Schlagwort: Young Professionals

  • Traineebroschüre 2022: Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen

    Traineebroschüre 2022: Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen

    Berlin, 27.10.2022 – Auch in diesem Jahr hat die GPRA wieder – pünktlich zum bevorstehenden PR Report Camp – ihre Broschüre zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen aktualisiert. Die Traineebroschüre bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen. Neu mit dabei in dieser Auflage sind Ansel & Möllers, crossrelations, Engel & Zimmermann, MSL und SGC, damit sind 35 von aktuell 41 Mitgliedern in der Traineebroschüre vertreten.

    Zusätzlich zu den einzelnen Agenturprofilen gibt es wertvolle Informationen zum Qualitäts-Gütesiegel Consultancy Management Standard sowie Wissenswertes zum Trainee-Rahmenpapier, das von dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Mitgliedagenturen, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren als gemeinsamer Ausbildungsstandard und Handlungsrahmen erstellt wurde.

    Die GPRA-Agenturen bieten Berufseinsteigenden einen strukturierten Start in den Beruf mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten und einer engen Betreuung (Mentoring oder Sparring) durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Mit den vielen verschiedenen Anforderungsprofilen haben Berufseinsteiger:innen und Young Professionals die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken und Kompetenzen besser kennenzulernen und gegebenenfalls in andere Jobprofile innerhalb der Agentur zu wechseln.

    Das Dokument mit den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen steht hier frei zum Download zur Verfügung:

  • 2 Jahre Young Professionals – Das Resümee der Gründer-Sprecherinnen

    2 Jahre Young Professionals – Das Resümee der Gründer-Sprecherinnen

    Die Young Professionals, eine 2020 gegründete Nachwuchsinitiative der GPRA e.V. mit Malin Christ (Fink & Fuchs AG) und Benita Daube (Edelman) an der Spitze. Das letzte Jahrestreffen unserer Gruppe hatte neben erkenntnisreichen Diskursen auch viele neue Gesichter und damit auch die Verabschiedung der „alten Hasen“ im Gepäck. Damit haben auch Malin und Benita ihr Amt niedergelegt, aber nicht ohne Tschüss zu sagen und die gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen.

    2 Jahre Verbandsarbeit: Gab es einen Aha-Moment für Euch?

    Malin Christ, ehemalige Sprecherin der GPRA Young Professionals

    Malin: „Aller Anfang ist schwer, sagt man ja. Und auch die Verbandsarbeit hatte ihre eigenen kleinen und großen Hürden. Zu verstehen, was unser Verband leisten kann und wie wir spannende Themen in den Fokus rücken können, die uns wichtig sind, war für mich ein Eye-Opener. Nach zwei Jahren haben wir verschiedene Themenfelder aufgemacht, die Nachwuchstalente interessieren, Projekte unterstützt, die uns wichtig waren, Leitfäden und Infoveranstaltungen kreiert, um Wissen weiterzugeben und spannende Projekte über die Landesgrenzen hinweg angestoßen. Daher stay tuned – da kommen noch tolle Projekte.“

    Benita: „Ich kann keinen wirklichen Aha-Moment benennen. Es waren eher die kleinen Augenblicke nach dem Abschluss einer Neuland-Session, bei Veröffentlichung einer Podcast-Folge oder die zahlreichen, intensiven und witzigen Telefonate mit Malin, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Die Reflexion, ob das, was wir gerade umsetzen, cool ist und ob das die Diskussion innerhalb der Branche weiter voranbringt, findet sowieso permanent statt. Und ich finde, dass wir als Gruppe hier viele gute Beispiele geliefert haben, denkt man nur an unsere Arbeit zu Themen wie Gendern, Nachhaltigkeit oder Big Data in der Kommunikation.“

    Was war Euer Highlight?

    Benita Daube
    Benita Daube, ehemalige stellvertretende Sprecherin der GPRA Young Professionals

    Malin: „Ein Highlight zu benennen, fällt mir ziemlich schwer, aber ich glaube festzustellen, dass unsere Arbeit von YPs im Markt gesehen wird, war etwas Besonderes. Es war großartig zu sehen, dass wir Events ins Leben rufen, Blogbeiträge verfassen und Podcast-Folgen aufnehmen, die Kommunikatoren, ob jung oder alt, einen Mehrwert bieten und wir damit einen wichtigen Beitrag leisten können. Mein persönliches Highlight war, festzustellen, wie gemeinschaftlich an Projekten gearbeitet wurde. Ob nun im YP-Team, gemeinsam mit der Geschäftsstelle, dem Präsidium, dem deutschen Rat für PR oder auch den Kommunikationsverbänden aus Österreich und der Schweiz.“

    Benita: „Für mich war das definitiv, als die Gruppe langsam zum Selbstläufer wurde. Wir hatten zusammen mit allen Mitgliedern Strukturen und Abläufe etabliert, in denen wir arbeiten wollten. In der Zeit wurden wir auf einmal von Leuten proaktiv angesprochen, die von unseren Projekten gehört hatten oder über Empfehlungen auf die Gruppe kamen und gern Teil davon werden wollten. Es ist schön zu sehen, dass wir mit unseren Themen und Aktionen zum Mitmachen anregen.“

    Werdet ihr etwas vermissen?

    Malin: „Oh soooo vieles! Über die letzten Jahre hat sich nicht nur eine Gruppe gebildet, sondern es haben sich viele Freundschaften entwickelt. Mir wird der Austausch fehlen, die gemeinsamen Brainstorming-Runden und der Wissensaustausch im Team, aber auch der Austausch mit den Expertinnen und Experten aus dem Präsidium, der Geschäftsstelle und den spannenden Speakerinnen und Speakern. Mir wird es fehlen, gemeinsam mit tollen Menschen spannende Projekte zu entwickeln und kritisch auf verschiedene Entwicklungen zu blicken. Und vor allem wird mir der Off-the-record-Austausch fehlen: Die zahlreichen witzigen Gespräche mit Benita, Isabelle und Liesa, die Alumni-Runde, das virtuelle Glühweintrinken und die ganzen witzigen Gespräche mit großartigen Menschen! Aber zum Glück ist die Kommunikationswelt ja ein Dorf – wir werden uns nicht aus den Augen verlieren und weiterhin in Kontakt bleiben!“

    Benita: „Bei mir sind es auch am allermeisten die Calls mit den ganzen Mitgliedern. Wir haben wahnsinnig viele tolle, smarte und talentierte Leute in der Gruppe, die wirklich was auf dem Kasten haben. Ich hoffe, dass sich der Kontakt auch über unsere Zeit in der Initiative hinaushält. Vermissen werde ich natürlich auch den positiven Spirit von Isabelle und Liesa von der Geschäftsstelle. Sie haben die Gruppe immer super zusammengehalten und uns Impulse gegeben, wann immer wir sie brauchten. Ich bin froh, dass ich dabei sein und mit ihnen zusammenarbeiten durfte.“

    Vielen Dank an Malin und Benita für diese Einblicke und vor allem für das Engagement der letzten zwei Jahre. Wir werden euch vermissen!


