Berlin, 07.10.2025 – Die stetige Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz verändert die Arbeitsweisen in der PR-Branche tiefgreifend. Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) legt daher heute eine erweiterte Richtlinie zum Umgang mit KI in der PR vor.
Die Neufassung versteht sich als berufsethische und strategische Orientierung für PR-Fachleute, um KI systematisch, reflektiert und verantwortungsvoll entlang des gesamten Kommunikationsprozesses einzusetzen.
Die Richtlinie konzentriert sich auf vier Kernpunkte:
Transparenz und Kennzeichnung von KI-generiertem Content
Verantwortung und menschliche Aufsicht beim Einsatz von KI
Gemeinsame Verantwortung von Auftraggebenden und Agenturen/ Dienstleistenden
AI Literacy zur Sicherstellung von KI-Kompetenzen/Aus- und Weiterbildung
Zentrale Regelungen aus der ersten KI-Richtlinie des DRPR sind erhalten geblieben: Gekennzeichnet werden müssen realistisch wirkende Bild-, Video- und Audio-Inhalte, die mit KI erstellt wurden, oder KI-generierte Texte, die nicht menschlich überprüft wurden.
Erweiterungen betreffen insbesondere die Vermeidung von Diskriminierung und Bias sowie von automatisierter Kommunikation und die Einhaltung diskursiver Fairness. Um einen solchen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu ermöglichen, müssen KI-Kompetenzen kontinuierlich geschult werden.
„KI eröffnet enorme Chancen für Effizienz und Kreativität in der Kommunikation. Gleichzeitig sind klare Regeln im Hinblick auf eine transparente Kennzeichnung und die Übernahme menschlicher Verantwortung erforderlich“, so Elke Kronewald, Vorsitzende des DRPR.
„Wir wollen Innovation ermöglichen, ohne dass die Glaubwürdigkeit von Kommunikation gefährdet wird. Die überarbeitete KI-Richtlinie schafft dafür die notwendige Orientierung und setzt verbindliche Leitplanken für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in PR und Kommunikation“, ergänzt Stefan Watzinger, stellvertretender Vorsitzender des DRPR.
Der DRPR empfiehlt allen Organisationen, die in der Kommunikation KI einsetzen bzw. KI-generierten Content anbieten, die Grundsätze der DRPR-KI-Richtlinie in organisationsspezifische Leitlinien zu überführen und diese transparent auf den eigenen Kanälen zu veröffentlichen. Die Richtlinie ist als lebendiges Regelwerk konzipiert, wird fortlaufend überprüft und bei Bedarf aktualisiert.
Berlin, 01.10.2025 – Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat das Unternehmen Tasy AI GmbH – früher: ugcs.io – nach eingehender Prüfung mit einer Mahnung belegt. Grund hierfür sind Verstöße gegen grundlegende Prinzipien der Transparenz und Wahrhaftigkeit im Umgang mit KI-generierten Inhalten.
Tasy AI bietet Unternehmen und Organisationen eine Plattform, um virtuelle Influencer:innen für Marketing- und Kommunikationszwecke zu erstellen. Diese Avatare treten täuschend echt auf – in Bild, Stimme und Verhalten. Nach Auffassung des Rates nimmt das Unternehmen bewusst in Kauf, dass Mediennutzer:innen diese Inhalte mangels Kennzeichnung für authentische, menschliche Kommunikation halten.
„Statt auf Transparenz zu setzen, wird gezielt die Verwechslungsgefahr mit realen Personen als Qualitätsmerkmal herausgestellt. Das gefährdet das Vertrauen in die kommunikative Integrität unseres Berufsfelds und untergräbt die Glaubwürdigkeit von Influencer-Kommunikation“, erklärt Stefan Watzinger, stellvertretender Vorsitzender des DRPR.
Nicht zuletzt kritisiert der Rat die von Tasy AI kommunizierte Gleichsetzung von KI-Influencer:innen mit realen Testimonials. Die Argumentation, virtuelle Avatare seien eine kostengünstigere und skalierbare Alternative zu menschlichen Influencer:innen, insbesondere wenn deren künstlicher Ursprung nicht offengelegt wird, bewertet der DRPR als kommunikationsethisch problematisch. Dadurch werde nicht nur der Eindruck authentischer Ansprache erzeugt, sondern auch ein Wirkzusammenhang konstruiert, der die Bedeutung von Transparenz bewusst relativiert.
