Kategorie: News

  • European Communication Monitor 2021

    European Communication Monitor 2021

    Die Ergebnisse des European Communication Monitor 2021 wurden Mitte Mai in einem Online-Event der European Association of Communication Directors (EACD) präsentiert. Die diesjährige Auflage der weltweit größten Studie der Kommunikationsbranche stützt sich auf die Befragung von 2.664 Kommunikationsverantwortlichen in 46 europäischen Ländern und liefert wertvolle Einblicke in PR, Unternehmens- und Organisationskommunikation.

    Neben der digitalen Transformation der Kommunikation als Schwerpunktthema stehen die Nutzung von Videokonferenzen in der Stakeholder-Kommunikation und die sich wandelnde Rolle von Kommunikationsverantwortlichen im Fokus. Außerdem werden Gehälter, strategische Kernthemen und die Eigenschaften exzellenter Kommunikationsabteilungen untersucht. Ländervergleichende Analysen stehen für 22 europäische Staaten zur Verfügung. Stichprobenziehung, theoretische Fundierung und statistische Auswertungsmethoden entsprechen wissenschaftlichen Standards. Die Studie wurde von einem Forschungsteam renommierter Universitäten aus ganz Europa durchgeführt und unterstützt.

    CommTech und digitale Infrastrukturen

    Die Ergebnisse der 15. Auflage des European Communication Monitor zeigen, dass die Einführung neuer Software und digitaler Tools als dringend notwendig, aber gleichzeitig auch als große Herausforderung wahrgenommen wird. Eine überwiegende Mehrheit der europäischen PR-Profis betont die Relevanz von Digitalisierung der Stakeholder- Kommunikation (87,75) und dem Aufbau digitaler Infrastrukturen zur Unterstützung interner Workflows (83,9%).

    Allerdings ist das derzeitige Digitalisierungslevel oft ernüchternd: Drei von vier Kommunikationsabteilungen und -agenturen haben Erfahrung in der Nutzung externer Plattformen in der Kommunikation mit ihren Anspruchsgruppen und in der Bereitstellung von Lösungen für kollaboratives Arbeiten. Aber nur eine Minderheit ist versiert darin, digitale Tools für kommunikationsspezifische Aktivitäten wie den Umgang mit digitalen Assets bereitzustellen. Insgesamt unterscheidet sich das Digitalisierungslevel signifikant zwischen unterschiedlichen Organisationstypen: Börsennotierte Unternehmen liegen klar vorne und Kommunikationsabteilungen im öffentlichen Sektor hinken hinterher.

    Videokonferenzen in der Stakeholder-Kommunikation

    In der Pandemie mussten viele Kommunikationsverantwortliche auf Videokonferenzen setzen. Dabei stellt sich die Frage, ob entsprechende Plattformen auch in einer „Post-Corona“-Welt genutzt werden wird. Die meisten Befragten antizipieren eine Erwartung seitens ihrer Organisation, weiterhin per Videokonferenzen zu kommunizieren (73,5%) – gleichzeitig befürchten viele unzureichende Unterstützung (62,0%).

    Insgesamt werden sich Videokonferenzen laut Einschätzung der Studienteilnehmer etablieren: Drei von vier Kommunikationsverantwortlichen wollen den Kanal auch nach der Pandemie nutzen. Allerdings zeigen sich Unterschiede im Ländervergleich mit signifikant geringerer Akzeptanz in Ost- und Südosteuropa.

    Zukünftige Rollen für Kommunikationsverantwortliche

    Kommunikationsverantwortliche haben vielfältige Aufgaben – von der Erstellung von Inhalten und dem Dialog mit Stakeholdern über die Steuerung der eigenen Einheiten über das Kommunikationscoaching von Kollegen bis hin zur Unterstützung des Top-Managements bei Business-Entscheidungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten in ihrer täglichen Arbeit mehrere Rollen gleichzeitig erfüllen. Ausgehend von einem Bezugsrahmen mit fünf unterschiedlichen Rollen zeigt die Studie, dass die traditionelle Kommunikator-Rolle dominiert und vom größten Anteil der Befragten häufig ausgeübt wird (42,8%). Dahinter folgen die Rollen als Manager (31,1%), Coach (27,7%), Advisor (26,2%) und Botschafter (23,7%).

    Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Coach- und Advisor-Rollen an Relevanz zunehmen werden. In der Praxis werden sie häufig simultan ausgeübt. Kommunikationsverantwortliche in der Rolle des Advisor unterstützen meist Top-Manager oder Leiter anderer Bereiche. Sie haben zumeist mehr als 10 Jahre Berufserfahrung und spezialisierte Managementtrainings oder Weiterbildungen in strategischer Entscheidungsfindung absolviert.

    Der vollständige Ergebnisbericht steht kostenlos zur Verfügung auf communicationmonitor.eu



    Veröffentlicht am 04.06.2021

  • Sympra unterzeichnet WIN-Charta für nachhaltiges Wirtschaften

    Sympra unterzeichnet WIN-Charta für nachhaltiges Wirtschaften

    Stuttgart, 21. Mai 2021 – Insgesamt zwölf Leitsätzen nachhaltigen Wirtschaftens hat sich die Sympra GmbH (GPRA) mit der Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichtet: Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist das bislang bundesweit einzige Nachhaltigkeitsmanagement-System speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Die Agentur bekennt sich damit zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung und macht ihre Nachhaltigkeitsoffensive für die Öffentlichkeit nachvollziehbar.

