Autor: administratorus

  • Anne Beutel übernimmt Business Development bei FleishmanHillard

    Anne Beutel übernimmt Business Development bei FleishmanHillard

    Frankfurt, 4. Juni 2020 – Anne Beutel (30) ist neue Director Business Development bei FleishmanHillard in Deutschland. Neben der Begleitung von Pitch-Prozessen wird sie in ihrer neuen Funktion vor allem den Ausbau des Service-Portfolios von FleishmanHillard vorantreiben und eng mit dem Executive Team, der Strategie und dem Agentur-Marketing zusammenarbeiten. Sie berichtet an die Geschäftsführung.

    Anne Beutel ist nach Stationen bei Ketchum, Burson-Marsteller und Scholz & Friends bereits seit über fünf Jahren bei FleishmanHillard. Dort hat sie in verschiedenen Rollen die inhaltliche Weiterentwicklung der Agentur mitgestaltet – zuletzt mit einem Schwerpunkt in den Bereichen Storytelling und Co-Creation in der strategischen Beratung. 2016 war sie außerdem eines der #30u30-Talente des PR Report.

    „Ich freue mich, dass wir das Business Development durch Anne noch stärker fokussieren und professionalisieren können“, sagt Managing Director Hanning Kempe. „Bei den immer komplexeren strategischen Aufgabenstellungen unserer Kunden und den Herausforderungen eines hoch dynamischen Marktes stärken wir damit sowohl unsere Stabilität als auch Innovationskraft. So können wir unseren Kunden auch in turbulenten Zeiten erstklassige Beratung bieten und sie von der klassischen PR-Umsetzung bis zur innovativen Transformationsbegleitung optimal unterstützen.“

    Pressekontakt: Hanning Kempe, General Managing Director, Hanning.Kempe@fleishman.com, +49-173-7335831

    Über FleishmanHillard: FleishmanHillard ist in Deutschland mit 100 Mitarbeitern in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten. Die Kommunikationsberatung betreut Kunden in den Bereichen Corporate & Public Affairs, Corporate Communications, Brand Marketing, Digital & Social, Technology und Healthcare. FleishmanHillard Germany ist Teil des globalen FleishmanHillard Netzwerks. 1946 von Al Fleishman und Bob Hillard in St. Louis, Missouri gegründet, gehört FleishmanHillard mit mehr als 80 Büros in 30 Ländern zu den weltweit führenden Kommunikationsagenturen.

  • DRPR rügt Storymachine für unprofessionelles Verhalten

    DRPR rügt Storymachine für unprofessionelles Verhalten

    Darmstadt, 04.06.2020 – Nach intensiver Recherche und Anhörung der Beteiligten spricht der Deutsche Rat für Public Relations der Agentur Storymachine eine Rüge wegen der Rufschädigung des Berufsstands durch unprofessionelles Verhalten aus. Der Anfangsvorwurf der Intransparenz bei der Absenderkennzeichnung und der Sponsorennennung hat sich nicht bestätigt.

    Hintergrund war die begleitende Social Media „Dokumentation“ zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie von Prof. Hendrik Streeck in Gangelt durch die Agentur Storymachine. Der Rat hatte sich für die Prüfung des Falls entschieden und ist zu der Einschätzung gekommen, dass hier leichtfertig und unprofessionell agiert worden ist und zu einer nachhaltigen Verunsicherung der Öffentlichkeit beigetragen worden ist.

    Die kommunikative Aufgabe bei der Veröffentlichung der Studie lag aus Sicht des Rates darin, die Studienergebnisse möglichst neutral zu vermitteln. Doch stattdessen vermittelt das von Storymachine entwickelte und vorab an potenzielle Sponsoren verschickte Dokumentationskonzept den Eindruck, dass es sich hier um eine Maßnahme handelte, bei der ein vorformuliertes Narrativ in der Öffentlichkeit gesetzt werden sollte. Dadurch entstand der Eindruck einer manipulativen Darstellung, die ein überwunden geglaubtes Negativbild von PR und Kommunikationsmanagement bedient. Der dann entstandene kommunikative Verlauf war aus professioneller Sicht vorhersehbar und in der sensiblen Corona-Gesamtsituation schädlich.

    Der darüber hinaus untersuchte Verdacht der Verletzung der Absendertransparenz und der Sponsoren-Intransparenz hat sich im Rahmen der Prüfung nicht bestätigt. Die ausführliche Begründung des Ratsspruch ist der Webseite zu entnehmen.

    KONTAKT
    Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations
    Hochschule Darmstadt
    Dekanat FB Media
    Haardtring 100 c/o
    64295 Darmstadt
    Tel. +49 6151 16-39442
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    E-Mail: info@drpr-online.de
    www.drpr-online.de

    getragen von
    DPRG GPRA BdKom
    Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V.
    c/o GPRA e.V.
    Bertold-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Vorsitzender Uwe A. Kohrs
    Stellv. Regine Kreitz
    Vereinsregister Berlin VR 31817 B

    Über den DRPR
    Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das Berufsfeld
    Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V., dem Bundesverband der Kommunikatoren e. V. (BdKom) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public Relations e.V. getragen.
    Die Kernaufgaben des DRPR sind es, a) das Berufsfeld im Rahmen seiner Möglichkeiten kritisch zu beobachten, b) kommunikative Normen zu formulieren und zu entwickeln und c) auf Basis dieser Normen kommunikatives Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu benennen und gegebenenfalls zu rügen. Der DRPR bearbeitet dabei alle Fälle, die in Form von Beschwerden an ihn herangetragen werden oder die er (z.B. aufgrund von Medienberichterstattung) in Eigeninitiative an sich zieht. Der Rat behält sich vor, Fehlentwicklungen in der Branche aktiv anzusprechen und sich ggf. mit öffentlichen Stellungnahmen in die Diskussion einzumischen.

  • Die GPRA wächst um zwei neue Mitglieder

    Die GPRA wächst um zwei neue Mitglieder

    Communication Consultants und K16 schließen sich dem Verband an

    Berlin, 04.06.2020 – Die Stuttgarter PR-Agentur Communication Consultants und die Hamburger B2B-Kommunikationsagentur K16 treten dem Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen bei. Nach erfolgreichem Audit beider Agenturen hat die Aufnahmekommission der GPRA einstimmig für die Aufnahme votiert.