Darüber hinaus bemängelt der Rat, dass Tasy AI in seinen Vertriebsunterlagen und auf seiner Webseite nicht durchgängig auf die Kennzeichnungspflicht von KI-Inhalten hinweist – obwohl diese berufsethisch bereits gilt und ab August 2026 gemäß der EU-KI-Verordnung gesetzlich verbindlich wird. Weder Tasy AI noch Heygen als Anbieter der zugrundeliegenden Avatar-Engine haben auf Anfragen des Rates reagiert.
Nach Ansicht des Rates stellt der Einsatz täuschend echter, nicht gekennzeichneter KI-Influencer:innen ein erhebliches Risiko für den demokratischen Diskurs dar: „Für wenige Euro im Monat können mit Angeboten wie dem von Tasy AI künstlich ganze Gruppen angeblicher Unterstützer:innen oder Kritiker:innen simuliert werden – ohne Kennzeichnung öffnet das gezielter Manipulation und Beeinflussung der öffentlichen Meinung Tür und Tor“, erläutert Watzinger.
Der DRPR sieht in diesem Angebot von Tasy AI die Gefahr einer gezielten Irreführung von Mediennutzer:innen durch den Einsatz von KI. Der Rat betont, dass der Schutz professioneller Standards und die Wahrung ethischer Grundsätze in der PR, insbesondere im Kontext der wachsenden Marktbedeutung von Künstlicher Intelligenz, von zentraler Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund arbeitet der DRPR derzeit an einer Überarbeitung seiner KI-Richtlinie, um die Leitplanken für den Markt weiterzuentwickeln.
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Für Rückfragen zur Pressemitteilung steht Ihnen die DRPR-Vorsitzende Prof. Dr. Elke Kronewald unter kronewald@drpr-online.de oder +49 (0)176 5031 6598 zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Geschäftsstelle des Deutschen Rats für Public Relations e.V.
Convensis, die Strategie-, Digital- und Kommunikationsberatung mit Sitz in Stuttgart, bietet im Rahmen der KLIMA.LÄND.TAGE des Landes Baden-Württemberg am 24. September und 2. Oktober einen Online-Workshop für Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation an. Der einstündige Workshop zeigt, warum sich Nachhaltigkeit für Firmen jeder Größe lohnt und wie Betriebe ihr Engagement durch zielgruppengerechte Kommunikationsformate sichtbar machen. Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmenden, wie sie ihr Nachhaltigkeitsengagement auf verschiedenen Kanälen kommunizieren und damit Stakeholder mit relevanten Informationen erreichen können. Ob Geschäftsbericht, internes Mailing oder Social Media: Wer seine Projekte strategisch und mit Gespür für die Bedürfnisse seiner Zielgruppen vermittelt, verschafft sich damit messbare Vorteile im Wettbewerb um Kunden, Fachkräfte und Aufträge. Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO der Convensis GmbH, stellt fest: „Es gibt viele Betriebe in Baden-Württemberg, die nachhaltig agieren und etwas für die Umwelt oder die Gesellschaft tun. Leider fällt es gerade kleinen Firmen oftmals schwer, ihr Engagement auch gut ihren Anspruchsgruppen zu vermit teln. Dabei haben Mitarbeitende, Kunden und externe Geldgeber ein großes Interesse an der Thematik.“ Susanne Hencke, COO der Convensis GmbH, ergänzt: „Als Strategie- und Kommunikationsberatung sind wir Expertinnen und Experten darin, Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten und auch komplexe Themen ansprechend zu vermitteln. Dieses Wissen möchten wir im Rahmen des Work shops Unternehmen zur Verfügung stellen und sie für das Thema Nachhaltigkeitskommunikation gewinnen.“ Unternehmen aus Baden-Württemberg, die Interesse am Workshop haben, können sich über die Website der KLIMA.LÄND.TAGE oder über die
Über Convensis Die Convensis GmbH ist eine Strategie-, Kommunikations- und Digitalberatung mit Sitz in Stuttgart mit Schwerpunkt auf Energie, Ernährung, For schung und Entwicklung, Immobilienwirtschaft, Industrie, IT, Mobilität, Pharma, öffentliche Hand und Technologie im DACH-Raum. Convensis bie tet Unternehmen umfassende Expertise bei der Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Strategien, der Gestaltung effektiver Kommunika tionsmaßnahmen und der Nutzung digitaler Potenziale. Das Unternehmen ist nach dem Consultancy Management Standard III (CMS III), ISO 9001, ISO 14001 sowie ISO 27001 zertifiziert. Es bestehen Mitgliedschaften bei der DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), der GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland) sowie der ACMP (Association of Change Management Professionals).