    „Nachhaltigkeit ist schon seit vielen Jahren ein großer Teil der Sympra-Philosophie. Trotzdem versuchen wir, uns kontinuierlich zu verbessern und unser Handeln immer wieder zu hinterfragen. Die Unterzeichnung der WIN-Charta hilft uns dabei, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen, der langfristig zu einer immer nachhaltigeren Unternehmenskultur führt“, sagt Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra. „Um dieses Ziel zu erreichen, beziehen wir alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in diesen Prozess mit ein“.

    Die WIN-Charta basiert auf Selbstverpflichtung, Eigeninitiative und Kommunikation. Die zwölf Leitsätze umfassen die Aspekte Menschenrechte, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Umweltbelange, ökonomischen Mehrwert, nachhaltige und faire Finanzen, Antikorruption sowie regionalen Mehrwert. Der Prozess startet mit der Unterzeichnung der Charta. Drei Monate nach Unterzeichnung muss das Zielkonzept formuliert werden, welches die Umsetzung der Maßnahmen sowie die Unterstützung eines lokalen Projekts beinhaltet. Zwölf Monate später ist ein Nachhaltigkeitsbericht einzureichen, woraufhin eine Prüfung durch Stakeholder und Öffentlichkeit erfolgt. Das Nachhaltigkeitsversprechen soll regelmäßig erneuert werden.


    Über Sympra
    Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de.

    Kontakt für die Redaktion:
    Veit Mathauer und Veronika Höber
    c/o Sympra GmbH (GPRA)
    Stafflenbergstraße 32
    70184 Stuttgart
    Tel. 07 11/9 47 67-0
    E-Mail pr@sympra.de


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  • Hansgrohe-Jubiläumskampagne made by achtung!: Elektro-Pop-Album aus „Wasserstörgeräuschen“

    Hansgrohe-Jubiläumskampagne made by achtung!: Elektro-Pop-Album aus „Wasserstörgeräuschen“

    Hamburg/Schiltach, 20. Mai 2021 – Die Kommunikationsagentur achtung! hat den Pitch um den Jubiläumsetat von Hansgrohe gewonnen. Als Lead-Agentur hat achtung! jetzt die globale Jubiläumskampagne entwickelt. Das Motto: „Taktgeber des Wassers. Seit 1901.“ Herzstück der Kampagne sind die „WaterTunes“ – ein Elektro-Pop-Musikalbum, das unter anderem auf Spotify, Apple Music, Deezer und Amazon Music zu hören ist. Das Einmalige daran: Die acht Album-Tracks mit Titeln wie „We swim we dive“, „Love for the Rain“ oder „The Beauty of Flow“ wurden von den Hamburger Musikern Florian Kruse und Andreas Paulsen auf Basis von Original-Wasserstörgeräuschen aus dem Hansgrohe Strahl- und Soundlabor komponiert. Die Hansgrohe-Entwickler filtern Geräusche, die den entspannenden Wassersound ihrer Brausen und Armaturen stören, mit innovativen Techniken heraus. Um diese Design- und Ingenieurskunst zu würdigen, sind die nicht perfekten Töne jetzt in entspannende Beats gewandelt worden.

    „WaterTunes“ – wenn Wasserstörgeräusche zu Musik aufleben.

    „Das Team von achtung! hat es auf Anhieb geschafft, unsere Unternehmensvision und das, was uns seit 120 Jahren ausmacht, in ein starkes Keyvisual und starke Botschaften zu gießen“, so Dr. Jörg Hass, Vice President Corporate Communications bei Hansgrohe. „Der Wassertropfen, der konzentrische Kreise zieht und den Membranen eines Lautsprechers ähnelt, zeigt, dass wir Wellen schlagen und es seit jeher unser Antrieb ist, den Takt vorzugeben.“ So war es auch das Ziel von achtung!, das Jubiläum von Hansgrohe unter dem Motto „Taktgeber des Wassers. Seit 1901“ adäquat zu inszenieren – mit einer aufmerksamkeitsstarken Manifestation, die Handel, Handwerk, Dienstleister und Verbraucher erleben lässt, wofür Hansgrohe steht. „Dafür haben wir die Hansgrohe-Attribute in ein Musikalbum transformiert, das von Wasser lebt, ganz wie das Unternehmen selbst“, so Claudia Rienhoff, Account Director und Kunden-Lead bei achtung!. „Die ‚WaterTunes‘ symbolisieren die auf 120 Jahren Erfahrung basierende Technologieführerschaft und den kompromisslosen Qualitätsanspruch des Unternehmens.“ Sie erzählen vom Wasserpionier und von seiner Unternehmensvision „Wir leben Wasser“ – und lassen dafür Wasserstörgeräusche zu Musik aufleben. Denn Quelle der Idee und Umsetzung waren Störsignale aus dem unternehmenseigenen Strahl- und Soundlabor, die beim Durchlauf von Wasser durch Brause- und Armaturen-Prototypen herausgefiltert werden, damit beim Duschen ein angenehmer Wasserklang entsteht.

