Kategorie: News

  • GPRA: „Mitarbeiterbindung ist kein Nebenjob!“

    GPRA: „Mitarbeiterbindung ist kein Nebenjob!“

    Agenturen müssen die Qualitätsstandards fürs Personalmanagement hochsetzen, sagt die Präsidentin der Gesellschaft Public Relations Agenturen GPRA im Gastbeitrag für W&V.

    Wer die Schlagzeilen der letzten Tage verfolgt, der mag sich wundern: Ach, jetzt haben auch wir Fachkräftemangel. Zwei aktuelle Untersuchungen belegen das eindrücklich mit Zahlen. Richtig gefragt und addiert, kommt man da auch auf besorgniserregende Prognosen.

    Der Nachwuchs ist da!

    Alexandra Groß
    Alexandra Groß

    Nüchtern betrachtet ist es tatsächlich so, dass der Arbeitsmarkt in allen Branchen stärker in Bewegung gekommen ist. Das gilt natürlich auch für uns. Kaum eine Agentur oder ein Unternehmen, das nicht Fachleute an den Markt abgeben musste. Spannend wäre es aber auch mal zu sehen, wie viele Stellen im letzten Jahr besetzt wurden. Irgendwo sind die meisten Kommunikationsexperten ja hin gewechselt.

    Gleichzeitig war das Angebot an Aus- und Qualifizierungsmöglichkeiten für den Kommunikationsberuf nie größer. Weit über 350 Studienangebote gibt es im Zusammenhang mit Kommunikation und Medien, Nachbardisziplinen – die vielseitig einsetzbare Betriebswirtschaft noch gar nicht eingerechnet. Die Studiengänge sind in der Regel alle gut besucht. Auch der Wechsel zwischen den Branchen, zum Beispiel Journalisten, die auf Agentur- oder Unternehmensseite wechseln, findet regelmäßig statt.

    Worum geht es wirklich?

    Ich frage mich schon lange, ob der viel zitierte Fachkräftemangel die eigentlichen Fragestellungen in der Kommunikationsbranche übertünchen soll.

    Gerade Agenturen kennen die Notwendigkeit der schnellen Stellenbesetzung, wenn ein neues Groß-Mandat gewonnen wurde, in der Agentur gut ausgebildete Kommunikationsfachleute zum Unternehmen wechseln, zum Wettbewerber gehen oder gar was ganz Neues machen.

    Der Kreis der Personaler in der GPRA hat diese Herausforderung bei jedem Treffen auf der Agenda – und das seit vielen Jahren. Das Recruiting neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in jedem Gespräch zwischen Agentur-Personalern präsent. Das liegt in der Natur der Sache: Das People’s Business ist davon geprägt, sich kontinuierlich um neues Personal zu bemühen.

    Das Problem liegt viel tiefer.

    Vor allem Agenturen sind gefordert, konsequent an ihrer Arbeitgebermarke zu arbeiten, ihr Engagement, mit dem Nachwuchs frühzeitig in Kontakt zu kommen, zu steigern, ihre Personalarbeit zu professionalisieren, und dort in Personal-Fachkräfte zu investieren, die diese Aufgaben lösen.

    Es braucht eine bessere Personalarbeit

    Dazu zählt nicht nur das Recruiting, sondern auch Entwicklungspläne für Mitarbeitende zu bauen, Perspektiven aufzuzeigen, wie man in Agenturen auch Fachkarrieren machen kann und über Potenzialanalysen künftige Management-Nachfolger zu finden und aufzubauen.

    Wenn Agenturen mit eigenen Experten neue Wege finden, ihre Mitarbeitenden zu binden, ist die Recruiting-Aufgabe dann auch nicht mehr ganz so groß. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Wer in Fachkräfte für Personalarbeit investiert und für die vielfältigen Aufgaben jeweils auf Experten setzt – ein Recruiter ist etwas anderes als ein Personalentwickler –, hat einen entscheidenden Schritt getan.

    Geschäftsführer oder Kommunikationsexperten mit Interesse an Personalarbeit können dies nur im Nebenjob erledigen. Das wird der Mammutaufgabe in keinem Fall gerecht. Denn diese Arbeit braucht Know-how, Netzwerk und Zeit.

    Anstatt über den Dauerbrenner Fachkräftemangel zu klagen, sollten wir den Professionalisierungsgrad der Personalbereiche von Agenturen regelmäßig bewerten. Mit der Einführung des Consultancy Management Qualitätsstandards für Kommunikationsagenturen haben wir einen ersten Schritt in ein Benchmarking getan. Die Zertifizierung betrachtet ausführlich das Personalmanagement in Agenturen und zwingt uns, hier kontinuierlich besser zu werden.


    Erschienen am 13.01.2022 als Gastbeitrag in der W&V+.

  • Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    Interview mit Neumitglied STILGEFLÜSTER

    „Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind!“

    Seit dem 01.01.2022 gehört die PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER zum Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die GPRA freut sich sehr über den Zugewinn der Hamburger Agentur, die hohe Qualitätsstandards mit Dynamik und Flexibilität vereint. Welche besonderen Akzente STILGEFLÜSTER in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche setzen will, hat uns Geschäftsführerin und Gründerin Juliane Broß im Gespräch verraten.

    Wieso habt Ihr Euch für die GPRA entschieden? Was genau hat Euch überzeugt?

    Juliane Broß: Ich sehe es als einen klugen, mutigen und richtigen Move, dass STILGEFLÜSTER – als relativ kleine Agentur – jetzt den Weg mit der GPRA geht, sei es die Zertifizierung oder die Mitgliedschaft – denn das ist die Zukunft. Es gibt aktuell wahnsinnig viele PR-Agenturen in Deutschland und die Branche wächst weiterhin. Ebenso die Medienlandschaft: Es gibt so viele Nischentitel und Online-Medien. Ich glaube, es ist wichtig, eine Instanz in diese Entwicklung einzubeziehen, die das Ganze kuratiert und „überwacht“. Man braucht eine Art Riegel, damit die Qualität und die Qualitätsansprüche gesichert und gewahrt werden können.