    Die GPRA freut sich, gerade in solch herausfordernden Zeiten wie der Corona-Krise gleich zwei neue Mitglieder im Verband begrüßen zu können. Die 1997 in Stuttgart von Markus Engel und Hubert Heinz gegründete PR-Agentur Communication Consultants ist die größte PR-Agentur in Baden-Württemberg. Mit 60 Mitarbeitern vor Ort arbeiten sie vor allem im B2B-Umfeld für die Schwerpunktbranchen Industrie und Technik, Automobil und Mobilität, Energie und Umwelt sowie Bauen und Wohnen.

    Die B2B-Kommunikationsagentur K16, einst als Spezialagentur für Präsentationen 1989 in Hamburg gegründet, begleitet heute Kunden jeder Größe und über alle Branchen hinweg in sämtlichen Bereichen der Markenführung und professionellen B2B- und Corporate- Communications. K16 ist mittlerweile an fünf Standorten mit 80 Mitarbeitern vertreten.

    „Wir freuen uns sehr mit Communication Consultants und K16 zwei neue Mitglieder in unserem Verband zu haben, die durch ihre hohe Professionalität, erstklassige Qualität und langjährige Erfahrung eine absolute Bereicherung für unseren Mitgliederkreis darstellen“, sagt Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA.

    „Die Kommunikationsbranche hat sich gerade in den letzten Jahren extrem dynamisch verändert – und ein Ende ist nicht in Sicht. Immer neue Kanäle erfordern neue Formate, der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen war nie so groß, und es gab noch nie so viele spannende Spielfelder für professionelle Kommunikation. Daher freuen wir uns sehr, die Weiterentwicklung der Branche gemeinsam mit starken und gleichgesinnten Partnern aus dem Verband vorantreiben zu können“, betont Markus Engel, einer der vier Geschäftsführenden Gesellschafter von Communication Consultants.

    Oktay Tannert-Yaldiz, Managing Partner bei K16: „Wir verstehen uns als kreativer Feuermacher und möchten Funken sprühen. Die GPRA mit ihren Mitgliedern ist dabei ein idealer Partner, um gemeinsam neue Impulse zu setzen. Dabei spricht uns insbesondere die Etablierung von Qualitätsstandards an. Als Kreativagentur wissen wir, wie essenziell ein erfolgreiches Prozess- und Qualitätsmanagement für alle kreativen Prozesse ist.“

    Über Communication Consultants
    Communication Consultants (kurz CC) ist die Stuttgarter Content Factory und als größte PR-Agentur in Baden-Württemberg im B2B-Umfeld für die Schwerpunktbranchen Industrie und Technik, Bauen und Wohnen, Energie und Umwelt sowie Auto und Mobilität tätig. Die CC-Spezialisten kennen sich mit technisch komplexen Inhalten aus und setzen sie im Zusammenspiel mit Gestaltung und Technik in wirkungsvolle Konzepte, Kampagnen und Medienprodukte für die interne und externe Kommunikation um. Das inhabergeführte Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Honorarumsatz von mehr als 4,4 Mio. Euro und beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Siehe auch www.cc-stuttgart.de

    Über K16
    K16 wurde 1989 als Spezialagentur für Präsentationen gegründet und begleitet heute Kunden vom Mittelstand bis zu Großkonzernen und über alle Branchen hinweg in sämtlichen Bereichen der Markenführung und des professionellen B2B-Storytellings und der Corporate-Kommunikation – von der strategischen Beratung über die Konzeption bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen für komplexe Kommunikationsaufgaben. Siehe auch www.k16.de

    Über die GPRA e.V.
    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.

    Pressekontakt
    GPRA e.V.
    Isabelle Hoyer
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    Tel. 030 5858 134-50
    i.hoyer@gpra.de
    www.gpra.de

  • Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Vom „Drosten-Effekt“ und einer neuen Offenheit: Beschert Corona der Kommunikation einen neuen Kommunikationstypus?

    Eine qualitative Kundenbefragung der Kommunikationsagentur A&B One bringt bemerkenswerte Erfahrungen zur „neuen Normalität“ der Kommunikation.

    Berlin / Frankfurt am Main, 3. Juni 2020 – „Die Zahnpasta ist raus aus der Tube“. Es sind solche Sätze, die den Marktpsychologen von A&B One in Experteninterviews zur Corona-Krise immer wieder begegnet sind. Die Kommunikationsverantwortlichen berichten von Erfahrungen, die die Kommunikationslandschaft maßgeblich verändern werden – über viele Branchen und Organisationen hinweg.

    Wachheitsschub für die Kommunikation

    Offensichtlich und unaufhaltsam ist das Corona-bedingte Voranschreiten der digitalen Evolution. Die Arbeit verändert sich radikal, die Kommunikation profitiert enorm von der Digitalisierung. Instrumente, die oft noch im Pilotstadium waren, sind nun erfolgskritisch und in der neuen Normalität unverzichtbar. Die Akteure schildern den Shutdown zudem als eine Disruption im Sozialen, mit vielen ermutigenden Erfahrungen: konstruktive Solidarität bei der Krisenbewältigung, Entschlossenheit und Pragmatismus, neue Wertschätzung für systemrelevante Akteure und wachsende Bedeutung menschlicher Fragen in der Kommunikation nach innen und außen.

    Der Drosten-Effekt schafft einen neuen Kommunikationsstil…

    Die Reputation der neuen Experten zeigt, dass Zeit ist für eine neue kommunikative Tonalität. Eine Tonalität, die dem Ernst der Lage gerecht wird, die hierarchieübergreifend Problemlösungen fördert und stets menschlich bleibt. Eine Kommunikation, die durch eine neue Offenheit, durch die Verbindung von Expertise und Empathie, von Dynamik und Fehlerkultur Vertrauen aufbauen und Verständnis schaffen kann für den Umgang mit komplexen Herausforderungen – z. B. auch im Klimawandel.

    …und einen neuen Kommunikationstypus?