    Alle acht Tracks des Albums zeigen: Die gefilterten Störgeräusche sind wohlklingend genug, um daraus relaxende Musikstücke für entspannte Momente zu kreieren, jedoch bei Weitem nicht perfekt genug für ein einzigartiges Duscherlebnis mit Hansgrohe. Florian Kruse, der mit seinem Co-Komponisten Andreas Paulsen die Idee in Musik goss, erklärt: „In jeden Track auf dem Album sind die von Hansgrohe aufgenommenen Sounds eingebunden. Wir haben zum Beispiel ein Drum-Machine-Pattern mit einem Sampler rein aus den Störsignalen erstellt. Somit konnten wir aus den Sounds Drum-Elemente bauen wie zum Beispiel eine Hi-Hat, eine Snare und eine Kick-Drum. In dem Prozess haben wir die Sounds stark verkürzt und konnten dann einen Rhythmus einspielen. Das hört man zum Beispiel sehr gut beim ersten Album-Track ‚I Am Water‘.“

    Die Veröffentlichung des Albums „WaterTunes“ sowie der Spotify-Playlist „WaterTunes by Hansgrohe“ bildet den Auftakt zur global ausgespielten Jubiläumskampagne, die sich an B2B-Partner sowie Verbraucher und Mitarbeiter richtet. Über Billboards, Print- und Onlineanzeigen, eine eigene Landingpage sowie Social Media (#WaterTunes, #TheBeatOfWater) und PR werden die Kampagnenbotschaften in die Zielgruppen transportiert. „Wir möchten national und international so viele Interessengruppen wie möglich an unserem Jubiläumsjahr teilhaben lassen und ihnen auch etwas zurückgeben – das haben wir mit den ‚WaterTunes‘ geschafft“, resümiert Hass. „Gleichzeitig setzen wir damit den Pioniergeist unseres Gründers Hans Grohe ungebrochen fort, der nach wie vor die Triebfeder des Unternehmens ist.“

    Verantwortlich für das kreative Konzept und die Realisation sind bei achtung! auf Beratungsseite Management Supervisor Robert Hoyer und Account Director Claudia Rienhoff. Im Kreativ-Lead sind Creative Director Katja Behnke sowie Carsten Gramatzki (Senior Art Director) und Jens Scholtiski (Senior Texter).

    Bei Hansgrohe zeichnen Vice President Corporate Communications Jörg Hass und Astrid Bachmann, stellvertretende Pressesprecherin, für die Kampagne verantwortlich.


    achtung! wurde 2001 von Mirko Kaminski als PR-Agentur gegründet. Heute ist sie eine der kreativsten und meistprämierten Agenturgruppen Deutschlands. Die Mission von achtung!: Unternehmen und Marken bemerkenswert zu machen – um Menschen für sie zu gewinnen. Dafür verbindet achtung! Social Media, PR, digitale Werbung und Audiokommunikation mit durchschlagenden Ideen.
    Die Agenturen achtung!, achtung! Engage, achtung! Mary, achtung! Broadcast und achtung! Alive beschäftigen 180 Mitarbeitende in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Köln. Zu den Kundinnen und Kunden zählen über 70 namhafte Unternehmen, darunter o2, eBay, Google, MINI, Bosch, Michelin, Barclaycard, Volocopter und mobile.de.
    International knüpft achtung! im Auftrag maßgeschneiderte Agenturnetzwerke und führt sie von Deutschland aus – so für die Elbphilharmonie und die Lufthansa Group.
    Mit der Gründer*innenplattform ermöglicht die Agentur Persönlichkeiten aus der Branche, ihre eigene achtung! Agentur zu gründen.


    Pressekontakt

    Kerstin Heß
    Mobil: +49 40 45 02 10-680
    E-Mail: Kerstin.Hess@achtung.de

    achtung! GmbH
    Straßenbahnring 3
    20251 Hamburg


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  • GPRA-Neumitglied Q4U im Interview: Ein Quantum Emotion

    GPRA-Neumitglied Q4U im Interview: Ein Quantum Emotion

    Janine Lindenau und Thomas Zumtobel sprechen mit uns über User Experience, Accessibility und ihren Beitrag in der Verbandsarbeit.

    GPRA: Auf LinkedIn habt Ihr geschrieben, dass Ihr Euch verschiedene Verbände, darunter DPRG, Bitkom, eco und eben auch die GPRA, angeschaut habt. Warum habt Ihr Euch für die GPRA entschieden?

    Thomas Zumtobel: Wir hatten das Glück, die GPRA vor der Entscheidung für eine Mitgliedschaft persönlich kennen zu lernen. Die offene Atmosphäre und der gute Austausch haben uns in diesem ersten Meeting überzeugt. Unsicher waren wir uns, ob wir als reine Digital-Agentur zu Euch passen. Da habe ich zum Telefon gegriffen und Oktay Tannert-Yaldiz von K16 angerufen. Er ging sofort ans Telefon und wir hatten ein supernettes Gespräch – die Chemie stimmte einfach. Auch als wir darüber gesprochen haben, was man bei seinem ersten eigenen Podcast beachten muss. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz beim Thema Podcast und hat uns sofort und ganz uneigennützig weitergeholfen. Da dachte ich mir: „Geil, das passt!“ Denn genau das ist für uns Netzwerken: Austausch und Hilfe – uneigennützig.

    Janine Lindenau: Genau, und gerade haben wir unsere erste Podcast-Folge mit Oktay als Gast veröffentlicht. Das ging wahnsinnig schnell dank des GPRA Netzwerks. Thomas hat es in seinem LI-Post so schön als „kleine feine Familie“ beschrieben. Genau das hat uns überzeugt: Ein kleiner, persönlicher Kreis mit einem guten Miteinander und schnellen Kommunikationswegen. Wir waren sofort Teil Eurer Community, konnten direkt in den Austausch gehen und uns selbst einbringen.