    Mit Blick auf unsere Verbandsthemen: Welches Thema ist Euch besonders wichtig und wo möchtet Ihr Euch gerne engagieren?

    CFO Georg H. Büsch & CEO Juliane Broß

    Juliane Broß: Das für uns wichtigste Verbandsthema ist „Anspruch auf Qualitätsführerschaft im Sinne von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Insbesondere als verhältnismäßig kleine Agentur mit rund 30 Beraterinnen und Beratern werden wir immer wieder mit Skepsis rund um unsere Qualitätsstandards konfrontiert. Diese scheinen im deutschen PR-Markt sehr stark zu variieren, was für ein Imageproblem der gesamten Branche sorgt. Als Role Model wollen wir mit der Mitgliedschaft beweisen, dass auch kleinere Agenturen den Qualitätsansprüchen des sich wandelnden Marktes gewachsen sind und sie erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen können. Dies ist der Bereich, in dem wir uns auch maßgeblich einbringen wollen.
    Ebenfalls wichtig ist uns das Thema „Nachwuchsförderung“: Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Portfolio-Mix aus Start-Ups und großen, international agierenden Marken und Unternehmen sowie einem spannenden Mix aus PR-Expertinnen und Experten, die seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig sind, und ebenso vielen PR-Talents, hier einen wichtigen Beitrag leisten können.

    Was macht STILGEFLÜSTER einzigartig? Anders gefragt, was ist das Besondere an STILGEFLÜSTER?

    Juliane Broß: Der STILGEFLÜSTER USP ist sehr klar: Wir kombinieren die hohen Qualitätsstandards von großen internationalen Netzwerk-Agenturen, in denen viele von uns ausgebildet worden sind, mit der Dynamik und der Flexibilität einer Boutique-Agentur. Unser hoher Qualitätsanspruch an Konzepte und PR-Strategien in Kombination mit der starken Priorität von 1:1 Media Relations sind einzigartig im Markt. Dies kommt auch immer wieder als Feedback von unseren Kundinnen und Kunden. Wir entwickeln nicht nur funktionierende Konzepte, sondern sorgen mit unserem großen Netzwerk an Key Opinion Leadern und der Leidenschaft für die Medienarbeit auch dafür, dass diese reichweitenstark und dynamisch verbreitet werden.

    Im letzten Jahr hattet Ihr Euer 10-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch! Was waren Eure größten Meilensteine und was kommt als nächstes?

    Juliane Broß: Der erste Meilenstein, der mich persönlich immer noch stark prägt, war überhaupt die Entscheidung eine Agentur zu gründen: also eigene Visionen verwirklichen zu können und die Freude, Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Direkt hiermit ist auch die Erfahrung verbunden, wie wertvoll ein Team ist, das meine Vision auch dann trägt, wenn ich als Unternehmerin vor Herausforderungen stehe.

    Geschäftlich betrachtet war einer der ersten Meilensteine der erste große Pitch-Gewinn im Jahr 2013. Wir haben außerdem viele Start-Ups-Exits wie beispielweise den von Amorelie begleitet. Auch die Erweiterung der Geschäftsführung um die Bereiche „Operations & Finance“ war ein großer Schritt nach vorne. Seitdem sind die Meilensteine direkt mit dem Teamausbau verknüpft: Wir haben in Konzept & Strategie, Event, Corporate und Content-Expertinnen und Experten investiert und Stabstellen geschaffen; 2020 haben wir außerdem beschlossen, eine eigene Social Media Unit zu gründen. 2021 ist mein langjähriger Mitarbeiter Georg Büsch als Partner eingestiegen – diese Entscheidung war für mich persönlich nicht leicht, denn ein Teil seines „Babys“ abzugeben, ist für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer ein großer Schritt. Sie war aber genau richtig und ist schon jetzt ein absoluter Mehrgewinn für STILGEFLÜSTER.

    Weiterhin haben wir Remote-Stellen in Berlin und München geschaffen, was ebenfalls eine enorme Bereicherung ist. Wir arbeiten gerade an einer Neudefinition unserer Marke und – wie bekannt – wir sind jetzt Mitglied in der GPRA.

    Die nächsten zwei Jahre stehen unter dem Dach „Change, Business Development & Investition“. Lasst Euch überraschen – auch hier haben wir schon Weichen gestellt.

    Welche Herausforderungen seht Ihr für unsere Branche?

    Juliane Broß: Der 360° Anspruch von Kundinnen und Kunden und auch die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Performance-Kanälen werden die größten Herausforderungen für die PR-Branche in den nächsten Jahren. Die digitale Transformation von Marken und Medien wird auch eine starke digitale Transformation der PR-Arbeit erfordern. Diesen Change-Prozess dürfen Agenturen nicht unterschätzen. In Zukunft werden Partnerinnen und Partner immer stärker daten- und zahlenbasiert arbeiten. Diesem Bedürfnis müssen auch PR-Agenturen nachkommen.

    Wir bewegen uns zudem in einem Markt, der sich schnell verändert. „Digitalisierung“ und „neue Lebens- und Arbeitsmodelle“ sind nur zwei Schlagworte. Gleichzeitig ist überall das Bedürfnis nach Bleibendem und Vertrautem spürbar: Direkter menschlicher Austausch, sinnlich vermitteltes und vor allem tiefes Verständnis von Themen, Verbindlichkeit und – um ein Lieblingswort von Georg zu nehmen – kaufmännische Ehrbarkeit. Ich sehe STILGEFLÜSTER auf einem guten Kurs in diese Zukunft.

    Zu guter Letzt, was macht für Euch Agenturkultur aus?

