Frankfurt am Main, 08. Juni 2021 – Edelman Deutschland holt Maximilian Fink als Chief Operating Officer an Bord. Er wird Teil des Executive Boards und verantwortet das 20-köpfige Ressource-, Projektmanagement- sowie IT-Team, das eine Schlüsselrolle bei der kundenzentrierten Wachstumsstrategie spielt.
Maximilian Fink übernimmt ab sofort die Stelle des Chief Operating Officers bei Edelman.
„Als erfahrener Experte mit Fokus auf Change Management sowie Business- und Organisationsentwicklung wird Maximilian künftig als unser Chief Operating Officer von München aus die operative Excellence unserer integrierten Kommunikationsdienstleistungen verantworten und unsere definierte Wachstumsstrategie mit vorantreiben“, so Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland.
Maximilian Fink ist Mitglied des deutschen Executive Boards, dem seit Mai auch Anja Guckenberger als Chief Client Officer, neben Gabriele Stöwe als Chief Financial Officer, Beatrice Winkler als Chief Human Ressource Officer und Manuel Frank als Global Chief Creative Officer Health, angehören. Vor seinem Start bei Edelman wurde Maximilian Fink 2017 zum geschäftsführenden Chief Financial Officer der IPG DXTRA, Teil der US-Holding Interpublic Group of Companies (IPG), in Deutschland und der Schweiz ernannt. In dieser Funktion führte er alle Marken und Shared Services und zeichnete verantwortlich für die finanzielle, rechtliche und operative Führung des IPG DXTRA-Netzwerks und der zugehörigen Marken. Zuvor bekleidete Fink verschiedene Positionen bei Sky Deutschland sowie bei der Digitalagentur Interone von der BBDO Gruppe. „Christiane und ich waren als Leadership Team bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich, wenn es darum ging, Organisationen nachhaltig profitabel und zukunftssicher aufzustellen. Daher freue ich mich sehr, dass wir jetzt an diese erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfen können“, sagt Maximilian Fink zu seinem Start bei Edelman.
Über Edelman
Edelman ist die globale Kommunikationsagentur, die Vertrauen zwischen Menschen, Marken, Unternehmen und Organisationen auf- und ausbaut. In Deutschland liefern rund 230 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kund:innen ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder:innen zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de.
Pressekontakt
Anna-Lena Schildt Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland Tel.: +49 (0) 40 80 90 36 770 E-Mail: Presse-DE@edelman.com
Hamburg, 7. Juni 2021 – FAKTOR 3 ist neue PR-Lead-Agentur für TikTok in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Hamburger Kommunikationsagentur hat zum 1. April 2021 die Bereiche Corporate, Consumer und Digital Communications der führenden Plattform für mobile Kurzvideos übernommen. Ebenfalls zum Auftragsumfang gehört ein Speakers Bureau Programm, um die strategische Positionierung der TikTok Sprecher*innen auf Bühnen zu erhöhen. Finsbury Glover Hering Europe bleibt wie bisher Public Affairs Agentur von TikTok.
„Das Vertrauen von TikTok in unsere Arbeit untermauert unser Know-how in der Technologie- und Plattform-Kommunikation“, sagt Sabine Richter, Gründerin und Vorstand der FAKTOR 3 AG. „Und mit so einer spannenden, internationalen Marke und einem leidenschaftlichen, wie fortschrittlichen Kommunikationsteam auf Kundenseite macht es doppelt Spaß zusammen zu arbeiten.“ Die Wandsbeker hatten sich in einem mehrstufigen Pitch durchgesetzt und das TikTok-Kommunikationsteam von ihrer Arbeit und Themen-Expertise überzeugt.
Mit einem eigens für den Pitch entwickelten ‚Speed-Desk-Konzept‘ reagiert die Hamburger Agentur integriert, aber vor allem dynamisch und tagesaktuell auf Themen auf der Plattform und in den Medien. Daten, eine tiefe Medienbeobachtung gehören ebenso zum täglichen Prozess, wie Verständnis für Social-Media-Trends und Marktentwicklungen.
Integriert ist ebenfalls ein nachhaltiges Programm zur Positionierung von TikTok Executives sowie Expert*innen zu den Themen Transparenz und Verantwortung, Diversity und Inklusion sowie TikTok for Business und Markenpartnerschaft. Das gemeinsame Speakers Bureau ist eine Symbiose aus den bestehenden Strukturen von TikTok und Agentur, die das Programm 2020 ins Leben gerufen und entsprechende Strukturen etabliert hat.
Neben TikTok ist FAKTOR 3 für zahlreiche weitere Kunden aus den Bereichen Consumer Electronics und Technologie (u. a. Microsoft, Software AG, Logitech, Adobe, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) tätig. Mit TikTok erweitern die Hamburger ihr Kundenportfolio im Bereich Digital Marketing- und Plattform-Expertise (u.a. Adobe Experience Cloud, GroupM, Twitter) um einen weiteren namhaften Anbieter. Aktuelle Meldungen zu TikTok finden Sie auf dem TikTok Newsroom.
