnet ein weiterer Standort in Münster mit dem Fokus auf Vertrieb. Bereits im ersten Visable-Jahr wurde der „Sprung“ nach Großbritannien (UK) gewagt. Drei Mitarbeiter sind derzeit für den Ausbau des UK-Markts verantwortlich. „Die langwierigen Brexit-Verhandlungen in Kombination mit der Coronakrise haben uns den Start in UK nicht leicht gemacht, doch wir wollen auch hier mittelfristig durchstarten“, erklärt Schmid. Der Blick richtet sich auch nach Osteuropa. In Russland, Tschechien, Slowenien und der Türkei arbeitet man mit den Handelskammern vor Ort zusammen, um KMU im Bereich Online-Marketing zu schulen.

    Relaunch und Ausbau der Technologien
    Für das zweite Jahr hat sich Visable einiges vorgenommen. Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe sollen besonders im Bereich der Technologien für weiteres Wachstum sorgen. Noch in diesem Herbst erscheint „Wer liefert was“ nach einem Relaunch mit neuen Funktionen und neuem Corporate Design. Ein weiterer Fokus liegt außerdem auf dem im Dezember 2019 gelaunchten Service wlw Connect sowie der Implementierung einer neuen Suche. Peter F. Schmid freut sich auf das zweite Visable-Jahr: „Wir wollen auch im nächsten Jahr Vollgas geben und weiter wachsen. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass Marketing und Vertrieb im B2B-Bereich nun endlich digital werden. Die Zeit für Online-Plattformen ist jetzt.“

    *Studie: The Insight Partners 2020

    Pressekontakt
    Visable GmbH
    Carsten Brandt
    ABC-Strasse 21
    20354 Hamburg
    +49 40 2 54 40-131
    carsten.brandt@visable.com

    Pressekontakt
    achtung!
    Lena Marg
    +49 40 45 02 10-611
    visable@achtung.de

    Über Visable
    Visable unterstützt den industriellen Mittelstand, Produkte und Dienstleistungen für Einkäufer international zugänglich zu machen. Als speziell auf Geschäftskunden zugeschnittene Verbindung aus eigenen B2B-Marktplätzen und Online-Marketing-Services wie zum Beispiel Google Ads und Retargeting bietet das Unternehmen ein breit gefächertes digitales Portfolio zur Reichweiten-Steigerung im Internet.
    Zu den von der Visable GmbH betriebenen Marktplätzen gehören „Wer liefert was“ (wlw), heute der führende B2B-Marktplatz in der D-ACH-Region, sowie die europäische B2B-Plattform EUROPAGES. Zusammen erreichen die Marktplätze monatlich über 3,7 Millionen B2BEinkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert.
    Mit seinen Online-Marketing-Services bietet Visable Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Reichweite im Internet zu erhöhen. Visable ist derzeit einziger Google Premium-Partner mit B2B-Schwerpunkt.
    Das Unternehmen Visable entstand als Antwort auf die Herausforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im B2BBereich. Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute über 380 Mitarbeiter. Als gemeinsames Dach für die Marken „Wer liefert was“ und EUROPAGES baut Visable seine Marktplätze und Online-Marketing-Services kontinuierlich aus.
    Weitere Artikel, Informationen, Pressemitteilungen und Downloads finden Sie unter www.visable.com/presse.

  • Anne Beutel übernimmt Business Development bei FleishmanHillard

    Anne Beutel übernimmt Business Development bei FleishmanHillard

    Frankfurt, 4. Juni 2020 – Anne Beutel (30) ist neue Director Business Development bei FleishmanHillard in Deutschland. Neben der Begleitung von Pitch-Prozessen wird sie in ihrer neuen Funktion vor allem den Ausbau des Service-Portfolios von FleishmanHillard vorantreiben und eng mit dem Executive Team, der Strategie und dem Agentur-Marketing zusammenarbeiten. Sie berichtet an die Geschäftsführung.

    Anne Beutel ist nach Stationen bei Ketchum, Burson-Marsteller und Scholz & Friends bereits seit über fünf Jahren bei FleishmanHillard. Dort hat sie in verschiedenen Rollen die inhaltliche Weiterentwicklung der Agentur mitgestaltet – zuletzt mit einem Schwerpunkt in den Bereichen Storytelling und Co-Creation in der strategischen Beratung. 2016 war sie außerdem eines der #30u30-Talente des PR Report.