    Möglicherweise entsteht in Folge der Corona-Erfahrungen ein neuer Typus in der professionellen Kommunikation: der/die kommunikative Spezialist*in. Er oder sie tritt neben die etablierten Akteure, also Top-Führungskräfte und Sprecher*innen. Die neue, konstante Rolle gewinnt mehr Gewicht als die üblichen Expert*innen durch fachliche Autorität, Vermittlungskompetenz, Verantwortlichkeit und Nahbarkeit. Eine weitere Aussage durchzieht die Interviews wie ein roter Faden: „Das Zeitfenster für Veränderungen ist endlich, wie nach jeder Krise“. Die Bedeutung von Kommunikation in der Krise muss jetzt bilanziert werden, neue Erwartungen der Zielgruppen müssen identifiziert und die Chancen zur Veränderung dann auch genutzt werden. Das von A&B One entwickelte und in kritischen Transformationsprozessen bewährte Instrument „Stakeholder Insights“ kann dafür eine zielführende Planungs- und Bewertungsgrundlage sein.

    Zur Studie

    Im Rahmen der Expertenbefragung wurden 20 qualitative Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus vorwiegend systemrelevanten Bereichen geführt (Politik und Verwaltung, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bildung und Soziales, Finanzendienstleistungen, Verkehr und Logistik). Die meist einstündigen Gespräche fanden im Mai 2020 statt, also parallel zur Lockerung des Shutdown.

    Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter: https://www.a-b-one.de/referenzen/alle/corona.html

    Die Phasen der Krisenbewältigung
    Was in der Krise geholfen hat
    Checkliste für das kommunikative (Post-)Corona Set-up

    Pressekontakt
    Hartwin Möhrle
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Stresemannallee 30
    60596 Frankfurt am Main
    Tel +49 69 92110-0
    Fax +49 69 92010-408
    Mobil +49 170 6364582
    E-Mail: presse@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Studienleitung
    Ralf Weinen
    A&B One Kommunikationsagentur GmbH
    Axel-Springer-Straße 52
    10969 Berlin
    Tel +49 30 24086-645
    Fax +49 1805 223285
    Mobil +49 170 6364593
    E-Mail: r.weinen@a-b-one.de
    www.a-b-one.de

    Über A&B One
    Als Community der Spezialisten vereint A&B One analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Marktforschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinenübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

  • Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Edelman Trust Barometer 2020 Frühlings-Update COVID-19

    Frankfurt, 19. Mai 2020 – In der Krise vertrauen die Deutschen der Regierung am meisten. Die Regierung rückt im Vertrauensranking der vier Institutionen Regierung, Wirtschaft, Medien und NGOs an die Vertrauensspitze und legt im Vergleich zu vor der Krise um ganze 19 Prozentpunkte zu (64%) – ein Allzeithoch seit 2012. Es folgen die Wirtschaft (56%, +8%pkt.), die Medien (53%, + 4%pkt.) und NGOs (50%, +7%pkt.). Das zeigen die aktuellen Daten des Edelman Trust Barometer Frühlings-Updates „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“. Darin hat Edelman im April 2020 über 13.200 Menschen in elf Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Zudem liegen Bundes- und Landesregierung bei den Deutschen auf gleichem Vertrauenslevel (Vertrauen Bundesregierung 67%, Landesregierung 66%). „Wir erleben aktuell eine Vertrauenswende. Die Regierung hat das Mandat zur Führung zurückgewonnen – ein Trend, der sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit abzeichnet. Aber es bleibt abzuwarten, inwiefern dies nachhaltig ist. Es gilt, den Vertrauensvorschuss weiterhin einzulösen und den Menschen in der größten Gesundheits- und Finanzkrise unserer Zeit Orientierung zu geben sowie transparent zu agieren“, sagt Christiane Schulz, CEO von Edelman Deutschland. Auch insgesamt befindet sich das Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen aktuell auf einem Allzeithoch. Der Vertrauensindex in Deutschland beträgt 56 (+10 Pkt.). Global zeichnet sich ebenfalls ein Rekordlevel ab (61, +6 Pkt.).


    Regierung muss Vertrauen einlösen

    Das Edelman Trust Barometer Frühlings-Update zeigt: Die Deutschen fordern, dass die Regierung in allen Bereichen der Pandemiebekämpfung eine Führungsrolle übernimmt. Dazu zählt:

    • die Gewährleistung von wirtschaftlichen Hilfen (83%)
    • die Rückkehr zur Normalität (79%)
    • die Bereitstellung von Informationen für die Öffentlichkeit (74%)
    • die Eindämmung der Pandemie (70%)
    • die Unterstützung der Menschen bei der persönlichen Bewältigung der Krise (65%)

    Gleichzeitig machen die Deutschen der Regierung weitere Zugeständnisse. Etwa drei Viertel der Deutschen (72%, global: 73%) gibt an, dass sie die pandemiebedingten Einschränkungen für angemessen und verständlich halten. Mehr als die Hälfte ist bereit, der Regierung zur Eindämmung von COVID-19 mehr Daten über den eigenen Aufenthaltsort und Gesundheitszustand zur Verfügung zu stellen (53%, global: 61%).
    „Ein wichtiger Faktor für das Vertrauen der Deutschen in die Regierung ist sicherlich auch die noch gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im globalen Vergleich sorgen sich die Deutschen – auch durch Möglichkeiten wie Kurzarbeit – fast am wenigsten um ihren Job“, sagt Christiane Schulz. 36 Prozent der Deutschen machen sich aktuell Gedanken vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes durch COVID-19. Nur die Franzosen mache sich noch weniger Sorgen (35%). Global sind es 56 Prozent.