Über die FAKTOR 3 AG
Die Hamburger Kommunikationsagentur FAKTOR 3 AG realisiert seit 1995 integrierte Kommunikationslösungen unter anderem für Kunden aus den Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation, Medien & Entertainment, Food sowie Automotive und Mobilität. Mit rund 240 Mitarbeiter*innen arbeitet die FAKTOR 3 AG aktuell für Kunden wie Microsoft, Samsung, Beiersdorf, Porsche, die Software AG, Hyundai Europe, Twitter, Adobe, Netflix, MOIA, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Logitech, Sopra Steria und viele andere.
Die Ergebnisse des European Communication Monitor 2021 wurden Mitte Mai in einem Online-Event der European Association of Communication Directors (EACD) präsentiert. Die diesjährige Auflage der weltweit größten Studie der Kommunikationsbranche stützt sich auf die Befragung von 2.664 Kommunikationsverantwortlichen in 46 europäischen Ländern und liefert wertvolle Einblicke in PR, Unternehmens- und Organisationskommunikation.
Neben der digitalen Transformation der Kommunikation als Schwerpunktthema stehen die Nutzung von Videokonferenzen in der Stakeholder-Kommunikation und die sich wandelnde Rolle von Kommunikationsverantwortlichen im Fokus. Außerdem werden Gehälter, strategische Kernthemen und die Eigenschaften exzellenter Kommunikationsabteilungen untersucht. Ländervergleichende Analysen stehen für 22 europäische Staaten zur Verfügung. Stichprobenziehung, theoretische Fundierung und statistische Auswertungsmethoden entsprechen wissenschaftlichen Standards. Die Studie wurde von einem Forschungsteam renommierter Universitäten aus ganz Europa durchgeführt und unterstützt.
CommTech und digitale Infrastrukturen
Die Ergebnisse der 15. Auflage des European Communication Monitor zeigen, dass die Einführung neuer Software und digitaler Tools als dringend notwendig, aber gleichzeitig auch als große Herausforderung wahrgenommen wird. Eine überwiegende Mehrheit der europäischen PR-Profis betont die Relevanz von Digitalisierung der Stakeholder- Kommunikation (87,75) und dem Aufbau digitaler Infrastrukturen zur Unterstützung interner Workflows (83,9%).
Allerdings ist das derzeitige Digitalisierungslevel oft ernüchternd: Drei von vier Kommunikationsabteilungen und -agenturen haben Erfahrung in der Nutzung externer Plattformen in der Kommunikation mit ihren Anspruchsgruppen und in der Bereitstellung von Lösungen für kollaboratives Arbeiten. Aber nur eine Minderheit ist versiert darin, digitale Tools für kommunikationsspezifische Aktivitäten wie den Umgang mit digitalen Assets bereitzustellen. Insgesamt unterscheidet sich das Digitalisierungslevel signifikant zwischen unterschiedlichen Organisationstypen: Börsennotierte Unternehmen liegen klar vorne und Kommunikationsabteilungen im öffentlichen Sektor hinken hinterher.
Videokonferenzen in der Stakeholder-Kommunikation
In der Pandemie mussten viele Kommunikationsverantwortliche auf Videokonferenzen setzen. Dabei stellt sich die Frage, ob entsprechende Plattformen auch in einer „Post-Corona“-Welt genutzt werden wird. Die meisten Befragten antizipieren eine Erwartung seitens ihrer Organisation, weiterhin per Videokonferenzen zu kommunizieren (73,5%) – gleichzeitig befürchten viele unzureichende Unterstützung (62,0%).
Insgesamt werden sich Videokonferenzen laut Einschätzung der Studienteilnehmer etablieren: Drei von vier Kommunikationsverantwortlichen wollen den Kanal auch nach der Pandemie nutzen. Allerdings zeigen sich Unterschiede im Ländervergleich mit signifikant geringerer Akzeptanz in Ost- und Südosteuropa.
Zukünftige Rollen für Kommunikationsverantwortliche
Kommunikationsverantwortliche haben vielfältige Aufgaben – von der Erstellung von Inhalten und dem Dialog mit Stakeholdern über die Steuerung der eigenen Einheiten über das Kommunikationscoaching von Kollegen bis hin zur Unterstützung des Top-Managements bei Business-Entscheidungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten in ihrer täglichen Arbeit mehrere Rollen gleichzeitig erfüllen. Ausgehend von einem Bezugsrahmen mit fünf unterschiedlichen Rollen zeigt die Studie, dass die traditionelle Kommunikator-Rolle dominiert und vom größten Anteil der Befragten häufig ausgeübt wird (42,8%). Dahinter folgen die Rollen als Manager (31,1%), Coach (27,7%), Advisor (26,2%) und Botschafter (23,7%).
Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Coach- und Advisor-Rollen an Relevanz zunehmen werden. In der Praxis werden sie häufig simultan ausgeübt. Kommunikationsverantwortliche in der Rolle des Advisor unterstützen meist Top-Manager oder Leiter anderer Bereiche. Sie haben zumeist mehr als 10 Jahre Berufserfahrung und spezialisierte Managementtrainings oder Weiterbildungen in strategischer Entscheidungsfindung absolviert.
Berlin, 31.05.2021– Homeoffice, digitale Meetings und IT-Infrastruktur: Die Pandemie hat das Arbeiten in Agenturen verändert. Eine aktuelle Umfrage unter dem Nachwuchs der GPRA-Mitgliedsagenturen im Auftrag der GPRA Young Professionals ergibt: Rund zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) kommen mit dem New Normal gut zurecht.