Die Agentur Engel & Zimmermann (E&Z) mit Sitz in Haar und Büros in Berlin und Köln nimmt Thorsten Plath Anfang kommenden Monats in ihre Geschäftsführungsriege auf.
Plath war unter anderem Leiter des Ministerbüros im Hessischen Wissenschaftsministerium, Head of Corporate Affairs bei der Deutschen Vermögensberatung und Director bei Hering Schuppener Consulting (heute: FGS Global). Anfang 2016 wechselte er als Business Director zu Johanssen + Kretschmer und leitete das Frankfurter Büro. 2019 wurde er Gesellschafter der Berliner Agentur.
Vom 1. September an gehört der 48-Jährige neben Andreas Bachmeier, Frank Schroedter und Eva-Maria Eichenseher der Geschäftsführung von Engel & Zimmermann an. Mit Plath will die Agentur ihre Beratungskompetenz auf den Gebieten Public Affairs und Krisenkommunikation vertiefen und ihre Präsenz an den Standorten Köln und Berlin ausbauen.
Der Nachhaltigkeits-Navigator hilft Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu fokussieren, im Unternehmen zu verankern und erfolgreich umzusetzen
Berlin, 07.08.2025 – Die internationale Kommunikationsagentur Weber Shandwick und die auf Unternehmenstransformation fokussierte Managementberatung, United Minds haben den Nachhaltigkeits-Navigator entwickelt – ein integriertes Transformationsprogramm, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsziele klar zu definieren, systematisch voranzutreiben und erfolgreich umzusetzen. Der Nachhaltigkeits-Navigator begleitet Unternehmen in allen Phasen ihrer Nachhaltigkeitsreise– von der Bewertung von Chancen und Risiken über die Strategieentwicklung bis hin zur Aktivierung gezielter Maßnahmen. Dabei bietet er einen klar strukturierten Fahrplan, um Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern und die Menschen in der Organisation effektiv einzubeziehen, sie zum integralen Treiber der Transformation zu machen.
Die drei Kernmodule des Nachhaltigkeits-Navigators:
Strategie-Kompass: Über dieses Modul helfen die Expert:innen Unternehmen, Ambitionsniveaus zu bewerten, Handlungsfelder zu definieren und eine belastbare, datenbasierte Basis für strategische Entscheidungen zu schaffen.
Integrations-Karte: Dieses Modul unterstützt bei der Priorisierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Definition von Verantwortlichkeiten und bei der Etablierung iterativer Steuerungsstrategien, um Nachhaltigkeit systemisch und effektiv in alle Unternehmensbereiche zu integrieren.
Aktivierungs-GPS: Fördert die aktive Partizipation der Mitarbeitenden an der Nachhaltigkeits-Transformation, indem packende Narrative und Interventionen entwickelt werden, die mobilisieren, Aufmerksamkeit auf das Thema fokussieren und Nachhaltigkeit erlebbar machen.
Warum der Nachhaltigkeits-Navigator jetzt besonders wichtig ist.
Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt für Unternehmen: Wirtschaftlicher Druck, geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Veränderungen machen es Unternehmen schwer, Entscheidungen zu treffen und ihr Business stringent voranzutreiben. Gleichzeitig bleibt die Umgestaltung von Unternehmen zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit langfristig gesellschaftlich und wirtschaftlich alternativlos. Gerade inmitten dieser Herausforderungen zeigt sich, dass ein klarer, strategischer Kurs entscheidend ist, um langfristige Resilienz und Glaubwürdigkeit zu sichern. Ohne klare Orientierung entstehen Reibungsverluste, Motivationseinbußen und reputative Risiken. Der Nachhaltigkeits-Navigator setzt genau hier an, indem er Unternehmen befähigt, den inneren Wandel – bei Kultur, Leadership und Mitarbeitenden – als Grundlage für äußeren Erfolg zu gestalten. „In einer Zeit großer Unsicherheiten bei steigenden Multi-Stakeholder Erwartungen an die aktive Gestaltung einer zukunftsfähigen Wirtschaft durch Unternehmen bietet der Nachhaltigkeits-Navigator Orientierung und effiziente Tools, um Unternehmen resilienter aufzustellen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen“, so Anja Eckert, Vice President Sustainability und ESG-Expertin bei Weber Shandwick Deutschland.
„Nachhaltigkeit braucht ganzheitliche Transformation: Unternehmen müssen alle Bereiche – von HR über Produktentwicklung bis zur Kommunikation – auf nachhaltiges Wirtschaften ausrichten“, ergänzt Fabian Lange, Principal, United Minds Deutschland. „Der Nachhaltigkeits-Navigator stellt sicher, dass die richtigen Maßnahmen definiert und die ganze Organisation für das Thema mobilisiert wird.“
Fabian-Lange, United Minds Deutschland und Anja-Eckert-Ellerhold von Weber Shandwick
Über Weber Shandwick Mit einem starken Fokus auf „earned-first“, bietet die globale Kommunikationsagentur Weber Shandwick seinen Kunden Lösungen, um ihre Reputation, Relevanz und Resilienz zu stärken. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Fachkompetenz von Brand- und B2B-Marketing, Healthcare, Sustainability, Change-Management, Employee Engagement, Corporate Reputation, Krisenkommunikation, Technologie, Public Affairs bis hin zu Social Impact. Dank der interdisziplinären und hochspezialisierten Teams wurde die Agentur mit einigen der renommiertesten Preise der Branche ausgezeichnet. Dazu gehören die Effie Awards 2023, Eurobest 2024, der Internationale PR-Preis der DPRG 2024, Die SABRE Awards 2025 und die PR Report Awards 2023. Darüber hinaus wurde Weber Shandwick in die A-List von Ad Age 2024 aufgenommen, zur #1 in Public Relations und Brand Strategy von Fast Company’s 2024 Most Innovative Companies ernannt und von Provoke als Global Agency of the Year 2023 gewählt. Weber Shandwick gehört zur Interpublic Group (NYSE: IPG) und ist Teil von The Weber Shandwick Collective (TWSC). Weber Shandwick ist drei Jahre in Folge die meistprämierte PR-Agentur beim Cannes Lions International Festival of Creativity und wurde insgesamt mit mehr als 250 Löwen ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.webershandwick.de
Über United Minds United Minds ist eine globale Unternehmensberatung, die sich darauf konzentriert, Unternehmen menschlicher zu machen. Das Team von mehr als 70 Managementberatern, Business-Strategen, Kommunikatoren und HR- Experten weiß, wie man die Kraft der Mitarbeitenden nutzt, um die wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen zu lösen, während sich Unternehmen grundlegend verändern. Dazu gehören Kulturwandel, Mitarbeitermobilisierung, DEI, Change Management und Führungskompetenz. Weitere Informationen finden Sie unter https://unitedmindsglobal.com.
Die neue Ausgabe des Edelman Trust Barometer 2025 offenbart eine zentrale Herausforderung für die deutsche Finanzbranche: Die Bevölkerung betrachtet vor allem digitale Innovatoren im Finanzbereich wie FinTechs, Nicht-Bank-FinanzApp- und Krypto-Anbieter mit Skepsis. Während traditionelle Banken ein höheres Vertrauen genießen, fehlt es gerade dort an Glaubwürdigkeit, wo zukunftsweisende Lösungen entstehen könnten.