    „Ich freue mich, dass wir das Business Development durch Anne noch stärker fokussieren und professionalisieren können“, sagt Managing Director Hanning Kempe. „Bei den immer komplexeren strategischen Aufgabenstellungen unserer Kunden und den Herausforderungen eines hoch dynamischen Marktes stärken wir damit sowohl unsere Stabilität als auch Innovationskraft. So können wir unseren Kunden auch in turbulenten Zeiten erstklassige Beratung bieten und sie von der klassischen PR-Umsetzung bis zur innovativen Transformationsbegleitung optimal unterstützen.“

    Pressekontakt: Hanning Kempe, General Managing Director, Hanning.Kempe@fleishman.com, +49-173-7335831

    Über FleishmanHillard: FleishmanHillard ist in Deutschland mit 100 Mitarbeitern in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten. Die Kommunikationsberatung betreut Kunden in den Bereichen Corporate & Public Affairs, Corporate Communications, Brand Marketing, Digital & Social, Technology und Healthcare. FleishmanHillard Germany ist Teil des globalen FleishmanHillard Netzwerks. 1946 von Al Fleishman und Bob Hillard in St. Louis, Missouri gegründet, gehört FleishmanHillard mit mehr als 80 Büros in 30 Ländern zu den weltweit führenden Kommunikationsagenturen.

  • DRPR rügt Storymachine für unprofessionelles Verhalten

    DRPR rügt Storymachine für unprofessionelles Verhalten

    Darmstadt, 04.06.2020 – Nach intensiver Recherche und Anhörung der Beteiligten spricht der Deutsche Rat für Public Relations der Agentur Storymachine eine Rüge wegen der Rufschädigung des Berufsstands durch unprofessionelles Verhalten aus. Der Anfangsvorwurf der Intransparenz bei der Absenderkennzeichnung und der Sponsorennennung hat sich nicht bestätigt.

    Hintergrund war die begleitende Social Media „Dokumentation“ zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie von Prof. Hendrik Streeck in Gangelt durch die Agentur Storymachine. Der Rat hatte sich für die Prüfung des Falls entschieden und ist zu der Einschätzung gekommen, dass hier leichtfertig und unprofessionell agiert worden ist und zu einer nachhaltigen Verunsicherung der Öffentlichkeit beigetragen worden ist.

    Die kommunikative Aufgabe bei der Veröffentlichung der Studie lag aus Sicht des Rates darin, die Studienergebnisse möglichst neutral zu vermitteln. Doch stattdessen vermittelt das von Storymachine entwickelte und vorab an potenzielle Sponsoren verschickte Dokumentationskonzept den Eindruck, dass es sich hier um eine Maßnahme handelte, bei der ein vorformuliertes Narrativ in der Öffentlichkeit gesetzt werden sollte. Dadurch entstand der Eindruck einer manipulativen Darstellung, die ein überwunden geglaubtes Negativbild von PR und Kommunikationsmanagement bedient. Der dann entstandene kommunikative Verlauf war aus professioneller Sicht vorhersehbar und in der sensiblen Corona-Gesamtsituation schädlich.

    Der darüber hinaus untersuchte Verdacht der Verletzung der Absendertransparenz und der Sponsoren-Intransparenz hat sich im Rahmen der Prüfung nicht bestätigt. Die ausführliche Begründung des Ratsspruch ist der Webseite zu entnehmen.

    KONTAKT
    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
    Hochschule Darmstadt
    Dekanat FB Media
    Haardtring 100 c/o
    64295 Darmstadt
    Tel. +49 6151 16-39442
    Fax+49 6151 16-39445
    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    getragen von
    DPRG GPRA BdKom
    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
    c/o GPRA e.V.
    Bertold-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Vorsitzender Uwe A. Kohrs
    Stellv. Regine Kreitz
    Vereinsregister Berlin VR 31817 B

    Über den DRPR
    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld
    Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren e. V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.

  • Die GPRA wächst um zwei neue Mitglieder

    Die GPRA wächst um zwei neue Mitglieder

    Communication Consultants und K16 schließen sich dem Verband an

    Berlin, 04.06.2020 – Die Stuttgarter PR-Agentur Communication Consultants und die Hamburger B2B-Kommunikationsagentur K16 treten dem Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen bei. Nach erfolgreichem Audit beider Agenturen hat die Aufnahmekommission der GPRA einstimmig für die Aufnahme votiert.