Insgesamt haben 192
Young Professionals mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung aus 36
Agenturen an der ersten Umfrage der GPRA Young Professionals teilgenommen.
Knapp zwei Drittel der Teilnehmer:innen geben an (sehr) zufrieden mit den durch
COVID-19 bedingten Veränderungen ihrer Arbeitswelt zu sein (sehr zufrieden 9
Prozent, zufrieden 56 Prozent). Lediglich acht Prozent der Befragten sind damit
unzufrieden. Die Auswirkungen des „New Normal“ auf die persönliche Arbeitsweise
bewertet der Branchennachwuchs differenzierter: So wurde in einer offenen Frage
sowohl Positives, wie etwa die gewonnene Zeit durch das Wegfallen des
Arbeitsweges, als auch Negatives, wie zu wenig direkter Kontakt mit den
Kolleg:innen, genannt.
Agenturen kommen mit dem New Normal gut zurecht
In vielen Agenturen war die Möglichkeit zum Homeoffice bereits ein fester Bestandteil in der
Organisation, wie der jüngste „Agenturen als Arbeitgeber“-Report 2020 der GPRA widerspiegelt. „Die GPRA-Agenturen hatten in der pandemiebedingten
Ausnahmesituation somit einen echten Vorteil, denn sie haben schon lange damit
begonnen, flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen, um sich an die
unterschiedlichen Lebensphasen ihrer Mitarbeiter:innen anzupassen“, so Jelena
Mirkovic, Mitglied im Präsidium der GPRA.
Als dann durch die neu eingetretene Situation der Arbeitsschwerpunkt
komplett und dauerhaft ins Homeoffice verlegt werden musste, haben Agenturen
mit ihren Mitarbeiter:innen kreative Wege gefunden, mit dieser Situation
umzugehen – das zeigt sich auch in der aktuellen Umfrage. So geben die
befragten Young Professionals an, dass beispielsweise regelmäßige Teamcalls,
gemeinsame digitale Mittagspausen und Coffee-Breaks geholfen haben, ihren
Arbeitsalltag im Homeoffice zu gestalten. Für den fehlenden persönlichen
Austausch im Team halfen neben gezielten, unter strenger Beachtung der
Abstands- und Hygieneregeln umgesetzten Rückkehrregelungen in die Büros, auch
virtuelle After-Work-Events wie Spieleabende, Cocktail Nights oder Mystery
Calls mit Agenturkolleg:innen.
Auch Fortbildungen blieben trotz Ausnahmesituation 2020 in fast allen
Agenturen ein Bestandteil des Agenturlebens: Fast drei Viertel der befragten
Young Professionals (73 Prozent) haben an ihrer Fortbildung arbeiten können,
z.B. mittels interner Trainings/Workshops (54 Prozent), virtueller Konferenzen
(27 Prozent) oder externer Trainings/Workshops (22 Prozent).
Die Mischung machts:
Homeoffice und Präsenz miteinander verzahnt
Auch wenn zukünftig
Homeoffice ein integraler Bestandteil des Agenturlebens bleiben wird, – wie
sich auch fast alle der befragten Young Professionals (97 Prozent) wünschen –, so
ist ein Leben ausschließlich im Homeoffice für nahezu keinen denkbar. Die
Studie hat neben den verschiedenen strukturellen Herausforderungen der
vergangenen Monate auch gezeigt, dass 79 Prozent der Young Professionals der
Face-to-Face-Austausch mit dem Team (sehr) stark gefehlt hat.
Befragte liefern
Insights für das „New Normal“
Malin Daniel, Sprecherin der GPRA Young Professionals fasst zusammen: „Das vergangene Jahr hat von uns allen viel abverlangt. Der Umstieg ins Dauer-Homeoffice und die damit verbundenen Fragestellungen haben die Agenturen zwar alle gut gelöst. Aber mit ungeeigneten Arbeitsräumlichkeiten zuhause, sozialer Isolation und fehlenden Infrastrukturen sind hingegen neue Herausforderungen aufgetaucht, an deren Lösung wir gerne mitarbeiten.“ *
Und das tun die GPRA
Agenturen bereits: Sie tauschen sich intensiv auf verschiedenen Ebenen aus, wie
das „New Normal“ der Arbeitswelt agenturindividuell ausgestaltet sein wird. Der
erste Austausch der GPRA Young Professionals mit dem Kreis der Human
Resources-Verantwortlichen in den Agenturen zu den zahlreichen Insights aus der
Umfrage hat bereits stattgefunden.
Weitere Details zur
Umfrage können über die Geschäftsstelle (info@gpra.de) abgerufen werden.