    Alicia Altvatter
    Alicia Altvatter, Sprecherin der GPRA Young Professionals

    Interviewerin:

    Alicia Altvatter
    Sprecherin der GPRA Young Professionals
    Senior Managerin
    Weber Shandwick
    E-Mail: aaltvatter@webershandwick.com

    Veröffentlicht am 26.07.2022


  • Arbeiten in einer CMS-III-Agentur – was heißt das?

    Arbeiten in einer CMS-III-Agentur – was heißt das?

    CMS III-Gütesiegel

    Was es konkret bedeutet, in einer CMS III-zertifizierten Agentur zu arbeiten und welche Vorteile das Gütesiegel mit sich bringt, erzählt uns Eileen Oelschläger, PR-Consultant bei Publik. Agentur für Kommunikation. Sie ist seit 2020 Mitglied der GPRA Young Professionals und Teil der Arbeitsgruppen Webseite und CMS III.

    Wann hast Du zum ersten Mal von CMS III gehört?

    Eileen Oelschläger, PR-Consultant bei Publik. Agentur für Kommunikation

    Eileen Oelschläger: Ich habe zum ersten Mal vom Consultancy Management Standard III gehört, als ich vor zwei Jahren zu Publik gekommen bin. Die Agentur steckte damals mitten im Zertifizierungsprozess. Wir Mitarbeiter:innen wurden durch regelmäßige Updates über den Status Quo informiert und auch aktiv in den Prozess eingebunden. So habe ich hautnah und aus erster Hand erfahren, worum es bei CMS III geht – um ein hohes Qualitäts- und Prozessmanagement über alle Agenturbereiche hinweg. Für mich als neue Mitarbeiterin und Young Professional war es toll, zu sehen, wie hoch der Qualitätsstandard von Publik als Mitgliedsagentur der GPRA bereits zu diesem Zeitpunkt war. Seit Dezember 2020 bestätigt auch das CMS III-Zertifikat, dass wir auf hohem Niveau nach international anerkannten Qualitätsmaßstäben und ethischen Prinzipien arbeiten – das macht natürlich stolz.

    Welche Vorteile bietet Dir CMS III in Deiner alltäglichen Arbeit?

    Eileen Oelschläger: CMS III legt einen wichtigen Grundstein für meine Arbeit, das heißt, für die Beratung unserer Kundinnen und Kunden sowie die Konzeption und die Umsetzung von maßgeschneiderten Kommunikationslösungen wie Kampagnen. Ich muss nicht lange darüber nachdenken, wie die dahinterstehenden Prozesse wohl laufen, denn diese sind klar definiert und an einer zentralen Stelle transparent und nachvollziehbar zusammengefasst. So gibt es beispielsweise einen umfassenden Leitfaden zur Planung und Durchführung von neuen Projekten und Kampagnen. Das gibt mir gerade als Young Professional Sicherheit in meinem Tun und mehr Raum für Kreativität, Austausch und Ideen.

    Was bedeutet Qualität für Dich?

    Eileen Oelschläger: Qualität umfasst für mich Transparenz, eine vertrauensvolle Beziehung zu und eine Verbundenheit mit unseren Kundinnen und Kunden sowie eine stetige Weiterentwicklung. Qualität bedeutet für mich natürlich auch, kreative, individuelle Kommunikationslösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu finden und diese zuverlässig zur Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden umzusetzen.


    Über CMS III

    Der Consultancy Management Standard (CMS) ist ein erweiterter Qualitätsstandard und gilt seit 2004 als international anerkanntes Qualitätszertifizierungssystem für PR- und Kommunikationsagenturen. Weltweit vertreten und kontinuierlich weiterentwickelt wird der CMS durch den internationalen Dachverband der PR- und Kommunikationswirtschaft ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Lediglich die Mitgliedsverbände des ICCO haben Zugang zu diesem Standard. In Deutschland wird das CMS III-Siegel seit 2020 exklusiv und offiziell von der GPRA, als Dachverband der führenden deutschen PR- und Kommunikationsagenturen, ausgegeben.


    Mehr Informationen zu CMS III


    Veröffentlicht am 15.07.2022

  • Umweltkommunikation im 21. Jahrhundert

    Umweltkommunikation im 21. Jahrhundert

    Bei der letzten Neuland-Eventreihe der GPRA Young Professionals sind wir dem Thema Umweltkommunikation auf den Grund gegangen. Die überwältigende Teilnahme von über 70 Zuhörerinnen und Zuhörern belegte die Aktualität des Themas und den Wissensdurst junger Kommunikatorinnen und Kommunikatoren.

    Nachhaltigkeit war nach Digitalisierung das Buzzword des vergangenen Jahres. Mit neuen Richtlinien und Anforderungen an Unternehmen im europäischen Raum erreicht das Thema nun auch die Kommunikationsabteilungen der großen Unternehmen. Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen und so auch die sie beratenden Kommunikationsagenturen. Doch wie kommunizieren und vor allem mit wem?

    Bei der letzten Neuland-Eventreihe sind wir genau diesem Thema auf den Grund gegangen. Und die überwältigende Teilnahme von über 70 Zuhörerinnen und Zuhörern belegte die Aktualität des Themas und den Wissensdurst junger Kommunikatorinnen und Kommunikatoren.

    Offene Kommunikation & Transparenz

    Online-Event #Neuland

    Mit Agenturgeschäftsführer Juergen Gangoly, Journalistin Stephanie Hess sowie Unternehmenskommunikator Thorsten Sperlich durften wir tiefer in das Thema einsteigen und die verschiedenen Perspektiven beleuchten.
    Deutlich wurde dabei, wie sehr offene Kommunikation und Transparenz nun gefragt sind, auch wenn man noch nicht die ultimative Lösung gefunden hat.

    Und außerdem: Vieles muss erst noch erklärt werden – nicht nur für den Leser, sondern auch für den Journalisten, dessen Arbeit in den vergangenen Jahren stressiger und kurzweiliger geworden ist.

    Umweltkommunikation hält viele Kommunikationsbereiche parat – nicht immer ist der externe Blick des Journalisten schon angebracht. Thorsten Sperlich macht deutlich, dass Unternehmen vor allem intern alle Unternehmensbereiche mitnehmen müssen. Gerade global agierende Konzerne stehen vor der Herausforderung, die verschiedenen Wissens- und Bedeutungsebenen von Umwelt und Nachhaltigkeit zu vereinen. Hier gibt es viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

    Greenwashing adé

    Spannend war die These, dass die Angst vor Greenwashing so langsam der Vergangenheit angehört. Die medial bekannten Fälle sind durch die neuen gesetzlichen Richtlinien und Verpflichtungen für Unternehmen keine Option mehr. Denn Transformationsprozesse müssen nun auf einer globalen Ebene vorangetrieben werden, Augenwischerei hilft hier niemandem. Gerade Innovationen wie Cradle-to-Cradle sind tiefgreifende unternehmerische Prozesse, die sowohl der Umwelt zugutekommen als auch unternehmerische Kehrtwenden aufzeigen. Hierzu zählen auch grundsätzliche Veränderungen in den Unternehmen wie etwa die Anpassung der Produktpalette, sei es zur Reduzierung von Zucker oder das Ende von tierischen Produkten.

    Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit

    Jürgen Gangoly brachte es auf den Punkt: Oft werden Familientraditionen aufgebrochen und neue Wege beschritten, das ist nicht immer leicht.
    Und dennoch gibt es Produkte, die nicht nachhaltig produziert werden können bzw. nicht nachhaltig sind. Ein wichtiges und kontroverses Thema, welchem sich die Speaker gestellt haben. Hier wurde deutlich: Wir befinden uns mitten im Prozess und nicht jeder Schritt ist jetzt schon klar definiert. Aber auch die Dimensionen sind nun nicht mehr nur auf das eigene Land beschränkt. Eine Verschiebung des Problems raus aus Europa hilft uns auf lange Sicht gesehen nicht mehr.

    Erfahrt mehr über dieses spannende und wichtige Thema und hört Euch die Argumente der Speaker im Recording der Session an:


    Über #Neuland

    Gemeinsam knöpfen sich die PRVA Newcomers, Young LSA und die GPRA Young Professionals ab jetzt regelmäßig die Trendthemen der Branche in der Veranstaltungsreihe „Neuland“ vor. Denn: Was für manche noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde für sie schon längst ein zweites Zuhause. Werdet mit ihnen vom Digital Immigrant zum Digital Native! Auf unseren Social Media-Kanälen (LinkedIn) weisen wir regelmäßig auf die kommenden #Neuland-Veranstaltungen hin. Folgt uns und stay tuned!


    Veröffentlicht am: 31.03.2022

  • PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    PR Report Camp 2021 – Resümee der Young Professionals

    Die Speaker der drei GPRA-Masterclasses: v.l. Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Jörg Forthmann (Faktenkontor), Hagen Albers (Edelman), Loredana Schelper (FleishmanHillard), Malin Christ (Fink & Fuchs), Matthias Wesselmann (fischerAppelt), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Jelena Mirkovic (komm.passion), Taina Schraps (Faktor 3), Max Kastner (Advice Partners), Christian Moll (komm.passion), Caroline Ganzert (Communication Consultants)

    Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Wir sehen uns online – beim PR Report Camp! Als Partner der Veranstaltung hat die GPRA mit Masterclasses an einem der wichtigsten Events für den PR-Nachwuchs mitgewirkt. Wir als Young Professionals durften erneut Einblicke in unseren Arbeitsalltag geben und unsere Erfahrungen teilen.

    In insgesamt drei Online-Sessions wurden die vielfältigen Jobprofile in Agenturen, die Vorteile und Rahmenbedingungen für ein gutes Traineeship sowie die Möglichkeiten der datenbasierten Kommunikation beleuchtet und rege diskutiert. Dabei konnten wir Young Professionals authentische Einblicke vermitteln, mit einigen Vorurteilen aufräumen und den Teilnehmenden spannende Insights bieten.

    Der Job der 1.000 Möglichkeiten! – Karrierewege in Agenturen

    Die Meinung, in Agenturen gäbe es nur klassische PR-Beraterinnen und -berater, ist längst überholt. Denn die Kommunikationsbranche bietet vielfältige Jobprofile und Spezialisierungsmöglichkeiten – ein Aspekt, der das Arbeiten in Agenturen so besonders und abwechslungsreich macht.

    Dieser Eindruck bestätigte sich in der ersten Masterclass der GPRA, in der Loredana Schelper (FleishmanHillard), Dr. Wiebke Sick (komm.passion), Lisa Heyn (ORCA van Loon Communications), Christoph Rosenberg (Fink & Fuchs) und Max Kastner (Advice Partners) unter der Moderation von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion) einen Blick hinter die Kulissen ihres Arbeitsalltag gewährten. Die teilnehmenden Young Professionals deckten dabei ein breites Spektrum an Aufgabenbereichen ab, von Influencer Management, Medical Writing, PR und Unternehmenskommunikation über Videoproduktion bis hin zu Public Affairs. Somit bekamen die Teilnehmenden einen „schönen Überblick über die Vielfalt von Aufgaben und Themen in Agenturen – wobei noch lange nicht alles dabei war“, wie Christoph Rosenberg zusammenfasst. „So unterschiedlich die Jobprofile sind, sie alle zeichnen sich durch vielfältiges Arbeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team aus“, ergänzt Dr. Wiebke Sick.

    Im Austausch mit den interessierten Teilnehmenden wurde nicht nur die Fülle von Möglichkeiten in Agenturen verdeutlicht, sondern auch schnell klar, dass neben eigenverantwortlichem Arbeiten, Teamwork im Agenturleben eine große und wichtige Rolle spielt. Der Weg in die Kommunikation lohnt sich also, meint auch Lisa Heyn:

    Neben den Eindrücken zu den Besonderheiten der Karrierewege in Agenturen hat die Session klar die Vorteile des Traineeships als Orientierungshilfe und Möglichkeit zur Weiterentwicklung herausgestellt, was Fokusthema der zweiten GPRA-Masterclass war. Diese stand unter dem Motto:

    Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Dazu diskutierten die Young Professionals Caroline Ganzert (Communication Consultants), Malin Christ (Fink & Fuchs) und Christian Moll (komm.passion) sowie Taina Schraps (Faktor 3) in einer offenen Runde, moderiert von Jelena Mirkovic (GPRA Präsidiumsmitglied, geschäftsführende Gesellschafterin bei komm.passion). Denn das Kommunikationsstudium vermittelt Berufseinsteigenden zwar theoretische Grundlagen und Tools für die Ausübung eines Berufs in der PR-Branche, in der Praxis fällt jedoch schnell auf, dass es weitaus mehr braucht, um ein „guter“ Berater oder eine „gute“ Beraterin zu sein und Kunden auf Augenhöhe strategisch zu führen – selbst, wenn man schon während des Studiums einige Praktika oder Werksstudententätigkeiten absolviert hat.

    Für die Session war es uns als Young Professionals wichtig, auch mit gängigen Mythen aufzuräumen und auf Basis unserer eigenen Erfahrungen zu verdeutlichen, welchen Mehrwert ein Traineeship oder Volontariat bietet. „Im Traineeship entwickelt man sich nicht nur fachlich extrem weiter, sondern vor allem auch persönlich. Durch den ständigen Kundenkontakt und die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen aus der Agentur sowie externen Dienstleistenden lernt man mit den unterschiedlichsten Personen umzugehen, aufeinander einzugehen und entwickelt ein starkes Selbstbewusstsein und Sicherheit im Auftreten. Zusätzlich habe ich Fähigkeiten wie Flexibilität und Stressresistenz ausgebaut“, sagt Caroline Ganzert rückblickend über ihr Traineeship. Ihr größtes Learning aus dieser Zeit: „Ab und zu ins kalte Wasser springen, ist zwar unangenehm, bringt einen aber enorm voran.“

    Masterclass 2: Traineeship brauch ich nicht! Oder doch?