    CEOs müssen Führungsstärke beweisen

    Auch das Vertrauen in die Wirtschaft ist auf den ersten Blick gestiegen. Die Zahlen geben jedoch gleichzeitig Anlass zur Beunruhigung. So ist derzeit weniger als die Hälfte der Deutschen überzeugt, dass es Unternehmen gelingt, Mitarbeiter und Kunden vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen (46%, global: 49%). Nur 30 Prozent meinen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter vor den eigenen Profit stellen (global: 36%).
    Ähnlich düster sieht es für CEOs aus: Sie stehen bei der Frage danach, wer bei der Bekämpfung der Pandemie gute Arbeit leistet, an letzter Stelle. Nicht einmal jeder vierte Deutsche gibt an, dass CEOs den Anforderungen bei der Bekämpfung der Krise gerecht werden (24%, global: 29%). Gleichzeitig wünscht sich die Hälfte der Bundesbürger, dass CEOs die Führung bei der Bekämpfung der Pandemie übernehmen (50%, global: 65%). „CEOs müssen jetzt Führungsstärke beweisen. Besonders die schrittweise Rückkehr zur Normalität ist dafür ein guter Moment“, sagt Christiane Schulz. „Gleichzeitig darf dies kein Alleingang sein. Sie müssen sich mit Wissenschaftlern und Experten zusammenschließen und eng mit anderen Institutionen wie der Regierung zusammenarbeiten.“


    Rückkehr zur Normalität ist der große Vertrauenstest

    Die Ergebnisse zeigen, dass für die Rückkehr zur Normalität ein gemeinsamer Ansatz nötig ist. 30 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass Gesundheitsbehörden Entscheidungen für die Rückkehr zum Arbeitsplatz treffen sollten (global: 32%); 22 Prozent sprechen dies der Bundesregierung zu (global: 27%), deutlich vor lokalen Behörden (16%). Insgesamt fordern die Deutschen ein vorsichtiges Vorgehen. 66 Prozent meinen, dass die oberste Priorität der Regierung darin liegen sollte, so viele Leben wie möglich zu retten (global: 67%). Auch wenn dies bedeutet, dass die Wirtschaft mehr Schaden erleidet und sich langsamer erholt. Von CEOs erwartet die Mehrheit der Deutschen hier ebenfalls ein entsprechendes Verständnis (82%, global: 75%).
    „Die Rückkehr zum Alltag und zur Arbeit ist für die Institutionen der Vertrauenstest. Mit einem gemeinsamen Ansatz kann es ihnen gelingen, dass das Vertrauenshoch mehr als nur ein Trend bleibt und sich langfristig stabilisiert“, sagt Christiane Schulz.

    Über das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020:
    Vertrauen und die COVID-19-Pandemie

    Das Frühlings-Update des Edelman Trust Barometer 2020 „Vertrauen und die COVID-19-Pandemie“ ist eine Aktualisierung des Edelman Trust Barometer 2020. Die Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma Edelman Intelligence zwischen dem 15. und 23. April durchgeführt und umfasste mehr als 13.200 Befragte in den elf Märkten Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien, Südkorea, Großbritannien und die USA. In jedem Markt wurden 1.200 Personen befragt, darunter 100 aus der informierten Öffentlichkeit (Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Hochschulabschluss, einem überdurchschnittlichen Haushaltseinkommen innerhalb der Top 25 % sowie mit intensivem Medien- und Informationskonsum).


    Über Edelman Deutschland
    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Experten mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kunden ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de

    Einladung: Virtuelle Veranstaltung zu den aktuellen Studienergebnissen mit
    Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland
    Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA
    Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft
    Mittwoch, 20. Mai 2020, 9.00 – 9.50 Uhr
    Virtuelle Veranstaltung via Zoom ZUR ANMELDUNG

    Wir laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse des aktuellen Edelman Trust Barometer auf unserer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung mit der Atlantik-Brücke zu diskutieren. Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland, und Ed Williams, President & CEO Edelman EMEA, zeigen, wie es um das Vertrauen der Menschen in Deutschland und weltweit in die vier gesellschaftlichen Institutionen in dieser Krise bestellt ist. Unser Gast Professor Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der Deutschen Wirtschaft und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Atlantik-Brücke e. V., ordnet zudem ein, mit welchen Erwartungen und Trends die Institutionen aktuell und in Zukunft konfrontiert sind.

    Pressekontakt
    Anna-Lena Schildt
    Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
    Tel.: +49 (0) 40 80 90 36 770
    E-Mail: Presse-DE@edelman.com

  • Die Krise als Digitalisierungskatalysator:  Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Die Krise als Digitalisierungskatalysator: Wie Unternehmen heute von den Chancen profitieren können

    Frankfurt 13. Mai 2020 – Durch die Corona-Pandemie hat sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen stark beschleunigt. Ob im Privaten mit einer rapiden gestiegenen Akzeptanz kontaktloser Kartenzahlung [1] oder im beruflichen Umfeld mit dem abrupten Wechsel zu Remote Work. Was bisher als Zeichen moderner Arbeitskultur galt, ist auf einen Schlag für viele Unternehmen Realität geworden. Insbesondere bei der Digitalisierung von Unternehmen liegen, verstärkt durch die Krise, ungeahnte Chancen für die Zukunft. Um diese aber nutzen zu können, müssen Führungskräfte mehrere Aspekte berücksichtigen.

    Die Krise nimmt keine Rücksicht, ob Unternehmen auf die Digitale Transformation vorbereitet sind. Jetzt profitiert, wer sich frühzeitig mit Remote Work, technischer Infrastruktur oder digitalen Services auseinandergesetzt habt. Nachzügler müssen alles daransetzen aufzuholen. Es reicht jedoch nicht, den eigenen Mitarbeitern lediglich die Tools wie Microsoft Teams oder Slack bereitzustellen. Auch die Arbeitskultur muss sich ändern, um Mitarbeiter zu befähigen und hinsichtlich dezentraler Arbeit zu schulen.