Informationen zur Umfrage
Die verwendeten Daten beruhen auf einer qualitativen Online-Befragung der GPRA e.V., an der 192 Personen aus den 36 Mitgliedsagenturen der GPRA e.V. in Deutschland mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung zwischen dem 25.01.2021 und 11.02.2021 teilnahmen. *Umfrage-Ergebnis zu den neuen Herausforderungen im Homeoffice (siehe auch Grafik): eigene Räumlichkeiten (52 %), soziale Isolation (44 %), fehlende Infrastruktur wie Internet, Drucker (35 %)
Über die GPRA e. V. und die GPRA Young Professionals
Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent. Im Rahmen der im Februar 2020 gegründeten Nachwuchsinitiative der GPRA Young Professionals engagiert sich der Branchennachwuchs führender deutscher PR- und Kommunikationsagenturen mit dem Ziel, durch eigene Themen die Weiterentwicklung des Kommunikationsmarktes voranzutreiben. Gleichzeitig bietet die Initiative eine Plattform zur aktiven Vernetzung des Nachwuchses innerhalb des Verbandes. Mehr unter www.gpra.de/gpra-young-professionals/
Die neuesten Beiträge der GPRA Young Professionals:
Ob Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter: Rund 66 Millionen Menschen in Deutschland sind in den sozialen Medien aktiv – das ist das Ergebnis des Digital 2021 Reports von Hootsuite und We are Social. Der Trend? Steigend. Kein Wunder also, dass die sozialen Medien auch für Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Um ihre Zielgruppe mit ihren Botschaften zu erreichen, setzen bereits viele Unternehmen auf Social-Media-Marketing. Was dahinter steckt und wie der Alltag eines Social-Media-Managers aussieht, erfahrt ihr in diesem Blog-Artikel.
Social-Media-Marketing ist eine
Teildisziplin des Online-Marketings. Dabei nutzen Unternehmen Facebook,
Instagram, Twitter und Co. zielgerichtet, um Inhalte mit ihrer Zielgruppe zu
teilen. Die Ziele, die sie damit verfolgen, können ganz unterschiedlich sein: das
Image pflegen, Leads generieren, die Markenbekanntheit erhöhen, den Umsatz
steigern, die Kundenbindung stärken, neue Mitarbeiter gewinnen – das sind nur
einige Beispiele. Der große Vorteil der sozialen Medien: Unternehmen sind ganz
nah an ihrer Zielgruppe dran und können ohne Umwege mit ihr interagieren. Die
Herausforderung: im Social-Media-Universum sichtbar werden, sich gegen die
Konkurrenz durchsetzen und die Zielgruppe mit einzigartigem Content begeistern.
Das bedeutet: Es kann nicht einfach darauf losgepostet werden. Für ein
erfolgreiches Social-Media-Marketing braucht es eine Strategie und starke
Inhalte, die auf die Unternehmensziele einzahlen, den Ton der Zielgruppe
treffen und Mehrwert bieten. Hier kommen Social-Media-Manager zum Einsatz.
Das machen Social-Media-Manager
Während PR-Berater die
gesamte öffentliche Kommunikation von Unternehmen im Blick haben, kümmern sich Social-Media-Manager
um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien. Mit den Unternehmenszielen
im Gepäck analysieren sie Zielgruppen, identifizieren geeignete Kanäle, planen
und erstellen Content, interagieren mit der Community und messen Erfolge. Dabei
arbeiten Social-Media-Manager eng mit der Marketing- oder
Kommunikationsabteilung von Unternehmen zusammen – schließlich muss sich das
Social-Media-Marketing in das Gesamtgefüge der Unternehmens-, Marken- oder Produktkommunikation
einfügen.
Mein Alltag als Social-Media-Verantwortliche
Häufig werde ich gefragt, wie mein Arbeitstag als Social-Media-Verantwortliche typischerweise aussieht. Meine Antwort lautet: eigentlich immer anders, selten wie geplant – das ist meine Erfahrung. Trotzdem gibt es einige Aufgaben, die mich in meinem Alltag ständig begleiten. Zum Beispiel das kontinuierliche Monitoring der Social-Media-Kanäle, die ich für meine Kunden betreue: Wie kommen die neuen Posts an? Gibt es neue Kommentare und Nachrichten, die beantwortet werden müssen, oder interessante Beiträge, die geliked, kommentiert oder geteilt werden können? Wie laufen die aktiven Werbekampagnen? Was ist aktuell in den sozialen Medien beliebt, und was macht eigentlich die Konkurrenz? Ein Auge ist immer auf dem Smartphone, um schnell auf Neues zu reagieren. Auch das Recherchieren von Themen und Trends, das Planen und Schreiben von Beiträgen, der Austausch mit den kreativen Köpfen aus der Grafik und die Abstimmung mit den Kunden stehen täglich auf meiner To-Do-Liste. Dazu kommen unter anderem regelmäßige Reportings. Hier dreht sich alles um Zahlen, Daten und Fakten – und was sie bedeuten. Die Analysen zeigen, wie erfolgreich das Social-Media-Marketing ist, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche Stellschrauben gedreht werden müssen, um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien zu optimieren. Deutlich wird: Social-Media-Marketing läuft nicht einfach so nebenbei, sondern ist ein eigenes, verantwortungsvolles Aufgabengebiet, das die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmen, Marken und Produkten nachhaltig prägt.
Veröffentlicht am 27.05.2021
Autorin: Eileen Oelschläger Consultant Publik. Agentur für Kommunikation Email: younggpra@gpra.de
Die neuesten Beiträge der GPRA Young Professionals:
Stuttgart, 21. Mai 2021 – Insgesamt zwölf Leitsätzen nachhaltigen Wirtschaftens hat sich die Sympra GmbH (GPRA) mit der Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichtet: Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist das bislang bundesweit einzige Nachhaltigkeitsmanagement-System speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Die Agentur bekennt sich damit zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung und macht ihre Nachhaltigkeitsoffensive für die Öffentlichkeit nachvollziehbar.