    Die GPRA freut sich, gerade in solch herausfordernden Zeiten wie der Corona-Krise gleich zwei neue Mitglieder im Verband begrüßen zu können. Die 1997 in Stuttgart von Markus Engel und Hubert Heinz gegründete PR-Agentur Communication Consultants ist die größte PR-Agentur in Baden-Württemberg. Mit 60 Mitarbeitern vor Ort arbeiten sie vor allem im B2B-Umfeld für die Schwerpunktbranchen Industrie und Technik, Automobil und Mobilität, Energie und Umwelt sowie Bauen und Wohnen.

    Die B2B-Kommunikationsagentur K16, einst als Spezialagentur für Präsentationen 1989 in Hamburg gegründet, begleitet heute Kunden jeder Größe und über alle Branchen hinweg in sämtlichen Bereichen der Markenführung und professionellen B2B- und Corporate- Communications. K16 ist mittlerweile an fünf Standorten mit 80 Mitarbeitern vertreten.

    „Wir freuen uns sehr mit Communication Consultants und K16 zwei neue Mitglieder in unserem Verband zu haben, die durch ihre hohe Professionalität, erstklassige Qualität und langjährige Erfahrung eine absolute Bereicherung für unseren Mitgliederkreis darstellen“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA.

    „Die Kommunikationsbranche hat sich gerade in den letzten Jahren extrem dynamisch verändert – und ein Ende ist nicht in Sicht. Immer neue Kanäle erfordern neue Formate, der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen war nie so groß, und es gab noch nie so viele spannende Spielfelder für professionelle Kommunikation. Daher freuen wir uns sehr, die Weiterentwicklung der Branche gemeinsam mit starken und gleichgesinnten Partnern aus dem Verband vorantreiben zu können“, betont Markus Engel, einer der vier Geschäftsführenden Gesellschafter von Communication Consultants.

    Oktay Tannert-Yaldiz, Managing Partner bei K16: „Wir verstehen uns als kreativer Feuermacher und möchten Funken sprühen. Die GPRA mit ihren Mitgliedern ist dabei ein idealer Partner, um gemeinsam neue Impulse zu setzen. Dabei spricht uns insbesondere die Etablierung von Qualitätsstandards an. Als Kreativagentur wissen wir, wie essenziell ein erfolgreiches Prozess- und Qualitätsmanagement für alle kreativen Prozesse ist.“

    Über Communication Consultants
    Communication Consultants (kurz CC) ist die Stuttgarter Content Factory und als größte PR-Agentur in Baden-Württemberg im B2B-Umfeld für die Schwerpunktbranchen Industrie und Technik, Bauen und Wohnen, Energie und Umwelt sowie Auto und Mobilität tätig. Die CC-Spezialisten kennen sich mit technisch komplexen Inhalten aus und setzen sie im Zusammenspiel mit Gestaltung und Technik in wirkungsvolle Konzepte, Kampagnen und Medienprodukte für die interne und externe Kommunikation um. Das inhabergeführte Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Honorarumsatz von mehr als 4,4 Mio. Euro und beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Siehe auch www.cc-stuttgart.de

    Über K16
    K16 wurde 1989 als Spezialagentur für Präsentationen gegründet und begleitet heute Kunden vom Mittelstand bis zu Großkonzernen und über alle Branchen hinweg in sämtlichen Bereichen der Markenführung und des professionellen B2B-Storytellings und der Corporate-Kommunikation – von der strategischen Beratung über die Konzeption bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen für komplexe Kommunikationsaufgaben. Siehe auch www.k16.de

    Über die GPRA e.V.
    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Tel. 030 5858 134-50
    i.hoyer@gpra.de
    www.gpra.de

  • Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Eine qualitative Kundenbefragung der Kommunikationsagentur A&B One bringt bemerkenswerte Erfahrungen zur „neuen Normalität“ der Kommunikation.

    Berlin / Frankfurt am Main, 3. Juni 2020 – „Die Zahnpasta ist raus aus der Tube“. Es sind solche Sätze, die den Marktpsychologen von A&B One in Experteninterviews zur Corona-Krise immer wieder begegnet sind. Die Kommunikationsverantwortlichen berichten von Erfahrungen, die die Kommunikationslandschaft maßgeblich verändern werden – über viele Branchen und Organisationen hinweg.