    Ein Mensch. Ein Gin. Ein Talk. 
    Aus der Agenturwelt. Ohne Skript.
    Mit Einblick. Mit Meinung. Mit Leidenschaft.

    In jeder Folge steht ein:e Agenturchef:in Rede und Antwort. Q4U spricht mit seinem Gast über das Agenturleben und den Menschen hinter dem Job. Und verkosten dabei einen Gin, den sie oder er mitbringt. Pur und mit Tonics. Wie das Gespräch verläuft ist dabei genauso überraschend wie der Gin. Denn es gibt kein Skript. Hört rein!


    GPRA: Gute Überleitung. Bei welchen Verbandsthemen wollt Ihr Euch engagieren bzw. gibt es neue Themen, die Ihr einbringen wollt?

    Thomas Zumtobel: Wir würden uns gerne in den Digital Hub einbringen. Wir verfügen über tiefe Kenntnisse im Bereich User Experience. Man will das ja fast nicht mehr sagen, ist es doch zu einem Buzzword verkommen. Dennoch: Wir arbeiten wissenschaftlich, mit fundierten psychologischen Modellen und Methoden. Dabei stehen immer die Bedürfnisse der Nutzer im Mittelpunk. Außerdem betrachten wir eine Website nicht isoliert, sondern im Kontext der gesamten User Journey. Wir sind emphatische digitale Kommunikationsstrategen. Dieses Know-how tragen wir gerne in die GPRA.

    Janine Lindenau: Eine Säule der User Experience, die uns besonders am Herzen liegt, ist die digitale Barrierefreiheit. Wir möchten niemanden ausschließen. Und wir wissen, dass Barrierefreiheit nicht nur Menschen mit einem klassischen Handicap zugutekommt. Wie viele von uns haben die Schriftgröße ihres Handys nach oben reguliert oder sind einfach situativ gehandicapt, weil sie zum Beispiel gerade ein Kind auf dem Arm halten. Wenn man sich das klar macht, führt aus unserer Sicht kein Weg an Barrierefreiheit vorbei. Zumal sie keinen Mehraufwand bedeutet, wenn man sie von Beginn an berücksichtigt. Auch dieses Thema möchten wir daher den Mitgliedern näherbringen. Wir möchten deutlich machen, dass das kein verstaubtes Thema ist, sondern wirklich jedem zugutekommt.

    GPRA: „Wir bauen keine Websites – wir designen Emotionen“ ist Euer Leitsatz. Was bedeutet das genau?

    Thomas Zumtobel: Wir stellen immer gern zwei Zahlen gegenüber: 40 aus 11 Millionen. Eine Idee, was dahintersteckt? 11 Millionen Sinneseindrücke prasseln pro Sekunde auf uns ein. Davon können wir gerade mal 40 bewusst verarbeiten. Wir brauchen also einen sehr effizienten Filter. Das ist unser Unterbewusstsein. Das sortiert aus, aber ausschließlich digital. Es gibt nur gut oder schlecht. Es handelt sich also um eine rein emotionale Entscheidung. Da liegt es nah, dass wir für das Unterbewusstsein, für die emotionale Seite, und nicht für die Ratio konzipieren und designieren, oder? Zumal wir nur wenige Sekunden haben, um den Nutzer zu überzeugen, auf der Webseite zu bleiben. Das ist wie bei der Liebe auf den ersten Blick. Es geht um den positiven Ersteindruck.

    GPRA: Eure Kunden beauftragen Euch für die Kundenansprache über das Web. Wieviel Kommunikation bzw. PR steckt in Eurer Arbeit?

    Janine Lindenau: Wir sitzen alle im gleichen Boot.  Auch wir machen Kommunikation. Wir versorgen die Zielgruppe mit den Informationen, die sie benötigt. Das Format ist dabei erstmal zweitrangig. Wir schauen über den Tellerrand. Denn eine Website funktioniert nie isoliert. Wir müssen wissen, mit welchen Vorerfahrungen und Erwartungen die Nutzer auf die Seite kommen. Und wo ihre Reise danach hingehen soll. Was ist das Kommunikationsziel, die übergeordnete Strategie?

    GPRA: Worin unterscheiden sich Eure Skills?

    Janine Lindenau: Meine Stärken liegen im Bereich Operations, Projektmanagement und Content. Und darin, Thomas kreative und manchmal auch verrückte Ideen in ein reales Projekt zu übersetzen 😉.

    Thomas Zumtobel: Unterschreibe ich so! Janine ist sehr strukturiert; ich weniger. Ich bin der kreative Neudenker. Und in der Arbeit mit Kunden häufig unbequem. Ich muss ein Projekt und seine Anforderung von Grund auf verstehen und hinterfrage alles. Ich tauche sehr tief ein und muss die Gefühlswelt des Nutzers nachempfinden. Ich bin disruptiv, auch wenn ich das Wort nicht mag. Und das führt manchmal dazu, dass Janine in die Tischkante beißt, wenn ich dem Kunden beispielsweise sehr klar sage, was ich von seinem Briefing halte oder ausspreche, was klappt und was man bleiben lassen sollte.

    Janine Lindenau lachend: Mittlerweile schocken mich solche Äußerungen nicht mehr. Das war früher definitiv anders. Man muss dazu wissen: Ich war selber Kundin von Q4U bevor ich hier herkam. Insofern ist mir die Kundenperspektive sehr vertraut und ich weiß, wie es ist, wenn man als Projektmanager denkt: „Er hat absolut recht, aber wie soll ich diesen turn-around nun meinem ganzen Team und Vorgesetzten beibringen, wo wir doch intern bereits alles besprochen und abgestimmt haben?“ Ich fühle für beide Seiten. Noch heute. Das ist Fluch und Segen zugleich.