„Nachhaltigkeit ist schon seit vielen Jahren ein großer Teil der Sympra-Philosophie. Trotzdem versuchen wir, uns kontinuierlich zu verbessern und unser Handeln immer wieder zu hinterfragen. Die Unterzeichnung der WIN-Charta hilft uns dabei, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen, der langfristig zu einer immer nachhaltigeren Unternehmenskultur führt“, sagt Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra. „Um dieses Ziel zu erreichen, beziehen wir alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in diesen Prozess mit ein“.
Die WIN-Charta basiert auf Selbstverpflichtung, Eigeninitiative und Kommunikation. Die zwölf Leitsätze umfassen die Aspekte Menschenrechte, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Umweltbelange, ökonomischen Mehrwert, nachhaltige und faire Finanzen, Antikorruption sowie regionalen Mehrwert. Der Prozess startet mit der Unterzeichnung der Charta. Drei Monate nach Unterzeichnung muss das Zielkonzept formuliert werden, welches die Umsetzung der Maßnahmen sowie die Unterstützung eines lokalen Projekts beinhaltet. Zwölf Monate später ist ein Nachhaltigkeitsbericht einzureichen, woraufhin eine Prüfung durch Stakeholder und Öffentlichkeit erfolgt. Das Nachhaltigkeitsversprechen soll regelmäßig erneuert werden.
Über Sympra Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de.
Kontakt für die Redaktion: Veit Mathauer und Veronika Höber c/o Sympra GmbH (GPRA) Stafflenbergstraße 32 70184 Stuttgart Tel. 07 11/9 47 67-0 E-Mail pr@sympra.de
Hamburg/Schiltach, 20. Mai 2021 – Die Kommunikationsagentur achtung! hat den Pitch um den Jubiläumsetat von Hansgrohe gewonnen. Als Lead-Agentur hat achtung! jetzt die globale Jubiläumskampagne entwickelt. Das Motto: „Taktgeber des Wassers. Seit 1901.“ Herzstück der Kampagne sind die „WaterTunes“ – ein Elektro-Pop-Musikalbum, das unter anderem auf Spotify, Apple Music, Deezer und Amazon Music zu hören ist. Das Einmalige daran: Die acht Album-Tracks mit Titeln wie „We swim we dive“, „Love for the Rain“ oder „The Beauty of Flow“ wurden von den Hamburger Musikern Florian Kruse und Andreas Paulsen auf Basis von Original-Wasserstörgeräuschen aus dem Hansgrohe Strahl- und Soundlabor komponiert. Die Hansgrohe-Entwickler filtern Geräusche, die den entspannenden Wassersound ihrer Brausen und Armaturen stören, mit innovativen Techniken heraus. Um diese Design- und Ingenieurskunst zu würdigen, sind die nicht perfekten Töne jetzt in entspannende Beats gewandelt worden.
„WaterTunes“ – wenn Wasserstörgeräusche zu Musik aufleben.
„Das Team von achtung! hat es auf Anhieb geschafft, unsere Unternehmensvision und das, was uns seit 120 Jahren ausmacht, in ein starkes Keyvisual und starke Botschaften zu gießen“, so Dr. Jörg Hass, Vice President Corporate Communications bei Hansgrohe. „Der Wassertropfen, der konzentrische Kreise zieht und den Membranen eines Lautsprechers ähnelt, zeigt, dass wir Wellen schlagen und es seit jeher unser Antrieb ist, den Takt vorzugeben.“ So war es auch das Ziel von achtung!, das Jubiläum von Hansgrohe unter dem Motto „Taktgeber des Wassers. Seit 1901“ adäquat zu inszenieren – mit einer aufmerksamkeitsstarken Manifestation, die Handel, Handwerk, Dienstleister und Verbraucher erleben lässt, wofür Hansgrohe steht. „Dafür haben wir die Hansgrohe-Attribute in ein Musikalbum transformiert, das von Wasser lebt, ganz wie das Unternehmen selbst“, so Claudia Rienhoff, Account Director und Kunden-Lead bei achtung!. „Die ‚WaterTunes‘ symbolisieren die auf 120 Jahren Erfahrung basierende Technologieführerschaft und den kompromisslosen Qualitätsanspruch des Unternehmens.“ Sie erzählen vom Wasserpionier und von seiner Unternehmensvision „Wir leben Wasser“ – und lassen dafür Wasserstörgeräusche zu Musik aufleben. Denn Quelle der Idee und Umsetzung waren Störsignale aus dem unternehmenseigenen Strahl- und Soundlabor, die beim Durchlauf von Wasser durch Brause- und Armaturen-Prototypen herausgefiltert werden, damit beim Duschen ein angenehmer Wasserklang entsteht.