    Juliane Broß: „Teamwork makes the dream work“ und „Stillstand ist keine Option“ sind unsere Credos. Danach agieren wir intern, aber auch extern in Richtung unserer Kundinnen und Kunden. Zum einen steht unser Team im Fokus sowie dessen permanente Weiterentwicklung, beispielsweise durch interne STILGEFLÜSTER Academys oder externe Workshops. In Zeiten von Remote Working, Home Office & Co. legen wir viel Wert auf den regelmäßigen Austausch innerhalb des Teams, um nicht nur Synergieeffekte zu nutzen, sondern auch um Nähe trotz räumlicher Distanz zu schaffen.
    Gleichzeitig ist es uns wichtig, eine persönliche Bindung zu allen wichtigen Stakeholdern aufzubauen. „It’s a people’s business“ und nichts funktioniert nach Schema F. Individuelle Wünsche, an allen Fronten, erfordern individuelle Lösungen und vor allen Dingen Empathie und Kreativität. Sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von Kundinnen und Kunden, die zum Teil schon sehr viel Agenturerfahrung haben, bekommen wir immer wieder gespiegelt, wie stark wir in Bezug auf diese Kultur aus dem Agenturmarkt hervorstechen.


    Das Interview führte Isabelle Hoyer von der GPRA Geschäftsstelle: i.hoyer@gpra.de

    Veröffentlicht am 28.02.2022

  • Vertrauen im Sinkflug: Deutsche Institutionen gefangen in einer Abwärtsspirale aus Misstrauen und Tatenlosigkeit

    Vertrauen im Sinkflug: Deutsche Institutionen gefangen in einer Abwärtsspirale aus Misstrauen und Tatenlosigkeit

    • Vertrauensblase geplatzt: Das Vertrauen der Deutschen in Regierung, Medien, Wirtschaft und NGOs ist auf Vorpandemieniveau zurück – die Deutschen sprechen ihr Misstrauen aus.
    • Misstrauensvotum gegenüber Führung: Deutlich über ein Drittel der deutschen Befragten ist überzeugt, dass die Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien und Regierung die Menschen absichtlich anlügen und in die Irre führen. Alarmierend: Gleichzeitig steigt die Sorge, dass Falschnachrichten als Waffe verwendet werden.
    • Aufholbedarf bei der Diskussionskultur: 64 % der Deutschen sagen, dass den Menschen hierzulande die Fähigkeit fehlt, konstruktive und zivile Debatten über Themen zu führen, bei denen sie unterschiedlicher Meinung sind.

    Frankfurt am Main, 31. Januar 2022. Die Bilanz fast zwei Jahre nach Ausruf der globalen Krise ist eindeutig: der Vertrauensvorschuss, den vor allem die Regierung zu Beginn der Pandemie erhalten hatte und damit auf ein Allzeithoch katapultiert wurde, ist verloren. Doch nicht nur die Regierung befindet sich in einem Teufelskreis des Misstrauens, denn: Das Vertrauen der Deutschen in die Institutionen Regierung, Medien, Wirtschaft und NGOs ist zurück auf Vorpandemieniveau und liegt damit im Misstrauensbereich. Das zeigen die aktuellen Daten des Edelman Trust Barometer 2022. Darin hat Edelman über 36.000+ Menschen in 28 Märkten zu ihrem Vertrauen befragt.

    So hat Deutschland bei der Betrachtung in der allgemeinen Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Vertrauen eingebüßt (von 53 Indexpunkten auf 46 Indexpunkte) und rutscht in den Misstrauensbereich (Trust-Score unter 50). Den Spitzenplatz als vertrauenswürdigste Institution hierzulande muss die Regierung mit deutlichen Vertrauensverlusten (47 %, – 12 %pkt. zu 2021; global: 52 %; -1 %pkt.) knapp der Wirtschaft mit 48 % (- 6 %pkt. zu 2021; global: 61 %) überlassen. Gleichauf mit der Regierung landen die Medien (47 %, – 5 %pkt; global: 50 %, – 1%pkt.), gefolgt von den NGOs (40 %, -6 %pkt. zu 2021; global: 59 %, + 2%pkt.).

    Diskussionskultur auf dem Prüfstand

    Welche Faktoren Einfluss auf den deutlichen Vertrauensverlust haben, zeigt sich bei Regierung und Medien deutlich: Beide werden hierzulande anstatt als einigende Kräfte (Regierung: 34 %; Medien: 36 %; global: 36 %, 35 %), als spaltende Kräfte (Regierung: 46 %; Medien: 41 %; global: 48 %, 46 %) in der Gesellschaft angesehen.

    Hinzukommt eine weitere fragwürdige Entwicklung: 64 % der in Deutschland Befragten geben an, dass den Menschen hierzulande die Fähigkeit fehlt, konstruktive und zivile Debatten über Themen zu führen, bei denen sie unterschiedlicher Meinung sind.

    „Die Ergebnisse spiegeln in aller Deutlichkeit eine besorgniserregende Entwicklung aus gesellschaftspolitischer Sicht wider und zeigen, an welcher kritischen Stelle wir uns mittlerweile befinden. Fehlende Führung, Falschnachrichten und eine desolate Debattenkultur befeuern die Divergenz in der Bevölkerung zunehmend. Um dieser entgegenzuwirken, braucht es mehr denn je gebündelte Kräfte der Institutionen, vertrauenswürdige Informationen und eine klare Kommunikation, die Orientierung bietet“, sagt Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland.

    Sorge vor Falschnachrichten weiterhin besorgniserregend

    Das Edelman Trust Barometer 2022 zeigt zudem, dass die „Infodemie“* nicht eingedämmt, sondern weiter an Fahrt aufgenommen hat. Denn trotz der bereits schlechten Vorjahreswerte verlieren die traditionellen Medien (58 %, -5 %pkt. zu 2012; global: 57 %, -5 %pkt.) und Social Media (20 %, -11 %pkt zu 2012; global: 37 %, -8 %pkt.) als Quelle für allgemeine Nachrichten und Informationen hierzulande weiter an Vertrauen. Ein Trend, der sich auch in Bezug auf die Sorge um Falschinformationen weiter fortsetzt: gut zwei Drittel der Deutschen (67 %, +4 %pkt. zu 2021; global: 76 %, + 4 %pkt.) geben an, dass sie sich davor sorgen, dass Falschinformationen oder -nachrichten als Waffe verwendet werden – global ein Wert auf einem Allzeithoch. 