    Die Digitalisierung vieler Unternehmensbereiche funktioniert unerwartet gut. Deswegen werden virtuelle Lösungen auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen – etwa für Kundengespräche, Influencer-Events oder Pressekonferenzen. Damit Entscheider das Momentum der aktuellen Veränderungen nutzen können, um die digitale Transformation ihres Unternehmens erfolgreich voranzutreiben, sollten sie folgende Maßnahmen umsetzen:

    1. Führungsstil anpassen, um Selbständigkeit der Mitarbeiter zu fördern
      Die ersten Erfahrungen aus der Krise haben gezeigt, dass sich Mitarbeiter vermehrt einbringen, um die Umsetzung der digitalen Veränderungen in ihren Unternehmen voranzutreiben und zu gestalten. Proaktive Vorschläge zur Verbesserung interner Arbeits- und Kommunikationsabläufe, der Unternehmenskultur oder gar zur Einführung neuer digitaler Services sind keine Seltenheit. Um diese Eigeninitiative auszuschöpfen, sollten Manager und Führungskräfte ihren Führungsstil darauf ausrichten, den Mitarbeitern die nötige Freiheit einzuräumen und die neue Selbständigkeit gezielt zu fördern – etwa durch virtuelle Arbeitsgruppen mit Experten verschiedener Standorte. So lassen sich Potenziale schnell identifizieren und Know-how standort- und länderübergreifend nutzbar machen.
    2. Digitale Tools richtig einsetzen – für Vertrieb und interne Kollaboration
      Social Distancing ist insbesondere für den Vertrieb eine große Herausforderung. Um in der jetzigen Situation weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern digitale Vertriebswerkzeuge an die Hand geben – etwa digitale Assistenten oder Sales Hubs, in denen alle Materialien stets aktuell und digital aufbereitet zur Verfügung stehen. Nur so können sie Partner und Kunden effektiv beraten. Um eine schnelle Umstellung auf diese Tools zu ermöglichen, sollten Unternehmen schon jetzt alle erforderlichen Materialien wie Broschüren oder Infografiken als digitale Assets zusammenstellen. Eine erfolgreiche, dezentrale Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen setzt in Zeiten von Corona nicht nur eine funktionierende digitale Infrastruktur voraus. Vielmehr müssen Mitarbeiter durch Trainings und Guidelines befähigt werden, diese Tools effektiv einzusetzen. Führungskräfte können hier mit Praxisbeispielen und Best Practices aus anderen Bereichen und Ländern gezielt die Richtung vorgeben.
    3. Widerstandsfähigkeit der Organisation sicherstellen
      Ehrliche und transparente Kommunikation wird in der aktuellen Situation mit wachsender Mitarbeiterloyalität belohnt und stärkt die Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So geht aus dem Edelman Trust Barometer 2020 Special Report „Vertrauen in Zeiten des Coronavirus“ hervor, dass Mitarbeiter von dem eigenen Arbeitgeber erwarten, dass Informationen zur Krise regelmäßig kommuniziert und aktualisiert werden. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, dass dieser Informationsbedarf bestehen bleibt. In der „neuen Normalität“ des dezentralen Arbeitens müssen Führungskräfte auch verstärkt auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten, um Produktivität, Loyalität und Motivation aufrecht zu erhalten. Hierfür ist Nähe zu den Mitarbeitern im Homeoffice unerlässlich, die durch verschiedene Wege aufgebaut und erhalten werden kann – sei es durch neue Kommunikationsformate, angepasste Meeting-Routinen oder an die Krise angepasste Angebote.

    [1] Online-Umfrage der Bundesbank: https://www.rnd.de/politik/bundesbank-vorstandsmitglied-das-geld-wird-nicht-knapp-JIMD4GU4OZAGHC4ITH2YVP2I7U.html

    Pressekontakt
    Anna-Lena Schildt, Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
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  • Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    Neuer Kamapgnenfilm von mhplus macht Mut

    „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“

    Stuttgart, 04. Mai 2020 – Die Betriebskrankenkasse mhplus launcht eine neue Kampagne. Unter dem Claim „Wir halten zusammen. Egal was kommt.“ rückt sie das menschliche Miteinander in Zeiten des Coronavirus in den Fokus. Im Mittelpunkt steht ein Kampagnenfilm, der von der Stuttgarter Agentur hey David konzipiert und produziert wurde.

    „Wir lieben das Leben und halten zusammen“ – das ist die Botschaft des neuen Kampagnenfilms der Betriebskrankenkasse mhplus. Er zeigt Menschen in ihrem Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie.
    Darunter eine Familie, die den 70. Geburtstag der Großmutter über Skype feiert, ein junges Pärchen, das seine Wohnung renoviert und eine junge Frau, die in ihrem Wohnzimmer singt und tanzt.

    Philipp Heimsch, einer der beiden Geschäftsführer von hey David, erklärt die Idee hinter dem Film: „Sie entspringt dem Caregiver-Gedanken der mhplus. Keiner kann sagen, wie lange die Situation aufgrund des Coronavirus anhält. Klar ist, dass wir sie nur gemeinsam meistern können, indem wir das Richtige für uns und unsere Mitmenschen tun und uns nicht unterkriegen lassen.“

    Multimedial ausgerichtete Kampagne
    Die Kampagne läuft aktuell online und in den Sozialen Medien an. Während der Kampagnenfilm auf Youtube und der Landingpage www.meine-mhplus.de zu finden ist, werden zusätzlich kurze Facettenclips als Stories und Sponsored Ads auf Facebook, Instagram und Youtube platziert. Banner im Google-Netzwerk erhöhen außerdem die Reichweite. Eine weitere Säule bildet ein Radiospot, der an die Inhalte des Films angelehnt ist. Er wird in den Ballungsräumen ausgestrahlt, in welchen die mhplus hauptsächlich aktiv ist.

    Infos für jede Lebenslage in der Corona-Zeit
    Zum Kampagnenstart wurden auf der Landingpage vor allem gesundheitsrelevante Informationen rund um das Coronavirus veröffentlicht: auf anschauliche und unterhaltsame Weise. Unter anderem wichtige Telefonnummern, Links zu aktuellen Corona-Apps und Tipps, wie man sich am besten nützlich macht.

    Mehr zur Agentur finden Sie unter www.heydavid.de

    Pressekontakt
    Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
    Mario Vujnovic
    Rheinuferstraße 9
    67061 Ludwigshafen
    Telefon: 0621 963600-35
    E-Mail: m.vujnovic@agentur-publik.de
    www.agentur-publik.de

  • Corona-Krise: Serviceangebot für Young Professionals

    Corona-Krise: Serviceangebot für Young Professionals

    Die aktuelle Krisenlage rund um Corona ist seit Wochen ein Dauerthema im Privat- und Arbeitsleben. Agenturen haben ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Projektverschiebungen und Kurzarbeit beschäftigen nicht nur die Chefetage, sondern auch bei Trainees und Young Professionals kommen viele Fragen auf:

    • Welche Auswirkung hat die Kurzarbeit auf befristete Arbeitsverträge? 
    • Kann eine Übernahme in Kurzarbeit durchgeführt werden? 
    • Was geschieht in der Kurzarbeit mit dem Urlaubsanspruch? 
    • Wie sieht eine Rückkehr in den Agenturalltag aus?