Alle acht Tracks des
Albums zeigen: Die gefilterten Störgeräusche sind wohlklingend genug, um daraus
relaxende Musikstücke für entspannte Momente zu kreieren, jedoch bei Weitem
nicht perfekt genug für ein einzigartiges Duscherlebnis mit Hansgrohe. Florian
Kruse, der mit seinem Co-Komponisten Andreas Paulsen die Idee in Musik goss,
erklärt: „In jeden Track auf dem Album sind die von Hansgrohe aufgenommenen
Sounds eingebunden. Wir haben zum Beispiel ein Drum-Machine-Pattern mit einem
Sampler rein aus den Störsignalen erstellt. Somit konnten wir aus den Sounds
Drum-Elemente bauen wie zum Beispiel eine Hi-Hat, eine Snare und eine
Kick-Drum. In dem Prozess haben wir die Sounds stark verkürzt und konnten dann
einen Rhythmus einspielen. Das hört man zum Beispiel sehr gut beim ersten
Album-Track ‚I Am Water‘.“
Die Veröffentlichung
des Albums „WaterTunes“ sowie der Spotify-Playlist „WaterTunes by Hansgrohe“
bildet den Auftakt zur global ausgespielten Jubiläumskampagne, die sich an
B2B-Partner sowie Verbraucher und Mitarbeiter richtet. Über Billboards, Print-
und Onlineanzeigen, eine eigene Landingpage sowie Social Media
(#WaterTunes, #TheBeatOfWater) und PR werden die Kampagnenbotschaften in die
Zielgruppen transportiert. „Wir möchten national und international so viele
Interessengruppen wie möglich an unserem Jubiläumsjahr teilhaben lassen und
ihnen auch etwas zurückgeben – das haben wir mit den ‚WaterTunes‘ geschafft“,
resümiert Hass. „Gleichzeitig setzen wir damit den Pioniergeist unseres
Gründers Hans Grohe ungebrochen fort, der nach wie vor die Triebfeder des
Unternehmens ist.“
Verantwortlich für
das kreative Konzept und die Realisation sind bei achtung! auf Beratungsseite
Management Supervisor Robert Hoyer und Account Director Claudia Rienhoff. Im
Kreativ-Lead sind Creative Director Katja Behnke sowie Carsten Gramatzki
(Senior Art Director) und Jens Scholtiski (Senior Texter).
Bei Hansgrohe zeichnen Vice President Corporate Communications Jörg
Hass und Astrid Bachmann, stellvertretende Pressesprecherin, für die Kampagne
verantwortlich.
achtung! wurde 2001 von Mirko Kaminski als PR-Agentur gegründet. Heute ist sie eine der kreativsten und meistprämierten Agenturgruppen Deutschlands. Die Mission von achtung!: Unternehmen und Marken bemerkenswert zu machen – um Menschen für sie zu gewinnen. Dafür verbindet achtung! Social Media, PR, digitale Werbung und Audiokommunikation mit durchschlagenden Ideen. Die Agenturen achtung!, achtung! Engage, achtung! Mary, achtung! Broadcast und achtung! Alive beschäftigen 180 Mitarbeitende in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Köln. Zu den Kundinnen und Kunden zählen über 70 namhafte Unternehmen, darunter o2, eBay, Google, MINI, Bosch, Michelin, Barclaycard, Volocopter und mobile.de. International knüpft achtung! im Auftrag maßgeschneiderte Agenturnetzwerke und führt sie von Deutschland aus – so für die Elbphilharmonie und die Lufthansa Group. Mit der Gründer*innenplattform ermöglicht die Agentur Persönlichkeiten aus der Branche, ihre eigene achtung! Agentur zu gründen.
Janine Lindenau und Thomas Zumtobel sprechen mit uns über User
Experience, Accessibility und ihren Beitrag in der Verbandsarbeit.
GPRA: Auf LinkedIn
habt Ihr geschrieben, dass Ihr Euch verschiedene Verbände, darunter DPRG,
Bitkom, eco und eben auch die GPRA, angeschaut habt. Warum habt Ihr Euch für
die GPRA entschieden?
Thomas Zumtobel: Wir hatten das Glück, die GPRA vor
der Entscheidung für eine Mitgliedschaft persönlich kennen zu lernen. Die
offene Atmosphäre und der gute Austausch haben uns in diesem ersten Meeting
überzeugt. Unsicher waren wir uns, ob wir als reine Digital-Agentur zu Euch
passen. Da habe ich zum Telefon gegriffen und Oktay Tannert-Yaldiz von K16
angerufen. Er ging sofort ans Telefon und wir hatten ein supernettes Gespräch –
die Chemie stimmte einfach. Auch als wir darüber gesprochen haben, was man bei
seinem ersten eigenen Podcast beachten muss. Er verfügt über einen großen
Erfahrungsschatz beim Thema Podcast und hat uns sofort und ganz uneigennützig
weitergeholfen. Da dachte ich mir: „Geil, das passt!“ Denn genau das ist
für uns Netzwerken: Austausch und Hilfe – uneigennützig.
Janine Lindenau: Genau, und gerade haben wir unsere erste Podcast-Folge mit Oktay als Gast veröffentlicht. Das ging wahnsinnig schnell dank des GPRA Netzwerks. Thomas hat es in seinem LI-Post so schön als „kleine feine Familie“ beschrieben. Genau das hat uns überzeugt: Ein kleiner, persönlicher Kreis mit einem guten Miteinander und schnellen Kommunikationswegen. Wir waren sofort Teil Eurer Community, konnten direkt in den Austausch gehen und uns selbst einbringen.
Ein Mensch. Ein Gin. Ein Talk. Aus der Agenturwelt. Ohne Skript. Mit Einblick. Mit Meinung. Mit Leidenschaft.
In jeder Folge steht ein:e Agenturchef:in Rede und Antwort. Q4U spricht mit seinem Gast über das Agenturleben und den Menschen hinter dem Job. Und verkosten dabei einen Gin, den sie oder er mitbringt. Pur und mit Tonics. Wie das Gespräch verläuft ist dabei genauso überraschend wie der Gin. Denn es gibt kein Skript. Hört rein!