    Wachheitsschub für die Kommunikation

    Offensichtlich und unaufhaltsam ist das Corona-bedingte Voranschreiten der digitalen Evolution. Die Arbeit verändert sich radikal, die Kommunikation profitiert enorm von der Digitalisierung. Instrumente, die oft noch im Pilotstadium waren, sind nun erfolgskritisch und in der neuen Normalität unverzichtbar. Die Akteure schildern den Shutdown zudem als eine Disruption im Sozialen, mit vielen ermutigenden Erfahrungen: konstruktive Solidarität bei der Krisenbewältigung, Entschlossenheit und Pragmatismus, neue Wertschätzung für systemrelevante Akteure und wachsende Bedeutung menschlicher Fragen in der Kommunikation nach innen und außen.

    Der Drosten-Effekt schafft einen neuen Kommunikationsstil…

    Die Reputation der neuen Experten zeigt, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann für den Umgang mit komplexen Herausforderungen – z. B. auch im Klimawandel.

    …und einen neuen Kommunikationstypus?

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue, konstante Rolle gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit. Eine weitere Aussage durchzieht die Interviews wie ein roter Faden: „Das Zeitfenster für Veränderungen ist endlich, wie nach jeder Krise“. Die Bedeutung von Kommunikation in der Krise muss jetzt bilanziert werden, neue Erwartungen der Zielgruppen müssen identifiziert und die Chancen zur Veränderung dann auch genutzt werden. Das von A&B One entwickelte und in kritischen Transformationsprozessen bewährte Instrument „Stakeholder Insights“ kann dafür eine zielführende Planungs- und Bewertungsgrundlage sein.

    Zur Studie

    Im Rahmen der Expertenbefragung wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus vorwiegend systemrelevanten Bereichen geführt (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bildung und Soziales, Finanzendienstleistungen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: https://www.a-b-one.de/referenzen/alle/corona.html

    Die Phasen der Krisenbewältigung
    Was in der Krise geholfen hat
    Checkliste für das kommunikative (Post-)Corona Set-up

    Pressekontakt
    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
    60596 Frankfurt am Main
    Tel +49 69 92110-0
    Fax +49 69 92010-408
    Mobil +49 170 6364582
    E-Mail: presse@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Studienleitung
    Ralf Weinen
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Axel-Springer-Straße 52
    10969 Berlin
    Tel +49 30 24086-645
    Fax +49 1805 223285
    Mobil +49 170 6364593
    E-Mail: r.weinen@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Über A&B One
    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

  • Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Frankfurt, 19. Mai 2020 – In der Krise vertrauen die Deutschen der Regierung am meisten. Die Regierung rückt im Vertrauensranking der vier Institutionen Regierung, Wirtschaft, Medien und NGOs an die Vertrauensspitze und legt im Vergleich zu vor der Krise um ganze 19 Prozentpunkte zu (64%) – ein Allzeithoch seit 2012. Es folgen die Wirtschaft (56%, +8%pkt.), die Medien (53%, + 4%pkt.) und NGOs (50%, +7%pkt.). Das zeigen die aktuellen Daten des Edelman Trust Barometer Frühlings-Updates „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“. Darin hat Edelman im April 2020 über 13.200 Menschen in elf Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Zudem liegen Bundes- und Landesregierung bei den Deutschen auf gleichem Vertrauenslevel (Vertrauen Bundesregierung 67%, Landesregierung 66%). „Wir erleben aktuell eine Vertrauenswende. Die Regierung hat das Mandat zur Führung zurückgewonnen – ein Trend, der sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit abzeichnet. Aber es bleibt abzuwarten, inwiefern dies nachhaltig ist. Es gilt, den Vertrauensvorschuss weiterhin einzulösen und den Menschen in der größten Gesundheits- und Finanzkrise unserer Zeit Orientierung zu geben sowie transparent zu agieren“, sagt Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland. Auch insgesamt befindet sich das Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen aktuell auf einem Allzeithoch. Der Vertrauensindex in Deutschland beträgt 56 (+10 Pkt.). Global zeichnet sich ebenfalls ein Rekordlevel ab (61, +6 Pkt.).