    Wir, die GPRA Young Professionals, haben daher in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsrechtler Herrn Dr. Dennis Eifert und Alexandra Groß (stellvertretende Präsidentin GPRA) ein FAQ rund um die Auswirkungen von Corona speziell für junge Talente entwickelt. Dieses FAQ soll als neutrale Orientierung dienen und versucht einen Überblick über die aktuelle Situation zu geben. 

    Für weiterführende Fragen stehen wir allen Young Professionals gerne zur Verfügung und bieten an, diese direkt an Arbeitsrechtler Dr. Eifert weiterzuleiten. Unsere Young Professionals Gruppe erreichen alle über die folgende Mailadresse: younggpra@gpra.de


     FAQ zum Thema Kurzarbeit für Young Professionals 

    Welche Auswirkung hat Kurzarbeit auf befristete Arbeitsverträge bzw. wenn der befristete Arbeitsvertrag in der Zeit der Kurzarbeit ausläuft? 
    Bei Arbeitsausfall und Anordnung von Kurzarbeit ist es unerheblich, ob ein Vertrag eine befristete Laufzeit hat oder nicht. Entscheidend ist immer der Arbeitsausfall. Wird ein befristeter Vertrag nicht verlängert bzw. entfristet, läuft er gemäß dem Enddatum aus. Dies ist unabhängig davon, ob ein Unternehmen Kurzarbeit angeordnet hat.

    Kann eine Übernahme in Kurzarbeit durchgeführt werden? 
    Grundsätzlich sind Einstellungen während der Kurzarbeit nicht zugelassen. Es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen, um die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen oder um vertragliche/gesetzliche Verpflichtungen / Rahmen zu erfüllen. Da Trainees befristet für eine Ausbildungszeit eingestellt werden, ist es auf jeden Fall möglich, sie auch während der Kurzarbeit weiter befristet zu beschäftigen, bis die gesetzlich geregelte Befristungszeit erfüllt ist. Bei einem 12-monatigen Traineeship wäre also eine nochmals 12-monatige Befristung möglich.
    Zudem kann das Traineeship unter Ausbildungsgesichtspunkten betrachtet werden. Auszubildende können direkt im Anschluss an ihre Ausbildung eingestellt werden, um den Betreffenden den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Die AA hat bezüglich befristeter Arbeitsverhältnisse folgende Aussage veröffentlicht:
    Befristet Beschäftigte können KUG erhalten (auf die Dauer der Befristung kommt es nicht an; eine Verlängerung der Befristung ist möglich; aber: Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung nur aus zwingenden Gründen oder im Anschluss an Ausbildung möglich. Wir empfehlen, hier Rücksprache mit der AA zu halten.

    Falls nicht, hat man direkt Anspruch auf Arbeitslosengeld? 
    Es ist grundsätzlich ratsam, die Möglichkeit einer Übernahme frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu klären. Sobald ein Mitarbeiter davon Kenntnis hat, dass die Übernahme fraglich / unwahrscheinlich ist oder nicht stattfinden kann, ist er verpflichtet, die Agentur für Arbeit (AA) davon in Kenntnis zu setzen und sich sehr zeitnah dort zu melden.  Der Anspruch auf Zahlungen der AA wird nur dann eingeschränkt, wenn der Arbeitnehmer durch schuldhaftes Verhalten nicht zum Erhalt seines Arbeitsplatzes oder zur Suche nach einem neuen Arbeitgeber beigetragen hat oder die AA so spät informiert, dass eine nahtlose Vermittlung eines neuen Arbeitsverhältnisses durch die AA nicht möglich ist.  

    Gibt es weitere Mittel (neben Kurzarbeitergeld), die bei der Agentur für Arbeit (AA) im Ausbildungsstadium von Young Professionals/Trainees beantragt werden können? 
    Das müsste individuell bei der AA angefragt werden, uns ist nichts bekannt.
     

    Verkürzt sich der Urlaubsanspruch durch die Kurzarbeit? 
    Nein. Der Urlaubsanspruch verändert sich dadurch nicht. Nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Urlaub während der Kurzarbeit, erhält sie/er für die Urlaubstage das volle Gehalt. 

    Fällt die Kurzarbeit weg in Monaten, in denen man Urlaub hat? 
    Nein. Nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Urlaub während der Kurzarbeit, erhält sie/er für die Urlaubstage das volle Gehalt. Die restlichen Arbeitstage des Monats fallen dann wieder in die Kurzarbeit. 

    Gibt es einen Kündigungsschutz? 
    Die Kurzarbeit ist ein Instrument, um betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Eine betriebsbedingte Kündigung während der KUG darf sich damit nicht auf Gründe stützen, die bereits zur Anordnung der Kurzarbeit geführt haben. Es müssen nach der Einführung der Kurzarbeit neue betriebsbedingte Gründe hinzugekommen sein. Die Situation im Unternehmen muss sich geändert haben, z. B. durch Zusammenlegung von Betriebsteilen, Auflösung von Standorten oder Wegfall von bestimmten Dienstleistungen/Produktreihen. 

    Wie verteilt sich die Kurzarbeit innerhalb der Agentur? Machen alle gleich viel? 
    Es gibt die Möglichkeit, nur in Teilbereichen Kurzarbeit anzuordnen. Es ist aber auch möglich, mit allen Mitarbeitern eine einheitliche Arbeitszeitreduzierung zu vereinbaren. Das hängt von den jeweiligen Arbeitsausfällen ab. 