    * „Infodemie“ bedeutet, dass es einen Überfluss an Informationen gibt, jedoch die Vertrauenswürdigkeit der Quellen nicht immer sichergestellt ist. Sprich die Informationen können richtig, aber auch falsch sein, sodass es Menschen schwer fällt, wirklich vertrauenswürdige Quellen und verlässliche Hilfestellungen zu finden.

    Führungskrise weitet sich aus

    Eine Frage, die in diesem Kontext ebenfalls alarmierend ist: Die hierzulande Befragten sind zunehmend besorgt, dass die gesellschaftlichen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft (45 %; global: 63 %), Medien (45 %; global: 67 %) und Regierung (42 %; global: 66 %) die Menschen absichtlich in die Irre führen wollen, in dem sie Dinge äußern, von denen sie wissen, dass sie entweder falsch oder grob übertrieben sind. Insgesamt fällt für diese Personen, CEOs (36 %; global: 49 %), Regierungsverantwortliche (36 %; global: 42 %) sowie Journalisten (41 %; global: 46 %), das Vertrauen in sie als Führungspersönlichkeit negativ aus – alle bewegen sich weiter im Misstrauensbereich. Das Vertrauen zugesprochen bekommen hingegen die Wissenschaftler (69 %; global: 75 

    „In Anbetracht dessen braucht es mehr denn je eine klare Führung – doch zeigen die Ergebnisse, dass die hierzulande Befragten keiner der Institutionen die Führungsrolle bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme zutraut“, sagt Christiane Schulz. 

    Vor allem die Regierung überzeugt die Mehrheit nicht, dass sie die Führungsrolle übernehmen (31 %; Wirtschaft: 39 %, NGOs: 33 %, Medien: 25 %) oder erfolgreich Ergebnisse erzielen kann (27 %, Unternehmen: 54 %, NGOs: 40 %, Medien: 31 %).

    Hoffnungsträger Wirtschaft und Arbeitgeber

    Das Misstrauen in die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit der Regierung führt zu einer erhöhten Erwartungshaltung an die Wirtschaft und ihre Unternehmenslenker. So wird die Wirtschaft als kompetenter als die Regierung angesehen und bekommt eine klare Rolle bei dem Informationsauftrag zugesprochen. Denn: in Deutschland ist die Kommunikation des Arbeitgebers die glaubwürdigste Informationsquelle. 49 % müssen Informationen durch ihn nur ein oder zweimal sehen, um diese zu glauben (global: 52 %). Weitere 25 % glauben den Informationen auf den ersten Blick (global: 13 %). 

    Von CEOs wird erwartet, dass sie Gespräche und politische Debatten zu einer Reihe von Themen mitgestalten und beeinflussen. 70 % oder mehr sind hierzulande und global der Meinung, dass CEOs Gespräche über Themen, die speziell mit der Wirtschaft zu tun haben, informieren und mitgestalten sollten: Arbeitsplätze und Lohnungleichheit. Die Mehrheit möchte aber auch, dass sich CEOs zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Technologie und Automatisierung sowie den Klimawandel äußern. Fakt ist: die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Wirtschaft die Grenze bei Weitem noch nicht überschritten hat, in Bezug auf gesellschaftliche Herausforderungen zu viel zu tun. 

    „Mehr denn je sind die Blicke auf die Wirtschaft gerichtet, um die Lücke, die die Regierung nicht füllt, zu schließen. Die Menschen entscheiden wertegetriebener, wer als Arbeitgeber für sie in Betracht kommt und welche Produkte sie kaufen. Der eigene Arbeitgeber hat dabei als Quelle für Informationen seinen Vertrauensvorschuss als einziger noch nicht verspielt. Die Ergebnisse des Edelman Trust Barometer 2022 zeigen deutlich, dass der Teufelskreis des Misstrauens nur durch qualitativ hochwertige und zuverlässige Informationen durchbrochen werden kann. Denn gut informiert zu sein, ist ein wirkungsvoller Treiber von Vertrauen, der in der Lage ist, sogar einkommensbedingte Vertrauenskluften zu überwinden“, so Christiane Schulz. 

    -> Januar-Update: Regierung erhält im Januar 2022 kleinen Vertrauenskredit

    Die Ergebnisse eines Flash-Polls vom 24. Januar 2022 in der allgemeinen Bevölkerung in Deutschland zeigen, dass die Regierung, im Vergleich zu dem Edelman Trust Barometer 2022 (im November 2021 im Feld), einen kleinen Vertrauenskredit gewährt bekommen hat: 51 % der hierzulande Befragten setzen demnach ihr Vertrauen in die Regierung (+ 4%pkt. im Vergleich zu November). Auch der Blick auf die Wirtschaft (50 %, + 2 %pkt.), Medien (51 %, + 4%pkt.) und NGOs (46 %, + 6%pkt.) fällt etwas positiver aus. 

    Ein ähnlicher Vorschuss zeigt sich bei den gesellschaftlichen Führungspersönlichkeiten: So konnten CEOs (41%, + 5 %pkt.), Regierungsverantwortliche (46 %, + 10%pkt.) und Journalisten (48 %, + 7pkt.) im Januar 2022 im Vergleich zu November 2021 an Vertrauen gewinnen.

    „Als die Zahlen des Edelman Trust Barometer 2022 erhoben wurden, befand sich Deutschland inmitten der Findung einer neuen Regierung den entsprechenden Koalitionsverhandlungen und verzeichnete aus pandemischer Sicht einen großen Anstieg an Neuinfektionen. Die Ergebnisse unserer Zusatzbefragung zeigen nun, dass die Befragten der neuen Regierung und den anderen Institutionen einen kleinen Vertrauensvorschuss geben und die Hoffnung in sie nicht ganz verloren ist. Für Regierungsverantwortliche, aber auch für Journalisten und Unternehmenslenker heißt es, diesen spätestens jetzt kooperativ zu nutzen“, sagt Christiane Schulz. 