    GPRA: Wie lange kennt Ihr Euch denn dann schon?

    Janine Lindenau: Gute 10 Jahre.

    Thomas Zumtobel: Das kommt hin. Wir sind ein super eingespieltes Team. Wir wollen beide, dass unsere Projekte fliegen! Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden erfolgreich sein, daher werden wir immer wieder die Finger in die Wunde legen und sagen: Das müssen wir ändern! Wir investieren extrem viel, sind immer mit ganzem Herzblut dabei. Unser Ziel ist Exzellenz.

    GPRA: Und zu guter Letzt für alle, die noch im Dunkeln tappen: Wie kam es zu Eurem Agenturnamen Q4U? 🙂

    Thomas Zumtobel: Von James Bond 😀 Wer die Filme kennt, weiß, dass es neben 007 und der Chefin M, auch Q gibt, der die ganzen technischen, verrückten und ausgeklügelten Gadgets bereitstellt. Q ist der Leiter des hoch technologisierten Labors- und wir sind Q4U – ein Q for you!

    Janine Lindenau: Wir entwickeln genau solche innovativen Lösungen wie Q. Nur deutlich weniger martialisch 😉



    Weiterer Beitrag zu Q4U:

    GPRA begrüßt neues Verbandsmitglied: Die Digitalagentur Q4U tritt der GPRA bei


    Veröffentlicht am 18.05.2021

    Bildquelle: http://www.jamesbondwiki.com/page/Q_(Desmond_Llewelyn)

  • Das 25. Pfeffer-Ranking mit uns als Kooperationspartner ist da – gemeinsam für mehr Validität und Transparenz

    Das 25. Pfeffer-Ranking mit uns als Kooperationspartner ist da – gemeinsam für mehr Validität und Transparenz

    Wir freuen uns verbandsseitig außerordentlich als Kooperationspartner beim 25. Pfeffer-Ranking dabei zu sein und gemeinsam ein valideres Ranking für unsere Mitglieder auf die Beine gestellt zu haben!

    Und noch dazu sind wir sehr stolz darauf, dass gleich 28 unserer Mitgliedsagenturen im Hauptranking der testierten Agenturen vertreten sind und die Top 5 alleinig von GPRA-Agenturen bestritten wird.

    Dass unsere Mitglieder für 330 Million Euro und damit für 57 Prozent des testierten Umsatzes in der PR stehen, ist ein sehr beeindruckendes Ergebnis.

    Christiane Schulz, GPRA-Präsidentin

    Die GPRA-Agenturen konnten ihren Honoraranteil um 5 Prozent zum Vorjahr ausbauen.

    Ziel des Relaunches vom Pfeffer Ranking war, es den Agenturvergleich transparenter, valider und nachvollziehbarer zu machen.

    Dass das erweiterte Konzept so viele Agenturen durch ihre Teilnahme mittragen, zeigt uns, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

    Alexandra Groß, stv. GPRA Präsidentin

    Vielen Dank an die GPRA-Agenturen, die uns mit ihrer Teilnahme am Ranking auch in unserer Qualitätsoffensive für mehr Transparenz und Validität im Markt unterstützt haben: 


    Einen kompletter Beitrag zum Pfeffer-PR-Ranking ist beim PR-Journal, hier nachzulesen.
    Das Hauptranking ist hier zu finden.
    Eine Liste der GPRA-Agenturen finden Sie hier
    .


    Veröffentlicht am 12.05.2021

  • FleishmanHillard holt Energie-, Klima- und Digitalpolitik-Experte Hendrik Köstens

    FleishmanHillard holt Energie-, Klima- und Digitalpolitik-Experte Hendrik Köstens

    Frankfurt, 06. Mai 2021 – Hendrik Köstens ist seit April 2021 als Managing Supervisor im Berliner Büro von FleishmanHillard tätig. Dort unterstützt er den Wachstumskurs der Practice Corporate & Public Affairs unter Dr. Thies Clausen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Energie- und Klima- sowie der Digitalpolitik.

    Hendrik Köstens ist seit April 2021 Managing Supervisor bei FleishmanHillard Germany.

    Vor seinem Wechsel arbeitete Hendrik Köstens sechs Jahre beim Tagesspiegel Verlag, wo er als Chef vom Dienst das Tagesspiegel Politikmonitoring leitete. Dort befasste er sich neben energie- und klima- auch mit digitalpolitischen Themen und wirkte am Aufbau des Fachinformationsdienstes Background Energie & Klima mit.

    Hendrik Köstens hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster abgelegt. Während seines Studiums sammelte er Erfahrungen in der Landes- und Bundespolitik sowie auf Unternehmensseite. So arbeitete Hendrik Köstens unter anderem für den Bundestagsabgeordneten und Staatsminister im Bundeskanzleramt Bernd Neumann (CDU) und in der externen Kommunikation der RWE Deutschland AG.

    „Ich freue mich sehr, dass wir mit Hendrik Köstens einen erfahrenen, hervorragend vernetzten und energie-, klima- und digitalpolitisch versierten Kollegen dazugewonnen haben. Mit Hendrik gehen wir unseren Weg konsequent weiter: Den Ausbau wissensintensiver und integrierter Public Affairs-Arbeit an einigen der spannendsten und wichtigsten Fragen unserer Zeit“, sagt Dr. Thies Clausen, Head of Corporate & Public Affairs bei FleishmanHillard in Deutschland.