GPRA: Gute
Überleitung. Bei welchen Verbandsthemen wollt Ihr Euch engagieren bzw. gibt es
neue Themen, die Ihr einbringen wollt?
Thomas Zumtobel: Wir würden uns gerne in den
Digital Hub einbringen. Wir verfügen über tiefe Kenntnisse im Bereich User
Experience. Man will das ja fast nicht mehr sagen, ist es doch zu einem
Buzzword verkommen. Dennoch: Wir arbeiten wissenschaftlich, mit fundierten
psychologischen Modellen und Methoden. Dabei stehen immer die Bedürfnisse der
Nutzer im Mittelpunk. Außerdem betrachten wir eine Website nicht isoliert,
sondern im Kontext der gesamten User Journey. Wir sind emphatische digitale
Kommunikationsstrategen. Dieses Know-how tragen wir gerne in die GPRA.
Janine Lindenau: Eine Säule der User Experience,
die uns besonders am Herzen liegt, ist die digitale Barrierefreiheit. Wir
möchten niemanden ausschließen. Und wir wissen, dass Barrierefreiheit nicht nur
Menschen mit einem klassischen Handicap zugutekommt. Wie viele von uns haben
die Schriftgröße ihres Handys nach oben reguliert oder sind einfach situativ
gehandicapt, weil sie zum Beispiel gerade ein Kind auf dem Arm halten. Wenn man
sich das klar macht, führt aus unserer Sicht kein Weg an Barrierefreiheit
vorbei. Zumal sie keinen Mehraufwand bedeutet, wenn man sie von Beginn an
berücksichtigt. Auch dieses Thema möchten wir daher den Mitgliedern näherbringen.
Wir möchten deutlich machen, dass das kein verstaubtes Thema ist, sondern
wirklich jedem zugutekommt.
GPRA:„Wir
bauen keine Websites – wir designen Emotionen“ ist Euer Leitsatz. Was bedeutet
das genau?
Thomas Zumtobel: Wir stellen immer gern zwei Zahlen
gegenüber: 40 aus 11 Millionen. Eine Idee, was dahintersteckt? 11 Millionen
Sinneseindrücke prasseln pro Sekunde auf uns ein. Davon können wir gerade mal
40 bewusst verarbeiten. Wir brauchen also einen sehr effizienten Filter. Das
ist unser Unterbewusstsein. Das sortiert aus, aber ausschließlich digital. Es
gibt nur gut oder schlecht. Es handelt sich also um eine rein emotionale
Entscheidung. Da liegt es nah, dass wir für das Unterbewusstsein, für die
emotionale Seite, und nicht für die Ratio konzipieren und designieren, oder?
Zumal wir nur wenige Sekunden haben, um den Nutzer zu überzeugen, auf der
Webseite zu bleiben. Das ist wie bei der Liebe auf den ersten Blick. Es geht um
den positiven Ersteindruck.
GPRA:Eure
Kunden beauftragen Euch für die Kundenansprache über das Web. Wieviel
Kommunikation bzw. PR steckt in Eurer Arbeit?
Janine Lindenau: Wir sitzen alle im gleichen
Boot. Auch wir machen Kommunikation. Wir
versorgen die Zielgruppe mit den Informationen, die sie benötigt. Das Format
ist dabei erstmal zweitrangig. Wir schauen über den Tellerrand. Denn eine
Website funktioniert nie isoliert. Wir müssen wissen, mit welchen
Vorerfahrungen und Erwartungen die Nutzer auf die Seite kommen. Und wo ihre
Reise danach hingehen soll. Was ist das Kommunikationsziel, die übergeordnete
Strategie?
GPRA:Worin
unterscheiden sich Eure Skills?
Janine Lindenau: Meine Stärken liegen im Bereich
Operations, Projektmanagement und Content. Und darin, Thomas kreative und manchmal
auch verrückte Ideen in ein
reales Projekt zu übersetzen 😉.
Thomas Zumtobel: Unterschreibe ich so! Janine ist
sehr strukturiert; ich weniger. Ich bin der kreative Neudenker. Und in der
Arbeit mit Kunden häufig unbequem. Ich muss ein Projekt und seine Anforderung
von Grund auf verstehen und hinterfrage alles. Ich tauche sehr tief ein und
muss die Gefühlswelt des Nutzers nachempfinden. Ich bin disruptiv, auch wenn
ich das Wort nicht mag. Und das führt manchmal dazu, dass Janine in die
Tischkante beißt, wenn ich dem Kunden beispielsweise sehr klar sage, was ich
von seinem Briefing halte oder ausspreche, was klappt und was man bleiben lassen
sollte.
Janine Lindenau lachend: Mittlerweile schocken mich
solche Äußerungen nicht mehr. Das war früher definitiv anders. Man muss dazu
wissen: Ich war selber Kundin von Q4U bevor ich hier herkam. Insofern ist mir
die Kundenperspektive sehr vertraut und ich weiß, wie es ist, wenn man als
Projektmanager denkt: „Er hat absolut recht, aber wie soll ich diesen
turn-around nun meinem ganzen Team und Vorgesetzten beibringen, wo wir doch
intern bereits alles besprochen und abgestimmt haben?“ Ich fühle für beide
Seiten. Noch heute. Das ist Fluch und Segen zugleich.