    Über das Edelman Trust Barometer 2022

    Das Edelman Trust Barometer 2022 ist die 22. jährliche Umfrage des Unternehmens zu Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsunternehmen Edelman Data & Intelligence (DxI) durchgeführt und bestand aus 30-minütigen Online-Interviews, die zwischen dem 1. und 24. November 2021 stattfanden. An der Online-Umfrage zum Edelman Trust Barometer 2022 nahmen mehr als 36.000 Personen teil, darunter 1.150 Befragte aus der Allgemeinbevölkerung in 28 Märkten. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.edelman.com/trust-barometer


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  • PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    PR- und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER aus Hamburg wird Mitglied in der GPRA

    Berlin, 2.02.2022 – ­Nach einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren ist die Hamburger PR-und Social Media Agentur STILGEFLÜSTER seit dem 1. Januar 2022 Mitglied im Verband der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA).

    Logo Stilgeflüster

    STILGEFLÜSTER (https://www.sgc-agency.com/) ist insbesondere auf die Entwicklung von strategischen Marken- und Kommunikationskonzepten, Public Relations, Social Media, Event und Kooperationsmanagement fokussiert. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Marken wie Amorelie, Carlsberg, Barilla, Wasa, Just Spices, Stokke Schwarzkopf und Tamaris.

    „Der GPRA e. V., als zentrale Interessensvertretung der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland, beeindruckt uns schon lange mit seiner Arbeit und wir freuen uns sehr, nun aktives Mitglied zu sein. Wir haben, wie der Verband, einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit und sind davon überzeugt, dass wir vor allen Dingen beim Erwerb des Gütesiegels Consultancy Management Standard III noch einmal über uns hinauswachsen und stark von dem Austausch profitieren werden“, erläutert Juliane Broß, Gründerin und Geschäftsführerin von STILGEFLÜSTER.

    „Wir freuen uns über ein weiteres Mitglied, das mit seinem Leistungsportfolio und einem hohen Qualitätsanspruch unsere Gemeinschaft sehr gut ergänzt“, sagt Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA.

    Faktenkontor erweitert Mitgliedschaft

    Logo Faktenkontor-Gruppe

    Künftig ist Faktenkontor zudem als komplette Gruppe Mitglied in der GPRA. Die Faktenkontor-Gruppe gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden Agenturen in Deutschland – was die hohe Zufriedenheit der Kunden widerspiegelt. Im vergangenen Jahr konnten sie ihre Honorarumsätze erneut zweistellig steigern und das Team auf rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Zur Faktenkontor-Gruppe gehören unter anderem die Kommunikationsagenturen Akima Media und Kompaktmedien sowie die Digitalagentur deep digital.

    „Bis 2021 ist das Faktenkontor Mitglied in der GPRA gewesen – und hat von den vielfältigen Initiativen des Verbands und vom intensiven Austausch mit anderen Agenturen sehr profitiert. Deshalb freuen wir uns, dass ab 2022 die gesamte Faktenkontor-Gruppe zur GPRA gehört“, ergänzt Jörg Forthmann, Geschäftsführer Faktenkontor.


    Über den GPRA e. V.

    Die GPRA ist seit 1974 der Verband der führenden Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands und hat ihren Sitz in Berlin. Mit strengen Aufnahmekriterien und hohen Anforderungen an ihre Mitglieder setzt sie Standards in der PR-Branche und fördert den Austausch zwischen den Mitgliedern und Meinungsbildnern. Die GPRA repräsentiert 37 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von fast 50 Prozent.


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  • Lena Wulfmeyer wird Executive Director Crisis bei Edelman

    Lena Wulfmeyer wird Executive Director Crisis bei Edelman

    Ausbau der Expertise im Bereich der Krisenkommunikation

    Frankfurt am Main, 24. Januar 2022. Seit dem 17. Januar verstärkt Lena Wulfmeyer als Executive Director Crisis das Corporate Team von Edelman Deutschland und berichtet an Bärbel Hestert-Vecoli, Managing Director Corporate Communications. 

    In der neu geschaffenen Rolle wird Lena Wulfmeyer, die über langjährige Erfahrung auf Unternehmens- und Beratungsseite verfügt, den Bereich Krisenkommunikation von Edelman weiter entwickeln und ausbauen. 

    Lena Wulfmeyer

    „Weltweit stehen Unternehmen und Marken durch die Pandemie, den Klimawandel und die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle vor Transformationsprozessen, die mit großen Risiken behaftet sind. Das erfordert neue, ganzheitliche, marktübergreifende und in hohem Maße vernetzte Strategien in der Krisenkommunikation. Wir freuen uns sehr, mit Lena eine erfahrene Expertin an Bord zu haben, die mit ihrem Know-How in den Bereichen Krise, Restrukturierungen, Issues Management sowie der Litigation-PR unsere Kund:innen bestmöglich beraten kann“, so Bärbel Hestert-Vecoli, Managing Director Corporate Communications. Lena Wulfmeyer arbeitet in ihrer Position eng mit dem EMEA-Krisenteam von Edelman zusammen.  

    Vor ihrem Start bei Edelman leitete die gelernte Journalistin als Unternehmenssprecherin die Bereiche Corporate Communications und Public Affairs von Warner Music Central Europe und war in diesem Zuge u.a. für die strategische Beratung des Managements, die Positionierung des Majorlabels im politischen Raum sowie die Krisenkommunikation des Unternehmens verantwortlich. Zuvor steuerte Lena Wulfmeyer als Unternehmenssprecherin und Head of Corporate Communications die Restrukturierungskommunikation der Hamburger Tom Tailor Group und leitete den Bereich Unternehmenskommunikation der Hamburger Kommunikationsberatung ORCA van Loon, für die sie seit 2010 tätig war. Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit arbeitete Lena Wulfmeyer u.a. für Kund:innen wie BDO AG, Tata Steel, Handelskammer Hamburg, Jacobs Foundation, Beiersdorf oder Carl Kühne KG.