    Wie viele Agenturen im Verband gehen offiziell in Kurzarbeit? 
    Da nur börsennotierte Unternehmen ihre Kurzarbeit öffentlich mitteilen müssen, gibt es dazu keine vollständigen Informationen. In der GPRA gibt es aber einen regen Austausch zum Thema Kurzarbeit. Einige Agenturen haben diese bereits angezeigt. Andere Agenturen informieren sich derzeit noch über die Möglichkeiten. Da aufgrund der äußeren Umstände die Hürden für Kurzarbeit von der Bundesregierung gesenkt wurden und die Verbände im Kommunikationsmarkt von einem gesamten Auftragsrückgang in Höhe von 25% ausgehen, ist die Einführung von Kurzarbeit in den Agenturen für viele Entscheider ein sinnvolles Mittel, die Personalkosten zu dämpfen. 

    Wie hoch wird der Bedarf an Mitarbeitern in der zweiten Jahreshälfte sein, wenn die Krise größtenteils (hoffentlich) überwunden ist? 
    Dazu gibt es derzeit keine Untersuchungen. Ziel ist es erst einmal betriebsbedingte Kündigungen aufgrund der Auftragsrückgänge zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern. 

    Wie kann eine „Rückkehr zum normalen Büroalltag“ sinnvoll funktionieren? 
    Das hängt in erster Linie von den gesetzlichen Vorgaben, den räumlichen Gegebenheiten und den Anforderungen der Kundenaufgaben ab. Wichtig erscheinen uns: 

    1. Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln: sind räumliche/bauliche Gegebenheiten so, dass diese berücksichtigt werden können, stehen ausreichend Mittel für eine angemessene Desinfektion/Sauberkeit zur Verfügung 
    2. Rücksicht auf weitere Betreuungsanforderungen (Kinder, alte oder kranke Angehörige) 
    3. Rücksicht und weiteres HO für MitarbeiterInnen mit erhöhtem Risiko 


  • Young Professionals – die neu gegründete Nachwuchsinitiative der GPRA

    Young Professionals – die neu gegründete Nachwuchsinitiative der GPRA

    Die GPRA Young Professionals ist die 2020 gegründete Nachwuchsinitiative der GPRA e.V. In ihr engagieren wir uns als Branchennachwuchs führender deutscher PR- und Kommunikationsagenturen – mit dem Ziel, durch eigene Themen die Weiterentwicklung des Kommunikationsmarktes voranzutreiben. Gleichzeitig möchten wir gemeinsam eine Plattform zur aktiven Vernetzung des Nachwuchses innerhalb des Verbandes aufbauen. 

    In engem Austausch mit dem Präsidium arbeiten wir an Themen wie Recruiting und Retention sowie Einstiegsmöglichkeiten im Rahmen der Nachwuchsdebatte. Die inhaltliche Arbeit basiert auf drei Säulen: „Sharing is Caring“, „Talente halten“ und „Branchenzukunft“. In diesen erarbeiten Arbeitsgruppen neue Konzepte und Ideen, an denen im Rahmen von Regionalstammtischen zukünftig auch Nachwuchstalente außerhalb der Initiative teilnehmen können sollen. Die standortbedingte Strukturierung in die drei Regionen Hamburg/Berlin, Rhein/Main/Düsseldorf sowie München/Stuttgart soll die überregionale und branchenübergreifende Arbeit des Verbands wiederspiegeln und möglichst viele Nachwuchstalente von der Initiative profitieren lassen.

    Die GPRA Young Professionals sind dabei eigenständig organisiert. Sprecherin der Gruppe ist Malin Daniel (Fink & Fuchs AG) mit Vanessa Grothe (BCW) als Stellvertreterin.

    Unsere Gründungsmitglieder:
    Vanessa Grothe, Burson Cohn & Wolfe
    Beatrix Renner, Convensis
    Annika Lux, Edelman
    Benita Daube, Edelman
    Lisa Schmidt, Edelman
    Maximilian Niederstein, Edelman
    Malin Daniel, Fink & Fuchs AG
    Samuel Gönner, Fink & Fuchs AG
    Elisa Marie Rinne, fischerAppelt
    Alicia Lowinger, FleishmanHillard
    Juliana Kinzinger, FleishmanHillard
    Loredana Schelper, FleishmanHillard
    Annegret Hengst, Havas Hamburg
    Lara Maus, Ketchum / Brandzeichen
    Francis Frietsch, Ketchum
    Lena Scheffbuch, Ketchum
    Christian Moll, komm.passion
    Isabel Bielefeld, KOOB
    Anna Künster, Oliver Schrott Kommunikation 
    Marie Reinfurt, Oliver Schrott Kommunikation 
    Carina Bogus, Orca van Loon Communications
    Lisa Ramcke, Orca van Loon Communications
    Jana Lüneberg, Segmenta communications
    Corinna Schmidt, Weber Shandwick
    Martina Michl, Weber Shandwick


  • Stimmungsbarometer Mittelstand: Jedes fünfte Unternehmen sieht sich in naher Zukunft von der Möglichkeit der Insolvenz bedroht

    Corona trifft KMU deutlich härter als gedacht, dennoch betrachtet die Mehrheit der Unternehmen die Arbeit der Politik als gut

    Hamburg, 30. April 2020 – Der Ausnahmezustand hält an. Die Corona-Krise hat den
    Mittelstand in den letzten Wochen besonders hart getroffen und eine Entspannung der
    Situation ist nicht in Sicht. Nach einer Blitz-Umfrage Anfang März hat Visable jetzt erneut
    rund 300 KMU aus der DACH-Region nach den Folgen durch Corona gefragt*. Die
    Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Die Situation hat sich dramatischer entwickelt als noch
    zu Beginn der Krise angenommen. Umsatzeinbußen und Kurzarbeit bestimmen den
    Arbeitsalltag der Befragten. Jedes fünfte Unternehmen sieht sich in naher Zukunft von der
    Möglichkeit der Insolvenz bedroht. Das Krisenmanagement der Politik in den letzten Wochen
    wird übereinstimmend mit einer 3+ bewertet.