Frankfurt am Main, 31. Juli 2025 – Während der globale Trust-Wert für die Branche mit 64 Prozent im Vertrauensbereich liegt, erreicht die Finanzbranche bei den Befragten aus Deutschland nur 46 Prozent. Sie liegt damit in Deutschland im Bereich des Misstrauens, der auf der Skala des Edelman Trust Barometers von 1 bis 49 Prozent reicht. Sachversicherer und traditionelle Banken führen unter den Finanzsubbranchen hierzulande mit einem Vertrauenswert von 56 bzw. 55 Prozent und befinden sich damit im neutralen Bereich (50 bis 59 Prozent). Lebens- und Krankenversicherer fallen ebenfalls in diese Kategorie: Ihnen bringen 52 Prozent der Befragten in Deutschland Vertrauen entgegen. Weltweit genießt diese Subbranche hingegen das Vertrauen von 63 Prozent – trotz des geringeren Vertrauens älterer Befragter und Befragter mit geringerem Einkommen.
Abgestraft: Finanzberater und -innovatoren
Finanzberatungs- und Vermögensverwaltungsunternehmen vertrauen in Deutschland nur 36 Prozent der Befragten. Weltweit stehen Menschen über 55 Jahren diesem Berufsstand besonders skeptisch gegenüber (49 Prozent Vertrauen).
Neuere Akteure der Finanzbranche werden von den deutschen Befragten noch kritischer bewertet: Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte genießen das Vertrauen von 22 Prozent und bleiben damit tief in der Misstrauenszone. FinTechs und digitale Zahlungsunternehmen schneiden nur geringfügig besser ab: 33 Prozent der Befragten in Deutschland vertrauen Unternehmen in dieser Branche. Damit liegt diese Subbranche weit unter der wichtigen Vertrauensschwelle von 60 Prozent.
„Die aktuelle Studie zeigt eindrücklich: Innovationen allein genügen nicht – sie müssen erklärt, verankert und mit echter gesellschaftlicher Relevanz aufgeladen werden“, sagt Holger Nacken, Managing Director bei Edelman Smithfield. „Vertrauen entsteht dort, wo Anbieter nachvollziehbar, nahbar und verantwortlich handeln.“
Wirtschaftliche Ungleichheit spiegelt sich im Vertrauensniveau wider
Ein weiterer beunruhigender Befund: Die globale Kluft im Vertrauen zwischen dem einkommensstärksten und dem einkommensschwächsten Quartil der Befragten beträgt im Finanzsektor 12 Prozentpunkte. Das Vertrauen in Unternehmen dieser Branchen ist also abhängig vom eigenen Wohlstand; gesellschaftliche Ungleichheit schlägt sich direkt im Finanzvertrauen nieder.
„Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und der drohenden Finanzierungslücke im Alter ist die private Altersvorsorge wichtiger denn je – insbesondere für wirtschaftlich benachteiligte Gruppen“, sagt Holger Nacken. „Wenn die Menschen digitalen Angeboten, der Vermögensverwaltung oder Kapitalmarktprodukten nicht vertrauen, verzichten sie auf private Altersvorsorge – mit langfristigen Folgen für die allgemeine Alterssicherung und die soziale Stabilität.“
Über das Edelman Trust Barometer 2025 Der Edelman Trust Barometer 2025 ist die 25. jährliche Vertrauensstudie des Unternehmens. Die Forschung wurde vom Edelman Trust Institute durchgeführt und umfasst 30-minütige Online-Interviews, die zwischen dem 25. Oktober und dem 16. November 2024 durchgeführt wurden. Der Edelman Trust Barometer 2025 befragte über 33.000 Teilnehmer in 28 Ländern. Der Bericht wird jedes Jahr im Januar veröffentlicht und deckt eine Vielzahl aktueller und wichtiger gesellschaftlicher Indikatoren des Vertrauens in Unternehmen, Medien, Regierungen und NGOs ab. Er prägt Diskussionen und setzt die Agenda für das kommende Jahr. Weitere Informationen zum Edelman Trust Barometer 2025: https://www.edelman.de/trust/2025/trust-barometer
Über Edelman Edelman ist ein globales Kommunikationsunternehmen, das mit Unternehmen und Organisationen zusammenarbeitet, um Marken und Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 200 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln, München und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die das Vertrauen von Kund:innen und Stakeholdern stärken. Seit der Gründung im Jahr 1952 ist Edelman ein unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen geblieben. Zum Netzwerk gehören auch Edelman Data x Intelligence (Forschung, Daten), Edelman Smithfield (Finanzkommunikation) und UEG (Unterhaltung, Sport, Lifestyle). Weitere Informationen unter: www.edelman.de
Convensis, die Strategie-, Digital- und Kommunikationsberatung mit Sitz in Stuttgart, gibt ihre dreifache Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), ISO/IEC 27001:2024 (Informationssicherheitsmanagement) und DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) bekannt. Durch diese umfassenden Zertifizierungen wird das Engagement von Convensis für höchste Standards in den Bereichen Qualität, Informationssicherheit und Nachhaltigkeit unterstrichen.