    „In der Pandemie wurde noch einmal deutlich, welch zentrale Rolle Kommunikation bei der Bewältigung einer Krise einnimmt. Schnelligkeit, Transparenz, Ehrlichkeit und Empathie bilden dabei die Eckpfeiler eines gelungenen Krisenmanagements. Ich freue mich sehr zur weiteren Entwicklung und Ausgestaltung des Geschäftsfelds Krisenkommunikation bei Edelman beizutragen und kann es kaum erwarten, mich gemeinsam mit dem Team den vielfältigen Herausforderungen unserer Kund:innen zu stellen“, so Lena Wulfmeyer.


    Über Edelman
    Edelman ist ein globales Kommunikationsunternehmen, das mit Unternehmen und Organisationen zusammenarbeitet, um deren Marken und Reputation zu entwickeln, zu fördern und zu schützen. Unsere 6.000 Mitarbeitenden in mehr als 60 Niederlassungen entwickeln Kommunikationsstrategien, die unseren Kund:innen das Vertrauen ihrer Stakeholder:innen geben und sie in die Lage versetzen, mit Überzeugung zu führen und zu handeln. Zu unseren Auszeichnungen gehören der Cannes Lions Grand Prix für PR, die A-Liste 2019 von Advertising Age, die Auszeichnung „Global Digital Agency of the Year 2018“ des Holmes Report und fünfmal die Auszeichnung „Best Places to Work“ von Glassdoor.


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  • Johannes Manger wechselt von der Messe München zu Sympra

    Johannes Manger wechselt von der Messe München zu Sympra

    Seit Jahresbeginn 2022 ist Johannes Manger bei der Sympra GmbH (GPRA) in Stuttgart als Senior Consultant tätig. Er war davor mehr als 20 Jahre lang bei der Messe München beschäftigt, zuletzt als Abteilungsleiter Bauwesen & Immobilien im Bereich Marcom. In dieser Funktion verantwortete er die Kommunikation für Messen wie die BAU, die bauma, die transport logistic und die EXPO REAL. Zuvor war er Reporter bei der Stuttgarter Zeitung, Redakteur beim Münchner Merkur und Volontär bei den Stuttgarter Nachrichten. Bei Sympra betreut er Kunden aus dem Technologiebereich und kümmert sich um den Ausbau des Baubereichs der Agentur.

    Johannes Manger, Senior Consultant bei der Sympra GmbH (GPRA); Bild: Sympra

    „Mit Johannes Manger konnten wir nicht nur einen erfahrenen Fachmann für alle Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit gewinnen, sondern auch einen ausgewiesenen Experten in Sachen Bauen und Immobilien. Wir freuen uns, dass er jetzt Teil des Sympra-Teams ist“, erklärt Veit Mathauer, Geschäftsführer der Sympra GmbH (GPRA).

    Stuttgart, 19.01.2022


    Über Sympra

    Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de.


    Kontakt für die Redaktion:

    Veit Mathauer
    c/o Sympra GmbH (GPRA)
    Stafflenbergstraße 32
    70184 Stuttgart
    Tel. 07 11/9 47 67-0
    E-Mail: pr@sympra.de


  • Robert Labas ist Executive Director bei Edelman Smithfield

    Robert Labas ist Executive Director bei Edelman Smithfield

    Edelman verstärkt Finanzkommunikation

    Frankfurt am Main, 6. Januar 2022. Seit dem 1. Januar 2022 verstärkt Robert Labas (40) als Executive Director bei Edelman Smithfield das Finanzkommunikationsteam des weltweit führenden Kommunikationsunternehmens Edelman von Frankfurt aus.

    Robert Labas

    „Multinationale Organisationen wie Edelman mit eigenen Büros in nahezu allen Finanzzentren dieser Welt bieten ihren Kund:innen entscheidende Vorteile. Gerade internationale Konzerne profitieren von der nationalen und gleichzeitig globalen Edelman-Expertise bei Themen wie Regulierung, Kommunikationspflichten oder Erwartungen von Investor:innen. Als Teil dieser Organisation sehe ich fantastische Möglichkeiten für eine umfassende und grenzüberschreitende Beratung bei der Kapitalmarktkommunikation“, so Robert Labas.

    Rüdiger Assion, Managing Director Edelman Smithfield: „Finanzkommunikation verlangt ein Höchstmaß an fachlicher Expertise sowie persönliches Format. Mit Robert Labas unterstützen wir den Erfolg unserer Kund:innen und setzen unseren Wachstumskurs fort.“

    Robert Labas hat in mehr als 10 Jahren über 30 Unternehmen, darunter auch einige DAX-Konzerne, bei komplexen Herausforderungen in der strategischen Kommunikation beraten. Zu seinem Fokus in der Kapitalmarktkommunikation gehören insbesondere M&A und Investor Relations, aber auch Sondersituationen, Litigation, Shareholder Activism und Restrukturierungen.


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  • Stefanie Henn ist Senior ESG Consultant bei Edelman

    Stefanie Henn ist Senior ESG Consultant bei Edelman

    Edelman baut Nachhaltigkeitsexpertise aus

    Frankfurt am Main, 09. Dezember 2021. Edelman Deutschland verstärkt seine ESG-Expertise und ernennt Stefanie Henn zum Senior ESG Consultant. In ihrer neuen Rolle leitet Stefanie Henn das neugeschaffene Sustainability & Real Assets Team im Bereich Financial Services, der seit kurzem als Edelman Smithfield firmiert. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt Stefanie Henn maßgeschneiderte Kommunikationskonzepte im Bereich Nachhaltigkeit für nationale und internationale Kunden. Dazu gehört die Beratung und Unterstützung von Finanzunternehmen bei der Konzeption und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien und -kommunikation. Sie berichtet an Jörg Schüren, Head of Investment Communications, sowie Rüdiger Assion, Managing Director Financial Communications.