    Regierung muss Vertrauen einlösen

    Das Edelman Trust Barometer Frühlings-Update zeigt: Die Deutschen fordern, dass die Regierung in allen Bereichen der Pandemiebekämpfung eine Führungsrolle übernimmt. Dazu zählt:

    • die Gewährleistung von wirtschaftlichen Hilfen (83%)
    • die Rückkehr zur Normalität (79%)
    • die Bereitstellung von Informationen für die Öffentlichkeit (74%)
    • die Eindämmung der Pandemie (70%)
    • die Unterstützung der Menschen bei der persönlichen Bewältigung der Krise (65%)

    Gleichzeitig machen die Deutschen der Regierung weitere Zugeständnisse. Etwa drei Viertel der Deutschen (72%, global: 73%) gibt an, dass sie die pandemiebedingten Einschränkungen für angemessen und verständlich halten. Mehr als die Hälfte ist bereit, der Regierung zur Eindämmung von COVID-19 mehr Daten über den eigenen Aufenthaltsort und Gesundheitszustand zur Verfügung zu stellen (53%, global: 61%).
    „Ein wichtiger Faktor für das Vertrauen der Deutschen in die Regierung ist sicherlich auch die noch gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im globalen Vergleich sorgen sich die Deutschen – auch durch Möglichkeiten wie Kurzarbeit – fast am wenigsten um ihren Job“, sagt Christiane Schulz. 36 Prozent der Deutschen machen sich aktuell Gedanken vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes durch COVID-19. Nur die Franzosen mache sich noch weniger Sorgen (35%). Global sind es 56 Prozent.

    CEOs müssen Führungsstärke beweisen

    Auch das Vertrauen in die Wirtschaft ist auf den ersten Blick gestiegen. Die Zahlen geben jedoch gleichzeitig Anlass zur Beunruhigung. So ist derzeit weniger als die Hälfte der Deutschen überzeugt, dass es Unternehmen gelingt, Mitarbeiter und Kunden vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen (46%, global: 49%). Nur 30 Prozent meinen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter vor den eigenen Profit stellen (global: 36%).
    Ähnlich düster sieht es für CEOs aus: Sie stehen bei der Frage danach, wer bei der Bekämpfung der Pandemie gute Arbeit leistet, an letzter Stelle. Nicht einmal jeder vierte Deutsche gibt an, dass CEOs den Anforderungen bei der Bekämpfung der Krise gerecht werden (24%, global: 29%). Gleichzeitig wünscht sich die Hälfte der Bundesbürger, dass CEOs die Führung bei der Bekämpfung der Pandemie übernehmen (50%, global: 65%). „CEOs müssen jetzt Führungsstärke beweisen. Besonders die schrittweise Rückkehr zur Normalität ist dafür ein guter Moment“, sagt Christiane Schulz. „Gleichzeitig darf dies kein Alleingang sein. Sie müssen sich mit Wissenschaftlern und Experten zusammenschließen und eng mit anderen Institutionen wie der Regierung zusammenarbeiten.“


    Rückkehr zur Normalität ist der große Vertrauenstest

    Die Ergebnisse zeigen, dass für die Rückkehr zur Normalität ein gemeinsamer Ansatz nötig ist. 30 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass Gesundheitsbehörden Entscheidungen für die Rückkehr zum Arbeitsplatz treffen sollten (global: 32%); 22 Prozent sprechen dies der Bundesregierung zu (global: 27%), deutlich vor lokalen Behörden (16%). Insgesamt fordern die Deutschen ein vorsichtiges Vorgehen. 66 Prozent meinen, dass die oberste Priorität der Regierung darin liegen sollte, so viele Leben wie möglich zu retten (global: 67%). Auch wenn dies bedeutet, dass die Wirtschaft mehr Schaden erleidet und sich langsamer erholt. Von CEOs erwartet die Mehrheit der Deutschen hier ebenfalls ein entsprechendes Verständnis (82%, global: 75%).
    „Die Rückkehr zum Alltag und zur Arbeit ist für die Institutionen der Vertrauenstest. Mit einem gemeinsamen Ansatz kann es ihnen gelingen, dass das Vertrauenshoch mehr als nur ein Trend bleibt und sich langfristig stabilisiert“, sagt Christiane Schulz.

    Über das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020:
    Vertrauen und die COVID-19-Pandemie

    Das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020 „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“ ist eine Aktualisierung des Edelman Trust Barometer 2020. Die Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma Edelman Intelligence zwischen dem 15. und 23. April durchgeführt und umfasste mehr als 13.200 Befragte in den elf Märkten Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien, Südkorea, Großbritannien und die USA. In jedem Markt wurden 1.200 Personen befragt, darunter 100 aus der informierten Öffentlichkeit (Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Hochschulabschluss, einem überdurchschnittlichen Haushaltseinkommen innerhalb der Top 25 % sowie mit intensivem Medien- und Informationskonsum).