„Wir freuen uns sehr über diese dreifache Auszeichnung. Sie ist das Ergebnis unserer konsequenten Arbeit an der kontinuierlichen Verbesserung unserer Prozesse und Dienstleistungen“, so Prof. Dr. Stefan Hencke, CEO der Convensis GmbH. „Die Zertifizierungen bestätigen unseren Kunden, dass sie sich auf uns als Partner verlassen können, der definierte Standards und Qualitätsanforderungen erfüllt und Risiken minimiert.“
Die Erstzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 wurde am 7. Juli 2025 erteilt. Bei dieser Norm wird der Schwerpunkt auf Kundenorientierung, kontinuierliche Verbesserung und einen prozessorientierten Ansatz gelegt. Damit wird sichergestellt, dass Convensis Produkte und Dienstleistungen bereitstellt, die den Kundenanforderungen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen, mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Die Rezertifizierung nach ISO/IEC 27001:2024, der neuesten Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS), erfolgte nahtlos zur Erstzertifizierung vom 30. Juni 2022. Convensis hat bereits die aktuelle Version der Norm implementiert. Diese international führende Norm konzentriert sich auf das Erkennen, Bewerten und Managen von Risiken im Bereich der Informationsprozesse. Angesichts der zunehmenden digitalen Transformation und Bedrohungen wie Datenverlust und Cyberangriffen ist ein strukturiertes ISMS nach ISO 27001 unverzichtbar, um die Sicherheit sensibler Daten und die Betriebsbereitschaft von IT-Systemen zu gewährleisten. Die Zertifizierung erhöht die Resilienz gegenüber Cyberangriffen und stellt die Einhaltung relevanter Vorschriften sicher.
Mit der Rezertifizierung nach DIN EN ISO 14001:2015, die ebenfalls nahtlos zur Erstzertifizierung vom 30. Juni 2022 erfolgte, wird das Engagement von Convensis für den Umweltschutz unterstrichen. Initiativen wie KlimaWin belegen ebenfalls den Beitrag des Unternehmens zur Verringerung negativer Umweltauswirkungen.
Über Convensis Die Convensis GmbH ist eine Strategie-, Kommunikations- und Digitalberatung mit Sitz in Stuttgart mit Schwerpunkt auf Energie, Ernährung, Forschung & Entwicklung, Immobilienwirtschaft, Industrie, IT, Mobilität, Pharma, Öffentliche Hand und Technologie im DACH-Raum. Convensis bietet Unternehmen umfassende Expertise bei der Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Strategien, der Gestaltung effektiver Kommunikationsmaßnahmen und der Nutzung digitaler Potenziale. Das Unternehmen ist nach dem Consultancy Management Standard III (CMS III), ISO 9001, ISO 14001 sowie ISO 27001 zertifiziert. Es bestehen Mitgliedschaften bei der DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), der GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland) sowie der ACMP (Association of Change Management Professionals).
Daten- und analysegestützte Kommunikationsberatung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
Berlin, 01.07.2025: Mit dem Launch von Weber Advisory reagiert die internationale Kommunikationsagentur Weber Shandwick auf die sich verändernden Anforderungen ihrer Kund:innen an ihr Reputationsmanagement. Insbesondere vor dem Hintergrund des ständigen Wandels, der enormen gesellschaftlichen Umbrüche und der Veränderungen durch den Einsatz von KI-Technologien bietet Weber Advisory einen echten Mehrwert für die Kunden-Agentur-Beziehungen.