    Die Umfrage zeigt, wie enorm die wirtschaftlichen Einbußen sind. Jedes fünfte Unternehmen sieht
    seine Existenz unmittelbar bedroht: Neun Prozent sagen, dass sie bei noch längerem Lockdown
    insolvent sind, weitere 13 Prozent wissen nicht, wie lange sie ihr Geschäft noch aufrecht erhalten
    können. Immerhin ein Viertel der Unternehmen (26 Prozent) setzt auf staatliche Unterstützung und
    hofft die Existenz nur durch die Inanspruchnahme von staatlichen Hilfsmitteln sichern zu können.
    Dem stehen 40 Prozent der Betriebe gegenüber, die glauben, mit einem blauen Auge davon zu
    kommen und nach der Krise weiter bestehen zu können.


    Vermehrt Kurzarbeit und Produktionsstillstand
    Die erneute Befragung macht auch deutlich, wie sehr sich die Situation für KMU in der DACHRegion
    seit Anfang März zugespitzt hat: Die Anzahl an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in
    Kurzarbeit schicken, hat sich im Vergleich mehr als verdoppelt: 40 Prozent der Befragten gaben
    jetzt an, in deutlich reduzierter Form zu arbeiten. Anfang März waren es noch 19 Prozent.
    Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) ist außerdem von der kompletten Schließung des Betriebs
    aufgrund behördlicher Anordnungen betroffen. In rund acht Prozent der befragten Unternehmen
    steht die Produktion still.
    Eine weitere Folge sind enorme Umsatzeinbußen. Diese verzeichnen inzwischen zwei Drittel der
    Befragten. Im März waren es noch weniger als die Hälfte (45 Prozent).
    In einigen Unternehmen herrscht trotz allem Arbeitsalltag: 22 Prozent der Unternehmen arbeiten
    mit Atemschutzmasken im Normalbetrieb. Vom Homeoffice aus arbeiten 27 Prozent – für viele eine
    völlig neue Erfahrung.

    „Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass KMU jetzt handeln müssen, um ihre Existenzen zu sichern.
    Jetzt ist Flexibilität und Mut gefragt. Alte Strukturen müssen aufgebrochen, Lieferketten überprüft
    und neu aufgestellt werden“, kommentiert Peter F. Schmid, CEO von Visable die
    Studienergebnisse. „36 Prozent der Befragten verzeichnen Lieferschwierigkeiten bei der
    Materialbeschaffung. Diese Engpässe stellen enorme Einschnitte in der Produktion dar.“


    Unternehmen suchen alternative Zulieferer, Krise ist Beschleuniger für Digitalisierung
    Als Experte für B2B-Marktplätze in Europa konnte Visable seit Beginn der Krise Anfang März
    deutlich höhere Zugriffszahlen auf seinen Plattformen EUROPAGES und „Wer liefert was“
    verzeichnen. Der Traffic wuchs Woche um Woche um teilweise mehr als 25 Prozent im Vergleich
    zum Vorjahr. „Viele sind gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder
    sind kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten
    wegbrechen. Auch rücken Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen
    wieder stärker in den Fokus“, erklärt Peter F. Schmid.
    Er sieht vor dem Hintergrund der aktuellen Krise große Chancen für Digitalisierung: „Der
    momentane Ausnahmezustand ist Beleg dafür, dass sich Einkauf, Beschaffung aber auch
    Marketing und Vertrieb langfristig völlig neu aufstellen und digitaler werden müssen, um für die
    Zukunft gewappnet zu sein. Visable ist mit seinen Plattformen EUROPAGES für ganz Europa und
    „Wer liefert was“ in der DACH-Region sowie mit ihren weiteren Digitalangeboten, Google Ads und
    Retargeting der führende digitale Partner für den Mittelstand.“


    Krisenmanagement in Deutschland und Österreich bekommt eine 3+
    Sowohl die deutschen als auch die österreichischen KMU beurteilen das Krisenmanagement ihrer
    jeweiligen Bundesregierung durchschnittlich mit einer 3+.
    Die Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht die Arbeit der Politik gut und vergibt ein sehr gut
    (zwölf Prozent) oder eine Zwei (41 Prozent). Mit einer Drei bewerten 27 Prozent der Befragten die
    Arbeit der deutschen Bundesregierung in den letzten Wochen. Gut 19 Prozent vergeben eine vier
    oder schlechter.
    In Österreich ist die Verteilung sehr ähnlich: 14 Prozent vergeben ein sehr gut, 40 Prozent eine zwei.
    Eine Drei vergeben genau ein Fünftel (20 Prozent), 25 Prozent eine vier oder schlechter. Insgeamt
    polarisiert die Politik in Österreich mehr. Denn fast zwölf Prozent der befragten bewerten die
    Arbeit der österreichischen Bundesregierung eine Sechs.
    Eine Aussage zur Schweiz konnte aufgrund der geringen Antworten zu dieser Frage nicht getroffen
    werden.

    * Die Online-Befragung wurde vom 21. bis 26. April 2020 durchgeführt. Rund 300 Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen der DACH-Region wurden befragt.


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    Visable unterstützt den industriellen Mittelstand, Produkte und Dienstleistungen für Einkäufer international zugänglich zu machen. Als speziell auf Geschäftskunden zugeschnittene Verbindung aus eigenen B2B-Marktplätzen und Online-Marketing-Services wie zum Beispiel Google Ads und Retargeting bietet das Unternehmen ein breit gefächertes digitales Portfolio zur Reichweiten-Steigerung im Internet.
    Zu den von der Visable GmbH betriebenen Marktplätzen gehören „Wer liefert was“ (wlw), heute der führende B2B-Marktplatz in der D-ACH-Region, sowie die europäische B2B-Plattform EUROPAGES. Zusammen erreichen die Marktplätze monatlich über 3,7 Millionen B2BEinkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert.
    Mit seinen Online-Marketing-Services bietet Visable Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Reichweite im Internet zu erhöhen.
    Visable ist derzeit einziger Google Premium-Partner mit B2B-Schwerpunkt.
    Das Unternehmen Visable entstand als Antwort auf die Herausforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im B2BBereich. Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute über 380 Mitarbeiter. Als gemeinsames Dach für die Marken „Wer liefert was“ und EUROPAGES baut Visable seine Marktplätze und Online-Marketing-Services kontinuierlich aus.
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