    Abschließend brachte Taina Schraps (HR Managerin bei Faktor 3) ihre Perspektive als Personalverantwortliche ein. Sie erklärte, was ein gutes Traineeship ausmacht, woran man ein solches erkennt und was für die Bewerbung zu beachten ist. „Habt den Mut, Euch selbst zu präsentieren: Wer bin ich? Was interessiert mich? Wo will ich hin? Das kommt in Bewerbungsgesprächen immer gut an“, rät Taina Schraps den Zuhörenden. Mit ihr sprachen diese außerdem über Weiterbildungsmöglichkeiten während und nach dem Traineeship.

    Unser Fazit: Ein Traineeship lohnt sich, sowohl für die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung hin zu einem kompetenten Berater bzw. einer kompetenten Beraterin. Allen, die sich für einen Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen interessieren, empfehlen wir einen Blick in die aktuelle GPRA-Traineebroschüre zu werfen. Diese bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Einstiegsprogramme der GPRA-Mitgliedsagenturen sowie wissenswerte Informationen zum Trainee-Rahmenpapier, welches zudem den Kompetenzkreis enthält, an dem sich die Inhalte zur Weiterqualifizierung mit Schwerpunkt „Beratung“ orientieren.

    Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Seit geraumer Zeit erleben Bereiche wie Marketing und Vertrieb einen großen Digitalisierungsschub. Zunehmenden beginnen auch Kommunikationsabteilungen, Optimierungsmöglichkeiten der eigenen Prozesse, Strukturen und Denkweisen mithilfe von Technologisierung zu prüfen.

    In der dritten und letzten Masterclass der GPRA sprachen Matthias Wesselmann (GPRA Präsidiumsmitglied, Vorstandsmitglied bei fischerAppelt), Hagen Albers (Senior Paid Search Expert, Edelman) und Jörg Forthmann (geschäftsführender Gesellschafter bei Faktenkontor) über dieses topaktuelle Thema der Branche. Dabei diskutierten sie unter anderem, inwiefern sich die Rolle des Kommunikators respektive der Kommunikatorin aufgrund der aktuellen Trends verändert und welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind. Konkrete Cases lieferten spannende Einblicke in den Status Quo von Data-Driven Communications in Deutschland, zudem teilten die Beteiligten erste Hands-On-Tipps. Dabei wurde deutlich, dass das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig definitiv entscheidend sein wird. Und, dass datengetriebene Kommunikation in der PR-Arbeit hilft, um schneller und effizienter zu kommunizieren sowie Erfolge klarer nachzuweisen.

    Masterclass 3: Data-Driven Communications: Wie Technologie Kommunikation aufs nächste Level hebt

    Matthias Wesselmann resümiert: „Wir stehen bei dem Thema noch ziemlich am Anfang und haben Großes vor uns. Aber mit der Zeit werden wir es nicht mehr missen wollen.“ Auch Jörg Forthmann zieht ein positives Fazit: „Da wächst eine Generation von PR-Fachkräften heran, die viel selbstverständlicher mit der Digitalisierung der PR umgeht“, hält er abschließend fest.

    Nach unserer Premiere beim PR Report Camp 2020 waren die Masterclasses auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei der GPRA für die Chance, die Sessions erneut mitzugestalten und freuen uns über den gelungenen Austausch mit Nachwuchstalenten der Kommunikationswelt, sowie die Insights, die wir für unseren eigenen beruflichen Alltag mitgenommen haben.


  • PR Report Camp, Ethik und Diversity in der PR: Die GPRA Young Professionals starten im Herbst richtig durch

    PR Report Camp, Ethik und Diversity in der PR: Die GPRA Young Professionals starten im Herbst richtig durch

    Auf unserem Jahrestreffen haben wir die Weichen für die letzten Monate in 2021 und für den Beginn 2022 gestellt.

    Endlich wieder live, 1,5 Jahre nach der Gründung: Beim Jahrestreffen brachten alle Teilnehmer:innen Ende August viel Motivation mit nach Frankfurt. Mit von der Partie waren neben einem Großteil der Mitglieder der GPRA Young Professionals auch Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, und Jelena Mirkovic, Mitglied des Präsidiums.
    Aus diesem produktiven Tag sind wir mit vier Vorsätzen für die kommende Zeit herausgegangen, die unsere thematische Ausrichtung, unsere Arbeitsweise und unsere Außenwirkung beeinflussen werden:

    1. Neue Fokusthemen, um den Diskurs zu stärken
    Die Kommunikationsbranche ist schnelllebig. Oft ist es nicht leicht, zu entscheiden, welche Themen gekommen sind, um zu bleiben, und welche nur eine kurze Halbwertszeit haben. Gemeinsam haben wir diskutiert, zu welchen Themen wir Stellung beziehen wollen, welche Aspekte mehr Aufmerksamkeit bedürfen und wo wir als Young Professionals aktuelle Diskurse in der Kommunikationsbranche mitgestalten möchten:

    • Qualitätsstandards in der Kommunikationsbranche – Wie und woran ist eine gute Agentur zu erkennen? Die Qualitätsstandards haben wir fest im Blick. Künftig tragen wir noch stärker zur Professionalisierung unseres Berufsfeldes bei.
    • Ethik in der PR – Ethisches und moralisch gutes Verhalten wird immer wichtiger. Doch was gibt uns Orientierung für die Praxis? Gemeinsam mit dem Deutschen Rat für PR diskutieren wir, wie die Bekanntheit der Kodizes gestärkt werden können und welche Richtlinien zum Beispiel aufgrund technologischer oder gesellschaftlicher Entwicklungen einer Aktualisierung bedürfen.
    • Haltung – Was die PR-Welt bewegt, bewegt auch uns und dazu zählen vor allem Diskurse, die von PR-Schaffenden getrieben werden. Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Genau der richtige Moment, um die Qualität dieses Diskurses in den Medien unter die Lupe zu nehmen.
    • Nachhaltigkeit in der Agenturwelt – Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht mehr wegzudenken und beschäftigt gerade uns jüngere Generationen. Auch für unsere Kunden entwickeln wir Nachhaltigkeitskonzepte, die im Idealfall sogar die gesamte Wertschöpfungskette umfassen. Was können Agenturen zum Thema Nachhaltigkeit beitragen? Wir werden auf die Suche nach Best Cases gehen.
    • Diversity – Definitiv braucht die Welt mehr Frauen in MINT-Berufen, aber wie sieht die Kommunikationswelt aus? Wenn wir in unsere eigenen Reihen schauen – sehr frauendominiert. Wie schaffen wir es, mehr Männer für die Kommunikationsbranche zu begeistern? Diesem Aspekt von Diversity werden wir uns in den kommenden Monaten widmen.
    • Communication Technologies – CommsTech wird die PR ähnlich stark verändern wie MarTech das Marketing. Die Arbeitsgruppe der GPRA plant zu diesem Thema verschiedene Veranstaltungen. An diesem spannenden Zukunftsthema werden wir uns ebenfalls beteiligen.