    Über FleishmanHillard

    FleishmanHillard ist in Deutschland mit 100 Mitarbeitern in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München vertreten. Die CMS III zertifizierte Kommunikationsberatung betreut Kunden in den Bereichen Corporate & Public Affairs, Corporate Communications, Brand Marketing, Digital & Social, Technology und Healthcare. FleishmanHillard Germany ist Teil des globalen FleishmanHillard Netzwerks. 1946 von Al Fleishman und Bob Hillard in St. Louis, Missouri gegründet, gehört FleishmanHillard mit mehr als 80 Büros in 30 Ländern zu den weltweit führenden Kommunikationsagenturen.


    Pressekontakt

    Yvonne Plenk
    Lead Corporate Marketing FleishmanHillard Germany
    yvonne.plenk@fleishman.com
    +49-162-6752189


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  • Claudia Graf ist Managing Director Brand in Deutschland und übernimmt den Food & Beverages EMEA Lead bei Edelman

    Claudia Graf ist Managing Director Brand in Deutschland und übernimmt den Food & Beverages EMEA Lead bei Edelman

    Frankfurt am Main, 4. Mai 2021. Mit Wirkung zum 1. Mai 2021 hat Edelman Deutschland Claudia Graf (37) als Managing Director Brand sowie als Food & Beverages Lead für die Region EMEA geholt. In dieser Funktion berichtet Claudia Graf an Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland.

    Claudia Graf ist neue Managing Director Brand bei Edelman Deutschland

    Mit über elf Jahren internationaler Erfahrung auf Agentur- und Unternehmensseite und als Expertin für Marken- und Kommunikationsstrategien leitet Claudia Graf ab sofort die Brand Practice von Edelman Deutschland als Managing Director Brand. Darüber hinaus baut sie in der neu geschaffenen Rolle die EMEA Food & Beverages-Expertise weiter aus und arbeitet dazu von Hamburg aus eng mit den internationalen Kolleg:innen aus der EMEA-Region und Megan van Someren, Edelman Global Practice Lead Brand, Food & Beverages, zusammen. 

    Mit ihrer holistischen Expertise in der Beratung globaler Marken übernimmt Claudia Graf eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des F&B-Wachstums bei Edelman. „Ich freue mich sehr, dass wir Claudia für Team Edelman gewinnen konnten, da sie über großes Wissen in Brand Building und Brand Experience sowie gleichzeitig über tiefgehende F&B-Kenntnisse verfügt. Man spürt, dass dieses Thema gleichzeitig ihre große Leidenschaft ist“, sagt Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland. 

    Graf kommt von Heimat Berlin, wo sie als Strategy Director Markenstrategieprozesse mit dem Fokus auf Kommunikationsplattformen und Kampagnen insbesondere für Marken aus den Bereichen Food, Health und Finance leitete. Zuvor verantwortete sie als selbstständige Strategieberaterin sowie bei KKLD*/Wundermann als Director Client Services die strategische Beratung und Exekution von Kampagnen mit dem Schwerpunkt Food und Culture und steuerte bei Axel Springer als stellvertretende Werbeleiterin die Markenführung und Kampagnen der BILD-Gruppe. Im Rahmen ihrer Stationen arbeitete Claudia Graf u.a. für Marken wie Coca-Cola, Kyrö, VAAY, MINI, Die Techniker und Trade Republic.

    „Es ist aufregend, in dieser Zeit ein Teil von Edelman zu sein. Meine Position ermöglicht es mir, in Deutschland und global mit den besten Kolleg:innen zusammenzuarbeiten, die alle die Bedeutung insight-basierter Markenkommunikation kennen“, sagt Claudia Graf. „Sich Vertrauen zu verdienen, ist für Marken heute und in Zukunft eine der zentralen Herausforderungen. Ich freue mich daher sehr darauf, sowohl die Brand- als auch die Food & Beverages-Aktivitäten vor diesem Hintergrund weiterzuentwickeln.“


    Über Edelman

    Edelman ist eine globale Kommunikationsagentur, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Marken und deren Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. In Deutschland liefern rund 300 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kund:innen ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder:innen zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de.


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    Anna-Lena Schildt
    Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
    Tel.: +49 (0) 40 80 90 36 770
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  • GPRA trauert um ihr langjähriges Mitglied Dietrich von Gumppenberg

    GPRA trauert um ihr langjähriges Mitglied Dietrich von Gumppenberg

    Dietrich von Gumppenberg ist überraschend im Alter von 79 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben. Er war mit seiner Agentur wbpr über 30 Jahre langjähriges Mitglied in der GPRA. Wir verlieren mit ihm einen geschätzten Kollegen und Wegbegleiter.

    Während seiner Mitgliedschaft in der GPRA war er ein äußerst geschätztes Mitglied und den Grundsätzen des Verbandes stets verbunden. Er hat die Entwicklung der GPRA über Jahre hinweg begleitet und war ein wichtiger Ratgeber und Partner bei vielen Entscheidungen.

    Wir bedanken uns für seine Loyalität und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

    Das Präsidium

    Christiane Schulz ** Alexandra Groß ** Hanning Kempe ** Jelena Mirkovic ** Peter Heinrich ** Uwe Kohrs

  • Edelman ist nach Consultancy Management Standard III zertifiziert

    Unterstützung transparenter Kriterien bei der Beurteilung von Beratungsqualität

    Frankfurt am Main, 3. Mai 2021 – Seit Anfang März gehört Edelman zu den ersten Agenturen in Deutschland, die nach dem Consultancy Management Standard III (kurz: CMS III) zertifiziert sind. Damit entspricht Edelman den hohen Qualitätsanforderungen des Branchenverbandes Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (kurz: GPRA).