    Stefanie Henn

    Stefanie Henn verfügt über rund 20 Jahre Beratungsexpertise im Bereich Financial Services und zählt Strategieentwicklung, CEO-Positionierung, Krisenkommunikation sowie klassische PR-Maßnahmen aus den Bereichen Earned, Owned, Paid und Social Media zu ihren Kernkompetenzen. Bereits seit einigen Jahren berät sie Finanzunternehmen in ihrer ESG-Kommunikation, auch unter Berücksichtigung von Stakeholder-Ansätzen. Darüber hinaus hält sie das renommierte Zertifikat der University of Cambridge für Business Sustainability Management und ist Mitglied des internationalen Alumni-Netzwerkes des Cambridge Institute of Sustainability Leadership.

    „Das Thema Nachhaltigkeit rückt für Unternehmen immer stärker in den Fokus – auch in der Kommunikation“, sagt Christiane Schulz, CEO Edelman Deutschland. „Unternehmen setzen sich ambitionierte Ziele, stoßen Veränderungen an und suchen kompetente Beratung bei der Konzeption und Exekution ihrer begleitenden Kommunikationsstrategien. Wir freuen uns, unsere Kunden mit Stefanie und dem neu geschaffenen Team in diesem Bereich nun noch besser beraten zu können und dabei zu unterstützen, nicht nur nachhaltig zu handeln, sondern dies auch zielgerecht und authentisch zu kommunizieren.“

    „Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, im Bereich Nachhaltigkeit schlecht oder gar nicht zu kommunizieren,“ sagt Stefanie Henn. „Nachhaltigkeit ist mittlerweile eine Notwendigkeit. Investoren, Regulatoren und auch die breite Öffentlichkeit erwarten von Unternehmen mehr als nur die Veröffentlichung eines ESG-Reports. Ich freue mich darauf, mit unseren Kunden die zentrale kommunikative Herausforderung im Bereich Nachhaltigkeit zu meistern: klare, konsistente Kommunikation mit Substanz.“


    Über Edelman
    Edelman ist die globale Kommunikationsagentur, die Vertrauen zwischen Menschen, Marken, Unternehmen und Organisationen auf- und ausbaut. In Deutschland liefern rund 230 Expert:innen mit Büros in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main Kommunikationsstrategien, die es unseren Kund:innen ermöglichen, zu führen, mit Überzeugung zu handeln und das nachhaltige Vertrauen ihrer Zielgruppen und Stakeholder:innen zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.edelman.de.


    Pressekontakt

    Anna-Lena Schildt
    Senior PR- und Marketingmanagerin Deutschland
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  • B2B-Agentur K16 über ihre CMS III-Zertifizierung

    B2B-Agentur K16 über ihre CMS III-Zertifizierung

    Ein Interview mit dem Managing Director Oktay Tannert-Yaldiz.

    K16 hat sich erfolgreich nach dem Consultancy Management Standard III (CMS III) zertifiziert. Voller Stolz und Freude über die nun schon 13. GPRA Mitgliedsagentur, die nachweislich innerhalb Deutschlands einen hohen Qualitätsstandard in der Kommunikationsbranche garantiert, haben wir bei Oktay Tannert-Yaldiz, Managing Director bei K16, nachgefragt, wie er den Zertifizierungsprozess erlebt hat und welche Bedeutung das Gütesiegel seiner Meinung nach für die Mitarbeiter:innen von K16 und insbesondere auch für die Kundinnen und Kunden hat.

    Oktay Tannert-Yaldiz, Managing Director, K16 & Alexandra Groß, GPRA Präsidentin

    GPRA: Lieber Oktay, dieses Jahr hat K16 ja ein ganz besonderes Nikolausgeschenk bekommen: Die Urkunde zur CMS III-Zertifizierung. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal! Wenn Du zurückblickst: Was war aus Eurer Sicht der größte Mehrwert der Audit-Prüfung?

    Oktay Tannert-Yaldiz: Der größte Mehrwert des Audits war, dass es vor allem ein fachliches Gespräch auf Augenhöhe war. Selbstverständlich haben wir auch zuvor Deep Dives mit unseren Teams in die einzelnen Themen gemacht und die Normen-Konformität geprüft, aber der Austausch mit den Auditoren war enorm wertvoll. Gerade auch in Bezug auf Benchmarking, Impulse, Hinweise und natürlich auch Abweichungen von der Norm.

    GPRA: Was hat Euch im Rahmen des gesamten Prozesses besonders viel Spaß gemacht?

    Oktay Tannert-Yaldiz: Wir haben insbesondere den Perspektivwechsel genossen! Die beiden Auditoren Alexandra Groß und Hanning Kempe haben uns wertvolles Feedback dahingehend gegeben, dass wir in vielen Themen sehr progressiv sind. Aber auch auf Stellen hingewiesen, an denen wir noch wachsen können, wie zum Beispiel Nachhaltigkeitsthemen und Stellvertretungsregelungen.

    GPRA: Wo lagen die größten Herausforderungen?

    Oktay Tannert-Yaldiz: Die größte Herausforderung lag darin, im Vorfeld eine Plattform auszuwählen, auf die wir den gesamten Content einpflegen und für die Organisation verfügbar machen können. Wir haben uns dann für Microsoft Teams mit einer Sharepoint-Anbindung entschieden. Während des Audits hingegen war die größte Herausforderung, sich nicht in den vielen wunderbaren Diskussionen rund um die Selbstorganisation in unserer holokratischen Organisationsform zu verlieren – wir haben ja nur zwei Tage für das Audit, da muss man sich straff organisieren.

    GPRA: Welchen Mehrwert stellt die Auditierung für Euch und Eure Kundinnen und Kunden dar?

    Oktay Tannert-Yaldiz: Die Auditierung hat sowohl für uns als auch für unsere Kunden enorme Vorteile gebracht. Allein schon, dass wir Prozesse, Methoden und Tools der täglichen Arbeit hinterfragt haben, hat nochmal einen Schub in Richtung Kundenzentriertheit gegeben. Organisationsweit haben wir nun für alle Mitarbeitenden verlässliche und transparente Prozesse. Und unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir mit CMS III auf professionellem und branchenweit vergleichbarem Niveau Projekte steuern und dabei die höchsten Standards im Markt erfüllen.