    2. Mehr Vernetzung, mehr Wirkung
    Zusammen können wir etwas bewegen: Egal, ob Hochschulen, Studierende, Marketingverantwortliche in den Mitgliedsagenturen oder die DACH-Verbände. Wir streben eine kontinuierliche Vernetzung an, die Synergien schafft und unsere Wirkung multipliziert.

    3. Expertise und agile Teamaufstellung
    Um unsere Themen noch stärker kanalübergreifend zu spielen, arbeiten wir ab sofort in einer Matrixorganisation in agilen Teams. Channel-Experten und Themen-Experten kooperieren auf Themenbasis, um das Beste aus unserer inhaltlichen Arbeit und unseren Auftritten herauszuholen.

    4. Präsenz auf Veranstaltungen erhöhen
    Auch in den kommenden Monaten werden wir Branchenevents (live oder digital) mitgestalten. Nächster Termin: Das PR Report Camp, das Anfang November digital stattfindet. Die ersten Ideen für unsere Sessions wurden auf der Jahrestreffen heiß diskutiert. Die GPRA wird dort mit drei Masterclasses vertreten sein. Die verschiedene Konzeptideen werden in den nächsten Wochen gemeinsam erarbeitet werden, um den Studierenden und Young Professionals beim PR Report Camp spannende Insights aus der Agenturwelt bieten zu können.

    „Dieser Tag war sehr inspirierend für unsere Arbeit im GPRA-Präsidium. Es war sehr spannend, unterschiedliche Blickwinkel zu den Themen auszutauschen und gemeinsam neue Aktivitäten für das GPRA-Programm zu kreieren. Der Blick zurück hat gezeigt, wieviel die Gruppe bereits erarbeitet und damit den Verband um viele gute Ideen und Aktionen bereichert hat“, sagt Alexandra Groß am Rande der Veranstaltung.

    „Trotz der allgemeinen Corona-Bedingungen sind die GPRA Young Professionals toll zusammengewachsen. Wir freuen uns, dass wir als Ratgeberinnen beim Treffen mit dabei waren und mitwirken konnten. Der Tag hat deutlich gemacht, wie wichtig der Austausch und das Vernetzen ist, um gemeinsam wichtige Impulse aus der Sicht der Young Professionals zu entwickeln. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Umsetzung der geplanten Projekte”, so Jelena Mirkovic am Ende des Events.



    Veröffentlicht am 9.09.2021

  • GPRA-Mitgliederversammlung 2021

    GPRA-Mitgliederversammlung 2021

    • Alexandra Groß führt das neu gewählte Präsidium an
    • Jahresprogramm für 2021/2022 verabschiedet
    • Uwe Kohrs zum Ehrenpräsidenten ernannt
    Neues Präsidium (v.l.n.r.): Matthias Wesselmann – fischerAppelt, Jelena Mirkovic – komm.passion, Peter Heinrich – HEINRICH Kommunikation, Alexandra Groß – Fink & Fuchs, Uwe Kohrs – impact, Hanning Kempe – FleishmanHillard – Alle Teilnehmer:innen coronakonform doppelt getestet und geimpft

    Berlin, 11.06.2021 – Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikations­agenturen in Deutschland (GPRA) hat auf der diesjährigen Mitgliederversammlung ein neues Präsidium gewählt. Alexandra Groß (Fink & Fuchs) übernimmt das Präsidentenamt von Christiane Schulz (Edelman), die nach vier Jahren satzungsgemäß das Präsidium verlässt. Stellvertre­tender Präsident wird Hanning Kempe (FleishmanHillard). Jelena Mirkovic (komm.passion) und Peter Heinrich (HEINRICH Kommunikation) führen ihre Arbeit im Präsidium fort, Matthias Wesselmann (fischerAppelt) kommt als neues Präsidiumsmitglied hinzu. Uwe Kohrs wird für weitere zwei Jahre dem Präsidium als Chairman zur Seite stehen. Auf der Mitgliederversammlung, die erstmals auf Basis eines Hybrid-Konzepts stattgefunden hat, wurde Kohrs darüber hinaus zum Ehrenpräsidenten ernannt.

    Christiane Schulz hat entscheidende Weichen gestellt

    Nach gut vier Jahren endet der Präsidiumsvorsitz von Christiane Schulz satzungs­gemäß. In ihrem Amt hat sie entscheidende Impulse für die Kommunikationsbranche gesetzt. Sie war federführend für die über drei Jahre laufende Employer-Branding-Kampagne verantwortlich und hat einen intensiven Dialog mit dem Agenturnachwuchs angestoßen. Unter ihrem Vor­sitz ist die GPRA zur Ausgabestelle des internationalen Qualitätsgütesiegels CMS III (Consulting Management Standard) geworden und hat den Verband im Zuge der Qualitäts­offensive in der Kommunikation neu ausgerichtet. Die GPRA bedankt sich im Namen aller Mitglieder für das große Engagement in diesem Ehrenamt.

    Neues Präsidium mit umfangreichem Arbeitsprogramm

    Ihre Nachfolge tritt Alexandra Groß an, die von den Mitgliedern einstimmig zur neuen Präsi­dentin gewählt wurde. Alexandra Groß, zuletzt stellvertretende Präsidentin, engagiert sich bereits seit 2018 ehrenamtlich im Verband. Christiane Schulz: „Ich freue mich sehr über Alexandra als Nachfolgerin – haben wir doch in den letzten vier Jahren gemeinsam an wich­tigen Stellschrauben für unsere Branche gedreht. Mit Alexandra als Vorsitzende werden die­se Bemühungen bestmöglich fortgesetzt. Ich blicke auf vier außerordentlich aufregende und spannende Jahre in meinem Wirken als Präsidiumsvorsitzende zurück und freue mich nun, die Weiterentwicklung als Mitglied zu unterstützen.“

    Jahresprogramm 2021/2022: Qualität & Transparenz, Wissenschaftskommunikation und Ethik als Fokusthemen

    Im Rahmen der Qualitätsinitiative der GPRA soll CMS III als messbarer Qualitätsstandard für die Branche nachhaltig etabliert, Forschungsprojekte zur Validierung und Messung von Qua­lität gefördert und das renommierte Branchen-Ranking von Gerhard Pfeffer weiter geschärft werden.