„Kundenberatung ist für uns das Zusammenspiel unseres Blicks von außen mit daten- und analysegestützen Insights“, so Thorsten Düß, Executive Vice President Weber Advisory. „Wir nutzen die KI-Modelle und Technologielösungen unserer Teams und kombinieren unsere lokale Expertise im Reputationsmanagement mit den Erfahrungen der globalen Kolleg:innen. Dabei schauen wir nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen, sondern bewerten mit prädiktiver Analytik mögliche Zukunftsszenarien, um die Reputation unserer Kund:innen zu stärken und bestmöglich zu schützen.“
Weber Advisory umfasst die Bereiche Corporate Reputation und Strategie, Public Affairs, Nachhaltigkeit, Issues- und Krisenkommunikation sowie Finanzkommunikation und Transformation. „Mit Weber Advisory beraten wir Unternehmen umfassend an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bei unterschiedlichsten Fragestellungen ihrer Stakeholder-Kommunikation,“ ergänzt Ilan Schäfer, CEO Weber Shandwick Deutschland.
Das deutsche Weber-Advisory-Team unter der Leitung von Thorsten Düß arbeitet eng mit den europäischen und globalen Weber-Advisory-Kolleg:innen zusammen. In Europa sind dies Berater:innen an 19 Standorten von Weber Shandwick. Das Leistungsangebot von Weber Advisory wird in den kommenden Monaten sukzessive um weitere Beratungsangebote und Tools erweitert. Zugleich wird das Team von Weber Advisory in EMEA mit Hilfe renommierter Expert:innen ein auf die Region fokussiertes Senior Advisory Council ins Leben rufen.
Über Weber Shandwick
Mit einem starken Fokus auf „earned-first“, bietet die globale Kommunikationsagentur Weber Shandwick seinen Kunden Lösungen, um ihre Reputation, Relevanz und Resilienz zu stärken. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Fachkompetenz von Brand- und B2B-Marketing, Healthcare, Sustainability, Change-Management, Employee Engagement, Corporate Reputation, Krisenkommunikation, Technologie, Public Affairs bis hin zu Social Impact. Dank der interdisziplinären und hochspezialisierten Teams wurde die Agentur mit einigen der renommiertesten Preise der Branche ausgezeichnet. Dazu gehören die Effie Awards 2023, Eurobest 2024, der Internationale PR-Preis der DPRG 2024, Die SABRE Awards 2025 und die PR Report Awards 2023. Darüber hinaus wurde Weber Shandwick in die A-List von Ad Age 2024 aufgenommen, zur #1 in Public Relations und Brand Strategy von Fast Company’s 2024 Most Innovative Companies ernannt und von Provoke als Global Agency of the Year 2023 gewählt. Weber Shandwick gehört zur Interpublic Group (NYSE: IPG) und ist Teil von The Weber Shandwick Collective (TWSC). Weber Shandwick ist drei Jahre in Folge die meistprämierte PR-Agentur beim Cannes Lions International Festival of Creativity und wurde insgesamt mit mehr als 250 Löwen ausgezeichnte. Weitere Informationen finden Sie unter www.webershandwick.de
Berlin, 30. Juni 2025 – Die Nachwuchsinitiative der GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland) startet mit einem neuen Sprecherduo in die zweite Jahreshälfte: Hendrik Stamm, Account Manager im Bereich Corporate Reputation bei Edelman, wird neuer Co-Sprecher der Young Professionals. Er tritt an die Seite von Leonie Bär, die die Initiative bereits seit dem vergangenen Spätsommer vertritt.
Stamm folgt auf Lisa Kiefer, die nach ihrem Wechsel von FleishmanHillard in die Unternehmenskommunikation ihr Sprecherinnenamt niederlegt. Die offizielle Staffelübergabe erfolgte im Rahmen des jüngsten Sommertreffens anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Young Professionals am 13. Juni 2025 in Frankfurt am Main.
Bewährtes Modell, neue Impulse – Profilschärfung im Fokus
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Die Young Professionals haben in den vergangenen Monaten und Jahren mit starken Projekten auf sich aufmerksam gemacht – sei es mit unserem neuen Instagram-Kanal, der verbands- und länderübergreifenden DACH-Eventreihe Neuland oder dem gemeinsam mit dem DJV entwickelten Positionspapier“, sagt Hendrik Stamm. Seit Ende 2022 engagiert er sich in der Initiative, insbesondere im Bereich Podcast und Blog.