    Erst im vergangenen Jahr hatte die GPRA das bisherige Qualitätsmanagementsystem international angepasst, um auf die veränderten Anforderungen von Kund:innen in Bezug auf Transparenz und einheitliche Kriterien in der Kommunikationsbranche einzugehen. So macht der Standard die Qualität von Agenturen für externe Auftraggeber:innen nicht nur transparenter, sondern auch leichter bewertbar. Bereits im März diesen Jahres hat Edelman den umfangreichen Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen und entspricht damit den hohen Standards, den das Gütesiegel erfordert. Die Übergabe der Urkunde erfolgte pandemiebedingt nun virtuell von Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA, an Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland und Präsidentin der GPRA.

    „Ich bin stolz darauf, dass unser Team und unsere Arbeitsprozesse bereits ein sehr hohes Maß an Qualitätsmanagement abbilden und wir auf Basis dessen nun auch mit dem CMS III zertifiziert sind. Das internationale Gütesiegel bestätigt uns als Edelman offiziell, dass wir den Maßgaben des messbaren Qualitätsstandards mit unserer Arbeitsweise entsprechen. Unsere Kund:innen und potenziellen Partner:innen können so genau erkennen, dass wir unter anderem die hohen Prozess- und Compliance-Anforderungen in unserer Arbeit erfüllen“, sagt Christiane Schulz.

    Der international gültige Standard ist ein Qualitätsmanagementsystem, das die PR- und Kommunikationsagenturen in einem aufwendigen Prozess durchlaufen müssen und bewertet, ob die jeweiligen Arbeitsprozesse in acht verschiedenen Kriterien – wie z.B. Führung und Kommunikation, Personalmanagement, Kundenzufriedenheit und Projektmanagement – dem Qualitätsstandard und den Vorgaben entsprechen. Die GPRA ist seit 2020 deutschlandweit die einzige offizielle Vergabestelle für das Qualitätssiegel. Geprüft wird die CMS III Zertifizierung durch unabhängige externe Auditor:innen.

    Das Ziel der GPRA ist es, alle Mitgliedagenturen bis 2023 zertifizieren zu lassen.


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  • Alles neu macht der Mai

    Alles neu macht der Mai

    – ORCA Affairs holt SEC Newgate S.p.A als Partner

    – Kohl PR wird SEC Newgate Deutschland

    – Tanja Schüle, Geschäftsführerin bei ORCA Affairs neben Michael T. Schröder

    • SEC Newgate S.p.A ist zum 1. April mit 15 Prozent sowie weiteren zukünftigen Optionen bei der Agentur ORCA Affairs eingestiegen. Damit ergänzt die internationale Agenturgruppe ihre Vertretung in Deutschland neben der Agentur Kohl PR & Partner, die in SEC Newgate Deutschland umbenannt wird.
    • ORCA Affairs und SEC Newgate Deutschland werden von nun an als Schwesteragenturen gemeinsam internationale Kunden betreuen, bleiben aber unabhängige Einheiten.
    • Tanja Schüle wird – neben der Geschäftsführung von SEC Newgate Deutschland – ORCA Affairs als zweite Geschäftsführerin gemeinsam mit Michael T. Schröder führen.
    • Mit der Beteiligung an ORCA Affairs wird die Vertretung von SEC Newgate in Deutschland der Bedeutung des deutschen Kommunikationsmarktes als einem der größten weltweit gerecht.
    Neues Führungsduo bei ORCA Affairs:  Michael T. Schröder, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter ORCA Affairs und Tanja Schüle, Geschäftsführerin ORCA Affairs und SEC Newgate Deutschland (bisher Kohl PR & Partner) ©Harry Schnitger

    Berlin, 29.04.2021 – Michael T. Schröder zu der Beteiligung von SEC Newgate an Orca Affairs: „Mich hat die Agenturkultur und die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Agenturgruppe SEC Newgate in den zwei Jahren unserer vorbereitenden Gespräche überzeugt und ich habe mich daher für den Verkauf einer Beteiligung an SEC Newgate entschieden. Mit Tanja Schüle habe ich zudem eine Partnerin in der Geschäftsführung gewonnen, mit der ich die Weiterentwicklung der Agentur als erfolgreich und zukunftsorientiert gesichert sehe. Beides passt zusammen.“

    Schüles Schwerpunkt bei Orca Affairs wird auf der Agenturentwicklung und dem Neukundengeschäft liegen. Schröder wird weiterhin für den Bereich der institutionellen Kommunikation verantwortlich zeichnen.

    ORCA Affairs gehört mit einer Wachstumsrate von 33,7 Prozent in den letzten drei Jahren zu den führenden Agenturen in Deutschland im Bereich der politischen Kommunikation für öffentliche Auftraggeber. Orca Affairs ist Teil der ORCA Gruppe mit den Partneragenturen ORCA Campaign, ORCA van Loon in Hamburg und ORCA an der Isar in München. Seit 2019 betreut die Agenturgruppe den Rahmenvertrag für Öffentlichkeitsarbeit des BMI im Kaufhaus des Bundes und wurde 2020 von PRovoke (ehemals Holmes Report) als die am drittschnellsten wachsende Agentur weltweit ausgezeichnet. „Wir sind seit 15 Jahren spezialisiert auf politische Kommunikation und halten einige Rahmenverträge mit Bundesministerien sowie Bundesbehörden – und werden dies auch weiter forcieren“, erklärt Michael T. Schröder.