GPRA:Wie
lange kennt Ihr Euch denn dann schon?
Janine Lindenau: Gute 10 Jahre.
Thomas Zumtobel: Das kommt hin. Wir sind ein super
eingespieltes Team. Wir wollen beide, dass unsere Projekte fliegen! Wir wollen
gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich sein, daher werden wir immer wieder
die Finger in die Wunde legen und sagen: Das müssen wir ändern! Wir investieren
extrem viel, sind immer mit ganzem Herzblut dabei. Unser Ziel ist Exzellenz.
GPRA: Und zu guter
Letzt für alle, die noch im Dunkeln tappen: Wie kam es zu Eurem Agenturnamen
Q4U? 🙂
Thomas Zumtobel: Von James Bond 😀 Wer die Filme kennt, weiß, dass es
neben 007 und der Chefin M, auch Q gibt, der die ganzen technischen, verrückten
und ausgeklügelten Gadgets bereitstellt. Q ist der Leiter des hoch
technologisierten Labors- und wir sind Q4U – ein Q for you!
Janine Lindenau: Wir entwickeln genau solche innovativen Lösungen wie Q. Nur deutlich weniger martialisch 😉
Wir freuen uns verbandsseitig außerordentlich als Kooperationspartner beim 25. Pfeffer-Ranking dabei zu sein und gemeinsam ein valideres Ranking für unsere Mitglieder auf die Beine gestellt zu haben!
Und noch dazu sind wir sehr stolz darauf, dass gleich 28 unserer Mitgliedsagenturen im Hauptranking der testierten Agenturen vertreten sind und die Top 5 alleinig von GPRA-Agenturen bestritten wird.
Dass unsere Mitglieder für 330 Million Euro und damit für 57 Prozent des testierten Umsatzes in der PR stehen, ist ein sehr beeindruckendes Ergebnis.
Christiane Schulz, GPRA-Präsidentin
Die GPRA-Agenturen konnten ihren Honoraranteil um 5 Prozent zum Vorjahr ausbauen.
Ziel des Relaunches vom Pfeffer Ranking war, es den Agenturvergleich transparenter, valider und nachvollziehbarer zu machen.
Dass das erweiterte Konzept so viele Agenturen durch ihre Teilnahme mittragen, zeigt uns, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Alexandra Groß, stv. GPRA Präsidentin
Vielen Dank an die GPRA-Agenturen, die uns mit ihrer Teilnahme am Ranking auch in unserer Qualitätsoffensive für mehr Transparenz und Validität im Markt unterstützt haben:
Einen kompletter Beitrag zum Pfeffer-PR-Ranking ist beim PR-Journal, hier nachzulesen. Das Hauptranking ist hier zu finden. Eine Liste der GPRA-Agenturen finden Sie hier.
Frankfurt, 06. Mai 2021 – Hendrik Köstens ist seit April 2021 als Managing Supervisor im Berliner Büro von FleishmanHillard tätig. Dort unterstützt er den Wachstumskurs der Practice Corporate & Public Affairs unter Dr. Thies Clausen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Energie- und Klima- sowie der Digitalpolitik.
Hendrik Köstens ist seit April 2021 Managing Supervisor bei FleishmanHillard Germany.
Vor seinem Wechsel arbeitete Hendrik Köstens sechs Jahre beim Tagesspiegel Verlag, wo er als Chef vom Dienst das Tagesspiegel Politikmonitoring leitete. Dort befasste er sich neben energie- und klima- auch mit digitalpolitischen Themen und wirkte am Aufbau des Fachinformationsdienstes Background Energie & Klima mit.
Hendrik Köstens hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster abgelegt. Während seines Studiums sammelte er Erfahrungen in der Landes- und Bundespolitik sowie auf Unternehmensseite. So arbeitete Hendrik Köstens unter anderem für den Bundestagsabgeordneten und Staatsminister im Bundeskanzleramt Bernd Neumann (CDU) und in der externen Kommunikation der RWE Deutschland AG.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Hendrik Köstens einen erfahrenen, hervorragend vernetzten und energie-, klima- und digitalpolitisch versierten Kollegen dazugewonnen haben. Mit Hendrik gehen wir unseren Weg konsequent weiter: Den Ausbau wissensintensiver und integrierter Public Affairs-Arbeit an einigen der spannendsten und wichtigsten Fragen unserer Zeit“, sagt Dr. Thies Clausen, Head of Corporate & Public Affairs bei FleishmanHillard in Deutschland.
Über FleishmanHillard
FleishmanHillard ist in Deutschland mit 100 Mitarbeitern in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten. Die CMS III zertifizierte Kommunikationsberatung betreut Kunden in den Bereichen Corporate & Public Affairs, Corporate Communications, Brand Marketing, Digital & Social, Technology und Healthcare. FleishmanHillard Germany ist Teil des globalen FleishmanHillard Netzwerks. 1946 von Al Fleishman und Bob Hillard in St. Louis, Missouri gegründet, gehört FleishmanHillard mit mehr als 80 Büros in 30 Ländern zu den weltweit führenden Kommunikationsagenturen.
Pressekontakt
Yvonne Plenk Lead Corporate Marketing FleishmanHillard Germany yvonne.plenk@fleishman.com +49-162-6752189