Leonie Bär, Paid Media-Spezialistin bei Edelman DxI, ergänzt: „Das Modell der Doppelspitze hat sich etabliert. Ich freue mich darauf, die Initiative nun gemeinsam mit Hendrik weiterzuentwickeln. Wir haben viele Ideen und möchten das Profil der Young Professionals in den kommenden Monaten noch klarer nach außen tragen. Ein besonderer Fokus liegt künftig darauf, die Meinungen und Erwartungen der Young Professionals zu zentralen Themen wie Beratungsverständnis, Branchentrends und Unternehmenskultur systematisch zu erfassen und aktiv in den Branchendialog einzubringen.“
Matthias Wesselmann, Vorsitzender der GPRA, betont: „Die Young Professionals sind ein unverzichtbarer Teil unseres Verbands. Als engagierte Peer-Group talentierter Nachwuchskräfte bringen sie frische Impulse, reflektierte Perspektiven und eine hohe Eigenmotivation in zentrale Themen und Debatten ein – zu Fragen, die sowohl uns als Verband als auch die gesamte Branche bewegen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Young Professionals unter neuer Führung.“
Die GPRA Young Professionals stehen allen Kommunikationsnachwuchskräften mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung offen.
Die GPRA ist seit mehr als 50 Jahren der führende Verband der Kommunikationsberatungen und PR-Agenturen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Der Verband steht für Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Branche. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Standards sichert die GPRA ein verlässliches Leistungsversprechen ihrer Mitglieder. Die aktuell 31 Mitgliedsagenturen mit rund 3.100 Mitarbeitenden gestalten Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Marken und repräsentieren gemeinsam einen Marktanteil von rund 59 Prozent in Deutschland. Als Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Werteorientierung fördert die GPRA den Dialog innerhalb der Branche ebenso wie mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Seit März 25 ist die Full-Service-PR-Agentur für Marken- und Unternehmenskommunikation Dederichs Reinecke & Partner Mitglied in der GPRA.
Berlin, 24.06.2025 – Die Agentur wurde vor über 30 Jahren von Oliver Dederichs und Thomas Reinecke gegründet. Heimat von DRP ist seit Agenturgründung das Hamburger Schanzenviertel. Die Agentur aus der alten Klavierfabrik arbeitet national und international für Kundinnen und Kunden aus den Bereichen Food & Lifestyle, Greentech, Automotive und Mobility.
„Mit großer Freude dürfen wir uns jetzt einer starken Gemeinschaft anschließen, die Qualität, Haltung, Empathie und Fortschritt verbindet. Der enge Schulterschluss mit den anderen Mitgliedsagenturen ermöglicht uns u. a. gemeinsame Investitionen in zentrale Zukunftsthemen, etwa in datengetriebene Technologien, Tools oder die Beratungskompetenz. Von diesen profitiert nicht nur jede Mitgliedsagentur, sondern vor allem auch die Kund:innen und Mitarbeitenden der GPRA-Agenturen. Dieses Potential gemeinsam zu entwickeln und dann zu nutzen, war einer der Gründe für uns, warum wir eine GPRA-Agentur werden wollten“, sagt Oliver Dederichs, Co-Gründer und Geschäftsführer von Dederichs Reinecke & Partner.
Matthias Wesselmann, Präsident der GPRA ergänzt: „Die Aufnahme der Kommunikationsberatung Dederichs Reinecke & Partner in unseren Interessensverband unterstreicht die Bedeutung des Standorts Hamburg. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Verständnis für Qualität und Fortschritt wichtige Impulse in unsere Verbandsarbeit bringen werden.“
Über die GPR
Die GPRA ist seit mehr als 50 Jahren der führende Verband der Kommunikationsberatungen und PR-Agenturen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Der Verband steht für Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Branche. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Standards sichert die GPRA ein verlässliches Leistungsversprechen ihrer Mitglieder. Die aktuell 31 Mitgliedsagenturen mit rund 3.100 Mitarbeitenden gestalten Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Marken und repräsentieren gemeinsam einen Marktanteil von rund 59 Prozent in Deutschland. Als Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Werteorientierung fördert die GPRA den Dialog innerhalb der Branche ebenso wie mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.