    Das Arbeitsprogramm des Verbands wird um neue Projekte zur Wissenschaftskommunika­tion und Ethik-Standards in der Kommunikation ergänzt. Ein neuer Arbeitskreis widmet sich den Themen rund um Communication Technology mit dem Ziel, neue Impulse für die Branchenentwicklung zu geben. Die GPRA Young Professionals werden sich vorran­gig aus der Perspektive des Agenturnachwuchses diesen Themen widmen sowie die bereits laufenden Projekte, darunter die Event-Reihe #Neuland, den GPRA-Podcast Kommunika­tionscafé und die Organisation des länderübergreifenden Austauschprogramms in der DACH-Region fortführen. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem Team und bin überzeugt, dass wir neben den laufenden Initiativen weitere Impulse in der Branche setzen können. Uns und unseren Mitgliedern im Verband ist es wichtig, für die vielfältigen Interessensgruppen im Markt vertrauensvoller Gesprächs- und Projektpartner zu sein“, beschreibt Alexandra Groß das Pflichtenheft für die nächsten zwei Jahre.

    Uwe Kohrs wird zum Ehrenpräsidenten ernannt

    Dem von Christiane Schulz eingereichten Antrag zur Ernennung von Uwe Kohrs zum Ehren­präsidenten wurde auf der Mitgliederversammlung stattgegeben. Mit seinem langjährigen Wirken im Verband hat Uwe Kohrs die Kommunikationsbranche in Deutschland maßgeblich mitgestaltet und zur Profilierung des Verbandes nach außen verholfen. In der GPRA enga­giert sich Uwe Kohrs seit 2009 – zunächst als Präsidiumsmitglied unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Güttler und schließlich als Präsident von 2013 bis 2017. Seit 2017 unter­stützt er als Chairman den Verband und treibt als wichtiges Bindeglied zwischen dem DRPR und der GPRA aber auch innerhalb der Branchenverbände elementare Entwicklungen für die Kommunika­tionsbranche voran. Seine Initiative der verbändeübergreifenden Kooperation zu Beginn der Corona-Pandemie, sein Engagement bei der Employer-Branding-Kampagne oder auch sein Wirken beim Vertrauensindex oder Pitch-Blog sind besonders erwähnenswert. „Wir möchten Uwe Kohrs dafür danken, dass er sich stets mit viel Herzblut und Leidenschaft über einen solch langen Zeitraum hinweg ehren­amtlich für den Verband und seine Mitglieder einsetzt. Das gebührt einer besonde­ren Würdigung“, sagt Christiane Schulz.


    Unsere neuesten Beiträge:

  • GPRA Young Professionals Umfrage: Agentur-Nachwuchs zieht positive Bilanz nach über einem Jahr Homeoffice

    GPRA Young Professionals Umfrage: Agentur-Nachwuchs zieht positive Bilanz nach über einem Jahr Homeoffice

    Berlin, 31.05.2021 – Homeoffice, digitale Meetings und IT-Infrastruktur: Die Pandemie hat das Arbeiten in Agenturen verändert. Eine aktuelle Umfrage unter dem Nachwuchs der GPRA-Mitgliedsagenturen im Auftrag der GPRA Young Professionals ergibt: Rund zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) kommen mit dem New Normal gut zurecht.

    Insgesamt haben 192 Young Professionals mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung aus 36 Agenturen an der ersten Umfrage der GPRA Young Professionals teilgenommen. Knapp zwei Drittel der Teilnehmer:innen geben an (sehr) zufrieden mit den durch COVID-19 bedingten Veränderungen ihrer Arbeitswelt zu sein (sehr zufrieden 9 Prozent, zufrieden 56 Prozent). Lediglich acht Prozent der Befragten sind damit unzufrieden. Die Auswirkungen des „New Normal“ auf die persönliche Arbeitsweise bewertet der Branchennachwuchs differenzierter: So wurde in einer offenen Frage sowohl Positives, wie etwa die gewonnene Zeit durch das Wegfallen des Arbeitsweges, als auch Negatives, wie zu wenig direkter Kontakt mit den Kolleg:innen, genannt.

    Agenturen kommen mit dem New Normal gut zurecht

    In vielen Agenturen war die Möglichkeit zum Homeoffice bereits ein fester Bestandteil in der Organisation, wie der jüngste „Agenturen als Arbeitgeber“-Report 2020 der GPRA widerspiegelt. „Die GPRA-Agenturen hatten in der pandemiebedingten Ausnahmesituation somit einen echten Vorteil, denn sie haben schon lange damit begonnen, flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen, um sich an die unterschiedlichen Lebensphasen ihrer Mitarbeiter:innen anzupassen“, so Jelena Mirkovic, Mitglied im Präsidium der GPRA.

    Als dann durch die neu eingetretene Situation der Arbeitsschwerpunkt komplett und dauerhaft ins Homeoffice verlegt werden musste, haben Agenturen mit ihren Mitarbeiter:innen kreative Wege gefunden, mit dieser Situation umzugehen – das zeigt sich auch in der aktuellen Umfrage. So geben die befragten Young Professionals an, dass beispielsweise regelmäßige Teamcalls, gemeinsame digitale Mittagspausen und Coffee-Breaks geholfen haben, ihren Arbeitsalltag im Homeoffice zu gestalten. Für den fehlenden persönlichen Austausch im Team halfen neben gezielten, unter strenger Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln umgesetzten Rückkehrregelungen in die Büros, auch virtuelle After-Work-Events wie Spieleabende, Cocktail Nights oder Mystery Calls mit Agenturkolleg:innen.

    Auch Fortbildungen blieben trotz Ausnahmesituation 2020 in fast allen Agenturen ein Bestandteil des Agenturlebens: Fast drei Viertel der befragten Young Professionals (73 Prozent) haben an ihrer Fortbildung arbeiten können, z.B. mittels interner Trainings/Workshops (54 Prozent), virtueller Konferenzen (27 Prozent) oder externer Trainings/Workshops (22 Prozent).

    Die Mischung machts: Homeoffice und Präsenz miteinander verzahnt

    Auch wenn zukünftig Homeoffice ein integraler Bestandteil des Agenturlebens bleiben wird, – wie sich auch fast alle der befragten Young Professionals (97 Prozent) wünschen –, so ist ein Leben ausschließlich im Homeoffice für nahezu keinen denkbar. Die Studie hat neben den verschiedenen strukturellen Herausforderungen der vergangenen Monate auch gezeigt, dass 79 Prozent der Young Professionals der Face-to-Face-Austausch mit dem Team (sehr) stark gefehlt hat.

    Befragte liefern Insights für das „New Normal“

    Malin Daniel, Sprecherin der GPRA Young Professionals fasst zusammen: „Das vergangene Jahr hat von uns allen viel abverlangt. Der Umstieg ins Dauer-Homeoffice und die damit verbundenen Fragestellungen haben die Agenturen zwar alle gut gelöst. Aber mit ungeeigneten Arbeitsräumlichkeiten zuhause, sozialer Isolation und fehlenden Infrastrukturen sind hingegen neue Herausforderungen aufgetaucht, an deren Lösung wir gerne mitarbeiten.“ *

    Und das tun die GPRA Agenturen bereits: Sie tauschen sich intensiv auf verschiedenen Ebenen aus, wie das „New Normal“ der Arbeitswelt agenturindividuell ausgestaltet sein wird. Der erste Austausch der GPRA Young Professionals mit dem Kreis der Human Resources-Verantwortlichen in den Agenturen zu den zahlreichen Insights aus der Umfrage hat bereits stattgefunden.