    Über Edelman Deutschland
    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de

    Einladung: Virtuelle Veranstaltung zu den aktuellen Studienergebnissen mit
    Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland
    Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA
    Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft
    Mittwoch, 20. Mai 2020, 9.00 – 9.50 Uhr
    Virtuelle Veranstaltung via Zoom ZUR ANMELDUNG

    Wir laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse des aktuellen Edelman Trust Barometer auf unserer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung mit der Atlantik-Brücke zu diskutieren. Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland, und Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA, zeigen, wie es um das Vertrauen der Menschen in Deutschland und weltweit in die vier gesellschaftlichen Institutionen in dieser Krise bestellt ist. Unser Gast Professor Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Atlantik-Brücke e. V., ordnet zudem ein, mit welchen Erwartungen und Trends die Institutionen aktuell und in Zukunft konfrontiert sind.

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    Anna-Lena Schildt
    Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
    Tel.: +49 (0) 40 80 90 36 770
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  • Die Krise als Digitalisierungskatalysator:  Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Die Krise als Digitalisierungskatalysator: Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Frankfurt 13. Mai 2020 – Durch die Corona-Pandemie hat sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen stark beschleunigt. Ob im Privaten mit einer rapiden gestiegenen Akzeptanz kontaktloser Kartenzahlung [1] oder im beruflichen Umfeld mit dem abrupten Wechsel zu Remote Work. Was bisher als Zeichen moderner Arbeitskultur galt, ist auf einen Schlag für viele Unternehmen Realität geworden. Insbesondere bei der Digitalisierung von Unternehmen liegen, verstärkt durch die Krise, ungeahnte Chancen für die Zukunft. Um diese aber nutzen zu können, müssen Führungskräfte mehrere Aspekte berücksichtigen.

    Die Krise nimmt keine Rücksicht, ob Unternehmen auf die Digitale Transformation vorbereitet sind. Jetzt profitiert, wer sich frühzeitig mit Remote Work, technischer Infrastruktur oder digitalen Services auseinandergesetzt habt. Nachzügler müssen alles daransetzen aufzuholen. Es reicht jedoch nicht, den eigenen Mitarbeitern lediglich die Tools wie Microsoft Teams oder Slack bereitzustellen. Auch die Arbeitskultur muss sich ändern, um Mitarbeiter zu befähigen und hinsichtlich dezentraler Arbeit zu schulen.

    Die Digitalisierung vieler Unternehmensbereiche funktioniert unerwartet gut. Deswegen werden virtuelle Lösungen auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen – etwa für Kundengespräche, Influencer-Events oder Pressekonferenzen. Damit Entscheider das Momentum der aktuellen Veränderungen nutzen können, um die digitale Transformation ihres Unternehmens erfolgreich voranzutreiben, sollten sie folgende Maßnahmen umsetzen:

    1. Führungsstil anpassen, um Selbständigkeit der Mitarbeiter zu fördern
      Die ersten Erfahrungen aus der Krise haben gezeigt, dass sich Mitarbeiter vermehrt einbringen, um die Umsetzung der digitalen Veränderungen in ihren Unternehmen voranzutreiben und zu gestalten. Proaktive Vorschläge zur Verbesserung interner Arbeits- und Kommunikationsabläufe, der Unternehmenskultur oder gar zur Einführung neuer digitaler Services sind keine Seltenheit. Um diese Eigeninitiative auszuschöpfen, sollten Manager und Führungskräfte ihren Führungsstil darauf ausrichten, den Mitarbeitern die nötige Freiheit einzuräumen und die neue Selbständigkeit gezielt zu fördern – etwa durch virtuelle Arbeitsgruppen mit Experten verschiedener Standorte. So lassen sich Potenziale schnell identifizieren und Know-how standort- und länderübergreifend nutzbar machen.
    2. Digitale Tools richtig einsetzen – für Vertrieb und interne Kollaboration
      Social Distancing ist insbesondere für den Vertrieb eine große Herausforderung. Um in der jetzigen Situation weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern digitale Vertriebswerkzeuge an die Hand geben – etwa digitale Assistenten oder Sales Hubs, in denen alle Materialien stets aktuell und digital aufbereitet zur Verfügung stehen. Nur so können sie Partner und Kunden effektiv beraten. Um eine schnelle Umstellung auf diese Tools zu ermöglichen, sollten Unternehmen schon jetzt alle erforderlichen Materialien wie Broschüren oder Infografiken als digitale Assets zusammenstellen. Eine erfolgreiche, dezentrale Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen setzt in Zeiten von Corona nicht nur eine funktionierende digitale Infrastruktur voraus. Vielmehr müssen Mitarbeiter durch Trainings und Guidelines befähigt werden, diese Tools effektiv einzusetzen. Führungskräfte können hier mit Praxisbeispielen und Best Practices aus anderen Bereichen und Ländern gezielt die Richtung vorgeben.
    3. Widerstandsfähigkeit der Organisation sicherstellen
      Ehrliche und transparente Kommunikation wird in der aktuellen Situation mit wachsender Mitarbeiterloyalität belohnt und stärkt die Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So geht aus dem Edelman Trust Barometer 2020 Special Report „Vertrauen in Zeiten des Coronavirus“ hervor, dass Mitarbeiter von dem eigenen Arbeitgeber erwarten, dass Informationen zur Krise regelmäßig kommuniziert und aktualisiert werden. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, dass dieser Informationsbedarf bestehen bleibt. In der „neuen Normalität“ des dezentralen Arbeitens müssen Führungskräfte auch verstärkt auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten, um Produktivität, Loyalität und Motivation aufrecht zu erhalten. Hierfür ist Nähe zu den Mitarbeitern im Homeoffice unerlässlich, die durch verschiedene Wege aufgebaut und erhalten werden kann – sei es durch neue Kommunikationsformate, angepasste Meeting-Routinen oder an die Krise angepasste Angebote.

    [1] Online-Umfrage der Bundesbank: https://www.rnd.de/politik/bundesbank-vorstandsmitglied-das-geld-wird-nicht-knapp-JIMD4GU4OZAGHC4ITH2YVP2I7U.html

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  • Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“

    Stuttgart, 04. Mai 2020 – Die Betriebskrankenkasse mhplus launcht eine neue Kampagne. Unter dem Claim „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“ rückt sie das menschliche Miteinander in Zeiten des Coronavirus in den Fokus. Im Mittelpunkt steht ein Kampagnenfilm, der von der Stuttgarter Agentur hey David konzipiert und produziert wurde.

    „Wir lieben das Leben und halten zusammen“ – das ist die Botschaft des neuen Kampagnenfilms der Betriebskrankenkasse mhplus. Er zeigt Menschen in ihrem Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie.
    Darunter eine Familie, die den 70. Geburtstag der Großmutter über Skype feiert, ein junges Pärchen, das seine Wohnung renoviert und eine junge Frau, die in ihrem Wohnzimmer singt und tanzt.

    Philipp Heimsch, einer der beiden Geschäftsführer von hey David, erklärt die Idee hinter dem Film: „Sie entspringt dem Caregiver-Gedanken der mhplus. Keiner kann sagen, wie lange die Situation aufgrund des Coronavirus anhält. Klar ist, dass wir sie nur gemeinsam meistern können, indem wir das Richtige für uns und unsere Mitmenschen tun und uns nicht unterkriegen lassen.“

    Multimedial ausgerichtete Kampagne
    Die Kampagne läuft aktuell online und in den Sozialen Medien an. Während der Kampagnenfilm auf Youtube und der Landingpage www.meine-mhplus.de zu finden ist, werden zusätzlich kurze Facettenclips als Stories und Sponsored Ads auf Facebook, Instagram und Youtube platziert. Banner im Google-Netzwerk erhöhen außerdem die Reichweite. Eine weitere Säule bildet ein Radiospot, der an die Inhalte des Films angelehnt ist. Er wird in den Ballungsräumen ausgestrahlt, in welchen die mhplus hauptsächlich aktiv ist.

    Infos für jede Lebenslage in der Corona-Zeit
    Zum Kampagnenstart wurden auf der Landingpage vor allem gesundheitsrelevante Informationen rund um das Coronavirus veröffentlicht: auf anschauliche und unterhaltsame Weise. Unter anderem wichtige Telefonnummern, Links zu aktuellen Corona-Apps und Tipps, wie man sich am besten nützlich macht.

    Mehr zur Agentur finden Sie unter www.heydavid.de

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    Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
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