    GPRA: Vielen Dank, lieber Oktay. Wir freuen uns sehr, dass K16 nun zu den zertifizierten CMS III-Agenturen in Deutschland gehört und wünschen Euch alles Gute!


    K16 Logo

    Das Gespräch führte Isabelle Hoyer: i.hoyer@gpra.de

    Veröffentlicht am 7.12.2021


    Weiterführende Links:

  • #ZusammenGegenCorona: Über 150 große deutsche Unternehmen und Marken rufen zum Impfen auf

    #ZusammenGegenCorona: Über 150 große deutsche Unternehmen und Marken rufen zum Impfen auf

    • Bislang größte Corona-Initiative aus der deutschen Wirtschaft
    • Gemeinsame Aktion gegen die Impfmüdigkeit
    • Schon mehr als 150 Unternehmen und Marken machen zum Start mit
    • Aufmerksamkeitsstarke Kampagne mit umgetexteten Werbeslogans startet am 7. Dezember in den sozialen Medien sowie bei BILD

    Berlin, 6. Dezember 2021 – „Wir impfen uns den Weg frei“ (Volksbanken), „Wir 💛 Impfen“ (Edeka), „Come impf and find out“ (Douglas) oder „Impfen. What else?“ (Nespresso) – Über 150 deutsche Unternehmen rufen angesichts der deutlich ansteigenden Corona-Inzidenzen mit einer in dieser Form einmaligen, markenübergreifenden Kampagne zum Impfen auf.

    Die Impfaufrufe werden ab Dienstag, 7. Dezember 2021 unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona auf den Social-Media-Kanälen der teilnehmenden Unternehmen verbreitet, die zusammen auf Hunderte von Millionen Reichweite kommen.

    BILD unterstützt die Initiative als Medienpartner. Zum Start erscheint am 7. Dezember eine doppelseitige Anzeige mit Motiven in BILD und B.Z., weitere Motive werden auf BILD.de gezeigt.

    Ihre Wirkung in breiten Kreisen der Bevölkerung soll die Kampagne neben der großen Verbreitung aber vor allem durch die Bekanntheit und Popularität der Slogans und Claims entfalten, die die teilnehmenden Marken – in abgewandelter, zugespitzter Form – für den guten Zweck zur Verfügung stellen. So wirbt etwa Netto „Dann geh doch zum Impfen!“ und Persil für „Impfen: Da weiß man, was man hat“, Mercedes-Benz mit “Das Impfen oder nichts”, Schwäbisch Hall mit „Auf diese Impfung können Sie bauen“ und Hornbach mit „Es gibt immer was zu impfen“. „Impfen, weil wir uns lieben“ postet die BVG und Katjes jubelt „Alle impfen – jes jes jes“.

    „Marken haben Einfluss und Reichweite. Warum also nicht beides für die Botschaft nutzen, dass die eigene Impfung für uns alle der beste Weg aus der Pandemie ist“, sagt Sven Dörrenbächer, Managing Partner der Berliner Werbeagentur antoni, die sich die aufmerksamkeitsstarke Kampagne ausgedacht hat. „Wir sind von der riesigen Resonanz überwältigt und danken schon jetzt allen, die bei unserer Impf-Initiative mitmachen.“

    Schon über 150 große Unternehmen und Marken sowie ihre Agenturen unterstützen die Aktion zu ihrem Start. Die Liste der Mitmacher liest sich wie ein Who’s who der deutschen Wirtschaft – von BMW und Mercedes-Benz, Burger King und McDonald’s, Edeka und Lidl, AOK und DEVK, Sparkasse und Volksbanken, Toom und Hornbach bis zu Henkel.

    Sven Dörrenbächer: „Wir freuen uns über alle Unternehmen, die noch dazukommen. Denn wir alle haben ein großes gemeinsames Ziel: die vierte Welle zu brechen, bevor daraus ein Tsunami wird.“

    Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz begrüßt die Kampagne: „Corona werden wir nur gemeinsam besiegen. Es ist entscheidend, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich impfen lassen. Dann kann sich das Virus weniger stark verbreiten. Darein müssen wir jetzt unsere ganze Kraft stecken. Ich freue mich über alle, die dabei sind, mithelfen, ihre Stimme dafür erheben und die Kampagne #ZusammenGegenCorona unterstützen. Das ist ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative. Mein Appell an alle: Lassen Sie sich bitte impfen!“

    Claudius Senst, CEO der BILD-Gruppe: „Wenn die größten deutschen Unternehmen mit ihren Markenslogans zum Impfen gegen Corona aufrufen, ist das eine großartige und kreative Aktion, die wir mit Deutschlands größter Medienmarke aus voller Überzeugung unterstützen.“


    Über #ZusammenGegenCorona
    Die Initiative zur Unterstützung von #ZusammenGegenCorona ist vor wenigen Tagen spontan entstanden. Aus Sorge über die vierte Welle der Pandemie und ihre sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen hat sich eine Gruppe von Menschen aus der Marketingwirtschaft zusammengetan und die Kampagne gestartet, die auf einer Idee der Werbeagentur antoni basiert.
    Zum Aktionsteam gehören Sven Dörrenbächer und Tonio Kröger von antoni, Christine Wolburg, Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Natanael Sijanta von Mercedes-Benz, Oliver Klein von der Marketing-Beratung cherrypicker, Oliver Schrott von der PR-Agentur OSK sowie Björn Simon von Vodafone.


    Über antoni
    antoni_berlin gehört zu den führenden Kreativ-Agenturen in Deutschland. Die Agentur wurde 2015 von André Kemper und Tonio Kröger exklusiv für den Kunden Mercedes-Benz in Berlin-Mitte gegründet. Die Agenturgruppe hat mittlerweile weitere Einheiten aufgebaut, die sich jeweils auf nur einen Kunden fokussieren – unter anderen Vodafone, Katjes, Kärcher und bett1.de.


    Pressekontakt

    Oliver Schrott Kommunikation GmbH
    Meike Kleemann
    E-Mail: m.kleemann@osk.de
    Tel.: 0221 3390 390