    Weitere Details zur Umfrage können über die Geschäftsstelle (info@gpra.de) abgerufen werden.


    Informationen zur Umfrage

    Die verwendeten Daten beruhen auf einer qualitativen Online-Befragung der GPRA e.V., an der 192 Personen aus den 36 Mitgliedsagenturen der GPRA e.V. in Deutschland mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung zwischen dem 25.01.2021 und 11.02.2021 teilnahmen.
    *Umfrage-Ergebnis zu den neuen Herausforderungen im Homeoffice (siehe auch Grafik): eigene Räumlichkeiten (52 %), soziale Isolation (44 %), fehlende Infrastruktur wie Internet, Drucker (35 %)

    Über die GPRA e. V. und die GPRA Young Professionals

    Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent. Im Rahmen der im Februar 2020 gegründeten Nachwuchsinitiative der GPRA Young Professionals engagiert sich der Branchennachwuchs führender deutscher PR- und Kommunikationsagenturen mit dem Ziel, durch eigene Themen die Weiterentwicklung des Kommunikationsmarktes voranzutreiben. Gleichzeitig bietet die Initiative eine Plattform zur aktiven Vernetzung des Nachwuchses innerhalb des Verbandes. Mehr unter www.gpra.de/gpra-young-professionals/


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    • #PRWhaat? – Social-Media-Marketing: Das läuft doch nebenbei, oder nicht?

      #PRWhaat? – Social-Media-Marketing: Das läuft doch nebenbei, oder nicht?

      Ob Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter: Rund 66 Millionen Menschen in Deutschland sind in den sozialen Medien aktiv – das ist das Ergebnis des Digital 2021 Reports von Hootsuite und We are Social. Der Trend? Steigend. Kein Wunder also, dass die sozialen Medien auch für Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Um ihre Zielgruppe mit ihren Botschaften zu erreichen, setzen bereits viele Unternehmen auf Social-Media-Marketing. Was dahinter steckt und wie der Alltag eines Social-Media-Managers aussieht, erfahrt ihr in diesem Blog-Artikel.

      Social-Media-Marketing ist eine Teildisziplin des Online-Marketings. Dabei nutzen Unternehmen Facebook, Instagram, Twitter und Co. zielgerichtet, um Inhalte mit ihrer Zielgruppe zu teilen. Die Ziele, die sie damit verfolgen, können ganz unterschiedlich sein: das Image pflegen, Leads generieren, die Markenbekanntheit erhöhen, den Umsatz steigern, die Kundenbindung stärken, neue Mitarbeiter gewinnen – das sind nur einige Beispiele. Der große Vorteil der sozialen Medien: Unternehmen sind ganz nah an ihrer Zielgruppe dran und können ohne Umwege mit ihr interagieren. Die Herausforderung: im Social-Media-Universum sichtbar werden, sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und die Zielgruppe mit einzigartigem Content begeistern. Das bedeutet: Es kann nicht einfach darauf losgepostet werden. Für ein erfolgreiches Social-Media-Marketing braucht es eine Strategie und starke Inhalte, die auf die Unternehmensziele einzahlen, den Ton der Zielgruppe treffen und Mehrwert bieten. Hier kommen Social-Media-Manager zum Einsatz.

      Das machen Social-Media-Manager

      Während PR-Berater die gesamte öffentliche Kommunikation von Unternehmen im Blick haben, kümmern sich Social-Media-Manager um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien. Mit den Unternehmenszielen im Gepäck analysieren sie Zielgruppen, identifizieren geeignete Kanäle, planen und erstellen Content, interagieren mit der Community und messen Erfolge. Dabei arbeiten Social-Media-Manager eng mit der Marketing- oder Kommunikationsabteilung von Unternehmen zusammen – schließlich muss sich das Social-Media-Marketing in das Gesamtgefüge der Unternehmens-, Marken- oder Produktkommunikation einfügen.

      Mein Alltag als Social-Media-Verantwortliche

      Häufig werde ich gefragt, wie mein Arbeitstag als Social-Media-Verantwortliche typischerweise aussieht. Meine Antwort lautet: eigentlich immer anders, selten wie geplant – das ist meine Erfahrung. Trotzdem gibt es einige Aufgaben, die mich in meinem Alltag ständig begleiten. Zum Beispiel das kontinuierliche Monitoring der Social-Media-Kanäle, die ich für meine Kunden betreue: Wie kommen die neuen Posts an? Gibt es neue Kommentare und Nachrichten, die beantwortet werden müssen, oder interessante Beiträge, die geliked, kommentiert oder geteilt werden können? Wie laufen die aktiven Werbekampagnen? Was ist aktuell in den sozialen Medien beliebt, und was macht eigentlich die Konkurrenz? Ein Auge ist immer auf dem Smartphone, um schnell auf Neues zu reagieren. Auch das Recherchieren von Themen und Trends, das Planen und Schreiben von Beiträgen, der Austausch mit den kreativen Köpfen aus der Grafik und die Abstimmung mit den Kunden stehen täglich auf meiner To-Do-Liste. Dazu kommen unter anderem regelmäßige Reportings. Hier dreht sich alles um Zahlen, Daten und Fakten – und was sie bedeuten. Die Analysen zeigen, wie erfolgreich das Social-Media-Marketing ist, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche Stellschrauben gedreht werden müssen, um die strategische Kommunikation in den sozialen Medien zu optimieren. Deutlich wird: Social-Media-Marketing läuft nicht einfach so nebenbei, sondern ist ein eigenes, verantwortungsvolles Aufgabengebiet, das die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmen, Marken und Produkten nachhaltig prägt.

      Veröffentlicht am 27.05.2021

      Autorin:
      Eileen Oelschläger
      Consultant
      Publik. Agentur für Kommunikation
      Email: younggpra@gpra.de


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      • Young Professionals in Zeiten von Corona: Virtuelles Onboarding und das als Berufseinsteiger:in?

        Young Professionals in Zeiten von Corona: Virtuelles Onboarding und das als Berufseinsteiger:in?

        GPRA Young Professional Alicia Altvatter hat ihre Kollegin Lena Wiegand zu ihrem Einstieg ins Traineeship bei Weber Shandwick befragt. Lena berichtet, wie sie den Onboarding-Prozess während der Corona-Pandemie erlebt und Herausforderungen gemeistert hat.

        Hatte die Corona-Pandemie Einfluss auf den Bewerbungsprozess? Wie hast du ihn erlebt?