    Kohl PR wird umbenannt zu SEC Newgate Deutschland

    Mit dem Einstieg von SEC Newgate S.p.A bei ORCA Affairs wird aus Kohl PR nun SEC Newgate Deutschland. Kohl PR & Partner gehört seit 37 Jahren zu den etablierten Agenturen im Bereich der Corporate Communication und Verbändekommunikation in Deutschland und ist seit 2015 Teil der SEC Newgate Gruppe.

    Gegründet wurde die Agentur 1984 in Bonn von Elisabeth Kohl, die als Präsidentin der GPRA die Entwicklung der deutschen Kommunikationslandschaft wesentlich mitgeprägt hat. Die Agentur wurde bis Sommer 2019 von Peter Rall geführt. Der Journalist war zuvor unter anderem beim stern und Chefredakteur des deutschen Dienstes bei Reuters. 2019 übernahm Tanja Schüle die Geschäftsführung, ihr Hintergrund liegt im Bereich Agenturen und Unternehmen. Von 2008 bis 2014 leitete sie die Public Affairs von Coca-Cola Deutschland und vertrat von 2014 bis 2017 die REWE Group als Leiterin des Hauptstadtbüros in Berlin.

    Tanja Schüle: „Die Entscheidung, Kohl PR umzubenennen, war für uns nach sechs Jahren Zugehörigkeit zur SEC Newgate Gruppe die logische Weiterentwicklung als Teil einer der führenden Agenturgruppen der Welt.“  

    Der Schwerpunkt der Agentur liegt auch nach der Umbenennung auf der strategischen Beratung von Unternehmen sowie Verbänden und insbesondere internationalen Kunden. Die Beratung umfasst klassische Medienarbeit, Public Affairs, Stakeholder-Management und Krisenkommunikation. „Wir verbinden jetzt noch stärker die lokale Expertise, die wir mit 37 Jahren Erfahrung in der deutschen Medien- und Politiklandschaft haben, mit dem Know-how der internationalen SEC Newgate Gruppe“, so Schüle.

    Schüle erklärt anlässlich der Beteiligung von SEC Newgate bei den ORCAs und ihrem Einstieg als zweite Geschäftsführerin: „Mit ORCA Affairs als Schwesteragentur in Deutschland können wir unsere Beratungsleistung ausbauen und unsere Kunden mit dem Leistungsangebot einer Full-Service-Agentur noch besser betreuen. Daneben bieten wir deutschen Kunden im Verbund mit unseren weltweit vertretenen Agenturen der SEC Newgate Gruppe den Zugang zu internationalen Märkten rund um den Globus.“

    SEC Newgate schnellstwachsende Agenturgruppe der Welt

    SEC Newgate hat sich laut PRovoke 2020 (ehemals Holmes Report) in den letzten drei Jahren zu der am schnellsten wachsenden Agenturgruppe der Welt entwickelt. Nach dem Börsengang an der London Stock Exchange (AIM) akquirierte die SEC Group seit 2016 Agenturen in Europa und weltweit. Mit dem Zusammenschluss der beiden börsennotierten Agenturgruppen SEC Group und Newgate zu SEC Newgate in 2019 ist die Gruppe nun weltweit mit 37 Büros in 16 Ländern auf 5 Kontinenten sowie über 600 Mitarbeitenden vertreten. 2020 gelang mit der Gründung von Büros in New York und Washington der Einstieg in den US-Markt und im März 2021 hat die Gruppe mit der Gründung der SEC Newgate CEE auch den osteuropäischen Markt betreten.

    Fiorenzo Tagliabue, CEO von SEC Newgate, berichtet: „Wir sind aktuell die am schnellsten wachsende Agenturgruppe der Welt und freuen uns sehr, dass wir nun mit dem Einstieg bei ORCA Affairs in Deutschland unsere Position in einem der führenden Märkte der Welt deutlich stärken. Deutschland stellt nun neben Großbritannien und Australien unseren drittgrößten Markt dar. Ich begrüße Michael T. Schröder und sein Team herzlich in der SEC Newgate Gruppe. Mit der Beteiligung ergeben sich für die Mitarbeitenden und für die Agentur zahlreiche neue Entwicklungsmöglichkeiten.“

    SEC Newgate gehört laut dem PRovoke Ranking 2020 zu den 30 führenden internationalen Agenturgruppen und bietet ein breites Spektrum an Kommunikationsleistungen. Die Gruppe ist eine wissensbasierte, weltweit agierende strategische Kommunikationsgruppe, die an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Märkten und Medien arbeitet.


    Kontakt ORCA Affairs:
    Malte Dingwort
    +49 30 28 87 61-25
    malte.dingwort@orca-affairs.de
    Schumannstr. 5
    10117 Berlin
    www.orca-affairs.de

    Kontakt Kohl PR & Partner / SEC Newgate Deutschland:  
    Leo Keutner
    +49 30 22 66 79-0
    l.keutner@kohl-pr.de
    Schumannstr. 7c
    10117 Berlin
    www.secnewgate.de

    Kontakt SEC Newgate S.p.A (Hauptsitz in Mailand):
    Fiorenzo Tagliabue, CEO
    +39 335 60 08 85-8
    fiorenzo.tagliabue@secnewgate.com
    www.secnewgate.com



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