        Ja, Corona hat einiges verändert. Die Pandemie stellt uns alle nicht nur im Alltag vor neue Situationen. Auch im Berufsleben läuft jetzt so einiges anders. Für mich, als Berufseinsteigerin, wurde schon während des Bewerbungsprozesses deutlich, welche Herausforderungen Corona beim Jobeinstieg mit sich bringt. Den Großteil meiner Bewerbungsgespräche habe ich nicht face-to-face, sondern online per Video geführt. Dabei fand ich es sehr herausfordernd, meine Persönlichkeit virtuell zu zeigen und potentielle Arbeitgeber:innen von mir zu überzeugen. Das Internet schluckt viel von der eigenen Präsenz. Umgekehrt ist es auch schwerer, ein realistisches Bild des Unternehmens zu gewinnen, bei dem man künftig arbeiten könnte. Ich war dennoch froh, dass trotz Social Distancing damit die Möglichkeit gegeben war, ortsunabhängig in Kontakt zu treten und habe bei den Vorstellungsgesprächen viel dazugelernt. Schlussendlich bekam ich die Zusage für meine favorisierte Stelle als Trainee im Team Healthcare Communication bei Weber Shandwick in Frankfurt.

        Du bist am 15. Januar 2021 bei uns gestartet. Wie waren die ersten Arbeitstage für dich?

        Ich hatte das große Glück, dass ich an meinem ersten Arbeitstag ins Büro gehen durfte. In coronafreien Zeiten hätte ich an diesem Tag ca. 20 Kolleg:innen angetroffen und kennengelernt. Aufgrund der pandemischen Lage waren es allerdings nur eine Handvoll – auf Abstand und mit Maske. Das war natürlich ein ungewohnter Einstieg, den ich so zuvor auch noch nicht erlebt hatte. Ich war also an diesem Tag das erste Mal bei meinem neuen Arbeitgeber vor Ort und konnte meinen künftigen Arbeitsplatz begutachten. Den Rest meiner Kolleg:innen traf ich dann in den kommenden Tagen virtuell und konnte so nach und nach mit dem ein oder anderen auch ein paar persönliche Worte austauschen.

        Wie genau lief dein Onboarding ab?

        Nach der Begrüßung und einem Rundgang durch das leere Büro wurde ich mit allen wichtigen Unterlagen und Zugängen ausgestattet und konnte mich in die Materie der Healthcare Communication und in die Produkte meiner zukünftigen Kunden einlesen.

        Meine darauffolgenden Arbeitstage habe ich dann bei einer Tasse Kaffee im heimischen Wohnzimmer gestartet. Obwohl ich von zu Hause aus gearbeitet habe, wurde ich von Anfang an in die Entwicklung von Ideen und Maßnahmen für meine Kunden eingebunden – dadurch habe ich mich trotz der Distanz direkt integriert gefühlt. Über die „Bildschirm-Teilen-Funktion“ konnte ich meinen Kolleg:innen virtuell über die Schulter schauen und essenzielle Abläufe nachvollziehen, ohne neben ihnen zu sitzen. Das hat auch große Vorteile.

        Gab es auch Situationen, die dich herausgefordert haben?

        Auf jeden Fall. Auf der einen Seite ist die Kontaktaufnahme durch die Digitalisierung zu jeder Zeit an jedem Ort spielend leicht möglich. Aber auf der anderen Seite ist das Verstehen von Zusammenhängen – zum Beispiel die Abläufe der Projektbetreuung oder die interne Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten – ohne sie im Büro tagtäglich zu erleben und die generelle Einarbeitung auch schwierig. Dazu kommt, dass selbst kurze Kennenlerngespräche teilweise geplant werden und nicht mal eben an der Kaffeemaschine stattfinden. Meetings aus den eigenen vier Wänden eröffnen neuerdings Fragen wie: „Wie verhalte ich mich, wenn mitten im Meeting plötzlich der Postbote klingelt?“ oder „Was mache ich, wenn der Nachbar immer genau dann laut bohrt, wenn ich etwas sagen möchte?“. Es entstehen schneller Unsicherheiten im Umgang und der Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, weil die persönliche Interaktion fehlt und das Einschätzen des Gegenübers via Bildschirm dann oftmals doch nicht ganz so leicht ist.

        Was hat dir dabei geholfen diese Herausforderungen zu meistern und hast du Tipps für andere Einsteiger:innen?

        Es gibt eine Reihe an Dingen, die mir persönlich dabei geholfen haben und mir den Einstieg in die Agentur trotz Corona denkbar angenehm gemacht haben. Weber Shandwick war gut vorbereitet und hat mich mit Onboarding-Materialen rund um interne Abläufe und Programme, aber auch mit inhaltlichen Einlesepaketen versorgt. Noch wichtiger als zu normalen Zeiten waren für mich feste Ansprechpartner, sodass ich jederzeit wusste, an wen ich mich wenden kann. Auch die Planung von Terminen und das Einräumen von Slots für kurze Update- und Onboarding-Gespräche wird essentieller, da der direkte Austausch „über den Schreibtisch hinweg“ einfach fehlt. Um das Gefühl von „aus den Augen, aus dem Sinn“ zu vermeiden, habe ich einerseits versucht, mich regelmäßig bemerkbar zu machen und vor allem Fragen zu stellen. Andererseits konnte ich mich auch sehr glücklich darüber schätzen, dass meine Kolleg:innen sich jederzeit der ungewöhnlichen Onboarding-Situation, in der ich mich befand, bewusst waren und mich ebenfalls proaktiv angesprochen haben.

        Darüber hinaus hat es mir sehr geholfen, alles schriftlich festzuhalten, um zu einem späteren Zeitpunkt Prozesse selbstständig durchführen zu können. Auch das Schreiben von To-Do-Listen hat sich bewährt. Mit Hilfe von Organisationsprogrammen setze ich Prioritäten und habe im Blick, was der Tag oder die Woche für mich bereithält.

        Wenn du auf deine erste Arbeitswoche bei uns zurückblickst, was würdest du deinem damaligen Ich gerne sagen?

        „Entspann dich, es geht allen so!“ Wir alle leben gerade in dieser verrückten Welt, in der wir Einblicke in die Wohnzimmer der Kolleg:innen bekommen und bei Meetings unvorhergesehene Dinge passieren, die im Büro doch eher selten vorkommen. Bei dieser Erkenntnis hat mir vor allem auch der Austausch bei selbstorganisierten, virtuellen Treffen mit anderen Trainees geholfen, die entweder – genau wie ich – gerade erst angefangen haben oder schon länger dabei sind. Darüber hinaus ist Fragen das A und O. Natürlich ist es einfacher, im Büro mal kurz über den Tisch zu rufen und die Hemmschwelle größer, wenn man für eine kleine Nachfrage direkt anrufen oder eine E-Mail schreiben muss. Letztendlich macht es allerdings keinen Unterschied. Daher kann ich abschließend sagen: Statt an den gegebenen Barrieren zu stoppen, überwinde ich sie und blicke positiv in die Zukunft.


        Interviewerin

        Alicia Altvatter
        Manager, Media Relations Healthcare
        Seit August 2018 bei Weber Shandwick


        Veröffentlicht am 20.04.2021


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